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Milandia

Trotzdem nach Spanien? Milas Vorstellung

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Hallo liebe Forummember

viele Jahre schon fühlte ich mich in Spanien " Zuhause". Jedoch waren die Umstände nie gegeben das es funktioniert hätte dort zu leben. Mal waren es die Finanzen, mal der Job. Man kennt das ja.

Nun haben sich neue Umstände ergeben, zum einen die inzwischen stabil laufende Selbstständigkeit meines Mannes, in der er 3 Wochen von Zuhause arbeitet und eine in Deutschland unterwegs ist. Nun hat er die ersten zwei Kooperationspartner in Spanien gefunden , eventuell wäre also sogar dort etwas möglich. Jedoch bräuchten wir dies nicht, da durch ein unfassbar trauriges Ereignis in meiner Familie mir eine etwas größere Summe zur Verfügung steht.

Momentan bin ich in Elternzeit, und mein Arbeitgeber für den ich in Deutschland arbeite hat seine Zentrale in Spanien.

Mein Plan sähe so aus: wir mieten für ein Jahr ein Haus zwischen Valencia und Alicante, schauen uns das Leben an, lernen vor Ort noch besser Spanisch uns sehen wie wir uns fühlen. Nach einem Jahr, in dem theoretisch keine Arbeit nötig wäre sehen wir wo wir stehen, und imZweifel gehen wir wieder zurück und hatten ein tolles Jahr..Ziel wäre natürlich sich so zu etablieren und integrieren das man bleiben kann, jedoch keinKrampf dahinter.

Nun lese ich hier so oft das die Deutschen schon fast "verhasst" sind und jeder der clever ist abhaut aus Spanien. Das lässt mich verwirrt zurück, ist es wirklich so schlimm geworden? Und eine Frage wegen meines Mannes habe ich auch, er ist Diabetiker, ist die Versorgung nur mit privater Zusatzversicherung gut möglich? Was denkt ihr? Macht das Sinn so? Lieben Dank erstmal, Grüsse Mila

bearbeitet von Milandia

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Emigration gibt es immer und in jedem Land, nur muss man genau hinschauen, was die Gründe für wen sind. Auch in Spanien gibt es für entsprechende Arbeiten/Jobs genug Bedarf. Für andere dagegen schaut es eher schlecht aus. Gerade als Selbstständiger sollte man immer selbst genau wissen wie und wo man den Markt weiterhin gut bedienen kann oder ob der Arbeitsort dagegen vollkommen irrelevant ist.

Ich würde sagen, so ohne in etwa die Qualifikation und Art eurer Arbeit, ebenso wie die Firma und den zukünftigen Ort zu wissen, kann man da wenig zu sagen.

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eine private zusatzversicherung reicht nicht,jeder der arbeitet ist automatisch in der gesetzlichen,egal ob selbststaendig oder angestellt, da kann man sich nicht druecken

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Mein Plan sähe so aus: wir mieten für ein Jahr ein Haus zwischen Valencia und Alicante, schauen uns das Leben an, lernen vor Ort noch besser Spanisch uns sehen wie wir uns fühlen. Nach einem Jahr, in dem theoretisch keine Arbeit nötig wäre sehen wir wo wir stehen, und im Zweifel gehen wir wieder zurück und hatten ein tolles Jahr..Ziel wäre natürlich sich so zu etablieren und integrieren das man bleiben kann, jedoch kein Krampf dahinter.

Whow! Das sind einfach perfekte Voraussetzungen. Ein Jahr in das Leben in Spanien hineinschnuppern, bringt Euch in der Entscheidungsfindung sicher sehr viel weiter. Nur das mit "vor Ort noch besser Spanisch" ist so eine Sache. Ich würde mich da nicht auf dem Umgang mit Spaniern verlassen, denn Beziehungen aufzubauen, dauert eine ganze Weile. Außerdem sind die Spanier (leider) immer so freundlich und verbessern unsere Fehler nicht. Da bringt nicht viel für Euch. Dann lieber einen Spanischkurs belegen. Die gibt es in jedem Herbst von den Rathäusern oder natürlich auch privat. Hier würde ich jedoch Wert auf meine/n Muttersprachler/in legen. Bloss kein Deutscher, der meint, er könne perfekt Spanisch und gibt nun Unterricht. Ich will nicht ausschließen, dass es auch dabei gute Lehrer gibt, sicherer ist jedoch ein/e Spanier/in.

