Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Gast Gast1055

San Sebastian

Empfohlene Beiträge

Es wäre schöner, an dieser Stelle auch andere Städtebeschreibungen zu lesen.

Ich stehe Eurer Debatte ziemlich verständnislos gegenüber. Jeder hat seine eigene Einstellung zu bestimmten Orten.

Sollen wir hier im Forum nur die User zu Wort kommen lassen, die etwas "schön" und "toll" finden? Dürfen nicht auch andere Meinungen vertreten werden?

Es sollte doch nie vergessen werden: Jeder Mensch hat eine individuelle Ansicht darüber was ihm gefällt, was für ihn attraktiv ist.

Darüber in Streit zu geraten ist einfach albern!

Grüss dich Lilac

Auch deine Meinung in Ehren, habe dies ja vor wenigen Minuten bekundet, dass ich auch anderen Ansichten akzeptieren. Als Mod bist du ja täglich oder fast täglich mit differenten Meinungen konfrontiert. Wenn du nun kein Verständnis hast, wenn einige hier die schlecht Licht werfende Berichterstattung von Pepe über San Sebastian (von der Autobahn und von einem Verfahrer aus) in Frage stellen, ist das natürlich dein gutes Recht. Das mit der individuellen Ansicht (von der Autobahn aus) in diesem Falle hinkt allerdings ganz leicht. Lasse mich da aber gerne belehren.

Es grüsst Visita

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1055
@zugvogel:

Kann es sein, dass Du gerne Umstände verfälscht, hier gar behauptest eine Autobahn direkt über deinem Kopf sei nicht zu hören, zu riechen, die Schwerindustrie rundherum?

Wer hier etwas verfälscht bist Du und seitdem Du in diesem Forum hier bist, spürt man den unguten Hauch des Nachbarforums.

Da sich hier nun Ähnliches breit macht, ziehe ich mich aus diesem Forum zurück, da mir dafür nun meine Zeit zu schade ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mal ganz im ernst Pepe, so wie du die Stadt hier beschreibst (und ich war noch nie in meinem leben dort), hatte ich aus deiner Sicht den Eindruck eines stinkenden Mollochs wo man nur noch Schornsteine und Fabriken sieht. :eek:

Das schöne am modernen Internet ist auch das Streetview von Google. Dort habe ich mir mal länger und mehrere Eindrucke von dieser Stadt aus der normalen Perspektive gegönnt. Also was ich da gesehen habe gefällt mir gut. :)

Das die Autobahn dort in der Nähe der Küste vorbeigeht, liegt in der sprichwörtlichen Natur von Spanien. Kenne ich zum Beispiel von Benicarló auch nicht anders mit der Landstraße, wo ebenfalls immer was los ist. Auch dies wäre für dich, gerade beim zufälligen durchfahren, nur ein größeres Dorf mit Plaza Major und ein paar Kirchen. Ich jedoch kenne es recht gut, seit meiner Kindheit und es ist für mich einfach wunderschön :D. Aber ich kenne dort auch die Leute, habe dort Freunde, kenne dort die Feste und Jahreszeiten und habe dort viele meiner besten Momente erleben dürfen. Ich kenne die unterschiedlichen Seiten und Gesichter dieser kleinen Stadt und ich liebe sie daher zu Recht :)

Ich frage mich nun natürlich, welches sind gerade deine Lieblingsorte und Lieblingsstädte in Spanien und wie gut hast du diese kennengelernt? War dies Liebe auf den ersten Blick oder hast du sie erst mit der Zeit besser kennen gelernt? Lieben gelernt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eine Debatte über Großstädte ist immer ein heißes Thema, soweit, so gut.

Und jeder sieht sie anders," ist Gelsenkirchen schön"? - kann man genauso gut fragen.

Was mich stört, ist dieses wirklich negative Geschreibe.

Jeder, der hier über 25Jährigen, hier lebenden, oder längzeiturlauber, oder Spanieninteressierte, weiß ganz genau, wie hässlich und wie überraschend schön Industriestädte sein können.

Was jetzt nicht heißen soll, das andere Meinungen nicht erwünscht sind, aber ich denke, es kommt etwas auf die Verpackung an,mmmh...

