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  1. Letzte Stunde
  2. Ich denke, da hat Peter den Punkt getroffen, denn ein Spanier der in Deutschland studiert und dann auch in Deutschland eine gewisse Zeit arbeitet, bekommt die Ausbildungszeiten in Deutschland auf seinem Rentenkonto gutgeschrieben, aber nicht in Spanien, weil Spanien sein eigenes Süppchen in Rentensachen kocht; genau wie Deutschland auch. Aber natürlich spekulieren wir da alle auch und ich bin mal gespannt was dabei herauskommt.
  3. Heute
  4. Hallo Peter, hm, das sehe ich nicht so. Hätte der Spanische Rentner in Deutschland studiert, würde die Deutsche Rentenversicherung ihm diese Zeiten genauso anerkennen. Es ist keine Diskriminierung der Spanischen Rentner; es ist eine Diskriminierung der Spanischen Universitäten. Viele Grüße Arandanito
  5. Hallo alle zusammen. Ja, grade die letzten Ausführungen besagen, das die Regelungen nur in Deutschland so angewandt werden. Und dadurch ändern sich aber nicht die Regelungen in Spanien. Würden die D Ausbildungszeiten in Spanien anerkannt, würde ein spanischer Rentner diskreminirt.
  6. Hallo Helmut, noch einmal vielen Dank für de Zeit und Mühe, mir zu antworten. Ich habe mich noch einmal im Netz umgesehen. In der web der Deutschen Rentenversicherung findet man folgenden Satz, Stand heute: Schulzeiten zählen ab dem 17. Lebensjahr für die Rente - auch wenn keine Beiträge gezahlt werden (https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Azubis-Studierende-und-Berufseinsteiger/Schueler/schueler_node.html). Steigt man in das entsprechende Gesetz ein (Sozialgesetzbuch, Sechstes Buch, Rentenversicherung), § 58 SGB VI (1) 4, heißt es: ((1) Anrechnungszeiten sind Zeiten, in denen Versicherte … nach dem vollendeten 17. Lebensjahr eine Schule, Fachschule oder Hochschule besucht oder an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teilgenommen haben (Zeiten einer schulischen Ausbildung), insgesamt jedoch höchstens bis zu acht Jahren.).https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbvi/58.html Außerdem werden Fälle wie Krankheit, Mutterschutz und Arbeitslosigkeit aufgeführt, jedoch leider keine Kindererziehungszeiten - wie in dem Fall Deiner Frau. Es sieht so aus, als ob Kindererziehungszeiten nicht als Anrechnungszeiten gelten. Viele Grüße Arandanito
  7. Hallo Arandanito, ich muss zugeben, dass ich Dir zu Deinem Problem keine konkrete Antwort geben kann, oder aus Erfahrung schreiben kann, aber es ist z. B. so, dass auch deutsche Kindererziehungszeiten nicht von der spanischen Rentenversicherung als Beitragszeiten anerkannt werden. Andersrum ist es auch so, dass eine Erwerbsunfähigkeit in Spanien nicht von der Deutschen Rentenversicherung anerkannt wird. Aber selbst wenn die Deutsche Rentenversicherung die spanische Erwerbsunfähigkeit anerkennt, geht der Versicherte noch nicht einmal dann im selben Alter in Altersrente, sondern in Spanien mit 65 und den Deutschland mit 65 plus. Nach meinen Erfahrungen hat in Europa jedes Land seine eigenen Bestimmungen, welche Zeiten als Beitragszeiten anerkannt werden; daher gibt es ja auch keine einheitliche europäische Rente, sondern jeder Staat kocht sein Süppchen selbst. Nur so ein Beispiel: Wenn eine Frau in Deutschland fünf Kinder hat, werden ihr für jedes Kind 3 Jahre Beiträge in der deutschen Rentenkasse gut geschrieben; mit diesem 15 Beitragsjahren würde sie aber in Spanien die Mindestrente von etwa 9.000 € im Jahr erhalten, und wäre in Spanien auch noch kostenlos krankenversichert; auch wenn sie in Deutschland nie berufstätig gewesen wäre. ...Beide Länder zahlen –gegebenenfalls nach Zusammenrechnung deutscher und spanischer Versicherungszeiten – nach ihrem Recht und ihren Berechnungsvorschriften eine eigenständige Rente aus... https://www.mallorcamagazin.com/service/leben-und-arbeiten-auf-mallorca/beruf-arbeit-rente/mais-expertentipps-fur-ihre-rentenkasse.html#:~:text=Beide Länder zahlen –gegebenenfalls nach,Berechnungsvorschriften eine eigenständige Rente aus.&text=Versicherungszeiten unter einem Jahr werden,des aktuellen Wohnsitzes zurückgelegt worden. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  8. Gestern