Nun lese ich hier so oft das die Deutschen schon fast "verhasst" sind und jeder der clever ist abhaut aus Spanien. Das lässt mich verwirrt zurück, ist es wirklich so schlimm geworden? Und eine Frage wegen meines Mannes habe ich auch, er ist Diabetiker, ist die Versorgung nur mit privater Zusatzversicherung gut möglich? Was denkt ihr? Macht das Sinn so? Lieben Dank erst mal, Grüsse Mila

Erstens ist es sehr überzogen zu schreiben, dass alle Deutschen in Spanien verhasst sind. Und zweitens ist es für viele Foris schon eine echte Beleidigung, wenn irgend jemand (damit meine ich nicht Dich Milandia) schreibt: Alle cleveren Leute haben Spanien den Rücken gekehrt. Natürlich gibt es Gründe, sich momentan aus Spanien zurück zu ziehen - z.B. wenn das allein verdienende "Familienoberhaupt" seinen Job verliert und keine Chance auf einen neuen hat.

Aber für die Rentner, die in E bequem von der Rente leben, gibt es eigentlich keinen Rückzugsgrund - außer vielleicht, wenn man nie Spanisch erlernte und krank bzw. pflegebedürftig ist und/oder der Partner verstorben ist.

Also darüber solltest Du Dir keinen Kopf machen.

Im Großen und Ganzen ist es wie überall auf unserem schönen Planeten: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.:sonne:

bearbeitet von Lilac

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Gast Gast1480

Aber darüber habe ich mir auch schon den Kopf zerbrochen, ehrlich gesagt. Ich weiss nicht, woran wir "Deutsche" jetzt alles schuld sein sollen. Man liest aber auch Nachrichten und da ist ja schon (bisher wohl offenbar nur in Griechenland) davon die Rede, dass Deutsche nicht so gut gelitten sind und auch bewußt tätlich angegriffen werden. Ob sie sich jetzt da im Land wie eine offene Hose benehmen oder ob das einfach die Wut ist, die sich irgendwo einen Sündenbock sucht....who knows.

Ich denke schon darüber nach, ob es eigentlich political correct ist, einen Job da im Land zu besetzen, wenn es so viele arbeitsloe Spanier gibt. Obwohl mein Mann ja in unserem speziellen Fall niemandem einen Job wegnimmt, sondern nur seinen Schreibtisch etwas südlich verschiebt. Und ich denke auch darüber nach, wer wohl vorher in dem Haus gewohnt hat, in dem wir demnächst wohnen werden. Musste diese Familie vielleicht wegziehen, weil sie in materieller Not war?

Schwierig.

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Ob sie sich jetzt da im Land wie eine offene Hose benehmen oder ob das einfach die Wut ist, die sich irgendwo einen Sündenbock sucht....who knows.

Das weiß ich auch nicht. Was ich aber weiß: Es war ein Niederländer, der in Griechenland zusammengeschlagen wurde. Die Griechen jedoch gingen davon aus, dass es ein Deutscher war.

Und ich denke auch darüber nach, wer wohl vorher in dem Haus gewohnt hat, in dem wir demnächst wohnen werden. Musste diese Familie vielleicht wegziehen, weil sie in materieller Not war?

Schwierig.

Wenn die Familie aus dem Haus musste, weil sie die Hypotheken nicht mehr bezahlen konnte, gehört das Haus jetzt auf jeden Fall der Bank. Also Ihr schadet dem ursprünglichen Besitzern auf keinen Fall. Sonst müsste man ja den gesamten Tourismus in Spanien boykottieren, wenn man sich solche Fragen stellt, wombel. Doch dem kleinen Mann wäre damit sicher auch nicht geholfen, denn er bekommt sein/e Haus/Wohnung ja nicht zurück.

