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Joaquin

Benidorm: Aufhebung des Bikini-Verbot und der Tourismus

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Benidorm war wie so viele Dörfer in den 50ern am Mittelmeer, nur ein kleines, unbedeutendes Fischerdorf. Den Grundstein zu einem der bekanntesten, spanschen Tourismusorten legte dann aber der damalige Bürgermeister Pedro Zaragoza Orts.

Pedro Zaragoza Orts setzte für das kleine Fischerdorf komplett auf den Tourismus und sorgte so unter anderem für asphaltierte Straßen und installierte ein Wasserversorgungssystem. Auch lud er bekannte Stars ein, damit diese durch ihre Anwesenheit Werbung für den Ort machen konnten.

Problem war aber damals jene durch die strengen, katholischen Moralvorstellungen geprägte Gesellschaft. Denn in Spanien gab es ein Bikini-Verbot. Pedro Zaragoza Ort wollte hier natürlich, dass Benidorm mit anderen touristischen Orten Europas konkurrieren konnte und hebte eigenmächtig das Bikini-Verbot für Benidorm auf.

Die Folge war, dass nicht nur der katholischen Erzbischofs ihm mit der Exkommunikation drohte und Minister sich wegen des moralischen Verfalles gegen ihn wanden. Nein, nun wurden auch die Frauen welche einen Bikini trugen, schlichtweg von der Guardia-Civil, vom Strand weg verhaftet.

Pedro Zaragoza Ort war selbst ein Anhänger des damaligen, spanischen Diktators Franco und reiste in dieser Angelegenheit dann persönlich nach Madrid. Er wand sich persönlich an Franco und bat ihn mit Erfolg darum, dass Bikini-Verbot für Spaniens Strände aufzuheben.

Wer weiß wo Spanien als Tourismusland ohne Benidorm und seinem Bürgermeister gelandet wäre?

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Guten Morgen, Joaquin!

Eine interessante Neuigkeit (jedenfalls für mich), die mich gleichzeitig schmunzeln lässt.

Woher bekommst Du diese witzig/wichtigen Informationen nur immer?

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Joaquin
      Dieser Artikel zum Tourismus wird in der SpanienWiki weitergeführt:
      SpanienWiki: Tourismus
    • Von Kipperlenny
      Moin Moin!
      Ja Ihr habt länger nichts mehr von uns gehört - aber jetzt gibt es Neuigkeiten :-)
      Meine Frau hat sich zum 01.11.2016 an der Costa Blanca selbstständig gemacht, und zwar als mobile Tierärztin. Sie bietet bei den Tierbesitzern zu Hause Dienstleistungen wie Impfungen, Vorsorge, Einschläferung und Tier-Akupunktur im Gebiet zwischen Gandia und Alicante (Denia, Xabia, Benidorm, Altea etc.). Weitere Infos dazu auf ihrer Webseite und Ihr dürft natürlich auch hier nach Details fragen!
      Grüße aus Pedreguer (wo wir jetzt ja wohnen)
      Lenny

