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Grüße von Julchen
In der Ruhe liegt die Kraft..........
Hallo erst einmal an alle!
Ich weis, einige warten schon sehr gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte und es tut mir auch leid, das ich im Moment an dieser nicht weiterschreiben kann!
Wie ich ja schon einmal erwähnte, bin ich zur Zeit, arbeitstechnisch sehr eingespannt und es fehlt mir einfach im Moment, die Zeit und die Ruhe an der Geschichte weiterzuschreiben, was nicht heißen soll, das es keine Fortsetzung geben wird, natürlich gibt es eine Fortsetzung, aber im Moment geht leider die Arbeit vor!
Ich hoffe auf Euer Verständnis!
Ganz liebe Grüße an alle,
Petro![]()
Schön das du dich meldest, arbeite nicht zu viel, genieß das Leben.
Da die Fortsetzung gewiss lesenswert ist, warten wir noch ein bisschen, ein keines Bisschen...
Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.
Sehr schön gesagt, moix: Ein ganz kleines Bisschen!
Lieber Petro,
es ist schön, ein Lebenszeichen von Dir zu erhalten. Man macht sich halt so seine Gedanken.
Ansonsten schließe ich mich moix an: Arbeite Dich nicht kaputt. Morgen ist auch noch ein Tag.
Bleib gesund und munter und melde Dich bald wieder![]()
Saludos Lilac
http://www.lilacnamez.oyla.de/
Von mir auch einen schönen Gruß Petro
mach schön langsam, hier in Spanien laufen die Uhren etwas andersEin ganz klein wenig kann ich aber auch noch warten, selbst wenn es wie gewohnt spannent weiter geht.
Liebe Grüße Julchen
Grüße von Julchen
In der Ruhe liegt die Kraft..........
Fortsetzung 21
2007, nun waren wir endlich richtig angekommen, wir hatten wieder ein eigenes Haus, meine Frau hatte ihren geliebten Garten und ihre Schwester, ihr eigenes kleines abgeschlossenes Reich und somit war ein großer Schritt, in unserem Leben, zum erfolgreichen Abschluss gekommen!
So im nachhinein, wenn ich abends manchmal alleine auf der Terrasse sitze und die Zeit in meinen Gedanken passieren lasse, denke oft an diese Zeit zurück, als wir damals, im Mai 2004 das Auto packten und losfuhren, im Prinzip ins Ungewisse, aber voller Hoffnung und Zuversicht!
Man könnte nun sagen, gut, es war soweit alles organisiert und geplant, aber da gibt es immer noch das sogenannte Ungewisse, das man nicht einkalkulieren kann, man nennt es Risiko, was wir aber bewusst eingingen!
Für uns und unsere Zukunft!!
Gerade aber diese Zeit möchte ich nicht mehr missen, die Erfahrungen die wir machten, die Hilfe die uns zuteil wurde, die Menschen die wir kennen lernten durften und die dann zu unseren Freunden wurden, was bis zum heutigen Tage anhält und, und, und....... aufzählen könnte man noch vieles, wichtig aber ist, ich möchte nichts mehr davon missen!
Es war und ist es auch immer noch, eine Bereicherung unseres Lebens!
Kommen wir nun aber wieder zurück zur Geschichte!
Wie ging es nun weiter?
Im April 2007 erfuhren wir, mehr oder weniger durch einen Zufall, das aus finanziellen Gründen an unserem Ort eine Schule geschlossen werden sollte!
Es war jedoch keine normale Schule, nein, es war eine spezielle Schule, die es Kindern ermöglichte, ihre Talente und Fähigkeiten zu Fördern und deren Eltern nicht über die finanziellen Mittel verfügten, um ihre Kinder auf eine privat Schule zu schicken!
Diese Schule sollte nun geschlossen werden!
Einfach so!
Die Sache sah folgender Maasen aus:
Die Schule finanzierte sich zum größten Teil aus Privatgeldern und einem monatlichen Zuschuss der Gemeine, da nun aber die Gemeinde keine Finanziellenmittel mehr bereitstellen konnte, sondern nur noch bereit war, das Schulgebäude kostenlos zur Verfügung zu stellen, so fehlte natürlich eine monatliche Summe um den Betrieb der Schule aufrecht zu erhalten!