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Von Hass auf deutsche habe ich weder hier auf der Insel, noch auf dem Festland etwas bemerkt.

Eher sehen die Menschen hier die Politk, als verantwortlich an.

Wie man in den Wald schreit, so hallt es zurück...wie überall auf der Welt.

Die Besoffskis, die den armen Mann in Grecia zusammengeschlagen haben - auch sowas gibt es auf der ganzen Welt, leider.

Startvorhaben, wie die von Wombel u. Milandia, das sieht doch ganz positiv aus, vernünftig durchdacht.

Nicht so nach dem Motto, ich lebe zwar von Harz V, aber jetzt mach ich eine tolle Bar auf Malle auf und werd Millionär.

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Hallo Milandia,

in der Zeit, in der wir jetzt hier sind,

haben wir auch nur positive Erfahrungen gemacht.

Ich denke man sollte sich nicht von anderen verrückt machen lassen

und selber mal vor die Tür gehen.

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Vielen lieben Dank für all die Antworten. Ja, ich neige dazu mich manchmal etwas zuviel einnehmen zu lassen von Infos aus dem Netz, jedoch hoffte ich das mein Menschenverstand auch noch ein klein wenig recht behielte, im Sinne von: wie man in den Wald hineinruft... .

Das stimmt mich froh.

Das mit dem Millionär werden hab ich auf später im Leben verschoben;), den Wunsch habe ich momentan nicht.

Mein Arbeitgeber räumt mir eventuell die Option ein in der Zentrale anzufangen, das wäre dann allerdings in Barcelona ( Pharmabranche), das wäre nun nicht mein zu erreichendes Primärziel.

Ich denke einfach, das es ein unfassbares Glück ist zu diesen Bedingungen probieren zu können und bin froh über alle Tips die ich mir hier erlesen kann und erfragen darf.

Nochmals Danke fürs Willkommen heißen, lg Mila

P.S. Unser momentaner Augenmerk liegt auf Denia, da ein Kooperationspartner in Valencia und einer in Alicante sitzt.

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Milandia, Barcelona ist z. Z. nicht das Schlechteste.

Zum Wohnen,... es gibt auch nette Häuser außerhalb.

Vorteil - Geldzone, dh. Geschäfte/Kultur und vieles Meer(ja auch Strände gibt es dort.

Dank Internet kannst du viele Infos finden.

Von dort aus vielleicht mal die Fühler ausstrecken, nach den Möglichkeiten im Wunschziel.

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Hola Milandia... dann schau Euch doch die Ecke etwas genauer an.... es ist sehr oft ein Bauchgefühl, was einem dazu bringt einen Standort zu finden.

Wir selber hatten uns 4 Wochen zeit genommen... um unseren Standort hier zu finden.

Erst war es Denia.....aber dann haben wir uns hier in Valencia verliebt..eben wo die Liebe so hinfällt...!

Falls Du was über Valencia wissen möchtest... schreib einfach...!

Saludos

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Sehr interessant diesen Thread ein bisschen zu verfolgen. Ich bin zwar persönlich finanziell um Welten davon entfernt nach Spanien ziehen zu können aber hin und wieder stelle ich mir die Frage was wohl nötig wäre um auszuwandern. Spontan würde man ja meinen: Klar, wenn die finanzielle Absicherung stimmt, warum es nicht einfach wagen? Aber dann tauchen doch immer wieder so viele Fragen auf die einen zweifeln lassen - vielleicht ist es für jemanden wie mich deshalb sogar einfacher, da ich mir die Frage dann doch nie richtig stellen muss :D

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Ich wuensche euch bei eurem Vorhaben viel Glueck!

Man kann in Spanien sehr Gluecklich werden.

Man muss dafuer aber auf einiges verzichten und einige Deutsche Gewohnheiten einfach abstellen.

Ich bin seit einigen Jahren in Spanien und es gibt Dinge die ich an Deutschland vermisse.

Letztenendes ueberwiegt allerdings dass, was ich an Deutschland nicht vermisse!

