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Gast Gast1681

Leben ohne Handy?

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Gast Gast1681

Seid ihr nicht auch manchesmal gestört durch ewiges Telefon geklingele und lautstarke Unterhaltungen? Ich finde den unnützen Gebrauch von mobilem Telefon zu fast jeder Tag- und Nachtzeit nicht nur unnötiges sondern mittlerweile wahnsinnig störend. Es geht mir einfach tierisch auf den Wecker überall mithören zu müssen, welchen unsinnigen Quatsch manche Mitmenschen der Öffentlichkeit mit auf den Weg gehen müssen. Man kann heute nicht mehr im Zug fahren, im Flugzeug sitzen (bevor es abhebt), im Bus verweilen oder im Restaurant warten, überall werden einen Gespräche aufgedrängt, die man eigentlich gar nicht verfolgen will. Mir scheint es, dass Menschen zu Hause sehr wenig kommunizieren und deshalb sämtliche Gespräche auswärts führen. In manchen Restaurants in Deutschland, auch in Amsterdam habe ich schon etliche besucht, wird deshalb absolutes Handyverbot erteilt. Wer telefonieren will, muß raus gehen. Offensichtlich sind andere Leute mindestens genauso genervt vom ewigen lautstarken Gequatsche, denn diese Restaurants sind bestens gefüllt. Meine spanische Nachbarin, die ohnehin ein unwahrscheinlich lautes Organ besitzt, telefoniert grundsätzlich draußen. Zu jeder Tages- aber auch Nachtzeit. Mittlerweile kennen wir alle ihre Probleme, aber das scheint sie nicht im mindesten zu stören.

Gibt es eventuell noch den einen oder anderen, der diese Dauerberieselung ebenso störend findet? oder bin ich vielleicht einfach nur "altmodisch", denn meine Umwelt muß an meinen Gesprächen nicht teilnehmen :nerven:.

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Altmodisch? Die Jüngeren würden jetzt "Ja!" schreien. Aber dann sind viele Menschen altmodisch, Bruny.

Die Jugendlichen können sich nicht einmal vorstellen, dass eine Pre-Handy-Zeit gab.

Ich selbst finde diese Erfindung fantastisch, phänomenal, genial! ABER: Bitte in der Öffentlichkeit ausschließlich als Notruf zu verwenden.

Doch wahrscheinlich sehe ich das nur so eng, weil ich halt nicht so wichtig bin und niemand mich alle paar Minuten anrufen muss, um mich etwas zu fragen oder mir den neuesten Klatsch mitzuteilen.

Ja, ja, ich bin schon eine bedauernswerte Kreatur:(

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Gast Gast1681

Ohhhhh du bedauernswerte... a035.gif. Ich weiß mein Handy auch durchaus zu schätzen, auch wenn mein Akku nie geladen ist, wenn ich es brauche, aber das ist eine andere Geschichte. Aber tatsächlich halte ich Menschen, die so abhängig von einem Mobilen Teil sind oder die sich so wichtig nehmen, absolut bedauernswert. Es ist ja offensichtlich durchaus üblich riesengroße Aufträge per Handy abzuschließen - da krieg ich einen Lachkrampf a010.gif. So wird kein seriöses Geschäft abgeschlossen - auch heute nicht. Für mich gibt es nichts in meinem Leben was ich der Öffentlichkeit lautstark mitteilen möchte. Außer wenn ich lache, aber dazu brauche in kein Telefon :D.

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Das Allerschlimmste ist, dass die Leute noch nicht einmal mit einem Handy umgehen können. Wenn sie nämlich wüssten, wie dieses technische Wunderwerk funktioniert, würden sie nicht so brüllen.

Ist eigentlich noch keiner auf die Idee gekommen, einen winzigen Störsender für Handys auf den Markt zu bringen? Dann wäre endlich mal Ruhe im Karton (oder Restaurant)

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Gast Gast1681

Nee glaub ich nicht Lilac. Denn dann würden sie denken dass sie noch lauter in ihr geliebtes Teil brüllen müssen, um den Störfaktor zu überwinden. Das einzige was helfen würde, ist dass das Handy, bei Überschreitung einer bestimmten DB Stärke, zurückbrüllt mit einem lautstarken s010.gif. Aber dann wirds, befürchte ich, noch lauter k030.gif.

