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    • Joaquin

      Wichtig: Regeln für das Kleinanzeigen-Forum   08.08.2015

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holaespana2012

Wer hat Interesse an einem Welpen?

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Ich arbeite inzwischen mehr für den Tierschutz als ich schreibe und so habe ich inzwischen 5 Hunde vor der Tötung gerettet. Da waren allerdings zwei trächtige Hündinnen dabei und heute haben wir unsere ersten Welpen bekommen. Habt Ihr vielleicht noch Interesse an einem Hund? Ich versuche die Kleinen in ca. 10 Wochen nach deutschland in gute Hände zu vermitteln oder aber in deutsche Hände in Spanien. Damit ich sie aber nach deutschland bringen kann, müssen sie geimpft, gechipt sein und einen EU-Pass haben. Deswegen verlange ich für die Welpen nur eine Schutzgebühr in Höhe von 350 Euro. Wenn ich Sie nicht soweit transportieren muss, wäre die Schutzgebühr entprechend der Entfernung natürlich auch geringer. Fotos habe ich leider noch keine, die Kleinen sind erst 2 Tage alt. Die Mama ist eine wunderschöne und sehr intelligente Jack-Russel-Hündin tricolor. Die Kleinen haben alle möglichen Farben, aber dazu würde ich Euch bei Interesse bis spätestens Ende der Woche mal Fotos schicken. Na was meint Ihr? Der Tierschutz ist hier wirklich mehr als nötig, da die Bedingungen für Hunde hier wirklich dramatisch sind, aber wer weiß das besser als die die hier Leben und deswegen versuche ich auch die Welpe und natürlich auch die anderen Hunde hier in gute Plätze nach Deutschland oder zumindest in deutsche Hände zu vermitteln, da sie da wenigsten die Chance auf ein anständiges Leben haben und hier wieder ein Leid weniger ist. Lasst mich bitte wissen, ob jemand von Euch daran Interesse hättet. Herzliche Grüße Holaespana2012 aus Cullera :)

