Mica

Hier ist die Hoelle los heute.... - Katalonien will Unabhängigkeit von Spanien

Empfohlene Beiträge

Gast Gast1681

Mica, kannst du mich da ein bisschen aufklären. Das Video konnte ich zwar sehen aber um es ganz zu verstehen bräuchte ich ein bisschen Hintergrundwissen. Das heisst die demonstrieren für Unabhängigkeit von Spanien - wollten sich immer schon abseilen, oder jetzt ganz verstärkt aufgrund der Finanzkrise? Wenn dem so ist, könnten die denn alleine besser übeleben. Ich kenne mich in diesem Teilgebiet leider gar nicht aus, aber ich gehe mal davon aus, dass diese Region wirtschaftlich besser gestellt ist? Wenn das der Grund für das Bestreben der Unabhängigkeit sein sollte, dann kann es bald wirklich zu Schwierigkeiten in Spanien kommen. Es ist dann die gleiche Situation wie Süd- und Norditalien.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1681

Ok, Merci für den Hinweis. Soeben gelesen! Also es ist wie in allen Ländern wo das Geld knapp bzw. gar nícht mehr vorhanden ist. Man wehrt sich ohne Hirn und ohne Sinn. Wenn sie es in der großen Gemeinschaft nicht schaffen, was wollen sie dann alleine? Wer soll sie dann unterstützen. Ich habe mich so sehr auf Spanien gefreut, jetzt jedoch bin ich eigentlich nur noch verunsichert und das ist eine Situation die ich so gar nicht schätze :daumenrunter:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hab mir das Theater grad mal angesehen und kann nur mit dem Kopf schütteln. So langsam wird mir bewusst warum die Menschen hier sowas von blöde und dämlich sind. Wenn sie schon über Generationen hinweg alles spanische vergessen haben, aber die Blödheit ist erhalten geblieben. Wie war das noch mal mit València? hat dort nicht die alcaldía die "spanische" Regierung um Hilfe angefleht weil sie am Ende sind und keine Kohle mehr haben? Junge Junge, und jetzt so ein Theater wegen Unabhängigkeit. :daumenrunter:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mica - unsere Reporterin vor Ort sozusagen:p - was meinst Du dazu? Was wollen die Katalonen denn anfangen mit ihrer Unabhängigkeit? Was soll sich zum Besseren wenden und wie?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Na, Ramban, ganz so einfach gestrickt sind die dann doch nun wieder nicht, dazu muss man ein bisschen, und nur zum Beispiel, in der Wirtschaft graben und schauen, was allein Catalunya an Abgaben an den Staat aufgelegt bekommt und was fuer Gegenleistungen im Vergleich zu anderen comunidades autónomas zurueck gibt.

Vorbild: Schottland.

@lilac: Ich bin geteilter Meinung, kann aber den Wunsch sehr gut verstehen. Ich bin nur halt nicht sicher, dass es eine gute Idee ist, denn die erste Auswirkung fuer Catalunya als eigener Staat innerhalb Europas waere der Austritt aus der EU um hinterher allen Regeln folgend wieder um den Eintritt zu bitten.

@bruny, jetzt sag nicht, dass Du nicht weisst, was hier ueberall in Spanien los ist, warum bist Du verunsichert?

Auch kann man die Bewegung "independència" nicht kurz erklaeren, dazu muesste man 1000 Jahre Geschichte der katalanischen Nation, was sie mal war, lesen.

Hier gibt es einiges dazu:

http://www.freewebs.com/nacioncatalana/01.htm

bearbeitet von Mica

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1681

Mica, selbstverständlich weiß ich was in Spanien los ist - aber wenn ein Bundesland um die Unabhängigkeit kämpft, das ist wieder ganz was anderes. Siehe Kosovo, siehe Ex Jugoslawien. Dieses Scenario will ich mir für Spanien gar nicht vorstellen, die Unruhe breitet sich sehr schnell aus, aber schlimmer noch, es wird EIN Volk gegeneinander ausgespielt. Das bringt nur Unfrieden, Unruhe und Unfrieden! Ich hatte das schon ein mal und brauche das wirklich nicht nocheinmal.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Na, Ramban, ganz so einfach gestrickt sind die dann doch nun wieder nicht, dazu muss man ein bisschen, und nur zum Beispiel, in der Wirtschaft graben und schauen, was allein Catalunya an Abgaben an den Staat aufgelegt bekommt und was fuer Gegenleistungen im Vergleich zu anderen comunidades autónomas zurueck gibt.

