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rainer3

Soll man die Spanische Sprache in Spanien sprechen können?

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Das ist genauso wie die sprachliche Vorbereitung, bevor ich mich im Ausland niederlasse - auch wenn es nur immer für eine gewisse Zeit ist.

Für mich haben diese Dinge etwas mit Verantwortung zu tun.

Soll das heißen, daß ich mich unverantwortlich verhalte, wenn ich mich zeitweise in Spanien aufhalte, aber nicht spanisch lerne? :confused:

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Lieber Rainer,

ich wusste nicht, dass Du kein Spanisch lernst!:eek:

Und selbst wenn es so ist, solltest Du nicht gleich jeden Schuh anprobieren.

Es ging in dem Beitrag doch in erster Linie um die steuerlichen Pflichten in der Wahlheimat.

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In D. wird lauthals verlangt, das Einwanderer deutsch sprechen...:rolleyes:

Und letztendlich erleichtert das Beherrschen der jeweiligen Landessprache, den Alltsg. Es muss ja nicht perfekt sein, aber so der unterste Level sollte auch für einen "Resi", oder "Teilzeitspanier" selbstverständlich sein.

Diejenigen, die es nicht so sehen, sind oft diejenigen, die später die "wilden Storys" über das dumme Spanien rumposaunen, weil sie nämlich nichts verstanden haben.:verlegen::pfeiffen:

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Wilde Stories über Spanien wirst du von mir nicht hören. Und das eine oder andere, was ich ich hier nicht verstehe, würde sich mit Sprachkenntnissen nicht anders darstellen. Aber man muss ja nicht alles verstehen. Das gilt für andere Länder genauso: andere Länder, andere Sitten, das hat ein toleranter Gast zu akzeptieren.

Manches sähe man als heftig steuerzahlender EG- Mitbürger allerdings besser nicht vor Ort so genau, sonst könnte man sich schon aufregen. Und das sähe mit Sprachkenntnissen auch nicht besser aus. Aber das gehört nicht hierher.

Sprachlich sehe ich nach wie vor einen Unterschied, ob jemand in einem Land seinen Lebensmittelpunkt haben will, wozu selbstverständlich die Sprache unerlässlich ist, oder ob ich "nur" Gast bin. Und natürlich, ob ich mich in einem Umfeld bewege, wo ich für Spanischkenntnisse überhaupt nennenswert Verwendung habe.

Manchmal habe ich ein groteske Fiktion vor Augen: In Raum San Fulgencio machen sich eines Tages einige zigtausend Urbanisationsbewohner gemeinsam auf den Weg, um ein paar Kilometer weiter ihren paar tausend spanischen Mitbürgern mal einen spontanen Nachbarschaftsbesuch abzustatten....:pfeiffen:

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Moin!

Rainer, Du solltest Dich nicht persönlich angegriffen fühlen. Ich kenne Leute, die über 20 Jahre in Spanien lebten und sich einfach weigerten die Sprache zu lernen. Verstanden habe ich das nicht, aber das muss jeder selbst entscheiden.

Schade ist nur, dass sich einem viele Dinge nicht erschließen, wenn man nicht zumindest ein paar Kenntnisse der Landessprache hat. Was macht man zum Beispiel, wenn ein Einschreiben vom Rathaus gebracht wird? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei Euch in der Gegend auch in Deutsch und Englisch geliefert wird, oder?

Also irgendwie bis Du immer abhängig, wenn Du kein Spanisch kannst. Und in so eine richtige spanische Arbeiterkneipe gehen und mit den Leuten mal einen Small-Talk halten, ist leider auch nicht drin. Und dabei sind das eigentlich mit die Highlights, wenn man im Ausland ist, oder?

Vielleicht nicht gerade als Urlauber, aber wenn man eine eigene Immobilie hat, ist man mehr als ein Urlauber. Dann bist Du ein Bürger und hast Dich ja auch entsprechend im Rathaus angemeldet.

Niemand nörgelt herum, wenn Du kein Spanisch sprichst, Rainer. Es ist nur einfach schade, dass Du Dir diese neue Welt nicht öffnest. :winken:

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Zitat. Rainer: Wilde Stories über Spanien wirst du von mir nicht hören. Und das eine oder andere, was ich ich hier nicht verstehe, würde sich mit Sprachkenntnissen nicht anders darstellen.

Aber man muss ja nicht alles verstehen.

