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Joaquin

Spanischer König Juan Carlos holt sich Laufband für 14065,26 Euro

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Es gibt in Spanien ein neues Thema bei dem die Gegner der Royalisten die Feder führen. Es wurde bekannt, dass der 73-jährige, spanische König Juan Carlos sich das Laufband "Run Now" für 14065,26 Euro gegönnt hat.

Die Abgeordnete der ökologisch-linken Partei Nuria Buenaventura, hatte eine parlamentarische Anfrage gestellt wo sie anfragen ließ, ob die Behörde Patrimonio Nacional, welche in der Regel für den Erwerb von Kulturdenkmälern zuständig ist, das Laufband für den König besorgt habe?

Bis hierhin soweit in Ordnung aber die Anfrage war wohl auch so formuliert, ob der Preis des Laufbandes nicht schon "fast obszön" sei und es ein paar Spaziergänge im Palastpark nicht auch getan hätten.

Egal wie diese Frage nun formuliert wurde und ob wer was mit diesem Politikum erreichen will, so muss ich den spanischen König doch klar in Schutz nehmen. Immerhin ist der König selber sportlich sehr aktiv egal ob zum Beispiel beim Ski-Fahren oder Segeln, bei denen er sogar selbst bei olympischen Segelwettbewerben teilgenommen hat. Darüber hinaus kann sich jeder auch gut selber denken, dass ein Spaziergang bei weitem nicht mit echtem Jogging/Laufen zu vergleichen ist.

Das Laufband an sich ist schon eine tolles und teures Teil. Nur kann ich mir nicht vorstellen, dass wenn ein König mit samt der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen die dafür notwendig sind, im freien joggt, dass dies unterm Strich günstiger wird. Auch sind in der Tat ordentliche und vernünftige Sportgeräte, immer teuer und jeder der etwas von derartigen Geräten versteht, wird in der Regel immer zum teureren und qualitativ hochwertigeren Gerät raten.

Zudem sprechen wir hier nicht von einem 0815 Bürger, sondern vom spanischen König, welcher ja auch kein fauler Sack ist. Er ist ja schon für sein Land gut tätig und macht meiner Meinung nach, seinen Job auch gut.

Und wenn die Königin sogar aus Kostengründen mit Ryanair fliegt, dann sehe ich das mit dem Laufband doch eher gelassen. :)

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Wenn das Land Spanien sparen muss, so sollen doch bitte die Gemeinden damit beginnen. Jeder kehre erst einmal vor der eigenen Haustüre. Sind die irren Skulpturen in jedem Kreisverkehr wirklich notwendig? Muss ausgerechnet jetzt eine Riesenhalle gebaut werden?

Es wird von den einzelnen Rathäusern so viel Geld rausgeschmissen, dass ich Madrid verstehen könnte, wenn hier einmal der Geldsack etwas höher gehängt wird.

Es ist einfach popelig, an den 14.000 Euro für ein Laufband des Monarchen herum zu nörgeln. Aber so sind die Bürger - egal welcher Nationalität!:rolleyes:

bearbeitet von Lilac
verschrieben

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Hallo Lilac,

man könnte glauben Du sprichst von meiner Wohngemeinde. Hier wird auch in fast jedem Kreisverkehr eine Statue errichtet. Unabhängig davon wird derzeit die gesamte Promenade erneuert. Darunter hat man eine Tiefgarage errichtet - man staune, ca. 60 m vom Ufer entfernt, Oberkante der Tiefgarage entspricht ungefähr Meereshöhe. Wegen eindringenden Meerwassers hat man noch eine zweite Wand als Sperrriegel errichtet und die Parkplätze halt verkleinert. Wie sagt man doch so schön:"Eine Hand wäscht die andere". Jedenfalls haben jetzt bestimmt 2 Personen etwas mehr Geld?:mad:

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Das ist normal in Spanien. Ob Vinaros, Teulada-Moraira, oder Orihuela Costa... und je mehr man in den Süden kommt, desto schlimmer wird es mit den Amigos.

