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batidora

Hallo, ich bin auch neu hier

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Hallo, ich bin auch neu und wohl genau richtig :-)

Bin Halb Spanierin/ Halb Deutsche und bin aber hier in DE aufgewachsen und geboren.

Leider habe ich immer mehr das Bedürfnis nach Spanien auszuwandern, wo auch ein Teil der Verwandschaft lebt denn obwohl ich eigentl. lt Pass mehr Deutsche bin als Spanierin

und zudem auch wenig spanisch spreche, denkt mein Herz einfach "spanisch". Ich liebe die Kultur, das Essen und bin um einiges glücklicher wenn ich dort bin. Dieses Gefühl ist nicht zu beschreiben

aber das Gefühl fühlt sich richtig an und ist nicht nur eine kleine Schwärmereie sondern ich fühle mich immer,als würde ich nach Hause kommen.

Ich bin unentschlossen, wie und ob ich das Risiko eingehen soll auszuwandern denn wie gesagt sind meine Sprachkenntnisse wirklich miserabel ( wobei ich überwiegend alles verstehe )

und die wirtschaftliche Situation ist ja momentan auch alles andere als rosig.

Wer hat einen Tip oder eine Anregung?

Lg Nathalie

bearbeitet von batidora

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Hallo Nathalie...

oh ja, das verstehe ich richtig gut und kann das Gefühl "es fühlt sich richtig an" extrem gut nachvollziehen.

Dir einen Tip oder eine Anregung zu geben finde ich dann aber doch recht schwierig. Ich denke, das kommt darauf an, wieviel man bereit ist zu riskieren und auch,

wie gut man Niederlagen einsteckt, wieviel Biss man hat usw. usw. Persönlich war es bei mir so, dass ich, als ich nach Spanien ging

1. natürlich viel jünger war als heute...finde für mich, dass ich ab einen bestimmten Alter einfach keine Lust, grosse Risiken einzugehen wenn die Gefahr bestand, hinterher wieder bei Null anzufangen...früher war mir das egal.

2. mir ewig lange einen Kopf gemacht habe und recherchiert wie ich mein Geld verdienen kann.

3. hab gespart wie blöd weil ich immer mein eigenes Dach über dem Kopf haben wollte und dadurch fühlte ich mich auch finanziell freier da ich nicht in erster Linie für die wohnung arbeiten musste (20qm Bruchbude...aber meine)

4.wie blöd spanisch gelernt

5.mir kündigen lassen

6. Auto und Hund genommen und in meine Bude gefahren

7.das Leben begonnen..gekämpft, gehungert, ... geschafft...schwerer Weg

Der Schildkröte kann nix passieren wenn sie ihre beine unter dem Panzer hält..nur sie bewegt sich auch nicht...

Wie man welchen Weg nimmt, muss Du sicher selbst für Dich finden...kann nur über meinen Weg schreiben...

Vielleicht hilft es auch, wenn man seinen Blick auf das Schöne seines jetzigen Lebens wirft anstatt immer nur zu gucken was hinter dem Zaun ist.

Viel Spass hier.

lachica freut sich hier unter "ähnlich Gesinnten" schreiben zu können

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Hallo lachica,

was heisst denn für dich ein bestimmtes Alter bzw was hieß das in deinem Fall?

Ich bin 29 Jahre alt und denke manchmal, dass ich schon berufl.so viel weiter sein sollte und besser wissen müßte, was ich im Leben will und was ich vom Leben erwarte aber das ist gar nicht mal so einfach wenn man sich bisher nie heimisch gefühlt hat und immer von Fernweh geplagt wird.

Einerseits denke ich mir, dass schon ganz andere mit schlechteren Voraussetzungen den Weg gegangen sind und dann sogar gemeistert haben aber andererseits hat man doch immer im Hinterkopf, dass man gewisse Grundlagen nicht so einfach aufgeben sollte wenn man sie dann schon erreicht hat.

Darf ich fragen, wie ich das verstehen darf wenn du schreibst, dass der Weg schwer war? Was hat dir Komplikationen bereitet?

