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Galicien neben der ETA

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Terror in Spanien: ETA tot, jetzt kommen die Galicier!

Man sollte denken, ohne die ETA sei Spanien sicherer. Weit gefehlt.

Die spanische Polizei hat in der nordwestlichen Region Galicien sechs mutmaßliche Terroristen festgenommen. Sie hätten für den kommenden Dienstag, den «Tag der Verfassung» in Spanien, Anschläge geplant, berichteten spanische Medien am Samstag unter Berufung auf die Ermittler. Bei einer Razzia seien knapp zehn Kilo hochexplosive Stoffe beschlagnahmt worden.

Vier der mutmaßlichen jugendlichen Terroristen waren am Mittwoch dingfest gemacht worden, zwei weitere in der Nacht von Freitag auf Samstag. Ihnen werden der Besitz von Sprengstoffen und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation zur Last gelegt. Sie sollen als Mitglieder der Untergrundorganisation «Galicischer Widerstand» in mehrere in den vergangenen Jahren verübte Anschläge verwickelt sein.

Die extrem linke Gruppe war 2005 erstmals in Erscheinung getreten. In einem Manifest hatte sie damals den bewaffneten Kampf für ein unabhängiges Galicien ausgerufen. Die zahlreichen seitdem verübten Bombenanschläge in der Region richteten sich vor allem gegen Bankfilialen und Parteibüros. Menschen sind dabei bislang nicht getötet worden.

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    • Von Blütenfreund
      Reisebericht: Meer- und Weinreise mit dem Wohnmobil durch Nordspanien/ Galicien im Spätsommer 2014

      Galicien -  viel Schönes und Abwechslungsreiches auf kleiner Fläche (kleiner als Nordrhein-Westfalen!):

      - es grünt und blüht von Januar bis Dezember
      - Hügelland, Mittelgebirge und hohe Berge über 2.000 m Höhe
      - Weinanbau auf extremen Steilhängen und an Atlantikstränden
      - hohe Wellen an den Surferstränden
      - flache Badestrände an den Rias
      - hübsche Dörfer
      - schöne Städte
      - sakrale Kunst im Land des Jakobsweges (nicht nur in Santiago de Compostela)

      Fotobericht mit Galicienkarte und Karte unserer Transitroute durch Frankreich:

      camping-bus.de/Reiseberichte/Nordspanien-Galicien-2014/Reisebericht-Wohnmobil-Nordspanien-2014.html
      Für die Anreise wählen wir diesmal die ungewöhnliche Route durch die Schweiz da wir die Reise mit einem Besuch bei Wohnmobilfreunden am Thuner See verbinden.
      Die Weiterreise erfolgt am Genfer See entlang über Clermont-Ferrand nach Westen, eine für uns bisher unbekannte Transitroute durch Frankreich. Dabei entdecken wir südlich von Limoges eine weitgehend mautfreie Route, auf der wir weiträumig Bordeaux und die seit 2013 mautpflichtige A 10 nördlich der Abfahrt Capbreton umfahren.
      Das Baskenland, Kantabrien und Asturien durchqueren wir diesmal rasch, um genug Zeit für Galicien zu haben. Trotzdem entdecken wir in Kantabrien uns bisher unbekannte sehenswerte Plätze und Orte und übernachten sogar neben Elefanten und Antilopen.
      Bei hervorragendem Wetter bleiben wir zunächst einige Tage in den Küstenregionen im Norden Galiciens. Zwischen den fjordähnlichen Rias/ Flussmündungen schieben sich bis zu 600 m hohe Hügelketten in den Atlantik und bieten phantastische Ausblicke auf Orte, Strände und Meer.
      Ein Stadtrundgang durch die sehenswerte Altstadt von Betanzos steht auch auf dem Programm und bei der Gelegenheit begegnen wir zufällig dem Präsidenten von Panama. Nachdem wir uns gerade vorher über ein Wildschwein auf einem Kirchendach gewundert haben wundert uns hier garnichts mehr.
      Der wildeste Zipfel in Spaniens Nordwesten zieht uns immer wieder an - karge ans nordnorwegische Fjell erinnernde Landschaft,Vegetation, Strände, Wellen, Fels-Skulpturen. Nur wenige Kilometer landeinwärts bestimmen winzige Dörfer mit kleinbäuerlicher Landwirtschaft mit grünen Wiesen, Feldern und Kühen das Bild.
      In der 2. Hälfte dieser Reise wollen wir uns vor allem in den Weinanbaugebieten Galiciens umsehen. Deshalb haben wir für diese Tour die Zeit der Weinlese gewählt wenn die reifen Weintrauben an den Weinstöcken hängen. Es gibt eine Region in Galicien, in der sich Meer und Wein "die Hand geben" - die Umgebung von Cambados. Hier ziehen sich die Weinberge bis an die Strände.
      Unsere "Weinreise" durch Galicien führt uns jetzt im Süden im Grenzgebiet zu Portugal zunächst am Unterlauf des Rio Miño und seiner Seitentäler durch das Weinbaugebiet Ribeiro.
      Nach einem Abstecher in die Stadt Allariz fahren wir weiter nach Verin, dem Zentrum der Weinbauregion Monterrei im Südosten Galiciens.
      Von dort überqueren wir ein Gebirge und setzen unsere Reise fort in der Weinbauregion Valdeorras. Hier führt uns das Glück des Zufalls in eine "Weinhöhle" und als Dank für unsere Besichtigung bekommen wir auch noch zwei Flaschen Wein geschenkt.
      Die Steilhanglagen der Weinbauregion Ribeira Sacra in den engen Tälern des Rio Sil und Rio Miño hatten wir als landschaftliche Höhepunkte an das Ende der Reise gelegt.
      Besonders dramatisch sind die Blicke von den verschiedenen Aussichtspunkten in den Canyon des Sil. Als "Bonus" bietet das schöne Herbstwetter Frühnebel in den Tälern und wir genießen unsere wohnmobile Freiheit darüber.
      An unseren letzten Tagen in Galicien genießen wir bei perfektem Urlaubswetter nochmal den Blick auf die Weinberge und natürlich auch den Wein in flüssiger Form am Rio Sil und Rio Mino.
      Mit dem Rauschen der Atlantikwellen an den algarveartigen Felsstränden der Nordküste verabschiedet sich dieses wunderschöne Land von uns bis zum nächsten Besuch.
      Wir gönnen uns eine Woche für die Rückreise und legen sogar zwei Ruhetage in Frankreich ein obwohl wir diesmal eine sehr kurze und fast völlig mautfreie Strecke von Spanien über Luxemburg nach Deutschland wählen.
      Neugierig geworden?
      Hier nochmal der Link zum Reisebericht auf unserer Homepage mit Detailinformationen zu Stellplätzen, Weinbauregionen und vielen weiteren Fotos
      camping-bus.de/Reiseberichte/Nordspanien-Galicien-2014/Reisebericht-Wohnmobil-Nordspanien-2014.html
      Viel Spaß beim Lesen und Reisen
      Jürgen

























