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Lilac

Kein Vergleich - nur ... anders!

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Kein Vergleich – nur … anders :schulterzuck:

Das Forum setzt sich zusammen aus Deutschen, Spaniern, Österreichern, Schweizern und so weiter. Dabei verbinden uns Foris zwei Gemeinsamkeiten – wir sprechen alle Deutsche und wir lieben Spanien.

Doch sonst sind wir unterschiedlich und erleben unterschiedliche Dinge.

Ich habe mir gedacht, dass wir einmal ein wenig über den Tellerrand hinweg schauen mit Hilfe deren, die Erfahrungen in anderen Ländern machen durften.

Doch wie der Titel schon sagt, möchte ich keine Vergleiche. Kein hier ist es besser als dort. Was ich mir wünsche und wovon wir alle partizipieren können, ist die Andersartigkeit von Ländern und deren Einwohnern, bei denen wir zu Gast waren.

Natürlich haben wir alle die meisten Erfahrungen mit Spanien, doch auch hier sind die persönlichen Eindrücke unterschiedlich.

Was haltet Ihr davon?

Ich hoffe, auf ein großes Echo.

P.S. Es ist übrigens ganz egal, wann sich die Reisegeschichten zugetragen haben.

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Auch wenn ich in Kolumbien lebe und auch schon in Venezuela gelebt habe, und über die Jahre einige andere Länder auf diesem Erdball gesehen habe... die besten Jahre im Ausland - als dort lebender & arbeitender Deutscher - habe ich in Spanien gemacht. Jedoch zu einer besseren Zeit als der heutigen.

Soviel von mir als Einstand in diesem Thread. Ich hoffe es melden sich noch ein paar mehr zu diesem interessanten Thema :winken:

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Andersartigkeit und Verschiedenheit sind ja nicht unbedingt nur in anderen Ländern und Kulturen zu suchen :p, obwohl uns eventuell z.B. fremdartige Rituale mehr faszinieren, als die Andersartigkeit des Nachbarn :D.

Gearbeitet habe ich mein Leben lang immer „nur“ in der Schweiz. Also fehlt mir die Möglichkeit eines Vergleichs, auch wenn hier nicht danach gefragt wird, aber aus diesem Grund kann ich über die Andersartigkeit im Berufsleben nicht viel beitragen.

Gereist bin ich viel und oft, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Auto oder mit dem Motorrad. Was mich auf all meinen Reisen immer wieder beeindruckte, war die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Menschen, egal ob ich nun auf zwei Rädern durch Europa tourte oder in Japan oder Argentinien unterwegs war.

Aber eben: In einem Land Urlaub machen oder dort arbeiten, das sind zwei paar verschiedene Schuhe. :D

Auch ich hoffe, dass wir hier noch viele interessante Beiträge lesen werden. Also, bis bald :winken:

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Danke Rambam, danke Rita, dass Ihr dieses Thema aufgegriffen habt.

Ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, doch nun werde ich ein wenig von meinen Erfahrungen schreiben.

Im März 2011 verließ ich gezwungenermaßen Spanien, um vor dem nächsten Sommer davon zu laufen. Ich hätte ihn mit meiner kaputten Lunge nicht mehr überlebt. Nach Deutschland wollte ich nicht, denn die Wurzeln waren lange gekappt. So ging es erst einmal in die Heimat meines Mannes, nach Österreich.

Der erste Eindruck ist ja der optische und der haute mich fast um. Statt wie in den vergangenen zwei Jahrzehnten Palmen und Johannesbrot, fand ich hier Wälder - Tannen- und Mischwälder. Und Berge, fast schon bedrückend in ihrer Nähe und Höhe rund herum.

Lacht nicht, aber obwohl Deutsch meine Muttersprache ist, musste ich mich erst einmal daran gewöhnen, dass nun alle um mich herum Deutsch sprachen. Immer wieder ertappte ich mich bei einem Gracias, einen Hola oder Para mi, pro favor!

Die Küche - eigentlich ja berühmt in der ganzen Welt - war gewöhnungsbedürftig. Es stand nie ein Körbchen mit Brot auf dem Tisch, vom Alioli ganz zu schweigen. Dafür aber Schnitzel in allen Variationen, von denen ich sehr bald genug hatte. Ich vermisse bis heute die spanischen Menüs mit dem Brot und Alioli, was auf dem Tisch steht, kaum, dass man sich gesetzt hat. Mit dem Salat, der ohne eine Frage ebenfalls auf dem Tisch landete. Mit der ganzen Flasche Wein, wenn man doch eigentlich nur ein Glas bestellt hatte. (Es wurde auch immer nur ein Glas berechnet, doch trinken konnte man, soviel man wollte.)