Man sieht hier viele Misststaende. Ich habe mich heute zum Beispiel aufgeregt als ich unterwegs war und an einer Feria vorbei kam. Dort standen an einen Kirmeswagen in der Prallen Sonne die Ponys an einer ganz kurzen Leine angebunden. Kein Wasser, und es war 35 Grad.

Katzenbabys lagen auf der Autobahn, tot am Pannenstreifen. Nicht ueberfahren worden, sondern aus einem Auto rausgeworfen. Ueber sowas muss man leider hinwegsehen wenn man hier lebt, ansonsten regt man sich sehr viel auf.

Dann ist da auch noch die Krise. Im moment merkt man eine sehr Komische Stimmung unter den Leuten. Die Angst geht um, das es hier so enden koennte wie in Griechenland.

Die Chancen dafuer stehen Gut.

Wo Leute kein Geld haben einzukaufen, steigen die Selbstmordraten und die Kriminalitaet.

Ich hoffe das wir die Krise ueberstehen und wieder unser Altes Spanien zurueck bekommen.

Ich wuerde meinen Schritt hier hin, immer wieder genauso machen. Ich bin jetzt etwas ueber 6 Jahre ausgewandert. Davon bin ich vier Jahre sehr Gluecklich. Das ist ein Guter Durchschnitt. Aber ich musste auch am Anfang kaempfen. Der Einstieg war alles andere als einfach.

Das erste Jahr ist in der Regel immer das Schoenste. Geniesse es!

LG Andalucia

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Gast Gast1288

Ich hoffe das wir die Krise ueberstehen und wieder unser Altes Spanien zurueck bekommen.

Ich denke, das ist eine Illussion. Denn wenn ein Land tief in eine Krise rutscht, dann dauert es meist eine ganze Generation, bis es da wieder draussen ist.

Von daher ist es kaum möglich, das nochmal in alter Form zu erleben.

Aber der Mensch ist meist über kleine Schritte schon glücklich, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.

(Der Umgang mit Tieren und der Natur war in Spanien, insbesondere in Andalusien, schon früher unerfreulich und wie mir eine deutsche Künstlerin mal sinnbildlich sagte, welche lange in Andalusien lebte: "Das Diabolische in der Seele der Andalusier ist tief verwurzelt und der Lebensausdruck davon für Nichtspanier nicht immer leicht mitzuleben.")

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Hallo nochmal, und danke für die weiteren Antworten.

was den Umwelt und Tierschutz angeht Weine ich manches Mal schon fast bittere Tränen hier im Elsass. Alte Atomkraftwerke, Kettenhunde, Tote Katzen, Plastikmüll in Massen.

Es findet in manchen Teilen ein langsames Umdenken statt, aber es gäbe genug um traurig zu sein. Ich weiß von meinem Teneriffaaufenthalt nach dem Abitur ( damals 6 Monate dort gewesen) das Strassenhunde 1995 dort noch vergiftet wurde. Ich weiß nicht wie es heute ist, aber der Hinsicht habe ich keine Illusionen mehr.

Es bleibt nur selber so verantwortungsbewusst und nachhaltig zu leben wie man kann, ich denke das jeder kleine Beitrag zählt.

Ich ziehe in diesen Punkte auch keine Vergleiche zu Deutschland, denn man vergleicht Äpfel mit Birnen was kulturelle und politische Entwicklung angeht, auch und gerade in diesen Punkten.

Tja und ansonsten? Unsere Pläne gehen voran, sowie wir meinen Geldanteil in Händen halten machen wir uns daran ein Haus zu suchen welches wir für ein Jahr Mieten können, was sicherlich nicht einfach wird mit Hund und Katz und Kind.

Dann gehen wir unser " Probejahr" machen, ich freue mich schon wahnsinnig, und glaube ganz viele Punkte bedacht zu haben, wenn auch sicherlich nicht alles.

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Hallo Milandia, wie schön, dass Du Dich mal wieder meldest.

Es ist kein Problem mit Hund, Katz und Maus ein Haus zu finden. Die Vermieter bieten es fast alle an, da es sehr viele Ausländer gibt, die tierlieb sind und ihre Lieblinge nicht zu Hause lassen, wenn sie einen längeren Urlaub in Spanien antreten.