<Einfaches Beispiel: Ein Witz, gen. Broma, verstehste nicht, hast nichts zum Lachen.;)

Und natürlich führen mangelnde Sprachkenntnisse oft zu Missverständnissen, z.B. bei Behördengängen...

Zit. R. : Manches sähe man als heftig steuerzahlender EG- Mitbürger allerdings besser nicht vor Ort so genau, sonst könnte man sich schon aufregen. Und das sähe mit Sprachkenntnissen auch nicht besser aus. Aber das gehört nicht hierher.

<Wer der Sprache mächtig ist, der könnte auch etwas einwenden...wobei ich nicht Besserwisserei meine.

Und als Steuerzahler, reicht mir schon die Verschwendung, die in D begangen wird, da brauch ich mich über Spanien garnicht aufregen.

Zit.R. : Sprachlich sehe ich nach wie vor einen Unterschied, ob jemand in einem Land seinen Lebensmittelpunkt haben will, wozu selbstverständlich die Sprache unerlässlich ist, oder ob ich "nur" Gast bin. Und natürlich, ob ich mich in einem Umfeld bewege, wo ich für Spanischkenntnisse überhaupt nennenswert Verwendung habe.

<Einem halbwegs vernünftigen Menschen, fällt es kaum ein, sich in einem fremden Land ein Haus zu kaufen, ohne sich dort auch verständigen zu können.

Das erlaubt man sich höchstens in Ländern wie Spanien, wo man sich dann in diesen Resorts niederlassen muss, wo eben nur "Gleichgesinnte" leben.

Mit dem eigendlichen Spanien hat das aber wenig zu tun.

Aber das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Zit.R. : Manchmal habe ich ein groteske Fiktion vor Augen: In Raum San Fulgencio machen sich eines Tages einige zigtausend Urbanisationsbewohner gemeinsam auf den Weg, um ein paar Kilometer weiter ihren paar tausend spanischen Mitbürgern mal einen spontanen Nachbarschaftsbesuch abzustatten....

<... und werden verständnisloses Kopfschütteln ernten.:pfeiffen:

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Das Thema ist ja vor kurzem bereits erörtert worden. Ich möchte deshalb nochmal ein Zitat eines Users anbringen:

-als Person mit Geld muss man sich nirgendwo integrieren:)-

Mehr bei: http://www.spanien-treff.de/35-leben-arbeiten-spanien/625-deutsche-rentner-spanien-auswandern-kehren-deutschland-zurueck-3.html#ixzz1OtoKltSR

Bemerkenswert, nicht wahr!?!

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Damit war ganz sicher gemeint, dass Leute mit Geld sowieso abgeschottet in ihrer eigenen Welt leben - egal wo auf der Erde sie sich niederlassen. Da sie also kaum Kontakt mit Einheimischen haben, brauchen sie weder die Sprache zu lernen, noch sich zu integrieren.

Da ist etwas Wahres dran, treppi. Das bedeutet aber nicht, dass ich die Einstellung teile :winken:

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@Lilac, genauso war das gemeint (denke ich jedenfalls auch). Bezogen auf die Situation vieler Residenten und "temporärer Residenten" in Spanien. Wobei "Person mit Geld" schon eine sein dÜrfte, die sich eines ordentlichen Wohlstands erfreut.

Ich unterstelle mal, dass den Betreffenden nicht wirklich die Sprache der Einheimischen und der Kontakt zu ihnen fehlt. Sie leben ja nicht in Spanien, um sich in das spanische Gemeinwesen einzufinden.

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@Lilac, genauso war das gemeint (denke ich jedenfalls auch). Bezogen auf die Situation vieler Residenten und "temporärer Residenten" in Spanien. Wobei "Person mit Geld" schon eine sein dÜrfte, die sich eines ordentlichen Wohlstands erfreut.

Es gibt hier weniger Leute "mit Geld" hier als man sich in Deutschland vorstellt, wenn es von jemandem heißt, dass er ein Haus in Spanien hat.

Da ist manche ausgezahlte Lebensversicherung dabei, mit der sich jemand einen Lebenstraum erfüllt hat, vielleicht auch noch mit Hypotheken.

"Mit Geld" - das ist auch so eine Redensart. Niemand bekommt seine täglichen Brötchen ohne Geld. Wenn der eine oder andere ein bisschen mehr beisammen hat: eine andere Redensart sagt: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. Muss ich mich dafür schämen, mir hier ein Haus leisten zu können? Dann sind wir aber nicht mehr beim Thema Residenten in Spanien,sondern das betrifft das neue Auto des Nachbarn, das höhere Gehalt des Kollegen und vieles andere ebenso.

