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Spanien Junior
Valencia
Wunderschöne Stadt allein schon aufgrund ihrer Baukunst(en). Einfach zum Verlieben. Ein unbedingtes Muss für jeden der Spanien besucht. Valencia ist im Übrigen die drittgrößte Stadt Spaniens. Und das wissen natürlich auch die Fussballkenner
... Von der Stierkampfarena bis hin zum wohl eines der größten Ozeanien Europas - einfach nur toll!
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Zeigt Interesse an Spanien
Oh - in dieser Stadt war ich doch tatsächlich auch schon
- einfach nur zu empfehlen. Wahnsinnig schön dort. Den Haupt(?)bahnhof von Valencia sollte man sich auch unbedingt einmal anschauen - einfach grandios! Und dann gibt es da noch eine dieser spanischen Spezialitäten: Churros (hoffe, ich hab das jetzt richtig geschrieben) mit heißer Schokolade...mmh... - Churros bekommt man in Spanien zwar an jeder Ecke, ABER nicht so gute wie in Valencia!
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Zeigt Interesse an Spanien
Valencia empfand ich als absoluten Traum. Zuvor kannte ich von Spanien nur Madrid, Malaga und Fuerteventura, wollte aber schon immer Valencia und Barcelona besuchen. Mit Valencia war es schließlich im September so weit und ich wurde nicht enttäsucht.
Meine Freunde, die mir die Stat geraten haben, hatten recht. Hier könnte man tatsächlich einfach langfristig bleiben. Schade, dass es nur ein Urlaub war, aber diese 10 Tage werden bestimmt nicht die letzten gewesen sein. Als Jogger hat mir der lange Park durch die ganze Innenstadt besonders gut gefallen. Ich habe zwar in meinem Leben noch nicht so geschwitzt, aber die Erfahrung war klasse. So schöne Architektur, so nette Leute, so viele Ausgehmöglichkeiten. Einfach klasse!
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Neuer Spanien-Benutzer
Hallo Hans, wie hat es dir denn in Malaga gefallen? Wir wollen nächstes Jahr dorthin.
Vielleicht hat ja noch jemand Insidertipp´s.
Britta
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Zeigt Interesse an Spanien
Malaga war eine prägende Phase für mich. Das war noch meine Sturm und Drang Zeit
Ich verbinde viele schöne Erinerungen mit Malaga, weswegen ich die Stadt schon weiterempfehlen würde.
Um ehrlich zu sein, Malaga hat seinen Reiz, aber wirklich schön ist die Stadt nicht. Die Innenstadt ist ganz angenehm, aber außen herum hat sie, wie so viele Spanische Küstenstädte, total unter dem touristischen Bauboom der 70er gelitten. Der Hafen ist sehr industriell. Was aber sehr schön ist, ist die Alcazaba. Das ist eine alte Festungsanlage von den Mauren, von der man einen tollen Blick auf die Innenstadt hat, wenn ich mich recht erinnere. Der botanische Garten ist auch sehr schön.
An eurer Stelle würde ich allerdings einen Wagen mieten und noch ein Bischen aus der Stadt raus. Andalusien hat so wahnsinnig viel zu bieten, allein die Costa del Sol. Da ist Málaga ein guter Ausgangspunkt, aber im Vergleich eher nebensächlich.
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Zeigt Interesse an Spanien
Valencia ist definitiv eine der schönsten Städte Spaniens. Die vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten, der Charme der Stadt und die Mentalität der Einwohner - die Kombination dieser Faktoren ist einfach herrlich und begeistert mich immer wieder aufs Neue.
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Neuer Spanien-Benutzer
Valencia
Valencia ist für mich auch eine Traumstadt, wir waren letztes Jahr zu Fallas da und hatten super 7 Tage. Besonders schön sind die Strände wo man auch schön ausspannen kann. Abends kann man dann in die Stadt gehen und ordentlich Spass haben.
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Moderator
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Spanien Profi
Danke Lilac für deine ersten Eindrücke von Valencia.
Schon gigantisch. War selbst noch nicht in dieser Stadt direkt, hoffe aber einmal für ein paar Tage da hin zu kommen. Schreibe also alles schön auf, was absolut sehenswert erscheint.