Hast du denn ähnliche Voraussetzungen wie ich? Denn wie gesagt, ich bin Halbspanierin ( habe sogar beide Pässe ) aber ich weiss einfach nicht wo ich anfangen soll und vor allem, ob ich es riskieren soll?

Ich erwarte jetzt auch von niemandem eine Antw. auf diese Frage weil ich mir darüber im Klaren bin, dass ich mir die Frage selbst beantworten muss aber der ein oder andere kann mich ja bestärken bzw mich ermutigen oder eben davon abraten diesen Schritt zu wagen ;)

Davon mal abgesehen, jetzt ist es wirklich mehr als ungünstig so eine Entscheidung zu treffen wenn es gerade so rapide bergab geht mit der Wirtschaft :eek:

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Hallo lachica, ... Davon mal abgesehen, jetzt ist es wirklich mehr als ungünstig so eine Entscheidung zu treffen wenn es gerade so rapide bergab geht mit der Wirtschaft :
HI da würde man in der Situation vermutlich noch ein wenig zuwarten, oder vllt wenn man einen sicheren neuen Job hat, oder... saludos

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was ich meinte, dass der Weg schwer war? Es gab Zeiten ohne Geld, ohne Job. Manchmal hab ich für Freunde etwas übersetzt und musste 10Euro nehmen, für die Hunde bin ich betteln gegangen, den Tierarzt anflehen müssen dass er mal nen Service umsonst macht. Meine Mutter, die selbst nix hatte um 50Euro anpumpen...das war eine schwere Zeit..so von der Hand in den Mund und von Tag zu Tag...die Erfahrung habe ich gehabt und will sie nie wieder machen müssen. Hätte ich zu der Zeit Miete zahlen müssen, hätte ich es nicht gekonnt.

Gut, das hast es so gewollt. Ich bestärke Dich jetzt mal:

Was hast Du zu verlieren? Geh. Der Wunsch scheint ja da zu sein, der Frust hier in Deutschland ja offensichtlich auch. Ich finde das Schlimmste ist doch nicht, das sich der Traum dann irgendwann doch nicht erfüllt hat sondern richtig doof, wenn man es gar nicht erst versucht. Rede nicht nur darüber, dass Du nach Spanien gehen willst. Lerne die Sprache, fahr hin in Deine Region, spar etwas Geld und TU ES!!!!! Schwere Zeiten muss man D auch bewältigen können, Garantien gibt es auch hier nicht und wer weiss schon, wie es in D in ein paar Jahren aussieht.

lachica bestärkt Dich dahin zu gehen wo Du denkst, dass Dein Herz schlägt; genau das hat lachica nämlich auch vor :spanien4:

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Gut gebrüllt, lachica!

Doch was ist, wenn batidora krank wird? Sie braucht auf jeden Fall eine Krankenversicherung. Solange sie keinen Job hat, bedeutet das, eine Menge Geld in eine Privatversicherung zu stecken. Hoffentlich gibt es keine Vorerkrankungen, das würde alles noch schwieriger machen.

Schon oft wurde hier im Forum darauf hingewiesen, dass es in Spanien kein soziales Netz gibt, wie wir es aus Deutschland kennen. Also auf jeden Fall eine Rückkehr-Möglichkeit nach Deutschland offen halten.

Außerdem kann ich nur im Moment jedem mit einem festen Job in Deutschland abraten, diesen hin zu werfen, um in eine ungewisse Zukunft nach Spanien zu gehen.

Bei aller Liebe zu diesem schönen Land sollte man den Kopf einsetzen und genau die Risiken abwägen.

Einem kann ich mich allerdings anschließen: Bevor man auch nur mit dem Gedanken spielt, seinen Wohnsitz ins Ausland zu verlegen, sollte man die Sprache erlernen. Nicht nur ein wenig, sondern richtig gut. Wer nicht bereit ist, dieses "Opfer" auf sich zu nehmen, sollte sich fragen, wie tief die Liebe zum erstrebten Land wirklich ist.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir alles Gute für Deine Zukunft.

