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Rambam

España en todo el mundo - Spanien überall auf der Welt

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Hier in Kolumbien erinnert ja eigentlich nicht viel an Spanien. :daumenrunter: Weder was das Essen anbelangt noch irgendwelche anderen Gewohnheiten lassen einen an Spanien denken. Selbst das Spanisch was man hier spricht hat so seine Eigenheiten. :nanana:

Na jedenfalls neulich, als ich bei uns im Barrio so ein paar Strassenecken weiter gehe, da stehe ich doch glatt vor einer Kneipe mit einem riesengrossen Schild über der Tür :spanien: das augenblicklich mein Herz schneller schlagen lies. :nerven::nerven::nerven:

Jedoch nachdem ich dann den Kneiper befragt hatte was er denn so alles typisch spanische im Angebot hat war ich wieder so was von sauer :kopfstoss:das ich nicht mal mehr ein Bier in dieser Kneipe trinken wollte. :daumenrunter: :sauer:

DIE haben nämlich nicht ein einziges spanisches Gericht auf der Speisekarte. Eben nur ein riesengrosses Plakat über der Tür, einen ausgestopften Stierkopf und eine Menge Stierkampf-Plakate im inneren an der Wand... und das war es. Wie nennt man sowas? una porquería :mad: Aber das ist eben Colombia.

Und in der Tat scheint es mir als das Simón José Antonio de la Santísima Trinidad Bolívar, als er Grosskolumbien von den Spaniern befreit hatte, er ebenfalls alles was an Spanien erinnerte verboten hat.

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Dann unternimm doch etwas dagegen, Rambam.

Kannst Du kochen? Also ab in diese Kneipe und spanische Gerichte aufgetischt.

Das wird der Hit und Du nicht nur berühmt, sondern auch reich post-607-1385423844,615_thumb.png

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Gast Gast1681

Nun, an Überfüllung scheint das Lokal ja nicht zu leiden, es sei denn die Kolumbianer sind alles Fußgänger? Ist denn die Küche in Kolumbien so schlecht? Ich war noch nie in Kolumbien, kenne nur die Mexikanische Küche und für die lass ich so ziemlich alles andere gerne stehen.

Un saludo,

Bruny

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Kannst Du kochen? Also ab in diese Kneipe und spanische Gerichte aufgetischt. Das wird der Hit und Du nicht nur berühmt, sondern auch reich

Das ist eine, mit Verlaub gesagt, Sche...-Idee. :nerven: Ich geh doch nicht in eine Kneipe um dort zu arbeiten :rolleyes: ich will dort was richtiges essen. :pfeiffen:

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Nun, an Überfüllung scheint das Lokal ja nicht zu leiden, es sei denn die Kolumbianer sind alles Fußgänger? Ist denn die Küche in Kolumbien so schlecht? Ich war noch nie in Kolumbien, kenne nur die Mexikanische Küche und für die lass ich so ziemlich alles andere gerne stehen.

Zu der Zeit als ich das Foto machte war die Kneipe geschlossen. Ansonsten sind die Tore weit geöffnet. Parkplätze wie du sie kennst gibt es hier nicht, sonst ist das Auto nämlich weg. :D Wenn Gäste mit Auto da sind dann stehen die vor der Kneipe obwohl 10m nach link eine Ampelkreuzung ist, Aber das wiederum stört hier keinen wenn die Spur vor der Ampel blockiert ist, denn die Kolumbianer haben nämlich ein anderes Verständnis für den Strassenverkehr. :D

Wie ich ja schon Eingangs schrieb haben die hier in COL so gut wie keine internationale Küche wie du sie kennst. China-Restaurants ähneln einem grossen Kiosk, alles andere was man als inten. Küche bezeichnen kann habe ich noch nie gesehen. Und ja, mexicanische Küche ist super lecker aber hier auch gänzlich unbekannt.

