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Thema: Petros wahre Geschichte

  1. #1
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Standard Petros wahre Geschichte

    So, also gut, es ist nicht meine Schuld, Ihr wollt es ja nicht anders und nachdem ich nun hin und her überlegt habe, mir seit drei Stunden mein Gehirn und mein Gewissen foltere, bin ich nun doch zu dem Entschluss gekommen, auch unter Berücksichtigung des Vorschlages von „Zugvogel“ meine Geschichte auch hier zu veröffentlichen!

    Zum besseren Verständnis für diejenigen Leser, die diese Geschichte bis Folge 12 noch nicht kennen sollten:
    Ich habe die Geschichte, ohne Änderungen vorzunehmen und dies bezieht sich im Besonderen immer auf den Schlussabsatz zu jeder Folge, hochgeladen!

    Und nun wünsche ich Euch gute Unterhaltung und Spaß beim lesen!


    Petro

  2. #2
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Standard

    Petros wahre Geschichte:



    Nach reiflicher Überlegung und natürlich auch mit Rücksprache meiner Frau, bin ich zu dem Entschluss gekommen ein kleinwenig über meine Auswanderung - vor 12 Jahren - von Deutschland nach Spanien zu schreiben!
    Möchte aber auch gleichzeitig erwähnen, dass dies keine Autobiografie ist, sondern nur ein paar Stationen im Zeitraum von 12 Jahren!

    Gut, wo fange ich den nun an? Ach ja, am besten da, wo der Gedanke reifte nach Spanien zu gehen! Das hört sich schon mal gut an!

    Wie war dass den damals noch gleich? Ja, es war das Jahr 1998 und ich saß in meinem Büro, in der Uni-Klinik , schaute aus dem Fenster – Januar, kalt, Mist Wetter – und hing so meinen Gedanken nach, was ich an diesem Tage mal wieder alles so alles zu erledigen habe und dass es wahrscheinlich wieder ein 15 Stunden Tag wird. Also das Übliche.
    Aber genau dieser Tag sollte der Startschuss für ein ganz neues Leben werden, was ich ja zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wusste, bis das Telefon klingelte und der Klinikleiter mich in sein Büro bat. Dort angekommen, fragte Er mich, ob ich mir vorstellen könnte für einige Zeit in Spanien – Girona -zu leben und zu arbeiten, ja was sollte ich auf diese Frage den antworten, natürlich konnte ich mir das Vorstellen und schaute zur größeren Vorstellungskraft noch einmal aus dem Fenster!
    Aber was sollte ich den dort arbeiten ich konnte doch überhaupt kein Spanisch, wobei ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, das Girona nicht in Spanien liegt sondern in Catalunien und dass ist ja nach dem heutigen Kenntnisstand nicht Spanien, dort spricht man ja auch Catalan und nicht Spanisch, zumindest offiziell und wie schon gesagt, dass wusste ich alles noch nicht. Für mich war Spanien halt Spanien!!!

    Nach dem nun all meine Fragen – Tätigkeit, Wohnung, Finanzen usw. – zu meiner Zufriedenheit geklärt waren, meldete ich mich erst einmal, eine Woche Später, zu einem Spanisch Intensivkurs an, denn ich wollte ja nicht an meiner neuen Wirkungsstätte als Idiot da stehen und natürlich wollte ich auch verstehen was meine neuen Kollegen so von sich geben.

    Wichtig ist: Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, dass ich für immer in Spanien bleiben würde, dass ergab sich erst später!

    Im Mai des gleichen Jahres, vollzog sich nun der Orts Wechsel – Frankfurt/Girona . Alles Toll – Wetter toll, neue Wirkungsstätte toll, Wohnung toll, Mitarbeiter toll – aber Moment mal! In welchem Land bin ich denn, ich verstehe ja gar nichts? Habe ich mich verfahren, oder haben sie die Grenzen, in der Zeit in der ich unterwegs war verschoben? Ich stand wie der Sprichwörtliche OCHSE vor dem Berg! Gut dass mein Englisch funktionierte, zumindest konnte ich mich mit den Kollegen so verständigen auf der Straße oder dem Markt war da mal gar nichts und man soll nicht denken dass die Catalanen spanisch sprechen, sie können es alle und verstehen es auch, aber sprechen, Fehlanzeige nur wenn es um Finanzen geht können Sie auf einmal auch Spanisch! Dies habe ich zum Beispiel bei einem Einkaufsbummel in einem Catalanischem Ledergeschäft getestet: Ich interessierte mich für einen Ledergürtel und wollte diesen eigentlich auch kaufen, hatte aber noch ein paar Fragen dazu, diese stellte ich natürlich in spanisch aber ich bekam die Antwort immer nur in Catalan, um es abzukürzen, ich gab der Verkäuferin dann zu verstehen, dass ich den Gürtel kaufen möchte. Als es an das bezahlen ging, zu diesem Zeitpunkt waren es 8.500 Peseten, schaute ich in meinen Geldbeutel und sagte der Verkäuferin ( in perfektem Spanisch ) , zu meinem großen Bedauern könnte ich den Gürtel nun leider doch nicht kaufen, ich hätte nur spanische Peseten und keine catalanische Peseten, es würde mir sehr leid tun und ich ging aus dem Geschäft! Ich gebe hier nicht den original Wortkommentar der Verkäuferin, der im Übrigen in perfektem Spanisch war, wieder!

    Nur so am Rande!

    Nach einiger Zeit hatte ich mich aber auch hier eingewöhnt und mal abgesehen von den sprachlichen Anfangsschwierigkeiten, die sich nach einem nochmaligen Sprachkurs, dieses mal in Catalan, auch gebessert hatten, fand ich das Leben hier und auch die Einstellung dazu, gar nicht mal so schlecht. Wie gesagt, ich war immer noch in Catalunien und nicht in Spanien, wobei ich natürlich auch erwähnen möchte: Für mich ist Catalunien eine mit der schönsten Regionen in Spanien!

    Eigentlich war mein Tätigungsfeld bis 2001 befristet und aus diesem Grunde hatte ich auch in Deutschland nichts aufgegeben, da immer die Rückreise nach Deutschland im Raume stand und ich auch, zu diesem Zeitpunkt, keinen Grund darin sah, warum ich nicht mehr nach Deutschland gehen sollte. Ich hatte doch in Deutschland meine eigentliche Existenz!

    Aber wie es so ist, das Schicksal hat schon verworrene Wege parat und so kam es auch zu mir, das Schicksal, mit einem großen BUMMMMMSSSSSSSS war es SIE da – SIE, 176 groß eine Figur wie gemalt, also alles perfekt ( keine weiteren Angaben ) und mit einem Lächeln dass Sie bis heute nicht verloren hat– , Sie stand auf einmal vor mir und ich kann es mir bis heute nicht erklären und im eigentlichen Sinne möchte ich es auch gar nicht.
    Eigentlich wollte Sie damals zu einem Kollegen von mir, aber wie der Himmel es wollte, er hatte sich Verspätet – stand im Stau – und somit................... ja, um es abzukürzen, heute ist Sie meine Frau! So kann es gehen. Ich dachte immer, so etwas passiert nur im Film, aber heute weiß ich es besser und ich durfte es erleben, dafür bin ich bis heute dankbar und nicht nur deswegen, denn genau ab diesem Zeitpunkt sollte sich mein ganzes Leben ändern, aber radikal und schneller als ich dachte! Was heißt hier dachte, ich glaube zu diesem Zeitpunkt habe ich an gar nichts mehr gedacht, weil alles so unwirklich und doch wiederum so real war.

    Was damals noch erschwerte hinzu kam und ich bei unserem ersten zusammentreffen nicht wusste, Sie hatte/hat eine Zwillingsschwester und der einzige Unterschied war und ist es bis heute, der Karracker. Meine Frau ist ruhiger!

    Und nun stand auch, zum ersten mal , die Frage im Raume: Zurück nach Deutschland oder hier in Spanien bleiben!?!
    Jetzt kamen auf einmal die Fragen der Fragen!

    Bei aller Euphorie, musste nun doch alles, klar und gut überlegt / durchdacht werden, den auch dieses ist ein Schlüssel zum Erfolg! RUHE und PLANUNG !

    Solltet Ihr nun Gefallen an meiner kleinen Story gefunden haben und möchtet gerne wissen wie es weiter ging, so würde ich mich über eine kurze Mitteilung freuen !

    Bis dahin Grüße ich alle

    Petro

  3. #3
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Standard

    Fortsetzung1


    Wie ging es nun weiter in der Geschichte?

    Die Fragen der Fragen: Bleiben oder zurück gehen? Natürlich, wir bleiben! BASTA!!!

    Das war schnell gesprochen, doch die Umsetzung war dann doch etwas, ich möchte jetzt nicht sagen sie war komplizierter als ich zu Anfang an dachte, jedoch musste vieles erledigt, organisiert und in die Wege geleitet werden und gerade da lagen einige kleine Steinchen im Wege die weg und bei Seite geräumt werden mussten!

    Ruhig und Überlegt!!!!

    Phase 1:

    Was für uns damals einer der wichtigsten Punkte war: Können wir hier in Spanien, in den ersten 2 Jahre auch ohne Arbeiten zu müssen ( ich wusste ja nicht, ob man mich weiterhin beschäftigen würde oder nicht ) leben und dies ohne Einschränkungen!

    Gut, diese Frage war noch leicht und einfach zu beantworten. Ja wir konnten!

    Aber nun wurde es schon etwas schwieriger: Was wollen wir in Zukunft hier in Spanien machen, so Arbeitstechnisch gesehen?
    Wortgetreuer Kommentar meiner damals zukünftigen Frau: DU, NICHTS !!!

    Hm dachte ich mir, sei am besten mal still und warte ab, ob da noch etwas nach kommt, zu dem doch sehr erschöpfenden Kommentar!

    Aber da kam nichts und ich fragte dann doch mal, so ganz höflichst nach wie dass gehen soll?

    ( Denn Millionär war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht und meine Mittel waren auch nicht unbegrenzt, zumal ich auch Sicherheiten in unsere Planungen und Überlegungen einbaute, denn die sollte eigentlich jeder haben der mit dem Gedanken spielt auszuwandern, denn man weiß nie: Geht es nun gut oder ???????? Dann stehst Du da, hast nichts mehr – pobresito – und das große Heulen fängt an, wobei dann natürlich immer die Anderen die Schuld haben )

    Nach einer kurzen Bedenkzeit, wenn ich mich noch recht erinnern kann war es ca. 1 Sekund, kam von Ihr die Antwort: ICH REGLE DASS SCHON!

    Und dass war genau die Antwort auf die ich gewartet hatte!!!!?????
    Jetzt wusste ich noch weniger als zuvor!
    Ich dachte nur so bei mir, ganz im stillen: Frauen, dass unbekannte Wesen und hier zeigt es sich, in seiner ganzen Pracht und Vollendung!!!!

    Also belies ich es erst einmal dabei, denn ich wusste ja, 2 Jahre plus die Sicherheit die ich mir eingebaut hatte ( sollte es nicht klappen) dann stehst du/wir zumindest nicht auf der Strasse, du hast noch dein Haus in Deutschland und Arbeit hast du auch gleich wieder!

    Somit war das Finanzielle erst einmal in die Wiedervorlage verschoben worden!

    Einige Tage später kam dann auch eine positive Antwort vom Krankenhaus: Ja, sie würden mich für weitere drei Jahre, als sogenannten freien Arzt und Berater, beschäftigen. Gut, dass war geregelt, damit konnte man leben!

    Weiter im Takt! Papiere!

    Residenten wollten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht werden, so dachten wir zumindest, denn ich hatte, bedingt durch meine Tätigkeit, einen damals noch speziellen Status und musste daher keine Segurosocial bezahlen, auch bekam ich meine gezahlten Steuern zu 90% wieder erstattet und dies würde ich verlieren bei einer Residencia! Nur hatten wir nicht daran gedacht, dass Catalunia nicht Spanien ist – manchmal kann man es ja auch wirklich vergesse – und seine eigenen Gesetze hat, das vom Rest Spaniens sehr abweicht!

    Da ja auch eine Heirat im Raume stand ( übrigens für die, die es interessieren sollte, zwischen kennen Lernen und der Frage Heirat und Residencia lagen 10 Monate, ich mache bewusst diese Zeitsprünge, sonst würde es in eine Art Autobiografie ausarten und dass möchte ich nun wirklich nicht ) nun ja, wir wollte also auch Heiraten und dazu braucht man ja gewöhnlich auch Papiere ( Viel Papier ) und das erste Papier was ICH brauchte war diese Residencia, wenn man in Catalunien, zu diesem Zeitpunkt heiraten wollte, also eine andere Ausländerin, dass in unserem Falle ja so war ( D/RU ) musste einer von uns eine Residencia haben und dass war nun mal meine Wenigkeit, da es unkomplizierter – schneller und billiger war! Gleichzeitig verlor ich allerdings meinen schönen Steuerstatus – tat mir einwenig im Herzen weh – aber was soll es, da muss man durch! Nach weiteren 6 Wochen hatte das meine Gestor für mich erledigt!

    Eine Sache währe hier noch erwähnenswert: In allen und ich betone nochmals „ in allen „ Vertraglichen/Administrativen und manchmal für mich nicht nachvollziebaren Angelegenheiten hat mich stets mein Gestor, zu meiner vollsten Zufriedenheit, beraten und alle Vorgänge erledigt! Ganz wichtig war auch, ich Sprach und verstand Spanisch und Catalan!
    Klar werden jetzt einige sagen / denken: Was Kostet denn dass alles, Gestor usw.?
    Meine Meinung dazu ist: Vielleicht hat es ja einiges gekostet, aber mit großer Sicherheit weniger, als dass, was es mich gekostet hätte, wenn ich auf all die guten Ratschläge meiner eigenen Landsläuten gehört hätte! Tut mir leid, dass ich dies, mit den Landsläuten so sagen musste, aber es war leider so!

    Nun aber mal kurz zu einem andern Thema, dieses dürfte im Besonderen die Weiblichen Lese interessieren!!!!

    Meine zukünftige Frau!
    Wer war Sie und was machte Sie beruflich?

    Also, sagen wir es einmal so: In den ersten Tagen des Kennenlernens war Sie sehr offen aber auch wiederum sehr distanziert, es lag eine ständige seltsame, heute würde ich sagen, Aura um sie herum, etwas was ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht erklären konnte. Sie war/ist ein absolut positiv denkender Mensch und ich denke, dass hatte mich und dies ist auch heute noch so, an Ihr fasziniert! Mit jedem Tag, den wir uns länger kannten, merkte ich auch an mir, positive Veränderungen! Zu Anfang wusste ich nur, dass Ihr Vater auch Arzt ist, dass Sie eine Zwillingsschwester hat und ein unbefristetes Visum für Spanien besitzt, was für die damalige Zeit schon sehr ungewöhnlich war! Aber gut dachte ich mir, wird schon alles seine Richtigkeit haben und machte mir diesbezüglich auch keine Gedanken mehr darüber! Drei Wochen später nach unserem kennen lernen, flog Sie zurück nach Moskau und vier Tage darauf, war Sie schon wieder da, sagte mir nur: Sie hätte jetzt alles geregelt und würde nun hier bleiben! Punkt um!! Jaaaaaa hmmmm dachte ich so bei mir, so schnell hätte ich mir dass nun doch auch nicht gedacht, aber ok, ich war ja froh und glücklich darüber und wie schon gesagt, dass dachte ich mir nur so im stillen!! Einige Tage später Fragte ich mal so, rein Interessehalber: Was hast Du so in Moskau gemacht, beruflich und so?