An das alles haben wir uns ja schon lange gewöhnt, aber das die in der "Crisis" locker weiter machen, das finde ich schon reichlich unverschämt. Und niemand schiebt diesen Machenschaften einen Riegel vor.

Armes Spanien!

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Hat er sich das denn nicht privat gekauft? (dann kann er doch mit seinem Geld machen was er will.) Wenn nicht, würde ich allerdings auch nicht verstehen, was der spanische Staat mit dieser seiner Privatsache zu tun hätte.

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Ich gehe einmal davon aus - Joaquins Beitrag nach zu urteilen und auch von der Logik her - dass der König sich sein Laufband sehr wohl aus seiner Kasse zugelegt hat. Aber seine Kasse wird ja vom Volk gefüllt. Und nun meinen einige Leute, sie dürften dann auch bestimmten, wann er wie viel für was ausgibt. :pfeiffen:

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Ich gehe einmal davon aus - Joaquins Beitrag nach zu urteilen und auch von der Logik her - dass der König sich sein Laufband sehr wohl aus seiner Kasse zugelegt hat. Aber seine Kasse wird ja vom Volk gefüllt. Und nun meinen einige Leute, sie dürften dann auch bestimmten, wann er wie viel für was ausgibt. :pfeiffen:

Joaquin hat allerdings unter anderem geschrieben:

"Die Abgeordnete der ökologisch-linken Partei Nuria Buenaventura, hatte eine parlamentarische Anfrage gestellt wo sie anfragen ließ, ob die Behörde Patrimonio Nacional, welche in der Regel für den Erwerb von Kulturdenkmälern zuständig ist, das Laufband für den König besorgt habe?"

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Also erworben worden sein, soll das Laufband tatsächlich über die Behörde Patrimonio Nacional, welche ansonsten für den Erwerb von Kulturdenkmälern zuständig ist. Daher hat die Abgeordente Nuria Buenaventura von den Catalunya Verds (ICV), dann auch nachgefragt, ob das Laufband nun wie Laufband die Picassos, Goyas oder Mirãs, welche von der Patrimonio Nacional erworben werden und anschließend in Museen und Palästen ausgestellt werden, ebenso allen Spaniern zugänglich gemacht wird.

Nun stellt sich halt die Frage, inwieweit das Patrimonio Nacional nur für Kunstgegenstände usw. zuständig ist oder auch für die Ausstattung des Königshauses und Wohnorte des Königs an sich? Denn im Prinzip gehören diese "Diensträume" nicht dem König, sondern dem Volk, dessen Ausstattung dann aber wiederum auch vom Bürger durch die Steuern bezahlt wird. Wie auch der normale jährliche Lohn des Königs von rund acht Millionen Euro.

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Danke für die Erklärung!

Trotzdem sollten die man lieber still sein. An allen Ecken Spaniens wird Geld zum Fenster raus geworfen. Die 14.000 Euro sind wenigstens gut angelegt für die Fitness des Königs.:D

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Danke für die Erklärung!

Trotzdem sollten die man lieber still sein. An allen Ecken Spaniens wird Geld zum Fenster raus geworfen. Die 14.000 Euro sind wenigstens gut angelegt für die Fitness des Königs.:D

Wenn einer schon 8 Millionen jährlich kassiert und damit immer noch nicht den Hals voll hat, sondern sich nicht schämt, sich so ein olles Teil noch zusätzlich "schenken" zu lassen, dann ist das für mich nicht gerade königliches Verhalten, wie sich unsereins das vorstellt. Aber wer und wo auch immer am Drücker ist, war vermutlich noch nie und nirgends besonders zimperlich.

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Das kommt ganz darauf an, rainer, was die Königsfamilie alles von den 8 Mio bezahlen muss. Bevor ich darüber keine Information habe, bleibe ich bei meiner Meinung. Oder weißt Du da Genaueres?

Joaquin, gibt es so etwas wie einen Haushaltsplan des Königshauses?

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Das kommt ganz darauf an....