Ich unterstelle mal, dass den Betreffenden nicht wirklich die Sprache der Einheimischen und der Kontakt zu ihnen fehlt. Sie leben ja nicht in Spanien, um sich in das spanische Gemeinwesen einzufinden.

Ich habe das "und" ganz bewusst in fett gesetzt. So ist es! Mich interessiert die Lage, das Klima, die Landschaft, die Infrastruktur, die Länge der Anreise. Und da steht Spanien im Wettbewerb mit einigen anderen Ländern, und hat - ich hoffe für Spanien, es bleibt auch so - momentan noch die Nase vorn.

Ansonsten hätte es auch genauso gut Griechenland - das ich ebensogut kenne und eigentlich landschaftlich noch mehr schätze, aber einen lausigen Winter hat - Italien. Kroatien, Ägypten, Tunesien, usw. usw. sein können. Was soll an einer guten Urbanisation so schlimm sein? Zu Hause in Deutschland grüße ich meine Nachbarn freundlich - flüchtig und das wars. Da habe ich hier mit meinen belgischen, holländischen, englischen, spanischen Nachbarn eher mehr Kontakt, man hat hier ja auch mehr Zeit.

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Moin!

Rainer, Du solltest Dich nicht persönlich angegriffen fühlen.

Hallo Lilac, tu ich auch nicht. Ich versuche hier nur mal, der Viertelmillion deutschen Teilzeitspanier allein in der Provinz Alicante eine Stimme zu geben.:) Leider hat von denen mit Foren ja kaum einer was am Hut.:(

Was macht man zum Beispiel, wenn ein Einschreiben vom Rathaus gebracht wird?

Dafür hab ich einen Gestor, so wie zu Hause auch ein Steuerberater nichts besonderes ist. Obwohl, als Dienst am Kunden wäre es schon angebracht, wenn im Rathaus von Ciudad Quesad nicht von 25 Anwesenden im Wartebereich nicht die Dame an der Rezeption der einzige anwesende (nur) spanischsprechende Mensch wäre. Man stelle sich das mal in einem Hotel mit internationalem Publikum vor! Aber ich meckere nicht, ich wundere mich nur. Ich denke, Tourismus ist der wichtigste spanische Wirtschaftsfaktor?

Also irgendwie bis Du immer abhängig, wenn Du kein Spanisch kannst.

Das gilt für jedes andere der drei Dutzend Länder, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, ebenso. Aber gottlob kommt man (fast) überall mit der international etablierten Verkehrssprache englisch zurecht.

Und in so eine richtige spanische Arbeiterkneipe gehen und mit den Leuten mal einen Small-Talk halten, ist leider auch nicht drin. Und dabei sind das eigentlich mit die Highlights, wenn man im Ausland ist, oder?

Ist das jetzt arrogant, wenn ich sage, dass ich auch in Deutschland kein Kneipengänger bin? Allerdings: der freundliche Bauer am Feldrand, der Handwerker, das Verkaufspersonal im (kleinen) Laden: Irgendwie kommt man da auch mit Händen und Füßen sehr herzlich zu Rande, aber dafür lohnt ja auch kein Sprachkurs, Sprache lebt ja von der praktischen alltäglichen Anwendung.

Im übrigen habe ich seit vielen Jahren spanische Freunde, und wir unterhalten uns prima – in englisch!:D

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....Einem halbwegs vernünftigen Menschen, fällt es kaum ein, sich in einem fremden Land ein Haus zu kaufen, ohne sich dort auch verständigen zu können.

Also, @Lilac, ich soll mir nicht solche Schuhe anziehen? Was soll ich denn sonst mit solchen wie diesem tun? Zunächst mal fühle ich mich hier doch "angemacht". Allerdings steht hier ja nicht ausdrücklich, spanisch können zu müssen, sondern sich verständigen zu können. Also brauch ich mir den Schuh doch nicht anzuziehen, ich verständige mich hier alle Tage, wann und wie und wo es nötig ist.:)

.... wo man sich dann in diesen Resorts niederlassen muss, wo eben nur "Gleichgesinnte" leben. Aber das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.
So ist es. Was mich nur immer wieder stört, ist, mit welcher Arroganz solche Äußerungen ("diese Resorts") rüberkommen. Besagte Viertelmillion Menschen ist hier ja offenbar recht zufrieden. Die 90% rückwandernden Auswanderer hat dagegen offenbar auch ihr Spanisch nicht retten können. (Pardon, Lilac, du bist nicht angesprochen).