Was das eigene Essen anbelangt so besteht es im wesentlichen aus Fleisch und Reis, und so sehen auch die meisten Menschen hier aus. Mein Empfinden ist, Kolumbianer "fressen" nur um satt zu werden. Es gibt so gut wie keine Restaurants mit Stil und Estetik. Diese Wörter sind hier unbekannt und zwar in jeder Lebenslage. Kolumbianern ist es egal ob sie für 3.000,- Peso oder für 30.000,- Peso essen. Hauptsache der Ranzen ist voll. Das klingt jetzt vielleicht übertrieben, aber es ist so. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie es mich nach einer guten Küche und Restaurant verzehrt. :nerven:

Aber das werde ich wohl erst bei meinem nächsten Besuch in D erleben.

Mal noch ein Beispiel vom vergangenem Samstag, da hatte ich nämlich Geburtstag und wir waren in einem relativ stilvollen Restaurant (so auch die Preise). Dort haben wir ca. 1 Stunde auf das Essen gewartet und dann kam jedes Essen im Abstand von 5-10 Minuten einzeln an den Tisch. Und... es war kalt. Wer mich kennt, der wird wissen wie ich reagiert habe. Zum Schluss bekam ich als Trost ein Glas vino tinto. Der Rest meiner Familie sah zu wie ich das Glas leerte. :mad: Dazu braucht manb ja dann nix mehr sagen ausser, alles Sche...

Echt und ehrlich habe ich noch nie so ein stilloses und kulturloses Volk wie hier in COL erlebt.

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Gast Gast1681

Ui, Ui, Ui - das hört sich ja gar nicht gut an. Darf ich dich mal fragen was du in Columbia machst? Keine Möglichkeit woanders hinzugehen? Ich hab mal ganz lange Zeit von Südamerika geträumt, aber eher von Uruquai. Kolumbien wäre mir, glaube ich, nicht in den Sinn gekommen :confused:.

Saludos, Bruny

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Da hab ich doch noch was vergessen. Nachträglich: Happy birthday :D

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Auch von mir ein "cumple anos feliz" (ok, die welle überm n fehlt)...

Eine Bekannte, aus COL, schilderte mir die Mentalität sehr klar.

Die menschen leben von einem Moment auf den anderen.

Die kennen kein Vorausdenken.

Sie schickt jeden Monat Geld nach Col. und kaum sind 10 tage vergangen, haben sie nichts mehr, egal wieviel es war.

Alles wird im moment konsumiert - was weg ist, ist weg.

Ähnlich Löwen, die sich einmal den Bauch voll schlagen.

Das war jahrhunderte lang, das Leben, in COL. - friss, es könnte das letzte sein. für einen Europäer schwer nach zu vollziehen.

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Gast Gast1681

Na da bin ich ja erleichtert dass es mich mit meiner Reisefreudigkeit nie dort hin gezogen hat. Das einzige Südamerikanische Land in dem ich mich tummelte war Venezuela und dort war es schon gewöhnungsbedürftig. Liegt mit Sicherheit auch an deren Staatsoberhaupt :(.

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P.S. Ihr solltet doch ab und zu einmal schauen, wenn der Thread "Geburtstag" wieder nach oben wandert. Dann habe ich einem Mitglied gratuliert und Ihr dürft Euch gern anschließen.

Auch Rambam haben einige in diesem Thread gratuliert.

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Die menschen leben von einem Moment auf den anderen. Die kennen kein Vorausdenken... Das war jahrhunderte lang, das Leben, in COL. - friss, es könnte das letzte sein. für einen Europäer schwer nach zu vollziehen... Sie schickt jeden Monat Geld nach Col. und kaum sind 10 tage vergangen, haben sie nichts mehr, egal wieviel es war. Alles wird im moment konsumiert - was weg ist, ist weg.

Das ist genau auf den Punkt gebracht, und das ist was mich hier oftmals in den Wahnsinn treibt. Die Leute haben kein Fett, aber jeden Freitag zum saufen haben sie welches. Hier wird fast alles auf Pump gekauft und keiner macht sich einen Kopf ob und wann er seine Schulden bezahlt. Ich kenn das aus eigener Erfahrung und von mir gibt es nix mehr. Auch weil die meisten denken... "naja, ein Gringo, der hat genug und so brauch ich nichts zurückzahlen". Sind eben Katholiken. Die waren vor 2000 Jahren schon so und sind es heute immer noch. All ihre sich selbstauferlegten Regeln und Grundsätze werden mit aller Gewalt missachtet.