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Auch früher, als es noch keine Natels gab, so wurden damals Handys in der Schweiz genannt, gab es Menschen, die an Telefonitis litten, die stundenlang an der Strippe hingen... :p. Ich konnte dies nie nachvollziehen.

Als dann die Handys aufkamen und sich jedermann eines anschaffte, schwamm ich gegen den Strom. Warum sollte ich immer und überall erreichbar sein? Ich wollte das nicht.

Aber dann... wurde ich krank, kam in die Klinik, war über einen Monat von zu Hause weg... da änderte ich meine Meinung, denn ich wollte für meine Kinder erreichbar sein. Und sie waren auch die einzigen Menschen, die meine Nummer kannten.

Und heute? Na ja, diese Telefonitis kann ich immer noch nicht ausstehen. Ich habe zwar ein Handy. Meine Freunde wissen aber, dass ich auf dem Festnetz eher erreichbar bin, denn mein mobiles Telefon liegt immer irgendwo :p... nur wenn ich in der Schweiz bin, habe ich es immer dabei, einfach so für alle Fälle...

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Gast Gast1681

Da bin ich ja schon richtig froh, dass ich nicht alleine auf weiter Flur stehe. Für einen Moment dachte ich nämlich schon ich sei von einem anderen Stern.

Fazit aus der Geschicht: Handy schon aber nicht immer und jederzeit muß in das Ding gebrüllt werden. Überhaupt nicht kann ich es ausstehen, wenn am Steuer telefoniert wird. Das lenkt ab und hat während des Fahrens am Ohr und in der Hand des Fahrers absolut nichts verloren g050.gif.

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Nerven tun wirklich nur jene, die meinen so ein Handy wäre ein Ding zum hineinbrüllen. Ich telefoniere in der selben Lautstärke oder sogar noch leise, als wenn ich mich normal mit jemandem Unterhalte. Und wenn man so telefoniert, dann stört man auch niemanden, bzw. fällt erst gar nicht negativ auf.

Ich würde mal grob die folgenden Fälle für solche Handy-DAUs nennen (DAU=Dümmster anzunehmender User):

1. Stell fest, wo das Mikrofon deines Handys ist.

2. Nimm die Hand vom Mikrofon deines Handys.

3. Wenn du immer noch brüllen musst, weil der andere dich immer noch nicht hört, dann wechsle den Anbieter mit einem besserem Netz oder...

4. ...geh raus, da ist bestimmt ein besserer Empfang, aber vor allem weg von da wo ich dich brüllen hören kann.

5. Oder kauf dir ein gescheites Handy mit guter Empfangsleistung.

Aber diesen Leuten ist eh meist nicht zu helfen. :rolleyes:

Eine nette Gattung der Handybenutzer ist aber auch jene, welche ihren Klingelton auf Discolautstärke eingestellt haben und dann Stunden benötigen, um ihr Handy hervorzuholen :D

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Den letzten Satz möchte ich drei mal dick unterstreichen.

Im Wartezimmer: Ca. 10 Leute warten still über eine Zeitschrift gebeugt auf ihren Aufruf, als grell der uns allen wohl bekannte Klingelton von Nokia die Menschen zusammen schrecken lässt. Sechs Leute fangen gleichzeitig an, die Taschen zu durchsuchen. Nach einiger Zeit bricht der Nokia-Ton abrupt ab um einer menschlichen Stimme Platz zu geben..."Jaaahaaa?" - Pause - "Hallo Michi, ach wie nett, dass du anrufst..." post-607-1385423886,6598_thumb.gif Es folgt Michis Lebensgeschichte, immerhin interessant genug, um links und rechts die Zeitschriften sinken zu lassen. An einer besonders spannenden Stelle wurde die Psychotherapeutin von Michi zum Arzt gerufen. Noch auf dem Weg ins Sprechzimmer hörten wir, wie sie sich mit dem Versprechen eines baldigen Rückrufes von Michi verabschiedete.

