Mica

Hier ist die Hoelle los heute.... - Katalonien will Unabhängigkeit von Spanien

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Gast Gast1753

@Rambam, ich will als Neuling keinen Streit vom Zaun brechen. Aber was geht dich das an.

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Öhm... soweit ich weiß lebt moix auf den Balearen und das ist eine autonome Region Spaniens...

Stimmt´s moix? mmmoooooooooooooooooiiiiiiiiiiiiiiiiiiiixxxxxxxxxxxxxxxx?????????????????

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Das ist gut so wenn du, Observador, hier im Forum als Neuling keinen Streit vom Zaum brechen willst. :daumenhoch:

Ich werde dich bei gegebenen Anlass nochmal daran erinnern. :pfeiffen:

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Bevor es hier jetzt zu einer Escalation kommt: Observador, hier im Forum geht jeden alles an. Jeder kann sich für einen anderen User einsetzen. Daran ist nichts Verwerfliches. Oder bist Du da anderer Meinung?

Übrigens wäre es nett und höflich, wenn Du Dich in dem entsprechenden Thread mal kurz vorstellen würdest - z.B. Deine Verbindung zu Spanien.

Danke.

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Öhm... soweit ich weiß lebt moix auf den Balearen und das ist eine autonome Region Spaniens...

Stimmt´s moix? mmmoooooooooooooooooiiiiiiiiiiiiiiiiiiiixxxxxxxxxxxxxxxx?????????????????

Achso, na dann habe ich mich wohl in der Himmelsrichtung geirrt. :o Ist aber letzten Endes auch wurscht wo er lebt, er ist ein guter Foren-Compañero :prost: und braucht sich nicht blöd anmachen zu lassen.

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Gast Gast1753

@Rambam, es tut mir leid, aber ich fühle mich von dir blöd angemacht. Du hast doch in Andalucía gelebt und weißt was man dort von den Katalanen hält. Lassen wir es bleiben und rauchen einen Friedenspfeife. @Lilac, bei Gelegenheit werde ich mich vorstellen.

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Ja rauchen wir die Friedenspfeife und du könntest dann ja mal etwas von dir zum Besten geben.

Und im Übrigen geb ich als Ausländer nix darauf was die eine Region von der anderen Region hält, dafür ist bzw. war man nicht lange genug im Land um das nachvollziehen zu können. Aber z.B. weiss ich auch was man von den Spaniern hier in LA hält. Also von daher.... :prost:

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Gast Gast1753

@Rambam, ja in LA hat man es nicht so con su tierra madre. Und jetzt bedingt durch die Krise in Spanien, müssen viele wieder die Rückreise antreten. Aber tröste dich, auch in Spanien mag man diese Leute nicht. Das beruht also auf Gegenseitigkeit. Gruß Observador

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@ Observer - wenn ich mich mal herablasse jemanden hier im treff zu begrüßen, dann immer mit einem herzlichen Benvinguts.

Deine Meinung über die Catalans, kann ich kaum nachvollziehen, anscheinend kennst du keine persönlich, anders kann ich mir deine Reaktion nicht erklären.

Die meisten hier im Treff interessieren sich im allgemeinen für alle Regionen Spaniens.

Das sich LAs und ESler nicht mögen - kann ich auch so nicht stehen lassen - es gibt genug Menschen, die in beiden Kontinenten Freunde haben, oder sogar Verwante.

Die wieder abgewanderten LAs haben das Angebot der spanischen Regierung angenommen und sind für eine 4stellige Summe in ihre Heimatländer zurückgekehrt und dürfen die nächsten jahre nicht mehr zum leben u. Arbeiten zurückkommen.

Ansonsten...Qualm!

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Gast Gast1753

@Moix, kannst du eigentlich richtig lesen? Wenn ja, lasse dich einmal zu den Normalos herab und schreibe meinen Nick richtig. Dieser lautet Observador und nicht wie von dir geschrieben Observer. Ich bitte darum.

