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Lilac

Deutsche Bank in Spanien - schlechte Vorhersage

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Am 11. September 2007 veröffentlichte die Deutsche Bank den folgenden Artikel:

Spanien 2020 - die Erfolgsgeschichte geht weiter

Spaniens Volkswirtschaft – mit einer Bevölkerung von 44,5 Millionen die neunt größte der Welt – schrieb in den vergangenen Jahrzehnten eine der beeindruckendsten Erfolgsgeschichten der reichen Länder:

Das jährliche, reale BIP-Wachstum lag mit durchschnittlich 3,8% in den zehn Jahren bis 2006 deutlich über dem EWU Durchschnitt von 2,2%, dem in Deutschland (1,5%) und sogar über dem der USA (3,2%).

Dadurch verringerte sich die Lücke im BIP pro Kopf gegenüber dem Durchschnitt der EWU deutlich.

Der private Verbrauch – letztlich das Ziel wirtschaftlichen Handelnslegte im selben Zeitraum jährlich um knapp 4% zu,

verglichen mit 2,0% im Euroraum und 1,0% in Deutschland.

Die Arbeitslosenquote (harmonisierte Definition) ging von 19,5% im Jahr 1994 auf 8,0% Mitte 2007 zurück.

Spanien wurde von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland.

Von 1960 bis 1975 zogen zwei Millionen Spanier in andere europäische Länder, allein von 2002 bis 2006 jedoch wanderten über zwei Millionen Ausländer nach Spanien ein.

Die Staatsverschuldung ging von 70% des BIP im Jahr 1996 auf unter 40% Ende 2006 zurück.

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So, diese Erfolgsgeschichte ging also weiter! Kann eine Bank sich so irren? War 2007 wirklich noch nichts, aber auch gar nichts abzusehen von der Crisis?

Oder war das eine der üblichen Schönfärbereien der Banken?

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Traue keiner Statistik, welche du nicht selbst gefälscht hast! Dies ist ja immer wieder eine Aussage welche sich oft genug bewahrheitet.

Da die Krise ja zudem auch in großen Teilen von den Banken verursacht wurden, ist es dann wohl auch kein Wunder, dass sie hier entsprechende Daten einfließen lassen. Es gehört ja auch zu deren Geschäft Investoren und Geldanleger zu finden, welche sich bei ihnen Geld holen. Wenn dann jemand in Spanien investieren will, dann macht man ihm dafür den Mund auch gerne wässrig, solange er sich das Geld bei ihnen leiht.

Also bei solchen Aussagen, ist man immer gut beraten die jeweiligen Interessen des Aussagenden zu berücksichtigen.

Aber explizit zu dieser Aussage im Hinblick auf das Datum, die jetzige Finanzskrise begann erst im Frühjahr 2007 mit der Immobilienkrise in den USA und schwabbte dann auch durch die faulen Kredite europäischer Banken usw. langsam nach Europa rüber. So erfasste diese Krise die weltweiten Aktienkurse erst im Oktober 2008 und im November 2008 gelangte auch Spanien so langsam ins Visier der Öffentlichkeit.

Also was die Deutsche Bank hier so auf dem Papier verlauten lässt und Papier ist ja bekannter Maßen sehr geduldig, so ist die spanische Welt noch in Ordnung ;)

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Hallo Lilac,

zu diesem Thema, empfehle ich Dir einen neuen Film "Crasch", der z.Zt. in Deutschland anläuft. Er zeigt nur annähernd die Denke und Handeln der Bankenwelt. Du wirst aus dem Staunen nicht herauskommen und denken es kann nicht wahr sein!!!!!!!

Ich weiß allerdings nicht, ob in Österreich dieser Film schon läuft, aber er ist so sehenswert, daß es sich lohnt weit zu fahren.

Schimpfe aber nicht, sollte Dich die Botschaft nicht erreichen, es ist so unglaublich, dass viele nicht möchten oder können annehmen was der "Dichter-hier der Regiseur" damit sagen wollte. Denn wenn man nicht die Gelegenheit erhalten hat " den Stallgeruch " wahr zu nehmen, ist es wirklich schwer das Gesehene nicht als nur ein Film abzuhandeln.