Ist richtig Mica, ich habe es sicherlich zu sehr verallgemeinert. Aber jetzt, in dieser Zeit so ein Theater um Unabhängigkeit zu beginnen ist genau so ein Schwachsinn und ohne Sinn und Verstand, wie zu behaupten, die deutschen haben die Schuld an der jetzigen Situation in Spanien.

Und, wollen wir doch mal weiterspinnen, was würde denn passieren wenn Catalunya urplötzlich, in der heutigen Zeit seine Unabhängigkeit bekäme? Will jetzt einer behaupten das sich dann alles in blitzeschnelle zum besseren neigen würde?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1681

Sorry, aber Dummheit lässt sich auch nicht auf 1000 Jahre alte Geschichte zurückführen. Lernen denn andere nie von Vorkommnissen. Brauchen sich doch nur die Länder ansehen die für Unabhängigkeit gekämpft haben. Noch nie in der Geschichte hat sich dort was zum besseren getan. Als ob im Moment noch nicht genug Sch..... wäre. Könnt ihr euch vorstellen welch gefundenes Fressen dies für Spekulanten und Rating Agenturen ist. Aber egal dann hat bestimmt wieder ein anderer Schuld.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Basken kämpfen schon ewig um die Autonomie, was der ETA die Türen öffnete und viele Opfer forderte.

Die katalanen sind schon ewig ein eigenes Völkchen und, - zum Ärger anderer Provinzen (u.a.a Madrid), sehr erfolgreich, was Buissness angeht.

Auf den inseln sind sie gefürchtet, "cuidado, vienen los catalans" heißt es regelmäßig am Anfang der Temporada.

Und überhaupt sind so einige Spanier in erster Linie Andaluz, Catalans o Vascos.

Wahlschlachten werden auf galizisch geführt, und wenn ich Daten aus dem Norden bekomme, sehe ich das schon an der eigentümlichen Zusammensetzung der Buchstaben - Vizcaya nicht Biscaya, das gleiche in catalan und meine Freunde schreiben mir in andaluz...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

6 Millionen Katalanen, von denen 2 Millionen auf Demonstrationen in verschiedenen Staedten waren als dumm zu bezeichnen ist schon etwas anmassend...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1681

Leider kann ich nicht anders sagen, als dass es dumm ist - eventuell ist naiv das bessere Wort. Was will denn eine Region in dieser schwierigen Zeit damit bezwecken. Können sich dann ja gerne auf neutrales, unabhängiges Gebiet begeben, aber dann ohne EU!!! Und das bezeichne ich als dumm, kann auch unüberlegt dazu sagen. Ich selbst bin Bayer aus vollem Herzen, sage aber trotzdem zu denen die nach Unabhängigkeit plärren - dumm, naiv! Das hat nichts mit anmassend zu tun, Mica - das ist einfach gesunder Menschenverstand.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Bruny, da bin ich voll bei dir. An die Bayern hatte ich bei diesem Thema auch gedacht. Da gibt es ja auch immer noch und heute ein paar Vollidioten die meinen sie müssten im Jahr 2012 wieder einen König haben und sich von D abspalten.

