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Joaquin

Fusionieren Iberia und British Airways?

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Donnerstag, 31. Juli 2008

Seit einiger Zeit gibt es die Gerüchte um eine Fusion der spanischen Fluggesellschaft Iberia und British Airways. Damit würden für die andere spanische Fluggesellschaft Spanair, verschäfte Wettbewerbsbedingungen eintreten. Schon in der vergangenen Woche hatte ein Sprecher des Unternehmens angekündigt, verschiedene nationale Ziele aufgrund von Kostengründen aus dem Programm zu nehmen.

Unterdessen verhandelt der nationale Konkurrent Iberia mit British Airways über eine Fusion. Dabei könnte die neue Fluggesellschaft zur größten Europas werden. Die Vorstände beider Gesellschaft unterstützen dabei uneingeschränkt diese Fusion, so British Airways in London. Entgegen der ersten Befürchtugen, sollen dabei beide Unternehmen weiterhin erhalten bleiben und sowohl an der Londoner, als auch an der Madrider Börse gelistet werden.

British Airway ist Großbritanniens größte Fluggesellschaft und hatte erst kürzlich ihren Anteil an Iberia auf 13,15% erhöht. Umgekehrt hält Iberia als größte spanische Fluggesellschaft derzeit 2,99% an British Airways. und hat dabei das Vorkaufsrecht auf weitere knapp 7% der Gesellschaft. Im letzten Jahr waren schon neben BA auch Lufthansa als potentieller Käufer im Gespräch, da Iberia schon seit längerem als Kandidat für eine Übernahme gilt.

Vor einigen Monaten kursierte schon das Gerücht, British Airway wolle den spanischen Konkurrenten schlucken. Dazu wollte British Airways zusammen mit dem US-Finanzinvestor Texas Pacific Group ein Konsortium bilden

Als Investoren dabei waren auch die drei spanischen Investmentfonds Vista Capital, Inversiones Ibersuizas und Quercus Equity. Ein Angebot hatte die Texas Pacific Group schon gegen Ende März angekündigt und dabei ein Angebot von 3,60 Euro pro Aktie angepeilt. Dies hätte für Iberai einen Wert von 3,4 Milliarden Euro bedeutet. Lufthansa hatte schon zuvor eine Übernahme ausgeschlossen, da ihnen Iberia zu teuer war.

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    • Von Rambam
      Iberia stellt seine Flüge auf Strecke Berlin-Madrid ab dem 10.01.13 ein.

      Iberia anuncia a las agencias recortes y suspensiones de vuelos para invierno

      El próximo 13 de noviembre comienza a ejecutarse un tijeretazo en el programa de invierno de Iberia, que cubre el periodo de octubre a marzo. En la antesala de la Navidad, y ante la proximidad de un expediente de regulación de empleo, la aerolínea comunicó la semana pasada a las agencias de viajes que baja el pistón en su oferta. En una carta a la que ha tenido acceso Cinco Días señala que, "debido a cambios enel programa de vuelos de la temporada de invierno", varias rutas se van a ver afectadas por "reducciones de oferta o suspensión de vuelos". En la misiva no se dan mayores explicaciones sobre los motivos, aunque sí se ofrecen instrucciones para atender a los pasajeros que puedan verse perjudicados. Los vuelos que van a ser suspendidos parten de Madrid y van hasta las ciudades europeas de Berlín (Alemania), Ámsterdam (Holanda) y Estocolmo (Suecia). En los tres casos las frecuencias empiezan a disminuirse a partir del 30 de noviembre y el servicio se cancela sine díe el 10 de enero.

      hier weiterlesen.... http://www.cincodias.com/articulo/empresas/iberia-anuncia-agencias-recortes-suspensiones-vuelos-invierno/20121029cdscdsemp_2/
    • Gast Gast1681
      Von Gast Gast1681
      Ich wollte den Link schon seit Tagen posten, hab es aber immer wieder vergessen. Zwar ist der Bericht schon ein paar Tage alt, aber nichts desto trotz wichtig. Die British Airways fliegt Gewinne ein und die spanische Schwester macht massivste Verluste. Währe wohl eine Ursachenforschung angebracht.
      Hier weiterlesen: http://www.welt.de/wirtschaft/article110866856/Der-harte-Ueberlebenskampf-der-spanischen-Iberia.html
    • Von Joaquin
      Die spanische Fluggesellschaft Iberia Líneas Aéreas de España steckt in der Krise und ist zudem noch in einem Heimatland gefangen, welches ebenso in der Krise steckt. Mit allen Mitteln versucht man sich aus den wirtschaftlichen Problemen zu retten. Da wären zum einen der Streckenabbau, bzw. dem ausdünnen des Streckennetzes und natürlich das klassische Mittel, der Abbau von Arbeitsplätzen.