    Wörtliche Antwort: Ich schreibe und bin eine freifliegende Hexe!

    Gut sagte ich und ich bin Arzt und freischaffender Nikolaus!

    Sie lächelte mich nur ganz lieb an und sagte: Die Zeit wird es bringen!

    Gute Antwort, jetzt wusste ich gar nichts mehr!
    Oder doch, klar ich wusste zumindest dass Sie schreibt, aber was Sie schrieb hatte Sie mir nicht gesagt und ich spürte auch innerlich, dass Sie es mir noch nicht sagen möchte. Dies kam erst einige Wochen später, als ich gewisse Dinge die so um uns herum passierten besser verstand, oder sagen wir es einmal so: So direkt verstanden hatte ich es nicht, ich hatte es einfach als gegeben hingenommen, da ich mir gewisse Vorgänge einfach nicht Logisch erklären konnte! So war dass und es war ja auch nichts schlimmes, ganz im Gegenteil!


    So, leider muss ich für heute an diesem Punkt Schluss machen, wenn Ihr mehr erfahren möchtet wie es weiter geht, dann freue ich mich über eine kurze Mitteilung!

  4. #4
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Standard

    Fortsetzung2

    So, wo waren wir den wieder mal stehen geblieben? Ja natürlich, meine zukünftige Frau, das Unbekannte Wesen!

    Wie ich schon am Schluss von „ Fortsetzung 1 „ erwähnte, passierten Dinge in unserem relativ kurzen zusammenleben die ich mir aus rein Logischen Überlegung heraus nicht, oder sagen wir einmal, gar nicht, erkläre konnte! Nicht dass man jetzt falsche Schlüsse daraus zieht und denkt da wären Wunder oder solche Dinge passiert, nein, dass war es nicht! Es waren alltägliche Ding, Situationen wo ich mich vielleicht vorher darüber aufgeregt hätte, aber es war nichts, den die Situation löste sich auf einmal ganz schnell von alleine, ohne mein Zutun und am Schluss hatte ich/wir noch den Vorteil daraus und dies passierte nicht nur einmal!

    Ich kann mich noch gut an eine Situation erinnern, die mir bis heute in Erinnerung geblieben ist:

    Es waren so ein halbes Jahr nach unserem kennen lernen, da hatte ich einen Unfall mit dem Auto, ein Spanier hatte mir die Vorfahrt genommen und ist mir seitlich in mein Auto gebrettert, zum Glück war mir und dem anderen Fahrer nichts passiert, gut die Autos waren etwas demoliert, aber dass ist nur Blech – reparabel . Dass Schlimme an der Sache aber war, nachdem die Polizei den Unfall aufgenommen hatte sagten Sie mir: Der spanische Fahrer hätte keine Versicherung! Ufff dachte ich mir, keine Versicherung, also meinen Schaden selber bezahlen, Anwalt bezahlen usw. usw.! Klar war ich sauer – stink sauer – aber was sollte ich jetzt machen? Also erst einmal, Auto auf Abschleppwaage / Werkstatt und einen Leihwagen!
    Natürlich erzählte ich meiner Zukünftigen Frau was mir passiert ist, doch Sie sagte zu mir: Bleibe ganz ruhig und denke nicht mehr darüber nach, sei froh dass dir nichts passiert ist, alles Andere regelt sich schon von ganz alleine, Du wirst sehen!

    Ja, dachte ich so bei mir – und der Eifelturm steht Morgen in Barcelona – gut so!

    Am nächsten Morgen wollte ich eigentlich zum Anwalt, rief aber vorher noch einmal die Werkstatt an um zu erfahren wie hoch der Schaden sei. Am Telefon sagte man mir dann und jetzt zitiere ich wieder wörtlich:

    Es ist alles geregelt, Sie brauchen sich keine Gedanken zumachen, in einer Woche ist Ihr Auto wieder wie neu und noch einen schönen Tag! Danke aufgelegt!

    Klar habe ich die Werkstatt nach diesem Telefonat direkt persönlich besucht und mich vergewissert dass ich nichts an den Ohren hatte. Aber es war wirklich so, es lag eine volle Kostenübernahme von einer Privatperson – Reparatur und Leihwagen – vor!

    Wieder zu Haus angekommen, sagte meine Zukünftige Frau zu mir: Na siehst Du, habe ich doch gleich gesagt, es regelt sich alles!

    Ich gab keinen Kommentar hierzu, schüttelte nur den Kopf, ging auf die Terrasse, setzte mich auf einen Terrassenstuhl und suchte einmal wieder, wie schon so oft in der vergangenen Zeit, eine Logische Erklärung für diesen Vorgang, doch wie befürchtet, ich fand keinen!!!!

    Gut man kann natürlich jetzt auch sagen: Dass war Glück! Gut so, währe eine Erklärung, dann habe ich/wir die letzten 9 Jahre immer nur Glück gehabt, aber ist dass den nicht auch unlogisch?

    Irgendwie verging die Zeit wie im Fluge und wir waren nun schon fast 10 Monate zusammen und natürlich kam in dieser Zeit des Öfteren der Gedanke in mir auf, einmal ganz konkret nachzufragen, was denn nun die Zukünftige so genau macht, denn bis dahin war dies immer noch ein fast unbeschriebenes Blatt für mich!
    Ja – ja, ich wusste dass Sie schreibt und eine freifliegende Hexe ist!

    Respekt hin Respekt her!

    Aber immer, wenn ich gerade einmal so ganz unbedarft nachfragen wollte, kam irgendetwas dazwischen und dann hatte ich es wieder vergessen oder es hatte mich wieder einmal für einige Zeit nicht mehr interessiert!
    Ich hatte ja auch keinerlei Veranlassung dazu, in irgend einer Weise misstrauisch zu sein!

    Ganz im Gegenteil, damals konnte ich es mir nicht, aber auch wirklich nicht erklären, denn ich hatte in Sie ein bis dahin nie gekanntes Vertrauen, ein Gefühl dass ich bis heute noch nicht beschreiben kann und dieses Gefühl hält bis zum heutigen Tage an!!

    ES IST WUNDERBAR!! Kann ich jedem nur empfehlen!

    Nun gut, es war so ca. eine Woche bevor Sie mich fragte ob ich Sie heiraten möchte, ja richtig gelesen, Sie hatte mich gefragt, aber hierzu komme ich später noch etwas ausführlicher, gut weite, also ca. eine Woche vorher fragte Sie mich, ob ich daran glauben würde, dass es Menschen gibt, die Dinge sehen oder Spüren können und diese auch in der Lage sind zu beeinflussen im positiven wie im negativen?

    Ja mein Gott dachte ich, vorstellen kann man sich vieles und auch nichts, denn ich war zu diesem Zeitpunkt ein absoluter Realist, auch wenn in den vorangegangenen Monaten Dinge passiert sind die ich mir nicht – gar nicht – erklären konnte, dass heißt ja noch lange nicht dass ich an „ fantasmas „ Glaube!

    Meine Antwort sah natürlich anders aus!

    Ich sage zu Ihr: Ja es gibt schon seltsame Dinge und es gibt mit Sicherheit Menschen, die können mehr als andere! Warum fragst Du mich dass?

    Ich frage Dich dass, weil ich mir sicher sein muss, dass Du der richtige bist!!

    Kann man sich nun vorstellen, wie sich in diesem Moment meine Gesichtsfarbe verabschiedete und mein verlängerter Rücken ganz schnell einen Sitzplatz suchte!?

    Ich war ja schon auf alles gefasst, aber auf diese Antwort nun doch nicht!
    Zumindest wusste ich im ersten Moment gar nicht was ich darauf antworten sollte!

    Sie sagte weiter mit ganz ruhiger Stimme: Ich weiß es, Du bist der richtige und Du bist Realist, gutherzig, ehrlich und zielstrebig und ich Liebe Dich, Dich will ich für immer an meiner Seite, aber Du musst noch viel lernen und ich weis, Du kannst es!

    „Upsss, so hatte ich mich, zu dem damaligen Zeitpunkt noch gar nicht gesehen“

    Ich Frage nun: Was sollte ich darauf antworten? Nichts!

    Ich hörte Ihr einfach nur weiterhin zu!

    Nun erfuhr ich auch, dass Sie zu dieser Zeit, eine sehr bekannte und auch eine der jüngsten erfolgreichsten Schriftstellerinnen im Russisch und Ukrainischen Sprachraum war und auch noch bis heute ist, nur das Jüngste stimmt nicht mehr!
    Im weiteren Verlauf unterrichtete Sie mich auch drüber, dass Sie eine freie Wicca ist!

    Ja, da haben wir es mal wieder, was ist den um Himmelswillen eine freie Wicca?

    Genau dass dachte ich in diesem Moment, denn damit konnte ich nun mal üüüberhaupt nichts anfangen, noch niiiii gehört!

    Hierüber wusste ich gar nichts und fragte Sie natürlich so richtig unbedarft: Nennt man so eine bestimmte berufliche Tätigkeit bei Euch in Russland?

    Doch Sie lächelte mich mal wieder so mitleiderregend an, so in der Form – Du armes Dummerschen – und meinte nur: Da kommst Du noch früh genug dahinter was dass bedeutet, aber es ist nichts ansteckendes!

    Ha – ha dachte ich und war mal wieder ein Stück weiser geworden, denn zumindest wusste ich ja nun, dass ich eine berühmte Frau an meiner Seite habe, gut hier kannte Sie ja niemand, noch nicht und dass war im übrigen auch der Grund warum Sie überhaupt in Spanien war! Ruhe, denn es kannte Sie niemand!

    So ca. eine Woche später, nach diesem Gespräch, hatte ich Sprechstunde in der Klinik und so gegen Mittag kam auch meine Zukünftige Frau vorbei und holte mich zum Essen ab. Als wir in unserem Stammlokal an einem Tisch platz genommen hatten, sagte Sie und dass wieder mit diesem außergewöhnlichen Tonfall: Es wird Zeit, dass wir uns über unsere Heirat Gedanken machen!
    Ich fragte Sie, so mehr im Scherz: Ist dass jetzt ein Antrag ?
    Sie sagte: Wie verstehst Du es?

    Und schon wieder war ich an die Wand gedrückt, aber es war ein sanfter wunderschöner Druck!

    So, und nun kommen wir wieder auf die Papiere Zurück! Dass mit der Residencia usw. hatte ich ja schon erläutert nun standen aber die Papiere meiner Frau zur Debatte, denn diese mussten von Russland nach Spanien und dann alles in Catalan übersetzt ( amtlich beglaubigt ) werden. Mir wurde schon ganz mullmig zu Mute, wenn ich nur daran dachte, denn ich hatte schon von Spanischen Kollegen die mit einer Russin verheiratet waren, gehört wie kompliziert dass alles ist.
    Natürlich sprach ich auch mit meiner Zukünftigen darüber, doch wie schon vermutet hörte ich nur wieder:

    Mach Dir nicht so viele Sorgen und denke einfach nicht darüber nach, es kommt schon alles wie es kommen muss, zur rechten Zeit!!

    Hatte ja auch eigentlich gar nichts Anderes erwartet! Ist Sie nicht Lieb?

    So, wie es nun mit den Papieren aus Russland weiter geht und wie sich nach der Hochzeit mein Leben so zu sagen auf den Kopf stellte, schreibe ich in der Fortsetzung 3!

    Sofern jemand Interesse daran hat?


    Bis dahin Grüße ich wieder alle

    Peter

  5. #5
    Gast1055
    Gast

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    Zitat Zitat von petro Beitrag anzeigen
    So, also gut, es ist nicht meine Schuld, Ihr wollt es ja nicht anders und nachdem ich nun hin und her überlegt habe, mir seit drei Stunden mein Gehirn und mein Gewissen foltere, bin ich nun doch zu dem Entschluss gekommen, auch unter Berücksichtigung des Vorschlages von „Zugvogel“ meine Geschichte auch hier zu veröffentlichen!
    Herzlichen Dank !!

    Ich interessierte mich für einen Ledergürtel und wollte diesen eigentlich auch kaufen, hatte aber noch ein paar Fragen dazu, diese stellte ich natürlich in spanisch aber ich bekam die Antwort immer nur in Catalan, um es abzukürzen, ich gab der Verkäuferin dann zu verstehen, dass ich den Gürtel kaufen möchte. Als es an das bezahlen ging, zu diesem Zeitpunkt waren es 8.500 Peseten, schaute ich in meinen Geldbeutel und sagte der Verkäuferin ( in perfektem Spanisch ) , zu meinem großen Bedauern könnte ich den Gürtel nun leider doch nicht kaufen, ich hätte nur spanische Peseten und keine catalanische Peseten, es würde mir sehr leid tun und ich ging aus dem Geschäft! Ich gebe hier nicht den original Wortkommentar der Verkäuferin, der im Übrigen in perfektem Spanisch war, wieder!
    Ohh, das erinnert mich sehr an Sizilien, wo viele Geschäftsinhaber gut deutsch konnten, da sie davor als Gastarbeiter in Deutschland waren. Aber sie zeigten das nicht.
    Aber wenn ich dann sagte, dann kaufe ich eben nichts, dann antworten sie ganz schnell auf deutsch.
    Geändert von Gast1055 (09.09.2011 um 00:09 Uhr)

  6. #6
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Fortsetzung 3


    Für diejenigen, die es interessieren sollte, wir schreiben nun das Jahr April 2002. Rein rechnerisch gesehen sind das 18 Monate nach unserem Kennenlernen und nun stand also das große Inferno – Russische Heiratspapiere – an, so dachte ich zumindest!

    Vorausschicken muss ich allerdings noch, bis zu diesem Zeitpunkt, April 02, wusste ich so gut wie gar nichts über die Familie meiner Zukünftigen. Nur soviel, dass Ihr Vater Arzt war, dass Sie eine Zwillingsschwester hat die an der Uni Studierte und dass Ihre Mutter zu Hause das Regiment führte! Mehr Wusste ich also nicht und ich sah es auch nicht zwingend als notwendig an, dass ich mehr wissen sollte, denn ich wollte ja nicht die Familie Heiraten und Russland war für mich damals sooo weit weg!!! Na ja, heute weis ich es besser, Russland liegt bei Spanien um die Ecke!

    Gut so, wieder zurück zum Thema Papiere!

    Nun hatten wir Ende April, als meine Zukünftige Ihrer Mutter mitteilte, welche Unterlagen Sie hier in Catalunien zur Heirat benötigte und ich muss sagen, dass war schon einiges mehr als ich zum Beispiel vorlegen musste und somit dachte ich mir auch: Na, bis dass alles zusammengestellt ist und hier ankommt, da werden schon einige Wochen vergehen!

    Auch meine eigenen Landsleute, die hier lebten und mit denen ich/wir Kontakt hatte, machten mir keine all zu großen Hoffnungen, dass dies alles so OHNE KOMPLIKATIONEN und im Besonderen währe ja da auch noch der Umstand, dass ich eine Russin heiraten wollte und die zu dem noch einiges jünger sei als ich es bin, dass würden Sie hier ganz genau alles überprüfen und kontrollieren, ob es auch mit Rechten Dingen zu geht und keine Heirat wegen einer Residencia sei, usw. usw. ich kann gar nicht alles hier wieder geben, was ich mir in dieser Zeit so anhören musste, ob ich nun wollte oder nicht!
    Ich hatte mannschmal das Gefühl, dass alles negativ ist und dass einem diese Meinungen so richtig aufgezwungen wurden, ob Du dies nun hören wolltest oder nicht!

