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Gast Gast1055

Tiergeschichten sind immer wieder ursprünglich und lustig

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Gast Gast1055

Vor Jahrzehnten hatte ich eine Hündin, die ich mit der Flasche grossgezogen hatte und zu der ich dadurch ein ganz besonderes inniges Verhältnis hatte. Als diese etwa zwei Jahre alt war bekam sie sieben Junge und ich war bei der Geburt dabei und nabelte diese ab, rieb sie trocken und war als Geburtshelfer ganz nah dabei. Die Aufzucht von sieben Welpen strapazierte meine Hündin sehr und als diese sechs Wochen alt waren, gab ich ein Welpen nach dem Anderen in andere Hände. Nur einer blieb etwa zwölf Wochen bei seiner Mutter. Damals war der Fluss im Winter total zugefroren und mit meiner Hündin und noch drei Welpen wagten wir einen Ausflug über das Eis. Das war eine herrliche Rutschtour, der im Gänsemarsch hinter der Mutter hertrollenden Welpen. Einer rutsche auf den Anderen und alle drei auf die Mutter, die dann auch flach lag und die sichtlich froh war, als wir das Ufer wieder erreicht hatten.

Nachdem das letzte Welpen einen guten Platz bei einem jungen Mann gefunden hatte, war meine Hündin eine Weile traurig und daher „adoptierte“ sie immer wieder andere Jungtiere. Auf einem Bauernhof war eine Kätzin wenige Wochen nach der Geburt ihrer Jungen verstorben. Nun turnten mehrere scheue sehe entkräftete Katzenkinder durch die Scheune und die Chancen für Überleben standen nicht gut. Mit viel Glück gelang es mir einen kleinen Kater einzufangen. Vom Fell her ein Halbangorakater, aber total abgemagert mit entzündeten Augen in jämmerlichem Zustand. Zunächst wusch ich die Augen mit warmen Kamillenwasser aus und besorgte ihm eine Vitaminspritze und kräftigende Nahrung, die er gierig frass. Nun legte ich ihn vorsichtig unter die Hinterbeine meiner Hündin und der kleine Kater nahm diese Wärme an und meine Hündin schleckte ihn wie eine Katzenmutter. Obwohl es ein längerer Überlebenskampf war, der Kater überlebte und Hund und Katz wurden zeitlebens ganz enge Freunde und spielten miteinander auf wunderbare Weise.

Der Kater dachte wie ein Hund und daher waren für ihn die Nachbarhunde kein Problem. Er wusste diese souverän zu nehmen und mit jedem Hund pflegte er einen anderen Umgang. Es war köstlich zu beobachten, wie er sich bei einem kleinen Pudel frech auf die Seite legte, dieser bellend angriff und der Kater gelegentlich etwas abwehrte. Dieses Spiel der Beiden konnte Stunden gehen.

Eine Verwandte in der Nachbarschaft hatte einen total verzogenen jungen Boxer, der immer wieder mal ausbüxte. Nun ging ich mit diesem und meiner Hündin spazieren und brachte ihm die einfachsten Regeln der Ordnung bei. Daher war der junge Boxer auch in unserem Garten zu Gast und versuchte frech meinen Kater zu ärgern. Doch dieser schlug mutig zurück und jagte oft erbost hinter dem Boxer her.

Mitten im Garten war ein rundes Vogelbad mit einem dichten Busch daneben. Darin versteckte sich mein Kater und der Boxer jagte im Kreis um dieses Rund und versuchte spielerisch anzugreifen. Aber an einer bestimmten Stelle kam der Kater regelmässig herausgeschossen und versuchte dem Boxer eine seiner Krallen zu zeigen. Daher wurde aus dem Rundkurs ein Oval, da der Boxer dort immer einen Haken schlug. Dieses Spiel dauerte oft eine halbe Stunde lang und dies filmte ich damals mit einer Super 8 Kamera. Alle paar Jahre hole ich diese Filme hervor und schaue mir diese tierischen Episoden wieder an. Jedesmal kann ich darüber neu lachen.

Ja Tiergeschichten berühren etwas in den Menschen, da darin so eine Ursprünglichkeit verborgen ist, wie sie unter Menschen eher selten sind.