    • Von Joaquin
      Kurtaxe in Spanien? Was soll das denn bitte sein?
      Die Kurtaxe trägt eigentlich zahlreiche Namen, wie zum Beispiel Ortstaxe oder Kurtaxe, Gästetaxe, Aufenthaltsabgabe, Beherbergungstaxe, Übernachtungsabgabe, Bettensteuer, Nächtigungtaxe, Kurabgabe oder Kurbeitrag. Besser verständlich wird es, wenn man dem Kind den Namen Tourismusabgabe oder Fremdenverkehrsabgabe gibt.
      Egal wie man es nennt oder benennen will, der Tourist soll zahlen und die Gemeinde oder der Ort, will zusätzliches Geld von ihm. Brisant wird es vor allem, wenn der Tourist zuvor nie eine derartige Abgabe dort zahlen musste und diese nun plötzlich erhoben wird. Das führt nicht nur beim Touristen für Unverständnis, sondern auch für die Tourismusbranche in der Region, welche durch diese zusätzliche Abgabe um ihre Touristen fürchtet.
      Vor allem, wenn eine solche Steuer nur dazu dient, die allgemeinen Haushaltslöcher zu stopfen. In solchen Fällen stößt eine derartige Steuer bei den meisten beteiligten, auf Unverständnis. Aber selbst die so genannten ÖKO-Steuer, welche man auf Mallorca erheben wollte, kam nicht gut an. Vor allem, weil man den Sinn und Zweck dieser Steuer nicht mit allen Parteien ordentlich kommuniziert hatte.
      Nun steht auf Mallorca der nächste Versuch an. Diesmal hat man im Vorfeld klar versucht zu deklarieren, dass die Kurtaxe gezielt in den Aufbau des Tourismus der Region gehen soll und somit auch der dortigen Branche zu Gute kommt. Dies kann natürlich auch durch Investitionen in den Umweltschutz gehen, aber es kommt halt auch immer darauf an, welchen Namen man dem Kind gibt und wie man es den Leuten verklickert
      An sich ist es ja auch eine gute Sache und auch andere Regionen in Spanien, wie zum Beispiel Barcelona, erheben schon eine solche Steuer.
      Als Deutscher sollte man sich im übrigen nicht all zu sehr darüber aufregen, denn die Idee dazu kommt ursprünglich aus Deutschland und ist dort schon seit 1507 in Baden-Baden bekannt oder in Österreich seit 1842 im Kurort Bad Ischl. Seit dem gibt es zahlreiche Bad- und Kurorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die eine Kurtaxe erheben. Im Prinzip also nur ein logischer und konsequenter Schritt, dass nun auch Spanien vermehrt damit beginnt, eine Kurtaxe zu verlangen.
    • Von Joaquin
      In letzter Zeit hört man ja so einige nicht gerade nette Sachen, was die Homosexualität angeht. Russland und der Uganda, sind hier die Länder die in letzter Zeit mit teils erschreckenden Nachrichten darüber aufwarteten. In 80 Ländern steht Homosexualität unter Strafe oder wird zum Teil sogar mit dem Tote bestraft.
      Für homosexuelle Urlauber sicher ein Grund, sich genauer mit den Gesetzen vor Ort vertraut zu machen. Aber auch normale Touristen wollen vermehrt in Länder reisen, welche andere Menschen nicht aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung in Bezug auf der geschlechtlichen Partnerwahl, diskriminieren. Auch die Diskriminierung von HIV-Infizierten Menschen kann hier ein Problem sein.
      Der Gay Travel Index vergleicht 138 Länder als Reiseziel für Schwule und Lesben in aller Welt. Hierbei wurden Punkte vergeben, wobei Länder ab 2 Punkten, als relativ liberal gelten, welche das Thema angeht. Die schraffierten Länder wurden in der Bewertung nicht beachtet.

      Obwohl Spanien ein römosch-katholisches geprägtes Land ist, gehört es zu den liberalen Ländern, wo homosexuelle Urlauber keine Probleme haben dürften. Es wird sogar einen Tick besser eingestuft, als Deutschland.
      Hier mal die Ränge, einschließlich Spanien, Deutschland, Österreich und der Schweiz:
      Rang 1:
      Schweden: 9 Punkte
      Rang 2:
      Belgien: 8 Punkte
      Frankreich: 8 Punkte
      Niederlande: 8 Punkte
      Großbritannien: 8 Punkte
      Rang 6:
      Kanada: 7 Punkte
      Dänemark: 7 Punkte
      Island: 7 Punkte
      Uruguay: 7 Punkte
      Rang 10:
      Neuseeland: 6 Punkte
      Norwegen: 6 Punkte
      Spanien: 6 Punkte
      Rang 13:
      Österreich: 5 Punkte
      Deutschland: 5 Punkte
      Sint Maarten: 5 Punkte
      Rang 16:
      Argentinien: 4 Punkte
      Finnland: 4 Punkte
      Luxemburg: 4 Punkte
      Portugal: 4 Punkte
      Schweiz: 4 Punkte
      Hier kann man sich die komplette Liste anschauen: http://www.spartacusworld.com/gaytravelindex.pdf
    • Von Joaquin
      Ein gutes Marketing für ein Land, welches auch erheblich vom Tourismus lebt, ist äußerst wichtig. Hier gibt es nun ein Werbefilm, welcher Spanien als Reiseland so weit hervorheben will, dass wer dort einmal war, immer wieder dort hin möchte. Mein Geschmack ist der folgende Spot nicht wirklich, aber ich bin da wohl nicht deren Zielgruppe
      Es ist kein Abschied, sondern ein "Bis bald!"

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