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Anders als in Deutschland ist es in Spanien nicht unüblich sich den geliebten Vierbeiner Hund, einfach mal beim Shopping im Supermarkt im Zoogeschäft zu kaufen. Dort werden junge Hundewelpen in Schaukästen gehalten und werden je nach Rasse für 500,- Euro bis 1200,- Euro verkauft. Das Hunde hier wie übliche Ware gehandelt werden ist für die meisten Deutschen ein mehr als befremdliches Verhalten.

Die Tierhaltung in diesen Schauboxen ist alles andere als Artgerecht und wie man erfährt, werden unverkäufliche Exemplare getötet um für weitere "Ware" platz zu machen.

Schnell fallen da Worte wie "Tierquälerei", "Tierschutz" und doch vergessen dabei viele ganz und gar, dass die Hunde nicht die einzigen Tiere in den dortigen Zoogeschäften sind die unter widrigen Umständen für den Verkauf gehalten werden. Denn das man "normale" Tiere in Zoogeschäften in Supermärkten auch in Deutschland verkauft, dass ist für die meisten Deutschen auch ein gewohntes Bild, nur die Sache mit den Hunden, dass kennt er so nicht.

Zu Hunden scheint der Deutsche ein weitaus "menschlicheres" Verhältnis zu haben und ist dann wohl schockiert wenn er derlei Bilder sieht.

Hunde-Welpen in der Supermarkt Zoohandlung

 

Hunde-Welpen in der Supermarkt Zoohandlung

 
 

Hunde-Welpen in der Supermarkt Zoohandlung

Spitz Hunde Welpe in der Supermarkt Zoohandlung

 
 

Cocker Spaniel Hunde-Welpe in der Supermarkt Zoohandlung

 
 

Cocker Spaniel Hunde-Welpe in der Supermarkt Zoohandlung

 
 

Cocker Spaniel Hunde-Welpe in der Supermarkt Zoohandlung

 
 

Cocker Spaniel Hunde-Welpe in der Supermarkt Zoohandlung


Wird der Hund in einer spanischen Tierhandlung nun schlimmer gequält als zum Beispiel ein Papagei in einem Käfig, in einer deutschen Tierhandlung?

Ich sah einen solchen ausgewachsenen Papagei über einen längeren Zeitraum in einem Käfig wo der Papagei nicht einmal seine Flügel ausstrecken konnte. Dies in einem deutschem Zoogeschäft mit zahlreichen anderen Tieren und im Sommer war die Hitze dort wegen der Terrarien unerträglich und der Gestank furchtbar. Und wenn für mich der Gestank schon bestialisch war, dann muss er für die Tiere die dort ihre komplette Zeit verbringen mussten, die Hölle sein.

Hunde in Zoogeschäften sind Tierquälerei?

Na und?

Ich für meinen Teil hab eh ein gespaltenes Verhältnis zu Zoogeschäften. Hund hin oder her.

Und wer bei Zoogeschäften in Spanien nur beim Anblick der Hunde etwas von Tierquälerei erzählt und alle anderen gequälten Geschöpfe in der Zoohandlung nicht bemerkt der hat Wesentliches nicht verstanden!

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Tierschutz war ja noch nie so ein Thema in Spanien. Aber du hast schon recht, so ein Hund im Zoogeschäft ist für einen Deutschen schon ein anderes Kaliber als ein Kaninchen :)

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Wir haben vor 14 Tagen auch das erste Mal in Madrid solche Schaukästen mit Hunden in einem Kaufhaus gesehen, und gebe zu ich war doch schockiert.

@Valencia

Auch wenn Du Recht haben magst, das es für Deutsche normal ist Vögel in Käfigen zu sehen, und dies auch nicht korrekt ist wenn der Käfig zu klein ist, macht es für mich einen Unterschied ob Hund oder Vogel .... aber eigentlich wenn man darüber nachdenkt sollte es da keinen Unterschied geben.

Und dennoch gibt es den...

Komm jetzt irgendwie in Grübeln...

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Ich weiß ja nicht, ich finde ein Hund ist schon eine ganze Ecke was anderes als ein Vogel. Ich esse ja auch gerne Huhn, aber doch kein Hund und die Spanier bestimmt auch nicht.

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Ich finde das auch nicht richtig mit den Hunden. ich denke kaum, dass ein Vogel ähnlich empfindet wie ein hund, auch wenn es sich hierbei um Tiere handelt. Aber sicher ist es auch nicht korrekt auch andere Lebewesen wie ögel so in zoogeschäften zu halten. Ich denke das Stichwort lautet hier Artgerecht.