Also darüber solltest Du Dir keine Gedanken machen. Achte nur darauf, dass das Grundstück total umfriedet ist, so dass der Hund sich frei bewegen kann.

Ich würde mich freuen, wenn Du uns weiterhin auf dem Laufenden hieltest.

Ciao :winken:

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    • Von User3829
      Hallo liebe Community,
      ich bin relativ neu hier und hätte nur eine kurze doofe Frage. In Spanien soll es diese Bonbons namens ''Super Vampiro'' von der Marke ''El Turco'' geben. Kann man die hier irgendwo in Deutschland kaufen oder aus dem Internet bestellen. Gibt es da eine Seite, die nach Deutschland liefert? Am liebsten wäre es mir, wenn sich ein Laden hier in DE finden lässt, wo man die kaufen kann. Vllt hat hier jemand ja eine Idee...

    • Von Joaquin
      Spanien wird amtlich das Königreich Spanien genannt (spanisch: Reino de España), ist ein Land und liegt im Südwesten Europas, wo es den Großteil der Iberischen Halbinsel einnimmt. Es liegt auf der Iberischen Halbinsel. Im Nordosten grenzt es an Frankreich und dem Kleinstaat Andorra, im Westen an Portugal. Spanien hat 46 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heißt Madrid und liegt in der Mitte Spaniens. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch, auch als Kastilisch (spanisch castellano) bekannt.
      Zusammenfasung
      Regierungsform: Parlamentarische Erbmonarchie Staatschef: König Felipe VI. Regierungschef: Ministerpresident Mariano Rajoy Nationalfeiertag: 12. Oktober Amtssprache: Spanisch (castellano - kastilisch), in autonomen Regionen galizisch, aranesisch, baskisch, katalanisch Hauptstadt: Madrid (3,2 Mio. Einwohner/ 606 km2) Einwohnerzahl: ~45 Mio. Fläche: 504.646 km² Währung: Euro Kfz-Kennzeichen: E Internet-TLD: .es Telefonvorwahl: +34 Notruf: 112, 085 (Feuerwehr), 062 (Guardia Civil) Zeitzonen: UTC +1 MEZ; UTC+2 MESZ (zwischen März und Oktober); UTC (Kanaren); UTC +1 (Kanaren: zwischen März und Oktober) Religionen: römisch-katholisch (ca.92%) Verwaltung des Landes: 17 autonome Gemeinschaften, 52 Provinzen Geographie
      Spanien liegt auf einer Halbinsel, welche man die Iberische Halbinsel nennt. Sie beinhaltet die südwestlich der Pyrenäen liegenden Länder Spanien, Portugal, das Fürstentum Andorra und Gibraltar. Spanien selbst liegt zwischen Portugal, Frankreich und dem Zwergstaat Andorra. Dazu gehören jedoch noch weitere Inseln, welche sich im Atlantischen Ozean und im Mittelmeer befinden, wie auch Städte auf dem afrikanischen Kontinent oberhalb von Marokko.
      - Meer, Strand und Küsten
      Spanien hat aufgrund seiner geographischen Lage eine vielfältige Küstenlandschaft. So grenzt das Land sowohl an das Mittelmeer an, wie auch am atlantischem Ozean und dem Golf von Biscaya.
      Als iberische Halbinsel und durch seine besondere, geographische Lage, hat Spanien zahlreiche attraktive und bekannte Küsten und Strände sowohl am Mittelmeer, wie auch am Atlantik. Zudem bietet Spanien mit seinen populären Inselgruppen den Balearen im Mittelmeer (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) und den Kanaren im Atlantik (Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro), eine der wohl bekanntesten und beliebtesten Inseln und Ausflugziehle, mit zahlreichen Stränden.
      Mit den Kanaren, welche auch als die Inseln des ewigen Frühlings bekannt sind, hat man durch das mediterran-subtropische Klima, das gesamte Jahr über angenehme Temperaturen. Dadurch können auch im Winter Strand- und Sonnenverwöhnte, durchaus auf ihre Kosten kommen.
      Geschichte
      Im Altertum eroberten die Römer Spanien, was sich bis heute prägend auf die spanische Sprache auswirkte. Das Spanisch ist eine romanische Sprache und stammte vom Latein ab. Im frühen Mittelalter eroberten die Mauren weiter Teile der Iberische Halbinsel und stellten diese unter islamischer Herrschaft. Am Ende des Mittelalters wurde Spanien von den Christen zurückerobert und es entstand so das Königreich Spanien. Spanien selbst eroberte in der Neuzeit große Teile von Südamerika und anderen Ländern, konnte aber am Ende nur noch kleine Gebiete um Norden von Afrika halten.
      Historische Chronologie
