Montag, 30. Juni 2008
Auf der einen Seite galt Spanien als Favorit, da sie jedes Vorrundenspiel gewonnen hatten und dabei eine gute fußballerische Leistung gezeigt hatten, aber auf der anderen Seite gilt die deutsche Mannschaft als die Turniermannschaft, die man nie unterschätzen sollte. So lagen die meisten Wetten hier in Deutschland für ein knappes bis deutliches Ergebnis für die deutsche Mannschaft.
Als dann das Finale begann, sah es auch tatsächlich für zehn Minuten so aus, als würde die deutsche Mannschaft das Spiel für sich entscheiden können. Doch dann kippte das Ganze und plötzlich dominierten die Spanier das Spiel. In der 33. Minute dann das Spiel entscheidende Tor von Fernando Torres, welches die die Spanier nach 44 Jahren wieder mit einem EM Titel beehrte.
Dabei ist das endgültige Spielergebnis von 1:0 sogar noch recht schmeichelhaft, denn wenn man die Torchancen der Spanier zugrunde legt, die zudem recht gut waren, dann wäre auch ein blamables 5:0 für die spanische Mannschaft drin gewesen.
Der 69 jährige, spanische Trainer Luis Aragonés hatte auf eine junge Mannschaft gesetzt, mit ein paar erfahrenen Spielern und damit jedes Spiel in dieser EM gewonnen. Sein propagiertes Passspiel hatte funktioniert und nur die Italiener konnten sich mit ihrem Offensivspiel, bis zum Elfmeterschießen retten.
Nun spricht man sogar von einem Spielsystem, welches in die Lehrbücher eingehen kann. Bis zur WM in zwei Jahren wird man sehen, wer sich auf dieses System einlässt und wie dann sie Spanier spielen werden.






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