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Kiebitz

Unterschrift gegen Tierquälerei

Empfohlene Beiträge

Unser Hund ist bei Tasso registriert. Daher bekomme ich den Newsletter.

Als Vegetarier und Verächter jeglicher Tierquälerei habe ich auch unterschrieben. Hier der Text. Unten der Link.

TASSO-Newsletter

Nur noch 71.300 Unterschriften fehlen!

8hours-Kampagne steht kurz vor sagenhaften 1 Million Unterschriften

Noch nie gab es so viele Unterschriften gegen den oft tagelangen, qualvollen Transport von Schlachttieren. Die deutsche Tierschutzorganisation Animals Angels hat diese Kampagne, die TASSO von Anfang an unterstützt hat, ins Leben gerufen, um zu bewirken, dass lebende Tiere, die für die Schlachtung vorgesehen sind, in Zukunft niemals länger als acht Stunden transportiert werden dürfen. Ziel der 8hours-Kampagne ist es, 1 Million Unterschriften zu sammeln. Dieses Ziel steht jetzt kurz bevor. Um bei den Verantwortlichen in der Europäischen Union die Forderungen durchzusetzen und um die Schallgrenze von 1 Million Unterschriften zu erreichen, ist die Kampagne bis zum 5. Januar 2012 verlängert worden.

Noch einmal appellieren wir im Interesse der Tiere an Sie, mit Ihrer Stimme tierquälerischen Langstreckentransporten von Schlachttieren unter meist unsäglichen Bedingungen ein Ende zu bereiten. Die Chance ist zum Greifen nah! Stimmen Sie für eine einmalige Kehrtwende, die den Tieren viel Leid ersparen kann.

Ihre Stimme wird hier gebraucht: 8hours

© Copyright TASSO e.V.

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Seinen Hund bei Tasso zu registrieren ist nebenbei auch eine gute Sache. Kostet nichts und man bekommt eine Plakette. So kann auch ein Laie ohne Chip Lesegerät den Besitzer des Hundes ausmachen. Überall und schnell.

Tipp kam seinerzeit von von Montgo. Inzwischen leider verstorben.

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Die Registration sollte sowieso zur Pflicht werden. Hätte auch nichts dagegen einen kleinen Unkostenbeitrag leisten zu müssen. Kostet aber nichts, außer man möchte freiwillig spenden. Wir haben dazumal die Unterlagen über Tasso gleich von unserer Züchterin mitbekommen als wir unsere Mona nach Hause holten und dieses auch sogleich ausgefüllt und abgesendet.

Unser erster Hund war einmal davon gelaufen und erst nach einigen Suchen und letztendlichen Anruf bei der Polizei wurde uns mitgeteilt, das der Hund eingefangen, abgegeben und dann erst einmal im Spritzenhaus der Feuerwehr unter gebracht wurde. Hätte sich kein Besitzer gemeldet wäre er ins Tierheim gekommen, da ja dazumal auch noch keine Erkennung möglich war. Tätoo und Chip gab es damals noch nicht!

Mein Mann hat sie dann im Spritzenhaus auch abgeholt, worüber der Hund und natürlich auch wir sehr glücklich waren uns wieder zu haben.

ps. der Hund ist dann auch nie mehr weg gelaufen ;-))

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Seinen Hund bei Tasso zu registrieren ist nebenbei auch eine gute Sache. Kostet nichts und man bekommt eine Plakette. So kann auch ein Laie ohne Chip Lesegerät den Besitzer des Hundes ausmachen.......

Unser Hund wurde vor etwa 1/2 Jahr bei Tasso mit seiner spanischen Chipnummer registriert. Plakette haben wir aber keine bekommen. Gestern kam aber ein Brief mit Spendenaufforderung von Tasso.

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Gast Gast1055
Gestern kam aber ein Brief mit Spendenaufforderung von Tasso.

