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Kiebitz

Spanien im Mittelpunkt der Schuldenkrise

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wie gesagt bin kein jurist sondern das ist nicht mein business und ich bezahle normale Steuern für ESM :-)

Die pfeifen in Berlin werden schon eine Möglichkeit finden, ganz so doof sind die auch nicht

vorerst sind es 700 bzw. 190 MRD für D

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Gast Gast1288

Besser als die Vernichtung von Lebensmitteln, wie das in vielen Ländern praktiziert wird. :)

In Zeiten der Krise liegen auch Chancen des Zusamnmenhaltes und daraus eines Neuaufstieges.

Aus jeder Talsohle beginnt der Aufstieg auf einen neuen Berg. ;)

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(6) Der Gouverneursrat fasst die folgenden Beschlüsse im gegenseitigen Einvernehmen:

... d) Veränderungen des genehmigten Stammkapitals und Anpassung des maximalen Darlehens-volumens des ESM nach Maßgabe des Artikels 10 Absatz 1;

Und was sagt jetzt 6 d? So ein Vertrag ist nie eindeutig. ... Aber die Botschaft steht: Mit ESM gibt D die Souveränität in die Hände von Gouverneuren. Wer immer das auch ist. Ein paar Spanier, Italiener, vielleicht ein Deutscher?

moin

ja das ist echt krass müsste vom BVG abgelehnt werden.

saludos

PS: da haben wir Glück dass man in GRI und Lettland dt. juristendeutsch versteht - voll die Lachnummer

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Daneben geraten:

ESM-Vertrag von US-Kanzlei?

29.07.2012

Wurde der ESM-Vertrag von der US-Anwaltskanzlei „Freshfields Bruckhaus Deringer“ erstellt? Hat das Finanzministerium mit der Vertragserstellung eine US-amerikanische Anwaltskanzlei mit direktem Draht zu den Großgläubigern Europas beauftragt?

Nach bislang vorliegenden Informationen wurde das juristisch widerwärtige ESM-Monster hauptsächlich von der US-Anwaltskanzlei „Freshfields Bruckhaus Deringer“ erstellt. Obschon die Rechtskultur Europas überwiegend auf römischem Recht beruht und außer dem unbedeutenden Irland kein Euroland dem englischen Rechtskreis angehört, handelt es sich um ein anglo-amerikanisches Vertragswerk – weit entfernt von jeder europäischen Rechtskultur. Der Originalvertrag wurde denn auch in englischer Fassung erstellt und dann mühselig ins Deutsche übersetzt. Die Immunitätsregelungen des ESM-Mega-Bank-Vertrages wurden einfachheitshalber aus der BIZ-Satzung bzw. der US ESF-Satzung abgekupfert.

Das deutsche Bundesministerium für Finanzen hat 1900 Mitarbeiter.

Quelle:MMnews

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Daneben geraten: ... Die Immunitätsregelungen des ESM-Mega-Bank-Vertrages wurden einfachheitshalber aus der BIZ-Satzung bzw. der US ESF-Satzung abgekupfert. ... Quelle:MMnews

abgekupfert wird überall. wie gesagt, MMnews schreibt auch viel, wenn der Tag lang ist

:rolleyes:

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…. anglo-amerikanisches.. als Grundlage -- diese Aussage – gab`s schon von mehrere Seiten. RA oder Dolm zu sein, nervt Andere enorm

:DLiegt wohl an dem momentan vorh. Lichteinfall - Empfehlung Costa de Luz, hat schon vieles bewirkt:D ---- oder Schäubele Zitat "Noch nicht alle haben unsere Strategie verstanden"

- - - Aktualisiert - - -

ES Nachrichtenagentur Efe soll ein Dokument bereits vorliegen, das Neuwahlen geplant sind von der PSOE.

Beispiel Argument: Vorher war Spanien ein Land mit Wirtschaftsproblemen, aber man hatte Kredit.

Finanzierung zwar hohe Zinsen, aber erträglich. Was Glaubwürdigkeit in Europa schaffte.

Ein Land mit Problemen, dennoch seriös, solvent und vertrauenswürdig.

Geplante Großoffensive um auf Neuwahlen hinzuarbeiten. Verdrehte Wahrnehmung

von Schuld und Verantwortung. Kommt man damit durch, ist der Euro über Nacht >Geschichte<

IWF hat seine Prognose für ES korrigiert. Noch mehr Rezession als bisher werde es geben.