Observador

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@ Observer oder so...es läuft auf selbe raus.

Was du (man) dazu sagen soll... zum Beispiel, seine Meinung...?!

Kennst du Catalans? Latinos?

Wäre doch mal interessant -oder?

Und eigendlich wollte ich dir eine PN schreiben, weil mir das hier aufn Zwirn geht, Alter hin, Junger her, aber anscheinend willst du keine PNs haben, dann also mal für Alle lesbar:

Hola, das Wort Qualm, am Ende meines Beitrags, was eigendlich als "Friedenspfeife rauchen"

gemeint, vale?!

Bedenke bitte, der Ton macht die Musik.

Damit solche Dinge in Zukunft nicht mehr Hauptbestandteil eines Beitrags werden, sollten wir vielleicht

Oben genanntes tun - Qualm.

Ich persönlich schätze Menschen mit Erfahrung und Wissen und würde mich über regen Austausch freuen, als Andaluz-Fan und

Granada-Interessierter.

Hatte leider erst letztes Jahr kurz Gelegenheit, einen Zipfel dieser tollen Stadt zu sehen, aber weitere Besuche sind geplant.

(Granada, mal eben...- geht nicht).

in diesem Sinne, Lg Moix

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Gast Gast1681

Danke Lilac, es soll nicht der Eindruck erweckt werden, als würde ich die Leute nicht verstehen. Wir Bayern haben es auch satt als Entwicklungsland bezeichnet zu werden, wir haben es auch satt an bestimmte Bundesländer unsere Transferleistungen zu zahlen um dann von einem Berliner Bürgermeister, der noch nicht mal in der Lage ist, einen neuen Flughafen termingerecht an den Start zu bringen, als provinziell und zurückgeblieben bezeichnet zu werden. Aber bei all dem Frust der manchesmal aufkommt, wissen wir doch, dass es alleine nicht geht. Da spielen soviele andere Faktoren mit.

Und weil uns das alles bis zu beiden Ohren steht, haben wir uns entschlossen, das wir das Land verlassen wollen. Es ist also nicht nur die Sonne die uns lockt.

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Ich habe Dir den Artikel geschickt zur Information, Bruny. Ich habe damit keineswegs meine eigene Meinung ausgedrückt.

Doch wie Deine Aussage und der Artikel zeigen, haben alle Länder so ihre Probleme.

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Ihr nicht vom Regen in die Traufe kommt.

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Danke Lilac, es soll nicht der Eindruck erweckt werden, als würde ich die Leute nicht verstehen. Wir Bayern .... von einem Berliner Bürgermeister, der noch nicht mal in der Lage ist, einen neuen Flughafen termingerecht an den Start zu bringen, als provinziell und zurückgeblieben bezeichnet zu werden. ...

Ich habe vor 5 jahren in Berlin gearbeitet und das ganze "Chaos" in der Stadt gesehen und lautstark kritisiert.

Von Berlin wird man noch einiges hören.

Dort will ich echt nicht mehr hin.

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Gast Gast1681

Hab das schon richtig verstanden Lilac - ich wollte nur dem Artikel noch ein paar bayerische Gefühle mit auf den Weg geben;). Es wird auch in Spanien ein Pro und Contra geben, zumal ich mir dort einen neuen Freundeskreis aufbauen muss/soll/darf. Aber ich gehe dort hin um mich überwiegend vom Stress und vieler Jahre arbeit zu erholen. Arbeiten muss ich dann ja nicht mehr (obwohl ich mich auch nicht ganz ausklinken werde). Auf alle Fälle hab ich heute soviele Witze gelesen, dass mich im Moment gar nichts mehr erschüttern kann (Dank an Eure Witzecke :super:)

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Gast Gast1681

@Mica - nur ganz Bayern verlässt nicht Deutschland sondern in diesem Fall nur 2 Personen und ich gehe in einen weiteren EU Staat. Ich hatte auch überlegt nach Marokko zu gehen, aber dort ist eben keine EU und die Sicherheit dieser "Institution" möchte ich bei allem Mißfallen nicht missen.

