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  • 1 Beitrag von cookiecrisp

Thema: Auswandern - Ferienort oder Ballungsgebiet - Rentner oder Erwerbstaetiger ?

  1. #1
    Zeigt Interesse an Spanien Avatar von Sonnenfreund
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    Beiträge
    15

    Idee Auswandern - Ferienort oder Ballungsgebiet - Rentner oder Erwerbstaetiger ?

    Diese Frage ist doch letztendlich fundamental. Bedenkt man doch, dass die meisten Auswanderer langfristig scheitern. Mehr als die Haelfte bereits im 1. Jahr.
    Die Gruende sind doch an einer Hand abzuzaehlen.
    Meiner Meinung nach, suchen sich viele Auswanderer den Zielort falsch aus. Wenn ich noch fuer mein Einkommen sorgen muss, kann ich nicht mit den Augen eines z.B Rentners, der sein Auskommen hat, auswandern.
    Hinzu kommem Sprachprobleme, viele denken auch hier gaebe es keine Gesetze und jeder koennte alles machen... aber aufgepasst!
    Windige Plaene wie Villenverwaltung, Gartenpflege usw. sind bereits im Vorfeld als gescheitert zu betrachten. Auf diese Superidee kommen anscheinend jedes Jahr immer noch Tausende - aber sie werden hier definitiv doch nicht gebraucht. Sie wuerden doch auch in Deutschland keinen "Tante-Emma-Laden" eroeffnen. Diese Idee ist genauso abstrus.
    Was also bewegt die Leute, die in D oft bodenstaemmig waren und vielleicht auch noch schulpflichtige Kinder haben, alles zu verkaufen/aufzuloesen und mit diesen Gedanken einen "Neuanfang" zu starten?!? Das gibt mir wirklich Raetsel auf.
    Waere es da nicht sinnvoller den Anfang in einem Ballungsraum zu wagen und sich alles auch erstmal vor Ort inRuhe anzusehen?
    Was denkt Ihr?

  2. #2
    Spanien Alt-Junior Avatar von cookiecrisp
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    Valencia
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    62

    Standard

    Seh ich ganz genauso! Viele gehen ohne Job und ohne Haus/Wohnung auf gut Glück ins Ausland und meinen Arbeit für Ausländer ohne Sprachkenntnisse liegt auf der Straße rum.. Ich kann das gar nicht nachvollziehen, wie man so naiv durchs Leben schreiten kann..
    Ich persönlich war zwar auch nicht großartig vorbereitet im eigentlichem Sinne, ich war vor meiner Auswanderung 4 mal in Valencia, der Umzug kam aber durch den Beruf meines Mannes zustande, das Einkommen ist gesichert und ein Haus haben wir uns natürlich auch im Vorfeld angemietet. Ich wusste vorher wo welche Schule ist die für meine Tochter in Frage kommt und habe VORHER bereits Informationen darüber eingeholt und Termine vereinbart usw. Meine Sprachkenntnisse sind noch nicht sehr gut, allerdings arbeite ich hier auch nicht, da ist das dann noch nicht ganz so dramatisch.

    Dass man davon träumt im Heimatland alles aufzugeben und in den Süden zu ziehen kann ich absolut nachvollziehen, und wenn man sich finanziell auch im neuem Wohnland abgesichert hat, auf gehts In Spanien ist das derzeit ja leider nicht so einfach, da geht es wohl nur, wenn man weiterhin deutsches Gehalt beziehen kann. Wenn man das Glück hat hier einen Job zu bekommen muss man sich ja auch auf niedrige Löhne einstellen bei fast so hohen Lebenserhaltungskosten wie in Deutschland (abgesehen von den Mieten, die sind wahnsinnig günstig). Da heißt es erstmal rechnen. Zusätzlich wären Rücklagen zu empfehlen, die im Ernstfall nicht gleich zur Rückwanderung zwingen.