Vor ein einigen Jahren hüpfte ein Eichhörnchen durch meinen Garten und mein Hund hinterher. Darauf sprang das Eichhörnchen auf einen freistehenden Kirschbaum und schimpfte von dort erregt hinunter. Mein Hund stand minutenlang auf zwei Beinen und streckte seinen Blick nach oben. Schwanzwedelnd, denn er wollte mit dem „Kätzchen“ ja nur spielen. Dieser Zustand hätte wohl noch länger angedauert, hätte ich meinen Hund nicht zurück gerufen und streichelnd festgehalten. Nach einer Weile nutze das Eichhörnchen die Chance, sprang vom Kirschbaum und flüchtete durch den Zaun ins Nachbargrundstück.

Dieser Hund auf zwei Beinen,. Blick nach oben und dabei in seiner Stimme fast singend redend, war urkomisch und ich schmunzle noch heute wenn ich daran denke. Leider war ich nicht so geistesgegenwärtig und habe nicht zur Kamera gegriffen.

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Gast Gast1055

1968 überwinterte ein Familiencircus in einem Hof bei Wasserburg am Inn.

Zur Fasnacht 1969 wurden die Tiere (Elefant, Kamele, Pferde, Lamas und Ziegen) von der Faschingsgesellschaft für den Faschingsumzug angeheuert.

Mir gab man einen stattlichen weissen Ziegenbock zu führen. Dieser hatte ein Halsband und daran eine dicken Strick, den ich festhalten sollte. Der Ziegenbock hatte viel Kraft und zog im Umzug ein paarmal ruckartig , so dass mir der Strick aus den Händen glitt. Nun begann er zu laufen und ich dem Strick hinterher. Kreuz und quer durch Wasserburg ging die Flucht und ich keuchend hinterher. Ein paar mal hatte ich den Strick erreicht und schon sprang er weiter. So ging es durch unzählige Gassen bis zum Güterbahnhof. Da gab es damals noch hohe Kohlenhalden mit den runden Koks. Auf diesen Berg hinauf wollte der weisse Ziegenbock, doch unter seinen Beinen rollte der Koks weg und er kippte zur Seite. Da war nun meine Chance und ich kletterte hinterher und packte ihn an den Hörnern und fand das Ende des Stricks. Dabei lag ich zeitweise auch mitten in den Kohlen. Als wir den Faschingsumzug wieder erreichten, war dies ein schwarzgrau gefleckter Ziegenbock und ein mooriger Führer, der sich nach und nach den Kohlenstaub aus der Kleidung schüttelte. Den Spott musste ich ertragen.

Doch wäre dieses Erlebnis nicht so verlaufen, hätte ich diesen Faschingsumzug wahrscheinlich schon längst vergessen. So aber hat er sich in meine Erinnerungen geprägt und in meinen Gedanken sehe ich mich laufen als junger Kerl quer durch eine Stadt bis zum Bahnhof mit den Kohlenhalden. :D

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Ziegen haben keine Hemmungen.

mein Nachbar hielt sich ein Pärchen, welches immer ein Schlupfloch im Zaun fand.

Dann spazierten die beiden im Dorf umher und plünderten die Nachbargärten.

Eines Tages , Beerdigung auf dem nahen Friedhof.

Die Trauergemeinde schluchzend am grab des verstorbenen versammelt, maschierte der, mal wieder geflüchtete Ziegenbock

auf den am Grab liegenden Blumenschmuck zu, und begann in aller seelenruhe zu speisen...

Nach diesem Vorfall wurde dem Bock von höchster Stelle (Bürgermeister und Pfaffe) strengste Haft auferlegt.

Sein Besitzer verschenkte ihn dann an einen Tierpark.

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Gast Gast1055

In jungen Jahren habe ich mal in meinem PKW Citroen Ami 6 einen Ziegenbock transportiert.

Das hätte ich besser nicht gemacht, denn danach stank der Wagen wochenlang nach dem Vieh und der penetrante Geruch war trotz intensivster Reinigung fast nicht wegzubekommen.