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Gast Gast1681

Du hast recht, wir werden sehen. Man soll auch nie nie sagen. Mein Vater (der leider längst verstorben ist) hat immer gesagt, wenn wieder irgendwo umtriebige Länder um Unabhängigkeit gekämpft haben - das wäre ja so als ob Ostdeutschland wieder frei wäre - dass dies so kam, hat er nicht mehr erlebt.

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      Regierungsform: Parlamentarische Erbmonarchie Staatschef: König Felipe VI. Regierungschef: Ministerpresident Mariano Rajoy Nationalfeiertag: 12. Oktober Amtssprache: Spanisch (castellano - kastilisch), in autonomen Regionen galizisch, aranesisch, baskisch, katalanisch Hauptstadt: Madrid (3,2 Mio. Einwohner/ 606 km2) Einwohnerzahl: ~45 Mio. Fläche: 504.646 km² Währung: Euro Kfz-Kennzeichen: E Internet-TLD: .es Telefonvorwahl: +34 Notruf: 112, 085 (Feuerwehr), 062 (Guardia Civil) Zeitzonen: UTC +1 MEZ; UTC+2 MESZ (zwischen März und Oktober); UTC (Kanaren); UTC +1 (Kanaren: zwischen März und Oktober) Religionen: römisch-katholisch (ca.92%) Verwaltung des Landes: 17 autonome Gemeinschaften, 52 Provinzen Geographie
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      Das Klima in Spanien ist vor allem im Sommer sehr warm, vor allem an der Küste des Mittelmeeres und in der Mitte Spaniens. An der Atlantikküste ist es dagegen eher gemäßigt. Die an der afrikanischen Küste liegenden, kanarischen Inseln haben ein subtropisches Klima. In der Mitte Spaniens kann es im Winter dagegen ziemlich kalt werden. Aufgrund der klimatischen Wärme, der zahlreichen Strände und Inseln, ist Spanien ein beliebtes Reiseland für Urlauber und Touristen.
      Tourismus
      Spanien ist mit das weltweit beliebteste Urlaubsland und zudem das beliebteste Ziel deutscher Touristen. So haben alleine im Jahr 2005 ca. 55,6 Mio. ausländische Touristen, Spanien besucht.
      Bei den touristischen Regionen, führt Katalonien die Statistik in Spanien an. Dorthin reisten 25,3% aller Spanien-Touristen hin. An zweiter Stelle kommen dann die Balearen mit den Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Dorthin reisten 9,4 Millionen Touristen, gefolgt von Andalusien mit 7,6 Millionen Touristen und das Land Valencia mit 4,8 Millionen Touristen.
      Zu den beliebtesten Reisezielen in Spanien und den viel besuchten Orten gelten die Pyrenäen, die Balearen, die Kanarische Inseln, die Costa Brava, Barcelona, Salou, Girona, die Costa Dorada, die Costa del Sol, die Costa de la Luz, die Costa Blanca, Benidorm, die Sierra Nevada und die Costa Verde
      Bei den Deutschen und Österreichern, ist Spanien das beliebteste, ausländische Reiseziel und Reiseland laut der Ergebnisse im Jahr 2014. Spanien steht weltweit an vierter Stelle hinter China, den USA und Frankreich bei den Besuchern. So verzeichnete Spanien insgesamt 53 Millionen Touristen im Jahr 2010.
      Spanien und seine bekannten Inseln, sind sehr gut mit dem Flugzeug zu erreichen und verfügt dafür über große, internationale Flughäfen.