Die jenigen, die bereit sind, sich damit auseinander zu setzen ist es ein Erdbeeben in dem Glauben an die Worte aus der Bankenwelt.

Mit diesem Film ist auch Deine Frage beantwortet.

Wünsche Dir und Allen einen schönen Tag, der den Sommer noch nicht gehe läßt.

Felicia:mad:

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Danke, Felicia!

Da ich mich seit ca. 30 Jahren nicht mehr in einem Kino aufhielt, werde ich mal ein wenig googeln. Nur das nächste Kino dürfte so um die 100 km entfernt sein.

Schaun wir mal.

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      Richtig. Denn waren die Wartezeiten für einen Kita-Platz in Spanien früher lang und einige Eltern, die ihren Nachwuchs nicht rechtzeitig angemeldet hatten, mussten sich selbst um die "lieben Kleinen" kümmern, so ist das zumindest heute kein Problem mehr.
      Da sehr viele Spanier sich die Kita-Plätze finanziell nicht mehr leisten können, verschwanden die Wartelisten wie von Geisterhand.
      spanienlive.com/lernen/kindergarten/354-spanien-kindergarten-teure-tarife-fuer-kita-viele-eltern-koennen-sich-kinderbetreuung-nicht-leisten-.html
    • Von MimiWillWeg
      Hallo ihr Lieben,

      vielen Dank für's Reinklicken und ich entschuldige mich schon mal vorab für die Länge meines Beitrags. Werde versuchen alles so kurz und übersichtlich wie möglich zu halten!
      Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr dennoch bis zum Ende lesen würdet und vielleicht sogar noch eine Antwort verfasst.

      Erstmal zu mir:

      Ich bin 30 Jahre alt und als Camgirl selbstständig, habe eine Rentenvorsorge.
      Leide seit meinem frühen Jugendalter an einer bipolaren Störung und bin am liebsten allein.
      Habe vor innerhalb der nächsten 1-3 Jahre auszuwandern.
      Bringe mir selbst seit ca. einem halben Jahr gerade wieder spanisch bei (hatte schon mal angefangen, aber bin nicht dran geblieben) und habe vor demnächst auch einen Kurs zu belegen, bin generell recht sprachbegabt und spreche englisch (fließend), französisch und italienisch (gut) und latein (im medizinischen Bereich).
      Ich brauch nicht viel zum Glücklich sein, mir reicht eine kleine Wohnung und ich lebe hier in Deutschland auch nur von ca. 1000 €/Monat (verdiene deutlich mehr, aber brauch kein Luxus- oder Markenkram und lebe vegan ;)).


      Zum Wieso, Weshalb, Warum...

      Auf den Ort (Benalmadena) und die Idee zum Auswandern kam ich durch meinen Exfreund, da er dort ein kleines Apartement, 10 min vom Strand, als Eigentum hatte und wir jedes Jahr, auf mehrere Urlaube verteilt, gute 3 Monate dort verbracht hatten. 
      Ich war vom ersten Moment an in diese Stadt verliebt, vor allem der Parque de la Paloma hat mir absolut den Kopf verdreht. Das hört sich jetzt für manche vielleicht komisch an, aber es ist für mich einfach der schönste Platz der Welt, wo ich wirklich rundum glücklich bin.

      Zur Zeit wohne ich in einer recht dunklen Ecke des Ruhrgebiets, hier werden mittlerweile junge Mädels um 13 Uhr Mittags im Park überfallen, einem Kumpel wurde vor ein paar Monaten abends in der Stadt ein Messer in den Kopf gehauen (hat nur knapp den Sehnerv verfehlt und ihm geht es mittlerweile zum Glück wieder gut) und mein Freund wurde erst letzten Dienstag gegen 22 Uhr mit einem Kumpel überfallen und zusammengeschlagen/getreten.
      Ich glaub jetzt sollte jedem klar sein, warum ich hier weg will....

