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Joaquin

Größte Solar-Anlage Spaniens wird von deutschen Firmen für 150 Millionen Euro gebaut

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Spanien hat was Solar-Anlagen angeht gegenüber Deutschland einen eindeutigen, geographischen Vorteil. Aus diesem Grunde investieren auch deutsche Firmen in das Land. Aus München kommt die Firma BayWa, welche nun zusammen mit der baden-württembergische Wirsol Solar AG, rund 70 Kilometer nordwestlich von Alicante, einen neuen Rekord in Spanien brechen will. Dort soll ein Solarpark entstehen und zwar genau eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Nennleistung von 70 Megawatt. Um dieses Projekt zu realisieren haben beide Unternehmen ein Joint Venture gebildet und die BayWa AG wickelt das Geschäft über ihre für erneuerbare Energien zuständige Tochter BayWa r.e España ab.

Mit den Arbeiten zu dem etwa 150 Millionen Euro teurem Projekt, soll im April 2012 begonnen werden. Das Ende mit der vollständigen Inbetriebnahme ist für das Jahr 2012 geplant. Damit wäre dieser Solarpark, die größte Solar-Anlage Spaniens und einer der fünft größten weltweit.

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Hoffe nur sie haben in dem Behördendschungel alle Genemigungen eingeholt und haben auch Anschlüsse, die die Energie weiterleiten.

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Mir ist die Meldung auch etwas zu dünn. Was ist der Hintergrund? Wer betreibt das Teil? Wohin geht der Strom? Förderungen? Zapatero hatte ja letztes Jahr viele Investoren verprellt, ihnen hohe Verluste zugefügt indem er die Förderung drastisch beschnitt. Da traut sich ja kaum einer mehr ran. Ist das jetzt ein Staatsprojekt?

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Hintergund ist doch in der Regel der finanzielle Gewinn. Für den Rest sollte man sich evt. auf die Firmenseiten begeben und schauen ob die Meldungen dort näher erläutert werden.

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Ist schon merkwürdig: In Andalucía sind 10 grosse Solaranlagen nicht an das Netz angeschlossen, weil sie 'angeblich' zu spät betriebsfertig waren. Stichtag war der 01. Oktober 2009.

Lieferanten der Module: Deutsche Unternehmen. Bau und Inbetriebnahme: Spanische Unternehmen. Die Spanier haben ihr Geld bekommen - sie wurden ja zwangsweise von den Deutschen mit dem Bau und der Inbetriebnahme beauftragt. Die Deutschen standen dann im Regen, denn sie sollten aus den Einnahmen der Stromverkäufe bezahlt werden.

Das war wieder so ein typisch schräger Zug der Spanier, mit dem sie sich ausserordentlich 'beliebt' gemacht haben bei den Nordeuropäern. Kohle einsacken, ein paar Arbeitsplätze (natürlich nur temporär!) schaffen, dann das Gesetz gnadenlos zuschlagen lassen, so dass der Stichtag kurz vor dem Termin der Einspeisung liegt.

Bevor sich das Drama wiederholt, sollten erst einmal die bestehenden Solaranlagen ans Netz gebracht werden. Solange die nicht einspeisen dürfen, ist es nur ein finanzieller Verlust für die deutschen Modulhersteller. Die Spekulation mit Subventionen ist es gelaufen, vor allem in Spanien.

Ich finde das Gebaren der Spanier unmöglich. Verbot des Anschlusses von Freiland-PV-Anlagen, dann wieder (angeblich) ein neues Projekt. Bahnlinie entlang der Küste, die ca. 2.000 Jahre abbezahlt werden muss... die Liste der durchgeknallten Projekte ist zu lang für ein wirtschaftlich stabiles Europa.

Ich frage mich immer wieder, was die Verantwortlichen in Spanien so rauchen, um ihre absurden Phantastereien auch noch zu verbreiten. Brüssel sollte sofort den Geldhahn für das Land zudrehen, bis Spanien wieder auf dem Boden der Realität angekommen ist und die Korruption nachweislich abgeschafft hat.

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Gast Gast1055

Also, wo bisher die BayWa AG eingestiegen ist, hat immer alles Hand und Fuss gehabt.

Das sind keine Phantasten, sondern gewinnorientiert denkende Bayern. :)

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Joaquin, das mit dem Gewinn ist schon klar. Nur - wo soll der herkommen? Das Alemanias High-Tech Unternehmen damit Um§satz machen ist gut.

Mir geht es aber ums Projekt. Denn eins ist klar. Mit Solar kann man ohne Zuschuss kein Geld verdienen, nach wie vor sind die Investitionskosten zu hoch, die Lebensdauer zu gering.

Das rechnet sich nur über Subventionen. Da hatte ES früher weniger gezahl als D, vor 2 Jahren kürzte Zapatero dann noch den Zuschuss salop gesagt um die Hälfte. Viele Investoren haben nun Verluste.

Ein Aufschrei ging durch die Finanzwelt "auf diesen Staat ist kein Verlass". Weitere Gelder wurden aus ES abgezogen, Investoren verschreckt. Ein grosses Eigentor in der Crisis.

Nun werden da einfach so 150 Mios in den Raum geworfen und keiner weis warum, weswegen und was überhaupt mit dem Strom passieren soll.