Nachdem uns nun die Umstände bekannt waren, setzten ich mich mit meiner Frau und ihrer Schwester zusammen und wir besprachen gemeinsam, wie wir in dieser Angelegenheit helfen könnten!
Was für Möglichkeiten hatten wir?
Also eine Idee oder ein Plan musste her und dies schnell!
Nach reiflicher Überlegung und auch unter Berücksichtigung unserer eigenen finanziellen Möglichkeiten, reifte in uns eine Idee, die ich natürlich am nächsten Tag, sofort mit unserem Gestor besprechen wollte, um auch seine Meinung dazu zu hören und ob diese Idee überhaupt für uns umsetzbar sei!
Als ich ihm nun am darauf folgenden Tag unsere Idee unterbreitete, schaute er mich, wie schon so oft, mit großen Augen an und fragte mich, ob dies unser Ernst sei?
Ja natürlich sagte ich, wenn es machbar ist, darum bin ich ja hier!
Nachdem ich ihm nun alle Einzelheiten, im Detail, erklärt hatte, meinte er: Die Idee sei gut und wenn alles bei einem Notar, vertraglich fixiert würde, stünde unserem Vorhaben eigentlich nichts im Wege, es wäre eine tolle Sache!
Nun war es aber auch an der Zeit, dem Schuldirektor unsere Idee zu unterbreiten und hierzu vereinbarte ich mit ihm, einen Termin in unserem Hause!
Eine Woche später war es dann soweit!
Bei diesem Gespräch unterbreiteten wir ihm unsere Idee, um die Schule vor dem wohlmöglichem aus zu retten!
Er hörten unseren Ausführungen sehr interessiert und gespannt zu und als ich ihn zum Schluss fragte, ob dies so akzeptabel sei, kam es wie aus der Pistole geschossen: Ja, aber natürlich, was gibt es da noch lange zu überlegen und er strahlte dabei über sein ganzes Gesicht!
Vier Wochen später saßen wir alle bei unserem Notar und unterschrieben die getroffenen schriftlichen Vereinbarungen und somit konnte der normalen Schulbetrieb fortgeführt werden!
Alle waren zufrieden und dies im besonderen die Kinder!
Anmerkung:
Der Schulbetrieb konnte bis zum heutigen Tage aufrecht erhalten werden und wir konnten sogar noch drei weitere, sagen wir es einmal so, Sponsoren, dazu gewinnen!
Bis September 2008 passierte nun nichts mehr außergewöhnliches, was erwähnenswert wäre, es ging alles seinen gewohnten Gang!
Meine Schwiegereltern besuchten uns mal wieder, natürlich um auch unser neues Haus zu begutachten, mein Schwiegervater war davon hell auf begeistert und wollte auch gleich hier bleiben, was wir ihm allerdings ganz behutsam und schnell wieder ausredeten und natürlich besuchten uns auch meine Eltern, denn sie wollten schließlich auch wissen und sehen, was ihr Sohn so auf die Beine gestellt hat!
Alles in allem, keiner hatte etwas zu beanstanden!
Nun hatten wir den September 2008 und da wir ja immer noch eine eigene Wohnung oder ein Haus für die Schwester meiner Frau suchten, kam uns wieder einmal der berühmte Zufall zu Hilfe!
Wie jeder mit Sicherheit noch weis, sah man damals schon die ersten gravierenden Ausläufer der Krise auf Spanien zukommen, nur wusste man und dies im Besonderen die Spanier, noch nicht genau, wie sich diese auswirken wird.
Gut, heute wissen sie/wir es!
Wie schon gesagt, September 2008! Um es genauer zu sagen: Es war der 10.September 08, da bekam ich einen Anruf von dem Direktor unserer Bank und er fragte mich, ob wir immer noch etwas für die Schwester meiner Frau suchen würden?
Ja natürlich antwortete ich ihm!
Gut meinte er, dann hätte ich da etwas für sie und wenn ihr Zeit habt, kommt einmal bei mir vorbei!
Natürlich wollte ich gleich wissen was das ist, aber er sagte nur: Kommt vorbei und ich erkläre es euch!