Menüs gibt es auch in Austria, doch sie bestehen aus einem Tellergericht und mit Glück aus einer Suppe vorweg.

Überhaupt nicht gewöhnungsbedürftig war die Freundlichkeit der Menschen. Ich - als Piefke - wurde mit so viel Herzlichkeit aufgenommen - ich fühlte mich gleich wohl.

Die Vermieterin brachte uns im Sommer mindestens einmal pro Woche ein großes Körbchen mit Eierschwammerln (Pfifferlingen) und nicht selten Kuchen, wenn sie gerade einmal wieder für die Großfamilie gebacken hatte.

Ja, es sind liebe Menschen (oder habe ich die Stinkstiefel vielleicht nur noch nicht kennen gelernt?)

Vermisst habe ich die herrlichen Märkte von Spanien und natürlich das Fisch- und Meeresfrüchteangebot. Natürlich gibt es in Austria reichlich und sehr frisch Süßwasserfische aus den unendlichen Seen, doch Gambas, Gambon & Co, welche bei Mercadona in Bergen zum Kauf einluden, sind hier höchsten als TK-Ware und dann zu Mondpreisen erhältlich.

Ich könnt Euch sicher vorstellen, was ich bei meiner Rückkehr nach Spanien im September/Oktober als erstes machen werde: Fisch essen, mich mit Pan y aliyoli voll schlagen, spanischen Wein trinken und über jeden erreichbaren Markt schlendern - immer vorausgesetzt, Willi ist dann wieder gut zu Fuß.

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Mein erster Eindruck, jetzt mal von der Ankunft in Barcelona Ende Maerz 1988 abgesehen (Kalt + Luftfeuchtigkeit=eklig, kriecht in die Knochen), ist der aus dem Buero, ganz anders als im reservierten Norden oben an der Waterkant. Landschaftlich war mir Barcelona speziell und auch Catalunya generell nicht neu, denn seit meinem 7. Lebensjahr waren wir regelmaessig hier, von Girona bis runter nach Tarragona.

Ich erwartete ein foermliches "Sie" im Buero, Pustekuchen, fuer mich schon etwas gewoehnungsbeduerftig am Anfang hier, auch mit Leuten ausserhalb des Bueros. 1988 dachte ich noch, dass das eigentlich nicht besonders von guter Kinderstube zeugt, wenn man sofort von jedem geduzt wird, ist man doch aus DE etwas anderes gewoehnt, mittlerweile hoert es sich fast schon komisch an, wenn man gesiezt wird (kommt leider mit dem Alter *grins*).

Den Eindruck, dass Kinder manchmal soviel Freiheit geniessen, dass sie damit nicht umgehen koennen. Fuer war und ist es auch heute noch teilweise richtig nervig (dabei bin ich selber Mutter mit einem allerdings mittlerweile erwachsenen Sohn), wenn Kinder hier in den Restaurants rumrennen und Laerm machen, als ob sie auf dem Spielplatz waeren, Freiheit fuer Kinder ist ja schoen und gut, aber am richtigen Platz.

Fuer mich unvorstellbar in Deutschland, in einer Bar mit Aussenterrasse jemanden der allein am Tisch sitzt zu fragen, ob es stoert, wenn ich mich dazusetze (Raucherin...) - hier nicht, warum? Keine Ahnung, mir nicht unsympatisch und es stoert mich auch nicht, wenn ich dasselbe gefragt werde, aber am Anfang habe ich doof geguckt, im Sinne von "was bildet der/die sich ein...".

Die geordneten Warteschlangen, egal ob an der Bushaltestelle oder an der Kasse im Supermarkt, in den Geschaeften wird nach "el último" oder "la última" gefragt und angestellt, Busfahrer und Angestellte sagen "bon día" und man antwortet, erstaunlich fuer mich in einer Grosstadt wie Barcelona, kannte ich doch etwas ganz anderes aus HH.

Jeder hat einen Kartoffelporsche und traegt die Handtasche, wenn mit langem Riemen, gekreuzt ueber der Brust - das kannte ich so aus HH eigentlich nur von den Omas :p, was meine Mutter mir hier auch mehrere Male betonte, nachdem mit die Traeger der Plastiktueten schoen in die Finger schnitten am Anfang habe ich mir auch so einen Einkaufstrolly zugelegt, welchen ich seitdem nicht mehr missen moechte.

Mein Eindruck nach ueber 24 Jahren: Hier bin ich zuhause, in Deutschland nur noch Zuschauerin.