      Wenn man für den Urlaub in Spanien vorhat eine Wohnung zu mieten, sollte man sich über die Modalitäten beim spanischen Mietvertrag zeitig informieren.
      Beliebte Ausflugsziele und Routen
      Für gläubige Christen ist auch der Jakobsweg in Spanien ein beliebter Pilgerpfad.
      Spanien ist bekannt für seine zahlreichen, kulturellen Schätze, die als Weltkulturerbe und Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.
      Regionen und Provinzen
      Spanien ist aufgegliedert in 17 Autonome Gemeinschaften bzw. Regionen (comunidades autónomas) und zwei Autonome Städte (Ceuta und Melilla). Innerhalb dieser Autonomen Gemeinschaften/Regionen ist Spanien in 50 einzelne Provinzen unterteilt, wobei die meisten dieser Provinzen nach der jeweiligen Hauptstadt benannt sind
      Wirtschaft
      Ab dem Jahr 2008 erschütterte Spanien eine große Finanzkrise.
      → Hauptartikel: Finanzkrise Spaniens
    • Von Joaquin
      Dieses Jahr ist Hitzerekordjahr in Deutschland. Gleich an zwei Tagen wurde in Deutschland ein neuer Hitzerekord von 40,3 Grad Celsius gemessen. Beides in Kitzingen, am 5. und 7. Juli 2015. Ganz Deutschland stöhnt angesichts dieser hohen Temperaturen und ich, ja ich find's geil
      40,3 Grad, wie lächerlich ist das denn? In Spanien hat man im Juli 1994, in der Stadt Murcia, 47,2 Grad gemessen. Und so etwas ist kein statistischer Ausreißer, denn Temperaturen über 44,8 Grad Celsius, hat man schon 50 mal in Spanien gemessen. Nicht zwei mal 40,3 Grad, nein, 50 mal 44,8 Grad bis hin zu 47,2 Grad. Und glaubt mir eines, die 4,5 Grad bis knapp 9 Grad Unterschied, die merkt man deutlich bei diesen Temperaturen.
      Und warum finde ich es nun so toll, dass ganz Deutschland unter dieser Hitzewelle stöhnt? Nun, vielleicht weil ich mir ab und zu auch ein wenig Demut und Verständnis für andere Kulturen von den Deutschen wünsche. Nicht immer nur anderen vorschreiben wollen, wie die Dinge auf die Deutsche-Art gemacht werden, sondern evtl. auch mal berücksichtigen, dass gewisse Dinge anderswo halt nicht so wie in Deutschland erledigt werden können. Und hier fällt nun das Stichwort, "Siesta", mit deren teilweise mehrstündigen Mittagspause.
      Und dann hört man sie schon schimpfen, die deutschen Touristen, welche mit knallroten Köpfen, nicht selten auch mit einer ebenso rot-verbrannten Haut, in der mittäglichen Bruthitze herumlaufen und verzweifelt versuchen ein geöffnetes Geschäft zu finden. Dann geht aber erst richtig das Gemeckere los. W ist denn das hier für ein fauler Haufen und das es da ja kein Wunder sei, dass es Spanien und dem Rest des Südens so überaus schlecht geht. In Deutschland wäre so etwas nicht möglich, da würde durchgearbeitet, bla, bla, bla.