Und, ob dumm oder naiv oder sonstwas ist völlig wurscht. Und ob 2 Mill. von 6 Mill. auf der Strasse sind und eine Demo für Unabhängigkeit abhalten ist auch völlig belanglos. Die Katalanen leben in Spanien und sind Spanier, und das Spanier in vielen Fällen nicht rational denken können haben sie doch lang und breit bewiesen. Meine Anmerkung zu Südamerika kam ja auch nicht von ungefähr. Aber bleiben wir in Europa (EU). Das was da abging hatte Methode. Wer in Gottes Namen streitet heute in dieser besch... Zeit für Unabhängigkeit wenn er eigentlich weiss das seine Region genau so pleite und unfähig allein zu überleben ist wie das Land von denm es sich abspalten will? Das ist Idiotie, nix anderes. Und so langsam (nach mehr als 1000 Jahren) sollten die Katalanen mal anfangen zu denken. Wir leben im Jahr 2012 und nicht mehr im 13. oder 14. Jahundert. Fast jedes Land in Europa will in die EU weil es sich Besserung und Fortschritt erhofft, und eine spanische Region von ca. 6 Mill. Katalanen streiten und demonstrieren wie vor 1000 Jahren für die Unabhängigkeit ihrer Region. Das ist heute, in diesen Zeiten, in diesen ökönomisch beschissenen Zeiten und in diesem Jahrhundert mehr als lächerlich und egoistisch. Und da bin ich wieder bei der Arroganz und dem Egoismus der durch die Spanier auf die halbe Erdkugel verbreitet wurde.

Wenn man ein schlechter Mensch wäre dann sollte man den Katalanen noch heute die Unabhängigkeit schenken und zusehen wie sie noch mehr zu Grunde gehen. Da nützt auch kein angeblicher besserer Erfolg im Business im Vergleich zum Rest in Spanien. Es soll doch niemand hier behaupten das die Katalanen die einzigen im Lande sind die Wirtschaft Spanien aufrechthalten, das ist doch Schwachsinn.

Noch eine Anmerkung... kann es sein das die Katalanen die komplette Unabhängigkeit des Kosovo, die ja einen Tag vorher verkündet wurde, in den falschen Hals bekommen haben?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also irgendwie kann ich die Catalans verstehen , wirtschaftlich sind sie erfolgreich.

wer hätte da Lust, für "Dummheiten" von Anderen aufzukommen??

Allerdings zeigt die Europäische Geschichte auch, wohin die Aufspaltung in Regionalregierungen geführt hat...

-

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Benvinguts Observer, wenn du die catalans kennst, stell dir mal die Frage andersrum - Spanien sin Catalunya...

Schätze aber, das der Warnschuss nach Madrid nur mal wachrütteln soll, bevor Madrid zuviel eigene Suppe kocht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1681

Hallo Observador, nein könnten sie natürlich nicht. Noch gehören sie zu Spanien und somit zur EU. Was wäre wenn Ostdeutschland 1989 unabhängig geworden wäre??????? Bei aller Sympathie, klein > klein hilft keinem weiter in dieser globalisierten Welt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gast Gast1753

Hallo Moix, ich kenne die catalanes nicht und will auch mit denen nichts zu tun haben. Willst du eigentlich diese in der Welt unbedeutende Regionalsprache in ganz Spanien salonfähig machen? Ich beziehe mich auf benvinguts. Trotzdem Danke.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Observador... ich glaub nicht das Moix die cataláns in der ganzen Welt salonfähig machen will nur weil er dich hier auf catalán begrüsst. Moix lebt nun mal in Catalunya und ich denke er weiss wovon er spricht.

Und wenn du die cataláns nicht kennst und auch nichts mit ihnen zu tun haben willst... warum schreibst du dann hier in diesem Thread überhaupt hombre? :daumenrunter:

bearbeitet von Rambam

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

An der Konversation teilnehmen

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


  • Gleiche Inhalte

    • Von User3829
      Hallo liebe Community,
      ich bin relativ neu hier und hätte nur eine kurze doofe Frage. In Spanien soll es diese Bonbons namens ''Super Vampiro'' von der Marke ''El Turco'' geben. Kann man die hier irgendwo in Deutschland kaufen oder aus dem Internet bestellen. Gibt es da eine Seite, die nach Deutschland liefert? Am liebsten wäre es mir, wenn sich ein Laden hier in DE finden lässt, wo man die kaufen kann. Vllt hat hier jemand ja eine Idee...