    Klar machte mich das Gerede nervös, ich wollte ja dass alles klappt und so und na ja und überhaupt!

    Aber immer, wenn ich mal wieder so ein wenig am Boden zerschlagen nach Hause kam und dann erzählte, was ich mir den Ganzen Tag so anhören musste, nahm mich meine Zukünftige in den Arm und sagte: Du weist doch und vertraue mir, alles geht seinen Weg und höre nicht auf Andere, Höre nur auf Dich und dass was Du selbst Willst!

    „Ja ich merkte, ich musste noch viel lernen“

    Aber jetzt kommt’s.......... nach sage und schreibe drei Wochen – Postweg inbegriffen – waren die Papiere aus Russland da! Wowww !

    Als ich dies den negativ Denkern nun unter die Nase rieb, dass die Papiere von Russland nun doch schon da seien, schauten Sie mich erst einmal etwas ungläubig an, doch in der nächsten Sekunde musste ich mir schon wieder anhören:
    „Ja ok, da hast Du Glück gehabt, aber jetzt fangen die Schwierigkeiten ja erst an.“

    Um die Sache für alle etwas abzukürzen: Ich zog mich, soweit dies durch meine Arbeit möglich war, von diesen so genannten negativ Denkern im weittestgehenden Sinne zurück und siehe da:
    „Es ging mir besser“

    Juhu!!!! Hatte wieder etwas dazu gelernt!!!!!

    Die nun aus Russland ( Moskau ) eingetroffenen Unterlagen, brachten wir dann zu unserem Gestor, den ich ja schon in der Fortestung1 erwähnte, dieser wurde auch mittlerweile zu einem guten Freund für uns!
    Er veranlasste nun alles weitere, um die Papiere in Catalan zu übersetzen, mit all den Notwendigen Beglaubigungen usw..
    Natürlich heißt dass nicht, dass wir Garnichtsmehr tun mussten, nein, so war dass nicht. Auch wir hatten unser Teil zu erledigen! Insgesamt besuchten wir vier mal das russische Konsulat in Barcelona, dass heißt meine Zukünftige besuchte es, ich habe Sie nur hingefahren, denn rein durfte ich ja nicht! Da waren Sie schon etwas eigen drin! War aber schon ok so, kam mir ohnehin immer etwas suspekt vor dieses Konsulat, abgesichert wie der Kremel in Moskau!
    Hier musste nun die Beglaubigung der Beglaubigung noch einmal Beglaubigt werden, oder so ähnlich, ich habe da bis heute noch nicht durchgeblickt, ist aber auch egal, denn wir sind ja nun Verheiratet!
    Seltsamerweise habe ich mich zu diesem Zeitpunkt über fast gar nichts mehr aufgeregt, ich wurde immer ruhiger und auch ausgeglichener, Dinge die mich früher aufregten und ich meine aufregten, berührten mich gar nicht mehr, oder streiften mich nur so am Rande ohne mich weiter zu beschäftigen!
    Es war irgendwie ein schönes Gefühl und es gefiel mir immer besser!!

    Nach nun, mehr oder weniger fünf Wochen, inklusive Besuche des russischen Konsulats in Barcelona, hatten wir die Papiere meiner Zukünftigen Frau zusammen!

    Zu meinen Unterlagen brauche ich nichts zu schreiben, denn dies war in zwei Wochen erledigt ohne Probleme! Wurde auch vom Gestor erledigt und ich habe nur einmal das Konsulat besucht!

    So, natürlich brannte es mir nun unter der sogenannten Zunge, den negativ Denkern mitzuteilen, dass wir alle Papiere zusammen hatten und den Termin für die Heirat festlegen können. Jaaaaaa, es brannte mir unter der Zunge!
    Aber da war meine Zukünftige, die merkte was so in meinem Kopf vorgehen musste und meinte nur:

    „Dass hast Du doch nicht nötig, Genieße es einfach und schaue in Ihre Gesichter, wenn der Hochzeitstermin feststeht und Sie es ohnehin erfahren werden“

    Und Sie hatte Recht, so wie eigentlich immer!

    Eine Woche später hatten wir den Hochzeitstermin, es war der 28.12.02 – Standesamt Girona – ja wir Heirateten nur Standesamtlich, da wie ich ja schon kurz erwähnte,
    - in meiner Antwort auf einen User Kommentar dieses Forums –
    meine Frau eine andere Glaubensrichtung vertritt als ich und die meisten Anderen Menschen, so haben wir uns damals für diese Form der Heirat entschieden, also keine Klassische Form – Standesamt und dann Kirsche !

    Ach was war es doch soooo schön, als die negativ Denkenden dass erfahren haben!
    Ich freute mich wie ein kleines Kind darüber, gut man kann jetzt sagen Schadenfreude, aber dass ist mir schnuppe, denn es war so und ich merkte zum ersten mal, wie viel schöner es doch ist einen Erfolg zu genießen ohne diesen vorher an die sogenannte große Glocke zu hängen um ihn im Vorfeld schon auszudiskutieren oder versuchen das Geschehene zu analysieren!
    Natürlich kam für mich dann die Krönung, diese Gesichter zu sehen – ich komme heute noch ins schwärmen wenn ich daran zurück denke - , ja und dann natürlich noch die obligatorischen Kommentare:

    Gut, Glück gehabt, aber Andere....... ( ich bin nicht Andere ),
    Ich hatte ja schon gleich so ein gutes Gefühl.........( und warum hast Du es mir nie gesagt),
    Da hat doch jemand geholfen.......... ( ja mein Gestor),
    Glückskinder.......... ( da muss man auch etwas dafür tun),
    Wir freuen uns so für Euch........... ( und warum habt Ihr es uns nie gezeigt)

    Und genau so ging es weiter, ich möchte nun nicht alles wiedergeben, würde den Rahmen sprengen!

    Und natürlich kam auch der Berühmte Satz, der ja nicht fehlen darf:

    „ Aber zur Hochzeit sind wir doch alle eingeladen „


    Fortsetzung4

    Ja – ja dachte ich mir und träumt mal alle schön weiter!

    Erst versuchen, mich mit all den negativ Äußerungen madig zu machen und dann genau mit dieser Einstellung und Mentalität auf meine Hochzeit kommen! Dass passt!!!
    Na die währe mit Sicherheit toll geworden und hierzu möchte ich, im Sinne aller, nicht näher darauf eingehen!

    Im Übrigen wollte ich eigentlich die Hochzeit in kleinem Rahmen zelebrieren, so mit den engsten Verwandten und Freunden, doch da hatte ich die Rechnung ohne meiner Zukünftigen Frau gemacht, um es deutlicher auszudrücken, mit derer engster Verwandtschaft, denn die kannte ich ja bis Dato noch nicht!

    Dass sollte sich aber bis zum 28.12.02 ändern!

    Hochzeitsvorbereitungen, ja, dass war eine Frauensache und ich hatte mich da mal gar nicht einzumischen. Klar durfte ich auch meine Vorschläge und meine Ideen dazu beitragen, aber dass war auch schon alles!
    Im eigentlichen Sinne, war ich auch irgendwie froh darüber, denn dass war nun wirklich nicht meine Welt!
    Bei meiner Zukünftigen sah dass natürlich ganz anders aus, Sie organisierte – wusste zwar nie was – Sie telefonierte – mit Moskau und dem Rest der Welt ( laut Telefonrechnung) – und so ging es weiter und weiter!
    Ich war da doch ein kleinwenig schneller bei der Sache: Eltern, Schwester und besten Freund anrufen, bescheid sagen dass ich Heirate, Termin bekannt geben, Hotelzimmer für alle buchen und fertig! Ja, so schnell geht dass!!!

    Bei meiner Zukünftige, sah dies natürlich ein klein wenig anders aus.
    Nach dem Sie mir nun, so ca. Ende November, Ihre Pläne wie die Hochzeit ablaufen sollte unterbreitete, holte ich erst einmal – ganz diskret - tief Luft und überlegte mir ( so typisch Deutsch ), wer soll denn dass alles bezahlen?
    Ich glaube Sie hatte es meinem Gesichtsausdruck angesehen und meinte gleich darauf: Die Kosten für die Hochzeit und alles was damit zusammenhängt übernehmen meine Eltern, da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen und jetzt kommt der schon berühmte Satz:

    „Dass ist schon alles geregelt“

    Na ja gut, die Eltern – so dachte ich – beruhigt mich ja schon etwas, aber wenn ich mir dass so anhörte was da auf dem Plan stand, so fragte ich mich doch: Verdient ein Arzt in Moskau so gut, dass Er sich dass alles leisten kann? Wenn dass so ist, gehe ich sofort nach Moskau und dafür lerne ich sogar noch mal Russisch! Wobei Russisch kann ich bis heute noch nicht sprechen, muss ich auch gar nicht, denn meine Frau redet und schreibt perfekt, Spanisch – Deutsch – Englisch und ein wenig Französisch, also kein Problem für mich! UFFFF !

    „Da standen 50 Personen aus dem engeren Verwandtenkreis meiner Zukünftigen auf dem Plan/Papier ohne meine 8 pobresitos, da brauchen wir 25 Hotelzimmer oder so, dass sind ca. eindrittel der Passagiere eines Flugzeuges, wir brauchen hier ein privaten Autobus, ich muss den Nachbarn fragen ob er mir sein Grundstück für ein paar Tage zur Verfügung stellt, damit sie auch alle Platz haben wenn Sie uns besuchen, all dass schoss mir, in diesem Moment durch den Kopf, doch wie ich schon vor erwähnte:

    „Dass ist schon alles geregelt“

    Wie es nun hier weiter geht, könnt Ihr in Fortsetzung4 erfahren!

    Aber nur wenn ihr möchtet und ich Euch nicht langweile!

    Bis dann
    Petro

  7. #7
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Fortsetzung5

    Wie ging es nun weiter?

    Wir schreiben nun den 25.12.02 - Morgens 9:30Uhr -, noch drei Tage bis Tag X und ich muss zum Flughafen, denn die ersten Gäste sind eingetroffen, zum Glück waren es meine!
    Zur Sicherheit, hatte ich mir aber dennoch, für die kommenden Tage, einen kleinen Personenbus gemietet, man kann ja nie wissen, es ist alles geregelt hin oder her, sicher ist sicher so dachte ich mir!
    Also Flughafen, Mama-Papa-Schwester-Schwager-Nichte-Freund-Ehefrau und deren 2Kinder abgeholt, ins Hotel gebracht, kurz den Ablauf erklärt und wieder nach Hause! So geht dass!!
    Na ja, ehrlich gesagt hatte es doch schon etwas länger gedauert, aber dass war die Kurzfassung!

    Wieder zu Hause angekommen, teilte meine Zukünftige mir gleich mit, dass nun auch der erste Teil Ihrer Verwandtschaft angekommen sei, aber keine Sorge, Sie sind schon auf dem Weg in das Hotel und kämen dann am spät Nachmittag, zur Begrüßung, bei uns vorbei! Ich fragte mal so unbedarft nach: Wie viele Personen sind denn angekommen? Achtzehn sagte Sie! Gut dachte ich mir, dann fehlen noch Zweiunddreißig und wenn dass auch alles so reibungslos über die Bühne ging, dann ist ja alles im sogenannten grünen Bereich! Und so war es dann auch, ohne weitere Vorkommnisse, zumindest keine Nennenswerten, traf auch der Rest der Familie meiner Zukünftigen wohlbehalten ein! Alle waren auf Ihre Hotels verteilt und ich konnte mich erst einmal beruhigt zurücklehnen, dachte ich zumindest, aber wie es so kommt, falsch gedacht, denn nun kam die erste Gruppe, unter denen sich auch meine Familie befand, zur offiziellen Begrüßung zu uns nach Hause.

    ANMERKUNG: Ich schreibe hier immer von der Familie meiner Frau, aber selbstverständlich war dies nicht nur die reine engste Familie – Papa, Mama, Schwester usw. -, es sind auch Freunde der Familie und die Verwandtschaft – im weitläufigen Sinne – damit gemeint!


    So, nun aber weiter!

    Dies war nun auch der Zeitpunkt, dass meine Familie, Papa und Mama, natürlich auch meine Schwester, Schwager und mein Freund mit Frau, meine Zukünftige Ehefrau das Erstemal sahen und kennen lernten.

    Kommentar von Papa: Gut gemacht!
    Kommentar von Mama: Ist Sie nicht ein wenig jung für Dich?
    Kommentar von meiner Schwester und meinem Schwager: Sehr sympathisch, tolle Frau! Kommentar von meinem Freund: Wo findet man so etwas?
    „Nicht ich habe Sie gefunden, Sie hat mich gefunden“

    Gleiches gilt natürlich auch für die Familie meiner Frau, in Bezug auf meine Person, nur kann ich hierzu leider keine Kommentare wiedergeben, da ich ja kein russisch verstand!

    Nun kam natürlich auch der Zeitpunkt, wo ich das Erstemal die Schwester meiner Zukünftigen sah und kennen lernte und wenn ich mir nicht 100% sicher gewesen wäre, dass meine Zukünftige in diesem Moment grade an meiner Seite stand, so hätte ich bei meinem Leben schwören können, dass Sie in diesem Augenblick zur Tür herein kommt! Es war verblüffend und in diesem Moment war ich doch für einige Sekunden perplex, zumal, was ich ja nicht wusste, beide hatten sich vorher telefonisch abgesprochen, welche Garderobe Sie anziehen werden usw. und man kann sich nun einmal vorstellen, wie dass ist, wenn man seine Zukünftige Ehefrau gleich zwei mal leibhaftig vor sich stehen sieht! Dass kommt so oft nicht vor!
    Nach dem ich nun den ersten Schockzustand und natürlich auch zur Freude aller, bis zu diesem Zeitpunkt anwesenden Gäste, überwunden hatte, wurde mir dann auch sogleich die Mama und der Papa vorgestellt und ich muss schon sagen: Auf Anhieb sehr sympathisch und nach dem wir uns, so dann auch noch auf eine gemeinsame Sprache ( englisch ) geeinigt hatten, verstärkte sich mein Eindruck noch diesbezüglich!
    Im großen und ganzen verlief der Abend harmonisch und ohne größere Chaoszustände, man musste sich ja auch erst einmal kennen lernen und überhaut und so.............
    Zu unserem Glück waren nicht alle Gäste an diesem Abend zu Besuch und ich bin mir noch bis heute sicher, dass hätten wir nicht so ohne weiteres überstanden!
    Aber eines möchte ich nun doch noch erwähnen: Bis zu diesem Punkte hatte meine Zukünftige wirklich alles SUPER organisiert, na ja, bis auf ein paar klitze kleine Kleinigkeiten, die aber nicht Ihre Schuld waren, dies lag an dem catalanisch – spanischen Party Service - kein weiterer Kommentar – !

    Am nächsten Tag hatten wir, mit dem Rest der Gäste, das selbe Protokoll noch einmal zu überstehen und auch dieses verlief ohne Zwischenfälle, dieses mal klappte es sogar mit dem Party Service, welch Wunder!

