Wo das deutsche Leitungswasser als das am strengsten kontrollierteste Lebensmittel in Deutschland gilt und so manchem teurem Tafelwasser Konkurrenz macht, hat das Leitungswasser in Spanien oft erheblich schlechtere Trinkqualität. Was für die Toilettenspülung, dem Abwasch und die Waschmaschine noch gerade gut genug ist entpuppt sich oft als eher widerlich schmeckendes Trinkwasser. Gerade an der Küste hat man das Gefühl von entsalzenem Meerwasser dem schnell noch etwas Chlor beigemischt wurde.
So verwundert es nicht, dass es gerade in Spanien so zahlreiche Wassermarken gibt und in spanischen Supermärkten diese auch zu zahlreich vorhanden sind. Wer im Landesinneren Quellen kennt, der nutzt auch diese gerne um seinen Bestand an Trinkwasser mit Quellwasser aufzufrischen. Eine andere Methode ist einfach die Sinnestötung. Man gießt dazu das Leitungswasser in normale Flaschen, die man dann in den Kühlschrank stellt. Das kalte Wasser verliert dann aufgrund der Kälte etwas an Geschmack, aber oftmals reicht dies leider nicht aus.
Angesichts dieser schlechten Trinkwasserqualität erstaunt es schon, dass man in den Bars und Restaurants trotzdem noch so guten Kaffee serviert bekommt. Entweder scheint beim Kaffeekochen die Wasserqualität doch keine so große Rolle zu spielen oder der spanische Kaffee ist einfach zu gut, als dass ihm das Trinkwasser etwas anhaben könnte.
Wer das deutsche Leitungswasser kennt, der beneidet die Spanier zumindest nicht um ihr Leitungswasser.






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Überhaupt sucht man sich da teilweise einen Wolf nach Wasser mit Kohlenäure.







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