Da sagt dann deine kol. Bekannte wenigstens mal was wahres, denn mit der Wahrheit haben die es hier ja auch nicht so.

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Darf ich dich mal fragen was du in Columbia machst? Keine Möglichkeit woanders hinzugehen?

Ich bin mit einer Colombiana verheiratet, und sie möchte nach Möglichkeit in ihrem Land leben. Nur deshalb bin ich hier. Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen in COL leben zu wollen.

Das einzige Südamerikanische Land in dem ich mich tummelte war Venezuela und dort war es schon gewöhnungsbedürftig. Liegt mit Sicherheit auch an deren Staatsoberhaupt.

Genau so ist es. Im Moment ist es mit Sicherheit nicht erstrebenswert in VEN zu leben. Aber, ich kenne VEN relativ gut da ich dort auch einige Zeit verbracht habe ;). Jedoch ist VEN mucho más mejor als COL was estilo, educación, cultura y modo de vivir anbelangt. Für mich gar kein Vergleich mit COL.

@Moix und Bruny... Danke für die nachträglichen Glückwünsche

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Gast Gast1681

Guten Morgen Rambam, deine ausführliche Antwort hat mir nun wirklich zu denken gegeben. Ich kenne ja die gleiche Einstellung von meiner Zeit in Mexiko. Die Grundeinstellung dort ist die gleiche und wenn gar nichts anderes mehr geht kann man ja dem Gringo eins über die Rübe geben und sich so noch bereichern. Das heißt dann aber auch im Klartext dass die Leute sowohl beratungsresistent wie auch nicht lernwillilg sind. Während bei uns das Thema Altersarmut in den Mündern der Politiker ist (für mich reine Panikmache und Profiliergehabe - es stehen ja schliesslich bald Wahlen an und somit muß ein Thema her das alle aufschreckt) machen sich Bürger in anderen Ländern wohl noch nicht einmal die Mühe darüber nachzudenken wie solche Zustände verhindert werden könnten. Würde das denn im Umkehrschluss bedeuten, dass ein alter Mensch in Kolumbien, der eventuell keine Angehörigen mehr hat, unweigerlich bitterster Not ausgesetzt ist? Wie lange bist du denn schon in Kolumbien bzw. kannst du eventuell ein Umdenken wenigstens in der gebildeten Schicht sehen? Das würde mich brennend interessieren!

Trotz allem wünsche ich dir einen möglichst schonen Tag,

Bruny

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Die Grundeinstellung, wie du es bezeichnest, ist in ganz LA die Gleiche.

Die Leute in LA, und für mich ganz speziell hier in COL sind nicht nur beratungsresistent oder lernunwillig, die sind vor allem FALSCH. Für die Mehrheit der Kolumbianer haben immer Andere die Schuld wenn sie selbst einen Fehler machen oder etwas unrechtes getan haben. Du wirst kaum erleben, ich habe es noch nicht erlebt, das ein Kolumbianer zu dir sagt... "Ja, es ist meine Schuld" oder "Ich habe einen Fehler gemacht". Diese Unart wird denen schon im frühen Kindesalter anerzogen, da sie ja im Elternhaus nix anderes mitbekommen. Die reden zwar alle über Respekt, aber in Wahrheit wissen sie gar nicht was das ist geschweige denn haben diesen.

Dein Beispiel mit dem Gringo ist auch richtig. Wer nicht aufpasst kann ganz schnell zum Opfer seiner Gutwilligkeit oder besser gesagt seiner differenten Erziehung werden. Beschaffungs-Kriminalität ist aber hier auch Alltag und füllt zu 35% die TV Nachrichten.

Wer keinen Job hat, keine Rente bekommt (denn die bekommst du nur wenn du 25 oder 30 Jahre einbezahlt hast) der ist auf seine Familie angewiesen oder er arbeitet bis er bei der Arbeit stirbt. In der Familie meiner Frau ist eine Frau von über 70 Jahren. Sie hat keine Kinder und kein Guthaben obwohl sie immer gearbeitet hat. Diese Frau arbeitet heute immer noch als Hausangestellte für 300.000 Peso (ca. 125,00 €) im Monat. Mit diesem Geld kannst du hier nicht leben aber auch nicht sterben. Also wie du so schön sagtest, bitterster Not ausgesetzt.