    • Von Joaquin
      Der Feuerlauf heißt ursprünglich in Spanien correfoc. Wobei hier das Wort foc, sowohl im Katalanischen, als auch im Valenzianisschen für Feuer (spanisch fuego) steht. So wird auch der Feuerlauf sowohl in der venezianischen, als auch in der katalanischen Region praktiziert.
      Ablauf
      Der Feuerlauf wird von einer Gruppe Menschen geleitet die oft als Teufel verkleidet sind. Dabei dient diese Verkleidung auch dem Schutz vor den Funken der Feuerwerkskörper mit denen man dort hantiert. Die Vorführung ist ein dynamisches Event, mit vielen improvisierten Elementen, welches durch abgedunkelte Straßenzüge veranstaltet wird.
      Dabei werden die mitlaufenden Passanten als Element der Show mit einbezogen. Sie werden durch Funkenstrahlen geneckt und ebenso auch durch Tänze oder Sprünge durch Funken, mit in die Veranstaltung eingebunden.
      Die Aktionsgruppe bedient sich dazu der Pyrotechnik, mit welcher sie unter anderen Funken über das Publikum sprühen lässt und ebenso auch fahrende Gebilde und Figuren, welche mit entsprechender Pyrotechnik ausgestattet ist. Diese Kunst wird seit Jahren immer weiter ausgebaut und erfreut sich großer Beliebtheit bei der Bevölkerung
      Geschichte
      Den historischen Ursprung soll dieses Fest in einem beschriebenen Ball de diables (spanisch baile de diablos - Tanz der Teufel), aus dem zwölften Jahrundert in Katalonien haben. Aus diesem soll sich der aktuelle Feuerlauf entwickelt haben. Das Wort correfoc selbst, wird 1977 das erste mal erwähnt.
      Correfoc - Der Feuerlauf in Spanien
      Einzelnachweise
       