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Ich bin auch viel gereist und habe auch in verschiedenen Ländern gearbeitet. Wenn ich etwas gelernt habe, dann, dass es das perfekte Land nicht gibt. Ich hätte gerne das multikulturelle Barcelona, aber im Aussenbezirk ein Haus mit Garten wie in Sydney, dem brasilianischem Optimus und der sozialen Sicherheit in Deutschland....

Ich war zuerst ziemlich geschockt von den Arbeitsbedingungen in Spanien, gewöhnte mich aber an alles, schätze nun viele Vorteile, und warum auch immer, Spanien hat es immer gut mit mir gemeint, bis heute. Ich habe mich hier nie einsam gefühlt oder grossartige Probleme gehabt.

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... Micas "Ecke" ist mir nicht ganz unbekannt ... so arbeitete ich 2 Jahre auf einer Großbaustelle in Martorell - welche es war, ist ja unschwer zu erraten :pfeiffen: ... und zwar als einer der wenigen, die ohne Dolmetscher problemlos arbeiten konnten.

Wie schon überall "durchschimmert", gibt's kein besser oder schlechter sondern nur ein "anders" ... wenn man damit gut umgehen kann und die Andersartigkeit sich zu einem Vorteil "umbauen" lässt, kann man Erfolge erzielen, die sich ein "normaler" Nordeuropäer" sooo nicht vorstellen kann ... und, die Akzeptanz ist auf einem völlig anderen Level zu erfahren ... für den "Nichtangepassten" kaum vorstellbar ... :eek:

Da wir ebenfalls in dieser Zeit Spanien als unsere 2. Heimat erwählt hatten, steht natürlich Spanisch, egal wo ich bin, täglich mindestens für 'ne 1/2 Stunde auf dem Programm ... und unsere spanischen Nachbarn zeigen und sagen natürlich dann auch, dass wir irgendwie schon dazugehören ... :cool:

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Gast Gast829

Als ich mein sogenanntes Heimatland damals Richtung Schottland verlasssen hab, war ich begeistert, wie freundlich die Menschen im neuen Land doch waren. Schlaegt man irgendwo in Glasgow eine Strassenkarte auf, dauert es keine Minute bis dich jemand fragt "May I help ye?"

Sehr schoen war auch zu sehen, wie schoen unbuerokratisch es zugehen kann.. Kauft/verkauft man im UK ein Auto, unterschreiben beide Parteien die dafuer vorgesehene Sektion im Fahrzeubbrief, eine andere Sektion wird abgetrennt, man schickt den ganzen Spass zur DVLA (KfZ-Amt) und erhaelt dann den neuen Fahrzeugbrief mit seinem Namen drin per Post! Keine Rennerei zu irgendwelchen Aemtern, keine Kosten mit verbunden usw.. Nach dieser tollen Erfahrung ein Auto in Spanien zu kaufen war der pure Horror und ich hoffe wirklich, dass 2 mal genug waren und die Kiste nun ein paar Jahre haelt..

Die Kueche ist sowieso in jedem Land anders, egal wohin man geht.. Schwaebische Kueche aus D-Landien gewohent, in SCO wird ALLES aber auch ALLES frittiert.. Inklusive Mars, Snickers und Pizza.. Ich mag das Zeug zwar alles sehr, aber ich muss sagen, seit ich dann nach Spanien gezogen bin ernaehre ich mich schon um einiges gesuender... :D

Wie Mica auch schon sagte, die geordneten Warteschlangen... Ich war in Glasgow bei einem ACDC-Konzert und als es aus war, hat die berittene Polizei doch wirklich alle in 4er-Reihen um 2 Haeuserblocks herum zum Bahnhof geleitet, wie ich es von der Grundschule in D kannte... 2 und 2 aufstellen, bitte :D Und das hat funtioniert!!

Nach Schottland in Spanien zu sein, ist natuerlich wieder komplett anders! Als meine Frau damals in Glasgow bei 18 Grad mit zwei Pullis rumgerannt ist, hatte ich ein T-Shirt an und hab sie fast ausgelacht.. Heute fahre ich um halb neun Abends mit dem offenen Cabrio bei 26C Grad und friere mir den c**o ab! :D

Was mir in ES hier aus Schottland ueberhaupt nicht fehlt, sind die hohen Mieten, das Wetter und die unterschwellige Gewalt auf den Strassen..

Eine der wenigen Dinge, die mir aus D fehlen ist die Sauberkeit. Sowohl in SCO als auch ES, wird einfach alles auf die Strasse oder in den See gepfeffert... :(

In SCO fand ich es wesentlich einfacher Freunde zu finden als z.B. hier.. Wobei ich nicht ueber Spanien generell sprechen kann, sondern nur ueber das was selbst die anderen Spanier "El culo del mundo" nennen - el campo de Gibraltar..!