Gebildete Schicht... was ist das? Wenn das die Menschen sind die einen s.g. Berufsabschluss haben, oder diejenigen die ein Studium (was oftmals in D nur einer Berufsausbildung gleichkommt) haben, dann kann ich nur sagen das die Mehrheit keinen Deut anders ist wie die s.g. bildungsarme Schicht der Bevölkerung. Ich hatte letztens ein Gespräch mit einer Freundin meiner Frau über Europa, Spanien und Deutschland. Diese Frau mit Studienabschluss hat absolut keine Ahnung was in der Welt passiert und denkt doch tatsächlich das es in D keine Arbeitslosen gibt, das alle reichlich Geld verdienen usw. Schlussendlich, wir Deutschen sind alle mehr oder weniger reich. Ähnliche Vorstellungen hat sie von Spanien.

Umdenken in dieser Schicht... ja wohin denn? 95% der Menschen ist es doch scheissegal was hier um sie herum passiert. Egal ob kluge oder weniger kluge Leute. Wichtig ist nur das Eigene, nicht aber die Gesellschaft. Ich sag immer wenn ich in Rage gerade... "ihr Kolumbianer wollt sein und leben wie wir Europäer oder die Gringos, aber ihr werdet in 100 Jahren nicht so sein wie wir."

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Hast Du das alles erst so nach und nach mit bekommen? Aus welchem Grunde bist Du überhaupt nach COL gegangen, Rambam?

Immerhin hast Du Dich ja wohl dort gebunden und eine Familie gegründet. War das vorschnell? Würdest Du noch einmal in dieses Land gehen?

P.S. Wenn meine Fragen zu direkt sind, einfach ignorieren, bitte :o

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Nein, deine Frage ist nicht zu direkt, und Ja, ich habe das so zu Beginn nicht so gesehen. Erst mit der Zeit habe ich die Unterschiede, allein zwischen COL und VEN, registriert, und ganz zu schweigen zum Rest der Welt. COL ist mindestens 50 Jahre hinterher. Da nützt e auch nix wenn jedes A...loch hier ein Blackberry in der Tasche hat.

Na und warum ich hier bin habe ich ja schon das eine und das andere Mal gesagt, einzig nur wegen meiner Ehefrau. Freiwillig, ohne Ehefrau, hätte ich mich hier nie niedergelassen. Aber vielleicht kommt ja der Tag wo ich wieder nach E zurückgehen kann. So langsam weicht mein Weib nämlich auf, nachdem sie immer regelmässig TVE oder Antena3 guckt. Sie scheint nun tatsächlich den grossen Unterschied zwischen ihrer Heimat und dem (fast) Rest der Welt zu begreifen. Da nutzt auch aller überdimensionierter Patriotismus nix den die Leute hier aus mir unerklärlichen Gründen besitzen.

Ich muss aber zugeben, von der Natur und den Stränden her betrachtet ist COL immer eine Reise wert.

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Gast Gast1681

Vielen Dank Ramdam, dass du mir Einblick gewährt hast. Nachdem es mir leider nicht möglich ist alle Länder der Welt zu bereisen schätze ich doch sehr meinen Horizont auf diese Weise zu erweitern. Ich kann dir also nur Wünschen dass deine Frau bald ihre Meinung ändert. Von der Natur und den schönen Stränden kann auf Dauer nicht zehren.

Also ich wünsch dir was :daumenhoch:

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Für mich abschreckend. ist die Gewalt, die dort doch irgendwie "alltäglich "zu sein scheint.

Als alleinstehende Frau - niemals. in Es haben sie Rechte.

Als alleinstehender Mann, nur wenn ich beim Militär war und mit Waffen umgehen kann.

Mit Familie - im Leben nicht.

Ich glaube nicht, das man das als Europäer nachempfinden kann.

Und hier sehe ich, das mehr Frauen in ES geblieben sind - wird so seine Gründe haben...

Columbianische Männer haben hier nur eine kurze "Halbwertzeit", die kriegen es hier garnicht gebacken - problem No.1

der Alkohol.