  9. Hallo Helmut, aber das ist genau der Punkt. In Deutschland wird mir alles anerkannt: die Deutschen Beitragszeiten, die Studienzeiten in Deutschland und die in Spanien gearbeiteten Zeiten. Deshalb konnte ich nach Deutschem Recht auch am 01.04.2020 in den Vorruhestand gehen und erhalte eine Deutsche Rente hier nach Spanien überwiesen. Die internationalen Verträge zwingen Deutschland, die Zeiten aus Spanien bei der Berechnung des Rentenalters mit zu berücksichtigen. Dieser Zwang gilt der gegenseitigen Anerkennung gilt auch für Spanien, wird aber nicht eingehalten. M.E, hat Spanien kein Recht, aus dem Deutschen Versicherungsverlauf bestimmte Zeiten - hier die Studienzeiten- herauszunehmen und für nicht rentenrelevant zu erklären. Viele Grüße Arandanito Hallo Helmut, kurzer Nachtrag. Die Ausbildungs- und Studienzeiten werden künftig ab 18.05.2016 nicht mehr berücksichtigt. Mein Hochschulabschluss war 1992 und wird deshalb in Deutschland noch anerkannt. Viele Grüße Arandanito
  10. Hallo Arandanito, ich weiß ja nun nicht ob diese Regelung auch für Dich zutrifft, aber die Spanier werden nicht Zeiten anerkennen, die in Deutschland auch nicht mehr anerkannt werden. Aber halt uns mal weiter auf dem Laufenden, denn das wird sich ja hier auch einige Leute interessieren, was dabei rauskommt. Viele Grüße aus Andalusien Helmut Ausbildung wird bei der Rente nicht mehr angerechnet Mit in Kraft treten der letzten Rentenreformgesetze werden zum größten Teil (Schul)Ausbildungs- oder auch Studienzeiten für die Rente nicht mehr berücksichtigt. Für die künftigen Rentner bedeutet dies eine Kürzung der Rentenhöhe. Diese für viele angenommene Ungerechtigkeit wurde zuletzt am 18.05.2016 durch das Bundesverfassungsgericht bestätigt (Az. u.a. 1 BvR 2217/11, 2218/11). Die Verfassungsbeschwerden wurden vom höchsten deutschen Gericht überhaupt nicht angenommen. Die Kläger konnten nicht ausreichend genug begründen, warum die verschiedenen Ausbildungen einheitlich zu berücksichtigen sind. Die Änderungen aus dem Jahre 2004 (RV-Nachhaltigkeitsgesetz) sind nicht verfassungswidrig. https://rente-rentenberater.de/rentenversicherung/versicherungs-beitragsrecht/12-ausbildungszeiten.html
  11. Aussicht wie immer trotz eines Erfolges In der Zwischenzeit ist man dem System und dem Sachbearbeiter ausgeliefert. Was einem nicht zum Lebensunterhalt weiterhilft. Bis einige daran interessiert sind etwas von Gemeinschaft und Humanität zu begreifen…….. Anhang: Pflegeversicherung DE im Ausland, da ist man auf demselben Stand. (Gerne in einem anderem Thread) Auch hier wäre man dankbar, wenn mir hier jemand mit spezifischen Kenntnissen seine Einschätzung geben könnte. Vorab kommt Arandanito,
  12. Hallo Helmut, also zunächst einmal vielen Dank für Deine schnelle Reaktion. Ich bin was meine Chancen auf Erfolg angeht, nicht so pessimistisch. Es gab im vergangenen Dezember eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, der Spanien für den Ausschluss von im Ausland erworbenen Rentenzeiten verurteilt, weil es aus Sicht der internationalen Verträge illegal ist. Es ging damals um zwei Spanier, die in Deutschland gearbeitet hatten und die wegen des Ausschlusses der Deutschen Zeiten nicht auf die Mindestanzahl an Jahren kamen, um in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen. Die Seguridad Social muss jetzt vorsichtig sein, was sie aus ausländischen Versicherungsverläufen ausschließt. Es gibt noch einen weiteren Grund für meinen Optimismus: auch ohne Berücksichtigung meiner Hochschulzeiten komme ich auf 36 Jahre und 10 Monate Beitragszeiten, während nur 35 