      Nicht selten sind es genau die Leute, die in Deutschland am Stammtisch mit Nachdruck fordern, die Ausländer sollten sich in Deutschland doch bitte zu 135 Prozent, der deutschen Kultur anpassen. Dabei versagen sie schon selbst im Urlaub, an lokalen Öffnungszeiten. Warum auch, sie bringen ja das Geld, sie sind Kunde und der ist bekanntlich König und dann sollen sich mal die Ausländer dort in Spanien, also sie Spanier, dem zahlender Tourist gegenüber anpassen. Immerhin geht es hier um Service der zahlenden Kundschaft gegenüber.
      Ja und daher freut es mich, dass es jetzt mal wieder so ein wenig heiß ist in Deutschland. Plötzlich merkt der Deutsche dann auch, dass diese arbeitsfreie Mittagszeit und das Verlegen der Arbeit in die kühleren Stunden, schon so ein wenig Sinn macht. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Temperaturen im Spanien und allgemein im Süden Europas, halt doch schon deutlich höher sind und das über Monate hinweg.
      Klar ist das was anderes, wenn ich da zum Urlaub bin, aus dem Pool oder Meer heraus mal schnell was einkaufen gehen möchte, um dann im Anschluss wieder ins kühle Wasser zu springen. Aber welcher normale Mensch geht schon in der brühenden Mittagshitze einkaufen und schleppt dann noch den Einkauf zurück? Genau, die Touristen aus Deutschland, um dann mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus aufzuwachen.
      Sicher gibt es heute auch Klimaanlagen und die moderne, globalisierte Welt hat auch schon in Spanien Einzug gehalten. Wo die kleinen Geschäfte Mittags zumachen, laufen in den großen Discountern die Klimaanlagen auf Hochtouren und man kann super bequem ins Auto einsteigen, die Klimaanlage voll aufdrehen, ein paar Liter Sprit mehr verbrennen und zum Einkaufen klimatisiert hin und zurück fahren. Bequem und modern, aber sicher nicht wirklich vernünftig, und klima- und umwelttechnisch, auch mehr als bedenklich, dieser Fortschritt.
      Nichtsdestotrotz vermeiden zu dieser Jahreszeit die Spanier zu Recht, ins Freie zu gehen oder körperlich schwere Arbeit zu verrichten. Mittagessen um 14.00 Uhr und dann eine Siesta bis 16.00 Uhr oder 17.00 Uhr. So gestärkt kann man dann weiterarbeiten.
      Hätten unsere "tolleranten" und gut informierten, deutschen Touristen sich vorab über die Öffnungszeiten informiert, hätten sie entspannt am Mittag chillen können und dann bei angenehmeren Außentemperaturen, ihren Einkauf getätigt.
      Für einen heißen Sommer macht es natürlich keinen Sinn, die Arbeitszeiten und Gewohnheiten in Deutschland zu ändern, aber es sollte evtl. doch mal den ein oder anderen Deutschen zum Nachdenken zu bewegen, falls es wieder mal bei dem Wort Siesta anfängt, über die faulen Südländer herzuziehen. Es zeigt sich immer so leicht mit den Finger auf andere, wenn man nicht selbst in deren Haut steckt. Und in diesem Sommer, durften die Deutschen für einen kleinen Zeitraum und für ein paar Grad mehr als sonst üblich in Deutschland erfahren, wie man sich in der Haut eines Südländers fühlt, wen man ohne Klimaanlage in der brütenden Mittagshitze arbeiten soll. Denn es macht halt nicht immer Sinn, das deutsche Modell 1:1 auf andere Länder und Kulturen übertragen und erzwingen zu wollen
       