Ja, diese Spezies ist extrem gefrässig und listig. Bei einem Gehege muss man den Zaundraht in die Erde eingraben, sonst zwängen diese sich unten durch und gehen spazieren. Dabei fressen sie alles was am Weg liegt.

Auch junge Bäume sind danach kahl gefressen, inklusiv der Rinde am Stamm. Daher muss man junge Bäume vor Ziegen extra schützen.

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Gast Gast1055

Als Schüler fand ich im Spätherbst in einer Zoohandlung ein Schnäppchen: Ein Chamäleon ! :)

Faszinierend so ein Reptil ganz nah beobachten zu können, nur durch eine Glaswand getrennt, wenn es langsam die Augen in alle Richtungen dreht und das auf beiden Seiten völlige getrennt voneinander steuern kann. Und wie sich die Körperfarbe auf jedem Hintergrund ändert. Dann diese blitzschnelle Zunge bei der Jagd nach Insekten.

Aber das war damals dann mein Problem, da man damals noch keine Futterinsekten kaufen konnte. Und im folgenden Winter wurde es mein Problem genügend lebende Insekten für dieses Tier zu finden. Da verstand ich dann den Schnäppchenpreis von nur DM 40 und warum der Zoohändler das Tier vor dem Winter noch verkaufen wollte.

So suchte ich alle Kuhställe der Umgebung nach Spinnen ab und sammelte alle diese ein, um damit das Chamäleon zu füttern. Es war extrem mühsam und ich fand immer weniger Nahrung.

Bis zum Frühjahr war das schöne Tier leider verhungert und so präparierte ich mir wenigstens die trockene Haut, welche ich viele Jahre aufhob. Aber eines Tages hatte ich das Bedürfnis auch diesen Rest in der Natur zu beerdigen, damit diese Seele vollen Frieden finden konnte. So jedenfalls empfand ich es.

Vergessen habe ich das Tier nie, so wenig wie viele andere Echsen, Brillenkaimane, Fische und andere exotische Tiere, welche mich früher und auch noch heute faszinieren. Nur besitzen muss ich sie nicht mehr. ;)

Aber hier noch eine Spassfrage mit realem Hintergrund:

Wenn ihr ein ausgewachsenes Krokodil tragen müsstet, wo würdet ihr mit anpacken? Vorne am Kopf oder hinten am Schwanz? :confused:

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Warum sollte ich ein Krokodil tragen müssen ist meine Frage zurück? Um für mich aber deine Frage zu beantworten: ich würde dann eher vorne die Schauze zuhalten, damit es mich nicht beißen kann.

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Gast Gast1055
Um für mich aber deine Frage zu beantworten: ich würde dann eher vorne die Schauze zuhalten, damit es mich nicht beißen kann.

So kannst Du es aber nicht tragen. Nur wenn Du es im Hals- oder Schwanzbereich anpackst, dazu gehören immer zwei Träger.

Da ich selber schon mal solche Kaliber getragen habe und dabei meine Erfahrungen gesammelt habe, diese meine Frage. :D

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Gast Gast1055

Nasenbär Snuffi

Als junger Mann fand ich in einer privaten Tierhaltung einen einsamen etwas verwahrlosten Nasenbär, mit starkem Haarausfall und Juckreiz am ganzen Körper. Er tat mir sehr leid und mir war klar, dass er in dem Zustand nicht mehr lange leben würde. So überredete ich den Besitzer mir das Tier in Pflege mitzugeben.

Zuhause besorgte ich Antijuckreizpulver und puderte ihn damit total ein, versorgte ihn mit Aufbaunahrung, Fleisch, rohen Eiern und vielen Früchten. Nach kurzer Zeit blühte Snuffi förmlich auf, der Juckreiz besserte sich und das Fell wuchs nach. Sein Körper wurde kräftig und zunehmend rundlich. Wir spielten viel zusammen und er liebte mich heiss und innig. Ich legte ihm ein Halsband an und nahm ihn an die Hundeleine. So gingen wir spazieren und wenn er genug hatte, kletterte an mir hoch und sass auf meiner Schulter. Vorbeikommende Leute meinten, „Oh wie niedlich“ und wollten ihn streicheln, aber da schnappte er sofort und zwickte diesen übermütigen Tierfreunden in die Finger. Selbst meiner Mutter ging das so und sie schimpfte immer über dieses bissige Vieh, das alles von mir fern hielt. Im Auto liess ich ihn frei laufen und er steckte überall seine Nase hinein, zerrupfte mir allerdings auch etwas die Autositze, so dass ich ihn immer wieder etwas bremsen musste. Aber sein Geruchsinn verführte ihn alles gründlichst zu untersuchen. Snuffi und ich hatten viel Spass miteinander, aber leider konnte ich ihn nicht dauerhaft behalten. Denn ich hätte ein entsprechendes Gehege für ihn gebraucht, was ich nicht hatte. So brachte ich ihn schweren Herzens wieder zu dem Tierhalter zurück, wo ich Snuffi dann noch öfters besuchte.