Jahre notwendig sind, um in Spanien vorzeitig in den Ruhestand gehen zu können. Es sieht so aus, als ob hier nicht richtig zusammengerechnet wurde. Ich werde auf jeden Fall Widerspruch einreichen und Euch auf dem Laufenden halten. Das Dilemma meiner Hochschulzeiten: würde Spanien sie anerkennen, hätte ich am 01.04.2020 in den Vorruhestand gehen können, da ich auf mehr als 38,5 Jahre Beitragszeiten komme. Ohne die Hochschulzeiten, Vorruhestand erst im Oktober 2020. Wohlgemerkt, die Deutsche Rentenversicherung zahlt seit April und hat die in Spanien zurückgelegten Versicherungszeiten ohne Probleme anerkannt. Trotzdem wäre ich dankbar, wenn mir hier jemand mit spezifischen Kenntnissen des Spanischen Rentenrechts seine Einschätzung geben könnte. Viele Grüße Arandanito
  13. ...Anrechnungszeiten sind in Deutschland Pflichtbeitragszeiten gleichgestellt... Hallo Arandanito, es ist so, dass eben Spanien gewisse Beitragszeiten anerkennt werden und andere nicht. Z. B. werden auch Kindererziehungszeiten (die in Deutschland erbracht wurden) meines Wissens in Spanien nicht bei der Rentenberechnung anerkannt. Es gibt praktisch auch in Europa dahingehend keine einheitliche Regelungen. Meine liebe Frau hat in Spanien mit 64 eine Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen und als sie diese in Deutschland beantragen wollte (sie hat auch Zeit in Deutschland) wurde ihr gesagt, dass sie sich am spanischen Arbeitsamt arbeitslos melden sollte, sie könnte noch 3 Stunden am Tag arbeiten, womit sie natürlich Sozialbetrug in Spanien begehen würde. Natürlich alles ohne ärztliche Gutachten einzuholen, das entscheiden die Damen und Herren von der DRV in ihrem Elfenbeintürmen einfach so vom Schreibtisch aus. Aus meiner Erfahrung her kann ich schreiben, dass das spanische Rentensystem ganz extrem großzügig ist und das deutsche Rentensystem (so wie es sich bei einer Ehefrau gegenüber verhalten hat) extrem menschenverachtend ist. Natürlich habe ich im Auftrag meiner Frau gegen diese menschenverachtende Begründung der Deutschen Rentenversicherung vor dem Sozialgericht geklagt und dann haben sie bei der DRV den Schwanz eingezogen und die deutsche Erwerbsunfähigkeitsrente nachgezahlt. Ich kenne ja Deinen Fall nicht so genau, aber ich denke, das Geld für einen spanischen Anwalt wirst Du zum Fenster rauswerfen. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  14. Liebe Spanien-Freunde, ich habe ein verzwicktes Problem mit meinem Rentenantrag hier in Spanien. Obwohl ich seit 23 Jahren in Spanien lebe, brauche ich den Ratschlag Gleichgesinnter. Ich habe in Deutschland insgesamt 24 Jahre und 10 Monate (1975-1996, 2010-2012) in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt. Hiervon waren 8 Jahre Anrechnungszeiten für ein Hochschulstudium, welches ich 1992 erfolgreich abschloss. In Spanien habe ich insgesamt 20 Jahre (1997-2009, 2013- 2020) ins INSS eingezahlt. In Summe sind das 44 Jahre und 10 Monate. Mit dieser Anzahl an Beitragsjahren könnte ich in beiden Ländern mit 63 - genau gesagt am 19.03.2020 - in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Ich habe deshalb im November in beiden Ländern meinen Rentenantrag mit Wirkung zum 01.04.2020 gestellt. Bei der Deutschen Rentenversicherung ging alles reibungslos. Mein Antrag wurde genehmigt, die Spanischen Beitragszeiten wurden anerkannt und ich erhalte seit April 2020 meine Rente mittels Überweisung auf mein Spanisches Konto. Auf der Spanischen Seite gab es mehr Schwierigkeiten. Zunächst wurde die Annahme meines Antrages bis zu meinem 63. Geburtstag (19.03.2020) verweigert. (Ist leider gesetzlich so geregelt!) Ich fragte mich natürlich, wie die das hinkriegen wollen, wenn ich bereits 10 Tage später in Rente gehen will. Aber ich erhielt die Antwort, dass die Rente später nachgezahlt wird. So verließ ich mein letztes Unternehmen hier in Spanien am 31.03.2020 in der