      Der Feuerlauf - Correfoc
    • Von Joaquin
      Spanien wird amtlich das Königreich Spanien genannt (spanisch: Reino de España), ist ein Land und liegt im Südwesten Europas, wo es den Großteil der Iberischen Halbinsel einnimmt. Es liegt auf der Iberischen Halbinsel. Im Nordosten grenzt es an Frankreich und dem Kleinstaat Andorra, im Westen an Portugal. Spanien hat 46 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt heißt Madrid und liegt in der Mitte Spaniens. Die offizielle Amtssprache ist Spanisch, auch als Kastilisch (spanisch castellano) bekannt.
      Zusammenfasung
      Regierungsform: Parlamentarische Erbmonarchie Staatschef: König Felipe VI. Regierungschef: Ministerpresident Mariano Rajoy Nationalfeiertag: 12. Oktober Amtssprache: Spanisch (castellano - kastilisch), in autonomen Regionen galizisch, aranesisch, baskisch, katalanisch Hauptstadt: Madrid (3,2 Mio. Einwohner/ 606 km2) Einwohnerzahl: ~45 Mio. Fläche: 504.646 km² Währung: Euro Kfz-Kennzeichen: E Internet-TLD: .es Telefonvorwahl: +34 Notruf: 112, 085 (Feuerwehr), 062 (Guardia Civil) Zeitzonen: UTC +1 MEZ; UTC+2 MESZ (zwischen März und Oktober); UTC (Kanaren); UTC +1 (Kanaren: zwischen März und Oktober) Religionen: römisch-katholisch (ca.92%) Verwaltung des Landes: 17 autonome Gemeinschaften, 52 Provinzen Geographie
      Spanien liegt auf einer Halbinsel, welche man die Iberische Halbinsel nennt. Sie beinhaltet die südwestlich der Pyrenäen liegenden Länder Spanien, Portugal, das Fürstentum Andorra und Gibraltar. Spanien selbst liegt zwischen Portugal, Frankreich und dem Zwergstaat Andorra. Dazu gehören jedoch noch weitere Inseln, welche sich im Atlantischen Ozean und im Mittelmeer befinden, wie auch Städte auf dem afrikanischen Kontinent oberhalb von Marokko.
      - Meer, Strand und Küsten
      Spanien hat aufgrund seiner geographischen Lage eine vielfältige Küstenlandschaft. So grenzt das Land sowohl an das Mittelmeer an, wie auch am atlantischem Ozean und dem Golf von Biscaya.
      Als iberische Halbinsel und durch seine besondere, geographische Lage, hat Spanien zahlreiche attraktive und bekannte Küsten und Strände sowohl am Mittelmeer, wie auch am Atlantik. Zudem bietet Spanien mit seinen populären Inselgruppen den Balearen im Mittelmeer (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) und den Kanaren im Atlantik (Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro), eine der wohl bekanntesten und beliebtesten Inseln und Ausflugziehle, mit zahlreichen Stränden.
      Mit den Kanaren, welche auch als die Inseln des ewigen Frühlings bekannt sind, hat man durch das mediterran-subtropische Klima, das gesamte Jahr über angenehme Temperaturen. Dadurch können auch im Winter Strand- und Sonnenverwöhnte, durchaus auf ihre Kosten kommen.
      Geschichte
      Im Altertum eroberten die Römer Spanien, was sich bis heute prägend auf die spanische Sprache auswirkte. Das Spanisch ist eine romanische Sprache und stammte vom Latein ab. Im frühen Mittelalter eroberten die Mauren weiter Teile der Iberische Halbinsel und stellten diese unter islamischer Herrschaft. Am Ende des Mittelalters wurde Spanien von den Christen zurückerobert und es entstand so das Königreich Spanien. Spanien selbst eroberte in der Neuzeit große Teile von Südamerika und anderen Ländern, konnte aber am Ende nur noch kleine Gebiete um Norden von Afrika halten.
      Historische Chronologie
      1200 - 1000 v.Chr.: Die Iberer vermischen sich mit dem Volk der Kelten welche dort eingedrungen sind. Die Phönizier bilden im Süden ihre ersten Kolonien, so wie das heutige Cadiz (damals Gadir) 1000-700 v. Chr.: Die Phönizier bilden die Mittelmeerhandelsrouten. Die Griechen dringen in die iberische Halbinsel und Spanien ein. Ca. 600 v.Chr.: Während der punischen Kriege welche zwischen Rom und Karthago statt finden, werden die Griechen von den Karthagern vertrieben, welche daraufhin in Carthagena (neues Karthago) und Ibiza wichtige Kolonien bilden. Ca. 200 n.Chr.: Nach der Niederlage Kathargos gegen Rom erobert Rom die spanischen Provinzen. Viele der römischen Bauten zwie zum Beispiel das Kolosseum und die heutige Sprache zeugen von dieser Zeit. Ca. 400 n. Chr.: Es stellen sich die ersten Verfalltendenzen im Römischen Reich ein. Nun erobern die Goten Spanien. 