Wenn ich mir "das perfekte Land" basteln koennte, wuerde ich Schottland nehmen so wie es ist, die spanische Sonne drueberklatschen (40 Grad im Sommer plus der schottische Regen = tropisches Klima) und die Gehaelter erhoehen auf Gibraltar Niveau, dass man ohne sich jeden Monat Sorgen machen zu muessen auch mit nem Call Centre Job ueberleben kann...

So, das wars mal fuer den Anfang :) (das Thema mit den Sprachen hatten wir schon in einem anderne Thread letztens - language mix-up in der Birne und so)

bearbeitet von Gast829

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Hallo,

1948 geboren und aufgewachsen auf dem Dorf im Münsterland war der Kontakt mit anderen Kulturen in den ersten Lebensjahren eher sehr gering. Da war es schon besonders, einer anderen Religion zuzugehören. Ich kann mich erinnern, dass es das einzige evangelische Kind an unserer damals noch Volksschule es sehr sehr schwer hatte. Als katholisches Kind spielte man nicht mit evangelischen… Für mich damals schon sehr befremdlich. Urlaub war für mich lange Zeit ein Fremdwort. In den Schulferien wurden Verwandte besucht und die Mithilfe im Haus war auch für uns Kinder selbstverständlich. Die Erträge aus einem großen Garten mußten verarbeitet werden und Kinderhände waren unentbehrlich.

Mein erstes „Ausland“ wohin ich fuhr war Spanien. Ich war 17 Jahre alt und wollte etwas erleben. Es war eine Bus-Campingreise auf einen Campingplatz südlich von Barcelona. Die Teilnehmer stammten aus dem ganzen Bundesgebiet. Für mich damals auch ein Novum, Leute aus anderen Bundesländern mit für mich neuen Dialekten zu treffen. Wie das so ist, trifft man auf Campingplätzen dann doch eher auf andere Touristen als auf Einheimische, jedoch hat mich damals schon die wunderbare Natur, das andere Essen usw. fasziniert. Barcelona war für mich die erste Großstadt die ich kennenlernte. Auch damals schon waren die üppigen Märkte nicht mit unseren heimatlichen Märkten vergleichbar. Diese Vielfalt, besonders der frische Fisch, der überall zu haben war. In Cambrils aßen wir einmal in einem Restaurant t im Hafen. Ich bestellte eine Fischplatte und konnte sehen, wie jemand aus der Küche rüber ging zu den Fischern und dafür den Fisch holte.

Es war für mich ein Lernprozess, mit Menschen aus anderen Kulturen Kontakte zu pflegen, denn vorgelebt wurde mir das als Kind nicht. Meine Eltern waren sehr konservativ. Die anfängliche Scheu allem Unbekannten und Fremden gegenüber wurde abgebaut und ich finde es ist eine Bereicherung in meinem Leben. Unser Sohn hat die letzten 7 Jahre in Asien gearbeitet und ich habe ihn in Thailand und Myanmar besucht, wobei mich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Thailänder und vor allem der Burmesen nachhaltig beeindruckt hat, da speziell die Burmesen durch ihre besondere politische Situation ein schweres Leben führen.

Leider ist es bei mir nie dazu gekommen, auch einmal in einem anderen Land zu arbeiten. Wenn ich noch mal die Entscheidung treffen könnte würde ich mich auf jeden Fall dafür einsetzen.

Ich bin froh und glücklich, jetzt Spanien als meine 2 Heimat ansehen zu können. Wir haben leider nur wenige spanische Bekannte, was wir sehr bedauern und sich sicher auch noch ändert. Hier an der Costa Blanca ist es sehr viel einfacher, Engländer kennenzulernen. Diese gehören dann auch überwiegend zu unserem Freundeskreis in Spanien und sind für uns auch eine große Bereicherung.

@Mica

Was du schreibst über die Märkte, die Kinder in den Restaurants, Warteschlangen, den Kartoffelporsche usw. da stimme ich dir voll zu. Habe ich auch alles erlebt. Das ist Spanien und ich möchte es nicht missen obwohl das ein oder andere mal nervig ist. Auch die Lautstärke in der sich unterhalten wird, kannten wir so nicht und ist für uns inzwischen ganz normal. Spanien, dort wo wir leben ist generell laut. Wir haken das ab unter "Lebensfreude".