Oft denke ich an diese besondere Tierfreundschaft zurück, denn sie war lustig und ganz speziell.

So habe ich oft kranke oder verletzte Tiere gesund gepflegt und dann wieder zurückgegeben. Einmal auch einen Mäusebussard, der beim Flug zur Beute in die Plane eines plötzlich heranfahrenden Lastwagen jagte und sich an seinen Flügeln verletzte. Auch ihn pflegte ich bis er wieder fliegen konnte. Dann suchte ich einen Platz in freier Natur und gab ihn frei. Er drehte noch eine halbe Runde über mir und flog dann in sein zweites Leben.

P.B.

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Hallo erst einmal,

wie alle wissen, arbeite ich normal auf einer anderen Baustelle, aber aus gegebenem Anlass, möchte ich doch hier, eine klitze kleine tierische Geschichte zum Besten geben!

Im übrigen passiert diese gerade im Moment bei uns! :rolleyes:

Nun, seit drei Wochen haben wir einen, sagen wir es ein mal so, tierischen Asylbewerber in unserem Hause, es ist ein ca. ein Jahr alter Hund (Mischlingsrüde), und wie mir die Tierärztin sagte, bei der ich natürlich mit dem Hund vorstellig wurde und wir gehen stark davon aus, bedingt durch seinen guten Pflege- und Gesundheitszustand – einen Chip hatte er allerdings keinen – das er einen vorigen Besitzer hatte und der hat ihn wahrscheinlich aussetzte!

Nun aber zur Story:

Vor wie schon gesagt, drei Wochen, es war an einem Sonntag so gegen 23:00 Uhr, kam einer unserer beiden Hunde, die wir haben, auf unsere Terrasse, wo ich gerade saß, setzte sich vor mich und fing an zu bellen. Dies sagte mir, da ist etwas an unserer Eingangstür zum Grundstück, denn dass machte er immer, wenn Etwas oder Jemand, an der Tür war. Ich stand also auf, um nach zu sehn, wer oder was da an unserer Tür ist! Als ich näher kam, hörte ich schon ein Wimmern, ein Wimmern dass direkt ins Herz geht, wenn Ihr versteht was ich meine und als ich die Tür öffnete, sah ich die Bescherung, da saß ein kleines Etwas, mit großen Kulleraugen, die relativ großen Ohren für diesen kleinen Kopf hingen nach unten und er schaute mich nun, mit diesem Herzzerreisenden Blick an!

Was sollte ich da tun frage ich?

Na klar, erst einmal auf meinen Arm und dann ab ins Haus!

Als meine Frau nun den kleinen sah, fragte Sie mich: Was ist dass den und ich sagte: Na wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass ist ein Hund!

Gut die Sache war geklärt und am nächsten Tag erst einmal herumgefragt, ob vielleicht jemand einen Hund vermist, dem war aber nicht so, also ab zum Tierarzt und untersuchen lassen, dass auch alles mit dem Hund ok ist, war alles ok und nun haben wir Ihm erst einmal eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung bei uns gegeben!

Nur habe ich nun allerdings ein kleines Problem, in den drei Woche, wo der Hund nun bei uns ist, hat er mir vier paar Badelatschen, das letzte Paar gestern, ruiniert, einen Teppichläufer im Flur und zwei Esstischstühle angeknappert, versucht den Kräutergarten meiner Frau umzupflanzen und vor vier Tagen hatte er versucht das Stromkabel zu meinem PC zu kappen, da hatte ich Ihn allerdings gerade noch so davon abhalten können!

