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gerardo

Wohnmobil Stellplätze in Spanien

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post-130-1385423646,5486_thumb.jpgBild cbn.es

Calp - „In Spanien tut sich was“, sagt Wolfgang Lörsch und lächelt zufrieden. Seit vier Jahren leben er und seine Freundin Melanie Link in ihrem Wohnmobil, zur Zeit machen sie Halt in Calp und sind glücklich über den neuen Wohnmobilstellplatz Odissea Camper Area beim Aldi. Verantwortlich dafür sind José Antonio Such, Rebeca Bañuls, Rubén Piera und María Montesinos, die die Anlage am 7. Oktober eröffneten.

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Danke, Gerardo, für diesen interessanten und endlich einmal positiven Bericht für alle Camper.

Das schauen wir uns einmal an - auch ungebremstpost-607-1385423646,5687_thumb.jpg:pfeiffen:

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Gast Gast1055
[ATTACH=CONFIG]2193[/ATTACH]Bild cbn.es

Calp - „In Spanien tut sich was“, sagt Wolfgang Lörsch und lächelt zufrieden. Seit vier Jahren leben er und seine Freundin Melanie Link in ihrem Wohnmobil, zur Zeit machen sie Halt in Calp und sind glücklich über den neuen Wohnmobilstellplatz Odissea Camper Area beim Aldi. Verantwortlich dafür sind José Antonio Such, Rebeca Bañuls, Rubén Piera und María Montesinos, die die Anlage am 7. Oktober eröffneten.

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Von der Sorte der organisierten Plätze gegen Gebühren gibt es inzwischen schon einige in Spanien. :)

Ob diese auch Wohnwagen annehmen entzieht sich meiner Kenntnis.

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Von der Sorte der organisierten Plätze gegen Gebühren gibt es inzwischen schon einige in Spanien. :)

:pDANN SCHREIB SIE REIN Zugvogel:p

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Gast Gast1055

Hier ein gegenteiliger Artikel aus der CBN Costa Blanca Nachrichten vom 04.02.2011

Freitag, 4. Februar 2011

Wohnmobile sollen weg

Elche - Über das Küstenamt der Provinz Alicante hat Spaniens Umweltministerium Elches Stadtverwaltung aufgefordert alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Küstenort La Marina von Wohnmobilen zu befreien. In einem entsprechenden Schreiben werde auf "die hohe Zahl der längerfristig abgestellten Wohnmobile" und die "Besetzung öffentlichen Bodens" durch Wäscheständer oder Solarzellen hingewiesen, so die Tageszeitung "Información". Tatsächlich würden sich derzeit weit über 100 solcher Fahrzeuge um den Strand von La Marina, am Gelände des ehemaligen Campingplatzes El Pinet und auf einem nahen Parkplatz aufhalten.

Die meisten Camper auf vier Rädern sind Nord- oder Mitteleuropäer aus Ländern wie Frankreich, Deutschland, Holland oder Österreich, die eine Überwinterung in wärmeren Gefilden vorziehen. Viele von ihnen sehen nicht ein, warum sie für den Aufenthalt in ihren eigenen Fahrzeugen zahlen sollen.

Eine für Ortspolizisten oft unangenehme und komplizierte Angelegenheit, denn es gilt zu bestimmen ab wann aus dem erlaubten Park- ein verbotener Daueraufenthalt geworden ist. Um bestimen zu können ob ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung vorliege, so der örtliche Polizeichef Jesús Andreu gegenüber "Información", sei eine dauerhafte Überwachung nötig. Gäbe es jedoch Anzeichen für einen Verstoß, würden die Fahrzeughalter angezeigt und zum weiterfahren aufgefordert. (af)

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Gast Gast1055

Liebe Wohnmobilfreunde:

Habe hier eine kleine Sammlung von Spanischen Zeitungsartikel über die Neuentstehung von Spanischen Wohnmobilstellplätzen:

Mit Google kann jeder übersetzen: Den Inhalt kann man damit einigermassen verstehen.