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Gut gebrüllt, lachica!

...tja, bin halt ein recht emotionaler Typ ;-)))

Einem kann ich mich allerdings anschließen: Bevor man auch nur mit dem Gedanken spielt, seinen Wohnsitz ins Ausland zu verlegen, sollte man die Sprache erlernen. Nicht nur ein wenig, sondern richtig gut. Wer nicht bereit ist, dieses "Opfer" auf sich zu nehmen, sollte sich fragen, wie tief die Liebe zum erstrebten Land wirklich ist.

Wie auch immer Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir alles Gute für Deine Zukunft.

jo...da gebe ich Lilac total recht....

Sorry, Lilac, da fällt mit ansonsten nur ein, dass ich batidora mal unterstelle, dass sie nicht total auf den Kopf gefallen ist ... und ich schliesse mich dreamsailor: was ist wenn und ich kann nur wenn die Umstände so und so sind....und was ist wenn mir morgen n Baum aufn Kopf fällt (ja, ja, etwas provokant..ist nicht bös gemeint). Du kannst eben nicht neue Wege beschreiten, wenn Du den alten nicht verlassen willst...oder Duschen ohne nass zu werden oder so.

lachica liebt Diskussionen....

ist ansonsten aber totaaal lieb...:rolleyes:

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@lachica wie Du selbst sagst kannst Du mit dem Verkauf einer Immmo rechen, das ist ja sogesehen eine solide Startbasis. Hattest Spanien 2006 verlassen. Für eine 29 jährige den sicheren Job hinwerfen und in Spanien anfangen mit wenig Ersparnissen.... ist schon was anderes. egal, jeder wie er/sie will

- - - Aktualisiert - - -

ej sory mir hats firefox zerschossen wegen so nem add-on... :-(

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Natürlich hast Du Recht. Nur wenn schon jemand gerne bestärkt (oder auch abgeraten bekommen) will, schöpfe ich natürlich

aus persönlichen Erfahrungen. Und das es leicht ist, habe ich nie gesagt...Ich werde auch nicht in die Fussstapfen derer treten, die den Schritt

gegangen sind aber jedem anderen absprechen den Weg auch gehen zu können. Übrigens war ich 34 als ich meine leitende Position (und am ende meiner Karriereleiter) aufgab und komplett neu anfing...hat auch jeder gesagt: früher konnte man das noch machen, heute ist alles schwieriger, usw.....ich bin da total positiv: wenn man will kann man es schaffen - wenn man blauäugig und naiv ist ist es eh egal was man macht...dann schaffst man sowieso keinen Neuanfang in einem anderen Land. So naiv kommt batidora bei mir gar nicht an. Jedenfalls bin ich wohl gefühlsmässig mit batidora auf einer Wellenlänge.

lachica drückt batidora die Daumen für jeden Schritt den sie geht...welche Richtung auch immer - suerte y fuerza, guapa ;-)))

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@ batidora - Wir sind ein Spanien-Forum. Unsere Aufgabe sehen wir nicht darin jemandem zu raten oder abzuraten nach Spanien umzuziehen. Genau so wenig geben wir Rechtsauskünfte, weil wir das gar nicht dürfen.

Was wir jedoch dürfen und auch machen: Wir geben unsere eigenen Erfahrungen weiter. Wir weisen auf bestimmte Veränderungen hin, auf Schwierigkeiten, aber wir versuchen auch Tipps zu geben, wie man mit diesen fertig wird.

Wenn jemand erwartet, hier nur ein "go, go, go!" zu lesen, ist er bei uns an der falschen Adresse. So einfach machen wir uns das nicht.

Wenn Du wirklich daran interessiert bist, das für und wider gemeinsam mit den anderen Usern abzuwägen, freuen wir uns, Dir bei Deiner Meinungsfindung helfen zu können. Doch die Entscheidung triffst Du allein, genau wie das Risiko.

Und wir sind es, die Jahrzehnte in Spanien leben und viele Menschen scheitern gesehen haben.