    27.12.02! An diesem Tag, sah ich meine Zukünftige nur kurz zum Frühstück, dann wieder kurz zum Mittagstisch mit unseren Eltern und Ihrer Schwester, im Restaurant und zum Schluss, kurz vor dem Schlafen gehen. Als ich Sie Fragte was Sie denn nun so den ganzen Tag gemacht hätte, sagte Sie: Frauentag nichts für Männer, Schneiderin, Frorist usw..
    Gut dachte ich, dass ist wirklich nichts für mich!
    Aber auch ich hatte einen schönen Tag, mit Papa, zukünftigen Schwiegervater, Schwager, Freund und auch usw. . Also, es war sehr interessant!
    Unter Anderem suchte/n ich/wir auch das Hotel, wo ja die Feierlichkeiten stattfinden sollten auf, um mich nun auch persönlich davon zu überzeugen, dass auch wirklich alles für den nächsten Tag – Tag X – vorbereitet ist, doch man sagte mir/uns, die Damen wären schon hier gewesen und es sei alles bis auf den Punkt perfekt durchorganisiert und ich bräuchte mir keine Sorgen zu machen!
    Ich weis nicht mehr, wie viele male ich in den letzten Tagen diesen Satz - brauche mir keine Sorgen machen – schon gehört habe und irgendwie machte ich mir auch keine mehr!

    Mein zukünftiger Schwiegervater sagte, mit einem grinsen auf den Lippen, nur zu mir: Irgendwie kommt mir das Alles bekannt vor! Ich schaute Ihn nur an, fragte aber nicht weiter, ich Glaubte, dass würde sich erübrigen!

    28.12.02, Samstag, der Tag X war da und man kann jetzt denken was auch immer, ICH WAR NERVÖS und zwar sehr NERVÖS und zum ersten mal konnte ich auch sehen, dass meine Zukünftige Frau den Anschein von nervösen Regungen zeigte! So gegen 12:00 Uhr wurde Sie dann von Ihrer Mutter und Schwester abgeholt, ich selbst musste zu Hause ausharren, war aber nicht lange alleine, Unterstützung bekam ich natürlich von meinem Vater, dem zukünftigen Schwiegervater und meinem Freund, der ja auch mein Trauzeuge war! Und dann war es soweit, 16:00 Uhr und die Trauung war für 17:00 Uhr angesetzt, ich muss los, wir müssen los, alle müssen los, man war ich fertig, nachdem mich meine Moralischenbegleiter wieder etwas beruhigt hatten und mir meine Knie stabilisierten, ging es im Corso zum Hotel, wo meine zukünftigen Schwiegereltern wohnten und meine noch nicht Frau im Hotelzimmer dieser für das Finale vorbereitet wurde.
    Am Hotel angekommen wurden Wir schon erwartet und in Empfang genommen, in diesem Moment fing ich an die Kameras des russischen Fernsehen zu suchen, die natürlich nicht da waren, aber dass was sich da abspielte, ohne Worte! Als ich nun meinen, den mir zugewiesenen Platz in der Hotel Lobby einnahm und noch einmal ganz tief Luft holte, wurde es mit einem Schlage ganz still und jetzt wusste ich, SIE, ja Sie kommt!

    Wenn ich nun in allen Einzelheiten beschreiben müsste was in diesem Moment so in mir vorging als ich Sie sah, dann müsste ich dies alleine in einer separaten Erzählung niederschreiben, es was einfach umwerfend!
    Nur soviel: Es war das erste mal in meinem Leben, dass mir vor Glück und Freude, dieses erleben und sehen zu dürfen, die Tränen über die Wangen liefen und hier war ich nicht der einzigste, ich sah einen Engel, meinen Engel, meine zukünftige Ehefrau, Sie sah wunderschön aus, einfach alles an Ihr war perfekt und heute noch bekomme ich Gefühlswallungen, wenn ich daran zurückdenke!
    Ich weiß nicht wie lange ich so da stand und Sie nur anschaute, aber irgend jemand gab mir dann einen Stups, so dass ich wieder in die Gänge kam!


    Und wie es hier nun weiter geht, könnt Ihr in der Fortsetzung 6 lesen!

    Bis dann

    Petro


    Fortsetzung6

    Ich denke, gerade den weiblichen Lesern zuliebe, müsste ich doch noch einmal kurz auf das Kleid, meiner Zukünftigen, zurückkommen und dieses ein wenig näher beschreiben!

    Nun, ich versuche es einmal mit meinen Worten ungefähr so umzusetzen:

    Es war ein langes weißes, sehr Körperbetontes, Kleid – Stoff Seide - im Stiele eines Saris mit einem kleinen geflochtenem Gürtel – in der Farbe des Topaz - um die Hüfte, der seitlich wiederum im Stile einer kleinen Blume gebunden war, das Dekollete´ war mit kleinen Topazen besetzt und in der Mitte war das Symbol ihrer Überzeugung, ein kleiner Vollmond der links und rechts jeweils von einem Halbmond – einer links und einer rechtszeigend – eingerahmt wurde und dieses Symbol war mit Peridotsteinen besetzt, in Ihrem langen Haar, das Sie offen trug – im übrigen ist Sie nicht blond – trug Sie ein Diadem mit vielen kleinen Blüten, passen zu den Farben der Topaz und Peridotsteinen!
    Ja, so würde ich es einmal beschreiben, es war ganz einfach umwerfend toll!
    Kommen wir aber nun wieder zurück auf den Tag X!

    Wo war ich denn noch gleich stehen geblieben? Ach ja, weiß wieder, in die Gänge kommen und so!

    Nun gut, nach diesem Stups also, bin ich so zusagen wieder in die Gegenwart zurückgeholt worden und nun wurde mir, durch den Brautvater, die Braut übergeben und dies war wieder so ein Moment, den man nicht in Worte fassen kann! Als wir dann nun, gemeinsam, zu unserem bereitstehenden Auto gingen, kam mir der Weg dorthin vor, als würde er nie enden, dabei waren es, vom Eingang des Hotels bis zum Auto, nur so ca. 10 Meter, aber es waren wohl auch die längsten 10 Meter, die ich je gegangen war!
    Am Auto angekommen half ich natürlich noch meiner Zukünftigen beim einsteigen und im selben Moment tippt mir mein zukünftiger Schwiegervater von hinten auf die Schulter und meinte: Eine Sekunde noch, ich muss Dir noch etwas ganz wichtiges sagen!

    Ich versuche nun, diese kurze, jedoch für mich in diesem Moment explosive Mitteilung wiederzugeben!

    Er sagte: So, Du heiratest nun eine meiner beiden Töchter und Du weißt, dass Sie eine Zwillingsschwester hat, Tradition bei uns ist es, wenn ein Mann einen der Zwillinge heiratet, so muss Er sich auch dann, nach der Heirat, um den anderen nichtverheiratenden Zwilling kümmern, also Du bekommst Ihre Zwillingsschwester dazu und kümmere Dich gut um Sie!

    Dass waren Seine Worte, drehte sich um und ging wieder zu seiner Frau!

    Da stand ich nun und kann sich jetzt irgend jemand vorstellen was genau in diesem Moment in meinem Gehirn passierte? Ich Glaube nicht, denn da passierte gar nichts – Leere absolute Leere – mich überkam nur das Gefühl, als wenn mich in diesem Moment, alle russischen Männer voller Mitleid anschauten, was natürlich nicht so war, aber das Gefühl hatte ich nun mal!

    Völlig, in so einer Art von Trance, stieg ich nun in das Auto ein und nahm an der Seite meiner Zukünftigen Platz. Nach ein paar Minuten fragte Sie mich, was ist mit Dir, Du bist so nachdenklich, ist etwas passiert? Nein sagte ich, passiert ist nichts, noch nicht, aber Dein Vater hat mir gerade etwas gesagt und dass muss ich erst einmal verarbeiten! Was hat mein Vater Dir denn gesagt, das Dich so nachdenklich macht?
    Na ja, ich erzählte Ihr dann was Ihr Vater zu mir sagte und Sie fing daraufhin, wie aus heiterem Himmel, so laut an zu lachen, dass unser Fahrer beinahe die Kontrolle über das Auto verloren hätte, Sie hörte auch gar nicht mehr damit auf, nach dem Sie sich aber dann doch wieder etwas gefangen hatte, sagte Sie zu mir:

    Und dass hast Du Ihm geglaubt?

    Ja Gott, Er sagte es, es sei so Tradition bei Euch in Russland, was weiß denn ich welche Tradition Ihr da so habt, da ist doch alles möglich!

    Sie nahm meine Hand und meinte nur: Mach Dir mal darüber keine Sorgen, er hat Dich nur auf den Arm genommen!
    Ach was war ich in diesem Moment erleichtert und musste dann selbst über meine ............... Lachen!

    16:55 Uhr Vorfahrt vor dem Standesamt/Ayuntamente und um 17:00 Uhr sollte die Trauung sein! Na dachte ich, wir sind ja in Spanien bzw. Catalunien, da darf man dass mit der Zeit nicht so eng sehen und somit machte ich mir auch keine weiteren Sorgen bezüglich der Uhrzeit, was auch ganz ok so war, denn die Zeremonie begann dann ohnehin 20 Minuten später weil, na ja, halt weil. Keiner weis es so genau!
    Der Raum, in dem wir getraut wurden, war wunder schön hergerichtet, mit Blumengestecken und Kerzen, einfach sehr festlich!
    Hinterher habe ich dann erfahren, dass dies alles meine Frau, über einen speziellen Deco Ausstatter organisierte und der Schwiegervater bezahlt hat!
    Hätte mich auch etwas gewundert wenn dass die Stadt bezahlt hätte, aber es ist ja alles möglich!
    Nun aber zur Trauung selbst:
    Wir mussten uns vor einem großen, sagen wir es einmal so, sehr monumentalen Tisch aufstellen und links und rechts von uns standen unsere Trauzeugen, für meine Frau Ihre Schwester und für mich mein bester Freund, vor uns stand der Standesbeamte / Empleado del registro civil und hinter uns saßen unsere Eltern und der Rest der Gäste. Bis dahin war alles in Ordnung, nun aber begann die Zeremonie und just in diesem Moment, wo ich eigentlich dachte, so jetzt kommt die Ansprache des Standesbeamten, hörte ich, erst ganz leise und dann etwas lauter, aus dem hinteren Bereich des Raumes, zuerst eine Balalaika und dann ein Gesang, der mir heute noch, wenn ich daran denke, die berühmte Gänsehaut sprieße lässt! Ich habe zwar den Text nicht verstanden, was dem WOW Effekt aber keinen Abbruch tat! Selbst dem Standesbeamten und dessen Begleiterin liefen die Tränen und sie haben mit Sicherheit auch nichts verstanden!
    Nach dieser Darbietung, war nun die Zeit des Standesbeamten gekommen und Er fing mit seiner Ansprache an und ich bin noch heute fest der Meinung und Überzeugung, außer meine Wenigkeit und vielleicht noch einwenig meine Frau, denn Catalan war nicht so Ihre Stärke, hat keiner verstanden was er sagte, aber alle hörten sehr interessiert zu! TOLL! Ich weiß heute nicht mehr wie lange diese Ansprache dauerte, mir jedenfalls kam es sehr lange vor, bis dann die Berühmte Frage gestellt wurde, die Fragen der Fragen!

    „ SIE : JA ICH WILL“ „ICH: JA ICH WILL“

    Und somit waren wir nun offiziell Mann und Frau! GESCHAFT! UFFFF!

    Als die letzten Worte gesprochen waren, brach ein Jubel – Applaus – unter unseren russischen Gästen aus und meine Frau sagte mir sofort, dass dies nun wirklich Tradition sei!

    Nachdem nun die Fotoapparate und Videokammaras heiß liefen und wir auch noch einen kleinen Menschenauflauf verursachten, hatten wir uns dann doch zu unserem Auto durchkämpfen können, um die Fahrt, wieder zurück zum Hotel meiner Schwiegereltern, wo die Feierlichkeiten stattfanden, anzutreten. Gefolgt von einem Autocorso aus, Taxis, mehrere Leihwagen und der von mir, zur Sicherheit angemietete Personenbus! So ging es nun zurück und selbst die Polizei hielt 2 mal den Verkehr an damit wir alle über die Kreuzung kamen!

    !!!!!!!!!!!! Fand ich ganz toll !!!!!!!!
    Die sind doch nicht alle so böse wie man denkt !

  8. #8
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Fortsetzung7

    Am Hotel angekommen, fragte ich meine- nun – Frau, auf wen warten die ganzen Leute hier? Keine Ahnung sagte Sie! Ok sagte ich, dann sind wir beide ahnungslos!
    Wir mussten noch einen Moment in unserem Auto verweilen, da sich unsere Gäste, am Eingang zum Hotel, noch positionieren mussten und dann durften wir auch endlich aussteigen. Wie wir dann erfuhren, waren die vielen Leute nur hier um das Brautpaar zu sehen, denn es hatte sich herumgesprochen, dass hier eine russische Hochzeit statt findet und irgendwie war es ja auch eine Russische, den meine Familie, mein Freund mit Frau und Kind, fielen da gar nicht ins Gewicht.

    Nach dem Sekt Empfang, ging es nun in den Saal und was ich da sah, verschlug mir fast die Sprache, eine Dekoration wie in einem Palmengarten, Blumen, Pflanzen, Buketts mit Blumen auf den Tischen und in der Mitte des Saales ein Springbrunnen, ich schaute meine Frau an und sagte zu Ihr: Und dass alles hast Du organisiert und ist Deine Idee? Sie lächelte nur und sagte: Ja, für uns!
    Als nun alle Gäste, im Übrigen hatten wir natürlich auch zum Festlichenteil der Hochzeit, einige Arbeitskollegen von mir und deren Begleitung sowie meine Haus Nachbarn eingeladen und als nun alle an Ihren Tischen platzgenommen hatten, wir natürlich auch, begann der gemütliche Teil des Abends, Essen, Trinken, Tanzen und dass alles bis zum abwinken, für den musikalischen Rahmen war natürlich auch gesorgt, Live Musik im Stile der siebziger bis neunziger Jahre! Tolle Band!

    Natürlich kann ich verstehen, dass man nun den Verlauf des Abends gerne in allen Einzelheiten lesen möchte, aber ich denke, es gibt Situationen die man besser für sich behält und darüber schmunzelt und schweigt!
    Eines kann ich allerdings sagen: Die Russen können Feiern und dass mit allem was dazugehört! Ich glaube den Wodka und Champagnerumsatz, den das Hotel an diesem Abend hatte, geht in dessen Chronik ein! In jeder Hinsicht, war es eine absolut gelungene Feier, die meine spanischen Gäste sowie auch meine Familie und mein Freund nicht vergessen werden, denn man redet heute noch gerne darüber!

    So gegen 4:00 Uhr in der Frühe, verabschiedeten wir uns dann, von den noch verbliebenen Gästen, es wurde Zeit nach Hause zu gehen, denn die letzten Tag hatten uns doch schon einiges abverlangt und beide sehnten wir uns nach ein wenig Ruhe!