Auch nach mehrmaligem nachfragen kam er nicht mit der Sprache heraus und so vereinbarten wir für den nächsten Tag einen Termin!
Am folgenden Tag saß wir nun im Büro des Direktors und hörten sehr aufmerksam seinen Ausführungen zu!
Die Situation war folgende: Eine gute, langjährige Kundin der Bank, war in finanzielle Schwierigkeiten geraten und konnte aus diesen Gründen ihre Hypothek für ihr Haus, nicht mehr bedienen!
Um nun eine unangenehme Situation und die damit verbundenen weiteren Kosten für diese Kundin zu vermeiden, könne er uns dieses Haus, zum Preis der noch offenstehenden Hypothek anbieten!
Nachdem er uns auch den genauen Betrag nannte, wurde es interessant und nun wollten wir natürlich auch das Haus sehen und besichtigen!
Sofort rief er die Kundin an und eine Stunde später standen wir schon vor dem Objekt!
Es war ein Reihenmittelhaus mit zwei Stockwerke und einer reinen Wohnfläche von 250 qm, was in Spanien sehr selten ist, es war unterkellert und natürlich hatte es auch einen kleinen Vorgarten!
Den ersten Eindruck den wir von dem Haus hatten, war sehr positiv und dies setzte sich so dann auch im inneren des Hauses fort!
Es war sehr gepflegt und man sah auch sofort, dass die Eigentümerin ihr Haus nicht verkommen ließen!
Im Prinzip könnte man sofort einziehen ohne jegliche Renovierung vornehmen zu müssen!
Im Prinzip, wenn es nicht die Schwester meiner Frau wäre!!
Nachdem wir uns nun alles ganz genau angeschaut hatten und ich auch von Seiten der Schwester meiner Frau, eine wohlwollende Zustimmung wahrnehmen konnte, war die Sache eigentlich für uns klar!
Wir kaufen!
Die Vorteile lagen auf der Hand, das Haus war in einem tadellosem Zustand, der Preis lag mit 40% unter dem realen Wert, es befand sich nur 15 Gehminuten von unserem Haus entfernt und alle Einkaufsmöglichkeiten lagen fast um die Ecke!
Nur eine Frage tat sich doch in mir auf: Was macht die Schwester meiner Frau mit 250 qm Wohnfläche?
Sie lebt alleine!
Als ich sie dazu fragte, meine sie nur: Das lass mal meine Sorgen sein, ich habe alle Zimmer schon gedanklich ihrem Verwendungszweck zugeteilt, ich muss nur noch etwas umbauen lassen!
Umbauen lassen fragte ich und sah sie wohl dabei etwas entgeistert an!
Ja natürlich sagte sie, ein paar Kleinigkeiten möchte ich schon ändern, wenn ich das Haus kaufe, du hast doch in eurem Haus auch umgebaut!
Da musste ich ihr zustimmen!
Also hielt ich meinen Mund und widmete mich wieder wichtigeren Dingen zu und diese waren: Kauf des Hauses!
Nachdem wir nun mit der Eigentümerin und der Bank, eine für alle Seiten vernünftige Vereinbarung getroffen hatten, stand dem Kauf des Hauses nichts mehr im Wege und die Formalitäten zur Protokollierung, konnten vorbereitet werden!
Bis es allerdings zur notariellen Beurkundung kam, verging nun doch noch einige Zeit und am 19.12 2008, also fast ein Weihnachtsgeschenk, fand die Protokollierung statt! Jetzt hatte auch die Schwester meiner Frau ihr eigenes Haus!
Für die noch anstehenden Umbauten, nahmen wir wieder den gleichen Architekten der schon unser Haus umbaute, den mit ihm waren wir sehr zufrieden und man konnte sich auf ihn verlassen! Auch hatten wir wieder die gleiche Baufirma, denn hier kannten wir schon ihre Schwächen und Stärken, also wussten wir auch, wie wir sie einschätzen konnten was den Arbeitsablauf anging!