Also: jeden nach seiner Facon selig werden lassen, aber bitte ohne verächtlichen Unterton.;)

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@rainer3, natürlich muss man sich nicht schämen, wenn man über (mehr) Geld verfügt. Man müsste sich nur schämen, wenn das viele Geld einen schlechteren Menschen aus einem gemacht hätte ( ... aber wer macht das schon?).

Zurück zum Thema.

Ich kann Deine Sichtweise absolut nachvollziehen. Vielleicht muss man auch einfach mal klar sagen, dass die Hochsprache Spanisch nicht im Vorübergehen gelernt wird. Und darüber hinaus ist es auch noch eine ganz andere Geschichte, ob Deine sprachliche Kompetenz in Spanisch ausreicht, um "El País" zu lesen oder ob Du in einer spanischen Arbeiterkneipe "fachsimpeln" willst. Da bedarf dann möglicherweise nicht nur eines anderen Wortschatzes, sondern auch eines verdammt guten Gehörs und viel viel Fantasie ...

Wie hatte @Lilac vor nicht allzu langer Zeit mal geschrieben: (Sinngemäss) "Ach, lass mal - wir verstehen Dich doch auch so." Das war eine der Antworten auf die Bitte korrigiert zu werden.

Na prima, der Spanier versteht mich also. Andersherum wäre es aber mindestens genauso schön, denn dann könnte ich die Situationskomik, die Witze und die Redensarten verstehen!!

Dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind, machen sich viele einfach nicht klar.

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Wenn sich Menschen einen Traum erfüllen und sich in Spanien ein Haus kaufen, um a.) ihren Urlaub, b.) ihre Rente hier zu geniessen, oder einfach als Kapitalanlage ein Haus kaufen, da hat weiss Gott keiner was dagegen.

Wenn sie dann auch noch über genügend Geld verfügen Anwälte, Gestorias und Übersetzer zu beschäftigen, ist das schön, schafft Arbeitsplätze.:D

Wenn sie sich in ihren Urbansationen, Resorts, oder wie man das auch immer nennen darf, wohlfühlen, auch schön, es sei ihnen gegönnt.;)

@Rainer, Resort ist kein abwertendes Wort, bedeutet Bereich, darfst du gern im Duden nachschlagen.

Da wird das Wort "Arroganz" in den Mund genommen, aber wie siehts denn mit der Bemerkung aus, das es im Rathaus, trotz der vielen Ausländer "bloss" eine Spanierin zur Verfügung stehe....mmmh?

Ja wo sind wir denn?

Ich kann mich nicht erinnern, das es in einer deutschen Stadt eine Türkin/Spanierin/ect/ zur Verfügung stand.

(dies könnte heute anders sein, da es ja ausländische Kinder gibt, die in D aufwuchsen und daher 2sprachig sind).

Müssen wir Deutschen denn immer alles mundgerecht serviert bekommen?

Ist es denn zuviel verlangt, entgegenkommender Weise mal ein paar Brocken der jeweiligen Landessprache zu lernen?

Ich kaufe mir jedenfalls kein Haus in China oder Tunesien, ohne wenigstens ein bisschen Sprachegrundlage mitzubringen, im eigenen Interesse.

Für die Touristen, legt sich die Gastwirtschaftsindustrie ganz schön ins Zeug.:cool:

Es gibt Speisekarten in 3-4 Sprachen, Reiseführer, Rezepcion, Infoblättchen der Sehenswürdigkeiten, - alles mehrsprachig.

In Metrpolen wie Köln,HH, ect.sehe ich das aber selten....

Da wird über eine Region geredet, in der eine viertel Million, also 250.000 überwiegend deutsche u. englische Menschen leben.

Von denen 90% wieder weg wollen, aus welchen Gründen auch immer, da bleiben ja nicht mehr viele über.

Wegen der Sprachschwierigkeiten, werden die wenigsten gehen, eher aus gesundheitlichen und wirtschaftlichen Gründen und dies steht auf einem anderen Blatt...