[h=3]Zahlenverweigerer: Tasso e.V.[/h] [h=1]Europas größtes Haustierzentralregister[/h] [h=4]Bereits 4,5 Millionen Haustiere sollen bei Europas größtem Haustierzentralregister TASSO gemeldet sein. Pro Jahr werden laut eigenen Aussagen des Vereins 50.000 Tiere zurück vermittelt. Jeden Tag erreichen TASSO mehr als 2.000 Anfragen. Stolze Zahlen, die allerdings nicht um die wirklich wichtigen Zahlen zum Verein ergänzt werden. Denn nach einer monatelangen Hinhaltetaktik wurde nun erklärt, der Verein ist gegenüber CharityWatch.de nicht bereit, Finanzzahlen offen zu legen. Auch einem Leser wurde die Einsicht in die Jahresbilanz verwehrt. Damit sind Aussagen zur Verwendung der Spendengelder nicht möglich. Ein Spender sollte dem Verein kein Geld überweisen.[/h] CW-Meinung. Wer fremdes Geld sammelt, der sollte über die Verwendung der Mittel transparent informieren. Schließlich ist mit der Spende das Versprechen verbunden, das Geld entsprechend des Satzungszwecks zu verwenden. Für seriöse Organisationen ist dies selbstverständlich. Möglichst zeitnah wird über die Einnahmen und Ausgaben der Vorjahre berichtet. Über die Vorgaben von DZI, Spendenrat und VENRO ist die Veröffentlichung der Mittelverwendung quasi zum Branchenstandard erklärt worden. Deshalb gilt: Wer nichts zu verstecken hat, der wird dem Spender beziehungsweise Mitglied offen und ehrlich erklären, was er mit seinem Geld getan hat. Wer dazu nicht bereit ist, der grenzt sich selbst vom seriösen Teil der Branche ab.

CharityWatch.de - Europas grtes Haustierzentralregister

Es ist nicht alles Gold was glänzt !

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Gast Gast1055

[h=1]Transport kranker Tiere lobenswert?[/h]

CharityWatch.de - Transport kranker Tiere lobenswert?

Noch eine kritische Warnung vor Tasso e.V.

CW-Meinung. Die Tierschutzorganisation Tasso e. V. lobt in der aktuellen Pressemitteilung, was der Gesetzgeber ausdrücklich verbietet: Den Transport und die Einfuhr von kranken und schwachen Tieren nach Deutschland. Solche Einfuhren verstoßen gleichermaßen gegen Tierseuchenrecht wie gegen das Tierschutzgesetz. Es ist mehr als eine unter Tierschützern weit verbreitete Unart, entgegen der gesetzlichen Bestimmungen nicht transportfähige Tiere auf weite und anstrengende Reisen zu schicken, die häufig über tausende von Kilometern führen. Überdies eröffnet die Tasso-Presseinformation Interpretationsspielraum zu dem Begriff „Kriminelle“. So genannte und sehr häufig illegal durchgeführte Flugpatenschaften sind ein Instrument, das bisher überwiegend von Tierschutzorganisationen ge- beziehungsweise missbraucht wird. Flugpatenschaften sind nur dann legal, wenn sie über TRACES gemeldet werden und der „Flugpate“ eine entsprechende TRACES-Bescheinigung mit sich führt.

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Also mir ist wichtig, das ein Tier bei Verlust wieder gefunden und sein Besitzter auch ausfindig gemacht werden kann! Spenden kann ich, muss ich aber nicht!! Somit ist das für mich schon eine gute Sache.

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Hört mir bloss auf mit den Spenden :mad:

Die Maltäser bezahlen ihren "Ehrenamtlichen" 60% von den gesammelten Spenden (war vor 2 Tagen imTV glaube Sat1)

Ich spende keinen Cent mehr auf der Strasse! Alles Verkackeierei!!!

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Gast Gast1055
Also mir ist wichtig, das ein Tier bei Verlust wieder gefunden und sein Besitzter auch ausfindig gemacht werden kann! Spenden kann ich, muss ich aber nicht!! Somit ist das für mich schon eine gute Sache.

Ich beobachte seit Jahren diverse Tierschutzgruppen und das Thema Missbrauch von Spendengeldern und ist in kaum einem anderem Bereich so hoch wie hier.

Ich sehe das Problem mehr darin, was diese mit euren Daten machen? Denn wenn die nicht mal einen Einblick in ihre Spendenverwaltung geben, dann werden die genauso lax mit euren Daten umgehen.

Und was man über die Menschen direkt nicht bekommt, holt man sich im Umweg über die Tiere. Wohin diese Daten dann verkauft werden (was viel Geld bringt!) entzieht sich eurer Kenntnis.

Meine Hunde hatten am Halsband meine Telefonnummer, aber das wurde nie gebraucht. Meine Streunerkatzen hatten ein Halsband mit einer kleinen Kapsel. Das war einmal praktisch.