Liebe Grüße

Losdolses

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Gast Gast829

Was ich zu SCO/D noch vergessen habe ist, dass ich seit ich D verlassen habe, nicht mehr laenger als 5 Tage am Stueck zurueckgehen kann, ohne total durchzudrehen. In SCO z.B. sind Tattoos und Piercings z.B. besser akzeptiert.. Wenn ich in D ins Freibad gehe und besonders die aeltere Fraktion sieht, dass ich taetowiert bin, ernte ich sofort diese Blicke die mir sagen "Verbrecher".. im UK haben sogar Polizisten Tattoos am Unterarm und mehrere Ohrringe... Leben und leben lassen - Deutschlandien schau zu und lerne! Die Spiessigkeit in der "Heimat" generell kann ich nicht mehr ertragen und es ist das allerletzte Land in das ich zurueckgehen werde!

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.... dass ich seit ich D verlassen habe, nicht mehr laenger als 5 Tage am Stueck zurueckgehen kann, ohne total durchzudrehen.

Zorro, das habe ich nicht verstanden post-607-1385423829,8547_thumb.gif

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Gast Gast829

Deutschland macht mich wahnsinnig - Ich kann mich dort nicht mehr laenger als 5 Tage aufhalten, weil mich die Mentalitaet der Leute verrueckt macht...

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Hola

Nun, ich gehe das Thema mal von einer anderen Seite aus an, da ich definitiv erst nach meinem Berufsleben als Beamter nach Spanien wechsele. Habe nämlich nix anderes gelernt:pfeiffen:Dann aber sofort!

Ich habe lange Jahre in Deutschland / besser im deutschsprachigen Raum geurlaubt, einige Jahre in Ungarn und den Niederlanden, bis ich mit bereits 46 Jahren nach Spanien kam. Und wow, ich habe mich in kürzester Zeit in dieses Land voller Gegensätze, diese unfassbare Natur und die Art des Lebens verleibt. Ein solches Gefühl ist niemals auch nur ansatzweise in den anderen Urlaubsländern / Orten entstanden. Und dieses Gefühl wächst in jedem Jahr, macht mich allerdings nicht blind vor den Problemen des Landes und der Tatsache, dass das Leben vor Ort ein anderes als der Urlaub ist. Aber, all das ändert die Pläne meiner Frau und mir nicht, mit Eintritt in das Rentenalter zu wechseln.

bearbeitet von roham
Rächtschreibung

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@ Mica y Zorro

Ihr seid auch Deutsche, ich bin Deutsche, die meisten hier im Forum sind Deutsche. Wie kann man die Mentalität eines ganzen Volkes so verdammen? Ich habe in den ersten 40 Lebensjahren nur gute Erfahrungen in D gemacht. Als ich 1994 einmal wieder kurz nach D musste (nachdem ich fünf Jahre bereits in Spanien lebte) machte ich wieder nur die besten Erfahrungen. Eine Welle von Sympathie kam mir entgegen, wohin ich auch immer ging.

Ja, inzwischen ist viel Zeit vergangen, ich habe mich verändert durch fast 25 Jahre Spanien und die Menschen in Deutschland haben sich verändert, da sich ihre Lebensumstände ebenfalls veränderten.

Natürlich höre ich meine deutschen Freunde auch fluchen auf das System, den Druck, das fehlende Geld - genau wie es die Spanier in Spanien tun und sicher die Griechen in Griechenland. Aber dennoch bin ich der Meinung, der Mensch hat sich nicht verändert. Wann immer ich es mit Deutschen zu tun habe, stelle ich fest, dass es unter meinen Landsleuten genauso gut und böse, humorvoll und mufflig gibt, wie bei den Spaniern.

Wir wollen ja in diesem Thread nicht vergleichen, ich möchte auch nur daran erinnern, dass es in jedem Land unterschiedliche Charaktere gibt.

Mica und Zorro - vielleicht hängt es bei Euch damit zusammen, mit welchen Menschen Ihr es zu tun habt, wenn Ihr Deutschland besucht. Nervt vielleicht die Familie, weil sie noch nie über den Tellerrand geschaut hat und auf ihrer althergebrachten Meinung beharrt?

Ich kann nicht glauben, dass es in Deutschland nur noch Kotzbrocken gibt. Und eines könnt Ihr mir glauben: Sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe, wie ich auf Reisen ins Ausland mit Sauerstoff versorgt werde (ohne ein Vermögen zu bezahlen), werde ich meine alte Heimat besuchen. Das ist mal klar!