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    • Von Joaquin
      Die Onlineversion der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten, hat eines meiner Videos in einem Bericht über die Stierkämpfe, Stierläufe und der Tierquälerei bei den Festen/Fiestas in Spanien aufgegriffen. Dort wird mein Video dann mit der folgenden Beschreibung belegt:
      Diese Beschreibung ist reißerisch formuliert und entspricht nicht den Tatsachen, wie auch bei den anderen Videos, welche in dem Bericht mit dem Titel "Die blutigsten Volksfeste Spaniens", dargestellt werden. Auch dort werden Aussagen getroffen, die schlicht und einfach falsch, über alle Maßen überzogen und reißerisch verfasst wurden.
      Bei meinem Video ärgert es mich unter anderem, da schon auf Youtube beim Video selbst, die Vorgehensweise korrekt erklärt wird und auch ein Link zu einem Forenbeitrag mit näheren Erläuterung dazu besteht (Der Feuerstier - Toro embolado), wie auch ein weiterer zum Spanien-Magazin (Spanien-Wissen: Feuerstier - Toro embolado), wo konkret auf den Feuerstier eingegangen wird. Weder die kurze Beschreibung auf Youtube, noch die weiterführenden Informationen wurden zur Recherche herangezogen.
      Es fängt schon damit an, die Gemeinde Benicarló als Dorf zu bezeichnen. Ein einfacher Blick in die Wikipedia hätte da schon ausgereicht. Dort kann man auch schnell erfahren, dass Benicarló 26.521 Einwohner hat und da sollte es selbst dem einfältigsten Reporter einleuchten, dass dies nicht unter die Begrifflichkeit Dorf fällt. Dann übergeht er die Informationen zum Gestell, welches auf den Hörnern angebracht wird und dass nicht die Hörner selbst angezündet werden. Ebenso dichtet er sich ein stundenlanges hin und hergerenne des Stieres zusammen. Dass das ganze am Hafen stattfindet, sei mal nebenbei angemerkt.
      Als kleinen Auszug kurz zwei weitere Beispiele aus der Kollage des Artikels.
      Im Bericht spricht man von 110 Enten, von autorisierten Fängern, welche wissen müssen wie man die Enten fängt, aber auch von welchen, welche die Enten nicht immer korrekt fangen. Die Enten müssen dann auch zurück gegeben werden, aber kein Wort davon, dass der Großteil der Enten dabei stirbt, was ich auch aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann.
      Als nächstes haben ich noch das Folgende:
      Auch hier findet das, ähnlich wie in Benicarló, am Hafen statt und tagsüber ist die Wasserseite offen. Dort werden die Tiere aber in der Regel nicht ins Meer getrieben, sondern sie rutschen aus, verkalkulieren sich usw. und fallen oder springen darauf hin in das Hafenbecken. Diese Zahl ist jedoch nicht auf zwei festgelegt, denn selbst im dort gezeigten Video sieht man mehr als zwei Kühe ins Wasser springen. Und daran sieht man auch schon, wie gut der dortige Autor recherchiert hat, denn in der Regel sind auf den dortigen Festen Kühe und weniger Stiere am Laufen. Und dann die letzte Aussage mit dem Herzversagen oder dem Ertrinken gehört auch in die Rubrik, was wir uns so aus den Fingern saugen können um es dramatischer klingen zu lassen.
      Sicher, Klappern gehört zum Handwerk, aber muss man nur um Leser zu bekommen wirklich alle Fakten außen vorlassen, Quellen rigoros ignorieren und dafür verkaufende Unwahrheiten und Übertreibungen hinschreiben?
      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man mit Übertreibungen und Falschaussagen, der eigentlichen Sache, nämlich den Tieren, keinen Gefallen tut. Am Ende diskreditiert man sich und die gute Absicht dahinter. Aber ich bin mir in diesem Fall auch ziemlich sicher, weder dem Reporter, noch der Redaktion lagen das Leiden der Tiere am Herzen. Eher waren Selbstreputation und Steigerung der Leserschaft die Ziele.
      Das eine muss ja das andere nicht zwingend ausschließen, aber offenbar war dem Schreiber und auch dem Herausgeber, die Tierquälerei und das Leid der Tiere noch nicht groß und die Bilder nicht grausam genug. In derartigen Fällen unterstelle ich, dass es hier nie um die Tiere selbst ging, sondern ausschließlich um monetäre Interessen und ich weiß nicht was am Ende wirklich perverser ist? Menschen, die sich keinen Kopf darüber machen, ob Tiere bei solchen Festen leiden und dann dort mitmachen oder Leute, die wissentlich und gezielt mit dem Leid der Tiere, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen versuchen und sich dann auch noch den reinen Schein des Aufklärers umhängen wollen.
      Wer spielt also wirklich das perverse Spiel mit dem Spiel der Tiere?
    • Von Calpino
      Guten Tag , mein Name ist Claudia .Ich wohne in Calpe habe zwei Hunde und biete liebevolle Hundeberteuung an.Habe schon Erfahrung mit Hunden.Bei mir Zuhause mit Garten und immer nur ein Gasthund .( es sei den sie haben auch zwei  ) .
    • Von Joaquin
      Ein echte Stierkampf mit Kälbern, ist etwas was ich bislang nicht gekannt habe. Umso fassungsloser war ich, als ich das folgende Video sah.
      Becerrada en Valmojado
      Dieses Schauspiel fand bei den Patronalsfesten von Valmojado (Toledo) statt und scheint dort auch nicht das erste mal statt gefunden zu haben. Veröffentlicht wurde das Video von der Tierschutzpartei PACMA (Partido Animalista Contra el Maltrato Animal - Partei der Tierschützer gegen Tiermissbrauch).
      Der Stierkampf ist zu Recht umstritten. Oft verwendetes Argument der Befürworter ist, dass ein Stier der im Stierkampf getötet wird, im Gegensatz zu einem Masttier aus der Tierzucht, zumindest bis zum Tag seines Kampfes, ein nahezu freies und natürliches Leben führen konnte und ihm ein solches Leben ohne den Stierkampf wohl nicht möglich gewesen wäre.
      Lässt man dieses Argument zu, dann fragt man sich hier, welches Leben soll ein Kalb denn gelebt haben soll, welches diese Grausamkeit rechtfertigt?
      Gegen ein Stier was eine halbe Tonne Lebensgewicht auf die Waage bringt, könnte manch einer sogar noch das Gegenübertreten eines Menschen mit einem Degen rechtfertigen. Aber einem Kalb, was man als Erwachsener selbst mit dem eigenen Körpergewicht umwerfen kann? Diesem zuerst die Banderillas in den Nacken rammen und dann den Degen stümperhaft in das Tier zu rammen, ist schon äußerst beschämend.
      Stierkampfbeführworter umschreiben den Stierkampf gerne mit Kultur, Kunst, Kampf und Sport. Hier bleibt jedoch nichts anderes als ein feiges und quälendes Abschlachten eines völlig wehrlosen Kalbes.
      Die Stadt Valmojado sieht sich hier zu unrecht attackiert und beschimpft. Um ihren "guten" Ruf wieder herzustellen ist ihnen die gloreische Idee gekommen, Klage gegen PACMA einzureichen. Dennfür sie steht fest, das Video wurde manipuliert und stellt so gar nicht das dar, wofür die Patronalsfeste dort stehen.
      PACMA erwiederte, dass hier lediglich Gesichter von Zuschauern gepixelt wurden und reagiert dann prompt mit der Veröffentlichung des vollständigen, unbeschnittenen Videos.
      Anstatt sich also offen, ehrlich und evtl. auch verantwortungsbewusst der Kritik zu stellen, haben die Verantwortlichen von Valmojado genau das falsche gemacht und bekommen dafür die Quittung präsentiert. Noch mehr Kritik und Häme. Das fällt dann wohl unter die Rubrik: "Wie bescheuert und unverschämt kann man eigentlich nur sein?"
      Becerrada Valmojado Versión completa
       