Theater in anderen foren geht mir am (...) vorbei, hier ind wir in "Casa Joaquim".:D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe mir mal Gedanken gemacht warum wir SB so unterschiedlich erlebten. Es kann da eine ganz einfache Erklärung geben.

Wart ihr im August da? Da ist Frankreich nebenan bekanntermassen flächendeckend geschlossen und auch in Spanien ist das

die Haupturlaubszeit. Es sind in der Ecke fast alle Fabriken geschlossen und dementsprechend gibts auch weniger LKW Verkehr.

Bei uns war es einmal anfang Februar und dann noch März. Von Madrid aus kommend sind die engen Täler mit Industrie zugepflastert. Durch die Wetterlage fliesst der ganze Qualm der Kamine und auch die Abgase zwangsläufig den Berg runter durch die Täler nach SB.

Joaquin hat da unseren Eindruck korrekt zitiert: "Mal ganz im ernst Pepe, so wie du die Stadt hier beschreibst (und ich war noch nie in meinem leben dort), hatte ich aus deiner Sicht den Eindruck eines stinkenden Mollochs wo man nur noch Schornsteine und Fabriken sieht."

Da will ich nicht für den Stadtkern behaupten, sondern für die Industriegebiete welche den Ort umklammern, und denen er ausgesetzt ist. Genau DAS war unser Eindruck.

Wenn hier von Google die Rede ist, dann hat man sich hier wohl hoffentlich auch maps angesehen und ist mit Streetview nicht nur die Strandpromenade mit Blick aufs Meer langgelaufen.

Der grauschwarze Schnee trug auch nicht dazu bei die doch "riechende" Situation aufzuhellen. Dazu kam noch der ganze Verkehrslärm unten im Ort durch welchen sich die Autobahn mitten durchpflügt. Sowas sollte nicht verschwiegen werden..

Wir hatten jedenfalls nur einen Gedanken: die armen Menschen hier.

Aber, wie bereits eingangs gesagt, vielleicht sieht das ja im August ganz anders aus, ohne Qualm und mit weniger LKWs.

@visita:

bei Kirche und Plaza verwechselst du was. Da gings um eine anfangs mehr als dürftige Ortsbeschreibung wo lediglich Plaza und Kirche genannt waren.

Ich habe natürlich immer Interesse von interessanten Orten zu erfahren welche einen Besuch wert sind. Ich bitte aber zu verstehen, dass mir die Beschreibung "schöner Ort mit Plaza und Kirche" nicht ausreichend ist um ggf einige hundert km durch Spanien zu fahren nur weil sie wer als Stichpunkte in den Raum geschmissen hat.

Durch die Nachfrage hat nun der Beitrag enorm gewonnen. Ein toller Bericht welcher Lust macht da auch mal hinzufahren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1055
Ich habe mir mal Gedanken gemacht warum wir SB so unterschiedlich erlebten. Es kann da eine ganz einfache Erklärung geben.

Wart ihr im August da? Da ist Frankreich nebenan bekanntermassen flächendeckend geschlossen und auch in Spanien ist das

die Haupturlaubszeit. Es sind in der Ecke fast alle Fabriken geschlossen und dementsprechend gibts auch weniger LKW Verkehr.

Letzter Hinweis zu Deiner Interpretation: Nein ich war im Mai dort und hatte keine schlechte Luft erlebt, sondern einen schönen Aufenthalt in San Sebastian.

Vielleicht gibt es je nach Wetterlage einzelne Tage in denen irgendwelche Industriegerüche über die Stadt hinwegziehen. Ich hatte das Glück derartiges dort nicht zu erleben.

Aber es gibt andere Regionen in Spanien, wo ich das fast jedesmal erlebe. So wie in Reus unterhalb von Tarragona. Wobei ich auch schon in der Stadt Reus selber war und dort war eigenartigerweise nichts zu riechen. Also ziehen die unangenehmem Düfte je nach Windrichtung wohl meistens von der Stadt weg.

Was meinst Du eigentlich mit von Madrid kommend? Von Madrid sind es rund 450 km nach San Sebastian. Wenn Du von Burgos her meinst, kommt man zwischen Bilbao und San Sebastian in die Küstenregion und fährt dann "meerseits" in Richtung San Sebastian. Welche Täler meinst Du da ???