Weitere zusätzliche Empfehlungen. 2014 eine weitere MwSt.-Erhöhung vorzusehen,

um dem Defizit-Ziel näher zu kommen. Erstemal drauf kommen ist doch :cool: von den Auswirkungen ist keine Rede.

Sommerloch Nachrichten - Man hofft sie sind es.

bearbeitet von Tiza

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Fehlinvestitionen

Leere in Valencias gigantischen Monumentalbauten

Unendlich viel falsch investiert: Valencia ist ein Exempel für Spaniens Niedergang nach dem schwindelerregenden Boom. Mit Geltungssucht und Korruption führten Provinzfürsten die Stadt in die Pleite.

Fehlinvestitionen: Leere in Valencias gigantischen Monumentalbauten - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

Lesenswerter Artikel - vielleicht hat jemand Zeit bei all der Diskussion über Fiesta. Sehr ergiebiges Thema.

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Ach, Kiebitz! Du brauchst gar nicht so große Buchstaben zu wählen, die Texte und der Link sind aufrüttelnd genug.

Wir haben Anfang dieses Jahres zum ersten Mal Valencia gesehen, d.h., den Teil, in dem diese Monumentalbauten stehen. Damals setzte ich auch ein paar Fotos davon ins Forum. Willi und ich waren erschlagen von der Fülle der Neubauten und - ich entschuldige mich bei allen Andersdenkenden - ihrer Hässlichkeit. Das ist natürlich Geschmackssache.

Mag sein, ich bin altmodisch, aber die schönen maurischen Bauten dagegen haben mein Herz im Sturm erobert. Allerdings fand ich die nicht in Valencia.

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Aber in der Summe schon seltsam. Ein Flughafen ohne Flieger usw., in Madrid Parks für 4 MRD. die kaum einen cent zurück bringen.

Im Urlaub war nahe des Hotels eine Kongresshalle, Bauzeit 10 Jahre , in den 2 Wochen habe ich dort keinen Menschen gesehen.

Zufall?

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So und jetzt nochmal zum Mitdenken... - und wer hats regiert? Die Schweizer jedenfalls nicht!

Rajoy hat noch ganz andere Schlaviner gefeiert - siehe Mallorca...

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Hier mal für alle die es interessiert die statistischen Daten zur Arbeitslosenquote in Spanien. Ist die englische Version direkt vom Statistikamt: http://www.ine.es/en/daco/daco42/daco4211/epa0212_en.pdf

Falls jemand die spanische Version möchte, schicke ich gern einen Link hinterher.

- - - Aktualisiert - - -

Zu den aktuellen Arbeitslosenzahlen habe ich dann doch noch einen kurzen Artikel geschrieben, wen es interessiert: spanien-inside.com/arbeitslosenquote-spanien-juli-2012/

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Dramatisch waren gestern abend auch die TV-Sonderberichte hierzu. Wer kann da noch ruhig schlafen? Im Hinblick auf die gesamte Eurosituation denke auch ich über einen Nord-Euro und einen Süd-Euro nach, mit entsprechendem Wechselkurs.

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klar, Hauptsache Dir gehts gut!

In in in einer funcionierenden Union, profitieren Alle vom Wohlergehen des Anderen... - oder wer hat noch vor Jahren fleißig deutsche Autos gekauft???

Wer schafft billige Tomaten nach D-land?

DieListe lässt sich je nach Land in der EU beliebig fortsetzen.

WAS ES BRAUCHT - sind Lösungen für alle und nicht bloß Stabilisierung von irgendwelchen "Märkten".

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Dramatisch waren gestern abend auch die TV-Sonderberichte hierzu. Wer kann da noch ruhig schlafen? Im Hinblick auf die gesamte Eurosituation denke auch ich über einen Nord-Euro und einen Süd-Euro nach, mit entsprechendem Wechselkurs.

Das ist nachplappern von dummen Zeug. Jetzt ist Solidarität gefragt.

Beide Seiten haben ihr Vorgehen zu überdenken.

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Nachplappern/dummes Zeug? Inzwischen herrscht hier nackte Angst! Gekappte Sozialleistungen, Schiessung von Kindertagesstätten, Bibliotheken, Schwimmbädern etc. - alles für Griechenland, Spanien und Italien. Das Ganze ist aber nur die Spitze des Eisberges. Tut mir leid - viele Leute wollen ihre Ersparnisse/Rente oder das Häuschen nicht für südländische Spekulation und Korruption opfern. Sizilien hat 23000(in Worten dreiundzwanzigtausend) Forstarbeiter mit bis zu 10000.- Euro NETTO, mehr als Kanada, weltweit bestbezahlt, und unglaubliche 3300 Fahrer für 250 Krankenwagen. TV-Spezial letzte Nacht ZDF. Griechenland hat bei 4 Mio Arbeitnehmern 1,2 Mio Beamte. Als jetzt - Thema Solidarität - 30000 Beamtenstellen wegfallen sollte gabs den Aufstand.