Noch einen guten Aufenthalt dir und Willi und das die Netz-Verbindung halten möge
Grüße von Julchen
In der Ruhe liegt die Kraft..........
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Alter spanischer Hase
Gaudi.. jedem das seine, aber die futuristischen Bauten finde ich auch nicht prickelnd.
Wenn du Zeit hast, musst du unbedingt in das Meerwasserqquarium (weiß den namen nicht mehr) - suuuper! und auch der Zoo ist nicht der schlechteste.
Auch hat Valencia gute Restaurantes, je versteckter, desto besser.
Ansonsten fand ich die Stadt auch nicht sooo toll(bin kein Stadtmensch), obwohl, man findet immer was, was einem gefällt.
Schönen Aufendhalt!
Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.
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Moderator
Danke moix, es tröstet mich, dass ich nicht allein dastehe mit meiner Meinung.
Was ich soooo gern möchte: Eine richtige alt-spanische Tapas-Bar in Valencia finden. Aber da haben wir keine Chance, weil die Stadt einfach zu groß ist, um so etwas zu suchen. Kann mir jemand eine Adresse oder einen Tipp geben? Das wäre toll.
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Alter spanischer Hase
Uff, dich jetzt durch die Stadt zu hetzen, und wohlmöglich hat die Kneipe den Besitzer gewechselt, oder grade Vacaciones...
Aber mit deinen Sprachkenntnissen dürftest du einfach in einem kleinem Kaufladen, wo du dein Obst kaufst fragen, da werden sie geholfen, von der freundlichen Verkäuferin. Weiß ja auch nicht in welchem teil von valencia du steckst...
BarbaraValencia wäre hier gefragt, wenn sie sich von den Enkeln losreissen kann.
Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.
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Moderator
Großstadtluft – nach 22 Jahren das erste Mal!
Heute sind Willi und ich von unserem Campingplatz aus nach Valencia rein gefahren, um den Weg zum neuen Hospital La Fe kennen zu lernen. Ich habe in einigen Tagen einen sehr frühen Termin. Sich dann nicht zurecht zu finden wäre nervig.
Wir fanden die neuen, imposanten Gebäude sofort wieder, denn ich war ja bereits Anfang dieses Jahres einmal dort gewesen.
Das eigentliche Ziel dieser Fahrt war jedoch das Einkaufszentrum El Saler, dass sich von Süden kommend kurz vor dem La Fe befindet. Wir fuhren sicherheitshalber gleich ins Parkhaus. Wer hat schon Lust, in Valencia nach einem Parkplatz zu suchen? Schon die Einfahrt ins Parkhaus verärgerte mich. Rund herum stehen protzige Gebäude, zum Teil wirklich ohne Sinn und Verstand, doch im Parkhaus ist es so eng, dass eine große Limousine kaum um die Kurven kommt. Aber ich wollte mich nicht ärgern, sondern mit Willi diesen Ausflug so richtig genießen. Wir parkten auf dem Platz Q3. Das wollte ich mir gut merken, denn mir schwante schon, dass es sich um ein ziemlich großes Parkhaus handelt. Bis zum Eingang ins EKZ waren es nur wenige Meter. Dann ging es mit einem Rollband eine Etage tiefer. Es war kurz vor 10 h und überall herrschte noch Totentanz. Nur die Cafés hatten bereits geöffnet und waren gut besucht. Und da sah ich ein Schild, groß und breit in der Mitte stehend: „WiFi gratuito!“. Einige Leute saßen auch bereits mit ihrem Notebooks an den Tischen und waren fleißig am Schreiben. Wir hatten unsere nicht dabei. Zum einen wollten wir uns damit nicht abschleppen und zum anderen hatten wir gar nicht damit gerechnet, dass es diese Möglichkeit dort gab. Wir tranken unseren Café con leche und warteten darauf, dass die Geschäfte endlich öffneten. Um kurz nach 10 h ging es los mit dem Geschäftsbummel. Wir trauten unseren Augen kaum. Nach 22 Jahren in einem Dorf in Spanien und 9 Monaten in einer Berghütte in Österreich tat sich vor unseren Augen das Paradies auf – und dazu auch noch zur Zeit des Winterschlussverkaufes. 