Im Wartezimmer hörte man nur noch das Knistern der wieder aufgenommenen Zeitschriften. Doch die Langeweile wurde bald wieder vertrieben, da ein zackiger Marsch die Stille zerriss. Aufgeregtes Zeitungsraschel, ein Griff in die Hosentasche und die etwas einseitige Unterhaltung begann. "Gustav, altes Haus!" - Pause - "Jawoll...! - Pause - "Gus...." - Pause - "Hör doch mal, Gus...." - Pause - "Ja, in der Sporthalle. Du Gus....." - lange Pause - "Natürlich. Bin pünktlich. Jawohl!" - Es wurde aufgelegt.

Ein unbefriedigendes Zeitschriftenrascheln ertönte. Ein sehr enttäuschendes Gespräch. Viele Fragen blieben für die Zuhörer unbeantwortet. Der Ärger darüber dauerte nicht lange, da nervend laute Heavymetal Töne ihn abbrachen. Ein Kaugummi kauendes Mädchen mit lila und pink Haarsträhnen griff zu ihrem Lacktäschchen und durchsuchte es in aller Ruhe. Dann stand sie auf, stellte das Täschchen auf ihren Stuhl und durchsuchte Jacken- und Hosentaschen, bis nach einer gefühlten halben Stunde endlich die nervigen Musiktöne durch ein gedehntes "Heeeeeiiiiii" unterbrochen wurde. Die allgemeine Erwartung auf einen neuen Lebenslauf, wie Michi ihn uns beschwert hatte, erfüllte sich nicht. Außer ein paar beim Kaugummi kauen zwischen den Zähnen hervorgewürgten "Hmm" und "Naaaa" war kein Zusammenhang zu erkennen.

Endlich wurde ich zum Arzt rein gerufen. Er deutete mir mir der Hand, ich solle doch Platz nehmen. Sprechen konnte er gerade nicht mit mir, denn er hatte sein Handy am Ohr.

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Lilac... einfach köstlich :p, könntest du glatt in die Witzecke stellen...

...da solche Begebenheiten aber Realität sind, ließen sich die nervenden Beispiele endlos erweitern. Das will ich aber nicht, denn ich ärgere mich im Zug jedes Mal, wenn ich solch unzusammenhängende und sinnlose Gespräche mitverfolgen "darf" :D

...kommt dazu, dass meine Beispiele keine Pointe haben, deines aber schon...

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Gast Gast1681

Dem kann ich mich nur anschließen - vielleicht nerven mich die zukünftigen Telefonate denen ich gezwungen werde mitzuhören, etwas weniger, weil ich dann an Lilac's Beitrag denke. Ich glaub ich lach dann einfach Lautstark - die Telefonierer wissen dann ja nicht was mich so köstlich amüsiert s020.gif.

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Spitzenidee, Bruny, der schließe ich mich an :p.

Fehlt nur noch, dass wir uns das Handy ans Ohr halten und so tun als ob :p...ginge zur Not ja auch mit Haedset :p

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Hallo Wie es gab ein Leben vor den Smartphone ( Handy ) ? :-) Ich Telefoniere nicht in der Arztpraxis oder im Restaurant, finde das man dann mal kurz raus gehen kann Finde es aber total Praktisch immer und überall Online sein zu können, jeder Zeit und überall Mails Lesen und Beantworten Und durch die App Whatsapp immer erreichbar zu sein LG Jürgen

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Wie schon gesagt... bin ich im Ausland, so begleitet mich mein iPhon immer... wegen der Mails und auch wegen WhatsApp... aber zu Hause? Nee, da brauche ich es ganz selten :p

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Ich weiss gar nicht, wie die Menschheit von den Bäumen herunter uns später aus den Höhlen gekommen ist, ohne Handy?? Die größten Erfindungen wurden ohne E-mail, Handy, App oder Computer gemacht. Unglaublich, oder.... :eek:?? Ich nutze diese Dinge zwar auch, aber mich würde es z.B. total stressen, wenn ich den ganze Tag meine "wichtigen" e-mails abrufen müsste oder erreichbar sein müsste. Ich habe mein Handy, so wie Rita, im Ausland oder Urlaub dabei, aber ich schalte es immer nur abends kurz an, das reicht um zu sehen, ob es etwas Neues gibt. Zum Glück habe ich zuhause keinen Handy-Empfang (jaaaa, das gibt`s auch noch...). Internet auch sehr langsam, aber mir reicht es.