Sorry - kein Verständnis!!!

bearbeitet von Pepe

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Wenn ich zu entscheiden hätte, würden ich die folgenden Maßnahmen eingeleitet:

Verbot Geld aus Spanien ins Ausland zu "retten".

Zwangsanleihen für Reiche.

Einbringung der Goldvorräte zur Finanzierung des Haushaltes.

Verkauf von staatlichen Unternehmen: Lotterie usw.

Die Liste ist offen für weitere Vorschläge.

Grundsätzlich sollte vermieden werden, den normalen Bürger für die Fehler der Oberschicht zu bestrafen.

Investition in Bildung ist wichtig.

Die Errungenschaften für Gesundheit und Soziales sollte man nicht und niemals antasten.

@Pepe: Du plapperst weiter dummes Zeug. Beispiele kann jeder geben. Das globale Bild ist wichtig.

bearbeitet von Kiebitz

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@Kiebitz:

Du musst sehr viel Geld haben, da ist alles kein Problem. Der kleine Mann wie wir sehen das ganz anders. Wir wissen zZ nicht wie wir Heizöl für den Winter kaufen können. Gibst du uns 3000.- Kredit wie den Südländern? Fänd ich gut, sonst müssen wir frieren.

"Das globale Bild" interesiert die wenigsten Normalbürger.

bearbeitet von Pepe

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@Kiebitz:

Du musst sehr viel Geld haben, da ist alles kein Problem. Der kleine Mann wie wir sehen das ganz anders. Wir wissen zZ nicht wie wir Heizöl für den Winter kaufen können. Gibst du uns 3000.- Kredit wie den Südländern? Fänd ich gut, sonst müssen wir frieren.

"Das globale Bild" interesiert die Wenigsten Normalbürger.

Die Spanienkrise hat also schon eine Auswirkung in D? Das ging schnell. Du erlaubst, dass ich deine Heizungsprobleme nicht mit Spanien in Verbindung bringe.

Oder was ist deine Erklärung?

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also in D werden in vielen Belangen die Daumenschrauben angezogen und etliche leiden sehr stark darunter - nach wie vor viel Kids in H4 usw.

für die kleinen Leute in D kaum noch zu stemmen.

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Kiebitz,

schnell? Ich erinnere dich mal dran, dass dein Thread nun ein halbes Jahr alt ist. Auch lange vorher gab es bereits massive massive Einschnitte bezüglich Sozialleistungen wg Euro.

Unsere Heizungsprobleme = Erklärungen? Das ist flächendeckend in D. Ich rate mal - du bist Banker und spekulierst auf Profit, so klingt das jedenfalls.