70%, 60%, 30 % - die Rabatte sprangen einem nur so in die Augen. Bei C&A (ich dachte, den gibt es nur in Deutschland!) fand Willi endlich ein T-Shirt in olivgrün, passend zu seiner Hose – für ganze 6 Euro. Und ich einen schönen V-Ausschnitt-Pullover für 9,50 Euro. Genau die Farbe, nach der ich gesucht hatte. Er liegt auf meinem Bett, denn bisher traue mich nicht ihn anzuprobieren. Hoffentlich geht es nicht aus, wie es fast jedes Mal bei uns ist: Ist mir zu klein, für Willi gerade richtig... Ich würde mich wirklich ärgern. Ich glaube, wir hätten uns beide sehr gern bei C&A mit Winterklamotten für Österreich eingedeckt... die Vernunft und der Geldbeutel ließen es nicht zu. Aber Willi hatte sein Shirt und ich meinen Pullover. Wir verließen zufrieden und begeistert von der Vielfalt des Angebotes und den irren Preisen das Geschäft. Eigentlich wollten wir ja eh nur Zucker und Nudeln beim Carrefour kaufen. Doch es dauerte ziemlich lange, bis wir endlich dort anlangten. Zwar folgten wir immer brav den Wegweisern, doch... Hindernisse in Form von herrlichen Geschäften und sooooo tollen Dingen in deren Auslagen verlangsamten unseren Weg. Wir hatten das Gefühl direkt im Einkaufsparadies gelandet zu sein.
(Ein Blick ins untere Geschoss. Ob die Trampoline wohl für Kinder vorgesehen sind?)
Endlich im Carrefour eingetroffen, erledigten wir unsere Einkäufe mit letzter Kraft. Willi war schon maulig, denn er konnte nicht mehr. Sein marodes Knie meckerte vor sich hin und ich war auch schon ziemlich lahm auf den Beinen.
So ein riesiger Supermarkt ist wirklich etwas Wunderbares, doch wenn man am Ende seiner Reserven angelangt war und einen freundlichen Verkäufer fragt, wo denn der Zucker ist und dieser einen durch den ganzen Laden einige gefühlte hundert Meter wieder zurück schickt, fange ich an für Tante Emma Läden zu schwärmen.
Supermärkte sind wirklich eine feine Sache – aber größenmäßig hat bei mir alles seine Grenzen.
Müde packten wir unsere neu erworbenen Schätze in den Einkaufswagen und schauten uns um. Wohin nun? Wo war der Ausgang zum Parkhaus?
Ich fragte die Kassiererin.
Das Wort „depende“ kennt jeder, der nur ein wenig mit Spanien zu tun hatte. Es ist fast so bekannt wie „mañana“.
Also es kam darauf an. Worauf? Auf die Parkplatznummer nahm ich an und sagte „Q3“. Die Dame zuckte die Achseln. Okay, wir folgten einem ihrer diversen Vorschläge und wandten uns nach links. Kurz darauf kamen wir zu einem Informationsschalter. Ich beobachtete einen Herrn, der vor mir dran war. Er gab sein Parkticket ab und legte Einkaufsbelege dazu. Das Ticket wurde daraufhin abgestempelt. Ich hatte im Parkhaus schon gelesen, dass man 3 Stunden kostenlos parken durfte, wenn man für 20 Euro einkauft. Das hatten wir locker geschafft.
Ich war dran, schob das Ticket und die Quittungen über den Tresen. Die Dame stempelte es ab und wies auf meine Frage in die Richtung, in der sich die Automaten befanden. Eine ganze Reihe davon fanden wir, doch wir wußten nicht so recht, was das nun sollte. Das Ticket war abgestempelt und wir brauchten es doch, um durch die Sperre des Parkhauses zu gelangen.
Ein Spanier winkte mich zu sich und zeigte mir, dass ich das Ticket dort hineinstecken sollte, dann käme es registriert wieder heraus und wir müssten es im Parkhaus abermals in einen Automaten stecken.