    • Von axel
      Wer dieser Strand (Praia das Catedrais) norden Galiciens im Sommer zwischen dem 1. Juli und 30 September besuchen will, sollte sich vorher auf dieser homepage https://ascatedrais.xunta.es eine Bewiligung besorgen. Gratis!. Damit wollen sie den massiven Zufluss von Menschen beschränken.
      In den letzten Jahren gab es einige Tage bis zu 16000 Besucher pro Tag, damit will die Galizische Regierung schluss machen. Wie gesagt, im Sommer von 1/07 bis 30/09 werden höchstens bis 3000-5000 Leute pro Tag besuchen dürfen. Es wäre doch schade, wenn jemand dort hin fahren würde und dann diesen Strand nicht besuchen dürfte, darum schreib ich diese info hier im forum.  
       
      +info:
      http://www.playadecatedrales.com/
      https://ascatedrais.xunta.es
       
       
       
       
    • Von Joaquin
      Die baskische Terrororganisation ETA, hat es auf nicht weniger als 800 Todesopfer durch ihre Terrorattentate gebracht. Doch laut einem Kommuniqué des "Kollektivs der Baskischen Politischen Gefangenen", scheint sich bei diesen ein Sinneswandel ergeben zu haben. Dort ließen sie verlauten, dass sie viel Leid und vielseitigen Schaden verursacht haben. Ebenso gaben sie an, die volle Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen und mit den Behörden zusammen zu arbeiten. Man möchte dabei auch darüber sprechen, wie entlassene Aktivisten wieder in die Gesellschaft integriert werden können.
      Klingt es zu abgedroschen, wenn Terroristen in Haft Reue bekunden? Sicher, der erste Gedanke ist, die wollen irgendwie früher entlassen werden. Aber urteilen wir bei so etwas nicht viel zu sehr emotional und dann doch einen Tick zu voreilig? Ist es nicht gerade das Ziel solcher zivilisierten Rechtssysteme, Täter zu reuigen und produktiven Bürgern einer Gesellschaft zu machen, anstatt nur an Rache zu denken? Ich denke schon, auch wenn man es als direktes Opfer naturgemäß, nicht so empfindet. Aber wer glaubt heute noch, dass die freien, Ex-Gefangenen der RAF (Rote Armee Fraktion), noch eine Gefahr in Deutschland darstellen?
    • Von Joaquin
      Am 29. Juli 2009 sprengten ETA-Terroristen vor dem Kasernengebäude der Guardia Civil im nordspanischen Burgos, eine in einem Lieferwagen versteckte Bombe. Hierbei wurden160 Menschen verletzt, darunter auch zahlreiche Kinder.
      Nun wurde drei ETA-Terroristen der Prozess gemacht und dabei der Urteil verkündet. Den zwei Männern und der einen Frau, wurde dieser Anschlag als 160-facher Mordversuch angerechnet. Da in Spanien eine Summierung der Strafen möglich ist, wurde somit jeder Mordversuch zu einer Gefängnisstrafe von 3860 Jahren aufsummiert, wodurch die Haftstrafe um so viel höher ausfällt. Dies ist damit die höchste Strafe, die jemals für ein Eta-Anschlag verhängt wurde.
      Rein Theoretisch würden also die Gefangenen erst im Jahr 5873 das Gefängnis verlassen dürfen, was so gesehen, natürlich unmöglich ist. Aber in Spanien beträgt die real zu verbüßende Haftstrafe 40 Jahre, wodurch sich das Strafmaß für die Verurteilten doch erheblich ändert.
    • Von Joaquin
      Galicien ist der westlichste Punkt des spanischen Festlandes und ebenso auch der nördlichste Punkt. Nun hat es in der Rubrik Regionen + Städte ein eigenes Forum bekommen.

      Dies ist die Beschreibung dazu:

      Galicien - Galicia, ist eine autonome Gemeinschaft mit der Hauptstadt Santiago de Compostela und den Provinzen La Coruña, Lugo, Orense (Ourense) und Pontevedra.


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