      So sollen unter anderem Strecken nach Lateinamerika und in die Karibik abgebaut bzw. komplett aus dem Flugplan genommen werden. Würden man so Flüge nach und von Uruguay, Kuba oder die Dominikanische Republik aus dem Programm nehmen, hätte dies auch Folgen für den wirtschaftlichen Handel zwischen Spanien und Lateinamerika, denn hierzu müssten sowohl Privatpersonen, als auch Geschäftsleute solche Flüge über den Umweg London abwickeln. Dieser Umweg würde durchaus auch seinen höheren Preis haben. Immerhin hätte das schon seinen Grund, nach der Fusion von Iberia mit British Airways (BA). Dabei gilt Lateinamerika als der wichtigste Markt für Iberia und Analysten fragen sich schon, ob man hier nicht am falschem Ende spart? Auch Berlin selbst steht als Flugstrecke auf den Abschussplan, denn die Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten Berlin und Madrid, sei für Iberia unrentabel geworden.

      Selbst die spanische Regierung steht diesem Streckenabbau kritisch gegenüber und verlangt gegenüber der Fluggesellschaft garantierte Verbindungen nach Latein-Amerika. Man kann natürlich viel fordern, aber kann man dies als Land auch tatsächlich gegenüber einem Unternehmen einfordern, welches mit einer englischen Fluggesellschaft fusionierte?

      Insgesamt sollen zudem 4500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Zwar protestieren hier die Mitarbeiter gegen die Stellenstreichung und gegen die Lohnkürzungen, aber angesichts der Krise im Heimatland scheint dies ein aussichtsloser Kampf zu sein. Viele fürchten sogar, dass durch die Fusion mit British Airways, eine kalkulierte Zerschlagung der Fluggesellschaft angestrebt wird. Von der Führung kommt dagegen die Aussage, dass die Gesellschaft jeden Tag 1,7 Millionen Euro verbrennen würde und es ums Überleben von Iberia geht.
    • Von Joaquin
      Urlauber sollten darauf achten, mit welcher Airline sie demnächst nach und in Spanien fliegen, denn die Mitarbeiter der spanischen Airline Iberia wollten demnächst 15 Tage lang streiken. Dies würde dann sowohl das Bodenpersonal, als auch die Flugbegleiter mit einbeziehen. Aufgrund von gescheiterten Tarifverhandlungen wollen diese den Streik dann im Februar und März tätigen. Dabei nimmt man jedoch Rücksicht auf die Osterfeiertage, welche in Spanien sehr wichtig sind und daher viele Flüge von den Spaniern selbst im Inland wahrgenommen werden.

      Genaue Zeitpunkte wurden aber auch schon für den Streik genannt. Die jeweils 24-stündigen Ausstände werden vom vom 18. bis 22. Februar, vom 4. bis 8. März und vom 18. bis 22. März statt finden. Zwar werden sich die Piloten selbst nicht am Streik beteiligen, aber trotzt dessen wird hier mit massiven Auswirkungen auf den Flugverkehr gerechnet, welche sich auch auf andere Airlines und den gesamten Flugverkehr/Flugplan auswirken können. Das rührt unter anderem daher, weil Wartungsarbeiten für andere Airlines auch durch das Iberia Flugpersonal in Spanien durchgeführt werden und diese dann darunter in Mitleidenschaft geraten können. Darunter fallen zum Beispiel auch Fluggesellschaften und die Maschinen von Aer Lingus und die Lufthansa, denn nicht jede Airline unterhält in jedem Land dazu eigenes Personal und Resourcen.
    • Von Joaquin
      Donnerstag, 26. März 2009

      In Zeiten der Weltwirtschaftskrise trifft es gerade in Spanien die schon angeschlagenen Unternehmen umso heftiger, so auch die spanische Airline Iberia. Sinkende Passagierzahlen, hohe Kerosinpreise ließen die Gewine bei Iberia um rund 90,2 Prozent einbrechen. Damit sank der Nettoergebnis auf 32,2 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern, Zinen und Abschreibungen beträgt damit auf 500 Millionen Euro zurück, was 46,4 Prozent sind. Schon alleine die Kosten für Kerosin hatten mit 520 Millionen Euro zusätzlich zu Buche geschlagen. Daher gehen die Verhandlungen mit British Airways weiter wobei man hier nicht nur an den Standort Spanien mit dem Heimatflugahfen Madrid weiter festhalten will, sondern die Fimra als spanische Firma erhalten möchte.
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