    Am gleichen Tag, so gegen 11:30 Uhr klingelte es an unserer Tür, meine Frau und ich schliefen noch, als ich mich aus dem Bett quälte und zum Fenster hinausschaute, um zu sehen wer denn da jetzt klingelte, sah ich meinen Schwiegervater und den Onkel meiner Frau, mir war schleierhaft wie sie dass geschafft hatten, jetzt schon wieder fitt zu sein, denn als meine Frau und ich die Hochzeitsgesellschaft verließen, waren beide noch gut bei der Sache und jetzt standen Sie schon wieder vor unserer Haustür! Aber gut dachte ich, wie auch immer, ich muss auf machen und Sie herein lassen. Gedacht, getan!

    In der Fortsetzung8 erfahrt Ihr dann, wie es weiter geht!

    Wenn Ihr möchtet?

    Un saludo pra todos

    Petro

  9. #9
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Fortsetzung8

    Nun saßen wir also, mein Schwiegervater, der Onkel und Ich am Tisch unseres Esszimmers und mein Schwiegervater sagte mir: So mein Jung, oder so ähnlich, jetzt ist es an der Zeit Dich offiziell in die Familie aufzunehmen und laut unserer Tradition ist es meine Aufgabe, als Oberhaupt der Familie diesen Akt zu vollziehen!
    Gut dachte ich, schon wieder so eine Tradition und schaute etwas verunsichert meine Frau an, die an meiner Seite stand, aber Sie nickte dem nur wohlwollend zu und ich dachte, dann sei dass wohl ok so und harrte den Dingen die da kommen werden!

    Nun fing Er an mir zu erklären, wie dass so abläuft!

    Also, dass war so:

    Zuerst trinken wir gemeinsam ein Glas Wodka. Bei diesem Satz kamen mir schon die ersten Bedenken, da ich ja kein Alkohol trank!
    Dann erzähle ich dir einwenig über unsere Familie und wir trinken noch ein Glas Wodka. Siehst du, so dachte ich, jetzt bist du dran und den Rest des Tages verbringe ich auf der Toilette!
    Zum Schluss übergebe ich dir, die sogenannte Aussteuer meiner Tochter, deiner jetzigen Frau!
    In diesem Moment schaute ich mich erst einmal, so ganz unbedarft um, ob ich vielleicht irgendetwas, beim Eintreffen meines Schwiegervaters und des Onkels meiner Frau, übersehen hätte, bezüglich der sogenannten Aussteuer, ich dachte da an eine Kiste oder so etwas ähnliches, denn so wie ich mittlerweile meinen Schwiegervater kennen gelernt hatte, wäre da auch ein Kleinbus in betracht zu ziehen gewesen, denn Überraschungen hatte ich, in den vergangenen Tagen schon zu genüge!
    Aber da war nichts, keine Kiste, nichts und somit hieß es für mich abermals, abwarten und den Dingen harren die da kommt werden!

    So und nun kam dass, was kommen musste, das erste Glas Wodka und ich möchte hier, ausdrücklich das Wort Glas betonen, auf den Tisch und in der Mitte des Tisches wurde so dann, eine zwei Liter Flasche Wodka platziert! Ja, richtig gelesen zwei Liter Wodka!
    Als ich dass sah, schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf: Noch nicht einmal einen ganzen Tag verheiratet und Deine Frau ist schon Witwe!
    Ich schaute in diesem Moment nochmals, völlig mitleiderregend meine Frau an, Sie strich mir mit Ihrer Hand ganz zart über meinen Kopf und sagte, mit leiser Stimme, dies allerdings in Spanisch so dass es mein Schwiegervater nicht verstand:

    Ich weiß mein pobresito, es ist wird jetzt sehr schwer für dich sein, aber da musst du noch einmal durch und dann hast du alles überstanden!

    Drehte sich um und ging wortlos von dannen!

    Da saß ich nun, ich armer Wicht, alleine und verlassen, mit einem Kübel Wodka vor der Nase und dass alles auf nüchternen Magen!!!

    Auf zur Waldfee so dachte ich mir, sei ein Mann und gieß Dir das Zeug hinein hinter die Binde, natürlich auf ex, denn die Tradition verpflichtet ja schließlich!

    Oh mein Gott, was war denn dass, es schmeckte wie abgestandenes Wasser mit medizinischem 98 % Alkohol versetzt, ich kannte das Zeug vorher ja nicht, noch nie getrunken und davon stand nun noch genügend auf dem Tisch!

    „Mir war übel“

    Aber es half alles nichts, Pflicht ist nun mal Pflicht und ein guter Deutscher ist Pflicht bewusst! UFF! Wäre ich doch jetzt ein Spanier!

    Gut also, lange Rede kurzer Sinn, der Tag verlief wie er verlaufen musste, Schwiegervater erzählte mir die Familienkronik, wobei ich ohnehin nach dem dritten Glas Wodka nichts mehr mitbekam, mir war zweimal spei übel, so dass ich wichtige terminliche Verabredungen mit unserer Toilette hatte und im Verlauf des Abends, denn mittlerweile muss es Abend gewesen sein, laut aussage meiner Frau am nächsten Tag, übergab mir mein Schwiegervater noch ein Kuvert , was ich natürlich, unter den erschwerten Umständen anscheinend nicht mehr registrierte, denn Dunkel war es um mich geworden und Millionen von Gehirnzellen waren des Todes geweiht!

    Am nächsten Morgen, oder besser gesagt Nachmittag, es war der 30,12.02, fand ich den Weg in das Leben zurück, wie ich mich dabei fühlte? Ohne Kommentar!

    Im Wohnzimmer nahm mich dann meine Frau in Empfang, leicht lächelnd so wie immer wenn ich etwas getan hatte, worüber Sie sich köstlich amüsierte und da ich diesen Gesichtsausdruck bereits zur Genüge kannte, fragte ich natürlich mal, so zur eigenen Orientierung nach, was den so alles, die letzten vergangenen Stunde passiert sei!

    Sie meinte nur:

    Ja, so im Großen und Ganzen war alles ok, du hast dich blenden mit meinem Vater und Onkel verstanden, bis dahin wusste ich noch gar nicht, dass du auch russisch sprechen kann, dass wusste ich allerdings auch noch nicht, ja und dann hast du noch mit Deiner Mutter Walzer getanzt! Ich fragte ganz entsetzt: Meine Mutter, waren meine Eltern auch hier? Ja klar sagte meine Frau, Deine Eltern sind am Nachmittag vorbei gekommen, aber ich habe Ihnen gleich die Situation erklärt und dein Vater sagte nur zu Deiner Mutter: Dass dürfen wir uns nicht entgehen lassen!
    Dein Vater und mein Vater haben Dich dann auch zu Bett gebracht!

    Ach was war mir dass alles soooo peinlich, denn ich wusste wirklich gar nichts mehr! Alles war gelöscht!

    Nun aber gab mir meine Frau, dieses ominöse Kuvert, von dem ich natürlich auch nichts mehr wusste und sagte mir, dass soll ich Dir von meinem Vater geben, es ist für uns und Du sollst gut darauf acht geben!
    Als ich das Kuvert nun, im Beisein meiner Frau öffnete und wir uns gemeinsam den Innhalt anschauten, mussten wir uns erst einmal, ohne ein Wort zu verlieren, hinsetzen, denn dass was wir da sahen, verschlug uns beiden die Sprache und mir im Besonderen!
    Verständlicherweise, werde ich nun hier nicht näher auf den Innalt des Kuverts eingehen und ich Bitte um Verständnis, nur kann ich sagen: Der Inhalt veränderte unser Leben, nicht sofort, aber mit der Zeit!

    Da man in Russland den 31.12 auf den 01.01 – Silvester – nicht so zelebriert wie hier in Europa, zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt, heute ist dies natürlich genau so wie hier bei uns, waren alle unsere russischen Gäste, bis auf die Eltern und die Schwester meiner Frau, wieder abgereist.

    Natürlich zelebrierten wir am 31.12 auf den 01.01.03 die typische familiäre Silvesterparty, mit Schwiegereltern und der Schwester meiner Frau, meinen Eltern, Schwester und Schwager und natürlich auch mein Freund ( Trauzeuge) und seiner Frau! Alles in allem, ein gelungener Abend! „Und ich habe sogar alles mitbekommen“
    Aber leider, wie es im Leben so ist, einmal muss Schluss sein und am 03.01.03 ging es für alle wieder in Richtung Heimat!

    Weiter auf Fortsetzung9
    UNTEN


    Fortsetzung9

    Stop! Stop!

    Nur für eine nicht und dass war die Schwester meiner Frau! Ich wusste nicht dass Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht zurückfliegen würde, hatte mir keiner gesagt! Erst als ich meine Frau fragte: Und Deine Schwester, fliegt Sie nicht zurück? Nein sagte meine Frau, Sie kommt nun erst einmal zu uns! Also, vom Hotel jetzt zu uns? Fragte ich sicherheitshalber noch einmal nach!
    Ja, kam die Antwort!
    Hoppla, dachte ich, war es doch kein Spaß was mein Schwiegervater am Tag unserer Hochzeit am Auto zu mir sagte? Natürlich hakte ich gleich nach und fragte weiter: Für wie lange bleibt Deine Schwester?
    Antwort: Keine Angst, Sie bleibt nur noch drei Wochen und muss dann eh wieder zurück, denn Ihr Studium an der Uni in Moskau geht weiter, aber im Sommer kommt Sie wieder und bleibt dann so ca. sechs Wochen bei uns!

    Aha, so circa! Circa ist ein sehr dehnbarer Begriff!

    Irgendwie wurde ich den Gedanken nicht mehr los, dass vielleicht doch etwas dran sein könnte, was mein Schwiegervater mir sagte!

    Wir werden sehen, so dachte ich, lassen wir uns überraschen!

    Nun begann wieder der normale Alltag!
    Ok ja, ich weiß, normal war bei uns gar nichts, aber wir gaben uns doch zumindest redliche Mühe, es so aussehen zu lassen!

    Die Pflicht rief, arbeiten war angesagt und so langsam kam auch alles wieder ins Laufen!

    Die folgenden Tage und Wochen verliefen eigentlich ohne größere Probleme, bis natürlich auf die kleinen, so in den Raum gestellten Sticheleien meiner lieben deutschen Landsleuten, Sie konnten es einfach nicht lassen und natürlich waren Sie auch sauer darüber, dass ich Sie nicht zu unserer Hochzeit eingeladen hatte!
    Dass bekamen wir noch Ende 2003 aufs Brot geschmiert, so nach dem Motto: Ein Deutscher vergisst nicht!
    Na gut dachte ich mir, ich vergesse auch nichts, denn ich bin ja auch Deutscher! Punkt um!!!

    Mir, oder besser gesagt uns, interessierten diese Kindereien auch gar nicht mehr , denn so langsam reifte in uns ein Plan, ein Plan den wir schon einige Zeit verfolgten und der nun, wie ich es schon einmal erwähnte, unser Leben doch einwenig verändern sollte!

    Um diesen Plan nun weiter zu verfolgen und dann auch in die Tat umzusetzen, bedurfte es allerdings noch, einige organisatorische Hürden zu überwinden.
    Wir machten uns nun also daran, alles genau und schriftlich - damit wir auch nichts vergasen – festzuhalten, was in den nächsten Monaten alles erledigt werden musste.

    Und da war einiges, zu organisieren, zu erledigen und zu bedenken!

    Natürlich lief auch bei uns nicht immer alles so glatt wie es vielleicht den Anschein hat, doch dies hatte zu 99,99% nicht an uns gelegen, man hatte ganz einfach mit den verschiedensten Menschen zu tun, wobei jeder seine Eigenarten und Macken hatte, die man nicht einkalkulieren konnte, aber im Großen und Ganzen funktionierte es dann zum Schluss doch immer irgendwie!
    Auch hatten wir Hilfe von guten Freunden – spanischen Freunden , oder diese hatte wieder gute Freunde die wiederum gute Freunde hatten, man kennt dass ja wie so etwas läuft, dass steht außer Frage und wir danken noch heute jedem einzelnen für seine Hilfe!

    Ich denke aber auch, so im nachhinein, es lag auch viel an unserer Art, wie wir auf die Menschen zu gingen und auch heute noch gehen, freundlich zuvorkommend mit Respekt, aber nicht TONDO!!! Sonst stünden wir heute nicht da, wo wir heute stehen!

    Natürlich wusste niemand, ausgenommen unsere Familien, von unserem eigentlichen Plan und Vorhaben, wir gaben immer nur so viele Informationen bekannt, wovon wir glaubten es sei nötig um gewisse Ziele in unserem Plan zu erreichen und dass schürte natürlich das Feuer der Spekulanten, Nichtwissenden usw. und am schönsten war es dann immer für uns, wenn man uns, so natürlich, unter der sogenannten vorgehaltenen Hand und ganz diskret natürlich, sagte, was man wieder so gehört hätte! Jaaaaa, dass war für mich immer wie Geburtstag und ich durfte mich über mein Geschenk freuen!
    Und daaa kamen Gerüchte auf, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt! Uns lies dies aber alles unberührt und es gab auch keinerlei Kommentare unsererseits bezüglich der Gerüchtesuppe und dass ärgerte natürlich wiederum die Gerüchteköche noch mehr und dies bis zum Weißwurstplatzen!

    „ Schön war die Zeit “

    Wie es nun mit unserem Plan und der Gerüchteküche weiter geht, natürlich in der Fortsetzung10


    Und wie immer: Nur wenn Ihr möchtet!

    Saludo
    Petro

  10. #10
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Fortsetzung10

    Möchte nun aber doch noch einmal, zum besseren Verständnis, kurz auf eine Situation zu sprechen kommen, die für den weiteren Verlauf der Geschichte von Bedeutung sein dürfte!

    Wie ich ja schon erwähnte, reiste die Schwester meiner Frau nicht gleich wieder zurück nach Moskau, sondern verbrachte noch drei Wochen, mit uns gemeinsam, in unserem Hause und in diesen Drei Wochen musste ich feststellen, dass eigentlich, eine ohne die Andere nicht sein konnte!
    Sie brauchten sich!
    Natürlich hätte es mir auch schon viel früher auffallen müssen, wenn ich so unsere monatlichen Telefonrechnungen betrachtete und sah, dass meine Frau jeden zweiten Tag und dies nicht unter eine Stunde, mit Moskau telefonierte!
    Habe allerdings auch nie nachgefragt, mit wem Sie denn da so oft in Moskau telefoniert, sofern Sie es mir nicht selbst sagte!
    Nun gut, nun wusste ich es und wenn ich sie beide, so im Stillen beobachtete, sah ich pure Energie - im Sinne von Agil, Fröhlichkeit und Lebensfreude, ich glaube, ich hatte meine Frau, in den letzten vergangenen Monaten noch nie so Fröhlich und ausgelassen gesehen, Sie zeigte mir auf einmal eine ganz neue Seite von sich, die mir natürlich sehr gefiel, aber mich auch gleichzeitig wieder sehr nachdenklich stimmte!

    Was würde passieren wenn Ihre Schwester wieder abreist?

    Und diese Frage, lassen wir doch nun einfach einmal, so im Raume stehen, denn die Beantwortung Dieser, erfolgt später, genauer und ausführlicher!