Die Gemeinde Roquetas de Mar hat einen Wohnmobilstellplatz beschlossen

--> Link

Wohnmobilkonferenz über die Entsehung von Wohnmobiltellplätzen in der Region Altea

--> Link

--> Link

Die Stadt Malaga möchte einen Wohnmobilstellplatz bauen:

--> Link

Die Gemeinde Tarragona plant einen stellplatz für Wohnmobile

--> Link

Die Provinz Cadiz plant den Bau mehrere Wohnmobil Stellplätze

--> Link

Tortosa hat einen Parkbereich für Wohnmobile gebaut

--> Link

Die Stadt Tavernes möchte eine Wohnmobilstellplatz einrichten und zwar am Strandabschnitt Goleta Beach

--> Link

ich könnte das jetzt hier noch endlos fortsetzen, aber ihr würdet mich erschlagen.

Kann ja sowieso keiner lesen und ,geöffnet haben die ja auch noch nicht.

Ich weiss es ja, aber es tut sich was.

Freuen wir uns doch einfach ,das jedes Jahr ein oder mehrere stellplätze mehr öffnen, so wie ich es in einem Artikel gelesen habe, möchte man es nach dem Deutschen Beispiel nachmachen.

Man hat jetzt so langsam den steigenden Markt an Verkauf von Wohnmobilen in Spanien erkannt. Es ist für Spanien ein wichtiger und neuer Wirtschaftszweig um Geld einzunehmen.

Anstatt die Wohnmobile zu verjagen ,da ja sowieso 1 Tag später wieder dort stehen, baut man jetzt Wohnmobil Stellplätze so wie in anderen Länder auch ,ohne das man sich mit den Campingplatzbetreiber streitet.

Die Wohnmobilfahrer bringen ja ( Auch im winter ) nicht unerhebliches Kapital mit ins Land.

Ich glaube das dann etwas weniger Wohnmobile Wild und Frei an den Stränden herumstehen werden.

Aus:

Spanien Stellplätze es tut sich was - Wohnmobil & Wohnwagen Forum

Spanien - Wohnmobil & Wohnwagen Forum

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Boah, Du hast Du ja eine Menge Arbeit gemacht.

Sehr schön, dass die Entwicklung in Spanien zum Beispiel endlich in die richtige Richtung geht. Das "fahrende Volk" belegt zwar keine Betten, aber sie bringen auch eine Menge Geld ins Land.

Nur eine wahrscheinlich sehr dumme Frage habe ich:

Was ist der Unterschied zwischen einem Campingplatz und einem Stellplatz?

Soweit ich das in den einzelnen Links verfolgt habe, werden die Stellplätze auch mit Wasseranschluß W-LAN etc. angeboten und sanitäre Anlagen gibt es auch.

Also wo liegt der Unterschied? Im Komfort?:confused:

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Gast Gast1055

Was ist der Unterschied zwischen einem Campingplatz und einem Stellplatz?

Soweit ich das in den einzelnen Links verfolgt habe, werden die Stellplätze auch mit Wasseranschluß W-LAN etc. angeboten und sanitäre Anlagen gibt es auch.

Also wo liegt der Unterschied? Im Komfort?:confused:

Gute Frage.

Auf Campingplätzen bleiben die Wohnwagen länger stehen, als auf Stellplätzen. Die Infrastruktur auf Campingplätzen ist mehr in Richtung Dauerkunden angelegt. Bei Stellplätzen ist die Fluktuation grösser und daher der Standplatz auch einfacher und nicht so gross wie bei Campingplätzen.

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Danke. Also für einen kurzen Zwischenstop reicht dann auf jeden Fall ein Stellplatz.

Die Links habe ich mir auf jeden Fall kopiert.:winken:

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Auf der einen Seite erfreulich, das es mehr Stellplätze geben soll(Manana,manana...), ziehe ich eine "willkürliche" Übernachtung vor.

Den Normen unterworfen, wie in Hotels, will ich ja grade entkommen.

Auch werden die Preise schnell steigen, auf den Balnearen kostet ja schon ein Minizelt schon 10€/Tag, auf ca 10qm.

