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Thema: Privatsphäre oder Öffentlichkeit im Internet und Foren?

  1. #1
    Gesperrt
    Registriert seit
    22.03.2011
    Beiträge
    8

    Standard Privatsphäre oder Öffentlichkeit im Internet und Foren?

    Wenn ich jetzt die Kritiken mal zu Ende denke, wäre mein Beitrag und die darin erwähnten Quellen bzw. Gesetze unrichtig, weil man nicht weiß wer ich bin? Niemand kritisiert die inzwischen wohl allseits erkennbaren Falschaussagen, aber bei der Anonymitätsschelte haben direkt mehrere sich gegenseitig Recht Gebende jede Menge bei zu tragen? Die angeblich fehlenden Angaben ergaben sich ja mittelbar aus dem Text, das kann ja kaum das Problem gewesen sein. Ich würde auch lieber meinen Namen neben meinen Worten sehen, dann käme kaum Kritik, womit aber auch klar sein dürfte, wieso der nicht da steht. Oder wie es mal ein dt. Richter zum Thema Anonymität in Internetforen formulierte:

    "Der Schutz der Privatsphäre, der ebenso wie das Recht am eigenen Bild im allgemeinen Persönlichkeitsrecht wurzelt, umfasst zum einen Angelegenheiten, die wegen ihres Informationsinhalts typischerweise als "privat" eingestuft werden, weil ihre öffentliche Erörterung oder Zurschaustellung als peinlich empfunden wird oder als unschicklich gilt oder nachteilige Reaktionen der Umwelt auslöst, wie es etwa bei Auseinandersetzungen mit sich selbst, bei vertraulicher Kommunikation unter Eheleuten, im Bereich der Sexualität, bei sozial abweichendem Verhalten oder bei Krankheiten der Fall ist. Zum anderen erstreckt sich der Schutz auf einen räumlichen Bereich, in dem der Einzelne zu sich kommen, sich entspannen oder auch gehen lassen kann. Ein Schutzbedürfnis besteht dabei auch Personen, die aufgrund ihres Rangs oder Ansehen, Ihres Amtes oder Einflusses, ihrer Fähigkeiten oder Taten besondere öffentliche Beachtung finden. Wer, ob gewollt oder ungewollt, zur Person des öffentlichen Lebens geworden ist, verliert damit nicht sein Anrecht auf eine Privatsphäre, die den Blicken der Öffentlichkeit entzogen bleibt (vgl. BVerfG NJW 2000, 1021, 1022)."

    Diesen ganzen Komplex zu Ende gedacht ergibt sich nunmal - entweder man schreibt so anonym wie möglich oder bestätigt inkompetent zu sein, alternativ sogar zu lügen oder unfundiertes "Gerede/Geschwätz" zu verbreiten, an dass man selber sogar glaubt. Ganz schön kompliziert das Ganze, ich fasse hier mal eben 2 Semester Kommunikationswissenschaften zusammen, da fehlt eigentlich alles. Ich versuch den Hintergrund mal in Bilder zu bringen:

    1. Kernkraft ist nicht gefährlich, weil es Tchernobyl und Fukushima gibt - unser Polizeichef würde mir die Hammelbeine langziehen, wenn ich auch nur annähernd äußere wo ich bin.

    2. Würde die Erde zur Scheibe, wenn der Stern im Rahmen der "Hitlertagebücher" behauptet hätte, sie wäre eine wabernde Kugel?

    3. (aus dem Gedächtnis fehlt mir der Autor) "Diskussionen leben von Argumenten und sterben durch Persönlichkeiten!"

    Als wenn das nicht schon alles zu kompliziert für ein Forum wäre, kommt dann auch noch der von Lilac erwähnte Faktor Spanien hinzu - während die Einen betrunken ohne Steuer, Versicherung und Führerschein herumfahren, bekommen Andere von den gleichen Polizisten eine Multa für das "fehlende" 4. Warndreieck im Wohnmobil, nach meinen ganz persönlichen Erfahrungen also eine Situation wie heutzutage in Bayern. Wer als schuldig erkannt wird, bekommt irgendwie Probleme bereitet. Es geht also weniger um Beachtung geschriebener Regeln, sondern darum im Falle des Falles kein "Bestrafungsinteresse" zu wecken.

    Womit sich Bakunin auch wieder verabschiedet, wo ich bei Lilac ja noch den Versuch der Ausgewogenheit sehe, verbunden mit der Suche nach einer Gesprächsbasis - insofern meine Entschuldigung, wenn dich das "Quatsch" ernsthaft geärgert hat - kam danach nur noch "aufrechter Volkszorn" im Blumenkleid und da ist der Grund zu finden, wieso ich Spanien nicht verhungernd in Richtung Deutschland verlassen würde.

    Sollte jetzt jemand mangels anderer Kritik Schreibfehler finden, darf er diese gerne behalten.

    Allerletzter Nachtrag an peruano - bist du dir sicher, dass es eine gute Idee ist im Internet bekannt zu geben, länger nicht zu Hause zu sein?
    Geändert von Bakunin (31.03.2011 um 21:07 Uhr) Grund: Nachtrag musste noch hinzu

  2. #2
    Spanien Alt-Junior
    Registriert seit
    14.01.2011
    Beiträge
    81

    Standard

    Zitat Zitat von Bakunin Beitrag anzeigen
    ..."Der Schutz der Privatsphäre....umfasst zum einen Angelegenheiten, die wegen ihres Informationsinhalts typischerweise als "privat" eingestuft werden, weil ihre öffentliche Erörterung oder Zurschaustellung als peinlich empfunden wird oder als unschicklich gilt oder nachteilige Reaktionen der Umwelt auslöst, wie es etwa bei Auseinandersetzungen mit sich selbst, bei vertraulicher Kommunikation unter Eheleuten, im Bereich der Sexualität, bei sozial abweichendem Verhalten oder bei Krankheiten der Fall ist....
    Darf ich anfragen, welches dieser Attribute hier beansprucht wird, um hieraus also die Anwendung dieses Urteils abzuleiten?
    Saludos rainer3

  3. #3
    Moderator Avatar von Lilac
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    Standard

    Laß nur, rainer!
    Ich wollte weder die Adresse noch die Telefonnummer haben. Mich interessierte lediglich, ob der Schreiber des Artikels in Spanien lebt und die dortigen Gepflogenheiten der Exekutive kennt. Gesetze gibt es viele und Papier ist geduldig - nicht (immer) jedoch die spanische Polizei.

  4. #4
    Gesperrt
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    Standard

    Die nachgefragten Angaben gehen wohl eindeutig aus dem Text hervor, was soll dann diese Kritik?

  5. #5
    Moderator Avatar von Lilac
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    Standard

    Ich kann nicht entdecken, ob Du die Möglichkeit hattest, Dein umfangreiches Wissen auch schon bei der spanischen Polizei anzubringen. Also lebst Du nun in Spanien?
    Wenn das der Fall ist, hast Du vielleicht einen wirklich interessanten Tipp für all die Langzeiturlauber, die so oft Probleme mit der Guardia Civil, Policia Local, Policia Municipal oder die Policia Trafico haben.
    Das wäre wirklich mal eine Hilfe.


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