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Eine absolute Sauerei ist so etwas - den Besitzer des Laden sollte man mindestens eine Woche mal so einsperren, wie die armen Hunde in diesem Glaskasten. Unter aller Sau! Wirklich. Habe jetzt schon mehrfach von Leuten, die in Spanien Urlaub gemacht haben, gehört, dass sie so etwas gesehen haben - und das an unterschiedlichen Standorten in Spanien. Ich denke, was dieses Thema angeht, sollte mit Hilfe von neuen Gesetzen ein wenig mehr durchgegriffen werden. Aber so etwas scheint wohl eher aussichtslos. Bleibt einem höchstens übrig, die Hunde alle zu kaufen und so vor dem sicheren Tod zu retten- dafür fehlt es dann aber leider an Geld. :(

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finde es auch ziemlich beklemmend wenn ich solche fotos sehe .... versuche mir vorzustellen, du gehst in D in den ALDI/LIDL/NORMA etc und siehst einen Schaukasten mit Hunden die zum Verkauf angeboten werden.... das gäbe einen Aufstand. Aber wie es oben schon zu lesen war, das "Haustiere" in E einen etwas anderen Stellenwert haben, was ich persönlich schade finde ....

diebuettys :spanien4:

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Mann muss aber auch den Spaniern zugute halten, dass sie keinen Unterschied machen was die Tiere angeht. Da kommt der Hamster und die Schildkröte ebenso in den Schaukasten wie der Hund. Für Deutsche gibt es da Tiere zweiter und erster Klasse.

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Tierschutz war ja noch nie so ein Thema in Spanien. Aber du hast schon recht, so ein Hund im Zoogeschäft ist für einen Deutschen schon ein anderes Kaliber als ein Kaninchen :)

Also was soll ich sagen, wir hatten eine Spedition und sind häufig nach Spanien gefahren. Eines Tages hatten wir so ein Hundchen im Supermarkt gekauft und freuen uns bis zum heutigen Tage, das sind schon 8 Jahre. Heute würde ich vielleicht eher in ein spanisches Tierheim gehen.

In diesem Supermarkt gab es übrigens auch Schweinchen, ganz süss ! Wäre keine Nachfrage da, würden diese Tiere auch nicht zur Schau gestellt.

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Gast Gast1288

Wenn Hunde längere Zeit in solchen Glaskästen sind, haben sie oft eine Macke weg, die man dann nicht so schnell wieder wegbekommt. Aber die Spanier tun sich damit leicht. Denn wenn ein Hund nicht gefällt, lässt mn ihn einfach laufen und dieser landet dann irgendwann in den total überfüllten Tierheimen. Von dort holen sie dann deutsche Tierschützer ab, transportieren diese unter teilweise noch schlimmeren Bedingungen nach Deutschland, wo dann tierliebende Menschen ihre Probleme mit den psychisch gestörten Tieren haben.

Fragt sich nur, wer hat den größeren Dachschaden, die Spanier oder die Deutschen? :Da

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Das Problem faengt nicht in den Geschaeften an sich an, sondern bei den Zuechtern, die unkontrolliert "Spezialisten fuer ALLE! Rassen sind" - wenn man einen Zuechter fuer z.B. Labrador Retriever sucht, wie auf dem Foto mit 500€ angeschlagenen Welpen, dann findet man serioese, wo man den Hund abholen muss, wo der Hund NICHT per Boten wie z.B. MRW geschickt wird - der Welpe kostet dann 1200€, kommt mit Papieren, geimpft und die Zucht ist kontrolliert.

In dem Moment, in dem solchen Typen der Hahn zugedreht wird, werden solche Angebote nicht mehr existieren.

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Schaden haben vor allem die gezüchteten Welpen, die später unter Krankheiten wie Hüftgelenksdesplazie u. a. leiden.

Seriöse Züchter nehmen keine vorgeschädigten Hunde in die Zucht, damit die Nachkommen von diesen Erbkrankheiten verschont bleiben (was jetzt keine Garantie sein soll, denn auch die Haltung u. Fütterung spielt eine Rolle).

Ein "privater Hundevermehrer" hat garnicht die Sachkenntnis und auch gar kein Interesse an dem was er züchtet.

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Stimmt, Hauptsache Kohle kommt rein, ist ja auch ein einfaches Geschaeft, niedlich wie die alle sind....mehr als ein Vater laesst sich da ueber's Ohr hauen, wenn das Kind nur lange genug bettelt, und schon hat der "Zuechter" wieder gewonnen.