Und dann sprechen wir noch einmal über die allgemeine Mentalität der Deutschen, okay?;)

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Ich verdamme Deutschland nicht, ich kann mir da nur ein Leben fuer mich nicht mehr vorstellen, kann gut sein, dass es mit den Menschen die ich, oder wir, kenne(n) zutun hat, ich war dabei zu schreiben und noch ein bisschen mehr zu erklaeren, ich kopiere einfach mal, denn alles nochmal tippen habe ich keine Lust:

Ich denke mal, es kommt daher, weil ich schon so lange weg bin aus Deutschland, als ich ankam hier im Jahre 1988 war ich 23, jetzt werde ich 48 - mehr als 50% meines Lebens und "erwachsen geworden" bin ich mehr in Spanien denn in DE - aber jedesmal wenn ich nach Hamburg fliege, und ich liebe die Stadt, knabber ich nach ein paar Tagen an den Fingernaegeln.

Warum das so ist? Keine Ahnung, ich habe absolut nichts gegen Deutschland, aber wenn ich so die Freunde von damals sehe, die sich nicht vom Fleck bewegt haben, oder auch meine Schwester mit ihrem Mann, es ist irgendwie alles so geordnet, die Ablauefe sind mir zu festgelegt, alles was nicht unter Routine eingebucht werden kann ist erstmal Stress oder nicht "normal" oder das macht man grade nicht, ich kann das nicht richtig beschreiben, mein Leben ist so ganz anders verlaufen und ich kann mir fuer mich im Hier und Heute ein Leben in Deutschland nicht mehr vorstellen.

Spontanitaet fehlt mir, ich mag auch nicht auf lange Sicht planen, damals nicht und heute noch weniger, denn innerhalb von 5 Minuten kann sich das Blatt wenden und dann ist die ganze schoene Planung fuer'n Arsch (sorry) - wozu also? Ich hoere mir das jeden Sonntag an, wenn ich mit meiner Mutter telefoniere und das ich doch in meinem "Alter" endlich mal anfangen sollte, bisschen ruhiger zu werden.

¿Como dices? - Ich stehe jeden Morgen um 06.20h auf, gehe mit dem Hund runter, trinke meinen Kaffee, fahre ins Buero und komme vor 19.00h nicht wieder nach Hause. Ich kaufe ein, koche Essen, wasche und buegel, ganz normal - und ruhig, mehr geht eigentlich nicht - aber das sind Verpflichtungen, die ich habe und auch so akzeptiere - was ich vor und nach den Verpflichtungen mache, steht auf einem anderen Blatt.

Ich bin nicht bereit Ja zu sagen, wenn ich eigentlich keinen richtigen Bock auf einen regelmaessigen "Spieleabend" zuhause habe, allein die Idee macht mich kirre, ich mag auch nicht fuer 6 Monate im voraus Theaterbesuche planen, und wenn ich Lust auf Kino habe, dann gehe ich und es ist mir egal ob um 16.00h, um 22.00h oder um Mitternacht, wir setzen uns auch gerne fast jeden Abend (Mannohmann!) mit verschiedenen Freunden zusammen und trinken ein Bierchen, bereden den Tag, wenn wir mal keine Lust haben, passiert nichts, es ruft keiner an, ob uns was passiert ist, denn es besteht keine Verpflichtung, ich bin nicht bereit, mir Gelaber anzuhoeren, nur weil man das so macht und zwar schon seit Jahren jeden Samstag (Pffffff).

Mittagessen um 12.00h (aber boese gucken, wenn man hier in Spanien um diese Uhrzeit einen Aperitiv auf einer Terrasse nimmt, denn um diese Zeit "hockt man doch nicht in einer Bar" und Abendessen um 18.00h, nicht abweichen, auch nicht im Urlaub, auf die Uhr gucken wenn man im Restaurant sitzt, weil es ja schon so spaet ist...

Macht das Sinn @lilac?

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Lilac, ich bin keine Deutsche :D, aber ich war schon einige Male in Deutschland und kenne auch ein paar Leute aus dem großen Kanton :D.

Jedes Mal, wenn ich euer Land besuchte, wurde ich mit Freundlichkeit aufgenommen. In DL selber bin ich bis jetzt noch keinem "Kotzbrocken" begegnet.

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Gast Gast829

Du wolltest Erfahrungsberichte, Lilac! Ich verdamme nichts, sondern berichte lediglich von meinen Erfahrungen...

z.B.

Wenn ich in D ins Freibad gehe und besonders die aeltere Fraktion sieht, dass ich taetowiert bin, ernte ich sofort diese Blicke die mir sagen "Verbrecher"

Ich bin "Deutscher" weil das in meinem Pass so steht. Das ist aber auch meine einzige Verbindung mit diesem Land!