Aber im Grunde brauchte ich das nie.

Da wird viel Angst geschürt und einzelne Missbrauchsfälle so hoch gespielt, dass die Menschen davon verunsichert sich solchen Vereinen anschließen, ohne genauer hinzuschauen, was diese damit machen.

Ich bin da sehr kritisch aufgrund zahlreicher dubioser Erfahrungen.

bearbeitet von Gast1055

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Spende grundsätzlich nicht, helfe lieber da wo ich mit eigenen Augen sehe, das es ankommt.

Mein Beitrag zum Tierschutz leiste ich auch in persönlicher Form, Futter u. Deckenspenden, dierekt zum Tier, Vermittlung und Verpflegung obdachloser Tiere (Menschen manchmal auch).

Meine spanischen Freunde, die sich bisher bei der Protektora de animals engagiert hatten und Hund nach D verschicken, waren überrascht, als ich ihnen von den überfüllten Tierheimen in D. berichtete.

Die dachten tatsächlich das es in D. keine ausgesetzten Tiere gäbe...

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Gast Gast1055

Die dachten tatsächlich das es in D. keine ausgesetzten Tiere gäbe...

Aber das ist noch viel komplexer.

Die holen Hunde aus Spanien oder sonstwo, damit sie immer fast voll sind. Denn nur so bekommen sie auch viel Spenden. Ein fast leeres Tierheim steht vor dem Problem, das denen die kommunalen Zuschüsse gestrichen werden.

Also kaufen diese Tiere anderen Tierheimen oder Auslandslieferanten ab.

Ein seltsames, teils unwürdiges Hin- und Hergeschiebe von Tieren, was für mich mit wirklichem Tierschutz nur noch wenig gemein hat.

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Also ich spende auch schon lange nichts mehr, da ich der Meinung bin im allernächsten Umfeld Nützlicheres vollbringen zu können. Da weiß ich dann auch sicher das es ankommt. Gibt auch genug Elend um einem herum ,wenn man sich nur mal umsieht.

Trotzdem werde ich nach wie vor auch meine Futterspenden direkt in mein nächst gelegenes Tierheim bringen, aber keine Geldspenden! Bei einem Sack Trockenfutter weiß ich wenigstens genau, das dieses auch verfüttert wird.

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Hat aber nun nichts mit dem Eingangsthread zu tun, den da wird für eine Unterschriftensammlung gegen lange Viehtransporte geworben und dafür würde ich mich jederzeit auch mit einsetzen.

Datenmissbrauch fängt ja schon bei der Supermarktkasse z B. bei Stammkundenwerbung an und weiß doch schon Jeder das solche Datenkarteien gerne aufgekauft werden. Mal im Ernst, wer hat noch niemals seine Daten irgendwo preisgegeben, oder weiß genau wo diese dann gelandet sind?

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Gast Gast1055
Hat aber nun nichts mit dem Eingangsthread zu tun, den da wird für eine Unterschriftensammlung gegen lange Viehtransporte geworben und dafür würde ich mich jederzeit auch mit einsetzen.

In Deutschland gibt es klare Fahrzeitbegrenzungen und jeder Transporteur muss eine Sonderprüfung ablegen.

Auf andere Länder haben wir keinen direkten Einfluss. Da wird auch so eine Unterschriftensammlung kaum was bringen.

Datenmissbrauch fängt ja schon bei der Supermarktkasse z B. bei Stammkundenwerbung an und weiß doch schon Jeder das solche Datenkarteien gerne aufgekauft werden. Mal im Ernst, wer hat noch niemals seine Daten irgendwo preisgegeben, oder weiß genau wo diese dann gelandet sind?

Schon richtig, doch sollte man besonders bei Vereinen vorsichtig sein, die sich einer öffentlichen Transparenz entziehen.

Für mich ist www.charitiywatch.de eine gute Adresse schnell zu erkennen, ob solche Vereine sich transparent darstellen oder mit Geheimnistuerei. In so einem Fall gebe ich keinerlei Daten preis.

Ich erzähle euch etwas, was vor ca. 13-14 Jahren stattfand. Da gab es eine Tierschutzorganisation Arche 2000.