Und die Autobahn führt nicht durch den Stadtkern, sondern am Stadtrand vorbei.

Aber wenn dann das ein negativer Maßstab wäre, dürfte keiner mehr Paris toll finden. Denn um den Stadtkern von Paris führt eine achtspurige Stadtautobahn, wo selbst noch Häuser unter den Brücken stehen. Ich stand da mal zwei Tage mit Wohnmobil, da ich einen Freund besuchte, der dort dauerhaft lebte. Für mich war der Lärm fast unerträglich und er hörte diesen nicht mehr.

Aber 500 Meter weiter hörte man fast nichts mehr von dem Lärm der Stadtautobahn, nur noch den unmittelbaren Verkehrslärm anderer Strassen und die Luft war normale Stadtluft mit wechselnden Gerüchen.

Ähnlich wird das auch in San Sebastian sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Diese Industriegemeinden gibt es quasi bei jeder größeren Stadt.

Auch Hamburg, Stuttgart oder München hat sie.

Mein Erschrecken bei der Anfahrt nach Jerez, oder Ronda...man kommt von der Schnellstraße erstmal ins Industriegebiet.

Oder daran vorbei.

Wenn man also vorher im Reiseführer und in div.Portalen die Bilder angeschaut hat...

Diese zeigen natürlch nur die Schokoladenseiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@zugvogel:

Kann es sein, dass Du gerne Umstände verfälscht, hier gar behauptest .

Grüss dich Pepe

Wollte mich eigentlich nicht mehr äussern zu deiner Berichterstattung von San Sebastian. Eigentlich ist der San Sebastian Tread nicht der "Ort" wo man verfälscht oder behauptet, doch denke ich, dass Geschriebenes doch Hände und Füsse haben sollte. Nun, wenn du schreibst, ".... warum wir SB so unterschiedlich erlebten. Es kann da eine ganz einfache Erklärung geben", na denn halt.

Also ich war jeweils in den Monaten Mai bis Juli und September/Oktober dort. Also nix von allen Dreckschleudern geschlossen. Könnte sein, wenn du schreibst "von Madrid kommend", könntest du die von mir erwähnte E 5 von Vitoria herkommend meinen. Die sich durch das enge Tal schlängelt. Dort findet man im Tal hinten tatsächlich Industrie (wie beschrieben).

Wenn du nun als gewiegter Meteorologe schreibst "Durch die Wetterlage fliesst der ganze Qualm der Kamine und auch die Abgase zwangsläufig den Berg runter durch die Täler nach SB". Hast zwar recht, dass es Wetterlagen gibt, bei denen der Wind sicher vom Tal in Richtung San Sebastian strömt, dies ist aber absolut nicht zwangsläufig, wie etwa das Wasser immer vom Berg in tiefer gelegene Gegenden fliesst. Wenn du mal bei "El Tiempo" schaust (heute zum Beispiel), wirst du sehen, dass innerhalb einer Woche in San Sebastian der Wind aus allen möglichen Himmelsrichtungen mit unterschiedlicher Intensität bläst. Also nix mit zwangsläufig, es wechselt von Tag zu Tag und sollte der Wind dann mal vom Tal gegen die Stadt blasen, heisst das noch lange nicht, dass dort auch spürbar riechbare Luftmassen ankommen. Bin übrigens allergisch gegen Industriegestank und könnte Städte nennen, bei denen man früher fast die Nase schliessen musste, heute aber doch immerhin Fortschritte gemacht wurden, was die Gestanksemmissionen anbelangt, doch die von dir erwähnten starken Emissionen in San Sebastian habe auch ich bis anhin während der Aufenthalte, noch nie wahrgenommen.

Übrigens, wenn ich auf der Autobahn hinter einem Stinker herfahre, versuche ich auch diesem Geschmäckchen zu entkommen und zwar vorwärts. Muss das auch nicht haben. Apropos Autobahn, wenn man von Irun kommend, nach dem langen Tunnel (bevor man auf die Stadt sieht) in Richtung Meer schaut sieht man höchstens Bäume, Wiesenborde und Wohnsiedlungen und zwar bis die Autobahn den Berg hochsteigt. Zwar zugegebener Masse keine sehr schönen (zwischen 6 und eher wenige bis 13 geschossige) kommt mir da die Mittelmerküste in den Sinn mit der Schönen Costa Brava bis hinab bis zur Costa Blanca. Irgendwo leben die Menschen halt und das ist in der Regel die Agglomeration um die meist doch schönen Altstädte.