8.Jh - 15.Jh: In Spanien fallen die Muslime ein und bringen dem Land Fortschritt, wie fortschrittliche Bewässerungstechniken, moderne Architektur und neue medizinische Kenntnisse. 15.Jh.: Es findet die Reconquista (Wiedereroberung) durch die katholischen Könige und die spanische Inquisition statt. 1492: Der Seefahrer Christopher Kolumbus entdeckt auf der Suche nach einer neuen Handelsroute nach Indien, den neuen Kontinent Amerika und verhilft somit Spanien zu hohem Reichtum. 16. Jh.: Es werden Kolonien in Südamerika geschaffen. Kriege finden auf dem europäischen Festland statt. Spanien erwächst zu einer Seemacht. 17./18. Jh.: Es folgt der spanische Erbfolgekrieg mit dem Ende der Habsburg-Dynastie. 19. Jh.: Frankreich unter Führung von Napoleon, erobert kurzfristig Spanien. 1936: Franco bildet eine Militärdiktatur und es folgt der Spanischer Bürgerkrieg. 1975: Mit dem Tod Francos folgt die Demokratieschaffung Spaniens. 1986: Beitritt Spaniens in die EU. Klima
      Das Klima in Spanien ist vor allem im Sommer sehr warm, vor allem an der Küste des Mittelmeeres und in der Mitte Spaniens. An der Atlantikküste ist es dagegen eher gemäßigt. Die an der afrikanischen Küste liegenden, kanarischen Inseln haben ein subtropisches Klima. In der Mitte Spaniens kann es im Winter dagegen ziemlich kalt werden. Aufgrund der klimatischen Wärme, der zahlreichen Strände und Inseln, ist Spanien ein beliebtes Reiseland für Urlauber und Touristen.
      Tourismus
      Spanien ist mit das weltweit beliebteste Urlaubsland und zudem das beliebteste Ziel deutscher Touristen. So haben alleine im Jahr 2005 ca. 55,6 Mio. ausländische Touristen, Spanien besucht.
      Bei den touristischen Regionen, führt Katalonien die Statistik in Spanien an. Dorthin reisten 25,3% aller Spanien-Touristen hin. An zweiter Stelle kommen dann die Balearen mit den Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Dorthin reisten 9,4 Millionen Touristen, gefolgt von Andalusien mit 7,6 Millionen Touristen und das Land Valencia mit 4,8 Millionen Touristen.
      Zu den beliebtesten Reisezielen in Spanien und den viel besuchten Orten gelten die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarische Inseln, die Costa Brava, Barcelona, Salou, Girona, die Costa Dorada, die Costa del Sol, die Costa de la Luz, die Costa Blanca, Benidorm, die Sierra Nevada und die Costa Verde
      Bei den Deutschen und Österreichern, ist Spanien das beliebteste, ausländische Reiseziel und Reiseland laut der Ergebnisse im Jahr 2014. Spanien steht weltweit an vierter Stelle hinter China, den USA und Frankreich bei den Besuchern. So verzeichnete Spanien insgesamt 53 Millionen Touristen im Jahr 2010.
      Spanien und seine bekannten Inseln, sind sehr gut mit dem Flugzeug zu erreichen und verfügt dafür über große, internationale Flughäfen.
      Wenn man für den Urlaub in Spanien vorhat eine Wohnung zu mieten, sollte man sich über die Modalitäten beim spanischen Mietvertrag zeitig informieren.
      Beliebte Ausflugsziele und Routen
      Für gläubige Christen ist auch der Jakobsweg in Spanien ein beliebter Pilgerpfad.
      Spanien ist bekannt für seine zahlreichen, kulturellen Schätze, die als Weltkulturerbe und Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.
      Regionen und Provinzen
      Spanien ist aufgegliedert in 17 Autonome Gemeinschaften bzw. Regionen (comunidades autónomas) und zwei Autonome Städte (Ceuta und Melilla). Innerhalb dieser Autonomen Gemeinschaften/Regionen ist Spanien in 50 einzelne Provinzen unterteilt, wobei die meisten dieser Provinzen nach der jeweiligen Hauptstadt benannt sind
      Wirtschaft
      Ab dem Jahr 2008 erschütterte Spanien eine große Finanzkrise.
      → Hauptartikel: Finanzkrise Spaniens
    • Von Joaquin
      Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil
      40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen.
      Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause.
      Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla.
      Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber.
      Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg.
      Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen.
      Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt.
      Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten.
      Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt.
      Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
       
