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Joaquin

Modeschmuckunternehmen Bijou Brigitte leidet wegen der Krise in Spanien

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Die Krise und wirtschaftliche Lage in Spanien scheint auch für die ein oder andere deutsche Firma von Bedeutung zu sein, so auch für die Bijou Brigitte modische Accessoires AG, kurz als Bijou Brigitte bekannt.

Das vor 48 Jahren gegründete Hamburger Modeschmuckunternehmen, konnte sich bisher immer wieder über einen Rekordumsatz nach dem anderen Freuen. Doch dieses Hoch scheint nur durch die gebremste Kauflust in Portugal und Spanien, getrübt worden zu sein. Denn die Krise lässt nun auch die Kundinnen in Spanien und Portugal beim Modeschmuck sparen, was sich im vergangenem Geschäftsjahr in einem Rückgang um 3,1 Prozent auf 377,9 Millionen Euro bemerkbar gemacht hat. Dies sei ein Rückgang von 6,8% beim flächenbereinigten Umsatz, Spanien und Portugal würden hier zusammen einen Gesamtvolumen von immerhin 25 Prozent ausmachen.

Kein Grund zur Besorgnis für Bijou Brigitte, denn das Unternehmen hat sich zeitig einen guten finanzielles Polster zugelegt. Aber es zeigt doch deutlich, dass es Unternehmen gibt, welche wirtschaftlich enger mit Spanien verknüpft sind als man denkt und eine Pleite von Spanien, auch seine Auswirkungen auf Deutschland haben wird.

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Die Wirtschaftliche Situacion in España lässt auch keine Hoffnung aufkommen.

Allein die Prognosen für die semana santa, meines achtens schwer geschönt,

haben sich vieler Orts nicht erfüllt. Z.z. liegt alles in Lauerstellung, was die Saison betrifft.

5Millionen Arbeitslose (von denen die nicht erfasst sind ganz zu schweigen), sprechen für sich.

Klar das dann besonders bei den Schmuckstücken gspaart wird, die kann man schliesslich nicht essen.

Der "normalo" español spart wo es nur geht.

Die Mwst/iva stieg, benzin, tabak,strom,gas, alles wurde teurer, aber die Löhne nicht. Im gegenteil, viele müssen sogar mit Abstrichen rechnen.

Die Unternehmer, meisst die Mittelständler, fahren auch auf Sparflamme,

was Warenkauf u. Personal betrifft.

Und so beisst sich der Fisch in den Schwanz.:eek:

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Gast Sergio
.....es zeigt doch deutlich, dass es Unternehmen gibt, welche wirtschaftlich enger mit Spanien verknüpft sind als man denkt und eine Pleite von Spanien, auch seine Auswirkungen auf Deutschland haben wird.

sowieso.....und da werden noch einige folgen, mit wahrscheinlich katastophaleren Ausmaßen.

Der "normalo" español spart wo es nur geht.

Die Mwst/iva stieg, benzin, tabak,strom,gas, alles wurde teurer, aber die Löhne nicht.

......wo wir wieder beim Teuro wären.

Könnte man auch sagen, Europa schafft sich ab??

Finanziell gemeint, nicht dass es wieder Missverständnisse gibt.

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Deutschland hat sich eigentlich seit dem Fall der Mauer nie wieder richtig erholt. Es gab vereinzelte Gewinnler - das waren die Schnellen, die Cleveren. Doch dann kam der Euro. Rums ging´s noch weiter nach unten. Und jetzt die von Amerika herüber geschwabbte Wirtschaftskrise. Das bedeutet Reinpumpen von dem ohnehin knappen Geld in die noch schwächeren Länder. Und als Resultat ist klar: deutsche Geschäfte in diesen schwächeren Ländern gehen baden und reißen bei den Muttergesellschaften in D große Löcher in die Kasse.

Gibt es eigentlich außer Lidl und vielleicht noch Aldi irgendwelche Geschäfte, die von der Crisis profitiert haben?

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Und das Geschäft schwächelt weiter bei Bijou Brigitte. Es macht sich wohl doch bemerkbar, dass ein Viertel der Filialen in den kreiselnden Ländern Spanien und Portugal betreiben werden. Aber nicht alleine dort ist der Gewinnrückgang für Bijou Brigitte zu finden, denn man gibt auch höhere Rohstoffpreise und eine Stagnation in Deutschland und Italien als Grund an.

Also auch der Deutsche Kunde ist hier durch die Konjunktur und Nachrichten verschreckt und hält auch dort lieber sein Geld zurück, bzw. investiert es in andere Dinge. Kann natürlich auch sein, dass Bijou Brigitte einfach nicht mehr so inn ist und daher weniger Absatz macht, aber das halte ich wohl eher für unwahrscheinlich.

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Gast
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