Wenn du nun immer noch schreibst "unten im Ort durch welchen sich die Autobahn mitten durchpflügt", wurde dir ja schon erklärt, dass dem nicht so ist und die Autobahn in Tat und Wahrheit die Stadt umfährt und zwar am äussersten möglichen Punkt. Weiter südlicher beginnt dann in etwa der Berg.

Wenn ich denke, was du da schon alles negatives geschrieben hast von San Sebastian, das absolut nichts mit verschiedenem Erleben (wie du schreibst) zu tun hat und wie du zu deine "Erleben" von San Sebastian gekommen bist ("Wir sind immer nur durchgefahren, bzw haben uns im Ort verfahren") muss ich leider annehmen, dass du San Sebastian überhaupt nicht kennst oder kaum (was man unter kennen landläufig versteht) und dass hinter deine Berichterstattung über San Sebastian doch einige Fragezeichen zu machen sind. Verzeih mir meine Offenheit, aber der Leser hier hat doch das Recht auf eine objektive und auf eine gut recherchierten Berichterstattung.

Bin übrigens nicht bei einer Touristik Agentur angestellt und den Lohn bekomme ich auch nicht von San Sebastian.

Es grüsst Visita

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du, ich will hier auch keinen Krach heraufprovozieren, aber - und da geht kein Weg dran vorbei - SB ist unser schlechtestes Spanienerlebnis, als Nadelör der LKWs der hässlichste Flecken Europas.

Vermutlich kannst du das genausowenig glauben wie ich das es dort schön sein soll. Vielleicht haben wir ja beide recht. Kommt vermutlich drauf an wann man dort ist bzw war.

Beim Wetter kommt es übrigens nicht auf die Richtung an, mehr auf den Luftdruck. Jeder der einen offenen Kamin hat kennt dies. Es gibt Tage da zieht gar nix durch den Kamin, sondern alles ins Wohnzimmer. Selbst wenn er dann warm ist kann man aussen am Haus beobachten wie er nach Austritt am Kamin wieder runter zieht.

Am Samstag flieg ich nach Malaga. Da werde ich dann mal aus 10000m nen Blick drauf werfen :-)

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1055
Du, ich will hier auch keinen Krach heraufprovozieren, aber - und da geht kein Weg dran vorbei - SB ist unser schlechtestes Spanienerlebnis, als Nadelör der LKWs der hässlichste Flecken Europas.

Vermutlich kannst du das genausowenig glauben wie ich das es dort schön sein soll. Vielleicht haben wir ja beide recht. Kommt vermutlich drauf an wann man dort ist bzw war.

Du warst im Februar dort, da wollte ich von den Temperaturen her nicht dort sein. Du schreibst von verdrecktem Schnee, den Du da gesehen hast.

Zu so einer Zeit wird diese Region sicher trist aussehen und die Spanier selber nach getaner Arbeit ihre schönen vier Wände geniessen.

Ausserdem kalte Luft drückt Abgase zum Boden hin. Umso wärmer es ist, desto mehr steigen diese hoch und verteilen sich in der Höhe.

Selbst in der schönen Stadt Freiburg gibt es zu gewissen Wetterlagen in der kühleren Jahreszeit das Phänomen von künstlichem Schnee, welches von einer Fabrik erzeugt in der Umgebung niedergeht. Das ist dann jedesmal eine Schlagzeile in der Badischen Zeitung.

Dennoch würde dadurch kein grösserer Imageschaden für die Stadt entstehen.

Du hast San Sebastian negativ erlebt, andere positiv. Oke, als Meinungsinformation kein Problem. Nur daraus eine Stadt und Region generell so abzuwerten, wie Du das hier gemacht hast, finde ich nicht in Ordnung.