Wie siehts denn auf dem Festland aus?

Auch ist es ärgerlich, das in einigen Regionen nur mit Sommertourismus gerechnet wird.

Warten wirs ab.

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Gast Gast1055
Auf der einen Seite erfreulich, das es mehr Stellplätze geben soll(Manana,manana...), ziehe ich eine "willkürliche" Übernachtung vor.

Den Normen unterworfen, wie in Hotels, will ich ja grade entkommen.

Die wirklich schöne freie Womozeit ist schon längst vorbei. Die ging schon vor zehn Jahren zuende, da es immer mehr Womos wurden und diese auf vielen "freien Plätzen" wie Ölsardinen nebeneinander standen und immer noch stehen.

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Gast Gast1079

Das "fahrende Volk" belegt zwar keine Betten, aber sie bringen auch eine Menge Geld ins Land.

:confused:

Das zweifel ich aber sehr stark an. Stellplätze werden meistens in der freien Natur gesucht wo es nichts kostet, Nahrungsmittel werden von zu Hause mitgenommen. Müssen ja ihre landestypische Küche haben. Also bleibt im Urlaubsland nicht viel hängen.

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Würde ich garnicht mal so schwarz sehen, grade die Langzeitler kaufen doch viel ein und da sie, wenn mit WOMOs gehobenerem Stil unterwegs sind, gehen gern mal in geselliger Runde lecker essen.

O - Ton eines Campers, der immer 2-3 Monate in Murcia überwintert: "Das was wir am Hotel gespart haben, hauen wir fürs Essengehen raus.

Bevor ich mich in die Küche stelle schmeißen wir bei schönem Wetter den Grill an, meisst fangfrischer Fisch."

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Gast Gast1079

Aber wie viele Langzeitler gibt es. Prozentual eine geringe Menge. An die Stückzahlen eines normalen Tourismus kommen die nicht annähernd heran. Man würde den Verlust von Langzeitlern bestimmt noch nicht mal richtig bemerken wenn sie weg blieben.

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Gast Gast1055
Aber wie viele Langzeitler gibt es. Prozentual eine geringe Menge. An die Stückzahlen eines normalen Tourismus kommen die nicht annähernd heran. Man würde den Verlust von Langzeitlern bestimmt noch nicht mal richtig bemerken wenn sie weg blieben.

Nur die Langzeitler kommen ausserhalb der Hauptsaison und die Womoüberwinterer bleiben Monate. Diese geben in Spanien ebensoviel aus, wie für deren normalen Lebensunterhalt in Deutschland. Davon profitieren die Geschäfte, Märkte, Tankstellen, Gaslieferanten, Gaststätten, usw.

Ich kenne kleinere Geschäfte in der Nähe solcher "freien Stellplätze" in Spanien, die im Winter schliessen müssten, da zuwenig spanische Kundschaft. Aber so lohnt es sich offen zu halten. Einige Bäcker haben sich auf Direktbelieferung spezialisiert und fahren jeden Tag die Womoplätze ab.

Und es sind jeden Winter zigtausende Rentner-Womos aus Deutschland, Holland, England, Skandinavien, Frankreich, Schweiz, Österreich, selbst aus Italien in Spanien, Portugal und Marrokko unterwegs.

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Gast Gast1079

Und es sind jeden Winter zigtausende Rentner-Womos aus Deutschland, Holland, England, Skandinavien, Frankreich, Schweiz, Österreich, selbst aus Italien in Spanien, Portugal und Marrokko unterwegs.

Aber wie viele Langzeitler gibt es. Prozentual eine geringe Menge. An die Stückzahlen eines normalen Tourismus kommen die nicht annähernd heran. Man würde den Verlust von Langzeitlern bestimmt noch nicht mal richtig bemerken wenn sie weg blieben.

Das hab ich geschrieben. Und was sind schon viele Tausend gemessen an Millionen. Abstreiten werde ich bestimmt nicht das viele kleine Geschäfte sich damit über Wasser halten. Da gebe ich dir Recht.

