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Joaquin

Wie feiert ihr Ostern?

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Spanien als doch sehr christlich geprägtes Land feiert und zelebriert ja fast schon die religiösen, christlichen Feiertage. Dazu zählt natürlich auch das höchste aller christlichen Feiertage, die

Nun meine Frage an euch, wie verbringt ihr Ostern?
Wo verbringt ihr Ostern. Lebt ihr in Deutschland oder in Spanien?
Ist es für euch ein christlicher Feiertag, dem man gebührend entgegentritt oder habt ihr überhaupt nichts übrig für die christliche Religion und deren Traditionen?
Was haltet ihr vom christlichen Fasten und bis auf Fisch, dem Verzicht auf Fleisch?
Wie steht ihr zum Tanzverbot, wie es ihn in Deutschland zu Ostern gibt?

Kurz, schreibt einfach eure Gedanken zu Ostern, dem Christentum, Jesus oder der heutigen Gesellschaft dazu.

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Hi,

deine Frage hat mich verblüfft, das muss ich zugeben. So wie Weihnachten für mich ohne religiösen Inhalt ein herrliches Familienfest ist, war Ostern schon immer 'nur' der Anlass für die Osterferien. Also Osterhasenfreude pur, Eiersuchen und Nestchenfinden, der Osterspaziergang (wenn das Wetter es zuliess) und das von Mutter angepasste Menü wurde halt akzeptiert.

Die gleiche lasche Einstellung habe ich seit fast 40 Jahren auf meine spanisch/deutsche Familie übertragen und war in den letzten 35 Jahren gerade mal bei zwei Prozessionen hier in Málaga, wo ich lebe. Ich respektiere natürlich die Frömmigkeit oder das Traditionsbewusstsein Anderer, aber für mich sind die spanischen (deutschen, etc.) Osterbräuche als volkstümliches Brauchtum interessant, sonst nicht.

Für die Leser meines Blogs habe ich mich in den letzten 10 Tagen um Information bemüht, die ich auch euch nicht vorenthalten möchte. ;-)

Spanische Semana Santa aus verschiedenen Teilen des Landes: Alles über Die Semana Santa | Spaniennachmass.de

In diesem Sinne,

frohe Ostern,

Dorotea

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Die Ostertage in Spanien einmal intensiv mit zu erleben, dann hat man eine Erfahrung mehr in seinem Leben.

Sicher es muss nicht unbedingt Spanien sein, aber es hat einfach mehr.

Sich nur unter die Leute zu mischen, mitmachen und beobachten, erfordert keine Sprachkenntnisse.

Sich trauen, was in einzelnen Prozessionen in Dörfern möglich ist, auch mal als Träger zu fungieren.

Später die einzelne Historie dazu lesen, die das seit wann, warum wieso umfasst.

Auch die Gesänge zu Ostern, haben eine andere Geschichte, als der Flamenco selbst.

Sich erinnern an die Reaktionen der Leute, eigene Emotionen nochmal hoch kommen zu lassen.

Sind Dinge die Fragen stellen.

Religion, Tradition, Einstellung, usw. sind dann meistens nicht mehr das ausschlaggebende.

Kritik kann man überall anbringen, in dem das man schon sagt da sind zu viele Leute.

Nach erlebten, hört man auf einmal, man muss dabei gewesen sein.

Frohe Ostern

wünscht Tiza

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Zuerst einmal Frohe Ostern an Alle,

Nur ganz kurz, da ich nicht meinen Computer benutze. Bin z. Zt. in Peru (verschiedene Orte - Costa, Selva y Puna). Hier wird Ostern mit einer Froemmigkeit einerseits begangen und andererseits wie ein gewoehnlicher Arbeitstag. Nur mich stoesst diese Froemmigkeit ab. Vergleiche ich sie mit dem Alltagsleben, dann sehe ich eine gewaltige Differenz zum Glauben und ich frage mich, wo ist die Ehrlichkeit? Um ins Detail zu gehen fehlt mir jedoch die Zeit, da mein kurzer Aufenthalt dem Besuch der Familie gewidmet ist.