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@Moix, sehr gut beschrieben. Deine Bekannte scheint ja wirklich die Wahrheit zu sagen. Und JA, die hiesigen Männer saufen was das Zeug hält. Alle Welt meint immer die Deutschen trinken viel, stimmt nicht, Kolumbianer saufen mehr. Aber auch kolumbianische Frauen. Alkohol ist hier ein echtes Problem.

Gewalt und Kriminalität... Frauen geniessen einen besonderen Schutz. Zumindest wird es so propagiert und ich erlebe es auch zu 90% so. Das hält aber trotzdem keinen Mann davon ab seine Frau zu schlagen oder oder. Das Problem hier ist nämlich die Justiz. Bis hier mal einer verurteilt wird wegen häuslicher Gewalt oder dergleichen können Jahre vergehen. Die Justiz funktioniert hinten und vorne nicht und das weiss jeder ladron, Kleinkriminäle und das wissen auch Schwerverbrecher. Ich hab mir sagen lassen das man schon für 50.000,- Pesos einen Auftragsmörder bekommt. Ein weiteres gravierentes Problem ist die Gleichgültigkeit und das Kurzzeitgedächtnis der Kolumbianer. Sollte dich einmal jemand auf offener Strasse wegen deines Handys oder so anfallen... niemand wird dir helfen. Auch hinterher wird so gut wie niemand bei der Polizei aussagen. Ich habe es selber zweimal vom Fenster aus gesehen wie jemand überfallen wurde und ca. 10 Leute standen drumherum, haben geschriehen wie die Idioten aber keiner hat eingegriffen. Mit Kurzzeitgedächtnis meine ich das prominente Leute, Politiker oder so, die ein Delikt begangen haben nach kurzer Zeit wieder im Geschehen sind da man ganz einfach ihre Taten vergisst, und weiter geht's.

Ja ja, es ist nicht einfach hier in COL. UNd wie du so schön sagst, nicht einfach zu verstehen als Europäer. Da Europäer so etwas gar nicht kennen, das man wegen einem beschissenen Handy umgelegt werden kann.

P.S. wens interessiert, hier ist ein Video wo der TV Canal RCN Banden beim Klauen in Bogota zeigt. Bei youtube existieren einige solcher Videos da dies der Hauptbestandteil der Nachrichten ist. Der Witz bei der Sache ist, man filmt diese Banden, die Polizei verhaftet diese Banden und die Richter lassen sie einige Tage später wieder laufen. Dazu braucht man dann nix mehr sagen. :nerven:

Viele hier und auch in Europa behaupten das VEN schlimmer sein soll. Ich glaub es nicht und beide nehmen sich nichts da ich beide Länder kenne. Immerhin haben wir hier ja noch die Guerrilla-Banden wie FARC oder ELN beispielsweise.

- - - Aktualisiert - - -

hier mal noch eine Tagesschau-Nachricht vom 04.09.2012 http://www.tagesschau.de/ausland/griseldablanco100.html

Und nun ist gut mit den Horrornachrichten.

bearbeitet von Rambam

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Moin Rambam! (Auch wenn Du im Moment noch im Tiefschlaf bist:).)

Was mich noch an Deiner neuen Heimat interessiert: Wie kommst Du dort eigentlich mit dem Gesundheitssystem klar?

Gibt es in COL eine gesetzliche Krankenkasse? Ähnelt das System dem von Spanien mit einem Centro Salud in jedem Dörfchen, oder eher Deutschland, wo man sich seinen Hausarzt selbst aussuchen und auch wechseln kann?

Warst Du schon einmal beim Arzt oder stationär in einem Krankenhaus?

Wir sind den Krankenhäusern - ähnlich denen in Spanien - ebenfalls erwartet, dass sich ein Angehöriger um den Kranken kümmert und einfache Handreichungen übernimmt, so dass die Krankenschwestern entlastet werden?

Wir sind zwar ein Spanien-Forum, aber COL ist schließlich ein spanisch sprechendes Land (vielmehr die Bevölkerung spricht Spanisch:o).