    Wie ich schon in der Fortsetzung 9 erwähnte, die Gerüchteküche kochte und je länger die Zeit verstrich um so mehr kochte diese natürlich!
    Oft haben wir uns in dieser Zeit gefragt: Haben denn die Läuten nichts anderes, den ganzen lieben langen Tag zu tun, außer sich neue Storys auszudenken und haben dabei keinerlei Skrupel diese dann auch noch zu verbreiten?
    Keine Bedenken, dass wahrscheinlich eines Tage, Ihre obskure Phantasie, wie eine Seifenblase platzen wird und sie dann wie die letzten Idioten dastehen werden?

    Anscheinend nicht!

    ! Original Zitat meiner Frau !

    „Da wo kein Gewissen existiert, da existieren auch keine Skrupel, da wo keine Gefühle existieren, da existiert auch kein Gewissen“

    Aber sie Platzte, diese Seifenblase, dass kann ich an dieser Stelle schon vorwegnehmen!
    Wie wir Diese allerdings dann zum platzen brachten?
    Genau, dass kommt natürlich später!!!!

    Ich denke aber, es dürfte doch auch einmal interessant sein, zu lesen was den da so für Gerüchte in die Welt – Urbanisation – gesetzt wurden!

    Betonen möchte ich aber hier an dieser Stelle nochmals und dies ausdrücklichst, dass DIE sogenannten fünf Sterne Köche, der Gerüchteküche, ausschließlich in den deutschen Reihen zu finden waren!

    Nun, da war einmal das Gerücht - dies war allerdings noch vor unserer Hochzeit und ich schreibe dies nur damit man verstehen kann wie sich die Dinge doch ändern können – dass meine damalige, sagen wir es mal so, jung Lebensgefährtin, also meine heutige Frau, nur bei mir sei wegen meines Geldes und meiner Beruflichenposition!
    Nach der Hochzeit und natürlich war auch keinem verborgen geblieben was da so ablief und geboten wurde, hieß es: Aha, haben wir uns doch gleich gedacht, jetzt hat er, also ich, sich ins gemachte Nest gesetzt und kann leben wie Gott in Frankreich – erstens bin ich kein Gott und zweitens habe ich gar keinen Draht zu Frankreich –
    Gut, es ging weiter, da sich ja nun an unserem Lebensstiel nach der Hochzeit, jaaa sooo gaaar nichts änderte und ich auch noch weiterhin arbeiten ging, kamen natürlich mit dieser Theorie – gemachtes Nest, Gott und Frankreich - so gewisse Zweifel auf und man musste nun ganz schnell etwas neues erfinden, aber was?

    Aber keine Sorge, Sie fanden!

    Da wir uns natürlich, aus den gegebenen Umständen heraus, immer mehr aus dem sogenannten sozialen Umfeldsumpf, zurückzogen und diese alleine schon um uns auch selbst zu schützen, waren wir auf einmal die Undurchsichtigen, die Geheimnisvollen, da kann doch nicht alles mit rechten Dingen vor sich gehen!
    Zu mal meine Frau für sie, ohne hin schon immer eine unkalkulierbare und in kein Schema passende Person war!
    Sie bot einfach keine Angriffsfläche für sie, denn wie kann es denn angehen, dass man immer nur gut gelaunt und mit einem Lächeln auf den Lippen anzutreffen ist?

    Dass kann doch nicht sein!

    Ja, und so ging es weiter und weiter und weiter, bis man dann natürlich, so ins geheim, in Erfahrung gebracht haben wollte, dass wir etwas ganz großes vorhätten! Aber was, dass wusste man nicht – noch nicht – so genau!
    Auf diesen Weg und Gedankengang, brachte wir allerdings bewusst die Sterne Köche, den wir wollten einwenig das Thema ändern und da ich ein ganz kleinwenig von Psychologie verstehe, war es auch gar nicht all zu schwer für mich / uns, diesen neuen Weg vorzugeben! Dazu bedarf es im eigentlichen Sinne nur einpaar kleiner bewusster, mal so ausgedrückt, Versprecher, an der richtigen Stelle und Adresse und schon funktionierte es!

    Ergo: Ganz einfach!

    Somit hatten wir also, den Sterne Köchen, ein neues Rezept vorgelegt mit dem sie ihre Suppe neu kreieren konnten und es funktionierte hervorragend, denn nun machten wir uns einen Spaß daraus und die Karten waren neu verteilt!

    Und so dauerte es auch nicht all zu lange, dass mir, natürlich wie immer unter dem absoluten Siegel der Verschwiegenheit mitteilen wollte, was man denn nun so gehörte hätte und ob es wahr sei?
    Ich fragte, so ganz ernst: Ja was hast Du denn nun gehört? Also, ich habe gehört, aber wie gesagt, nur gehört – Kurze Anmerkung: Ich wusste, dass er einer der Köche war! Anmerkung Ende – dass Du eine Klinik für reiche Russen hier an der Costa Brava aufmachen möchtest und dein Schwiegervater, der ja Beziehungen bis in die obersten Kreise in Moskau hätte, würde Dir helfen und Dich dabei unterstützen, denn Er soll ja auch ein Arzt sein, was man so hört und Ihr würdet dass dann auch zusammen machen!

    Einfach phänomenal ! Oder ?

    Als ich dass hörte, hatte ich auf einmal sehr große Probleme damit, dass ich mich nicht im selben Augenblick auf den Boden warf und vor lachen krümmte, aber nein, ich versuchte, auch unter diesen sehr erschwerten umständen, ernst zu bleiben und erwiderte, so einiger Maasen, trocken:
    Hm, eine Überlegung wäre das Ganze mit Sicherheit wert, aber mein Schwiegervater ist im Moment und in näherer Zukunft leider nicht vom „Kremel“ ( Dass mit dem Kremel Bitte nicht ernst auffasse ) abkömmlich und alleine kann ich so ein Projekt leider nicht bewerkstelligen und du weist ja, ich spreche kein russisch!
    Darauf meinte Er: Ja, aber Deine Frau spricht doch russisch!
    Ja gut sagte ich, dass liegt wohl an Ihrer Herkunft, aber meine Frau fliegt auf einer anderen Wolke wie Du ja sicherlich weist!
    Oder weist Du es etwa nicht?
    Er schaute mich an als ob man Ihm gerade die Suppe versalzen hätte oder ein neues Rezept vorenthielt und erwiderte:
    Was meinst Du mit, fliegt auf einer anderen Wolke?
    Ach gar nichts, sagte ich, Sie hat nur Ihre eigenen Pläne was Ihre Arbeit betrifft!
    Er meinte daraufhin wiederum: Also macht Ihr nichts zusammen, auch nicht mit der Klinik?

    Ich hatte so langsam genug von diesem Blödsinn und beendete nun folgendermaßen das Gespräch, natürlich vergas ich dabei auch nicht wieder etwas neuen Samen auszustreuen!

    Schau mal, sagte ich ganz ruhig zu Ihm:

    Dass mit der Klinik ist ein Windei und wer dir dass erzählt hat, sollte sich einmal, bei mir im Krankenhaus, wo ich arbeite, von einem wirklich gutem Spezialisten, auf seinen geistigen Zustand gründlichst untersuchen lassen, denn so ein geistig verwirrter Zustand kann, unter Umständen lebensbedrohend sein! Stell Dir nur mal vor, diese Person erzählt dass dem Falschen und dieser, humorlose Mensch nun, haut im eine voll auf die Zwölf, also auf die Glocke, dann hat Er wirklich ein großes Problem! Oder was meinst Du dazu?
    In Bezug auf einer gemeinsamen Sache – arbeiten – mit meiner Frau?
    Da Schauen wir mal!

    Verabschiedete mich, mit den berühmten, habe leider keine Zeit mehr Gründen und ging Grinsend meines Weges!

    WETER IN FORTSETZUN11
    UNTEN


    Fortsetzung11

    Ja und genau solchen und anderen Blödsinn, mussten wir uns ständig anhören, aber wir wussten ja, es war nur noch eine Frage der Zeit!

    Mittlerweile war es nun Sommer geworden, wir hatten Juli und wie schon einmal erwähnt, verbrachte die Schwester meiner Frau, Ihren sechswöchigen Urlaub bei uns und insgeheim war ich auch ganz froh darüber, denn es hatte den Anschein, als würde meine Frau von ihre Schwester neue Energie bekommen, so wie wenn man eine Batterien wieder aufladen würde! Meine Frau war wie ausgewechselt und es wurde mir immer bewusster, es muss eine Möglichkeit geben, damit sich beide öfters sehen können! Nur welche das sein sollte, dass war mir allerdings, zu diesem Zeitpunkt, noch völlig schleierhaft!

    So, ich denk, nun ist es auch an der Zeit, etwas näher auf unsere Pläne, bzw. unser Vorhaben einzugehen!

    Heute, so im nachhinein, könnte man unsere damaligen Pläne, ungefähr so beschreiben:

    Unser erster Plan bestand darin, dass ich mich, so nach und nach, aus meinem aktiven Berufsleben zurückziehe und mich ausschließlich nur noch um die administrativen Dinge meiner Frau kümmere, dass war im Übrigen Ihre Idee und nicht die meine, wobei ich mich mit dieser Idee sehr gut anfreunden konnte, denn zu diesem Zeitpunkt, hatte ich ja noch keinerlei Ahnung darüber, was da auf mich zukommen würde!
    Im weiteren und hier arbeitete meine Frau bereiz daran, war Sie im Aufbauprozess, mit zwei Ihrer Onkels, die in Moskau lebten und natürlich ihrer Schwester, eine ganz spezielle Internetplattform zu kreieren, die ausschließlich nur für russische Frauen sein sollte, modernes Erscheinungsbild mit Mode und den neusten Trends, Kosmetik, Horoskope, Infos aller Art, einwenig Esoterik, ein Forum, Live Chat und mehr, einfach alles, für was sich so die russischen Frauen interessieren und wie ich erfahren musste, unterschied sich dieses doch in einigen Dingen sehr gegenüber den Europäischen Frauen!

    Und hier an diesem Punkt, muss ich leider in der Geschichte etwas vorzugreifen, da ich später nicht mehr darauf eingehen werde und möchte, dies auch aus werbetechnischen Gründen und Respekt! Die Plattform wurde in die Realität umgesetzt und ist heute eine der Größten russischsprachigen Plattformen dieser Art, nur für Frauen! Ich denke dass müsste genügen um den weiteren Verlauf der Geschichte zu verstehen!

    Plan zwei war, zwei unterschiedliche Webseiten – Homepage – für meine Frau zu gestallten, da uns bewusst war, dass ist für die Arbeit meiner Frau die Zukunft!
    Was nun die Gestaltung und Umsetzung der Webseiten angeht, so werde ich hier später noch einmal zu sprechen kommen, denn ich denke, dies ist wieder mal einer ganz speziellen Erklärung wert!

    Plan drei war es nun, hier in Catalunien unser Haus zu verkaufen, auch mein Haus in Deutschland sollte verkauft werden und der Erlös aus diesem, sollte komplett in einen Rentenfond, als sogenannte Einmaleinzahlung, angelegt werden und dann wollten wir nach Südspanien umzusiedeln, um dort in aller Ruhe die weiteren Weischen unserer gemeinsamen Zukunft und Lebensweges zu stellen!
    Nur ein Problem stand noch zur Diskussion! Wir hatten noch überhaupt keine Ahnung, wo wir denn nun eigentlich genau in Südspanien hin wollten! Es stand nur fest, wir wollten aus diesem Suppentopf weg!

    Ja, dass waren damals genau unsere Pläne und wenn man sich nun noch einmal, ganz genau, die Vermutungen der Cocina Gerüchte vor Augen führt, so ist dass doch ein gewaltiger Unterschied!

    Nur Kurz:
    Als man nun zwangsläufig mitbekam, dass wir unser Hausverkaufen wollten und ich auch nicht mehr meiner geregelten Arbeit nachging, jaaa dannn, war natürlich „Polen“ offen und die Cosina Gerüchte war kurz vor dem explodieren!


    Wie es nun weitergeht, bezüglich Hausverkauf und Übersiedlung in den Süden Spaniens, in der Fortsetzung12

    Und wie immer, nur wenn Ihr möchtet!

    Un Saludo

    Petro

  11. #11
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Fortsetzung12

    So, mittlerweile haben wir Ende Oktober 2003 und die vergangenen Monate verliefen, so in großem und ganzen normal!
    Na ja, sagen wir einmal so: Es passierte nichts weltbewegendes!

    Jetzt begannen wir aber so langsam die Dinge in Gang zu setzen!

    Als erstes mussten wir uns um den Hausverkauf in Deutschland kümmern und die Auflösung meines alten Hausstandes, denn hier konnten wir nichts mehr davon gebrauchen, über die Zeit hatten wir uns hier neu eingerichtet und hatten auch keinen Platz dafür!

    Ich flog also nach Deutschland und beauftragte/bevollmächtigte, meinen Vater und meine Schwester, sich um den Verkauf und die Auflösung zu kümmern! Mein Vater wiederum übergab den Auftrag zum verkaufe des Hauses an einen befreundeten Makler und somit war für mich die Sache vorerst erledigt!
    Ich flog also wieder zurück und nun stand der Verkauf unseres Hauses hier an, aber wie sollte ich dieses nun angehen, denn wir hatten ja noch ein klitze kleines Problem zu lösen!

    Wo sollte es denn nun eigentlich für uns, in den Süden von Spanien hingehen?

    Diese Frage war ja überhaupt noch nicht geklärt und auch der Zeitpunkt des Wechsels stand noch nicht fest, zumindest noch nicht zu 100% fest!

    Gut, dass musste erst einmal als erstes geklärt werden! Aber wie?

    Da hatte ich eine Idee und als ich diese meiner Frau erklärte, war Sie davon begeistert!

    Vorab muss ich allerdings noch erwähnen, wir hatten von Südspanien gar keine Ahnung, es war für uns wie ein Abenteuer in eine unbekannte Region!

    Nun zu meiner Idee, die folgendermaßen aussah: Ich kaufte erst einmal eine große Landkarte von Spanien, diese hingen wir dann an unser Garagentor, die Regionen von Spanien, die uns nicht interessierten, überklebten wir mit Papier und somit waren nur die Regionen die uns interessierten auf der Karte zu sehen und diese waren: Ab Valencia aufwärts bis Cadiz, so ungefähr!

    So und nun kam es:

    Meine Frau nahm einen Dartpfeil und versuchte nun, irgendetwas in dieser Region zu treffen, dass dies natürlich nicht auf Anhieb klappte, war im Prinzip voraus zu sehen und so hatten wir auch mehr Löcher im Garagentor, als dass wir auch nur eines auf der Karte hatten, um nun diesen Zustand zu ändern, versuchte ich mein Glück und beim ersten Wurf traf ich Malaga, gut, es war nicht ins Schwarze getroffen, aber doch sehr nahe und somit stand für uns fest, es geht in die Region Malaga!

    Zum Glück hatte ich nicht das Mittelmeer getroffen, denn sonst hätten wir wirkliche ein Problem gehabt!

    Gut, jetzt wussten wir es, das Schicksal will es so, wir gehen nach Malaga in Andalusien!

    Als dieses nun, endgültig fest stand, machten wir uns natürlich erst einmal, über das Internet, schlau, bezüglich, Andalusien – Malaga und dessen Regionen – und ich muss gestehen, es gefiel uns, was wir da sahen und lasen!

    Auf nach Malaga!

    STOP! Nicht so schnell!

    Hier musste noch so einiges erledigt werden und dann mussten wir auch eine neue Bleibe für uns, in Malaga oder der Region finden!