Gewissheit, dass noch alles klappen würde. Am 15.06.2020 erhielt ich von der Seguridad Social den Bescheid, dass mein Rentenantrag abgelehnt wurde. Ich könne frühestens in zwei Jahren in Rente gehen. Knackpunkt für deren Entscheidung ist, dass meine Studienzeit in Deutschland (acht Jahre) keine rentenrechtliche Anerkennung in Spanien findet. Hiermit bin ich nicht einverstanden und werde Widerspruch einlegen. Ich habe bereits einen Spanischen Anwalt kontaktiert. Die Gesetzeslage in Spanien ist tatsächlich so, dass Studienzeiten nicht auf Zeiten für die vorzeitige Pensionierung angerechnet werden. Aber ich bin der Ansicht, dass entsprechend den internationalen Abkommen die von Deutschland gemeldeten Zeiten so akzeptieren müssen, wie sie gemeldet werden. M.E. darf die Seguridad Social keine Zeiten aus dem Deutschen Rentenverlauf herausnehmen und sie rentenrechtlich für ungültig erklären. Anrechnungszeiten sind in Deutschland Pflichtbeitragszeiten gleichgestellt. Gibt es jemand unter Euch, der sich hier ein wenig auskennt? Für mich wird es ein wenig eng, weil ich durch diese Situation seit April kein ausreichendes Einkommen habe. Un cordial saludo, Arandanito
  15. Letzte Woche
  16. Lieber Helmut, das hört sich wirklich toll an! Das Grundstück ist traumhaft. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, das gibt uns Mut. Liebe Grüße
  17. Hiermit scheint geklärt zu sein, unterwelchen Umständen und Verständnis für eine allgemeine Situation sich etwas Nichtbrauchbares entwickeln kann. Eben nur jeweils örtlicher Bezug auf rein landwirtschaftlich genutzte (Sonder?)Zone. Zur erteilten Baugenehmigung//Bewohnbarkeitsbescheinigung (sh. Jahr 2013/14)// sowie keinen Stromanschluss und keinen Wasseranschluss, auch da stehen noch einige Fragen offen. Je nach Umständen wäre auch das möglich gewesen. Entschuldigung (sh. Jahr 2013/14)// ist 2003/2004
  18. Embargo ---- ab welchem Jahr unterwelchen Voraussetzungen. /// keinen Strom- und Wasseranschluss --- warum? mit bestimmten Konditionen nicht einverstanden gewesen. Hallo Tiza, die beiden Häuser sind in diesem Gebiet gebaut worden, als es keine Baugenehmigungen für private Häuser mehr gab. Daher bekommen die Häuser auch keine Bewohnbarkeitsbescheinigung und somit keinen Stromanschluss und keinen Wasseranschluss. Auch können die Häuser nicht ins Grundbuch eingetragen werden und somit auch nicht verkauft werden. Hier ist eine rein landwirtschaftlich genutzte Sonderzone, in der seit 2003 nur noch Landwirte Baugenehmigungen bekommen. Ich muss sagen, dass es aber auch eine Mitschuld der Gemeinde ist/war, dass sie trotz des Bauverbotes zwei Baugenehmigung noch erteilt haben, als Alle wussten, dass es verboten ist. Hier patrouilliert regelmäßig das Umweltministerium und die sind dann natürlich auf diese Häuser aufmerksam geworden. Ganz besonders ist dabei ein Haus aufgefallen, bei dem der Bauherr auch wohl gedacht hat "geht nicht gibt's nicht" und hat gleich zweigeschossig gebaut, was hier generell verboten ist und auch war. Also hier, in einem Umkreis von etwa einen Kilometern, 2 Ehepaare, die mit einem größeren Vermögen nach Spanien gekommen sind, und jetzt ein kleineres Vermögen haben. Gerade der Bauherr, der das zweigeschossige Haus gebaut hat, war öfter bei uns, und ich habe mir den Mund fusselig geredet, dass er das nicht machen soll, aber da redet man gegen Wände, die wissen alles besser. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  19. Damit ist der Thread Grundstück Region Murcia gesucht von „Geht nicht gibts nicht“ nun komplett außerhalb Da gibt es nur mehr noch die guten Vorschläge mitzunehmen und in einem Forum Murcia nachzufragen. Schade!!!! Embargo ---- ab welchem Jahr unterwelchen Voraussetzungen. /// keinen Strom- und Wasseranschluss --- warum? mit bestimmten Konditionen nicht einverstanden gewesen. Auch Geschichtsunterricht fördert