bearbeitet von Pepe

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      Hier findet man die spanische Botschaften in Deutschland.
      Spanische Botschaft Berlin
      Kontakt Anschrift: Lichtensteinallee 1 - 10787 Berlin, Deutschland
      Öffnungszeiten der Botschaft (außer Konsularabteilung):
      Montag bis Donnerstag: 09:00 - 17:00 Uhr
      Freitag: 09:00 - 14:00 Uhr
      Telefon: 030 254 007 0
      Fax: 030 257 99 55 7
      E-mail: emb.berlin.sc@maec.es
      Website: http://www.exteriores.gob.es/Embajadas/BERLIN/de/Pages/inicio.aspx
      Öffnungszeiten der Konsularabteilung:
      Montag bis Donnerstag: 09:00 - 14:00 Uhr
      Donnerstag: 14:00 - 17:00 Uhr nur nach Vereinbarung
      Freitag: 09:00 - 13:00 Uhr
      Um die Konsularabteilung zu kontaktieren, schauen sie bitte auf der Homepage der spanischen Botschaft in Berlin nach.
      Siehe auch:
      Honorarkonsulate der Bundesrepublik Deutschland Deutsche Konsulate
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    • Von Joaquin
      Spanien wird amtlich das Königreich Spanien genannt (spanisch: Reino de España), ist ein Land und liegt im Südwesten Europas, wo es den Großteil der Iberischen Halbinsel einnimmt. Es liegt auf der Iberischen Halbinsel. Im Nordosten grenzt es an Frankreich und dem Kleinstaat Andorra, im Westen an Portugal. Spanien hat 46 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heißt Madrid und liegt in der Mitte Spaniens. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch, auch als Kastilisch (spanisch castellano) bekannt.
      Zusammenfasung
      Regierungsform: Parlamentarische Erbmonarchie Staatschef: König Felipe VI. Regierungschef: Ministerpresident Mariano Rajoy Nationalfeiertag: 12. Oktober Amtssprache: Spanisch (castellano - kastilisch), in autonomen Regionen galizisch, aranesisch, baskisch, katalanisch Hauptstadt: Madrid (3,2 Mio. Einwohner/ 606 km2) Einwohnerzahl: ~45 Mio. Fläche: 504.646 km² Währung: Euro Kfz-Kennzeichen: E Internet-TLD: .es Telefonvorwahl: +34 Notruf: 112, 085 (Feuerwehr), 062 (Guardia Civil) Zeitzonen: UTC +1 MEZ; UTC+2 MESZ (zwischen März und Oktober); UTC (Kanaren); UTC +1 (Kanaren: zwischen März und Oktober) Religionen: römisch-katholisch (ca.92%) Verwaltung des Landes: 17 autonome Gemeinschaften, 52 Provinzen Geographie
      Spanien liegt auf einer Halbinsel, welche man die Iberische Halbinsel nennt. Sie beinhaltet die südwestlich der Pyrenäen liegenden Länder Spanien, Portugal, das Fürstentum Andorra und Gibraltar. Spanien selbst liegt zwischen Portugal, Frankreich und dem Zwergstaat Andorra. Dazu gehören jedoch noch weitere Inseln, welche sich im Atlantischen Ozean und im Mittelmeer befinden, wie auch Städte auf dem afrikanischen Kontinent oberhalb von Marokko.
      - Meer, Strand und Küsten
      Spanien hat aufgrund seiner geographischen Lage eine vielfältige Küstenlandschaft. So grenzt das Land sowohl an das Mittelmeer an, wie auch am atlantischem Ozean und dem Golf von Biscaya.
      Als iberische Halbinsel und durch seine besondere, geographische Lage, hat Spanien zahlreiche attraktive und bekannte Küsten und Strände sowohl am Mittelmeer, wie auch am Atlantik. Zudem bietet Spanien mit seinen populären Inselgruppen den Balearen im Mittelmeer (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) und den Kanaren im Atlantik (Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro), eine der wohl bekanntesten und beliebtesten Inseln und Ausflugziehle, mit zahlreichen Stränden.
      Mit den Kanaren, welche auch als die Inseln des ewigen Frühlings bekannt sind, hat man durch das mediterran-subtropische Klima, das gesamte Jahr über angenehme Temperaturen. Dadurch können auch im Winter Strand- und Sonnenverwöhnte, durchaus auf ihre Kosten kommen.
      Geschichte
      Im Altertum eroberten die Römer Spanien, was sich bis heute prägend auf die spanische Sprache auswirkte. Das Spanisch ist eine romanische Sprache und stammte vom Latein ab. Im frühen Mittelalter eroberten die Mauren weiter Teile der Iberische Halbinsel und stellten diese unter islamischer Herrschaft. Am Ende des Mittelalters wurde Spanien von den Christen zurückerobert und es entstand so das Königreich Spanien. Spanien selbst eroberte in der Neuzeit große Teile von Südamerika und anderen Ländern, konnte aber am Ende nur noch kleine Gebiete um Norden von Afrika halten.
      Historische Chronologie