    • Von Joaquin
      Ein Shar Pei-Welpen in einer Supermarkt-Zoohandlung.
    • Von Joaquin
      Anders als in Deutschland ist es in Spanien nicht unüblich sich den geliebten Vierbeiner Hund, einfach mal beim Shopping im Supermarkt im Zoogeschäft zu kaufen. Dort werden junge Hundewelpen in Schaukästen gehalten und werden je nach Rasse für 500,- Euro bis 1200,- Euro verkauft. Das Hunde hier wie übliche Ware gehandelt werden ist für die meisten Deutschen ein mehr als befremdliches Verhalten.

      Die Tierhaltung in diesen Schauboxen ist alles andere als Artgerecht und wie man erfährt, werden unverkäufliche Exemplare getötet um für weitere "Ware" platz zu machen.

      Schnell fallen da Worte wie "Tierquälerei", "Tierschutz" und doch vergessen dabei viele ganz und gar, dass die Hunde nicht die einzigen Tiere in den dortigen Zoogeschäften sind die unter widrigen Umständen für den Verkauf gehalten werden. Denn das man "normale" Tiere in Zoogeschäften in Supermärkten auch in Deutschland verkauft, dass ist für die meisten Deutschen auch ein gewohntes Bild, nur die Sache mit den Hunden, dass kennt er so nicht.

      Zu Hunden scheint der Deutsche ein weitaus "menschlicheres" Verhältnis zu haben und ist dann wohl schockiert wenn er derlei Bilder sieht.

      Hunde-Welpen in der Supermarkt Zoohandlung

        Hunde-Welpen in der Supermarkt Zoohandlung

          Hunde-Welpen in der Supermarkt Zoohandlung


      Spitz Hunde Welpe in der Supermarkt Zoohandlung

          Cocker Spaniel Hunde-Welpe in der Supermarkt Zoohandlung

          Cocker Spaniel Hunde-Welpe in der Supermarkt Zoohandlung

          Cocker Spaniel Hunde-Welpe in der Supermarkt Zoohandlung

          Cocker Spaniel Hunde-Welpe in der Supermarkt Zoohandlung



      Wird der Hund in einer spanischen Tierhandlung nun schlimmer gequält als zum Beispiel ein Papagei in einem Käfig, in einer deutschen Tierhandlung?

      Ich sah einen solchen ausgewachsenen Papagei über einen längeren Zeitraum in einem Käfig wo der Papagei nicht einmal seine Flügel ausstrecken konnte. Dies in einem deutschem Zoogeschäft mit zahlreichen anderen Tieren und im Sommer war die Hitze dort wegen der Terrarien unerträglich und der Gestank furchtbar. Und wenn für mich der Gestank schon bestialisch war, dann muss er für die Tiere die dort ihre komplette Zeit verbringen mussten, die Hölle sein.

      Hunde in Zoogeschäften sind Tierquälerei?

      Na und?

      Ich für meinen Teil hab eh ein gespaltenes Verhältnis zu Zoogeschäften. Hund hin oder her.

      Und wer bei Zoogeschäften in Spanien nur beim Anblick der Hunde etwas von Tierquälerei erzählt und alle anderen gequälten Geschöpfe in der Zoohandlung nicht bemerkt der hat Wesentliches nicht verstanden!
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