Jeder geht anders damit um. Einige zerbrechen, einige zerfließen in Selbstmitleid, andere gehen zurück in die Heimat und packen es noch einmal an.

Jeder Fall liegt anders, aber es gibt Grundsätzliches, was einfach stimmen soll, um in dieser Zeit überhaupt eine Chance zu haben in Spanien annehmbar zu leben.

P.S. Je konkreter Deine Fragen, desto klarer können wir antworten. Also los...

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Hallo an alle nochmal,

vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen aber ich will nicht, dass der Eindruck entsteht, dass ich auf der Suche nach jemandem bin, der mir meine Entscheidungen abnimmt. Ich möchte lediglich erfahren, wie man am besten vorgehen sollte, welche Voraussetzungen man erfüllen sollte usw.....natürlich gehe ich die Sache nicht blauäugig an denn das alles kann man natürlich auch googlen wenn man wollte aber jemand, der vor Ort ist und selbst schon einmal die Entscheidung treffen musste, ob auswandern oder eben nicht, kann in meinen Augen immer noch die besten Tips geben.

Klar sehe ich das wie viele andere auch: wenn man einen Traum hat und dazu noch eine passende Grundlage, sollte man es immer versuchen anstatt es eines Tages zu bereuen, dass man es nicht gemacht hat. Das gehört hier vllt nicht her aber genauso habe ich es auch mit Australien gemacht. Ich wollte schon immer einmal das Land kennenlernen, jedoch nicht nur in einem 2wöchigen Urlaub sondern weitaus intensiver. Dazu musste ich jedoch meinen Job kündigen und meine Heimat für eben ein Jahr verlassen...und es sei mal angemerkt,dass Australien nicht gleich um die Ecke liegt :pfeiffen:

Nun ja, ich habe es getan und es war das Beste was ich tun konnte denn es hat mein Leben ungemein bereichert. Mehr als alles andere, was ich bisher erleben durfte und ich würde jedem zu so etwas raten.

Spanien liegt im Vergleich zwar direkt um die Ecke aber ich müsste dennoch alles dafür aufgeben. Das musste ich bei Australien nicht. Lediglich den Job habe ich gekündigt. Meine Whg habe ich behalten und untervermieten können denn es war ja absehbar, dass ich nach einem Jahr zurück sein würde. Und wenn ich aufgrund von Heimweh eher zurück gekommen wäre, hätte ich eben dennoch ein Dach übern Kopf gehabt. Das mit Spanien wäre endgültiger...was es natürlich auch sein soll denn wenn ich ehrlich bin, hält mich hier nicht allzu viel. Meine Mutter und Schwester leben zwar auch in DE aber 600 km von mir entfernt und allzu oft sehe ich sie leider auch nicht.

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Wusste doch, dass Du weisst, auf was man erstmal achten sollte. Genau wie du sagst, googln kann jeder, entscheiden muss man auch für sich selbst. Trotzdem hilft es, Beweggründe, Erfahrungen und Herangehensweisen von anderen zu erfahren ... so waren auch meine Beiträge gemeint. Habe das Gefühl ich kann Deine Emotionen gut nachvollziehen. Nur, das hab ich schon an anderer Stelle hinterfragt, wenn es "nur" darum geht aus D weg zu gehen, reicht es vielleicht nicht. Wenn es aber so ist wie Du schreibst, dass Du Dich zuhause fühlst in E, angekommen fühlst usw. .... ganz ehrlich: ich denke dann schaffst Du das auch. Du wirst selbst wissen, das es kein Sahne schlecken wird, denke ich. Was ist, z.b. wenn Du in 5 Jahren wieder in D`dorf (Du bist doch aus D oder irre ich mich gerade...) stehst und auf Jobsuche bist? o.k.dann biste 34, Auslandserfahrung, Jobkenntnisse, Teamfähigkeit, Motivation usw. bringst Du mit...also ich würd Dich dann auch mit 34 einstellen...so ne Frau mit Erfahrung und den Mut sich im Ausland durch zu kämpfen wäre genau die Person die ich langfristig für mein Unternehmen gewinnen wollte.....

lachica hat kein Unternehmen sondern will auch dahin wo das Herz schlägt...