  3. #3
    Spanisch Fortgeschritten
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    Beiträge
    127

    Standard

    Stimmt es gibt sicher viele die einfach so losziehen ohne Vorbereitungen, ab und zu ist sicher auch ein "Lebenskünstler" dabei, der es trotz aller blauäugigkeit schafft.
    Mir gefällt da auch die Variante besser das man vorbereitet ist.

  4. #4
    Gesperrt
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    Franken !
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    376

    Standard

    Zitat Zitat von Sonnenfreund Beitrag anzeigen
    Was also bewegt die Leute, die in D oft bodenstaemmig waren und vielleicht auch noch schulpflichtige Kinder haben, alles zu verkaufen/aufzuloesen und mit diesen Gedanken einen "Neuanfang" zu starten?!? Das gibt mir wirklich Raetsel auf.
    ?
    Es reift im Kopf. Du kommst in Deutschland auf keinen grünen Zweig.
    Aber in einem Lande am Meer mit Palmen !!!
    Da ist das Paradis. Man spinnt sich einen Traum,bis die Blase vor Ort platzt.



    Zitat Zitat von Sonnenfreund Beitrag anzeigen
    Waere es da nicht sinnvoller den Anfang in einem Ballungsraum zu wagen und sich alles auch erstmal vor Ort inRuhe anzusehen?
    Was denkt Ihr?
    Es wäre Sinnvoll im besten Land der Weld erst mal alle Schulbildungen mitzunehmen und sich eine Existenz aufzubauen. Was denkst du was du in D. nicht schafft , erledigst du mit links in S. Dann in guter finazieler Position mal einen Blick über den Zaun werfen.
    Dann mal 1 Jahr nach CB ziehen. Ich und meine Frau hatten bei so einem Test nach 1 1/2 Jahre am gleichen Platz die Nase voll.

    Cookiecrisp, du wirst dich umschauen. Du denkst alles herrlich. Stellst fest deine Tochter spricht schnell die Sprache. Wird sie in ihrer Einsamkeit auch schnell lernen.

    Mein Sohn hat auf unserer mehrjährigen Reise (nicht Auswandern obwohl wir Hab und Gut verkauft hatten) in kurzer Zeit Italienisch, Spanisch, Türkisch, Englisch, Arabisch gelernt.
    Aber dann in der Schule in D. alles wieder vergessen war nicht weitergeführt wurde.

    Er hat unser Leben toll gefunden, aber ab seinen 5. Lebensjahr die Tage gezählt wo er wieder heim darf. Zu Mercedes und Co.
    Auch kein Wunder wo ihn jeder erzählt hat wie toll Deutschland ist.

    Ja nur nachdem die Lehrerin weder wusste wann die Sterne aufgehen und vom Angeln keine Ahnung hatte wollte er wieder "Heim".
    War (fast) nicht mehr aus dem Haus zu bringen...ihr habt mich mein ganzes Leben rumgezogen.....

    Natürlich hatten wir Freunde deren Kinder im Ausland aufgewachsen sind. Die hat nicht einmal die Bundeswehr als Freiwillige genommen. Einzige Chance. Studium Lehramt..mit h. Oder ein paar Mio. auf einem Auslandskonto.


    .

  5. #5
    Spanisch weit Fortgeschritten Avatar von Felicia
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    209

    Standard


    Was also bewegt die Leute, die in D oft bodenstaemmig waren und vielleicht auch noch schulpflichtige Kinder haben, alles zu verkaufen/aufzuloesen und mit diesen Gedanken einen "Neuanfang" zu starten?!? Das gibt mir wirklich Raetsel auf.
    Waere es da nicht sinnvoller den Anfang in einem Ballungsraum zu wagen und sich alles auch erstmal vor Ort inRuhe anzusehen?
    Was denkt Ihr?

    Deutschland ist ein begehrtenswertes Land mit einem hohen Niveau!

    Ist es besser dann in Spanien für 5 EUR die Stunde ohne jegliche soziale Absicherung zu kellnern?

    Man kennt nicht die Mentalität, die Sprache, den gesellschaftlichen Kodex. Man vertauscht die Urlaubsillusion gegen die Realität des täglichen Lebens.