Deine Beiträge haben die Industrielandschaft zwischen französischer Grenze und der Stadt ergänzt, dabei sollten wir es nun wirklich belassen. :cool:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Noch eine sehr positive Sache zu San Sebastian - der Winterdienst! Das war kein künstlicher Schnee, sondern echter. Alle paar km standen Schneeräum-/Streufahrzeuge mit Blinklicht standby bis Frankreich. Da rede ich von 2-6 Fahrzeugen auf jeder Seite alle 3-5km. WOW - da haben wir gestaunt. So ein massives Aufgebot kennen wir aus D nicht. Die streuen auch ganz grobe Salzkörner, nix für den Lack. Ein Glück fahren wir ein altes Auto.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1055

Ein Tipp für komplett Nordwestspanien und die Atlantikküste. Um da im Meer zu baden, sollte man zwischen Juni und Mitte September hin. Selbst im Mai ist es dort zeitweise noch relativ kühl und regnerisch. Ein Mix von Allem, Sonne, Wind, Regen, ...

Wer die Region kulturell erleben will, sollte die Vor- und Nachsaison nutzen. Denn in der spanischen Ferienzeit ist halb Madrid am Atlantik, bevorzugt in Asturien anzutreffen.

Ins Baskenland würde ich ab Mitte Oktober bis Mitte/Ende April nicht unbedingt reisen. In dieser Zeit ist Andalusien oder der Algarve in Portugal vom Wetter her wesentlich angenehmer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mir persönlich hat San Sebastian sehr gut gefallen und kann daher die ausgesprochen negative Beurteilung auch nicht unterstützen. Zur Untermalung noch ein paar Fotos.

post-420-1385423651,9033_thumb.jpg

post-420-1385423651,7326_thumb.jpg

post-420-1385423651,7836_thumb.jpg

post-420-1385423651,8375_thumb.jpg

post-420-1385423651,8706_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Peter :winken:

danke für die Einblicke zu San Sebastian. Nun kann sich ein Unbedarfter auch eine Vorstellung machen wie es in etwa da aussieht. Ganz andere Gegend als an der Südküste, etwas wilder wie mir scheint, doch auch mit einem gewissen Charme. Auch der Stil der Häuser unterscheidet sich sehr, gleichen sie doch schon eher unserer deutschen Bauweise. Dieses fiel mir auch in Katalonien auf. Je östlicher man in Spanien kommt, umso geradewinkliger die Häuser und rechtwinkliger die Dächer.

Schön, das du dich nach langer Zeit auch wieder zum schreiben entschloßen hast :) hoffe wir lesen noch viel von dir auch von der Costa Blanca, wo ich mich bevorzugt aufhalte

L G Julchen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Grüss dich Pedro

Wenden wir uns dem schönen zu. Gut hast du dies gemacht. Wirklich ein schöner Ausblick zeigen deine Bilder aus der Höhe des Monte Igueldo. So wohl auf die Stadt wie auch westwärts in Richtung der schon etwas wilderen und natürlicheren Küste. Die Häuser an der Concha entlang zeigen auch, dass San Sebastian früher ein sehr nobler Ort war. Diese Zeit als sogenannter "nobler Badeort" "läuteten" die königliche Familie zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein, als sie ihre Sommerresident nach San Sebastian verlegte und Aristrokaten und der Geldadel nachzogen. Zu dieser Zeit bewegte sich alles was Rang und Namen hatte in San Sebastian.

Zeuge davon sind die Gebäude an der Concha. Eben auch die verschnörkelten Lampen, Geländer und Bänke auf "Rambla". San Sebastian hat also Geschichte, die aber noch viel weiter zurückreicht. Kann mir gut vorstellen, dass San Sebastian in Urzeiten ein Fischerdorf war. Der muschelförmige Hafen mit dem Berg davor mag einen gewissen Schutz vor Stürmen gegeben haben. Obwohl bei Sturm die Brandung bis zehn Meter und mehr über die hohen Mauern der Concha hinausschlagen. Auch dies ist San Sebastian.

Es grüsst Visita

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1055
Obwohl bei Sturm die Brandung bis zehn Meter und mehr über die hohen Mauern der Concha hinausschlagen. Auch dies ist San Sebastian.