      1200 - 1000 v.Chr.: Die Iberer vermischen sich mit dem Volk der Kelten welche dort eingedrungen sind. Die Phönizier bilden im Süden ihre ersten Kolonien, so wie das heutige Cadiz (damals Gadir) 1000-700 v. Chr.: Die Phönizier bilden die Mittelmeerhandelsrouten. Die Griechen dringen in die iberische Halbinsel und Spanien ein. Ca. 600 v.Chr.: Während der punischen Kriege welche zwischen Rom und Karthago statt finden, werden die Griechen von den Karthagern vertrieben, welche daraufhin in Carthagena (neues Karthago) und Ibiza wichtige Kolonien bilden. Ca. 200 n.Chr.: Nach der Niederlage Kathargos gegen Rom erobert Rom die spanischen Provinzen. Viele der römischen Bauten zwie zum Beispiel das Kolosseum und die heutige Sprache zeugen von dieser Zeit. Ca. 400 n. Chr.: Es stellen sich die ersten Verfalltendenzen im Römischen Reich ein. Nun erobern die Goten Spanien. 8.Jh - 15.Jh: In Spanien fallen die Muslime ein und bringen dem Land Fortschritt, wie fortschrittliche Bewässerungstechniken, moderne Architektur und neue medizinische Kenntnisse. 15.Jh.: Es findet die Reconquista (Wiedereroberung) durch die katholischen Könige und die spanische Inquisition statt. 1492: Der Seefahrer Christopher Kolumbus entdeckt auf der Suche nach einer neuen Handelsroute nach Indien, den neuen Kontinent Amerika und verhilft somit Spanien zu hohem Reichtum. 16. Jh.: Es werden Kolonien in Südamerika geschaffen. Kriege finden auf dem europäischen Festland statt. Spanien erwächst zu einer Seemacht. 17./18. Jh.: Es folgt der spanische Erbfolgekrieg mit dem Ende der Habsburg-Dynastie. 19. Jh.: Frankreich unter Führung von Napoleon, erobert kurzfristig Spanien. 1936: Franco bildet eine Militärdiktatur und es folgt der Spanischer Bürgerkrieg. 1975: Mit dem Tod Francos folgt die Demokratieschaffung Spaniens. 1986: Beitritt Spaniens in die EU. Klima
      Das Klima in Spanien ist vor allem im Sommer sehr warm, vor allem an der Küste des Mittelmeeres und in der Mitte Spaniens. An der Atlantikküste ist es dagegen eher gemäßigt. Die an der afrikanischen Küste liegenden, kanarischen Inseln haben ein subtropisches Klima. In der Mitte Spaniens kann es im Winter dagegen ziemlich kalt werden. Aufgrund der klimatischen Wärme, der zahlreichen Strände und Inseln, ist Spanien ein beliebtes Reiseland für Urlauber und Touristen.
      Tourismus
      Spanien ist mit das weltweit beliebteste Urlaubsland und zudem das beliebteste Ziel deutscher Touristen. So haben alleine im Jahr 2005 ca. 55,6 Mio. ausländische Touristen, Spanien besucht.
      Bei den touristischen Regionen, führt Katalonien die Statistik in Spanien an. Dorthin reisten 25,3% aller Spanien-Touristen hin. An zweiter Stelle kommen dann die Balearen mit den Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Dorthin reisten 9,4 Millionen Touristen, gefolgt von Andalusien mit 7,6 Millionen Touristen und das Land Valencia mit 4,8 Millionen Touristen.
      Zu den beliebtesten Reisezielen in Spanien und den viel besuchten Orten gelten die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarische Inseln, die Costa Brava, Barcelona, Salou, Girona, die Costa Dorada, die Costa del Sol, die Costa de la Luz, die Costa Blanca, Benidorm, die Sierra Nevada und die Costa Verde
      Bei den Deutschen und Österreichern, ist Spanien das beliebteste, ausländische Reiseziel und Reiseland laut der Ergebnisse im Jahr 2014. Spanien steht weltweit an vierter Stelle hinter China, den USA und Frankreich bei den Besuchern. So verzeichnete Spanien insgesamt 53 Millionen Touristen im Jahr 2010.
      Spanien und seine bekannten Inseln, sind sehr gut mit dem Flugzeug zu erreichen und verfügt dafür über große, internationale Flughäfen.
      Wenn man für den Urlaub in Spanien vorhat eine Wohnung zu mieten, sollte man sich über die Modalitäten beim spanischen Mietvertrag zeitig informieren.
      Beliebte Ausflugsziele und Routen
      Für gläubige Christen ist auch der Jakobsweg in Spanien ein beliebter Pilgerpfad.
      Spanien ist bekannt für seine zahlreichen, kulturellen Schätze, die als Weltkulturerbe und Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.
      Regionen und Provinzen
      Spanien ist aufgegliedert in 17 Autonome Gemeinschaften bzw. Regionen (comunidades autónomas) und zwei Autonome Städte (Ceuta und Melilla). Innerhalb dieser Autonomen Gemeinschaften/Regionen ist Spanien in 50 einzelne Provinzen unterteilt, wobei die meisten dieser Provinzen nach der jeweiligen Hauptstadt benannt sind
      Wirtschaft
      Ab dem Jahr 2008 erschütterte Spanien eine große Finanzkrise.
      → Hauptartikel: Finanzkrise Spaniens
    • Von Joaquin
      Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil
      40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen.
      Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause.
      Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla.
      Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber.
      Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg.
      Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen.
      Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt.
      Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten.
      Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt.
      Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
       