Da wird von "verächtlichen Untertönen" gesprochen, ich weiss nicht, wie verächtlich es ein Spanier in deiner Nachbarschaft finden würde, wenn ich ihm mal den Text deiner "Fiktion" vorlese, ... da besuchen TAUSENDE (...) die Tausend Spanier...

Mein Post war ganz allgemein gehalten, wenn du dir den Schluffen anziehst, ist das dein Problem.

Dazu noch eine kleine Story:

Nachbar sprengt seinen Rasen, seine Blumen und sein spanischer Nachbar redet auf ihn ein. Keiner versteht den anderen, der Spanier zieht ab,verschliesst Türen u. Fenster. Deutsche Ehefrau meint, ob der beleidigt ist und deckt den Abendbrottisch im Garten.

Kurz drauf ein Krachen und ein sinflutartiger Guss geht runter...alles ist gewässert.

Meint deutscher Ehemann kleinlaut, ich glaub der Nachbar wollte nur sagen, das ich mir das Rasensprengen heute schenken kann....:pfeiffen:

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@moix

In zwei wesentlichen Punkten hast du mich entweder wirklich missverstanden oder du verfremdest bewußt meine Aussagen.

Wer hat von "nur einer Spanierin" gesprochen? Ist doch lächerlich, was du aus meiner Aussage konstruieren willst! Es ging doch ausschließlich um die Sprache! Gibt es denn keine Spanier, die auch englisch sprechen?

Und ebenso: die halbe Million "Teilzeitspanier" mit der Handvoll der Auswanderer in einen Topf werfen, wo ich die beiden doch ausdrücklich differenziert habe. Und darauf dann die 90% beziehen, die allein die "Teilmenge" der Auswanderer betrifft.

Ebenso machst du aus den von mir genannten ZIGtausenden mal eben Tausende und nimmst damit den Sinn raus, dass dort nämlich auf eine Spanier sieben bis zehn Ausländer kommen und dass Integration bei diesen Verhältnis schlicht unmöglich ist.

Das sind doch rhetorische Mätzchen.

Ich diskutiere gern, auch und besonders mit Menschen die anderer Meinung sind als ich, aber das bringt nur was, wenn einem nicht die Worte im Munde umgedreht werden. Rabulistik ist nicht meine Welt. Lassen wirs.

bearbeitet von rainer3

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Ja, wirklich schade.

Auch wenn vielleicht nicht wirklich neue Aspekte in die Diskussion eingeflossen sind, freue ich mich immer über einen regen Gedankenaustausch. Das ist nämlich etwas viel zu Seltenes in diesem Kuschelforum. (Bloss keinem auf die "Schluffen" treten ...)

Aber es ist auch merkwürdig, wie häufig sich die Diskussionen verselbständigen und "Attacken geritten" werden. Von daher natürlich nicht unlogisch, dass man schnell die Diskussionsfreudigkeit verliert ...:(

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@ Rainer - Ich glaube übrigens nicht, dass Du mit den "Reichen" gemeint warst. Diese Bemerkung fiel doch in einem anderen Zusammenhang. Die Schreiberin hat sicher genauso wenig wie ich gewusst, dass Du ein Rico bist.

Das ist auch nichts, worauf man sich etwas einbilden kann. Ich gehörte selbst einmal dazu, habe mich dann aber entschlossen, doch lieber das echte Spanien kennenzulernen und zu leben. Das kostete mich ein mittleres Vermögen.

Que será será...:pfeiffen:

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Teilzeit- (Tourist) der Begriff gefällt mir, besonders mit allen positiven Seiten. :)

Der Gegenüber muss diesen Gegebenheiten eben fertig werden. Gleich hier wie anderen Orts. Funktioniert es mal nicht so, kann man ja auch noch auf eine andere Sprache ausweichen. Da wird sich auch nicht ändern.

Kneipen, die Grillpartie-Einladung, na ja, irgendwie trifft man sich doch immer in einer netten Situation. Evtl. Verabredungen für ein nächstes Zusammentreffen? Die schönen Stunden bleiben naturell auch länger im Gedächtnis.

Gleich wie, wenn ich mich für ein Land, Kultur (gehört normalerweise auch dazu) interessiere, ist es doch annehmbar auch einen sehr gut fundierten Reisewortschatz sich an zu eignen.