Gestern hatte ich so ein Erlebnis, wie Lilac es vorher geschildert hat, beim Einkaufen bei "Aldi" aber auf RUSSISCH. In einer Lautstärke, der Typ hätte gut auch post-1147-1385423886,7116_thumb.gifohne Telefon nach Russland brüllen können....

Ich komme gute ohne Handy aus, was aber nicht für alle gelten muss!

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Jaja die Handymanie..............

ich muss nicht immer und überall erreichbar sein und deshalb stören mich solche einseitigen und oft auch laute, meist banale Gespräche enorm, wenn man gezwungen wird mit zu zuhören. Außerdem telefoniere ich überhaupt nicht gerne und halte die Gespräche damit kurz. Handy finde ich nur praktischten wenn man unterwegs ist und im Notfall Hilfe braucht, oder einfach erreichbar sein muss. Zu Hause brauche ich das Handy nicht und es ist stets ausgeschaltet .........und wenn ich es dann doch einmal für unterwegs einstecke , vergesse ich es meist einzuschalten :rolleyes:

Neulich gab es Probleme mit meinem Festnetzanschluß, da war ich dann aber schon sehr froh wenigstens über das Handy zwecks Fehlerbehebung die Störungsstelle erreichen zu können..............Für solche und ähnliche Gelegenheiten ist es nun auch wieder Gold wert ! post-976-1385423886,7205_thumb.gif

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Es ist auf jeden Fall gut, wenn man sich beizeiten an diese Technik gewöhnt.

Es gäbe weniger einsame Menschen, wenn sie mit einem Laptop umgehen könnten. Würden sie lernen, sich in der Welt zu bewegen, ohne eine Reise zu unternehmen oder sich in einem Forum mit Gleichgesinnten zu "unterhalten", könnten sich auch allein z.B. Karten spielen. Ein PC kann keine Menschen ersetzen, aber man kann viel Interessantes damit unternehmen.

Auch ein Handy ist wichtig. Es wird wichtiger, je älter man wird. Ich brauche meines und habe es immer bei mir. Das dauerte, bis ich es mir angewöhnte, doch es kann für mich lebenswichtig sein.

Ich denke - bis auf die ganz jungen User - sind wir uns ziemlich einig: Handy & Co. sind eine tolle Sache, doch mal sollte sie mit Bedacht einsetzen und niemandem damit auf die Nerven gehen und sein Privatleben aufzwingen, indem man in der Öffentlichkeit sinnfreie Gespräche per Movil führt.