    Nur wer dieses beherrscht und einiges in der Tasche an Rücklagen hat, könnte es wagen mit einem ordentlichen Plan und auch schon gewissen Vorleistungen.

    Herzlichst

    Felicia

  6. #6
    Spanien Alt-Junior Avatar von cookiecrisp
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    Standard

    Zitat Zitat von wawawa Beitrag anzeigen

    Cookiecrisp, du wirst dich umschauen. Du denkst alles herrlich. Stellst fest deine Tochter spricht schnell die Sprache. Wird sie in ihrer Einsamkeit auch schnell lernen.

    .
    Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Zum einen geht sie nicht auf eine öffentliche Schule, sondern auf eine private, mit der man international sehr gute Chancen hat. Ich finde ein Umzug in ein anderes Land muss für ein Kind nicht zwangsläufig bedeuten, dass es einsam wird. Es kommt immer darauf an wie man als Eltern damit umgeht. Der Start wird hier auch noch etwas erleichtert, da wir schon das ganze Jahr monatlich Besuche bei uns von verschiedenen Freunden geplant haben samt Kindern, außerdem kommt die Tochter des Arbeitskollegen meines Mannes bereits oft zum spielen vorbei. Die beiden sind im selben Alter uns verstehen sich blendent. Von Einsamkeit kann also keine Rede sein.
    Sicher wird es demnächst so kommen dass sie im neuen Kindergarten Probleme haben wird. Das ist aber anfang vollkommen normal und auch in Deutschland nicht anders wenn Veränderungen eintreten. Aber das ist alles eine Frage von Wochen.

    Würde es diese internationalen Privatschulen hier nicht geben, wäre ein Umzug für mich übrigens auch nie in Frage gekommen. Bildung ist wichtig, gerade weil die Zukunftsaussichten für spanische Schulabsolventen mehr als düster sind.

  7. #7
    Spanien Profi Avatar von Julchen
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    Auswandern war für mich nie ein Thema.
    Ich vergleiche das immer mit, ein halbwegs sicheres Nest verlassen und sich den Gefahren des Dschungels ausliefern. Wer allerdings den Mut besitzt und eine sichere Rückzugsmöglichkeit, der kann es von mir aus gerne versuchen. Darf sich hinterher wenn es schief läuft, aber auch nicht beklagen!!
    Selbst im Rentenalter mit gesicherten Einkommen verlassen viele wieder das Land, um eine halbwegs gute Versorgung zu erhalten. Allein, kommt man vielleicht noch eher durch, doch mit der Verantwortung für eine Familie ?? Würde ich mich nie trauen!!
    Wobei ich nicht behaupten will, das es einige Ausnahmen gibt, die es dann aber überall schaffen würden durch zu kommen. Doch meine Grundregel heißt auch, wer es in DE nicht schafft, wird wo anders auch scheitern.
    Grüße von Julchen

    In der Ruhe liegt die Kraft..........

  8. #8
    Spanisch weit Fortgeschritten Avatar von Felicia
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    Standard

    Julchen ganz meine Meinung.

    Ich würde für manche Auswanderer sagen: Der Wahn ist kurz, die Reue ist lang.

    Ich habe in einer TV Sendung ein Bericht über deutsche Auswanderer nach Miami gesehen.
    Die Familie mit einer 16-jährigen Tochter, der Mann ein Anlageberater, die Frau Hausfrau haben mit 160.000 Euro in Deutschland Alles aufgegeben und nach Miami gegangen mit einem Plan deutsche Bratwurst auf einigen Verkaufsständen - die sie in Miami erst bauen wollten, zu verkaufen.
    Sie mieteten eine Vila und ein Fabrikgelände. Fingen an, bauten die ersten Stände, ließen ihre Freunde aus Deutschland kommen, die auch Alles aufgegeben haben und strandeten zunächst an Bewilligungen, die sie dann doch noch bekamen, aber das Geld war inzwischen geschrumpft, sie gaben die Villa auf und zogen zu Tochter in ein Apartement ein.
    Die Bratwürste kamen nicht an, die Freunde mußten zurück nach Deutschland an das deutsche soziale System und das Ehepaar blieb und laviert sich mit einem Stand am rande des Existenzminimums durch das amerikanische Leben.
    Der Traum ist ausgeträumt.