Gruss Axel

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Ich habe Ostern dieses Jahr ausnahmsweise mal wieder zu Hause bei den Eltern gefeiert. War auch mal wieder nötig, ich war lange nicht daheim. Ich muss sagen, da lernt man die Vorzüge der elterlichen Obhut echt wieder schätze:D Bekocht werden, die Wäsche wird gewaschen, einem wird alles nachgetragen...herrlich, mal für 3-4 Tage:D

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Rita
      An Ostern feiern die Christen die Auferstehung Jesu Christi, und das Datum des Festes ist variabel. Der Ostersonntag fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond.
      Der früheste Ostersonntag fällt auf den 22. März und der späteste auf den 25. April.
      Ostern ist auch der Anker für alle anderen beweglichen Feiertage im Kirchenjahr.
      (gesetzlicher Feiertag)

       
       

       
    • Von Joaquin
      Auch diese Jahr kann es für Spanien-Urlauber holprig werden. Über das Jahr verteilt drohen nun die spanischen Flughafenmitarbeiter, mit 25 Steiktagen und dies in den begehrten Reisezeiten der Oster- und Sommerferien.
      Grund für die Streiks, ist die geplante, 49-prozentige Teilprivatisierung des Flughafenbetreibers und bisherigen Staatsbetriebes, Aeropuertos Españoles y Navegación Aérea (Aena). Das Unternehmen Aena verwaltet insgesamt 47 Flughäfen in Spanien und eine Teilprivatisierung des zur Zeit noch staatlichen Unternehmens, würde sich mit Sicherheit auf seine Angestellten auswirken und zu Entlassung führen.
      Insgesamt haben hier gleich zwei Gewerkschaften zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft Comisiones Obreras (CCOO) und die Unión Sindical Obrera (USO). Sie haben alle ihre an spanischen Flughäfen arbeitende Mitarbeiter dazu aufgerufen, sich an diesen Streiks zu beteiligen. Der bereits jetzt schon ausgearbeitete Streikplan sieht insgesamt 25 Streiktage vor. Die geplanten Tage sind der 11. Februar, drei Tage im März, fünf Tage im April, zwei Tage im Mai, vier Tage im Juni, sieben Tage im Juli sowie fünf Tage im August. Anhand dieser Daten lässt sich leider nicht genau sagen, wann man wo mit Streiks zu rechnen und somit  mit Verspätungen oder Ausfällen von Flügen zu rechen hat. Je nach Organisation der Gewerkschaften, könnten die Streiks jedoch den Flugverkehr umfassend beeinträchtigen.

      Man rechnet sich bei den Gewerkschaften gute Chancen aus, denn auch 2012 hatte man erfolgreich die Privatisierung der Flughäfen in Madrid und Barcelona, durch massive Streiks verhindern können. Ob die Regierung jedoch auch diesmal zum Einlenken bewegt werden kann, wird sich erst im Verlauf der Verhandlungen und der Streiks zeigen.


       
    • Von Joaquin
      Ich habe hier ein paar (ok es sind viele) Bilder aus der aus der kleinen Stadt Benicarló.

      Wie man sehen kann findet dort die Prozession Nachts statt mit zahlreichen Trommelgruppen und den Pasos, wo Figuren und Darstellungen zum Kreuzweg und Kreuzigung Jesus Christus dargestellt werden.

      Die zahlreichen Büßer die man hier vermummt mit Kapuzen sieht haben nicht mit dem Ku-Klux-Klan zu tun, außer dass sie nicht erkannt werden wollen, denn nur wer insgeheim büßt ohne seine Büße öffentlich zur Schau zu stellen, Büßt wirklich.

      Die Bilder sind etwas grobpixelig weil ich die Bilder mit dem Handy gemacht habe. Man möge mir verzeihen

      Wappen-Fahnenträger, Trommeln + Kinder


      Trommler + Trommeln


      Trommler + Trommeln

      Trommler + Trommeln

      Büßer mit Kerzen, Lampen und Kreuz


      Büßer mit Kerzen


      Büßer mit Kerzen

      Büßer und Kinder mit Speeren und Fahnen- Wappernträger


      Büßer mit Speeren und Fahnen- Wappernträger


    • Von Lilac
      Die Ostergeschichte

      Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab Jesu und sieht, dass der Stein vom Grab weg war.
      Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: "Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben."
      Da ging Petrus und der andere Jünger hinaus, und sie kamen zum Grab. Es liefen aber die zwei miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zum Grab, schaut hinein und sieht die Leinentücher liegen; er ging aber nicht hinein.
      Da kam Simon Petrus ihm nach und ging in das Grab hinein und sieht die Leinentücher liegen, aber das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht bei den Leinentüchern liegen, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort. Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und sah und glaubte. Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er von den Toten auferstehen müsste. Da gingen die Jünger wieder heim.

      Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, schaute sie in das Grab und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zum Haupte und den andern zu den Füßen, wo sie den Leichnam Jesu hingelegt hatten. Und die sprachen zu ihr: "Frau, was weinst du?"
      Sie spricht zu ihnen: !Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben." Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist.
      Spricht Jesus zu ihr: "Frau, was weinst du? Wen suchst du?"
      Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: !Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast; dann will ich ihn holen."
      Spricht Jesus zu ihr: "Maria!"
      Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch: „Rabbuni!“, das heißt: „Meister!“
      Spricht Jesus zu ihr: "Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott."
      Maria von Magdala geht und verkündigt den Jüngern: "Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er zu mir gesagt."


      Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen:
      "Friede sei mit euch!"
      Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen: "Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch."
      Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: "Nehmt hin den heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten."

      Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: "Wir haben den Herrn gesehen."
      Er aber sprach zu ihnen: "Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben."
      Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht:
      "Friede sei mit euch!"
      Danach spricht er zu Thomas: "Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!"
      Thomas antwortete und sprach zu ihm: "Mein Herr und mein Gott!"
      Spricht Jesus zu ihm: "Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!"
      Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

      Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See Tiberias.
      Er offenbarte sich aber so: Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger.
      Spricht Simon Petrus zu ihnen: "Ich will fischen gehen."
      Sie sprechen zu ihm: "So wollen wir mit dir gehen."
      Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
      Spricht Jesus zu ihnen: "Kinder, habt ihr nichts zu essen?"
      Sie antworteten ihm: "Nein."
      Er aber sprach zu ihnen: "Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden."
      Da warfen sie es aus und konnten´s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische. Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: "Es ist der Herr!"
      Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich ins Wasser. Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen. Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf und Brot.
      Spricht Jesus zu ihnen: "Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!"
      Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundert dreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.
      Spricht Jesus zu ihnen: "Kommt und haltet das Mahl!"
      Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: "Wer bist du?" Denn sie wussten, dass es der Herr war. Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt's ihnen, desgleichen auch die Fische. Das ist nun das dritte Mal, dass Jesus den Jüngern offenbart wurde, nachdem er von den Toten auferstanden war.

      Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: "Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben?"
      Er spricht zu ihm: "Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe."
      Spricht Jesus zu ihm: "Weide meine Lämmer"
      Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: "Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb?"
      Er spricht zu ihm: "Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe."
      Spricht Jesus zu ihm: "Weide meine Schafe!"
      Spricht er zum dritten Mal zu ihm: "Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb?"
      Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm:
      "Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich lieb habe."
      Spricht Jesus zu ihm: "Weide meine Schafe! Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wo du hin wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wo du nicht hin willst."
      Das sagte er aber, um anzuzeigen, mit welchem Tod er Gott preisen würde. Und als er das gesagt hatte, spricht er zu ihm: "Folge mir nach!"
      Petrus aber wandte sich um und sah den Jünger folgen, den Jesus lieb hatte, der auch beim Abendessen an seiner Brust gelegen und gesagt hatte: "Herr, wer ist's, der dich verrät?!
      Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: "Herr, was wird aber mit diesem?"
      Jesus spricht zu ihm: "Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!" Da kam unter den Brüdern die Rede auf: "Dieser Jünger stirbt nicht."
      Aber Jesus hatte nicht zu ihm gesagt: "Er stirbt nicht", sondern: "Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?"
      [h=3]Johannes 20+21[/h]
    • Von Felicia
      Hallo Alle miteinander,

      ich möchte Euch Allen ein schönes Osterfest wünschen, ob in Deutschland oder in Spanien.

      Felicia
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