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Zu oben benannten Restaurant habe ich heute erfahren das man diese "spanische" Bude für 1.600.000,00 Peso (ca. 700,00 Euro) im Monat komplett mieten kann. Das ist dann mal wieder typisch für COL; innerhalb der ersten 3 Monate oder spätestens nach den ersten 3 Monaten der flauen Geschäftstätigkeit wird der Kram verhökert oder vermietet, denn man müsste ja jetzt Steuern bezahlen. Eigentlich schade das Derjenige mit dieser Idee nicht mehr draus gemacht hat.

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700 Euro hört sich nach unseren Erfahrungen in der EU nicht so schlecht an. Wie sieht diese Miete/Pacht für die Verhältnisse in LA aus? Nepp oder machbar?

Wenn machbar, wäre das nichts für Dich als Spanien-Fan? Bring ein Stück Andalucia nach COL, das Forum wird Dich mit Rezepten und Ratschlägen unterstützen.

Du hast doch so eine hübsche Frau, sie müsste ein Magnet für so einen Laden sein. Naja, jedenfalls wenn ich es nach spanischen Maßstäben betrachte. Mach eine Bar auf, stell eine attraktive Dame hinter den Thresen und das Geschäft brummt.

Keine Idee für Euch, Rambam?

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Zu deiner ersten Frage, Lilac; 700,- Euro im Monat ist eine echte Stange Geld hier; das muss man mit den Preisen die man hier ansetzen könnte erstmal reinholen. Nur mal ein Beispiel, Mindestverdienst liegt bei knapp 200,- Euro und das erlangen aber noch nicht mal alle da es immer Wege gibt das zu umgehen.

Zweite Frage... nein, Kneiper ist nix für mich und auch nicht für meine Frau. Zum anderen liegt das Problem in der Mentalität der Kolumbianer begraben, zumindest in dieser Region. Was die nicht kennen das essen die nicht, das kaufen die nicht, dsas wollen die nicht, das akzeptieren die einfach nicht. Die meisten Leute hier sind, wenn ich es mal ganz krass ausdrücke, dämlich von Geburt. Deshalb befindet sich das Land ja auch noch in den 60-ern und wird sich in 100 Jahren noch nicht geändert haben. Die Menschen wollen einfach nicht. Und wenn dann noch jemand mit so einem Käse daherkommt, Spanisches Restaurant ohne je ein einziges spanisches Gericht... na was soll man dann noch sagen?

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Gibt es in COL eine gesetzliche Krankenkasse?

JA, es gibt gesetzliche wie auch private Krankenkassen. Und jeder Arbeitnehmer muss in einer Krankenkasse sein. Dabei spielt es keine Rolle ob privat oder staatlich; hängt davon ab was man sich leisten kann.

Ähnelt das System dem von Spanien mit einem Centro Salud in jedem Dörfchen, oder eher Deutschland, wo man sich seinen Hausarzt selbst aussuchen und auch wechseln kann?

Man kann sich seinen Hausarzt nicht selber aussuchen da die grossen staatlichen Krankenkassen in den Städten ihre eigenen Gesundheits-Zentren bzw. Kliniken haben (sieh Foto).

Das bedeutet; wenn man krank ist muss man sich in das entsprechende Gesundheits-Zentrum seiner Krankenkasse begeben und wird dort behandelt. Für eine Sitzung muss man auch ca. 1,- Euro bezahlen. Wer im Monat oft zum Arzt muss bezahlt am Ende mehr als jeder Deutsche im Vierteljahr. Gleiches gilt für Medikamente, ebenfalls 1,- Euro pro Rezept.

Privatversicherte können sich ihren Arzt und Zahnarzt aussuchen. Gibt ja genug private Praxen in den Städten.

Wer auf dem Dorf lebt, so wie z.B. meine Schwiegereltern, der fährt in der Regel in die nächste grosse Stadt wenn er eine Untersuchung benötigt. Im emergencia bleibt einem nix weiter übrig als eine private Praxis im pueblo oder Nachbardorf aufzusuchen.

Warst Du schon einmal beim Arzt oder stationär in einem Krankenhaus?

Wir sind den Krankenhäusern - ähnlich denen in Spanien - ebenfalls erwartet, dass sich ein Angehöriger um den Kranken kümmert und einfache Handreichungen übernimmt, so dass die Krankenschwestern entlastet werden?