Es gibt mittlerweile sogar Welpen auf den Ramblas zu kaufen, das war frueher Monopolgebiet fuer Wellensittiche, Kanarienvoegel, Wasserschildkroeten und Hamster

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Gast Gast1288

Gegen den Handel mit Tieren ist nichts zu sagen, solange die Tiere gut gehalten werden. Egal ob auf Ramblas oder in Geschäften. Wenn die Tiere ein ordentliches Gehege mit Frischluft haben, ist das besser, als ein Glaskasten der nach allen vier Seiten offen ist und daher für das Tier kein Rückzugseck besteht.

So wie Menschen einen geschützen Platz für den zeitweilen Rückzug brauchen, benötigen dies auch Tiere, wenn diese seelisch gesund bleiben sollen. :)

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Leider gibt es diese Abartigkeiten (das sind sie in meinen Augen) nun auch in Deutschland wieder.Zoo Zajak verkauft seit kurzem Hunde in seinem Zoogeschäft, und es würde mich nicht wundern, wenn dies demnächst weitere Händler nachahmen würden... :(

Saludos Karma

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Diese Hunde, sah ich dann im darauf folgendem Jahr dort.

Mops-Welpe in der Supermarkt-Zoohandlung

 

Shar Pei-Welpen in der Supermarkt-Zoohandlung

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Ich kenne dieses Phänomen nur aus den USA. In Spanien wusste ich noch nicht das es sowas gibt. Wobei ich in den USA waren ausschließlich die Hunde besonders stark leiden. Auf einem Teppich und sonst nur Gitter unterm hinterm wo sämtliche Ausscheidungen landen und ewig nicht weggeräumt werden. Die Katzen hingegen hatten Riesen raum mit kletter Möglichkeiten und Katzenklo. Auch was die Vögel betrifft.

So oder so leiden die Tiere stark und ich für mein Teil unterstütze den Verkauf nicht. Wenn die nichts mehr verdienen tun sie es auch nicht mehr. Aber was soll ich sagen? Ist doch in Deutschland mit den Kofferraum verkäufen nichts anderes. Solang es zahlende künden gibt wird Tierquälerei nie aufhören. Leider....

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Auch ich kenne diese Bilder , allerdings nicht aus Spanien, sondern aus Deutschland. Vor gut 30 Jahren sah ich dort auch niedliche Wuschelwelpen im Schaufenster einer großen Zoohandlung. Das Wollknäul, für das ich gerne 100DM ausgegeben hätte, war ein Modepudelwelpe und kostete 500 D-Mark..., man sieht Spanien hinkt der Zeit hinterher...

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Gast Gast1681

Das ist jetzt aber Äpfel mit Birnen vergleichen. Eine Zoohandlung ist schließlich kein Supermarkt. Natürlich werden in einer Zoohandlung Tiere ausgestellt, was denn sonst. Warum man im Supermarkt Tiere anbieten bzw, ausstellen muß ist mir ein Rätsel und es sollte schlichtweg verboten werden. In ein Restaurant in Spanien dürfen Tiere nicht mitgenommen werden, aber im Supermarkt dürfen sie zum Kauf angeboten werden? Paradox nenn euch das.

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    • Von Immospezialist
      Für alle, die vorhaben in Spanien eine Immobilie zu erwerben und dabei keine Fehler machen wollen: https://www.amazon.de/beste-Weg-zur-Traum-Finca-Spanienimmobilien/dp/3746940842/ref=as_li_ss_tl?_encoding=UTF8&qid=1540628934&sr=8-1&linkCode=ll1&tag=spanien-blog-21&linkId=6db998e0062b1df41eb42f1dd6e45642&language=de_DE