    Felicia

  9. #9
    Spanien Profi Avatar von Julchen
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    Standard

    CC,
    bei Euch mag es vielleicht etwas anders aussehen ? Dein Mann hat Arbeit und verdient vielleicht so gut, das du dir keine zusätzliche Beschäftigung suchen musst. Doch erlaube mir eine Frage:
    Wie sieht es aus, wenn eine Entlassung droht und wenn, was Gott verhüten möge, eine Arbeitsunfähigkeit eintritt?? Seid ihr da auch gut dagegen versichert? Bietet sich die Möglichkeit in einer Notlage, ohne Schwierigkeiten nach DE zurück kehren zu können um den Erhalt der Familie zu garantieren?
    Wenn du das alles mit Ja beantworten kannst, so ist einem Neustart vielleicht in eurem Fall auch nichts abzusprechen.
    Grüße von Julchen

    In der Ruhe liegt die Kraft..........

  10. #10
    Zeigt Interesse an Spanien Avatar von Sonnenfreund
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    Zitat Zitat von cookiecrisp Beitrag anzeigen
    Naja, ganz so schlimm ist es nicht. Zum einen geht sie nicht auf eine öffentliche Schule, sondern auf eine private, mit der man international sehr gute Chancen hat.
    das sehe ich genauso, ausserdem koennen die Privaten an kalten Tagen noch die Heizungen anschalten... traurig aber wahr!

    wenn man es schafft hier in Spanien Fuss zu fassen, ist das Leben doch sehr sehr angenehm..., daher nicht entmutigen lassen und realistisch bleiben

    fuer mich persoenlich ist es auch sehr wichtig ein gr. Angebot von allem moeglichst nah zu haben

    ganz wichtig: Aerzte und Krankenhaeuser
    wenn ich im Nichts wohne und es einen Notfall gibt, nicht die Sprache spreche, was dann ??
    auch mit genug Geld wird es irgendwann totlangweilig werden

    daher finde ich am Mittelmeer nur Barcelona und Valencia interessant - vor allem als noch Erwerbstaetiger

  11. #11
    Alter spanischer Hase Avatar von Blanca
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    Standard

    Auch uns wäre Auswandern nie in den Sinn gekommen, so gern wir in Spanien sind. Unsere Existenz ist nunmal in D. In einem Land zu leben oder zu urlauben sind nunmal ganz verschiedene Dinge.
    Liebe Grüße
    Blanca

  12. #12
    Spanisch Fortgeschritten Avatar von dreamsailor
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    Standard

    Zitat Zitat von Felicia Beitrag anzeigen
    Julchen ganz meine Meinung.

    Ich würde für manche Auswanderer sagen: Der Wahn ist kurz, die Reue ist lang.
    Ich habe in einer TV Sendung ein Bericht über deutsche Auswanderer nach Miami gesehen.
    Die Familie mit einer 16-jährigen Tochter, der Mann ein Anlageberater, die Frau Hausfrau haben mit 160.000 Euro in Deutschland Alles aufgegeben und nach Miami gegangen mit einem Plan deutsche Bratwurst auf einigen Verkaufsständen - die sie in Miami erst bauen wollten, zu verkaufen.
    .... Der Traum ist ausgeträumt. Felicia
    Hi


    meinst Du die mobilen Buden? Ja wenn der nicht gleich mit 10 davon losgelegt hätte wäre die Rechnung sogar aufgegangen (zu meiner Überraschung).

    tja...

  13. #13
    Spanien Profi Avatar von Julchen
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    Und da frag ich mich dann, warum haben die das nicht in DE ausprobiert?? Komisch, das manche Leute im Ausland so viel Energie entwickeln, die sie zu Hause nie aufbringen konnten?
    Grüße von Julchen

    In der Ruhe liegt die Kraft..........