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    • Von traveler
      Hallo
      Nach 14 Jahren reisen und wohnen in Südeuropa und Afrika mit einem LKW Wohnmobil habe ich mich entschlossen, nun Spanien dauerhaft als Lebensmittelpunkt zu wählen. Meine bevorzugte Gegend ist Raum Almeria.
      ich möchte eine Wohnung mieten … aber dennoch weiter reisen. Nur halt nicht mehr den langen Weg nach deutschland machen.
      meine Wohnung in Deutschland will ich behalten und dort auch weiterhin gemeldet sein ….
      meine konkreten Fragen dazu sind nun …..
      was ist in Spanien bzw. Deutschland melderechtlich zu erledigen um in Spanien ein dauerhaftes Aufenthalsrecht zu erhalten ? Gibt es das noch, dass max 183 Tage erlaubt sind ?
      Exakt welche Dokumente sind erforderlich …. eine N.I.E. eine Residencia ??
      Konkret zur N.I.E.
      Muss ich eine spanische Adresse haben um diese N.I.E. Beantragen zu können ?
      Ist die N.I.E. das was in Portugal die Numero Fiscal also die lebenslänglich gültige Steuernummer ist ? Die portug. Numero fiscal gab es ohne Probleme, allerdings nur mit einer portog. Adresse.
      Kann und werde ich durch beantragen und ausstellen der N.I.E. automatisch zum zahlen von irgendwelchen Steuern herangezogen ???
      Muss ich zB eine Zweitwohnungssteuer bezahlen ?
      Es wird sicher einiges an Behördengängen nötig sein um eine Wohnung in Spanien dauerhaft zu bewohnen.
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      Was ist mindestens erforderlich um zB Strom Telefon Internet oder ein Konto zu beantragen ?
      Wer kann mir bitte kompetent und konkret sagen, was wann wo erledigt werden muss ???
      Danke im voraus
      Traveler
    • Von Joaquin
      Wer im Urlaub ins Internet möchte, der nutzt in der Regel die Angebote vor Ort. Seien es nun die Internetkaffees oder WiFi-Zugänge im Hotel oder ähnliches. Beides kann jedoch gefährlich werden wenn man mit sensiblen Daten über das Netz arbeitet, da immer die Gefahr des elektronischen Ausspionierens besteht. Auch hat nicht jeder die Möglichkeit eines WiFi-Zuganges oder man möchte bequem mit seinem Laptop ins Internet, da man dort alle Passwörter in seinem Email-Programm wie Microsoft-Otlook hat. Bei Letzterem ist es eher schwierig sich mit seinem Laptop in einem Internetkaffee einzuloggen.
      Abhilfe kann hier ein UMTS-Zugang per Prepaid-Karte bieten. In Deutschland gibt es sogar schon zahlreiche Billig-Anbieter mit derartigen Prepaid-Angeboten wie ALDI und Penny, die hier Tages- und Wochenpreise anbieten. Was man dazu benötigt ist ein UMTS-Surfstick und einen SIM-Karte des Anbieters um dessen UMTS-Dienst benutzen zu können. Typischerweise natürlich den jeweiligen Mobilfunk-Anbieter des Landes.
      In Spanien sind es hier zum Beispiel die Mobilfunkanbieter Orange und Vodafone.
      Bei Orange in Spanien gibt es zur Zeit zwei Angebote welche mit einer solchen Prepaid-Karte von Orange funktionieren. Dieses nennt sich "Internet Everywhere Prepago" und ähnlich wie in Deutschland gibt es einen Tagestarif und einen Wochentarif. Der Tagestarif kostet 3,90 Euro und der Wochentarif 19,- Euro. Beide Tarife sind sozusagen "sin limite", also eine Flat-Rate. Jedoch ist dieser mobile Tarif ähnlich wie in Deutschland auch Volumen begrenzt, bzw. reguliert. So drosselt Orange beim Tagestarif ab einem Datenvolumen von 250 MB und beim Wochentarif ab 1 GB auf 128Kbps herunter. Hier sind in Spanien nicht nur die Preise deutlich teurer als in Deutschland, sondern auch das Datenvolumen, ab dem gedrosselt wird, fällt in Spanien viel niedriger aus, als bei den deutschen UMTS-Prepaid-Anbietern. Es lohnt sich also durchaus auch in Spanien das Kleingedruckte bei den jeweiligen Angeboten durchzulesen.
      Was dagegen jedoch preiswerter ist, ist der Preis für den das USB-Modem und UMTS-Surfstick, der in Spanien módem USB heißt. Bei Orange kostet der Huawei E160 UMTS-Stick 49,- Euro.
      Was ich leider jedoch nicht sagen kann ist, wie man einen derartigen UMTS-Stick aus Spanien, egal ob Orange oder Vodafone, auch in Deutschland benutzten kann und ob umgekehrt ein Stick aus Deutschland auch ohne weiteres in Spanien funktioniert?
      Auch wenn die Tarif-Preise in Spanien teurer sind als in Deutschland, ist ein solcher UMTS-Tarif welcher nur Tages- oder Wochenbassiert abgerechnet wird, sicherlich eine gute Alternative für jene die auch im Ausland gerne mal das Internet mit ihrem Laptop nutzen möchten oder gar einen sichern Internetzugang oder auch diesen Beruflich benötigen.
      Aber Vorsicht ist angebracht, denn auch wenn das Angebot aus deutscher Sicht teuer ist, so ist es in Spanien doch ein gutes Angebot, was dazu führte, dass es dieses Angebot in vielen Regionen nicht mehr gibt, bzw. zur Zeit ein Ausgabestopp gibt und dies sowohl bei Orange als auch bei Vodafone. Wer also einfach mal so darauf hofft mal eben eine Prepaid-Karte für das UMTS-Internetsurfen in Spanien zu bekommen, der kann schnell sein blaues Wunder erleben, wenn er keine Karte bekommt. Leider erfährt man derartiges aber erst vor Ort.
      Also wer noch keine solche Karte sein eigen nennt, sollte immer eine Alternative parat haben.
    • Von ingeniero
      Ich habe gerade von einem Kunden 2 Handys geschenkt bekommen, beide prepaid, beide von Movistar, als ich sie lade und einschalte bekomme ich jeweils eine SMS:
      95.75 € Saldo verfallen
      32.55 € Saldo verfallen
      Klar ist da mein Bekannter selber schuld, weil er >6 Monate nichts nachgeladen hat aber ist sowas wirklich legal ?
      Oder weis jemand eine Methode wie man wenigstens eine Teil des Saldos retten kann?
      Normalerweise versuchen die spanischen Provider ja den (Vertrags-)Kunden mit allerlei Sonderangeboten zu halten wenn man mit Kündigung droht, doch hier sind es eben nur Prepaids...
    • Von F-Art
      Hallo zusammen,
      das Auswandern nach Spanien würde mich interessieren und daher möchte ich nun weitere Infos von Ausgewanderten einholen.
      Ich lebet mit meiner Frau ein Jahr in Serbien und seit einem Monat sind wir in Deutschland. Da ich Deutscher bin war dies der erste Anlaufs Punkt. Meine Frau ist Serbin und in einem Monat kommt unser Kind zur Welt. Allerdings gefällt uns das Wetter in Deutschland nicht und das die Menschen hier nur in ihren Häusern abhängen.
      Nun suchen wir eine Gegend in Spanien die wir dann vorerst für einige Zeit besuchen die unseren Erwartungen besser entsprechen. Eine Gegend mit nicht soviel Regen und auch wärmer als in NRW. Die letzten 4 Tage gab es hier nur Dauerregen ohne Pause!
      Ich gehe gerne in den Wald aber bin auch gerne am Strand sowie fahre auch öfters mit einem Auto oder Roller herum. An für sich die meiste Zeit außerhalb des Hauses. Meine Frau hat gerne ein paar Menschen am Tag um sich zum reden. Allgemein sind wir sehr sparsam im Gegensatz zu den meisten Deutschen. Wir mögen kein Regen und keine zu langen Winterzeiten.
       