Meine Frau sagt zwar immer: Das ist doch noch ein Bebe ( Baby ) sei nicht so streng mit ihm, aber dass bin ich nun wirklich nicht, aber andererseits habe ich auch noch nie gehört und gesehen, das Babys, Teppiche, Stühle und Badelatschen essen! :rolleyes:

Mal sehen wie es nun mit dem Hund, der im übrigen jetzt Sunny heißt - den Namen hat ihm meine Frau gegeben -, weitergeht!

Wie ich schon oben erwähnte, diese Story spielt sich im Moment bei uns ab!

Sollte sich etwas neues ergeben, so werde ich es Euch natürlich mitteilen! :pfeiffen:

In diesem Sinne,

SALUDO

Petro :winken:

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Gast Gast1055

Nur habe ich nun allerdings ein kleines Problem, in den drei Woche, wo der Hund nun bei uns ist, hat er mir vier paar Badelatschen, das letzte Paar gestern, ruiniert, einen Teppichläufer im Flur und zwei Esstischstühle angeknappert, versucht den Kräutergarten meiner Frau umzupflanzen und vor vier Tagen hatte er versucht das Stromkabel zu meinem PC zu kappen, da hatte ich Ihn allerdings gerade noch so davon abhalten können!

Ein einfacher Tipp: Pfeffere alle riskanten Bereiche gut ein, so dass ihm bei seiner Beschäftigung dieser in die Nase kommt, dann hört es schneller auf. ;)

Anderseits sagt es mir, dass dieser Hund eure Aufmerksamkeit erzwingen will, also mehr Beachtung und Zuwendung einfordert.

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Ein einfacher Tipp: Pfeffere alle riskanten Bereiche gut ein, so dass ihm bei seiner Beschäftigung dieser in die Nase kommt, dann hört es schneller auf. ;)

Anderseits sagt es mir, dass dieser Hund eure Aufmerksamkeit erzwingen will, also mehr Beachtung und Zuwendung einfordert.

An das Einpfeffern hatte ich auch schon gedacht, aber dass würde bei seinem Temperament bedeuten, ich müsste das ganze Haus einpfeffern und ein Grundstück von 3.500qm und dann habe ich ja noch zwei andere Hunde und diese Pobresitos müssten darunter leiden! :confused::eek:

Was die Beachtung und Zuwendung angeht, dafür ist meine Frau zuständig und ich kann Dir sagen, dass hat er mit Sicherheit genug, denn in meiner Frau sind die Mutterinstinkte ausgebrochen! :pfeiffen:

Mal sehen, im Moment habe ich noch keine Idee wie ich dass in den Griff bekomme! :confused:

Sehn wir mal!

Salodo

Petro :winken:

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Gast Gast1055
An das Einpfeffern hatte ich auch schon gedacht, aber dass würde bei seinem Temperament bedeuten, ich müsste das ganze Haus einpfeffern

Fange bei den Badelatschen an und alle dem, wo die anderen Hunde nicht rangehen.

Er muss erleben, dass sein Sport auch nachteilig für ihn ist, dann hört er damit schneller auf.

Tiere reagieren am Besten auf das, was sie nicht verstehen und nicht dem Menschen direkt zuordnen können.

Hatte mal auf einem Balkon das Problem, dass Amseln und Elstern sich gerne über den Hundenapf hermachten und eine furchtbare Sauerei hinterliessen.

Dann verknüpfte ich den Napf mit einer Schnur, welche ich durch ein gekipptes Fenster führte und dahinter sass ich lauernd bis diese wieder angeflogen kamen. Nun zog ich ruckartig an der Schnur, so dass der Napf zu springen begann.

In Panik flüchteten die Vögel und kamen darauf nie wieder. :)

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Fange bei den Badelatschen an und alle dem, wo die anderen Hunde nicht rangehen.

Er muss erleben, dass sein Sport auch nachteilig für ihn ist, dann hört er damit schneller auf.

Tiere reagieren am Besten auf das, was sie nicht verstehen und nicht dem Menschen direkt zuordnen können.