      Und umziehen in eine andere Stadt kommt für mich auch nicht wirklich in Frage, ich hab einfach richtige Sehnsucht nach Palmen, Strand und Meer und bin diese Tristheit von Deutschland einfach satt.
      War auch schon im Winter dort und selbst dann ist es für mich herrlich, mich im strömenden Regen an den Strand zu setzen und die Wellen zu beobachten.

      Mein Plan:

      Also ich habe mir das Ziel gesetzt, das Ganze in den nächsten 1-3 Jahren (am liebsten so bald wie möglich aber ohne Druck) geregelt zu bekommen.
      Schaue regelmäßig nach Wohnungen und habe da schon einige gefunden die meinen Anforderungen entsprechen (30-50 qm - 350-450 Euro).
      Meine Möbel würde ich erstmal bei meiner Mum einlagern, falls ich doch keine Lust mehr auf Spanien hab und mir hier nicht direkt wieder alles neu kaufen muss.
      Wenn ich dort hingezogen bin, wollte ich das Ganze erstmal testen und mir dabei weiter Geld an die Seite legen. 
      Sollte ich nach 1-2 Jahre immer noch überzeugt sein, würde ich mir gerne was kaufen, am liebsten ein freistehendes Häuschen mit großem Grundstück, da ich eine Art Gnadenhof (okay, jetzt fängt die Träumerei an ^^) errichten möchte für Ziegen, Schafe, Esel, etc.
      Bis auf meine Mum hab ich keinerlei familiärer Bindungen, sie sehe ich aber auch so nur 2-3 Mal im Jahr, wenn sie allerdings pflegebedürftig werden sollte oder ähnliches würde ich direkt wieder zurückkehren um zu ihr ziehen und sie zu pflegen. Das wäre allerdings der einzige Grund, warum ich mir vorstellen könnte zurück zu kehren.

      Meine Sorgen und Fragen:

      1. Ich hab mal gelesen, dass sich die Mieten in Spanien jährlich um einen bestimmten Prozentsatz erhöhen, ist das immer noch so und um wieviel Prozent? Wäre direkt kaufen also doch vielleicht besser???

      2. Wie verhält es sich für meine Tätigkeit als Camgirl? Muss/Kann ich die Einküfte weiterhin in Deutschland versteuern? Wo macht es mehr Sinn? Wie kompliziert ist es in Spanien?

      3. Wenn ich z.B. auf idealista nach Wohnungen gucke, werden mir dort Kalt- oder Warmmieten angezeigt? Und mit welchen Nebenkosten kann man für eine 30-50 qm Wohnung rechnen?

      4. Denkt ihr, ich bin gut genug darauf vorbereitet? Wie gesagt, ich brauch keinen Job vor Ort, da ich über's Internet arbeite, lerne die Sprache, begrüße soziale Kontakte zwar, aber brauche sie nicht zwingend und bin mit sehr wenig sehr zufrieden.

      5. Wie geh ich vor? Erstmal hinfliegen und Wohnungen angucken?! Wenn Wohnung gefällt direkt mieten und zu Hause kündigen? Gehört es sich verhandeln zu wollen?

      6. Worauf achten beim Mieten? Gibt es irgendwelche Maschen die von Vermietern gerne genutzt werden? Wer ist bei Schäden/Mängeln zuständig?

      7. Darf ich möblierte Wohnungen ummöblieren bzw. generell neugestalten/renovieren?

      Ich kenne mich halt leider wirklich Null mit Behördenkram aus. Ich weiß, dass ich nach 3 Monaten Aufenthalt die EIN beantragen muss, das war's dann aber auch.
      Wenn ihr Tipps für mich habt, wie ich das Ganze am Besten angehen soll, gerade mit dem Mietvorgang, bitte her damit!

      Ansonsten sag ich nochmal vielen Dank für's Lesen!
      Liebe Grüße, eure Mimi
       
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