      Nun einige Fragen:
      Wie hoch sind die Kosten für eine Krankenversicherung die nur das nötigste enthält?
      Was kostet eine KFZ Versicherung nur Haftpflicht? (29% habe ich in Deutschland)
      Muss man in Spanien auf sowas wie Rundfunkgebühren zahlen?
      Wie sind so die durchschnittlichen Mietkosten bei ca 80 m² Wohnfläche und normale Häuser kein Luxus?
      Wie hoch sind ca die Lebensunterhaltkosten in Spanien? In Serbien hatten wir ausgaben von nur 300€ für Essen und Miete in Deutschland an die 1800€
      Welche Gegenden von Spanien könnten nach Eurer Meinung ehe für uns passen?
      Was für Voraussetzungen für eine Daueraufenthaltstitel würde meine serbische Frau benötigen?
       
      Ich hoffe es gibt reichliche Informationen von Euch.
      Schon mal vielen Dank im Voraus für die Infos die kommen werden.
       
    • Von F.Art
      Hallo,
      derzeit lebe ich mit meiner serbischen Frau in Serbien, aber ich bin Deutscher und wir überlegen den Schritt zu unternehmen nach Spanien aus zu wandern.
      Daher wollen wir uns über die Lebensunterhaltskosten, Arbeitssuche und Aufenthaltsbestimmungen informieren, sowie Empfehlungen von erfahrenen Auswanderern.
      1. Der Aufenthalt für mich ist kein Ding, aber wie Sieht es mit meiner serbische Frau aus?
      2. Berufliche Chancen? Ich habe zwei Berufe, Elektroinstallateur und Assistent für Informatik.
      Meine Frau ist hier Lehrerin. Ich spreche Deutsch und Englisch. Meine Frau spricht Roma, Serbisch und Englisch.
      3. Lebensunterhalskosten und sonstige Dinge.
      Als Lebensort stellen wir uns ein Ort vor der nicht zu groß ist und nicht zu viel Trouble hat. Eher ein Dorf als eine Stadt, allerdings auch nicht hunderte Kilometer von der Zivilisation entfernt.
      Was für hilfreiche Infos könnt ihr uns geben?
       
      Gruß F.Art
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