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      Hallo liebe Leute. Wer kennt sich aus mit Kauf einer Finka auf  Mallorca.
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      Gruß 007
    • Von Joaquin
      Die Onlineversion der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten, hat eines meiner Videos in einem Bericht über die Stierkämpfe, Stierläufe und der Tierquälerei bei den Festen/Fiestas in Spanien aufgegriffen. Dort wird mein Video dann mit der folgenden Beschreibung belegt:
      Diese Beschreibung ist reißerisch formuliert und entspricht nicht den Tatsachen, wie auch bei den anderen Videos, welche in dem Bericht mit dem Titel "Die blutigsten Volksfeste Spaniens", dargestellt werden. Auch dort werden Aussagen getroffen, die schlicht und einfach falsch, über alle Maßen überzogen und reißerisch verfasst wurden.
      Bei meinem Video ärgert es mich unter anderem, da schon auf Youtube beim Video selbst, die Vorgehensweise korrekt erklärt wird und auch ein Link zu einem Forenbeitrag mit näheren Erläuterung dazu besteht (Der Feuerstier - Toro embolado), wie auch ein weiterer zum Spanien-Magazin (Spanien-Wissen: Feuerstier - Toro embolado), wo konkret auf den Feuerstier eingegangen wird. Weder die kurze Beschreibung auf Youtube, noch die weiterführenden Informationen wurden zur Recherche herangezogen.
      Es fängt schon damit an, die Gemeinde Benicarló als Dorf zu bezeichnen. Ein einfacher Blick in die Wikipedia hätte da schon ausgereicht. Dort kann man auch schnell erfahren, dass Benicarló 26.521 Einwohner hat und da sollte es selbst dem einfältigsten Reporter einleuchten, dass dies nicht unter die Begrifflichkeit Dorf fällt. Dann übergeht er die Informationen zum Gestell, welches auf den Hörnern angebracht wird und dass nicht die Hörner selbst angezündet werden. Ebenso dichtet er sich ein stundenlanges hin und hergerenne des Stieres zusammen. Dass das ganze am Hafen stattfindet, sei mal nebenbei angemerkt.
      Als kleinen Auszug kurz zwei weitere Beispiele aus der Kollage des Artikels.
      Im Bericht spricht man von 110 Enten, von autorisierten Fängern, welche wissen müssen wie man die Enten fängt, aber auch von welchen, welche die Enten nicht immer korrekt fangen. Die Enten müssen dann auch zurück gegeben werden, aber kein Wort davon, dass der Großteil der Enten dabei stirbt, was ich auch aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann.
      Als nächstes haben ich noch das Folgende:
      Auch hier findet das, ähnlich wie in Benicarló, am Hafen statt und tagsüber ist die Wasserseite offen. Dort werden die Tiere aber in der Regel nicht ins Meer getrieben, sondern sie rutschen aus, verkalkulieren sich usw. und fallen oder springen darauf hin in das Hafenbecken. Diese Zahl ist jedoch nicht auf zwei festgelegt, denn selbst im dort gezeigten Video sieht man mehr als zwei Kühe ins Wasser springen. Und daran sieht man auch schon, wie gut der dortige Autor recherchiert hat, denn in der Regel sind auf den dortigen Festen Kühe und weniger Stiere am Laufen. Und dann die letzte Aussage mit dem Herzversagen oder dem Ertrinken gehört auch in die Rubrik, was wir uns so aus den Fingern saugen können um es dramatischer klingen zu lassen.
      Sicher, Klappern gehört zum Handwerk, aber muss man nur um Leser zu bekommen wirklich alle Fakten außen vorlassen, Quellen rigoros ignorieren und dafür verkaufende Unwahrheiten und Übertreibungen hinschreiben?
      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man mit Übertreibungen und Falschaussagen, der eigentlichen Sache, nämlich den Tieren, keinen Gefallen tut. Am Ende diskreditiert man sich und die gute Absicht dahinter. Aber ich bin mir in diesem Fall auch ziemlich sicher, weder dem Reporter, noch der Redaktion lagen das Leiden der Tiere am Herzen. Eher waren Selbstreputation und Steigerung der Leserschaft die Ziele.
      Das eine muss ja das andere nicht zwingend ausschließen, aber offenbar war dem Schreiber und auch dem Herausgeber, die Tierquälerei und das Leid der Tiere noch nicht groß und die Bilder nicht grausam genug. In derartigen Fällen unterstelle ich, dass es hier nie um die Tiere selbst ging, sondern ausschließlich um monetäre Interessen und ich weiß nicht was am Ende wirklich perverser ist? Menschen, die sich keinen Kopf darüber machen, ob Tiere bei solchen Festen leiden und dann dort mitmachen oder Leute, die wissentlich und gezielt mit dem Leid der Tiere, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen versuchen und sich dann auch noch den reinen Schein des Aufklärers umhängen wollen.
      Wer spielt also wirklich das perverse Spiel mit dem Spiel der Tiere?
    • Von Shambala
      Hallo ihr lieben Wahl-Spanier, ich spiele mit dem Gedanken endlich Nägel mit Köpfen zu machen und nach Torrevieja überzusiedeln und mich dann dort selbstständig zu machen. Da mein Spanisch etwas eingerostet ist, würde ich aber gern mit einer deutschen Agentur oder einem deutschsprachigen Verkäufer arbeiten. Hat hier vielleicht jemand etwas anzubieten oder kennt jemanden vor Ort? 
      Viele Grüße Shambala 
    • Von Kumpir34
      Hat jemand zufällig eines abzugeben. Bin ab dem 15. Januar vor Ort 
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