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@ Mica - Ich habe herzlich gelacht bei Deinen Schilderungen. Nein, ich habe Dich nicht ausgelacht, sondern mich in Dir wiedergefunden (oder umgekehrt). Aber das ist bei mir nicht erst so, seitdem ich aus D raus bin. Schon als junges Ding war ich für meine Mutter ein "verkommenes Objekt", weil ich nicht bei meinem ersten Freund blieb und von heiraten nichts wissen wollte. Sie fand mich obstinat weil ich auf das Gymnasium wollte, wo ich als Mädchen, doch eh heiraten würde.

Gut, das war die Vergangenheit. Aber vor relativ kurzer Zeit machte mich ein Gespiele aus der Jugendzeit ausfindig. Wir telefonierten lang und oft, bis ich nicht mehr konnte.

Er war inzwischen ja auch über 60, doch er war in Bremen geboren, hatte in Bremen die Schule besucht, die Lehre gemacht, einen Job gefunden, geheiratet, Kinder gezeugt, die Scheidung durchgemacht - ja und verdammt noch mal, er würde auch in Bremen sterben. Nicht einen Blick über den Tellerrand. Entsprechend war der Horizont. Ich konnte nach einigen Telefonaten mit diesem (armen:rolleyes:) Mann nichts mehr anfangen, da mir schlichtweg die gemeinsamen Themen fehlen.

Du siehst, wir haben da ganz ähnliche Probleme. Würden meine Eltern noch leben, hätte ich sie mit ihnen auch.

Aber deshalb würde ich von mir nicht behaupten, mit der "deutschen Mentalität" nichts mehr anfangen zu können. Es gibt nämlich gerade in Spanien einen Haufen Menschen, die ihr Land nie verließen, die eigentlich sogar noch nie in Urlaub waren. Ihr Horizont ist genauso beschränkt. Nur weil sie in dem Land leben, welches wir uns als Wahlheimat ausgesucht haben, werden sie doch nicht weltgewandter:eek:.

- - - Aktualisiert - - -

@ Zorro - Aber doch nicht mehr bei der jüngeren Generation, Zorro!

Klar, früher waren nur zwei "Sorten" von Männern tätowiert: die Seeleute und die Knastis. Das ist doch spätestens seit dem Hirschgeweih vorüber.

Man mag über Tätowierungen denken, was man will, aber kein Mensch bringt das heute noch mit "Verbrechern" in Verbindung. Die, die es doch tun, haben den Schuss nicht mehr gehört:D

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Gast Gast829

Ich hatte hier schon wieder eine Antwort getippt, sie aber wieder geloescht, weil ich die Diskussion sinnlos finde. Du wolltest persoenliche Erfahrungen, und die hast du bekommen. Vielleicht haettest an meiner Stelle anders empfunden, aber du bist nicht ich.

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Entschuldigung, Zorro. Natürlich hast Du Recht!

Mit tut es nur irgendwie leid, dass Du uns Deutsche so über einen Kamm scherst. Aber wir wollten ja wirklich nur unsere persönlichen Eindrücke schildern.:verlegen:

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Gast Gast829

Ich schere doch ueberhaupt niemanden irgendwo drueber.. Die Mentalitaet des Volkes jedoch macht einen Grossteil des Lebens in einem Land aus und DIE MEISTEN in D sind eben nicht von dem Schlag, mit dem ich mich umgebe.. Natuerlich ist nicht jeder Deutsche ein Ar***loch, aber viele sind eben so wie der Typ den du oben beschrieben hast. Die schauen nicht ueber den Tellerrand und WOLLEN es auch gar nicht. Davon nehme ich einen Grossteil der Deutschen, die im Ausland leben oder gelebt haben aus. Genau diese naemlich, die nicht in ihrer Wahlheimat Spanien beim Aldi an der Kasse stehen und sich bei den Warteschlagen aufregen, "Das wuerde es in D nicht geben.." :)

Ich habe noch Kontakt mit einigen wenigen meiner damaligen "Freunde" aus D - mit denen, die mir mehr als einmal zu verstehen gegeben haben: Glueckwunsch, du hattest die Cojones und bist abgehauen! Alle anderen labern nur, dass sie gehen. Bereit etwas aufzugeben um etwas Neues zu starten, sind sie aber nicht.