Im Februar 2009 begann man nun mit den Umbaumaßnahmen und da es sich nicht um gravierende statische Veränderungen des Hauses handelte, es wurden lediglich zwei nicht tragende Innenwände verändert, ein Badezimmer auf 20 qm vergrößert und neu gestaltet, sowie in der Hauptsache Malerarbeiten, war der ganze Umbau bis Mitte März 09 erledigt!
Aber nun stand mal wieder die Einrichtung, also Möbel und das Ganze, drum herum auf dem Plan, denn hier musste nun wirklich alles neu gekauft werden, man konnte auf nichts zurückgreifen, denn es war ja nichts da!
Aus der Erfahrung heraus, rief meine Frau die Innenausstatterin an, die schon bei der Ausstattung unseres Hause, mit Erfolg, geholfen hatte!
Da ich mich zu diesem Zeitpunkt, aus dieser Sache, komplett zurück hielt und auch bei einem Großteil der Gesprächen nicht zugegen war, sah ich zum Schluss nur das Ergebnis und dies konnte sich sehen lassen!
Gut, die ganze Aktion dauerte so ca. zwei Monate und es musste ja auch noch eine komplett neue Küche eingepasst werden und dafür, Möbelkauf usw., waren die Mädels doch ganz schön flott unterwegs!
Denke aber auch, so im nachhinein, nach dieser Arbeit benötigte die Innenarchitektin erst einmal einen ausgedehnten Urlaub!
Zumindest hatte ich so den Eindruck von ihr als sie sich verabschiedete!
Am 10.06.09 zog nun die Schwester meiner Frau, offiziell in ihr Haus und klar war auch, dass dies nicht ohne eine Einweihungsparty ablaufen konnte und sollte!
Da man uns nun auch schon mittlerweile etwas kannte, ist es unnötig zu erwähnen das der Vorgarten des Hauses nicht reichte um die Geladenen und nicht geladenen Gäste unterzubringen und somit wurde aus der Einweihung ein kleines Straßenfest!
Das Problem lag nur darin, für so viele Gäste hatten wir gar nichts vorbereitet, aber da hatten wir die Rechnung ohne die neuen Nachbarn gemacht!
Ich weis nicht wie sie es so schnell organisiert hatten, doch auf einmal standen auf der Strasse vor dem Haus zwei Gasgrill und die Nachbarn fingen an zu grillen, jeder brachte Getränke, von irgendwo her und als ich versuchte, mich zu erkundigen, wo dies nun alles herkommt, so sagte man mir nur: Ich solle mir keine Gedanken darüber machen, heute ist Fiesta de Calle!
Ich denke, sie waren alle nur froh, dass mal wieder etwas los ist und sie einen Grund zum feiern hatten!
Aber auch dieser Tag ging irgendwann einmal zu Ende und man kann sich nun mit Sicherheit gut vorstellen, wie es nach solch einer Party aussieht, aber auch hier nahte Hilfe von den neuen Nachbarn, denn am folgenden Tag rief die Schwester meiner Frau bei uns an und sagte uns, dass die Nachbarn ihr beim Aufräumen geholfen hätten und nun sei alles wieder sauber und geregelt, wir bräuchten also nicht zu kommen um aufzuräumen!
Ja, was sollte ich dazu noch sagen? Nichts!
Nun hatten wir Juni 2009 und ich konnte den letzten Hacken auf unserer großen Liste Platzieren, wir hatten alles erreicht was wir uns vorgenommen hatten! Unsere große Liste, die wir uns 2004 aufstellten war erledigt!
Fünf Jahre sind vergangen und nun war es an der Zeit, sich wieder neue Ziele zu setzen und auch das Erreichte zu festigen!
Denn wie sagt meine Frau: Ein Mensch ohne Ziel, ist wie ein Brunnen ohne Wasser!
Er ist lehr!!
Welche neuen Ziele wir uns nun setzten, in Fortsetzung 22
Bis dahin,
un saludo para todos
Petro![]()
Was schon 2008, dann ist deine Geschichte ja bald zu Ende, also das geht so nicht
Es macht wie immer viel Spaß sie zu lesen, mach nicht so schnell!
Más vale tarde que nunca!
¡Saludos!
Fortsetzung 22
Wie ich schon am Schluss der Fortsetzung 21 schrieb, war die Zeit gekommen, uns neue erreichbare Ziele zu setzen, nur welche sollten das sein?