    • Von Joaquin
      Populismus, Nationalismus oder einfach nur kalkulierter Machtpoker? Katalonien wählt und zentraler Punkt bei vielen Wahlveranstaltungen ist immer wieder die nationale Unabhängigkeit der Katalanen von Spanien, die geforderte Abspaltung und ein eigener katalanischer Staat.
      Der Konflikt zwischen Barcelona (Katalonien) und Madrid hat Tradition und diese wird von vielen Katalanen gepflegt. Zwar hat sich die Welt in der Zwischenzeit weiter gedreht und Spanien ist nicht mehr das Land wie zu Francos Zeiten, aber Feindschaften hegt und pflegt man nur all zu gerne.
      Spanien ist Teil von Europa und hat in diesem Zusammenhang auch viel davon profitiert, auch Katalonien hat hier wirtschaftlich seinen Nutzen gezogen. Katalonien sieht sich zwar als Teil Europas, aber nicht als Teil Spaniens. Man weiß ja selbst, dass Katalonien ein großer wirtschaftlicher Player in Spanien ist und möchte diesen Vorteil für sich nutzen und ihn nicht mit dem Rest oder gar dem ärmeren Teilen Spaniens teilen. Ein Gedankenvorgang, den man durchaus auch in der deutschen Politik durchaus kennt. Da wird oft über den Länderfinanzausgleich gestritten und in Bayern betont man nur zu gerne, man sei ein Freistaat und auch dort gibt es Stimmen die sagen, man wäre alleine besser dran, als im Verbund Deutschland.
      Aber in Spanien denkt man oft in Regionen. Da sind die Regionen in vielen Bereichen autonomer, wie zum Beispiel mit ihren Sprachen, was das ganze für Spanien auch nicht viel leichter, aber halt einzigartiger macht. Auch dies hat seine Gründe in der Vergangenheit Spaniens und Katalonien ist nicht die einzige Region, welche sich nicht wirklich als zu Spanien gehörig sieht. Aber Katalonien kennzeichnet seine wirtschaftliche Stärke, Geld regiert die Welt, ist Macht und das möchte man nun ausspielen ohne dabei an die Folgen zu denken. Denn wie man weiß, nur Geld alleine, macht auch nicht glücklich und das gilt auch für Länder und Regionen.
      Ein Land ist ein Verbund von vielen Regionen, welche im Laufe der Geschichte durch Politik und Kriege zu einem Land definiert wurden. Und mit der Zeit wächst daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Verpflichtungen oder auch nicht. Selbiges gilt im Übrigen auch für Regionen selbst. Denn was sollte am Ende Barcelona davon abhalten, sich als wirtschaftlich, starke Stadt von Katalonien abzuspalten um das dort gut verdiente Geld lieber in die Renten der Bevölkerung Barcelonas zu investieren? Warum nicht das, was im Großen geht, auch am Ende im Kleinen praktizieren?
      Weil Verbunde viele Vorteile bringen, selbst für die vermeintlich Starken/Reichen. Als Menschen kennen wir das Prinzip einer Familie. Eine gut funktionierende Familie stärkt jeden, auch den Stärksten und vor allem auch auf Zeit, denn letztere wird oftmals außer Acht gelassen. Denn wer jetzt stark ist, muss es morgen nicht auch noch sein und ist am Ende auf die Hilfe der anderen angewiesen. Und selbst der Starke zieht oftmals seine Vorteile von den anderen und ist nur dadurch groß. Wir wissen es alle, in der Gruppe ist man stark und alleine ist man nur auf sich gestellt.
      Was Katalonien angeht, muss man sich auch klar machen, warum erst jetzt dieses nationale Begehren so plötzlich aufgetaucht ist. Vor allem kam es mit der Krise in Spanien einher und die äußerst straffen Sparvorlagen. Da die Krise in Spanien deutliche Spuren hinterlassen hat, fängt es dann auch mit der Solidarität an zu bröckeln. Dann bekommen Politiker Fuß, die recht einfach und leicht daher reden können, vom reichen Katalonien und dass man das erwirtschaftete Geld selbst viel gebrauchen können. Dass dieser Reichtum aber evtl. durch die engen Verknüpfungen mit dem Rest des Landes zustande gekommen ist und kommt, so etwas wird dann gerne verschwiegen.
      Aber es geht um Politik und da geht es um Macht, Geld und zielführend um mehr Autonomie für Katalonien. Dies ist sicherlich das langfristigere Ziel der Politik in Katalonien, aber ob dieses Spiel von Madrid mitgespielt wird, bleibt selbst nach einem Regierungswechsel in Madrid abzuwarten. Denn so etwas könnte Begehrlichkeiten bei den anderen Regionen wecken, die sich auch wenig Einfluss aus Madrid wünschen, aber halt nicht die wirtschaftliche Stärke von Katalonien besitzen.
      Im Übrigen darf man bei der wirtschaftlich starken Region Katalonien nicht vergessen, sie ist auch die am höchst verschuldete Region in Spanien. Wobei Schulden bei anhaltender, wirtschaftlicher Stärke kein Problem darstellen, außer es kriselt irgendwo ein wenig in der Region, dann kann sich das Blatt ganz schnell wenden.
       
  • Aktuelles in Themen