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batidora, su schreibst du bist halb-spanierin und hast verwandtschaft in es, frag die ,wie es in ihrer ecke aussieht,was arbeitsmoeglichkeiten angeht.ich persoenlich rate JEDEM ab, der kein sicheres einkommen hat -z.b rente nach es auszuwandern.was nuetzt es wenn man sonne, sand und meer vor der nase hat aber kein geld in der tasche oder ein dach ueber dem kopf.

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Leuten die bis dato, nicht Vogel Strauß Therapie angenommen haben - zu sagen, es wird nicht einfach - mach - du schaffst das!!!!

dem liegt doch nichts im Weg, sondern nur Unterstützung. Allein den Dingen wieder Lebenswertgefühl einzuhauchen hilft weiter

Die Sprache, ist ein Argument

Wie ergeht es einem Spanier der einen großen Teil seines Arbeitslebens im Ausland verbracht hat.

Er kommt hier an und es nicht nur sein Gefühl, auf einmal Analphabet zusein bzw. wie dieser behandelt zu werden.

Die Grundlage Job, wird/ist die größte Unsicherheit eines Jeden - sich zu entscheiden

Zum oben genannten der als Rentner (in diesem Fall Vermutung und Unterstellung) eingestuft wird, dem geht es nicht anders

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Hast du denn ähnliche Voraussetzungen wie ich? Denn wie gesagt, ich bin Halbspanierin ( habe sogar beide Pässe )

Was interessieren heutzutage in der EU noch 2 Pässe aus zwei EU-Staaten.

aber ich weiss einfach nicht wo ich anfangen soll und vor allem, ob ich es riskieren soll?

Ich erwarte jetzt auch von niemandem eine Antw. auf diese Frage weil ich mir darüber im Klaren bin, dass ich mir die....

Wenn du dir nicht 100% im Klaren bist was du eigentlich willst, dann laß es lieber sein. Denn kein Land auf dieser Erde bietet dir die Sicherheit die dir Deutschland immer noch bietet.

Davon mal abgesehen, jetzt ist es wirklich mehr als ungünstig so eine Entscheidung zu treffen wenn es gerade so rapide bergab geht mit der Wirtschaft :eek:

Diese Frage ist richtig und auch wichtig aber es gibt Länder auf dieser Erde die sind noch viel beschissener als Spanien heute und befinden sich nicht in der EU. Dorthin kann man aber auch auswandern wenn man nur will.

- - - Aktualisiert - - -

Klar sehe ich das wie viele andere auch: wenn man einen Traum hat und dazu noch eine passende Grundlage, sollte man es immer versuchen anstatt es eines Tages zu bereuen, dass man es nicht gemacht hat.

So liebe ich mir den echten Deutschen. Mit 29 Jahren, keinen Hund und Kegel aber rechnen wie ein Weltmeister ob ich es denn wagen kann doch mal etwas links und rechts meines bisherigen gut abgesicherten Weges abzuweichen.

Wie gesaht, laß es besser sein und bleib in D.

bearbeitet von Rambam

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Ich weiss noch als ich damals alles aufgab, sicherer Job, schöne Wohnung, kein Spanisch gekonnt. Viele in D. fanden das unverständlich, in E. traf ich viele wie mich. Als ich drei, vier Tage in Spanien war dachte ich, herrje, DAS macht mich glücklich, warum habe ich das nicht vorher gemacht? Ich habe seit dem min. 3 Mal einfach so gekündigt, einmal im gegenseitigen Einvernehmen (spanischer Arbeitgeber bot mir D. als Arbeitsort an, ich zog rein Rausschmiss vor).

Es kommt sicher auf deine Vorstellungen an.

Wo willst du denn hin, und als was willst du arbeiten?

Wenn du als Ingenieur egal wo in Spanien arbeiten willst, ist das sicher einfacher als wenn du als Physiotherapeutin in ein andalusisches Dorf willst, weil du dafür die Anerkennung brauchst und es dort eh keine Jobs gibt.