Nach gründlicher Überlegung kamen wir zu dem Endschluss, in den folgenden drei Jahre, werde wir unsere ganze Energie und Konzentration für die Arbeit meiner Frau einsetzen!
Gut, dies hatten wir auch schon im Vorfeld getan, aber hier hatten wir nur ein gutes Fundament geschaffen und nun his es, darauf aufzubauen!
Natürlich war da auch noch die Schwester meiner Frau, für die ich mich ein wenig verantwortlich fühlte!
Man kann es nun sehen wie man möchte, aber Fakt war und ist nun mal, wir waren und sind es auch immer noch, ihre einzigen Bezugspersonen hier in Spanien!
Ergo: Familie und die Familie hält nun mal zusammen, egal was da kommen wird!
Somit musste auch in dieser Richtung eine Strategie, oder ein Plan entwickelt werden, der den Grundweg vorgibt und mit dem man dann arbeiten kann!
Was natürlich auch ein ganz wichtiger und neuer Punkt, der im übrigen von meiner Frau mit immens vertreten wurde, war, das unsere eigene Familienplanung anstand!
Bedeutet: Kind/er!
Jedoch hatte sie dies erst für das Jahr 2012 zur Planumsetzung vorgesehen und somit konnte ich mich wieder etwas entspannen!
Was nicht heißen soll, das ich keine Kinder möchte, ganz im Gegenteil, aber mit dem „ er „ hatte ich so meine Bedenken, den die Gene meiner Frau sind nun mal auf Zwillinge programmiert! Was man bei dieser Planung nicht vergessen sollte!
Nun gut, dies waren nun unsere nächsten Ziele die wir erreichen wollten, man sollte sich ja auch nicht wieder gleich zuviel vornehmen! „ Paso a Paso „
Aus verständlichen Gründen, kann und werde ich hier nun nicht unsere genaue Vorgehensweise, bezugnehmend auf die Tätigkeiten meiner Frau, näher eingehen!
Dies hat mehrere Gründe:
Grund eins ist, meine Frau möchte das nicht!
Grund zwei ist, es gibt Dinge die sind nun einmal intern!
Grund drei ist, ein gutes Rezept sollte man besser für sich behalten!
Grund vier ist, ich möchte nicht den Verdacht aufkommen lassen, das hier mit versteckter Werbung für meine Frau gearbeitet wird, wobei eine Werbung hier für Nichten wäre, da meine Frau ausschließlich mit ihren eigenen Landsläuten arbeitet, aber sicher ist sicher!
Nur soviel:
Wie ja aus der Geschichte mit Sicherheit bekannt sein dürfte, ist meine Frau Schriftstellerin und aus ihrer Lebenseinstellung heraus, eine freie Wicca und dies mit allen Vorteilen und Konsequenzen die man mit dieser Lebenseinstellung, Überzeugung und Fähigkeit erntet!
Ich selbst habe in den letzten Jahren, meine eigene Lebenseinstellung mehrfach überdenken und revidieren müssen, es ist mir nicht immer sehr leicht gefallen, da ich von Grunde auf ein sehr realistisch denkender Mensch bin, mit klaren Grundwerten, doch habe ich auch gelernt, oder besser ausgedrückt, lernen müssen, das es nun einmal Dinge gibt, die man einfach nicht erklären kann, Wissenschaft hin Wissenschaft her!
Theoretisch, es geht einfach nicht und praktisch, es ist doch passiert!
Auch musste ich in den letzten Jahren feststellen, das sich gerade in diesem Bereich sehr viele sogenannte schwarze Schafe tummeln, aber dies gibt es wohl in jedem Arbeitsbereich, unabhängig des Berufszweiges dem man gerade angehört!
Es gibt nicht nur Engel!
Die Frage ist doch nur: Wann trennt sich die Spreu von dem Weizen?
Nun lassen wir es aber gut sein, ich für meinen Teil, bin sehr stolz auf meine Frau und respektiere ihre Arbeit in vollem Umfang, denn ich sehe was sie jeden Tag leistet und ich sehe auch wie oft sie an ihre Grenzen der eigenen Belastbarkeit geht!