  20. Ja baufred, wie soll man das alles erklären? Wir haben hier auf dem Land 2000 eine Baugenehmigung beantragt und haben sie nach 6 Monate bekommen. Ab dem Jahre 2003 gibt es hier generell (Landwirtschaft ausgeschlossen) keine Baugenehmigungen mehr. Wir haben dann dem Architekt gekündigt und alles 12 Jahre lang in eigener Regie aufgebaut. Da wir ja eine Baugenehmigung hatten (die damals noch unbegrenzt lange gültig war) konnten wir 2012 alles ohne Schwierigkeiten legalisieren lassen, denn es ist doch alles etwas anders geworden, als in der Baugenehmigung beschrieben war; über diese 12 Jahre könnte ich ein Buch schreiben. Die Baugenehmigung war damals mit sehr wenig Auflagen behaftet. Z. B. müssten wir mit allen Gebäuden mind. 20 m von der nächste Grenze weg bleiben und das Grundstück musste mindestens 25.000 Quadratmeter groß sein und durfte nur maximal mit 2,3 Prozent an Gebäuden bebaut werden. In der Nachbarschaft wurdet aber dennoch zwei Häuser mit einer Baugenehmigung 2005 gebaut, die von der Gemeinde widerrechtlich erteilt wurden. Die Junta Andalucia hat ein Embargo auf die Häuser gelegt und sie sind praktisch wertlos. Beide Häuser haben bis heute keinen Strom- und Wasseranschluss bekommen, weil sie als illegal eingestuft sind. Deine Ausführungen sind zu 100% zutreffend, aber auch sicher nur 2% von dem, was Du zu dem Thema schreiben könntest. Was soll man da einer Person verständlich schreiben, die mit einer Blechkiste nach Spanien kommen will und mal eben ein Grundstück sucht, wo sie dieses Teil aufstellen kann? Ganz grob gesagt gehört das unter die Kategorie: Wie kann ich in Spanien ein kleines Vermögen machen? Antwort: Indem ich mit einem großen Vermögen hierher komme. Viele Grüße aus Andalusien Helmut
  21. ... na ja, wir sprechen hier über den span. Behördendschungel, der mindestens genauso komplex ist wie der deutsche. Aber erschwerend kommt hinzu, dass oft zu einem Regelungsproblem parallel auch mal 2 gültige, sich aber oft widersprechende Regelungen existieren und dem "funcionario" die Entscheidungswahl nach Tageslaune bleibt. Kurz gesagt, "Mobilhomes" sind wie normale Häuser genehmigungspflichtig mit dem gesamten Genehmigungsprozess und brauchen ein bebaubares Grundstück (suelo/terreno urbanizable) - ausgewiesen im Bebauungsplan und i.d.R. im Ortsbereich gelegen. "Campo"-Grundstücke (terreno rústico) unterliegen besonderen Bedingungen und sind i.d.R. offiziell nicht bebaubar (nur landwirtschaftl. Nutzgebäude) - mal von tausenden existierenden Wohn-Schwarzbauten im Campo abgesehen, die dann oft mit "Schmiermitteln" und "Beziehungskisten" dann doch noch nachträglich legalisiert wurden. Heute sind solche Tricks nur noch gering bis gar nicht "belastbar". Nachstehend noch weitere Erklärungen zum Grundstück in Deutsch - span. Fachbegriffe (> jerga profesional) sind schon speziell und der Laie hat damit seine Probleme: https://www.stiff.es/rechts-lexikon-spanisches-baurecht/ Das notwendige "Leidenspotentzial" muss man schon mit bringen und ist dem Gesamtsystem geschuldet - man muss sich halt informieren und den behördlichen Vorgaben entsprechend verhalten .... mag zwar negativ rüberkommen, ist aber völlig normal und soll halt nur zur Vorsicht mahnen .... und, wie bereits mehrfach hingewiesen, das letzte Wort hat immer das Bauamt (Oficina de Urbanismo) im Ayuntamiento der Gemeinde, speziell wie @Tiza bereits angedeutet hat, können durchaus auch "Lockerungen" und geduldete "Grauzonen" in den Pueblos existieren .... Si hay algunas preguntas al respecto de éste entorno técnico, ¡da me un toque! ... soy arquitecto (pero ya jubilado) y echamos raizes hace 3 decadas en España ... .... als Ergänzung noch dazu eine "Abhandlung" eines RA-Büros aus Madrid mit interessante "Spitzfindigkeiten" zum Thema: >> https://www.velezdorado.com/puedo-instalar-una-mobil-home-parcela/ ... vielleicht gibt's ja so etwas wie "Rückendeckung" ....