Nee, nee, nun kommt nicht auf die Idee ich würde kein Parkhaus kennen. Mir war nur nicht klar, warum das Ticket nun auch noch in diesen Automaten gesteckt werden sollte.
Ist ja auch egal. Ich steckte rein, es kam wieder raus. Basta!
Dann fuhren wir mit dem Laufband und unserem Einkaufswagen eine Etage runter, denn schließlich waren wir ja zu Beginn unseres Besuches eine Etage rauf gefahren...oder?
Der Durchgang zum Parkhaus war leicht zu finden. Was nur etwas eigenartig war: es stand kein einziges Auto drin. Hm. Eigenartig. Zum Glück sah ich einen Angestellten und fragte nach dem Parkplatz Q3. Er meinte, ich müsse einen Stock nach oben fahren. Ich schaute Willi an. Wieso das denn? Aber was sollte es? Wir waren wirklich am Ende unserer Kraft und taten, wie der Mann uns auftrug: Wir fuhren mit dem Rollband einen Stock nach oben. Dort ging es dann gleich wieder raus in Parkhaus. Ich dachte, mich trifft der Schlag. Auf der linken Seite befanden sich Parkplätze mit den Nummern 2 und auf der rechten begannen sie mit A3.
Aus der Schule weiß ich, dass der Buchstabe A ziemlich weit entfernt von Buchstaben Q liegt. Die Schlussfolgerung: Uns stand ein ausgedehnter Fußmarsch bevor.
B3 – C3 – Himmel noch mal, das zog sich. Doch irgendwann kam N3, O3, P3 und da stand er auch schon, unser Dicker. Mit wirklich allerletzter Kraft wurden die Einkäufe im Kofferraum verstaut, ich durfte den Einkaufwagen zum nächsten Depot (waren nur ca. 20 Meter) zurück bringen und sank mit einem Seufzer in den Beifahrersitz.
Eigentlich wollte ich mich heute nicht mehr bewegen, doch die Einkäufe trugen sich ja nicht allein in den Wohnwagen und Mittagessen musste auch auf den Tisch. Willi hatte Hunger!
Ich bin jetzt erst mal platt und werde es sicher auch morgen noch sein.
Servus!
Geändert von Lilac (17.01.2012 um 11:21 Uhr)
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Spanisch weit Fortgeschritten
Lilac, das hast Du sehr schön geschildert! Ich hatte in derartigen 'Objekten' auch schon 2 Mal mein Auto verloren, obwohl es über 2 Meter hoch ist und von der Form her sehr auffällt. Aber die Zwischen-Etagen, Parkdecks A bis Z und die fehlende Beschilderung wirken manchmal Wunder.
Ich hatte schon vor 7 Jahren gesagt: Wenn man in Spanien vernünftige Leitsysteme und Parkhausmarkierungen anbieten würde, könnte man Millionär werden. Könnte, denn die halten sich alle für derart schlau, dass das Vorhaben bereits bei der ersten Anfrage abgebügelt wird. Und zur Zeit sind die Gemeinden pleite, wer sollte diese System dann zahlen? Da sich daran kein Bürgermeister oder Bauamtsleiter bereichern könnte, wäre das zudem noch in höchstem Masse uninteressant für die Gemeinden.
Es ist ein Kreuz mit der (logischen) Beschilderung in Spanien.
Und jetzt musst Du Deinem Willi nur noch zeigen, wie man kocht
, und Du wirst merken, dass das Mittagessen nicht mehr auf den Tisch 'muss'...
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Spanien Alt-Junior
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Spanisch Fortgeschritten
Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger,
Volksvertreter verkaufen.........
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Spanien Senior
Liebe Lilac
vielen Dank für das Niederschreiben eurer Erlebnisse. Wunderbar frisch geschildert. Es mutet mich an, als ob ich dabei gewesen wäre.
Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
(Marc-Aurel)
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Spanien Senior
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Spanisch weit Fortgeschritten
überall rund herum um dieses Einkaufszentrum wird mit Platz rumgeaast. Warum kann man dann nicht darin in vernünftigen Dimensionen (und Beschilderungen) denken?
Ganz einfach: Weil für das Denken kein Platz ist. Weder bei den dummdreisten, schmierenden Planern, noch bei den Bauamtsleitern und Bürgermeistern mit den klodeckelgrossen Händen.