    • Von Matthias W.
      Hallo zusammen,
      meine Name ist Matthias, ich bin 51 Jahre alt, meine bessere Hälfte heisst Ute und ist noch 58 Jahre alt. Wir sind seit 16 Jahren zusammen und seit 11 Jahren glücklich verheiratet. Wir leben eine Patchworkfamilie und haben zusammen 6 Kinder. Im Grunde sind alle erwachsen, 4 Kinder sind schon verheiratet, die kleinste Maus ist in einer tollen Beziehung und mein Sohn hat sich leider zum Totalschaden entwickelt. Ich selbst hatte vor 17 Jahren einen schweren Unfall und bin seither voll erwerbsunfähig durch meine Querschnittlähmung. Mein Schatz ist med. Fußpflegerin. 
      Nächstes Jahr wollen wir unser Haus verkaufen und irgendwo nach Andalusien ziehen. Ich selbst verbrachte nun 6 Winter (November-April) im Wohnmobil in Spanien und jetzt ist der Entschluss gefasst die Sache rund zu machen. Wir werden also das Haus verkaufen, dann ins Womo umziehen und dann, in aller Ruhe, uns ein neues Zuhause suchen. 
      Tja, mehr fällt mir gerade nicht ein aber gerne beantworte ich Fragen. 
       
      Gruß
      Matthias
    • Von Masterdeluxxe
      Hola querida comunidad
      Meine Familie und ich möchten dieses Jahr nach Spanien, um da zu leben.
      Wir wollen in Spanien ein Haus kaufen und wir dachten an der Provinz Valencia.
      Im Internet gibt es viele Immobilienmakler und man ist quasi damit überfordert.
      Deswegen bin ich hier und brauche eure Hilfe, Erfahrungen und Tipps.
       
      Unser Ziel ist es, sich in Spanien einzubringen. Die Sprache zu lernen und 
      zur Ruhe zu kommen. Wir haben in Deutschland, NRW auch ein Haus aber wir wollen aus Deutschland einfach raus.
       
      Liebe Grüße 

      Robby aus NRW
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