    Also fangen wir doch einfach mal von vorne an!

    Hausverkauf – Girona! Zu diesem Zwecke besuchte ich erst einmal wieder meinen Gestor – Freund, der mir ja schon in der Vergangenheit sehr viel geholfen hatte! Ich erzählte Ihm nun, in aller Ruhe, unser Vorhaben, dass Er bis zu diesem Zeitpunkt natürlich auch noch nicht wusste und seine erste Reaktion darauf war:

    Zitat: „Dass Ihr schon immer etwas anders wart als die Anderen war mir schon lange bewusst, aber dass Ihr so verrückt seid, hätte ich nicht vermutet“

    Ok, sagte ich zu Ihm, dass hätten wir nun geklärt und wie kannst Du mir jetzt beim Verkauf unseres Hauses helfen?
    Er dachte einwenig nach, ohne etwas zu sagen, griff dann abrupt zum Telefon und rief irgend jemanden an! Ich verstand nur: Hallo hier ist Toni, Du erinnerst dich an unser Gespräch, ich hätte da was für Dich, ja, sehr gut, wann, da reden wir darüber wenn es in Ordnung ist, gut bis dann!
    Danach sagte mein Gestor - Freund zu mir:
    Wenn wir Glück haben ist Dein Haus so gut wie verkauft und im Übrigen, was soll es denn überhaupt kosten, denn darüber haben wir ja noch gar nicht gesprochen!
    Ja klar, sagte ich zu Ihm, ich wusste doch nicht dass es so schnell geht, ich wollte Dich ja nur erst einmal fragen und so........!
    Nach kurzem überlegen sagte ich dann zu Ihm:
    Gut, wenn ich dass wieder bekomme was ich damals dafür bezahlt habe plus 10% und die Einrichtung wird zum Zeitwert mitübernommen, dann bin ich damit einverstanden, aber ich brauche noch etwas Zeit mit dem Auszug, wir haben ja noch nichts neues!

    Kein Problem, dass mit dem Auszug regeln wir schon!

    Nach diesem doch, wiedererwartendem positivem Gesprächsverlauf, vereinbarten wir noch einen Besichtigungstermin, dieser sollte vier Tage später sein und ich verabschiedete mich!

    Kaum zu Hause angekommen und die ersten Worte mit meiner Frau gesprochen, klingelte mein Handy und mein Gestor – Freund war dran!

    Ich fragte Ihn: Na, kannst Du nicht mehr ohne mich? Er meinte ja, so ungefähr, aber der Interessent, dem ich Euer Haus angeboten habe, hat mich gerade zurückgerufen und mich gefragt, ob Er sich heute noch Euer Haus ansehen könnte, er währe gerade in der Gegend!

    Ich schaute meine Frau an, die ja noch von nichts, zumindest noch nichts genaues, wusste und sagte meinem Gestor -Freund: Ja, wenn es so eilig ist, dann ok, wir sind zu Hause!

    Nun erzählte ich natürlich erst einmal meiner Frau die ganze Story und sie meinte daraufhin nur:

    Ja, das Schicksal meint es gut mit uns und dieser Mann wird unser Haus kaufen!

    Da ich gelernt hatte, die Aussagen und Feststellungen meiner Frau nicht mehr in Frage zu stellen und auch keine blöden Kommentare mehr, Ihr gegenüber diesbezüglich zu äußern, schwieg ich und wartete ab was da kommt!

    Drei Stunden später war es soweit, mein Freund – Gestor – stand nun mit zwei Personen vor unserem Hause und ich ging einmal davon aus, dass beide, oder zumindest einer der beiden der Kaufinteressent sein dürfte, so rein aus logischem Gesichtspunkt aus gesehen!
    Doch nun kam eine kleine Überraschung für mich, denn einer der beiden, es war der Interessent, war ein Russischer Geschäftsmann und der Andere war sein spanischer Geschäftspartner, so klein ist doch die Welt dachte ich bei mir und holte natürlich sofort meine Frau zu diesem Gespräch hinzu!
    Als ich nun beide bekannt machte und sie auch sofort anfingen in Ihrer Landessprache zu reden, hatten wir restlichen drei nichts mehr zu sagen, setzten uns auf die Terrasse, tranken Kaffe und meine Frau machte den Rest, die Hausführung! Gut dachten wir, am Besten ist es, nicht dazwischen hängen und abwarten!
    Nach ca. einer Stunde, ich wusste gar nicht dass unser Haus so groß ist, war die Führung beendet!
    Natürlich fragte ich ihn nun, wie es Ihm denn so gefallen hätte, unser Haus, der Garten, die Aussicht und so!
    Er sagte mir, in englischer Sprache, denn in spanisch war Er nicht so bewandert, dass es Ihm sehr gut gefallen hätte und Er hätte auch schon alles, soweit, mit meiner Frau besprochen , wir würden uns dann in vier Wochen wieder sehen!
    Ok dachte ich mir, dass ist ja alles schön und gut, Er hat alles mit meiner Frau schon besprochen, aber was hat Er mit meiner Frau besprochen?
    Natürlich brannte es mir unter den Fingernägeln zu erfahren was Er den nun mit meiner Frau besprochen hatte, ich wollte aber auch nicht gleich meine Frau fragen, wäre ja ein wenig blöde gewesen und somit wartete ich, auch wenn es mir sehr schwer viel, bis sich alle verabschiedeten und gingen!
    So, nun wollte ich aber wissen was da besprochen wurde und fragte meine Frau!

    Sie erklärte mir nun, dass der Interessent unser Haus, incl. Inventar, zum Preise von ...................Euro – den Preis werde ich aber leider nicht verraten - kaufen möchte, des weiteren könnten wir noch bis zum Frühjahr 2004 hier wohnen, da Er selbst das Haus erst zum Sommer benötigt!

    Weiter in Fortsetzung13

    UNTEN

    Fortsetzung13



    Kaum eine Stunde später rief mich wieder mein Freund – Gestor – an, um mir im Prinzip nur das Selbe zu erzählen, was mir bereits meine Frau schon gesagt hatte und ich meinte nur zu Ihm:
    Ja ich weiß schon alles, wann ist der Notartermin?

    Er lachte und sagte:

    Gut, ich lasse alles beim Notar vorbereiten und rufe Dich dann wieder an, wenn es soweit ist!

    Ich konnte mir mal wieder selbst nicht so richtig klar mache, was denn da nun wieder so passiert ist, aber ich kannte diese Situationen ja nun schon zu genüge und fing erst gar nicht an, diese Sache nun, großartig zu analysieren, hätte ja eh nichts gebracht und nur das Resultat zählt doch!

    So, nun war es aber auch an der Zeit, sich einmal um eine neue Bleibe zu kümmern, dass mussten wir nun in Angriff nehmen und so beschlossen wir, dass wir nach dem Notartermin, also dem Verkauf unseres Hauses, erst einmal zwei Wochen in Malaga Urlaub machen und uns die Gegend einwenig ansehen, vielleicht können wir ja auch gleich eine Wohnung anmieten, für die Übergangszeit, bis wir wieder ein Haus für uns gefunden haben! Dass war so unsere Idee, die wir dann natürlich auch, sechs Wochen später, nach Verkauf des Hauses, in die Tat umsetzten!

    Ja, der Interessent – kaufte unser Haus, ohne Probleme, so wie besprochen und alle waren Zufrieden! Auch heute haben wir noch Kontakt zu dem Käufer unseres Hauses, der es auch immer noch besitzt!

    Urlaub, Malaga wir kommen!

    Gut wir hatten nun schon spät Herbst, also sehr später Herbst, sozusagen kurz vor Weihnachten, denn einen Winter gibt es hier ja nicht, als wir abends auf dem Flughafen Malaga ankamen, nachdem wir schon von Girona aus, über das Internet, ein Hotelzimmer in einem schönen kleinen Familienhotel buchten, ging es nun mit dem Taxi direkt zum Hotel!

    Den erste Eindruck, den wir von Malaga hatten, war eigentlich, wie man ihn bei jeder größeren Stadt bei Dunkelheit hat, es war dunkel und alles war beleuchtet, schön war’s!

    Als wir nun an unserem Hotel ankamen, fragte ich meine Frau: Was verstehen die hier unter klein, ich hatte ein kleines gemütliches Familienhotel gebucht und dass was ich hier nun sehe, ist alles andere als klein!
    Fragte aber sicherheitshalber nochmals unseren Taxifahrer ob es auch das richtige Hotel sei und er bejahte es, ja es ist das Richtige Hotel!
    Gut sagte ich zu meiner Frau, jetzt sind wir schon mal hier, dann gehen wir auch hinein!

    Als wir jedoch durch das Hauptportal in das Innere eintraten, standen wir zuerst in einem sogenannten Innenhof, mit Palmen, einem kleinen Springbrunnen und lauter kleiner runder Tische, so ähnlich wie kleine Sofatische mit den dazu passenden Sitzgelegenheiten, es sah ein wenig orientalisch aus und am anderen Ende des Innenhofes war nun der eigentliche Eingang zu unserem Hotel und was muss ich sagen: Es war wie eine Pupenstube, nicht groß, es hatte nur 20 Zimmer, aber uhrgemütlich!
    Hier konnte man es ein paar Tage aushalten und entspannen, aber dazu waren wir ja nicht hier, wir wollten ja etwas sehen von der Gegend und uns auch nach einer vorrübergehenden Wohnung umschauen!
    Am nächsten Tag besorgten wir uns erst einmal einen Stadtplan und Karten von der näheren Umgebung sowie einen Leihwagen, damit man beweglich war!
    Nach unserer ersten Exkursion, Innenstadt Malaga, war schon klar, nein hier wollten wir nicht bleiben, zu laut und na ja, war halt nichts für uns! Also raus aus der Stadt, aufs Land, ins Dorf!
    Am nächsten Tag ging es nun also auf Erkundungsfahrt in die nähere Umgebung und da sah die Sache schon etwas anders aus, wir fanden ein paar sehr interessante Regionen die uns gefallen könnten, so nach dem ersten Eindruck, aber hierzu muss man natürlich die Sache etwas genauer unter die Lupe nehmen und sich Zeit lassen, wichtig war aber für uns, hier könnten wir leben!
    Auch ein Punkt bei unseren Überlegungen war, der Flughafen musste gut und schnell erreichbar sein!

    So, dass hatten wir nun einmal soweit geklärt und nun, Übergangswohnung finden!

    Aber wie? Makler? Nein danke! Also was dann? Letzte Möglichkeit, wieder einmal das Internet!

    Hier fanden wir ein Portal, dass sich Segundomano nannte, da wurde alles Mögliche und unmögliche angeboten, zu dieser Zeit war dieses Portal noch jung und man konnte noch unter privat gute Dinge/Angebote finden, heute sieht die Sache etwas anders aus, aber reden wir nicht darüber, andere Baustelle!
    Unter anderem wurden hier auch Wohnungen und Häuser zur Miete oder zum Kauf angeboten! Wir suchten aber in erster Linie, erst einmal etwas zum mieten, da wir ja noch nicht genau wussten, wo wir denn nun zum Schluss landen werden und außerdem beabsichtigten wir, alles in Ruhen anzugehen und nichts überstürzen, denn dass kostet zum Schluss mehr als man denkt!

    Wir hatten uns nun vier Objekte ausgesucht, die uns näher interessierten und ich telefonierte nun mit den Vermietern, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren, was auch keine Probleme darstellte!
    Man fragte mich zwar immer aus welchem Land ich denn komme, da ich eine ganz Spezielle Aussprache hätte und als ich dann sagte, dass ich Deutscher sei und hier in Spanien als Arzt arbeite, was zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so ganz der Wahrheit entsprach, war der Rest kein Thema mehr!
    Ein Thema wurden dann allerdings die Objekte die wir uns anschauten, um es vorweg zu nehmen, genommen hätten Sie uns alle, aber bei den ersten zwei Wohnungen sind wir nur bis zur Wohnzimmertür gekommen, den für eine weitere Besichtigung hätte man erst einmal eine Grundsanierung vornehmen müssen, ich sagte danach zu meiner Frau, die Bilder im Internet waren bestimmt kurz nach der Fertigstellung des Hauses gemacht worden und dass war mit Sicherheit vor 20 Jahren! So, Wohnung Nummer drei, war gut, soweit, aber Die Rahmenbedingungen haben uns nicht so behagt und dies im Besonderen meiner Frau und da ich mittlerweile ja gelernt hatte immer – nicht immer, aber immer öfters – auf Sie zu hören,
    beließen wir es nur bei einer Besichtigung!
    Nun kam Wohnung vier, diese war etwas außerhalb von Malaga, so ca. 5 bis 10 Minuten mit dem Auto, es war eine Atico Wohnung, groß, geräumig, hell und eine sehr schöne große Dachterrasse mit Blick auf das Meer und Malaga, auch die Einrichtung war ganz passabel, so dass wir uns erst einmal nichts kaufen müssten, alles in allem, ganz ok und auch meine Frau war damit einverstanden! Mit der Vermieterin, Sie war im übrigen aus der schönen Schweiz, kamen wir auch auf einen sogenannten grünen Nenner, nur mussten wir die Wohnung sofort anmieten! Nach kurzer Rücksprache mit meiner Frau, sagten wir zu und am folgenden Tag wurde, bei einem Rechtsanwalt, der Mietvertrag unterzeichnet und somit hatten wir eine Wohnung und die restlichen Tage konnten wir voll und nur für uns, genießen!
    Wir waren nun, oder sagen wir es besser so, Ich war nun doch etwas beruhigter, denn ein Risiko war es schon irgendwie!

    Doch wie es so ist, auch die schönsten Tage gehen einmal zu Ende und wir mussten wieder zurück, denn es waren auch nur noch zwei Tage bis Weihnachten und die Schwester meiner Frau hatte sich mal wieder angekündigt, dieses mal für vier Wochen! Gut!

    Wider zu Hause angekommen, wurden wir natürlich so gleich über die neusten Gerüchte die so über uns im Umlauf waren, informiert und da wir nun für unseren Wechsel alles organisier hatten und im eigentlichen Sinne hier nur noch unsere so genannte Umsiedlung vorbereiteten, hatte meine Frau eine grandiose Idee!

    In unserer Region existierte zu dieser Zeit eine deutschsprachige Zeitung, die alle 14 Tage, mit den neusten Neuigkeiten, was so alles in der Region passiert ist, erschien, hier konnte man auch kleine privat Anzeigen schalten oder auch eigene Artikel veröffentlichen!
    Nun, da meine Frau des Schreibens sehr kundig war und ist, verfasste Sie einen kleinen Artikel, mit dem Titel, „Wie Lebe die Deutschen an der Costa Brava“ und ich kann sagen: Dass schlug ein wie eine Bombe, denn Sie nahm kein Blatt vor den Mund, Sie schrieb alles in Form einer Reportage, ohne natürlich Namen zu nennen, aber jeder wusste wer gemeint war und davon bin ich heute noch zu 100% überzeugt, denn nach Veröffentlichung des Artikels, es war der 29.12.03, ein Montag, werde ich nie vergessen, klingelte unser Telefon Sturm und zu hören bekam ich dann: Was erlaubt sich Deine Frau hier zu schreiben, alles Lügenmärchen, dass hat für Deine Frau noch ein Nachspiel, Deine Kariere hier ist beendet dafür sorgen wir usw. usw., mehr möchte ich hier nicht wiedergeben, denn vieles ging wirklich weit unter die Gürtellinie! Aber man sagt ja auch: Getroffene Hunde bellen laut und schwer getroffene Hunde sind außer Kontrolle!