Hatte mal auf einem Balkon das Problem, dass Amseln und Elstern sich gerne über den Hundenapf hermachten und eine furchtbare Sauerei hinterliessen.

Dann verknüpfte ich den Napf mit einer Schnur, welche ich durch ein gekipptes Fenster führte und dahinter sass ich lauernd bis diese wieder angeflogen kamen. Nun zog ich ruckartig an der Schnur, so dass der Napf zu springen begann.

In Panik flüchteten die Vögel und kamen darauf nie wieder. :)

Danke für den Tipp, dann werde ich einmal eine Schnur an meine Badelatschen machen und sehen was passiert! :D:D:D

Aber Spaß bei Seite, ich werde es heute mal mit dem Pfeffer und meinen Badelatschen versuchen und sehen wie er darauf reagiert!

Saludo

Petro :winken:

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Hola pedro,

ich kann Zugvogel nur Recht geben, das mit dem Schreck stimmt,

wenn der Pfeffer nicht hilft, gibt es so ein Halsband welches auf Knopfdruck (Fernbedienung) Zitronenduft verstrüht!

Er wird abgelenkt und diesen Duft nicht mögen und ganz schnell merken das immer wenn er knabbert dieser Duft

erscheint, also bist du dein Problem ganz schnell los ;)

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Hola pedro,

ich kann Zugvogel nur Recht geben, das mit dem Schreck stimmt,

wenn der Pfeffer nicht hilft, gibt es so ein Halsband welches auf Knopfdruck (Fernbedienung) Zitronenduft verstrüht!

Er wird abgelenkt und diesen Duft nicht mögen und ganz schnell merken das immer wenn er knabbert dieser Duft

erscheint, also bist du dein Problem ganz schnell los ;)

Ohhh, dass ist eine tolle Idee mit dem Halsband!!!

Kaufe ich sofort!!

Aber wo bekomme ich so ein Halsband, denn so eines habe ich hier noch nicht gesehen?

Petro :winken:

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Du sagst der Hund ist jung, könnte es am Zahnwachstum liegen?

Es gibt beim Metzger bestimmt diese riesigen Oberschenkelknochen, oder anderes, was er annagen kann.

Auch hilfreich, bei kleineren Tieren, eine Wasserpistole, sobald er sich zu einer Knabberattake anschleicht, abschießen.

Schreckt auch und tut nicht weh.

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Du sagst der Hund ist jung, könnte es am Zahnwachstum liegen?

Es gibt beim Metzger bestimmt diese riesigen Oberschenkelknochen, oder anderes, was er annagen kann.

Auch hilfreich, bei kleineren Tieren, eine Wasserpistole, sobald er sich zu einer Knabberattake anschleicht, abschießen.

Schreckt auch und tut nicht weh.

Danke moix, dass mit der Wasserpistole hatte ich schon ausprobiert, das Empfahl mir auch mein Nachbar, aber irgendwie findet der Hund Wasser toll und hat angefangen den Wasserstrahl zu fangen!

Also, Idee gut, Effekt nicht so gut!

Wir gehen davon aus, dass der Hund so ca. 1 bis 1 ½ Jahre alt ist!

Petro

:winken:

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Gast Gast1055

Die lustigsten Erlebnisse habe ich oft unterwegs. Hier ein schwanzloser Fuchs, der um Mitternacht an einer französischen Autobahntankstelle solange bettelte, bis der Tankwart ihm ein Sandwich spendete. Dieser kannte diesen nächtlichen Bettler gut und lachte mit mir über seinen ungewöhnlichen Tankstellenbesucher. Erlebt in diesem Frühjahr, als ich von Strassburg in Richtung Saarbrücken fuhr. :)

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Gast Gast1055
@ Zugvogel.. Find ich echt gut. Aber arm dass der keinen Schwanz mehr hat.

So wie ich den laufen sah, hatte er damit kein Problem. Ganz mutig kam er auf mich zu. Ich stieg vorsichtshalber ins Auto. Denn Füchse, welche nicht menschenscheu sind, können die Tollwut haben. Aber es zeigte sich, dass er nur ein cleverer Bettler war. :D

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