Also über stationäre Behandlung im Krankenhaus kann ich selber nix berichten. Jedoch weiss ich durch meine Frau das es genauso wie in Spanien (ebenfalls in anderen Ländern LA's) zugeht. Die Angehörigen müssen sich mit kümmern. Ist bei manchen Krankenhäusern wo Leute ohne KV behandelt werden auch angebracht weil das sind natürlich die beschi... KH. Ist ja auch klar, denn wer soll das alles bezahlen was an Leistung erbracht wird wenn die meisten Leute nur Mindestlohn-Empfänger sind und dementsprechend wenig Beiträge zahlen? Wer natürlich Kohle verdient, der kann sich auch Zusatzleistungen in seinen Vertrag reinschreiben lassen. Von VEN her kenne ich es das man sogar Blutkonserven selber besorgen muss.

Worüber ich etwas sagen könnte ist, einmal war ich beim Zahnarzt und einmal war ich zu einer, na sagen wir mal Routineuntersuchung incl. Blut- und Urinexamen in einem Gesundheitszentrum (bin zwar nicht krankenversichert, aber meine Frau war es zu diesem Zeitpunkt) und zweimal war ich in einer privaten Praxis.

Die ersten drei Fotos zeigen ein Gesundheitszentrum einer grossen EPS. Das erste Foto zeigt den Klinikteil mit der emergencia wo man auch im ausserplanmässigen Fall hin muss um sich untersuchen bzw. behandeln zu lassen.

Die anderen zwei Fotos zeigen den Haupteingang des GZ wo man reingeht wenn man einen Termien hat.

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Danke für die Aufklärung.

Wenn ich die Palmen so sehe, scheint es sich um ein sehr neues Krankenhaus zu handeln. Sieht sehr gut und modern aus.

Aber was bitte ist EPS?

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Gast Gast1061

Vielen Dank, Rambam.

Das war ein schöner und interessanter Film.

Ich habe sofort meinen spanischen Freunden den Link geschickt.

Sehr interessant zu erfahren, wie Spanier über das Leben in Deutschland denken.

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      Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr dennoch bis zum Ende lesen würdet und vielleicht sogar noch eine Antwort verfasst.

      Erstmal zu mir:

      Ich bin 30 Jahre alt und als Camgirl selbstständig, habe eine Rentenvorsorge.
      Leide seit meinem frühen Jugendalter an einer bipolaren Störung und bin am liebsten allein.
      Habe vor innerhalb der nächsten 1-3 Jahre auszuwandern.
      Bringe mir selbst seit ca. einem halben Jahr gerade wieder spanisch bei (hatte schon mal angefangen, aber bin nicht dran geblieben) und habe vor demnächst auch einen Kurs zu belegen, bin generell recht sprachbegabt und spreche englisch (fließend), französisch und italienisch (gut) und latein (im medizinischen Bereich).
      Ich brauch nicht viel zum Glücklich sein, mir reicht eine kleine Wohnung und ich lebe hier in Deutschland auch nur von ca. 1000 €/Monat (verdiene deutlich mehr, aber brauch kein Luxus- oder Markenkram und lebe vegan ;)).


      Zum Wieso, Weshalb, Warum...

      Auf den Ort (Benalmadena) und die Idee zum Auswandern kam ich durch meinen Exfreund, da er dort ein kleines Apartement, 10 min vom Strand, als Eigentum hatte und wir jedes Jahr, auf mehrere Urlaube verteilt, gute 3 Monate dort verbracht hatten. 
      Ich war vom ersten Moment an in diese Stadt verliebt, vor allem der Parque de la Paloma hat mir absolut den Kopf verdreht. Das hört sich jetzt für manche vielleicht komisch an, aber es ist für mich einfach der schönste Platz der Welt, wo ich wirklich rundum glücklich bin.

      Zur Zeit wohne ich in einer recht dunklen Ecke des Ruhrgebiets, hier werden mittlerweile junge Mädels um 13 Uhr Mittags im Park überfallen, einem Kumpel wurde vor ein paar Monaten abends in der Stadt ein Messer in den Kopf gehauen (hat nur knapp den Sehnerv verfehlt und ihm geht es mittlerweile zum Glück wieder gut) und mein Freund wurde erst letzten Dienstag gegen 22 Uhr mit einem Kumpel überfallen und zusammengeschlagen/getreten.
      Ich glaub jetzt sollte jedem klar sein, warum ich hier weg will....