Willst du es mit irgendwas schaffen, dann ist das bestimmt für ein Jahr gut, um die Sprache zu lernen, aber auf Dauer ist ein qualifizierter Job angebracht, denn die reichen zum Leben, die anderen Jobs höchstens zum Überleben. In Deutschland kann man da im Notfall noch auf Stütze hoffen. Bist du bei einem guten Job danach arbeitslos, dann kannst du wenigstens mit Abfindung und Arbeitslosengeld rechnen, je nach dem wie lange du da warst (bis 2 Jahre).

Ich bin damals mit Ersparnissen nach Spanien und habe einen Intensivkurs gemacht, nach drei Monaten habe ich Spanienweit gesucht und schnell gefunden. Würde ich jederzeit wieder so machen. Ich war zwischendrin auch mal beruflich in Deutschland, bewar mich in Spanien mit deutscher Nummer und Adresse im CV, da rief mich 1 von 10 an. In Spanien dann wieder 9 von 10. Als ich letztes Jahr suchte, waren es vielleicht noch 5 von 10. Hatte etwas Angst wegen der Krise, klar ist es weniger als früher. Vor allem bilden sich die ganzen Arbeitslosen weiter, aber auch wenn ich keine 3 Master habe, ich habe Erfahrung in bekannten Konzernen und einige Sprachen. 1. meldet sich kaum jemand in Deutschland bei dir und 2. wartet kein Spanier auf deine 3 Monatskündigsfrist von Wohnung und Arbeit.

Man lernt nach einer Weile, dass zuviel Sicherheit lästig sein kann ;). Es klingt als hätte ich ständig gewechselt, war aber nicht so, war in einer Firma fast 6 Jahre und insgesamt in 4 Firmen, bei allen war ich nach ein paar Monaten festangestellt. Ich habe mir erst einen maessig bezahlten Job besorgt und dann mir einen besseren gesucht. Mein Arbeitskollege mit gleichem Profil, der mit mir in Deutschland arbeitete, ein Spanier in D. aufgewachsen und bilingal, suchte zeitgleich mit mir und hatte andere Vorstellungen: Er meinte, unter einer bestimmten Summe fängt er nirgends an. Und er wollte auch nur in bestimmte Aufgabengebiete. Ich dachte, er würde viel schnell etwas finden!

Die Situation in Spanien ist gerade nicht ohne, aber ich kenne einige, die bei uns wieder recht schnell was hatten. Wenn du keinen Anhang hast, für ein paar Monate Erspartes und nicht zu naive Vorstellungen wúrde ich es einfach wagen. Evtl. hast du nach 6 Monaten einfach super Spanisch gelernt und stellst fest, dass Deutschland doch ganz nett ist. Wer weiss.

bearbeitet von Mari

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Hallo Mari,

ich muss sagen, dein Werdegang klingt sehr interessant und lässt mich ein wenig hoffen. In welcher Branche arbeitest du denn wenn ich fragen darf?

Ich bin gelernte Hotelfachfrau und habe bisher am Empfang einiger Hotels ( auch im Ausland ) gearbeitet. Sicher wird nun der ein oder andere sagen, dass das doch super Voraussetzungen sind wenn man weiterhin diesen Beruf ausüben möchte. Sicherlich würde ich mich damit zuerst auch zufrieden geben aber dauerhaft eher nicht. Ich weiss auch, dass man nicht allzu große Erwartungen haben sollte bzw. Gehaltsvorstellungen wie in DE ( habe ich auch nicht ). Meine Verwandschaft rät mir momentan auch eher davon ab, diesen Schritt zu wagen weil sie wissen wie die Situation ist. Aber letzendlich muss ja ich die Entscheidung für mich fällen...

Ich würde wahrscheinlich den Norden bzw die Mitte von Spanien zum Auswandern vorziehen da sich dort größtenteils meine Verwandschaft aufhält und ich dann zumindest zu Beginn nicht ganz so alleine wäre. Wohin hat es dich denn verschlagen Mari?