  22. Es gibt viele Gemeinden die zur Eingliederung die Grundstücke freigegeben haben //zum Aufstellen von beweglichem (Zukunftsmusik??? für spätere Bebauung direkt eingeplant). Sozusagen ohne feste Verbindung (Betonplatte und so) mit dem Baugrund. Stromversorgung usw. Ohne direkte Verbindung. Abwasser über Chemie usw. Also Selbstversorger auf ganzer Linie. Vorab Verbindungen zur Infrastruktur kann man klären . Kommt im laufe der Zeit. Klar sichere Seite ist Info bei der Gemeinde. Für den Bereich Murcia, kann ich nicht weiter helfen. In meinem Umfeld sind viele Flächen hierzu freigegeben ……Schon recht dramatisch hier alles dargestellt und vor allem nur negativ.... Schade…. /// Ja – Nein…… Sieh es mal so --- die Infos vom grauen Bereich, gemischt mit Unwissen sind weit verbreitet. Ohne die Einsicht das nicht immer die anderen Schuld haben/sind hilft da schon weiter.
  23. Danke Baufred, das ist wirklich mal etwas sehr Informatives. Spanisch spreche ich. Gibt es trotzdem hier auch mal Menschen, die das Ganze auch mal positiv betrachten können? Ich lese hier zwischen den Zeilen nur "Selbstmord, Russisch Roulette, Lotteriespiel" Schon recht dramatisch hier alles dargestellt und vor allem nur negativ.... Schade.
  24. ... na denn, viel Spass beim Irrlauf durch die spanischen Behörden ... Vorab: Anschlüsse für Strom + Wasser gibt's nur bei Vorlage der "Cédula de Habitabilidad" (> Bewohnbarkeitsbescheinigung), die aber erst nach Beantragung eines "Proyectos/Obra mayor" und erteilter Baugenehmigung (> Permiso de Obra), sowie abschließender Vorlage der entsprechenden Dokumentation durch einen zugelassenen Architekten nach Fertigstellung erteilt wird .... ob da so ein fragwürdiger "Blechwürfel" als "Gebäude" zur Dauerbewohnung entsprechend der span. CTE-Normen genehmigt wird, ist mehr als ein Lotteriespiel ... eher Selbstmord ... > dazu mal einige Infos in Deutsch: https://www.minkner.com/ratgeber/bewohnbarkeitsbescheinigung/ > weitergehende Infos "Mobilhome" in Spanisch: https://modularhome.es/cedula-de-habitabilidad/ .... und, sprichst du eigentlich Spanisch? ... sonst brauchst du für jeden "Schritt" 'nen "Begleitschutz" (> Gestoria), die aber überwiegend auch nur ein Halbwissen zum span. Baurecht haben und oft wg. Unkenntnis in die "Falle" tapsen ... ... dennoch: ¡Suerte!, y, ¡Que tengas éxito!
  25. Ja, dann hat sich ja alles geklärt. Ein passendes Grundstück aussuchen und dann mit den Leuten von der Gemeinde reden.
  26. Und dann hast du dann ein Grundstück und keine Genehmigung. Wer kauft denn erst ein Grundstück ohne auvoranfrage?
  27. Das ist logisch und Grundvorraussetzung, dass man kein Grundstück ohne deratige Planungssicherheit kauft! "russisch Roulett mit 6 Patronen in der Trommel." Was soll so ein Quatsch ? Ich suche nach einem geeigneten Grundstück auf dem das Bebauen mit Mobilheim LEGAL erlaubt ist. Ist doch vollkommen logisch! Zuerst brauche ich aber erst einmal ein Grundstück um so eine Anfrage überhaupt zu stellen und das würde ich dann auch mit Anwalt für Baurecht klären.
  28. Ohne Voranfrage bei der Gemeinde ist das Aufstellen eines Mobilheimes wie russisch Roulett mit 6 Patronen in der Trommel. Und was spricht dagegen, einfach vorher die Leute zu fragen, die für eine etwaige Genehmigung zuständig sind ? Dann besteht Planungssicherheit. Ansonsten: Versuch macht klug. Viel Erfolg.
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