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Gast Gast1055
Das hab ich geschrieben. Und was sind schon viele Tausend gemessen an Millionen. Abstreiten werde ich bestimmt nicht das viele kleine Geschäfte sich damit über Wasser halten. Da gebe ich dir Recht.

Nur sind die Millionen in nur wenigen Sommermonaten da und danach ist in den meisten Regionen tote Hose.

Würde dieser Womotourismus besser genutzt, kämen in den Wintermonaten sicher noch mehr. Aber bisher galt eher eine Vertreibungsstrategie in Spanien.

Frankreich hat das längst ganz geschickt für sich genutzt und davon sind die Spanier noch weit davon entfernt.

Nun in der Krise wachen sie vielleicht auf und erkennen die Potentiale dieser durchaus kapitalkräftigen Kunden für sich zu nutzen. :)

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In einigen Regionen scheitert das Campingplatzprojekt, so wie vieles im schönen Spanien an bürokratischen Hürden und Auflagen.

Und so hat so manch pfiffiger Landbesitzer, davon abgesehen sich das anzutun.

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Irgendwie befriedigt mich das mit den Stellplätzen auch nicht so richtig.

Das ist die gleiche Atmosphäre wie auf einem Camping.

Ich werde auch weiterhin versuchen "einsamere" Plätze zu finden.

Anstatt bei Lidl um die Ecke im Stadtgebiet von Calpe zu stehen, gibt es ein paar KM einwärts die tollsten Campoplätze mit Meer und Ifachblick!

post-130-1385423646,5985_thumb.gif

bearbeitet von gerardo

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Das kann ich gut verstehen, Gerardo. Aber ich als Frau brauche doch ab und zu einmal eine Waschmaschine und einen Trockner, um alles wieder sauber zu bekommen. Wir haben zwar eine Dusche im WW, aber so richtig knall heiß und bis der Arzt kommt, kannst da ja nicht duschen. Und ich mag das halt gern.

Außerdem brauchst auch Du für Dein Porta Potti eine Entleerungsmöglichkeit. Das machst Du doch sicher nicht in der Pampa :eek:.

Also nicht immer auf dem Campingplatz - das ist ja in Spanien auch unerschwinglich - aber ab und zu müssen Willi und ich mal einen anfahren.

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Mit einem WOMO ist man doch flexibler, auch wenn der Comfort eventuell nicht so riesig ist.

Aber man ist schnell weg, wenns Ärger gibt und dann kann man ja alle Jubeljahre einen öffendlichen Platz anfahren und in ein, zwei Tagen die Notwendigen Dinge dort erledigen.

Ist auch eine Frage der Geselligkeit.

Man will doch an einem lauschigen Plätzchen keine Radiomusikhören.

Das ist für mich das A u. O, morgens beim Kaffee draußen die Natur geniessen, ohne Kindergeschrei oder sonstiges.

Besser kann ein tag nämlich nicht beginnen, zumindest nicht für mich.

Ein WOWA, wohlmöglich abgekoppelt, mit Vorzelt, das ist mir zu stressig, allerdings für Dauercamper eine feine Sache.

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Alles hat seine Vor- und Nachteile. Sicher ist man mit einem WoMo schneller weg, wenn der Hut brennt.

Doch nun die Nachteile:

- Weniger Platzangebot

- Bei Werkstattaufenthalt kannst Du ins Hotel gehen

- Zum Einkaufen musst Du immer alles abbauen und mit dem ganzen Gefährt losfahren (es sei denn, Du hast einen Kleinwagen im "Kofferraum").