Ich weiß bloß, wenn ich mir ein Laufband anschaffen und auf Firmenkosten verbuchen würde, bekäme der nächste Steuerprüfer vermutlich einen Lachanfall - wenn er nett ist. Wenn nicht, schreibt er eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung. Ich meine, die Trennung von privatem und beruflichen ist eigentlich so normal wie sonst was, auch bei "Königs". Früher mag das anders gewesen sein, da konnte die herrschende Kaste eh machen was sie wollte.

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Bei Deinem Post musste ich jetzt aber schon schmunzeln. Bei Königs ist eine Trennung von Beruflichem und Privatem möglich?

Vielleicht, wenn sie sich in ihrem Palast verstecken, aber sobald sie auch nur die Nase aus dem Fenster halten, werden sie belästigt, fotografiert, interviewt.. Das sind keine Privatpersonen, rainer.

Ich möchte nicht mit der Familie tauschen. Allein wie Meute auf dem Thronfolgepaar herum hackt. Wenn die nicht immer wie aus der Schale gepellt herumlaufen, oder wenn Letitcia (schreibt sie sich so?) zweimal das selbe Kleid an hat, ist doch schon das Geschrei groß. Da kann man wirklich nicht von einer Trennung zwischen Privatleben und Job sprechen. - Also das ist natürlich nur meine Meinung. Eine andere habe ich nicht.:D

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass das spanische Königshaus sogar eher zur Zurückhaltung tendiert, was Prunk und Pomp angeht. Allein schon was ihr Daheim anbelangt.

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In einem gebe ich dir recht: Hier geht es eigentlich wirklich nur um peanuts, und man muss sich fragen, ob diese großen Politstrategen eigentlich keine wichtigeren Themen kennen, mit denen sie sich profilieren können. Das Laufband war aber mindestens eine taktische Ungeschicklichkeit, solch ein Thema denen überhaupt "anzubieten".

Aus meiner politischen Erfahrung weiß ich auch, daß man in Beschlüssen oft Millionen resigniert "duchwinkt", weil das eh über den Horizont geht, aber wehe, ein Fahrradschuppen einer Schule für ein paar tausend Euro steht auf der Tagesordnung....:rolleyes:

In einem anderen Fall wurde zwar sauber getrennt und ein Hotelurlaub brav privat bezahlt, aber....:

Michelle Obamas Urlaub: Amerika tobt wegen der Kosten für das Luxushotel und der Flugkosten - Politik - Bild.de.

Es ging ja eigentlich nur um ein paar Tage privaten Urlaub in Spanien...

(Dass die Spanier dann auch noch eine Straße extra asphaltiert und ein paar Laternen installiert haben - na ja, das war vielleicht sowieso überfällig.

P.S. Wann gehts eigentlich für dich auf die große Reise?

bearbeitet von rainer3

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Hallo rainer, ich freue mich, dass wir uns mal wieder im Prinzip einzig sind:D.

Meine große Reise geht Morgen los. Gleich nach dem Frühstück, also so gegen 10 h. Der PC wird heute Abend schon verpackt. Also ist nix mehr mit durchmachen bis zum Morgen.

Ich habe ein wenig Angst vor der langen Reise. Immerhin 2.200 km mit einem großen Hund. Aber der hat hinten im Mercedes ausreichend Platz, denn wir haben die Sitzbank rausgenommen. Dann hat mein Mann ein Brett passgenau zugeschnitten, so dass unsre Luna nun eine große Liegefläche hat. Wenn sie sitzt, kann sie bequem heraus schauen, wenn sie liegt, hat sie ihre Ruhe. Auch ein Trenngitter ist angebracht, da es in Spanien Pflicht ist. In Italien verlangen die sogar, dass Hunde angeschnallt sein sollen. Wir hoffen mal, dass das Trenngitter ausreichend ist. Wie soll man einen Löwen während einer so langen Reise anschnallen? Zumindest müsste sie dann so locker angeschnallt sein, dass sie sich wiederum verheddern kann. Nee, kommt mir nicht in die Tüte. Das Gitter ist Sicherheit und außerdem haben Tests ergeben, dass es die besten Überlebenschancen für Hund und "Beifahrer" gewährleistet.

Wenn jemand Zeit hat, wäre ein gedrückter Daumen nicht schlecht!:rolleyes:

Bis bald - hoffentlich!