Was habe wir aber nun, von 2009 bis 2011 erreicht?
Haben wir unsere Ziele verwirklichen können?
Dies kann ich mit ruhigem Gewissen mit ja beantworten!
Fehlt nur noch der Nachwuchs, aber den hat ja meine Frau erst für nächstes Jahr geplant!
Ja, wir haben alles erreicht was wir uns vorgenommen hatten und noch ein klein wenig mehr, aber dies hatte sich aus der Situation zwangsläufig so ergeben!
Eigentlich ohne unser zutun!
Heute stehen wir an einem Punkt in unserem gemeinsamen Leben, wo wir sagen können, ja wir haben alles richtig gemacht, auch wenn es manchmal nicht so danach aussah und gerade für Außenstehende etwas verwirrend und unlogisch war, unsere Vorgehensweise zu verstehen und da möchte ich unsere Eltern nicht ausschließen! Auch sie hatten öfters so ihre Probleme damit uns zu verstehen, aber andererseits haben sie auch immer zu uns gehalten und unsere Lebenseinstellung und Lebensweise akzeptiert!
Ohne wenn und aber!
Das wir es richtig gemacht haben zeigen schon alleine die Erfolge meiner Frau und natürlich auch der ihrer Schwester!
Im Bereich der Schriftstellerei haben beide ihren Platz gefunden, meine Frau mit ihren Sach- und Kinderbüchern und ihre Schwester mit autobiografischen Romanen, im weiteren ist die Schwester meiner Frau heute, die Pressesprecherin der Orthodoxen russischen Kirsche in Marbella und schreibt für eine große russische Zeitung, mit Ableger in Spanien, sozialkritische Reportagen!
Weiterhin betreiben beide, in Zusammenarbeit mit einem ihrer Onkel in Moskau, eine Internetplattform, speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse russischer Frauen!
Was den weiteren Tätigungsbereich meiner Frau angeht, der im Übrigen ca. 80% ihrer Tätigkeit ausmacht, so habe ich dies ja schon mehrfach erwähnt, möchte ich nicht näher darauf eingehen!
Hierzu nur folgendes: Sie arbeitet in diesem Bereich sehr viel über das Telefon und mit Video Konferenz per Internet, sowie privat Besuchen in unserem Hause und gerade hier bin ich immer wieder verwundert darüber, welche Wege, sagen wir es einmal so, ihre Besucher auf sich nehmen, nur um mit meiner Frau persönlich zu reden!
Nicht das man nun denken mag, ja die Besucher wohnen vielleicht gerade mal so um die Ecke, das könnte ich ja noch verstehen, aber dem ist nicht so!
Ich fahre mindestens ein bis zweimal die Woche zum Flughafen nach Malaga um die Besucher abzuholen und am nächsten Tag, bringe ich sie wieder zurück, sie übernachten dann meistens in unserem Gästehaus und die Besucher die mit dem Bus oder der Bahn ankommen fahren in der Regel am selben Tag wieder zurück!
Man wird sich nun fragen, wo kommen denn diese Besucher überall her?
Nun, die meisten Besucher die mit dem Flugzeug ankommen, kommen zum Beispiel aus Russland, was ja auch nahe liegt, auch aus verschiedenen Ländern in Europa unter anderem auch aus Deutschland, zumindest mit diesen kann ich mich dann, so ab und zu noch ein wenig unterhalten, bei dem Rest schweige ich!
Die Besucher die mit dem Autobus oder der Bahn ankommen, diese kommen in der Regel aus Regionen hier in Spanien!
Jedoch haben wir dieses Jahr festgestellt, das meine Frau nun auch immer mehr von Spaniern kontaktiert wird und wenn sie fragt, woher sie diese Information hätten, so bekommt sie immer die gleiche Antwort: Man hat sie empfohlen! Was sie natürlich in ihrer Arbeit bestärkt!
Ja, man kann nun sage, die Geschichte endet hier, unsere wird mit Sicherheit noch weitergehen und wo diese enden wir, ich weis es nicht, da müsste ich nun meine Frau fragen, aber wie ich sie kenne, wird sie es mir nicht verraten!