Da ich früher eine Galerie Arche 2000 hatte und zudem einheimische Blütenenergien - arche 2000 - Bltenessenzen unter dem gleichen Namen hergestellt und erforscht habe, riefen bei mir viele geprellte Spender und auch Journalisten an, da sie keine Kontaktadresse der Tierschutzorganisation im Internet fanden.

Das war damals schlimm, denn da riefen total erzürnte Leute an, weil sie meinten nun endlich jemand von dieser Organisation gefunden zu haben. So erfuhr ich von den krummen Touren dieses Vereins.

Da hatten die Leute an Ständen in ihrer Stadt eine Einverständniserklärung unterschrieben, dass ein Jahresbeitrag von € 30 von ihrem Konto abgebucht werden durfte.

Der Verein sammelte dies, wartete bis zu den grossen Sommerferien des jeweiligen Bundeslandes und buchte dann gleich € 300 von den Konten ab, in der Hoffnung, dass dies die Urlauber nicht merken und nicht zurückbuchen.

Viele versuchten es dann zum Ende ihres Urlaubs, aber die Rückbuchung funktionierte nicht mehr und nun suchten sie im Internet vergeblich einen Ansprechpartner. Dies bekam ich "ersatzweise" dann zu hören. :eek: Ich denke da noch mit einem gewissen Grauen zurück.

Der Vereinsvorstand sammelte das Geld, überwies es ins Ausland und haute mit den Millionen dann auch ab.

Nach einigen Jahren erwischten sie ihn und er bekam einige Jahre Haft. Aber die einzelnen Geschädigten haben ihr Geld nicht mehr wiedergesehen.