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Ich drück dir beide Daumen, toi toi toi. Das wird bestimmt nicht einfach,

aber ihr werdet das schon wuppen

Gute Reise, und Grüße auch an Mann und Hund.:winken:

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Bei der angegebenen Kilometerzahl gehe ich davon aus, dass Du, wie ja schon ange- kündigt, auf den Weg nach Deutschland bzw. Österreich bist. Ich wünsche Euch eine gute Fahrt und drücke wie gewünscht den Daumen.

Gruß Axel

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Dankeschön, Axel! Das finde ganz besonders nett.

Gute Wünsche kann man bei so einer langen Fahrt schon gebrauchen.

Ich melde mich zurück, sobald der PC in Austria eingestöpselt ist:D

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    • Von Joaquin
      Muss nun der spanische Ex-König Juan Carlos vor Gericht? Und zudem in einer Angelegenheit, welche seine Eheliche Treue in Frage stellt?
      Untreue in der Königsfamilie?
      Also wenn man so an die unzähligen, arrangierten Hochzeiten (Zwangsheirat für Insider ) denkt, dann verwundert es nicht, das hier der ein oder andere ein wenig untreu wurde. Je nach Zeitalter, auch gerne mit zahlreichen Geliebten, Orgien ect. Heutzutage ist das ja nicht mehr ganz so, aber Königspaar bis zum Lebensende spielen, dass ist auch nicht immer jedermanns Sache.
      Carl Gustaf von Schweden ist da ja ein nicht ganz so ungeschriebenes Blatt. In der Ehe von Prinz Charles und Diana vom Vereinten Königreich, war ja Treue auch nicht so das große Thema. Daher ist man nun auch nicht mehr ganz so schockiert, wenn schon länger der Vorwurf existiert, auch der Spanische Ex-König Juan Carlos, hätte sich auch zu Ehezeiten, sich nicht ganz so ehelich verhalten.
      Im Gespräch sein zwei Fälle aus seinen frühen Jahren. Alberto Solá Jimenez ist ein Fall und der andere ist die 48-jährige Belgierin Ingrid Sartiau.
      Zu Zeiten seiner Regentschaft, hatten Vaterschaftsklagen gegen Juan Carlos ohnehin keine Chance, da er als Staatsoberhaupt über eine allumfassende Immunität verfügte. Nach dem Abdanken, räumte ihm das Parlament eine gewisse juristische Sonderrechte ein, sodass einzig der Oberste Gerichtshof über gewisse Dinge entscheiden kann.
      Für Alberto Solá Jimenez war auch diese nun geringere Hürde, immer noch zu hoch. Seine Vaterschaftsklage wurde auch beim zweiten Mal abgewiesen. Anders jedoch bei Ingrid Sartiau. Hier ließ das Gericht ein Klage zu.

      Das Tächtelmächtel mit Ingrid Sartiaus Mutter geschah wohl, als er schon 4 Jahre mit seiner Frau Sofia verheiratet war. Daher ist die Angelegenheit so ein wenig pikant. Zufällig soll ein DNA-Test auch ergeben haben, dass Ingrid Sartiau und Alberto Solá Jimenez, einen gemeinsamen Elternteil haben. Angeblich wusste auch Sartiaus Mutter nicht, dass sie den damals noch, spanischen Kronprinz vor sich hatte. Auch die Geschichte, wie sich beide kennen gelernt haben sollen, scheint nicht ganz so klar zu sein, zumindest gibt es wohl zwei Versionen. Bei der einen geht es um ein Treffen auf einer Luxemburger Messe, beim der anderen um ein dreitägiges Beisammensein in Marbella.
      War es nun der König oder war es jemand anderes, der dem König ähnlich sah oder ist die Geschichte einfach nur von der/den Müttern so erzählt worden um ihren Kindern das Gefühl zu geben, etwas besonderes zu sein?

      Wie dem auch sei, Juan Carlos kann die Klage zurück weisen, aber das Gericht könnte auch eine DNA-Probe anfordern, womit dann sehr schnell die Sache geklärt sein könnte.
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