Und das in der Krise wo doch Solar ohne Zuschüsse klar Verluste bringt, der spanische Staat Vertrauen verloren hat. Auf deren Webseiten steht nichts drüber. Würde mich mal interessieren was dahinter steckt. Soviel Geheimniskrämerei wo doch sonst gleich immer mit Rechenmodellen und erwarteten Gewinnzahlen geprotzt wird. Eins ist auch klar, dumm sind die nicht. Ich interessiere mich schon seit vielen Jahren für alternative Energien und finde das schon merkwürdig.

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Das Problem sind ja nicht die Anlagen ansich, sondern die Verteilung der gewonnenen Energie, da hapert es sogar in D.

Die mussten letztlich sogar gratis an die Ösis(sorry) abgeben, damit nichts "verkommt".

Also liegt alles in den Händen derer, die die gewonnene Energie auf den Weg bringen sollen. Und da wiehert der Amtsschimmel!

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Interessantes Thema!

der Thread solle am laufen gehalten werden. Viele Häuslebesitzer sitzen in den Startlöchern um sich eigene Solaranlagen zuzulegen, welches sich gerade in südlichen Ländern als sehr rentabel erweisen könnte. Doch selbst wenn die eigene Elektizität einen guten Standart aufweist , kaum möglich durch die alten und maroden Zu- und Abläufe der Elektizitätswerke............!

Inselanlagen, welche im Moment oft die einzige Möglichkeit der Endverbraucher sind, um sich etwas unabhängiger von den Stromgesellschaften zu machen sind auch nicht so rentabel , also sieht man eher davon ab.

In der Vergangenheit haben Iberdrola und Co. eher kassiert als saniert. Klar, haben sie ja nichts davon wenn die Abnehmer eigenen Strom produzieren und wer schneidet sich schon gerne ins eigene Fleisch!!??

Wir wissen ja alle, wie die Infrastruktur u.a. auch in Spanien aussieht und es wird , wenn überhaupt ,lange dauern dieses komplett, oder wenigstens das Wichtigste auf einen guten Standart zu bringen.

Dazu werden wie die Erfahrung zeigt erst einmal wieder Subventionen und zwar nicht an den kleinen, sondern an die Gesellschaften als Anreiz fliessen müssen, doch woher nehmen wenn im Staat kein Geld mehr flüssig ist?

Somit beisst sich wieder einmal die Katze in den eigenen Schwanz.

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    • Von Entdecker
      Hallo,

      ich hatte mir bei meinem letzten Spanien-Aufenthalt eine Handy-Prepaidkarte für 20 Euro gekauft, wo man 20 Euro Startguthaben draufhatte. Gibt's dieses Angebot noch bzw. ein Nachfolge-Angebot? Oder etwas Ähnliches von einem anderen Anbieter?

      Ich bin auf der Yoigo-Homepage auf dieses Angebot gestoßen, bin mir aber nicht sicher, wie es zu verstehen ist: yoigo.com/tarifas/tarjeta/la-del-cinco.php (Warum werden Handys dazu genannt, und was kostet die SIM?)

      Ich will nur eine SIM kaufen, die ohne Vertrag läuft (also Prepaid), und zwar nur fürs Telefonieren und Simsen, kein Internet. (Geht hauptsächlich darum, erreichbar zu sein von D aus.)

      Danke + Gruß
      Entdecker
    • Von Joaquin
      "Ist einmal der Ruf ruiniert, lebt es sich doppelt so ungeniert", so zumindest lautet ein altes Sprichwort. Die Realität sieht aber oft anders aus, wie die spanische Gurke seit dem EHEC-Vorwurf sozusagen am eigenem Leibe erfahren darf.
       
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    • Von Joaquin
      Gibt es eigentlich schon die ersten Euro-Münzen mit dem neuem Spanischen König Felipe? Kann mir gut vorstellen, dass für Sammler die erste Ausgabe einen gewissen Wert haben könnte.
      Selbiges gilt ja auch für die Briefmarken, die nun mit dem neuem Königsbild gedruckt werden.
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    • Von Joaquin
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      Also alles bestens oder was?

      Das Problem ist zum einen, dass bis so etwas an das letzte Geld in der Kette durch gereicht wird, nämlich den Menschen selbst, dies noch recht lange dauern kann. Zum anderen wurde dieses Wirtschaftswachstum auch zu einem erheblichen teil auf Kosten eben dieser Menschen erwirtschaftet. Die Löhne wurden gedrückt und Rechte der Arbeitnehmer beschnitten. Nebenbei ist die Arbeitslosigkeit nach wie vor auf einem erschreckend hohem Niveau.

      Die Wirtschaft mag rein bilanztechnisch auf dem Niveau vor der Krise sein, die Menschen in Spanien jedoch, haben dieses Niveau noch lange nicht erreicht.
    • Von Joaquin
      Nicht alles, was die Spanier so Kultur und Feiern nennen, erschließt sich den dortigen Ausländern, bzw. in diesem Fall, den Deutschen. Hier eine leicht satirische, polemische und vielleicht auch etwas spöttische Reportage dazu.
      Como ven los alemanes las Fallas 1ªparte

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