Sowas kann man am Atlantik in allen Städten immer wieder erleben. In Gijon sah ich mehrere Meter hohe Wellen gegen die hoch gelegene Uferstrasse der Stadt schlagen und immer wieder kam ein Teil des Wassers oben an und spritzte voll auf die Strasse. Für die Menschen dort normal und die Autos fuhren voll und ungebremst hindurch. :D

Das war dort normal und kein Sturm, sondern nur ein stark aufgewühltes Meer bei Flut.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Güss dich Zugvogel

Also mit derart hohen Brechern habe ich San Sebastian nur zwei Mal erlebt. Normal, wie ich es nenne, konnte man doch bei Ebbe ca 40 Meter fast weissen Sandstrand sehen. Aufgewühlte See wie du es nennst ist aber schon sehenswert. Zu bemerken ist, dass es zu solchen grossen Wellen kommt, trotz dem die Bucht durch den "Berg" davor doch ziemlich geschützt ist, also nehme ich an, dass zu damaligem Zeitpunkt trotzdem eine Sturm wütete.

Es grüsst Visita

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1055

Gijon liegt direkt am Meer und hat keine geschützte Bucht wie San Sebastian. Ich fuhr ja selber über die Uferstrasse. Die Sonne schien und es war kaum Wind. Die Leute schlenderten normal über die Strasse und achteten genau auf die Wellen und wichen diesen geschickt aus. Für die war das ganz normal, ohne irgendwelche Panik.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

An der Konversation teilnehmen

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

  • Gleiche Inhalte

    • Von Joaquin
      Das hat es so wohl auch nicht gegeben. Eine eher ungewöhnliche, fast schon sureale Situation bei den Stierläufen von San Fermin in Pamplona, bei der ein menschlicher Pfropfen die Stiere bei ihrem Einlauf in die Stierkampfarena hinderten.

      Ursache bei den siebten Stierläufen in diesem Jahr, wird hier wohl eine Person gewesenen sein, die beim engen Einlauf in die Stierkampfarena von Pamplona einen Massensturz verursacht hatte. Rein mathematisch gesehen, reicht hier eine Person aus, so dass bei reichlich nachfolgenden, darüber stolpernden und fallenden Menschen, niemand mehr rechtzeitig aufstehen kann und sich diese dann aufeinander türmen und verkeilten. Damit entstand dann dort ein menschlicher Pfropfen in dem selbst am Ende die Stiere hinein liefen und nicht mehr weiter kamen.

      Ein durchaus absurdes Bild, welche zahlreiche Verletzte nach sich zog. Viele aufgrund von schwerster Quetschungen, deren Ursache wohl der hohe Druck im unteren Teil der menschlichen Mauer war oder auch aufgrund das immer mehr von hinten nachrückenden Personen und Stiere.

      Wer nicht zu zart besaitet ist, der kann sich den siebten Stierlauf hier anschauen:

      Un tapón humano en la plaza complica el séptimo encierro de San Fermín 2013
      http://www.rtve.es/v/1932512/


      PS: Zur reinen Stierkampf-Meinungs-Debatte, gibt es hier schon einen Thread: Die Stierkampf Debatte und Kontroverse - Kultur und/oder Tierquälerei?
    • Von Joaquin
      Vom 6. Juli bis 14. Juli finden in Pamplona die alljährlichen Feiern zu Ehren des Schutzpatrons von Pamplona, San Fermín.

      Für die meisten ist dies gleichbedeutend mit der weltweit bekannten Stierhatz (Corrida de Toros) durch die Straßen von Pamplona. Dabei ist dies nur ein Teil der feiern in Pamplona, welche durch den Buchautor Ernest Hemingway zu weltweiten Rum gelangten.

      Auch dieses Jahr erlagen zahlreiche Besucher und Mitläufer dem Ruf der Corrida und verletzten sich dabei. So wird derzeit von 115 Verletzten ausgegangen, wobei lediglich 10 ernsthaft verletzt wurden und ins Krankenhaus eingewiesen werden mussten.

      Dabei sind gar nicht mal die 600 und 700 Kilo schweren Stiere das Problem, sondern die zahlreichen und oftmals betrunkenen Läufer, die sich gegenseitig Behindern und Schupsen. Denn die Stiere laufen im Prinzip nur durch die Straßen und wenn es geht hüpfen sie sogar über gestolperte Menschen. Bei den Massen an Menschen die sich jedoch dort in den engen Gassen gegenseitig behindern, stolpern dann selbst auch die Stiere über Menschen und verletzten diese dabei.