Oder?:confused:

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      camping-bus.de/Reiseberichte/Nordspanien-Galicien-2014/Reisebericht-Wohnmobil-Nordspanien-2014.html
      Viel Spaß beim Lesen und Reisen
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    • Von Mica
      Also ich muss ehrlich sagen, ich habe es nie bereut, nur 4 Monate zuhause zu bleiben und meinen Sohn nach 4 Monaten in einen Kindergarten zu geben.
      Als mein Sohn in die Vorschule kam war er wesentlich aufgeweckter als andere Kinder desselben Alters, die bei Oma und Opa zuhause geblieben sind, waehrend die Eltern arbeiten gingen - ich seh es auch bei meiner kleinen Nichte, die ist jetzt 1,5 Jahre alt, wenn die Mutter mal aus dem Zimmer geht, ist ein Riesengeschrei - wie das mal gehen soll, wenn meine Schwester sie im Oktober in den Kindergarten bringen will, weiss auch keiner.
      Wie seht Ihr das? Ich kann die Meinung der deutschen Muetter eigentlich ganz gut verstehen:
      http://www.stern.de/politik/deutschland/kinderbetreuung-fast-die-haelfte-aller-frauen-bereut-elternzeit-1981903.html
    • Von Lilac
      Wie sagen einige Leute doch immer?
      An jeder schlechten Nachricht hängt auch immer eine positive!
      Richtig. Denn waren die Wartezeiten für einen Kita-Platz in Spanien früher lang und einige Eltern, die ihren Nachwuchs nicht rechtzeitig angemeldet hatten, mussten sich selbst um die "lieben Kleinen" kümmern, so ist das zumindest heute kein Problem mehr.
      Da sehr viele Spanier sich die Kita-Plätze finanziell nicht mehr leisten können, verschwanden die Wartelisten wie von Geisterhand.
      spanienlive.com/lernen/kindergarten/354-spanien-kindergarten-teure-tarife-fuer-kita-viele-eltern-koennen-sich-kinderbetreuung-nicht-leisten-.html
    • Von MimiWillWeg
      Hallo ihr Lieben,

      vielen Dank für's Reinklicken und ich entschuldige mich schon mal vorab für die Länge meines Beitrags. Werde versuchen alles so kurz und übersichtlich wie möglich zu halten!
      Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr dennoch bis zum Ende lesen würdet und vielleicht sogar noch eine Antwort verfasst.

      Erstmal zu mir:

      Ich bin 30 Jahre alt und als Camgirl selbstständig, habe eine Rentenvorsorge.
      Leide seit meinem frühen Jugendalter an einer bipolaren Störung und bin am liebsten allein.
      Habe vor innerhalb der nächsten 1-3 Jahre auszuwandern.
      Bringe mir selbst seit ca. einem halben Jahr gerade wieder spanisch bei (hatte schon mal angefangen, aber bin nicht dran geblieben) und habe vor demnächst auch einen Kurs zu belegen, bin generell recht sprachbegabt und spreche englisch (fließend), französisch und italienisch (gut) und latein (im medizinischen Bereich).
      Ich brauch nicht viel zum Glücklich sein, mir reicht eine kleine Wohnung und ich lebe hier in Deutschland auch nur von ca. 1000 €/Monat (verdiene deutlich mehr, aber brauch kein Luxus- oder Markenkram und lebe vegan ;)).


      Zum Wieso, Weshalb, Warum...

      Auf den Ort (Benalmadena) und die Idee zum Auswandern kam ich durch meinen Exfreund, da er dort ein kleines Apartement, 10 min vom Strand, als Eigentum hatte und wir jedes Jahr, auf mehrere Urlaube verteilt, gute 3 Monate dort verbracht hatten. 
      Ich war vom ersten Moment an in diese Stadt verliebt, vor allem der Parque de la Paloma hat mir absolut den Kopf verdreht. Das hört sich jetzt für manche vielleicht komisch an, aber es ist für mich einfach der schönste Platz der Welt, wo ich wirklich rundum glücklich bin.

      Zur Zeit wohne ich in einer recht dunklen Ecke des Ruhrgebiets, hier werden mittlerweile junge Mädels um 13 Uhr Mittags im Park überfallen, einem Kumpel wurde vor ein paar Monaten abends in der Stadt ein Messer in den Kopf gehauen (hat nur knapp den Sehnerv verfehlt und ihm geht es mittlerweile zum Glück wieder gut) und mein Freund wurde erst letzten Dienstag gegen 22 Uhr mit einem Kumpel überfallen und zusammengeschlagen/getreten.
      Ich glaub jetzt sollte jedem klar sein, warum ich hier weg will....