    • Von Joaquin
      Populismus, Nationalismus oder einfach nur kalkulierter Machtpoker? Katalonien wählt und zentraler Punkt bei vielen Wahlveranstaltungen ist immer wieder die nationale Unabhängigkeit der Katalanen von Spanien, die geforderte Abspaltung und ein eigener katalanischer Staat.
      Der Konflikt zwischen Barcelona (Katalonien) und Madrid hat Tradition und diese wird von vielen Katalanen gepflegt. Zwar hat sich die Welt in der Zwischenzeit weiter gedreht und Spanien ist nicht mehr das Land wie zu Francos Zeiten, aber Feindschaften hegt und pflegt man nur all zu gerne.
      Spanien ist Teil von Europa und hat in diesem Zusammenhang auch viel davon profitiert, auch Katalonien hat hier wirtschaftlich seinen Nutzen gezogen. Katalonien sieht sich zwar als Teil Europas, aber nicht als Teil Spaniens. Man weiß ja selbst, dass Katalonien ein großer wirtschaftlicher Player in Spanien ist und möchte diesen Vorteil für sich nutzen und ihn nicht mit dem Rest oder gar dem ärmeren Teilen Spaniens teilen. Ein Gedankenvorgang, den man durchaus auch in der deutschen Politik durchaus kennt. Da wird oft über den Länderfinanzausgleich gestritten und in Bayern betont man nur zu gerne, man sei ein Freistaat und auch dort gibt es Stimmen die sagen, man wäre alleine besser dran, als im Verbund Deutschland.
      Aber in Spanien denkt man oft in Regionen. Da sind die Regionen in vielen Bereichen autonomer, wie zum Beispiel mit ihren Sprachen, was das ganze für Spanien auch nicht viel leichter, aber halt einzigartiger macht. Auch dies hat seine Gründe in der Vergangenheit Spaniens und Katalonien ist nicht die einzige Region, welche sich nicht wirklich als zu Spanien gehörig sieht. Aber Katalonien kennzeichnet seine wirtschaftliche Stärke, Geld regiert die Welt, ist Macht und das möchte man nun ausspielen ohne dabei an die Folgen zu denken. Denn wie man weiß, nur Geld alleine, macht auch nicht glücklich und das gilt auch für Länder und Regionen.
      Ein Land ist ein Verbund von vielen Regionen, welche im Laufe der Geschichte durch Politik und Kriege zu einem Land definiert wurden. Und mit der Zeit wächst daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Verpflichtungen oder auch nicht. Selbiges gilt im Übrigen auch für Regionen selbst. Denn was sollte am Ende Barcelona davon abhalten, sich als wirtschaftlich, starke Stadt von Katalonien abzuspalten um das dort gut verdiente Geld lieber in die Renten der Bevölkerung Barcelonas zu investieren? Warum nicht das, was im Großen geht, auch am Ende im Kleinen praktizieren?
      Weil Verbunde viele Vorteile bringen, selbst für die vermeintlich Starken/Reichen. Als Menschen kennen wir das Prinzip einer Familie. Eine gut funktionierende Familie stärkt jeden, auch den Stärksten und vor allem auch auf Zeit, denn letztere wird oftmals außer Acht gelassen. Denn wer jetzt stark ist, muss es morgen nicht auch noch sein und ist am Ende auf die Hilfe der anderen angewiesen. Und selbst der Starke zieht oftmals seine Vorteile von den anderen und ist nur dadurch groß. Wir wissen es alle, in der Gruppe ist man stark und alleine ist man nur auf sich gestellt.
      Was Katalonien angeht, muss man sich auch klar machen, warum erst jetzt dieses nationale Begehren so plötzlich aufgetaucht ist. Vor allem kam es mit der Krise in Spanien einher und die äußerst straffen Sparvorlagen. Da die Krise in Spanien deutliche Spuren hinterlassen hat, fängt es dann auch mit der Solidarität an zu bröckeln. Dann bekommen Politiker Fuß, die recht einfach und leicht daher reden können, vom reichen Katalonien und dass man das erwirtschaftete Geld selbst viel gebrauchen können. Dass dieser Reichtum aber evtl. durch die engen Verknüpfungen mit dem Rest des Landes zustande gekommen ist und kommt, so etwas wird dann gerne verschwiegen.
      Aber es geht um Politik und da geht es um Macht, Geld und zielführend um mehr Autonomie für Katalonien. Dies ist sicherlich das langfristigere Ziel der Politik in Katalonien, aber ob dieses Spiel von Madrid mitgespielt wird, bleibt selbst nach einem Regierungswechsel in Madrid abzuwarten. Denn so etwas könnte Begehrlichkeiten bei den anderen Regionen wecken, die sich auch wenig Einfluss aus Madrid wünschen, aber halt nicht die wirtschaftliche Stärke von Katalonien besitzen.
      Im Übrigen darf man bei der wirtschaftlich starken Region Katalonien nicht vergessen, sie ist auch die am höchst verschuldete Region in Spanien. Wobei Schulden bei anhaltender, wirtschaftlicher Stärke kein Problem darstellen, außer es kriselt irgendwo ein wenig in der Region, dann kann sich das Blatt ganz schnell wenden.
       
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