      1200 - 1000 v.Chr.: Die Iberer vermischen sich mit dem Volk der Kelten welche dort eingedrungen sind. Die Phönizier bilden im Süden ihre ersten Kolonien, so wie das heutige Cadiz (damals Gadir) 1000-700 v. Chr.: Die Phönizier bilden die Mittelmeerhandelsrouten. Die Griechen dringen in die iberische Halbinsel und Spanien ein. Ca. 600 v.Chr.: Während der punischen Kriege welche zwischen Rom und Karthago statt finden, werden die Griechen von den Karthagern vertrieben, welche daraufhin in Carthagena (neues Karthago) und Ibiza wichtige Kolonien bilden. Ca. 200 n.Chr.: Nach der Niederlage Kathargos gegen Rom erobert Rom die spanischen Provinzen. Viele der römischen Bauten zwie zum Beispiel das Kolosseum und die heutige Sprache zeugen von dieser Zeit. Ca. 400 n. Chr.: Es stellen sich die ersten Verfalltendenzen im Römischen Reich ein. Nun erobern die Goten Spanien. 8.Jh - 15.Jh: In Spanien fallen die Muslime ein und bringen dem Land Fortschritt, wie fortschrittliche Bewässerungstechniken, moderne Architektur und neue medizinische Kenntnisse. 15.Jh.: Es findet die Reconquista (Wiedereroberung) durch die katholischen Könige und die spanische Inquisition statt. 1492: Der Seefahrer Christopher Kolumbus entdeckt auf der Suche nach einer neuen Handelsroute nach Indien, den neuen Kontinent Amerika und verhilft somit Spanien zu hohem Reichtum. 16. Jh.: Es werden Kolonien in Südamerika geschaffen. Kriege finden auf dem europäischen Festland statt. Spanien erwächst zu einer Seemacht. 17./18. Jh.: Es folgt der spanische Erbfolgekrieg mit dem Ende der Habsburg-Dynastie. 19. Jh.: Frankreich unter Führung von Napoleon, erobert kurzfristig Spanien. 1936: Franco bildet eine Militärdiktatur und es folgt der Spanischer Bürgerkrieg. 1975: Mit dem Tod Francos folgt die Demokratieschaffung Spaniens. 1986: Beitritt Spaniens in die EU. Klima
      Das Klima in Spanien ist vor allem im Sommer sehr warm, vor allem an der Küste des Mittelmeeres und in der Mitte Spaniens. An der Atlantikküste ist es dagegen eher gemäßigt. Die an der afrikanischen Küste liegenden, kanarischen Inseln haben ein subtropisches Klima. In der Mitte Spaniens kann es im Winter dagegen ziemlich kalt werden. Aufgrund der klimatischen Wärme, der zahlreichen Strände und Inseln, ist Spanien ein beliebtes Reiseland für Urlauber und Touristen.
      Tourismus
      Spanien ist mit das weltweit beliebteste Urlaubsland und zudem das beliebteste Ziel deutscher Touristen. So haben alleine im Jahr 2005 ca. 55,6 Mio. ausländische Touristen, Spanien besucht.
      Bei den touristischen Regionen, führt Katalonien die Statistik in Spanien an. Dorthin reisten 25,3% aller Spanien-Touristen hin. An zweiter Stelle kommen dann die Balearen mit den Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Dorthin reisten 9,4 Millionen Touristen, gefolgt von Andalusien mit 7,6 Millionen Touristen und das Land Valencia mit 4,8 Millionen Touristen.
      Zu den beliebtesten Reisezielen in Spanien und den viel besuchten Orten gelten die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarische Inseln, die Costa Brava, Barcelona, Salou, Girona, die Costa Dorada, die Costa del Sol, die Costa de la Luz, die Costa Blanca, Benidorm, die Sierra Nevada und die Costa Verde
      Bei den Deutschen und Österreichern, ist Spanien das beliebteste, ausländische Reiseziel und Reiseland laut der Ergebnisse im Jahr 2014. Spanien steht weltweit an vierter Stelle hinter China, den USA und Frankreich bei den Besuchern. So verzeichnete Spanien insgesamt 53 Millionen Touristen im Jahr 2010.
      Spanien und seine bekannten Inseln, sind sehr gut mit dem Flugzeug zu erreichen und verfügt dafür über große, internationale Flughäfen.
      Wenn man für den Urlaub in Spanien vorhat eine Wohnung zu mieten, sollte man sich über die Modalitäten beim spanischen Mietvertrag zeitig informieren.
      Beliebte Ausflugsziele und Routen
      Für gläubige Christen ist auch der Jakobsweg in Spanien ein beliebter Pilgerpfad.
      Spanien ist bekannt für seine zahlreichen, kulturellen Schätze, die als Weltkulturerbe und Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.
      Regionen und Provinzen
      Spanien ist aufgegliedert in 17 Autonome Gemeinschaften bzw. Regionen (comunidades autónomas) und zwei Autonome Städte (Ceuta und Melilla). Innerhalb dieser Autonomen Gemeinschaften/Regionen ist Spanien in 50 einzelne Provinzen unterteilt, wobei die meisten dieser Provinzen nach der jeweiligen Hauptstadt benannt sind
      Wirtschaft
      Ab dem Jahr 2008 erschütterte Spanien eine große Finanzkrise.
      → Hauptartikel: Finanzkrise Spaniens
    • Von Joaquin
      Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil
      40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen.
      Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause.
      Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla.
      Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber.
      Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg.
      Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen.
      Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt.
      Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten.
      Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt.
      Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
       
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