Es zeigt dem Einheimischen gegenüber, doch etwas M E H R und wird auch auf ehrlichere Gegenliebe stoßen. LG Tiza

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Das ist richtig, Tiza! Und das gilt nicht nur für Spanien. Auch wenn man in die Türkei, Griechenland, Italien... fährt und wenigstens ein paar Brocken der Landessprache herausbringt, erntet man ein strahlendes Lächeln. Natürlich nicht von den Kellern in den Touristenzentren, denn bei denen ist nie sicher, welche Muttersprache die ihre ist :cool:

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@Lilac

Ich bin persönlich sicherlich weniger empfindlich als du offenbar meinst. Und ich habe diese Diskussion ja selbst "angezettelt" und auch ganz bewußt mal eine energische, vielleicht sogar überspitzte Gegenposition eingenommen zu der in den Spanienforen bisher einhellig vorherrschenden Meinung zu diesem Thema. Ich wollte der "schweigenden Mehrheit" mit der ich hier täglich zu tun habe, einfach mal eine Stimme geben und verdeutlichen, dass die Welt eben so einfach manchmal nicht ist. Darüber kann man dann streiten. (Aber nur fair und ohne rhetorische Mätzchen.) ;)

Daß ich persönlich weiß, wie man auf spanisch nach der Toilette fragt, guten Tag und auf Wiedersehen sagen kann und auch sonst das eine oder andere Wort weiß, ist hier nicht wichtig. Ob der Durchschnittstyp meiner Art damit etwas anfangen kann, ist das, was ich verdeutlichen wollte. Ob man's praktisch anwenden kann ist das Problem. Beispiel: Ich habe Jahrzehnte fließend englisch gesprochen. Nachdem ich mich aus den Berufsleben schrittweise zurückziehe, ist es erschreckend, wie schnell man aus der Übung kommt, wenn man es nicht braucht.

Es gibt eben nicht nur "das" Spanien in Spanien, ob einem die "Enklaven" nun gefallen oder nicht. Die Gegenden um San Fulgencio, und Rojales sind die mit dem höchsten Ausländeranteil in Spanien. Beide haben Parallelwelten mit säuberlich vom spanischem Ortskern getrennten "Europäer"- Resorts. (kann man doch auch verstehen, daß die Einheimischen sich nicht "überschwemmen" lassen wollten) Ebenso Raum Torrevieja: zwar nicht so strikt getrennt, aber Relation ähnlich. Dann folgt südlich ein "Ort" den es garnicht gibt: Das Mammut- Siedlungsgebiet "Orihuela Costa" hat mit Orihuela nichts zu tun und liegt weit entfernt davon. Aber man muss das mal gesehen haben. Da gruselts auch mich teilweise wegen der uniformen Massenbebauung und dem Rummel entlang der N332. Aber worauf es in diesem Zusammenhang ankommt: Du kannst kilometerweit durch diese Gegend fahren, ohne einen Spanier zu treffen. Man muss das nicht mögen. Aber es ist da. Niemand ist gezwungen, sich nur in diesen Ghettos aufzuhalten. Aber man kann. Und wer drin bleibt, braucht in der Tat jedenfalls kein spanisch.:)

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Rainer, Du spricht hier vom Leben in der Urbanisation oder sonst wo. Was Du überhaupt nicht anschneidest ist z.B. das Thema Krankenhaus, Gericht, Polizei etc..

Das ist nicht abwegig. Gerade wenn man in Spanien eine Immobilie hat, kann es immer wieder zu Hakeleien mit dem Rathaus oder dem Finanzamt kommen. Was ist bei einer Strom-Störung? Kannst Du die Iberdrola anrufen? Das gilt auch für die Telefongesellschaft. Was ist mit einem Krankenwagen, Notarzt? Was machst Du, wenn Du in eine Polizeikontrolle kommst? Verstehst Du die Fragen und Anweisungen? Kannst Du Dich wehren, wenn die meinen, Dich als Ausländer abzocken zu können? Was machst Du, wenn Du in einen Unfall verwickelt wirst und der Polizei Rede und Antwort stehen mußt? Du wirst ggf. sofort mit auf das Revier der Guardia Civil genommen und dort gibt es nur selten jemanden, der übersenden kann.

All diese Dinge sind nicht an der Tagesordnung, aber sie kommen vor!

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Schön, dass es doch weitergeht ...

@Lilac, dann brauch´ er Hilfe. Die bräuchte er evt. auch mit einem "prallen" Reisewortschatz.