      Seit Beginn der Aufzeichnungen aus dem Jahre 1924 kamen insgesamt 14 Läufer bei der Corrida ums Leben. 2003 war es zu Letzt ein 62-jähriger Spanier gewesen.
    • Von Joaquin
      San Miguel ist streng genommen der spanische Name für den Erzengel Michael. Aber da man ja weiß, dass gerade die Mönche das alkoholische Getränk Bier hinter den Klostermauern zu seinem unverwechselbaren Geschmack verhalfen, könnte dieser christliche Name ja durchaus einen christlichen Ursprung haben. Tatsächlich ist dem nicht so. Die Firma verdankt ihren Namen einem kleinen Ort in Manila (Philippinen), welches sich San Miguel nannte (heute Cebu City). Dort hat die Firma 1890 ihren Ursprung und gehört heutzutage unter Mahou-San Miguel zu dem größten Bierproduzenten Spaniens.

      Gerade was den Geschmack angeht konnten die spanischen Biere früher kaum dem deutschen Bier das Wasser reichen, was sich aber heutzutage doch erheblich gebessert hat. San Miguel ist sicherlich die bekannteste und beliebteste spanische Biersorte, die heute auch wirklich trinkbar und genießbar ist.

      Cerveza San Miguel Especial Bierdose


      Im übrigen war der für seine Joghurts bekannte und ursprünglich spanische Hersteller Danone, 1997 mit knapp 82% Mehrheitseigner der Firma San Miguel, bis sich dann ab dem Jahr 2000die Firma aus den alkoholischen Geschäften zurückzog und alle diesbezüglichen Anteile verkaufte.

      Das Bier San Miguel gibt es in den folgenden Veriationen:
      San Miguel Especial [La de siempre] San Miguel Nostrum [strong Lager] San Miguel Ice Beer [ya no existe] San Miguel 1516 [más exclusiva] San Miguel 0,0% San Miguel 0,0% Manzana [sin alcohol con aroma de manzana] San Miguel Sandy [con limón] San Miguel Eco [ecológica] San Miguel Invierno [de navidad, solo sale algunos años] San Miguel Selecta XV [Cerveza EXTRA]
    • Von Jule
      Gestern war in Conil de la Frontera die Romería, sie findet immer an dem Sonntag statt, der dem 20 Januar am nächsten ist.
      Wenn das Wetter schlecht ist wird sie auch schon mal verschoben, dass lieb ich so an den Andalusiern, man darf auch ruhig mal ein Fest versieben.

      Der heilige Sebastian (hier natürlich aus Pappe) wurde morgens aus seiner Kapelle geholt und die 11 Kilometer bis nach El Colorado geschleppt, wo man wiederum einen kleinen Gottesdienst abhielt um ihn dann wieder zurück in sein Dorf zu bringen.
      Alles war auf den Beinen, oder mit Trecker oder zu Pferd unterwegs um den heiligen Sebastian auf seinem Weg zu begleiten.
      Bei diesem Fest haben die meisten einen Rucksack dabei mit kleinen Köstlichkeiten aus der Provinz, z.B. Paprikawurst, Schinken, Käse, Brot, irgendwas selbstgebackenes, das meiste sehr fettig weil man ja unterwegs auch durstig ist und viel trinkt, sonst wäre man ja zu schnell betrunken.

      Traditionell gibt es Fino (trockenen Sherry), die Männer haben meistens ein Glas an einem Lederband um den Hals, fast alle haben Pappbecher dabei und man wird unterwegs auf dem fröhlichen Pilgerweg ständig mit irgendwas gefüttert und das Gläschen wird nur selten mal leer.



      In den Pinienwäldern vor El Colorado finden gemütliche Picknicks statt, oder es wird gegrillt.
      Auf dem großen Feriaplatz in El Colorado gibt es auch ein schönes Fest mit vielen Ständen wo kulinarisches angeboten wird.


      Hier mal ein paar Eindrücke von gestern.
  • Aktuelles in Themen