      Und umziehen in eine andere Stadt kommt für mich auch nicht wirklich in Frage, ich hab einfach richtige Sehnsucht nach Palmen, Strand und Meer und bin diese Tristheit von Deutschland einfach satt.
      War auch schon im Winter dort und selbst dann ist es für mich herrlich, mich im strömenden Regen an den Strand zu setzen und die Wellen zu beobachten.

      Mein Plan:

      Also ich habe mir das Ziel gesetzt, das Ganze in den nächsten 1-3 Jahren (am liebsten so bald wie möglich aber ohne Druck) geregelt zu bekommen.
      Schaue regelmäßig nach Wohnungen und habe da schon einige gefunden die meinen Anforderungen entsprechen (30-50 qm - 350-450 Euro).
      Meine Möbel würde ich erstmal bei meiner Mum einlagern, falls ich doch keine Lust mehr auf Spanien hab und mir hier nicht direkt wieder alles neu kaufen muss.
      Wenn ich dort hingezogen bin, wollte ich das Ganze erstmal testen und mir dabei weiter Geld an die Seite legen. 
      Sollte ich nach 1-2 Jahre immer noch überzeugt sein, würde ich mir gerne was kaufen, am liebsten ein freistehendes Häuschen mit großem Grundstück, da ich eine Art Gnadenhof (okay, jetzt fängt die Träumerei an ^^) errichten möchte für Ziegen, Schafe, Esel, etc.
      Bis auf meine Mum hab ich keinerlei familiärer Bindungen, sie sehe ich aber auch so nur 2-3 Mal im Jahr, wenn sie allerdings pflegebedürftig werden sollte oder ähnliches würde ich direkt wieder zurückkehren um zu ihr ziehen und sie zu pflegen. Das wäre allerdings der einzige Grund, warum ich mir vorstellen könnte zurück zu kehren.

      Meine Sorgen und Fragen:

      1. Ich hab mal gelesen, dass sich die Mieten in Spanien jährlich um einen bestimmten Prozentsatz erhöhen, ist das immer noch so und um wieviel Prozent? Wäre direkt kaufen also doch vielleicht besser???

      2. Wie verhält es sich für meine Tätigkeit als Camgirl? Muss/Kann ich die Einküfte weiterhin in Deutschland versteuern? Wo macht es mehr Sinn? Wie kompliziert ist es in Spanien?

      3. Wenn ich z.B. auf idealista nach Wohnungen gucke, werden mir dort Kalt- oder Warmmieten angezeigt? Und mit welchen Nebenkosten kann man für eine 30-50 qm Wohnung rechnen?

      4. Denkt ihr, ich bin gut genug darauf vorbereitet? Wie gesagt, ich brauch keinen Job vor Ort, da ich über's Internet arbeite, lerne die Sprache, begrüße soziale Kontakte zwar, aber brauche sie nicht zwingend und bin mit sehr wenig sehr zufrieden.

      5. Wie geh ich vor? Erstmal hinfliegen und Wohnungen angucken?! Wenn Wohnung gefällt direkt mieten und zu Hause kündigen? Gehört es sich verhandeln zu wollen?

      6. Worauf achten beim Mieten? Gibt es irgendwelche Maschen die von Vermietern gerne genutzt werden? Wer ist bei Schäden/Mängeln zuständig?

      7. Darf ich möblierte Wohnungen ummöblieren bzw. generell neugestalten/renovieren?

      Ich kenne mich halt leider wirklich Null mit Behördenkram aus. Ich weiß, dass ich nach 3 Monaten Aufenthalt die EIN beantragen muss, das war's dann aber auch.
      Wenn ihr Tipps für mich habt, wie ich das Ganze am Besten angehen soll, gerade mit dem Mietvorgang, bitte her damit!

      Ansonsten sag ich nochmal vielen Dank für's Lesen!
      Liebe Grüße, eure Mimi
       
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