    Nach dem nun, der erste Rauch verflogen war, so um den erste, zweiten Januar 2004, hörte man seltsamerweise auf einmal gar nichts mehr, keine neuen Storys, keine Beleidigungen, im Gegenteil, man Grüßte uns sogar freundlich, vielleicht schon etwas zu freundlich für meinen Geschmack!
    Was war dass den nun schon wieder dachte ich so bei mir, ist dass die Ruhe vor dem großen Angriff, oder haben Sie wirklich einmal verstanden was Sie da so verzapft hatten?

    Wir fanden es leider nie heraus, es war wie es war, den in den letzten verbleibenden fünf Monaten, die wir noch benötigten um unsere ganzen Dinge zu erledigen und zu organisieren, war es Still um uns geworden und ich fragte mich oft in dieser Zeit:
    Warum konnte es vorher nicht so sein?
    Und auch diese Frage wurde und leider nie beantwortet!

    Wie es nun mit dem Umzug nach Andalusien – Malaga und dem Hausverkauf in Deutschland weiter geht, in der Fortsetzung14

    Und dies wie immer: Nur wenn es Euch gefallen hat!


    Un saludo para todos

    Petro

  12. #12
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    So dies sind alle 13 Folgen, die bis zum heutigen Tage erschienen sind und die neueste kommt in den nächsten Tagen!

    Saludo para todos

    Petro
    moix, baufred und Rita gefällt dies.

  13. #13
    Gast1055
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    Zitat Zitat von petro Beitrag anzeigen
    Nun erfuhr ich auch, dass Sie zu dieser Zeit, eine sehr bekannte und auch eine der jüngsten erfolgreichsten Schriftstellerinnen im Russisch und Ukrainischen Sprachraum war und auch noch bis heute ist, nur das Jüngste stimmt nicht mehr!
    Im weiteren Verlauf unterrichtete Sie mich auch drüber, dass Sie eine freie Wicca ist!

    Ja, da haben wir es mal wieder, was ist den um Himmelswillen eine freie Wicca?
    Lieber Namensvetter,

    köstlich zu lesen und ich habe herzlich gelacht !!
    Will mehr über Deine Hexe erfahren und Deinen Erfahrungen damit.

    Ich weiss übrigens was ein WICCA ist und mit welchen Kräften sie arbeiten kann.
    Ist mir alles nicht so fremd.

    Herzlichst
    Peter

  14. #14
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Zitat Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
    Lieber Namensvetter,

    köstlich zu lesen und ich habe herzlich gelacht !!
    Will mehr über Deine Hexe erfahren und Deinen Erfahrungen damit.

    Ich weiss übrigens was ein WICCA ist und mit welchen Kräften sie arbeiten kann.
    Ist mir alles nicht so fremd.

    Herzlichst
    Peter
    Guten Morgen Nahmensvetter,

    Es freut mich sehr wenn Dir die Geschichte gefällt und im besonderen freut es mich wenn sie Dich etwas zum schmunzeln bringt!!!!!

    Ja wenn Du weißt was eine Wicca ist und zu was Sie fähig ist, dann kannst Du dir sicher auch gut vorstellen in welche Situationen Sie mich schon gebracht hat und mich an meinem Verstand zweifeln lies!
    Im übrigen für Dich: Sie ist eine sogenannte „Weise freifliegende“ und ich bin Protestant, dass passt!

    Un gran saludo

    Petro

  15. #15
    Gast1055
    Gast

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    Zitat Zitat von petro Beitrag anzeigen
    Er sagte: So, Du heiratest nun eine meiner beiden Töchter und Du weißt, dass Sie eine Zwillingsschwester hat, Tradition bei uns ist es, wenn ein Mann einen der Zwillinge heiratet, so muss Er sich auch dann, nach der Heirat, um den anderen nichtverheiratenden Zwilling kümmern, also Du bekommst Ihre Zwillingsschwester dazu und kümmere Dich gut um Sie!

    Dass waren Seine Worte, drehte sich um und ging wieder zu seiner Frau!

    Da stand ich nun und kann sich jetzt irgend jemand vorstellen was genau in diesem Moment in meinem Gehirn passierte? Ich Glaube nicht, denn da passierte gar nichts – Leere absolute Leere – mich überkam nur das Gefühl, als wenn mich in diesem Moment, alle russischen Männer voller Mitleid anschauten, was natürlich nicht so war, aber das Gefühl hatte ich nun mal!

    Völlig, in so einer Art von Trance, stieg ich nun in das Auto ein und nahm an der Seite meiner Zukünftigen Platz. Nach ein paar Minuten fragte Sie mich, was ist mit Dir, Du bist so nachdenklich, ist etwas passiert? Nein sagte ich, passiert ist nichts, noch nicht, aber Dein Vater hat mir gerade etwas gesagt und dass muss ich erst einmal verarbeiten! Was hat mein Vater Dir denn gesagt, das Dich so nachdenklich macht?
    Na ja, ich erzählte Ihr dann was Ihr Vater zu mir sagte und Sie fing daraufhin, wie aus heiterem Himmel, so laut an zu lachen, dass unser Fahrer beinahe die Kontrolle über das Auto verloren hätte, Sie hörte auch gar nicht mehr damit auf, nach dem Sie sich aber dann doch wieder etwas gefangen hatte, sagte Sie zu mir:

    Und dass hast Du Ihm geglaubt?
    Ich habe auch gerade einen Lachkrampf bekommen !!

    Köstlich, köstlich, köstlich ....

  16. #16
    Gast1055
    Gast

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    Zitat Zitat von petro Beitrag anzeigen
    Nun zu meiner Idee, die folgendermaßen aussah: Ich kaufte erst einmal eine große Landkarte von Spanien, diese hingen wir dann an unser Garagentor, die Regionen von Spanien, die uns nicht interessierten, überklebten wir mit Papier und somit waren nur die Regionen die uns interessierten auf der Karte zu sehen und diese waren: Ab Valencia aufwärts bis Cadiz, so ungefähr!

    So und nun kam es:

    Meine Frau nahm einen Dartpfeil und versuchte nun, irgendetwas in dieser Region zu treffen, dass dies natürlich nicht auf Anhieb klappte, war im Prinzip voraus zu sehen und so hatten wir auch mehr Löcher im Garagentor, als dass wir auch nur eines auf der Karte hatten, um nun diesen Zustand zu ändern, versuchte ich mein Glück und beim ersten Wurf traf ich Malaga, gut, es war nicht ins Schwarze getroffen, aber doch sehr nahe und somit stand für uns fest, es geht in die Region Malaga!
    Das kommt mir sehr bekannt vor.

    Den Ort in dem ich nun rund 10 Jahre lebe, habe ich einst per Pendel gefunden. Wir (meine damalige Partnerin, auch ein sensitives Hexlein und ich) wollten Richtung Bodensee, näher an ihr Heimatland Schweiz ziehen.
    Da ich Radiästhesist (auch etwas Hexenmeister ) bin und nicht nur das, nahm ich eine Landkarte zur Hand und liess ein Pendel darüber tanzen, bis es über einem Ort stehen blieb.
    Wir fuhren hin und schauten den Ort an, schalteten eine Anzeige im Gemeindeblatt. Da es keine Reaktion gab hakten wir es wieder ab. Ein Jahr später schaltete ich eine Anzeige im Südkurier, kam gerade von einem Seminar aus dem Tessin zurück, hörte unterwegs den Anrufbeantworter ab und darauf war ein Anruf mit Wohnungsangebot, genau aus dem besagten Ort. Als ich dorthin fuhr und die Wohnung besichtigte, erkannte ich sofort, dass ich im Jahr zuvor bereits an diesem Haus vorbeigefahren war.
    Es war unser Platz, bzw. mehr meiner, denn meine Partnerin zog es später beruflich bedingt in die Schweiz zurück, was dann auch zu einer kompletten Trennung führte. Ich habe inzwischen zwar eine andere Wohnung, aber im gleichen Ort, nur zwei Strassen weiter.

    Aber das Prinzip ist das Gleiche, ob man Dartpfeile nimmt, das Pendel oder eine Münze wirft. Das Unterbewusstsein weiss viel mehr und teilt uns das auf solchen Wegen mit.


    Dein Bericht ist Klasse und macht Spass zu lesen, also weiter damit.
    Dafür habe ich heute Nacht sogar die Biografie über Luise Rinser vom Pater Murillo zur Seite gelegt, obwohl dieses Buch für mich ebenso spannend ist, da darin einiges zu finden ist, was auch Teil meines Lebens ist.

    Also Peter berichte bitte weiter !!

  17. #17
    Moderator Avatar von Lilac
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    Standard Wunderbar Petro

    Guten Morgen, Ihr Nachtschwärmer!
    Ich habe erst jetzt gesehen, dass Du Dich doch entschlossen hast, die Geschichte hier einzustellen.
    Sehr schön. Und die anderen User - die nicht bis in die Puppen auf bleiben und vor dem PC hängen - werden sich später sicherlich auch dazu äußern.
    Viele kennen Deine Geschichte bisher ja noch nicht und einige haben sie schon auf einem anderen Planeten verfolgt. Doch für alle ist es prima, jetzt komplett alles hier unter Dach und Fach zu haben.
    Das wird eine richtige Leseecke,
    Ich freue mich auf die weiteren Fortsetzungen.

  18. #18
    Spanien Profi Avatar von Julchen
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    Guten Morgen @ petro,
    finde ich auch gut, das du dich dafür entschieden hast, deine schöne Geschichte auch uns anzubieten, manche kennen sie ja noch nicht und andere konnten sie aus gegebenen Anlass nun auch nicht mehr weiter verfolgen
    Hab einen gelungenen Tag und beso an Nina
    Julchen
    Grüße von Julchen

    In der Ruhe liegt die Kraft..........

  19. #19
    Alter spanischer Hase Avatar von Rita
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    Ich schließe mich den Vorgängern an. Auch ich freue mich auf die Fortsetzung deiner Geschichte...

    Ja, ja, die Kräfte der Wiccas... oft verpönt, belächelt, verneint... wir aber wissen, dass sie existieren

  20. #20
    Alter spanischer Hase Avatar von Blanca
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    Hallo Petro,

    habe eben deine Geschichte nochmals gelesen. Diesmal zusammenhängend und kann es kaum abwarten, wie es weitergeht.
    Liebe Grüße
    Blanca

  21. #21
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Hallo erst einmal an alle,

    bin soeben online gegangen, da ich im Moment an der Fortsetzung der Geschichte schreibe, fehlt mir ein wenig die Zeit auf jeden einzelnen Kommentar zu antworten, ich Bitte um Nachsicht!

    Habe mich aber sehr über die lieben positiven Kommentare gefreut und dies im Besonderen, über die doch offene Einstellung gegenüber der Glaubensrichtung meiner Frau!

    Wie ich nun auch lesen kann, ist der Name Wicca doch nicht so unbekannt und Rita , Du hast völlig Recht mit Deiner Äußerung! Wenn mir jemand vor 10 Jahren, dass gesagt hätte, was ich heute weiß und erlebe, so hätte ich Ihn für total bescheuert erklärt und Ihm bei mir eine Psychotherapie verordnet, aber heute, nach 9 Jahren Ehe, bin ich nun doch schon des öfteren, eines besseren belehrt worden!

    Nochmals Danke an alle für die lieben Worte und bis später,
    muss weiter schreiben!

    SALUDO

    Petro

  22. #22
    Gast1055
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    Zitat Zitat von petro Beitrag anzeigen
    so hätte ich Ihn für total bescheuert erklärt und Ihm bei mir eine Psychotherapie verordnet, aber heute, nach 9 Jahren Ehe, bin ich nun doch schon des öfteren, eines besseren belehrt worden!
    Das hat auch einen tieferen Sinn, dass Dir so eine Flughexe begegnet ist.

  23. #23
    Alter spanischer Hase Avatar von Rita
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    Ja weißt du Petro, in meinem Falle ist das viel länger her und damals hätte man "dem", der mir so etwas gesagt hätte, keine Psychotherapie verordnet, sondern ihn gleich in die "Spinnwinde" eingewiesen.

    Glücklicherweise wissen wir heute mehr.

  24. #24
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Zitat Zitat von Zugvogel Beitrag anzeigen
    Das hat auch einen tieferen Sinn, dass Dir so eine Flughexe begegnet ist.
    Denke ich auch, denn vor 11 Jahren, ist Sie genau in meinem Büro in der Klinik gelandet!


    Sie sagt ja auch immer zu mir: Sie hätte mich gefunden und nicht ich Sie!


    Saludo
    Petro

  25. #25
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Zitat Zitat von Rita Beitrag anzeigen
    Ja weißt du Petro, in meinem Falle ist das viel länger her und damals hätte man "dem", der mir so etwas gesagt hätte, keine Psychotherapie verordnet, sondern ihn gleich in die "Spinnwinde" eingewiesen.

    Glücklicherweise wissen wir heute mehr.

    Ja, glücklicherweise!!!!

    Ich muss Dir aber leider, zu meiner Schande, auch sagen, dass ich bis heute nicht alles verstanden habe was da passiert, ist aber auch egal, meine Frau sagt immer zu mir:

    Dass macht doch gar nichts, Du musst ja auch nicht alles verstehen, ist doch gut dass wir so verschieden sind, Du regelst das Weltliche und ich erledige den Rest!

    Gut und dass funktionier nun schon 10 Jahre hervorragend! Was will ich mehr? Genau, nichts!!!

  26. #26
    Alter spanischer Hase Avatar von Rita
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    Petro, das ist keine Schande. Wer weiß, vielleicht kommt die Zeit des Verstehens auch für dich. Und wenn nicht, denk daran, was deine Frau dir sagt. Sie hat recht

  27. #27
    Spanien Alt-Junior Avatar von petro
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    Zitat Zitat von Rita Beitrag anzeigen
    Petro, das ist keine Schande. Wer weiß, vielleicht kommt die Zeit des Verstehens auch für dich. Und wenn nicht, denk daran, was deine Frau dir sagt. Sie hat recht
    Genau Rita, dass ist es, meine Frau hat zu 99,99% immer Recht mit dem was Sie sagt, wenn Sie was sagt und die 00,01% die gehören dann mir!
    Wichtig ist, ich vertraue meiner Frau in allen, aber wirklich allen Dingen zu 100% und Sie mir auch!
    Möchte nun aber nicht mehr weite in die Details gehen, denn dass kommt alles noch in der Geschichte zur Sprache!

    Saludo

  28. #28
    Alter spanischer Hase Avatar von Rita
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    Ok. Petro, dann warte ich geduldig auf die Fortsetzung der Geschichte...

  29. #29
    lia
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    Spanisch weit Fortgeschritten Avatar von lia
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    Freue mich wie immer ,deine Geschichte weiterzulesen.
    Bis sehr gespannt!
    Liebe Grüße
    lia

  30. #30
    Spanien Alt-Junior Avatar von El_Marido
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    Wirklich tolle Geschichte , hat ein bis´chen länger gedauert sie zu lesen, kannte ja den Anfang noch nicht aber hat sich gelohnt!
    Más vale tarde que nunca!

    ¡Saludos!

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