Aber eines hat sie mir ja schon mal verraten, ich würde ein sehr hohes Alter in bester Gesundheit erreichen und dasssss ist doch schon mal was!
Bevor ich mich nun jedoch mit meiner Geschichte von euch allen verabschiede, möchte ich doch noch etwas in ganz eigener Sache sagen:
Ich wollte mit dieser Geschichte nicht den Eindruck erwecken, das alles im Leben ein reines Honigschlecken ist und das uns die Dinge nur so in den Schoss gefallen sind, das währe eine große Lüge, dem war natürlich nicht so!
Auch wir hatten nicht immer die Sonne scheinen und hatten mit Menschen zu tu, die versuchten, unsere Gutmütigkeit auszunutzen, wir hatten mit Neidern und Criskrämern zu tun, mit Menschen die nur unser bestes wollten und was das war kann sich wohl jeder selbst denken! Mit all diesen Dingen hatten auch wir zu kämpfen und mit Sicherheit haben wir auch manchmal zu etwas NEIN gesagt, wo wir im nachhinein feststellten, das war die falsche Entscheidung, aber es ist immer noch besser einmal mehr NEIN zu sagen, als einmal zuviel JA zu sagen und im entdefekt liegt man dann auf der Nase!
Wenn ich, all diese Jahre revue passieren lasse, die ich nun in Spanien lebe, so haben viele zu oft und zu schnell JA gesagt und alles verloren!
Frage: Und wer ist nun Schuld an der Misere?
Ich denke, die Antwort darauf, erübrigt sich!
Meine Absicht war es einfach nur, einen kleinen Teil meines Lebens, mit meinen Gedanken und Worten, in Form einer Geschichte zusammen zu fassen, unterhaltsam und ohne negative Einflüsse!
Einfach nur so, zum Lesen und schmunzeln!
Sollte mir dieses gelungen sein, so würde ich mich sehr darüber freuen!
In diesem Sinne, verabschiede ich mich von allen, die doch so tapfer meine Geschichte ertragen haben und dies natürlich auch im Namen meiner Frau – Nina!
Un abrazo para todos und nochmals DANKE!
Petro![]()
Es regnet hier gerade wie aus Kübeln " Gota Fria ist im Anmarsch" und da ist es gerade so richtig schön deine Fortsetzung lesen zu dürfen.Hab ein weiteres mal Dank dafür petro, uns an deinem Leben hier in Spanien teilhaben zu lassen.
Da ich eher schreibfaul bin, achte ich sehr die Mühe welche du dir machst, uns deine Geschichten nahe zu bringen.
Lieben Gruß Julchen
Grüße von Julchen
In der Ruhe liegt die Kraft..........
Lieber Petro,
danke, dass du uns hast teilhaben lassen an eurer Geschichte.Ich habe nur zwei kleine Geschichten geschrieben und kann deinen Aufwand nur erahnen. Also nochmals vielen Dank an dich und Nina.
![]()
Liebe Grüße
Blanca
Auch von mir ein fettes "Gracias", solche Geschichten kriegt man ja nicht immer geboten.
Ich hoffe allerdings, das du dich jetzt nicht auf den Loorbeeren ausruhst und uns auch in Zukunft ab und an mit Geschichten rund um Eure Familie auf dem Laufenden hälst.![]()
Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.
Nun möchte ich mich doch noch einmal bei allen, für die leiben Worte die ich hier lesen durfte, bedanken!
Um auf die Anregung von „ moix „ zurück zu kommen, darüber werde ich einmal nachdenke, ist interessant!
Moix, leider habe ich im Moment keine Zeit mich auf den Lorbeeren auszuruhen, bin bis über beide Ohren mit Arbeit zugepackt, aber zum Glück ist das Ende auch abzusehen und es artet nicht, zu einem sogenannten Abhängigkeitsverhältnis – einer Sucht - aus!
Im Übrigen, eine neue Idee für eine Geschichte ist schon geboren, muss nur noch etwas wachsen – reifen! Lasst euch mal überraschen!
Nochmals, DANKE an ALLE!!!!!! ¡Una querida palabra, es impagable!
Saludo para todos,
Petro![]()
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