Wie ich schon erwähnte, erlernt man Spanisch "nicht eben mal so". Das weisst Du sicherlich genauso gut. Und diejenigen, die Spanisch annähernd perfekt beherrschen, sind entweder vielsprachig aufgewachsen oder haben sehr persönliche Beziehungen zu Spanien.

Ich hatte @Rainer3 ja schon gesagt, dass ich seine Sichtweise nachvollziehen könne. Mir persönlich wäre das Anspruchsdenken allerdings zu gering. Auch wenn man sich in Orihuela Playa zuhause fühlen kann (ich habe dort auch mal 6 Wochen verbracht), dann kann man durchaus mal seine Spanisch-Kenntnisse anbringen. Im Kiosko beispielsweise, wo ich damals nur Spanier (als Verkaufspersonal) angetroffen habe.

Generell finde ich es eher unhöflich, bewusst auf die "Weltsprache" auszuweichen - in der Annahme, andere müssten ja auch etwas können. Ich habe schon fast eine Aversion gegen das Englische. Das hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass in den (erweiterten) Touristenzentren oftmals kein Wert auf die Spansich-Künste des Ausländers gelegt wird. Deshalb kommt mir immer die Galle hoch, wenn ich die Slogans der Reiseprospekte zu hören bekomme: "Sie werden ein strahlendes Lächlen ernten, wenn Sie einige Brocken der Landessprache beherrschen!" DAS SIND DRUCKFEHLER! Die Verfasser dieser Slogans wollten sagen: "Sie werden ein strahlendes Belächeln ernten ...

Beispiele: In Barcelona auf Spanisch nach dem Weg zum anderen ZOB (nicht nicht dem am Hauptbahnhof "Sants") gefragt - Antwort in Englisch!

In Valladolid in einer völlig überfüllten Tapas-Bar einige Bestellungen getätigt, Nachfragen und Antworten in Englisch!

Man wird halt als Ausländer wahrgenommen und einige wollen halt ihre prallen Englisch-Kenntnisse anbringen.

Im Februar fliege ich erstmals nach Boa Vista. Ich werde meine¨rudimentären Portugiesisch-Kenntnisse um "Kreol" erweitern. Mal schauen, ob ich wenigstens in Boa Vista ein Lächeln ernte ...

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Ich habe mehrfach ein strahlendes Lächeln und sogar ein Hand-auf-die- Schulter-legen erlebt, als ich in einem sehr unvollkommenen Spanisch mit Spaniern sprach. Allerdings ist das schon 20 Jahre her.

Du hast leider recht, dass man als erkennbarer Ausländer - auch wenn man die Leute in Spanisch begrüßt - eine Englische Antwort erhält. Ich bleibe dann stur beim Spanischen. Vielleicht wollen die Spanier auch einfach nur Ihre (leider fast nie vorhandene) Sprachbegabung zeigen.

Dazu fällt mir ein: Meine erste Arbeitsstelle war bei einem spanischen Anwalt. Er wollte immer Englisch mit mir sprechen, das war aber kaum zu verstehen. Als ich dann um eine Gehaltserhöhung bat und auf meine 3-Sprachigkeit hinwies, fragte er mich, ob ich den Dolmetscher in Englisch gemacht hätte. Nein, hatte ich nicht. Aber er hatte! Also bekam ich keine Gehaltszulage - obwohl mein Englisch zigmal besser war sein seines.

Typisch Spanisch!

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Der junge Spanier, erlernt Sprachkenntnisse, um beim Englisch zu bleiben, heute schon in den Tagesschulen. Das in mit einer Anzahl von wenigen Jahren, wo das DE Bildungssystem nach hinkt. Man kann schon sagen, im Kindergarten.

Kann es daran liegen, das Englisch eine gewisse Voraussetzung hat, daran zu erinnern an die Wirtschaftswelt. ES ein stolzes Erinnerungsvermögen oder evtl. auch „Inseldasein“ behalten hat, sich schwer tut mit der Aussprache und es darum bleiben lässt. Noch immer in der globalen Welt einen Vorrang seiner Sprache sieht und darauf besteht. Was andere teilweise nicht gerne akzeptieren wollen.

Selbst in Europa ist es so, dass Statistiken, Nachrichten usw. bedingt, aber nicht gleichwertig eine Aussage über Spanien haben. Erst bei Nachsuche erfährt man das dann auch. Fällt ein Fahrrad im spanisch sprechenden Raum um, erfährt man es sehr schnell in den Medien. – LG Tiza

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