Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Joaquin

Rotwein = vino tinto aber nicht vino rojo

Empfohlene Beiträge

Vor kurzem wurde mir die Frage gestellt, warum der Rotwein auf Spanisch nicht auch vino rojo genannt wird, sondern vino tinto? Immerhin wird der Weißwein ja auch vino blanco genannt.

Ich erklärte es halt damit, dass tinto evt. von tinta, also der Tinte kommt und es sozusagen gefärbter Wein heißt. Immerhin steht el tinto auch für schwarzen Kaffee und auch der río tinto im südwesten Spaniens, ist ein rot gefärbter Fluss.

Aber genau kenne ich die Herkunft und die dazugehörige Bedeutung dieses Wortes nicht. Evtl weiß ja hier jemand mehr darüber?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist warscheinlich von der Farbe der Trauben abgeleitet, oder? Die Roten sind halt uvas tintas. In welcher Region Spaniens nennt sich schwarzer Kaffee el tinto, hab ich noch nie gehoert?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
In welcher Region Spaniens nennt sich schwarzer Kaffee el tinto, hab ich noch nie gehoert?

in welcher Region Spaniens man vom tinto spricht wenn man einen Kaffee meint kann ich dir auch nicht sagen, aber hier in Colombia spricht man tatsächlich vom tinto und nicht vom café wenn man einen einfachen Kaffee trinkt bzw. im Restaurant bestellt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

...ist gefärbt? Das wolltest Du doch sicher nicht schreiben, Tiza :eek:

Dann schon eher: Rotwein macht Flecken (also färbt).

Oder auch: Rotwein färbt das Leben bunt...

Ich glaube, bei diesem Thema können wir uns ins Unendliche verlieren :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

… Tinto ( in Andalusien)

......Dann kamen Molekularbiologen aus Madrid und entdeckten Mikroorganismen im Wasser: Hunderte, zum großen Teil bis dahin unbekannte Pilze, Algen, Bakterien, die nicht nur gegen die Verschmutzung widerstandsfähig sind, vielmehr von den Mineralien …………… leben, sich zum Beispiel von Eisenkies ernähren und Eisenoxid, Eisensulfat, Eisenvitriol und Schwefelsäure ausscheiden. Es gibt sie nicht erst, ………….., sondern seit Hunderttausenden von Jahren. Die Farben des Wassers sind ganz natürlich, Produkt des biologischen Stoffwechsels, allenfalls läßt sich von "natürlicher Verschmutzung" reden. Seit jeher hatte man geglaubt, der ……… sei tot; jetzt weiß man, daß er lebt, oder vielmehr, daß in ihm Leben ist und ein erstaunlicher Artenreichtum. .....

Ich glaube, bei diesem Thema können wir uns ins Unendliche verlieren :D

Man kann sich wirklich verrennen und nicht mehr nach Hause finden :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Für alle, welche der spanischen Sprache nicht so ganz mächtig sind, will ich nochmals die Antwort, auf welche baufred hier dankenswerter Weiße verwiesen hat, kurz zusammenfassen.

Das Wort "tinto" kommt aus dem Lateinischem "tinctus", welches "gefärbt" bzw. auf spanisch "teñido" bedeutet.

Die erste Farbe, welche man in der Geschichte der Menschheit künstlich herstellen konnte, war die Farbe Rot welche aus zahlreichen quellen der Natur hergestellt werden konnte.

Früher konnte und wusste man somit nur die Farbe Rot zu färben, wodurch die Assoziation bestand "gefärbt oder färben = Rot" (teñido o tinto = rojo). Somit war tinto=rojo, also gefärbt=rot und die Farbe Rot gleich tinto. So wurde und wird der Rotwein, vino tinto genannt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

An der Konversation teilnehmen

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

  • Gleiche Inhalte

    • Von imhotep
      Bin der Wolfgang, 55 Jahre jung, Betriebswirt aus Niedersachsen und wohnhaft in der Gegend von Mainz.
      24 stressige und wechselvolle Jahre in der Selbständigkeit haben es
      nicht fertig gebracht, mir mein fröhliches Gemüt und meinen Humor zu nehmen.
      Nach dem Tod meiner Lebensgefährtin 2007 lebte ich von 2010 bis 2012 bei Bekannten in Benissa/Moraira
      und entwickelte dort völlig neuartige Infrarot- Heizprodukte, für die ich 2013 ein Patent bekam.
      Ich habe mich nun entschlossen, meine weiteren beruflichen Aktivitäten nach Spanien zu verlagern weil es erstens:
      Viel schöner in Spanien ist und zweitens:
      Weil ich weiss
      , was in Spanien an überteuerten Infrarot- Heizprodukten mit veralteter Technologie auf dem sind.
      Übrigens: Ich bin gerne bereit, mit einem fähigen Elektroniker oder Elektromeister als Geschäftspartner zusammen zu arbeiten. Dabei ist
      es mir egal ob es sich um einen Deutschen oder einen Deutsch sprechenden Spanier handelt, was mir auch lieb wäre. -
      Das vergangene Jahr in D. war voller Stress und die dort obligatorische Hektik- ihr kennt das ja.
      Möchte mich nun in Spanien etwas erholen und mit netten Menschen zusammen sein. Nicht zuletzt bei einem Glas spanischen Rotweins
      und potenziellen Freundinnen und Freunden aus diesem Forum.
      Bleibt oder werdet fröhliche Mitmenschen und seid gegrüßt von Wolfgang
    • Von Joaquin
      Evtl. weiß ja jemand hier die genaue Antwort, zu dieser Frage. durch einen Bekannten hörte ich zum ersten mal vom "té rojo", konnte mir aber nicht genau erklären, was dies für ein Tee sein sollte.

      Daher meine Frage, welchen Tee meinen Spanier genau, wenn sie vom "té rojo" sprechen?
    • Von Julchen
      * Umweltamt warnt vor neuem Pflanzenschädling: Picudo Negro
      Nach, oder besser: zum, Picudo Rojo nun der Picudo Negro als zweite akute Bedrohung für die Pflanzenwelt von Jávea: Das Umweltamt der Stadt warnte vor dem neuen Insekt mit dem lateinischem Namen Scyphophorus acupunctatus, das auf dem Balcón al Mar, beim Gorgos-Fluss und an anderen Stellen des grossen Gemeindegebietes von Xàbia entdeckt worden ist. Opfer des Picudo Negro sind vor allem Agaven ind "Piteras" (amerikanische Agave), aber auch Yuccas und "Dragos". Der schwarze Picudo ist mit knapp 3 cm kleiner als sein roter Namensvetter, so die spanische Presse, aber ansonsten seien sich die Schädlinge ähnlich. Umweltstadträtin Doris Courcelles (PSOE) fordert die Pflanzenbesitzer zur Wachsamkeit und gegebenenfalls zur Verwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln "unter professioneller Aufsicht" auf.

      entnommen aus der.............. Costa-Blanca-Info
  • Aktuelles in Themen