      Und umziehen in eine andere Stadt kommt für mich auch nicht wirklich in Frage, ich hab einfach richtige Sehnsucht nach Palmen, Strand und Meer und bin diese Tristheit von Deutschland einfach satt.
      War auch schon im Winter dort und selbst dann ist es für mich herrlich, mich im strömenden Regen an den Strand zu setzen und die Wellen zu beobachten.

      Mein Plan:

      Also ich habe mir das Ziel gesetzt, das Ganze in den nächsten 1-3 Jahren (am liebsten so bald wie möglich aber ohne Druck) geregelt zu bekommen.
      Schaue regelmäßig nach Wohnungen und habe da schon einige gefunden die meinen Anforderungen entsprechen (30-50 qm - 350-450 Euro).
      Meine Möbel würde ich erstmal bei meiner Mum einlagern, falls ich doch keine Lust mehr auf Spanien hab und mir hier nicht direkt wieder alles neu kaufen muss.
      Wenn ich dort hingezogen bin, wollte ich das Ganze erstmal testen und mir dabei weiter Geld an die Seite legen. 
      Sollte ich nach 1-2 Jahre immer noch überzeugt sein, würde ich mir gerne was kaufen, am liebsten ein freistehendes Häuschen mit großem Grundstück, da ich eine Art Gnadenhof (okay, jetzt fängt die Träumerei an ^^) errichten möchte für Ziegen, Schafe, Esel, etc.
      Bis auf meine Mum hab ich keinerlei familiärer Bindungen, sie sehe ich aber auch so nur 2-3 Mal im Jahr, wenn sie allerdings pflegebedürftig werden sollte oder ähnliches würde ich direkt wieder zurückkehren um zu ihr ziehen und sie zu pflegen. Das wäre allerdings der einzige Grund, warum ich mir vorstellen könnte zurück zu kehren.

      Meine Sorgen und Fragen:

      1. Ich hab mal gelesen, dass sich die Mieten in Spanien jährlich um einen bestimmten Prozentsatz erhöhen, ist das immer noch so und um wieviel Prozent? Wäre direkt kaufen also doch vielleicht besser???

      2. Wie verhält es sich für meine Tätigkeit als Camgirl? Muss/Kann ich die Einküfte weiterhin in Deutschland versteuern? Wo macht es mehr Sinn? Wie kompliziert ist es in Spanien?

      3. Wenn ich z.B. auf idealista nach Wohnungen gucke, werden mir dort Kalt- oder Warmmieten angezeigt? Und mit welchen Nebenkosten kann man für eine 30-50 qm Wohnung rechnen?

      4. Denkt ihr, ich bin gut genug darauf vorbereitet? Wie gesagt, ich brauch keinen Job vor Ort, da ich über's Internet arbeite, lerne die Sprache, begrüße soziale Kontakte zwar, aber brauche sie nicht zwingend und bin mit sehr wenig sehr zufrieden.

      5. Wie geh ich vor? Erstmal hinfliegen und Wohnungen angucken?! Wenn Wohnung gefällt direkt mieten und zu Hause kündigen? Gehört es sich verhandeln zu wollen?

      6. Worauf achten beim Mieten? Gibt es irgendwelche Maschen die von Vermietern gerne genutzt werden? Wer ist bei Schäden/Mängeln zuständig?

      7. Darf ich möblierte Wohnungen ummöblieren bzw. generell neugestalten/renovieren?

      Ich kenne mich halt leider wirklich Null mit Behördenkram aus. Ich weiß, dass ich nach 3 Monaten Aufenthalt die EIN beantragen muss, das war's dann aber auch.
      Wenn ihr Tipps für mich habt, wie ich das Ganze am Besten angehen soll, gerade mit dem Mietvorgang, bitte her damit!

      Ansonsten sag ich nochmal vielen Dank für's Lesen!
      Liebe Grüße, eure Mimi
       
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