Lg

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So liebe ich mir den echten Deutschen. Mit 29 Jahren, keinen Hund und Kegel aber rechnen wie ein Weltmeister ob ich es denn wagen kann doch mal etwas links und rechts meines bisherigen gut abgesicherten Weges abzuweichen.

Wie gesaht, laß es besser sein und bleib in D.

Was meinst Du denn damit genau?

Vor allen Dingen, wieso bedankt man sich fuer so ne Aussage, deren Sinn sich einem nicht erschließt?

Was hat denn das Rechnen mit auswandern zu tun, oder das Alter?

:confused:

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Was meinst Du denn damit genau?

Vor allen Dingen, wieso bedankt man sich fuer so ne Aussage, deren Sinn sich einem nicht erschließt?

Was hat denn das Rechnen mit auswandern zu tun, oder das Alter?

:confused:

Naja, ich will jetzt mal keine Wertung deinerseits abgeben, aber wenn du ein bisschen mehr Zeit ins Lesen investierst wird sich dir der Sinn meiner Aussage bestimmt auch noch ergeben. :winken:

P.S. Was mir da noch einfällt zu fragen... wo lebst du eigentlich, im abgesicherten Ausland (wenn es das denn gibt), in EU-Spanien oder im schönen Deutschland?

bearbeitet von Rambam

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Naja, ich will jetzt mal keine Wertung deinerseits abgeben, aber wenn du ein bisschen mehr Zeit ins Lesen investierst wird sich dir der Sinn meiner Aussage bestimmt auch noch ergeben. :winken:

Wenn Du meinst.....Habe zwar mit zusammhanglosen Texten immer schon Probleme gehabt, aber ich versuche es mal. Melde mich dann.

P.S. Was mir da noch einfällt zu fragen... wo lebst du eigentlich, im abgesicherten Ausland (wenn es das denn gibt), in EU-Spanien oder im schönen Deutschland?

Was hast das jetzt mit dem Beitrag zu tun?

Aber kein Problem, ich wohne in D, und wenn Auswandern mal auf den Schirm kommt, dann nicht nach COL....

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ich muss sagen, dein Werdegang klingt sehr interessant und lässt mich ein wenig hoffen. In welcher Branche arbeitest du denn wenn ich fragen darf?

Bißchen mehr lesen vorher, das gehört übrigens auch zu "Informationen sammeln"... sie arbeitet in der IT-Branche

Wohin hat es dich denn verschlagen Mari?

Muss mich jetzt nicht wiederholen (siehe oben)... in Barcelona

Ich bin gelernte Hotelfachfrau und habe bisher am Empfang einiger Hotels ( auch im Ausland ) gearbeitet. Sicher wird nun der ein oder andere sagen, dass das doch super Voraussetzungen sind wenn man weiterhin diesen Beruf ausüben möchte. Sicherlich würde ich mich damit zuerst auch zufrieden geben aber dauerhaft eher nicht.

Ich würde wahrscheinlich den Norden bzw die Mitte von Spanien zum Auswandern vorziehen da sich dort größtenteils meine Verwandschaft aufhält und ich dann zumindest zu Beginn nicht ganz so alleine wäre.

:applaus: Ja klar, in dem Job suchen sie mit grosser Wahrscheinlichkeit Landesweit Personal aus Deutschland in Spanien.

Mann Mädchen, fang mal an zu denken. In Spanien gibt es ca. 25% erwerbslose Erwachsene und 50% arbeitslose Jugendliche. Spanier kommen zu Scharen nach Deutschland um Arbeit zu suchen und zu finden. :pfeiffen:

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ich wohne in D

Oh ja, jetzt habe ich es in deinen vielen Beiträgen auch gelesen :ohje::applaus:

und wenn Auswandern mal auf den Schirm kommt, dann nicht nach COL....

Besser ist es, weil hier kommst DU mit Sicherheit nicht klar. Um das virtuell zu beurteilen muss ich dich noch nicht mal persönlichen kennen. :D

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