Ueber Leute wie z.B. meine letzte Ex aus D, kann ich nur lachen. Als ich damals nach SCO gezogen bin mit einem Call Centre Job in der Tasche, meinte sie das ist bestimmt eine Drueckerkolonne und wenn du frueher kuendigst als 2 Jahre in der Firma, dann jagen sie dich... :D

Ja genau :D

bearbeitet von Gast829

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Der Mann in Bremen, über den ich berichtete, ist für mich kein Ar...., sondern ein bedauernswerter Mensch, der immer nur nörgelt und klagt und so gar keine Ahnung hat, wie es außerhalb seines Horizonts ausschaut, Zorro. Ich lache auch nicht über die Leute, die ein sicheres Leben vorziehen. Es muss doch Unterschiede geben, sonst würden ja alle das Gleiche machen wollen. Man stelle sich das einmal vor :D

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Gast Gast829

Du hast es echt drauf, mir das Wort im Mund umzudrehen.. Auch ich habe niemanden Als A-Loch bezeichet.. Naja, lass gut sein :D

Wenn die Leute mit ihrem "sicheren Leben" zufrieden sind, dann sollen sie bitte auch bleiben wo sie sind. Kann ja nicht jeder auswandern. Die Leute auf die ich anspreche, sind jedoch auch mit dem was sie haben nicht zufrieden, wollen staendig was aendern aber kriegen den A eben nicht hoch.. Ueber solche Leute lache ich dann. Als ich angefangen habe meinen Abflug zu planen haben sie mich in D ausgelacht und gemeint ich sei ein Schwaetzer und haette nicht die Eier dazu. Jetzt lache ich zurueck, denn die Leute sind heute noch immer ueber die gleichen Dinge am Noergeln und werden es auch in 20 Jahren noch tun.

- - - Aktualisiert - - -

Und bevor nun wieder was kommt, lautet mein finales Statement: Kann sein, dass ich vielen in Deutschland lebeneden Deutschen unrecht tue, ich hab jedoch kaum welche gefunden die anders sind und ich werde bestimmt nicht zurueckgehen, nur um sie zu suchen :D

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Ich wollte Dir ganz sicher nicht das Wort im Munde umdrehen, Zorro.

Du hast Deine Eindrücke vermittelt und das finde ich gut. Sollte ich Dich gekränkt haben, tut es mir leid.

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    • Von Joaquin
      Spanisch ist eine viel einfachere Sprache als Deutsch, sagt man zumindest und in Teilen stimmt das sicher. Ein Beispiel hatte ich ja schon mit den Zahlen genannt, was im Spanischen einfacher ist. Nun will ich mich aber den Uhrzeiten widmen.

      Die Uhrzeiten gleichen sich bei den ganzen Stunden und da gibt es wenig Irritationen. Schwierig wird es bei den Halben- und Viertelstunden. Im Spanischen geht man da leicht mathematisch vor, wogegen im Deutschen die Mathematik nicht ganz sooooo logisch angewendet wird und bei Zeitangaben der älteren Generation, die immer noch verwendet werden, es große Verwirrung gibt.
      7.15 Uhr heißt auf Spanisch "siete y cuarto" (sieben und ein Viertel) und im Deutschen, "viertel nach sieben". Auch bis hierhin ist es noch OK. Aber mit "viertel acht", da wird es schon bei vielen schwierig und ich bin mir sicher, nennt man diese Zeitangabe einer Gruppe junger Deutscher um sich zu treffen, kommen viele zu unterschiedlichen Zeiten am Treffpunkt an Mathematisch wäre "viertel acht" zudem der vierte Teil der Zahl acht, also wäre der Treffpunkt um 2 Uhr, was natürlich falsch ist. Die anderen würden um viertel vor und viertel nach acht kommen, aber die wenigsten wüssten, dass damit viertel nach sieben gemeint ist.
      7.30 Uhr heißt auf Spanisch "siete y media" (acht und ein Halbes) und im Deutschen wird daraus "halb acht". Halb acht heißt aber die Hälfte von acht und das wäre dann 4 Uhr, wenn man streng mathematisch vorgeht.
      7.45 Uhr heißt auf Spanisch "oche menos quarto" (acht weniger einem Viertel) und im Deutschen haben wir wieder eine verwirrende Auswahl. "Viertel nach acht" ist dem Spanischen ähnlich aber bei "drei viertel acht" wird es doch wieder etwas unübersichtlich.
      Die alte Viertelzählung zur nächsten vollen Stunde hin, ist selbst für viele Deutsche eine Herausforderung. Auch finde ich, dass die spanische Uhrzeitangabe viel logischer an die Zeitangabe und Zählung heran geht, als es beim Deutschen ist, wo man mit halb soundso, noch einen Teil der Zählung zur nächsten vollen Stunde im allgemeinen Sprachgebrauch hat.
      Es ist schwierig zu verstehen, dass mit "viertel nach sieben", die selbe Uhrzeit gemeint ist wie mit "viertel acht" oder mit "viertel vor acht", das selbe wie "drei viertel acht".
      Im Spanischen hat man die Uhrzeit und entweder eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde, welches man mittels "y" (und) hinzu addiert oder mit "menos" (weniger) davon subtrahiert.
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