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    • Von Joaquin
      Die Onlineversion der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten, hat eines meiner Videos in einem Bericht über die Stierkämpfe, Stierläufe und der Tierquälerei bei den Festen/Fiestas in Spanien aufgegriffen. Dort wird mein Video dann mit der folgenden Beschreibung belegt:
      Diese Beschreibung ist reißerisch formuliert und entspricht nicht den Tatsachen, wie auch bei den anderen Videos, welche in dem Bericht mit dem Titel "Die blutigsten Volksfeste Spaniens", dargestellt werden. Auch dort werden Aussagen getroffen, die schlicht und einfach falsch, über alle Maßen überzogen und reißerisch verfasst wurden.
      Bei meinem Video ärgert es mich unter anderem, da schon auf Youtube beim Video selbst, die Vorgehensweise korrekt erklärt wird und auch ein Link zu einem Forenbeitrag mit näheren Erläuterung dazu besteht (Der Feuerstier - Toro embolado), wie auch ein weiterer zum Spanien-Magazin (Spanien-Wissen: Feuerstier - Toro embolado), wo konkret auf den Feuerstier eingegangen wird. Weder die kurze Beschreibung auf Youtube, noch die weiterführenden Informationen wurden zur Recherche herangezogen.
      Es fängt schon damit an, die Gemeinde Benicarló als Dorf zu bezeichnen. Ein einfacher Blick in die Wikipedia hätte da schon ausgereicht. Dort kann man auch schnell erfahren, dass Benicarló 26.521 Einwohner hat und da sollte es selbst dem einfältigsten Reporter einleuchten, dass dies nicht unter die Begrifflichkeit Dorf fällt. Dann übergeht er die Informationen zum Gestell, welches auf den Hörnern angebracht wird und dass nicht die Hörner selbst angezündet werden. Ebenso dichtet er sich ein stundenlanges hin und hergerenne des Stieres zusammen. Dass das ganze am Hafen stattfindet, sei mal nebenbei angemerkt.
      Als kleinen Auszug kurz zwei weitere Beispiele aus der Kollage des Artikels.
      Im Bericht spricht man von 110 Enten, von autorisierten Fängern, welche wissen müssen wie man die Enten fängt, aber auch von welchen, welche die Enten nicht immer korrekt fangen. Die Enten müssen dann auch zurück gegeben werden, aber kein Wort davon, dass der Großteil der Enten dabei stirbt, was ich auch aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann.
      Als nächstes haben ich noch das Folgende:
      Auch hier findet das, ähnlich wie in Benicarló, am Hafen statt und tagsüber ist die Wasserseite offen. Dort werden die Tiere aber in der Regel nicht ins Meer getrieben, sondern sie rutschen aus, verkalkulieren sich usw. und fallen oder springen darauf hin in das Hafenbecken. Diese Zahl ist jedoch nicht auf zwei festgelegt, denn selbst im dort gezeigten Video sieht man mehr als zwei Kühe ins Wasser springen. Und daran sieht man auch schon, wie gut der dortige Autor recherchiert hat, denn in der Regel sind auf den dortigen Festen Kühe und weniger Stiere am Laufen. Und dann die letzte Aussage mit dem Herzversagen oder dem Ertrinken gehört auch in die Rubrik, was wir uns so aus den Fingern saugen können um es dramatischer klingen zu lassen.
      Sicher, Klappern gehört zum Handwerk, aber muss man nur um Leser zu bekommen wirklich alle Fakten außen vorlassen, Quellen rigoros ignorieren und dafür verkaufende Unwahrheiten und Übertreibungen hinschreiben?
      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man mit Übertreibungen und Falschaussagen, der eigentlichen Sache, nämlich den Tieren, keinen Gefallen tut. Am Ende diskreditiert man sich und die gute Absicht dahinter. Aber ich bin mir in diesem Fall auch ziemlich sicher, weder dem Reporter, noch der Redaktion lagen das Leiden der Tiere am Herzen. Eher waren Selbstreputation und Steigerung der Leserschaft die Ziele.
      Das eine muss ja das andere nicht zwingend ausschließen, aber offenbar war dem Schreiber und auch dem Herausgeber, die Tierquälerei und das Leid der Tiere noch nicht groß und die Bilder nicht grausam genug. In derartigen Fällen unterstelle ich, dass es hier nie um die Tiere selbst ging, sondern ausschließlich um monetäre Interessen und ich weiß nicht was am Ende wirklich perverser ist? Menschen, die sich keinen Kopf darüber machen, ob Tiere bei solchen Festen leiden und dann dort mitmachen oder Leute, die wissentlich und gezielt mit dem Leid der Tiere, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen versuchen und sich dann auch noch den reinen Schein des Aufklärers umhängen wollen.
      Wer spielt also wirklich das perverse Spiel mit dem Spiel der Tiere?
    • Von Joaquin
      Ein echte Stierkampf mit Kälbern, ist etwas was ich bislang nicht gekannt habe. Umso fassungsloser war ich, als ich das folgende Video sah.
      Becerrada en Valmojado
      Dieses Schauspiel fand bei den Patronalsfesten von Valmojado (Toledo) statt und scheint dort auch nicht das erste mal statt gefunden zu haben. Veröffentlicht wurde das Video von der Tierschutzpartei PACMA (Partido Animalista Contra el Maltrato Animal - Partei der Tierschützer gegen Tiermissbrauch).
      Der Stierkampf ist zu Recht umstritten. Oft verwendetes Argument der Befürworter ist, dass ein Stier der im Stierkampf getötet wird, im Gegensatz zu einem Masttier aus der Tierzucht, zumindest bis zum Tag seines Kampfes, ein nahezu freies und natürliches Leben führen konnte und ihm ein solches Leben ohne den Stierkampf wohl nicht möglich gewesen wäre.
      Lässt man dieses Argument zu, dann fragt man sich hier, welches Leben soll ein Kalb denn gelebt haben soll, welches diese Grausamkeit rechtfertigt?
      Gegen ein Stier was eine halbe Tonne Lebensgewicht auf die Waage bringt, könnte manch einer sogar noch das Gegenübertreten eines Menschen mit einem Degen rechtfertigen. Aber einem Kalb, was man als Erwachsener selbst mit dem eigenen Körpergewicht umwerfen kann? Diesem zuerst die Banderillas in den Nacken rammen und dann den Degen stümperhaft in das Tier zu rammen, ist schon äußerst beschämend.
      Stierkampfbeführworter umschreiben den Stierkampf gerne mit Kultur, Kunst, Kampf und Sport. Hier bleibt jedoch nichts anderes als ein feiges und quälendes Abschlachten eines völlig wehrlosen Kalbes.
      Die Stadt Valmojado sieht sich hier zu unrecht attackiert und beschimpft. Um ihren "guten" Ruf wieder herzustellen ist ihnen die gloreische Idee gekommen, Klage gegen PACMA einzureichen. Dennfür sie steht fest, das Video wurde manipuliert und stellt so gar nicht das dar, wofür die Patronalsfeste dort stehen.
      PACMA erwiederte, dass hier lediglich Gesichter von Zuschauern gepixelt wurden und reagiert dann prompt mit der Veröffentlichung des vollständigen, unbeschnittenen Videos.
      Anstatt sich also offen, ehrlich und evtl. auch verantwortungsbewusst der Kritik zu stellen, haben die Verantwortlichen von Valmojado genau das falsche gemacht und bekommen dafür die Quittung präsentiert. Noch mehr Kritik und Häme. Das fällt dann wohl unter die Rubrik: "Wie bescheuert und unverschämt kann man eigentlich nur sein?"
      Becerrada Valmojado Versión completa
       