Hinzu kommt die mangelnde Bildung: Bauamtsleiter und Stab sowie Bürgermeister und Stab haben nie gelernt, Pläne oder gar Baupläne zu lesen, geschweige denn zu VERSTEHEN. Dafür können sie Dir in einer Sekunde runterbeten, wo sie ihre Häuser haben, wer aus der Familie wo in den Ämtern einen sicheren Job hat, etc., um dann mit dem dämlichsten Grinsen des Kontinents noch den Spruch abzulassen: An meiner Familie kommt niemand vorbei.
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Spanien Senior
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Alter spanischer Hase
Auch ich bin ein Landei, mir bricht der Angstschweiss aus, bei Städten die mehr als 10 000 bewohner haben.
Bei größeren Städten lasse ich die karre draußen stehen und nehme den Bus ins Zentrum.
Besonders in Orten, die ich nicht kenne hat sich das bewährt. Bevor ich 2 Std. rumkurve oder mir allein im Parkhaus die Schuhe durchlatsche.
Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.
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Alter spanischer Hase
Da hast du auch wieder Recht...
Ich hoffe ihr seid nicht eingeschneit, soll ja heute ein paar Flocken gegeben haben, in der Region.
Die von dir in dem anderen Thread beschriebenen Appartmentblocks sind im Sommer (Juli /August) voll bis unters Dach und der jetzt schön leere Strand ist auch eher "Plan Sardinenbüchse".
Fahrt mal ins Inland, ist wirklich schön da, hoffe ihr braucht keine Schneeketten
Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.
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Moderator
Schneeketten? Nein, wirklich nicht. Eher Ölzeug oder auch bald wohl einen Taucheranzug.
Was für eine Nacht liegt hinter uns! Ich bin wirklich vor Angst erst eine ganze Ecke nach Mitternacht ins Bett gegangen.
Orkanartiger Sturm, Regen wie aus Wasserkübeln, Donner und Blitz – das volle Programm.
Nun ist es ja nicht so, dass ich so was nicht kenne in Spanien. Aber es ist meine Premiere, diese Weltuntergangstimmung in einem Wohnwagen mit zu erleben. Ich kam mir allerdings mehr vor, wie auf einem schwankenden Schiff. Der Wind schüttelte so heftig am WW, dass ich wirklich Angst hatte, es würde ihn zerreißen.
Willi meinte, wir hätten großes Glück, gerade auf diesem Platz zu stehen, denn neben uns ist eine hohe Hausmauer, die uns schützt. Auch die Poolbalustrade gibt uns ein wenig Deckung. Hätten wir jetzt auf der grünen Wiese von “Devesa Garden” gestanden, wäre alles viel, viel schlimmer für uns, meinte er. "Devesa Garden" ist schöner als der Platz, auf dem wir uns befinden, doch noch um 5 Euro teurer. Deshalb sind wir nicht dort hingegangen, obwohl die satten Wiesen schon verlockender waren als der feste Sandboden hier.
Der Wind war so heftig, dass er sogar die Doppelfenster bewegte. Man sah das Spiegelbild darin sich verzerren. Auch die Dachluke musste geschlossen werden, die eigentlich bei uns immer offen ist, um etwas Frischluft herein zu lassen. Der WW hat zwar eine Zwangsentlüftung, doch die war uns nie genug.
Da also alles verrammelt war, bin ich mit richtig schönen Kopfschmerzen aufgewacht, doch immerhin durfte ich feststellen: Wir leben noch, der Wohnwagen steht noch – es ist also soweit in Ordnung.
Es ist zwar inzwischen hell, aber ich war noch nicht draußen, um zu sehen, ob der Platz oder die vielen Wohnwagen mit Umbauung irgendwelche Schäden davongetragen haben. Aber das eine oder andere Wellblechdach wird sich schon verabschiedet habe. Nachts krachte es einige Male recht heftig.
Soweit man bei El tiempo.es sehen kann, bleibt es heute auch noch grausig. Da ist es ja schon fast ein Glück, dass wir von gestern noch platt sind und ein Tag Zwangsruhe nur gut tut.
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