  14. #14
    Spanisch weit Fortgeschritten Avatar von Felicia
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    Standard

    Ich glaube in Deutschland hätten sie ein Erfolg gehabt-wenn sie so viel Energie aufgewendet hätten.
    Aber den amerikanischen Geschmack mit der deutschen Bratwurst missionieren zu wollen,ist nicht möglich.


    Sollte ich es vielleicht mit Torten probieren?
    Geändert von Felicia (26.01.2012 um 16:01 Uhr)

  15. #15
    Spanien Alt-Junior Avatar von cookiecrisp
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    Zitat Zitat von Julchen Beitrag anzeigen
    CC,
    bei Euch mag es vielleicht etwas anders aussehen ? Dein Mann hat Arbeit und verdient vielleicht so gut, das du dir keine zusätzliche Beschäftigung suchen musst. Doch erlaube mir eine Frage:
    Wie sieht es aus, wenn eine Entlassung droht und wenn, was Gott verhüten möge, eine Arbeitsunfähigkeit eintritt?? Seid ihr da auch gut dagegen versichert? Bietet sich die Möglichkeit in einer Notlage, ohne Schwierigkeiten nach DE zurück kehren zu können um den Erhalt der Familie zu garantieren?
    Wenn du das alles mit Ja beantworten kannst, so ist einem Neustart vielleicht in eurem Fall auch nichts abzusprechen.
    Das Einkommen ist gesichert, und für den Fall einer Berufsunfähigkeit/eines Todesfalls sind wir sehr gut versichert.

    Entlassung ist bei seinem Job zumindest in den nächsten Jahren eher unwahrscheinlich, sollte der Fall allerdings wider Erwarten eintreten haben wir genug Rücklagen und dementsprechend genug Zeit, um das weitere Vorgehen zu planen und/oder nach Deutschland zurückzukehren, im schlimmsten Fall kämen wir dann also einfach zurück, müssen uns dafür aber nicht verschulden.

    Aber mal ehrlich. Eine 100% Garantie hat man im Leben doch nie. Auch in Deutschland kann man arbeitslos werden und/oder auf Harz4 fallen. (Gut, in dem Fall kann man wohl dankbar sein dass Deutschland zu den wenigen Ländern gehört in denen zumindest die Grundsicherung für jeden da ist)
    Ich denke wir sind hier finanziell ganz gut abgesichert, und ich bin froh, dass wir die Chance genutzt haben diesen Schritt zu wagen, immerhin ist das Leben sehr kurz. Es ist doch alles immer mit gewissen Risiken verbunden.. Letztendlich muss jeder die Entscheidung für sich selbst treffen.
    Ich persönlich habe in Deutschland nicht mehr Sicherheit als in Spanien, in Prinzip ändert sich für mich nicht viel was diese Dinge betrifft.
    Jule gefällt dies.

  16. #16
    Spanisch weit Fortgeschritten
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    Standard

    @ Hola Cookicrips...
    Deine Ansichten gefallen mir sehr gut, ... gerade für junge Menschen, muss und sollte es Entwicklung und Erweiterung des Lebends geben,

    man kann nicht das ganze Leben " Versichern" und keine Risiko eingehen, wo bleibt dann sonst die Erfahrung, die dann als Fundament im Alter hat.
    Wenn man nicht in die Welt hinausgeht, sich und seine Partnerschaft ausprobiert, dann würden wir ja immer noch im " Neandertal" sein.

    Entwicklung und das Leben in sich selbst....ist immer ein Restrisiko... ob nun in jungen Jahren, oder im reifen Alter.
    Und gerade das finde ich so interessant, weil das Leben viel zu bieten hat.

    Aber jeder nach seinen Wünschen, den jeder möchte im Leben etwas anders erleben, oder tun... und heraus finden ... wie er sein Leben gestallten möchte..!

    Aus meiner Sicht der Dinge finde ich es als ein großes Geschenk in unserer Zeit, das wir wählen können, wo wir leben und arbeiten möchten, ...nicht nur die Wahl in Deutschland, sondern auch in Europa... somit sehe ich es als Umzug innerhalb von Europa.
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