    • Von moix
      Stierkampf
      Einen Stierkampf muss man gesehen haben, um sich eine Meinung bilden zu können.
      Und mit Gesehen, meine ich nicht den Ausschnitt bei YouTube.
      Und man sollte auch etwas darüber wissen, z. B. was so alles dranhängt am Stierkampf.

      Die Subvencionen aus Brüssel, gehen an den Züchter, der nichts anderes ist, als Euer Bauer um die Ecke.
      Mit dem Unterschied, das die Kälbchen nicht kurz nach der Geburt, auf engstem Raum gemästet werden.
      Das die Kuh nicht ihr Dasein angebunden auf 1,5qm fristet, fast ständig künstlichem Licht ausgesetzt ist (erhöht die laktation) .
      Das Der Bulle heutzutage nur noch zur Samenspende herhält, da Künstliche Befruchtung effektiver ist.
      Wenige dieser Zuchtrinder, Lieferanten für Fleisch u. Milch, sehen je eine saftige Weide und Tageslicht.
      (Natürlich gibt es Ausnahmen)
      Diese Tier e sind nur noch Nummern, gezüchtet auf Effektivität.
      Viel Fleisch und viel Milchleistung.

      Der spanische Kampfstier, Toro de lidia, genießt hohes Ansehen, bei Züchtern, Aficionados und Toreros..
      Er wird frei geboren, zieht mit dem Familienverband über riesige Weideflächen (da greift die Subvencion).
      Das junge Kuhkalb wird nach dem Absetzen (Trennung), vom Züchter und div. Fachleuten geprüft.
      Kriterien sind neben Gebäude(hübsch oder nicht), die Tapferkeit.
      Diese Tapferkeit wird seit Jahrhunderten gezüchtet.
      Schon ein 3 Tage altes, tapferes Stierchen, geht auf alles los, was sich bewegt.
      In der Prüfung wird es je nach dem, einmal vom Pferd aus, mit einenem langen Holzstab zu Fall gebracht - rennt es feige weg, wars das.
      Geht es tapfer wieder auf die Pferde los, wird es selektiert und in einer kleinen Arena mit Capa und Muleta (die roten Lappen) "gereizt".
      Erweist sich das Kuhkalb hier als tapfer, hat es sich ein tolles Leben verdient, als Zuchtkuh.
      Der kleine Stier hat 3-5 Jahre Lebenserwartung, auf der riesigen Weide, bei bestem Futter, tierärztlicher Versorgung und täglicher in Augenscheinnahme.

      Die Tiere bekommen neben der Zuchtnummer auch einen Namen.
      Ihre Eltern sind bis ins letzte Glied bekannt, alle stammen von den tapfersten und besten Stieren ab, die es je gab.
      Der Vater nämlich ist ein "Indulto", ein Stier, der in der Arena gekämpft hat und wegen seiner Tapferkeit begnadigt wurde.
      Nach dem Kampf, der für den Ganadero (Züchter), eine große Ehre darstellt, wird er tierärztlich versorgt und reist zurück, nach Hause, wo er seine eigene Herde bekommt, die er dann "beglücken" darf.
      Noch Tage nach dem Kampf ziert er die Titelblätter der Fachpresse, sein Pedrigee wird durchgehechelt, er ist Sohn von, Enkel von...

      Wenn ein Stier seiner Bestimmung, dem Tod in der Plaza de torors zugeführt wird, gelten auch hier strenge Regeln.
      Zuerst kontrolliert der Vetrenär, ob er auch im Stande ist zu kämpfen.
      Ist dieser dann beim Kampf aus irgendeinem Grunde lahm, oder krank, wird er wieder hinausgelassen.
      Beim Stierkampf gibt es drei Kategorien:
      Novilladas sin cavallos , Novilladas con cavallos und die Corrida deToros
      Novilladas werden von "Stierkampflehrlingen" bestritten, die Corridas von fertigen Maestros.
      Die Novillos (Jungstier) haben ein Gewicht um die 4ooKg und sind zwischen 3 - 4 jahre alt.
      Die Toros sind zwischen 500 u. 600Kg schwer und ca 5 Jahre alt.
      Jeder Stier wirdauf einem Cartel angekündigt, mit Gewicht und Namen.Ja, sogar seine Farbe wird beschrieben, und seine Ahnen.
      Der Kampf unterliegt dem Reglamento taurino, indem genau festgelegt ist was, wann, wie, gemacht wird.
      Im ersten Tercio läuft der Stier von einem Mann zum andern, der ihn mit der Capa reizt, anzugreifen.
      Dann wird er auf ein gut gepanzertes Pferd gelenkt, von wo aus der Picador ihm einen Lanzenstoß verabreicht.
      Viele denken jetzt beginnt das Gemetzel, aber gute Toreros, ebenso wie das Publikum lehnen das ab, so das meisst nur ein kurzer Stoß ausgeführt wird.
      Die Lanze hat eine kleine, dicke Spitze, die grade mal durch die Haut dringt.
      Danach folgt der Part der Banderillos und zum Schluss kämpft der Torero mit dem Toro.
      Ist es ein "guter Stier", der immerwieder angreift und dem Torero ermöglicht, mit seiner Muleta (roter Lappen), bestimmte Drehungen und Figuren zu zeigen.

      Dabei soll der Stier möglichst nah, den Mann passieren.
      Ein Hornstoß und der Mann hat verloren.
      In diesem Part wird Flamencomusik gespielt, einige sind eigens für den Torero geschrieben worden.

      Um Torero zu werden, fangen die meisten mit 6(!) Jahren an, in den Escuelas taurinas.
      Dort lernen sie nicht nur den Umgang mit Capa u. Muleta, das Setzen der banderillas, sondern vor allem Disziplin und Benehmen.
      Bis sie das erstemal, wenn überhaupt in der Arena stehen, vergehen Jahre des Trainings.
      Wenn die Lehrlinge einen guten Manager haben, bekommen sie die Chance, bei den "Kuhtests" der Züchter, die Capa zu schwingen, was die Zahl der Aspiranten dezimiert, viele landen im Krankenhaus, lebensgefährlich verletzt.
      Haben sie sich dort als begabt gezeigt, bekommen sie den ersten Kampf bei einer Novillada - es wird ernst.
      Auch das bringt viele Debütanten mit schweren Hornverletzungen in die Chirugie, die übrigens auch ganz speziell ist.
      Hat es der Lehrling über die Alternativa zur Confirmation in Madrid geschafft, hat das Geld, Hunger, Blut und Tränen gekostet.
      Ob er dann so ein erfolgreicher Torero wie z.B. "El Cordobes" wird, steht in den Sternen, denn das Publikum ist so launisch wie die Stiere.
      Und so riskieren im Sommer jeden Tag, irgendwo in Spanien, Portugal, Frankreich und Südamerika hunderte Stiere und Männer ihr Leben.

      Stierkampfverbot - ein Wirtschaftszweig soll eleminiert werden.
      Zum Kampf von Jose Thomas, in Nimes, bewegten sich auch viele Catalanen nach Francia und die Stadt hatte 100% Hotel u. Gaststättenbesetzung ... ne Menge Kohle!
      Mit der IVA-Erhöhung zahlt nun auch der Zuschauer in ES 21%, was die Eintrittskarten verteuern wird, besonders bei den Novilladas.
      Die Corrida wird übrigends nicht von der EU subvencioniert (soweit ich weiss), sondern die Stierzucht.
      Matadores wie El Juli, haben mit ihrem Geld verbilligte Eintrittskarten für Rentner, Arbeitslose u. Behinderte gesponsert.
      Geben Benefitzkämpfe, für Kranke ect.
      Und riskieren Spott, Verachtung und obendrein ihr Leben.

      In den letzten 2 Wochen landeten mindestens 15 junge Männer, mit z.T. lebensgefährlichen Verletzungen in der Enfemeria.!
      4 Kampfstiere wurden begnadigt - Indulto!

      Ich möchte hier nun keine Diskusion auslösen, sondern nur zum besseren Verständnis beitragen.
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