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Tiza

Gewerkschaft im Fokus der Justiz

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Schön mal wieder von dir zu hören, Tiza!

Das sich einige mal wieder auf Kosten anderer den Bauch voll schlagen, ist ja so usus..., aber bestimmt nicht das richtige Zeichen, in diesen Zeiten.

Denn Fakt ist, die arbeitende Klasse (sofern in Lohn und Brot), wird zur Zeit am ärgsten geknüppelt. Löhne gedrückt, mit Entlassungen gedroht, die herrschende Oberklasse hat die Ameisen voll im Griff. Da müssten die Sozis und die Gewerkschaften ihr Herzblut lassen, wenn sie denn das wären, was sie vorgeben zu sein...

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Dadurch das Gewerkschaften hier in Spanien durch die Regierung finanziert werden, wundert mich dieser Fokus ueberhaupt nicht, im Gegenteil - es wurde allerhoechste Zeit, dass mal jemand denen auf die Finger schaut.

Wenn die nur halb so viel Dreck am Stecken haben wie heutige und damalige Regierungsmitglieder dann ist das schon eine ganze Menge! aber ich bin sicher, dass Méndez und Toxo die Herkunft der Rolex und anderer Luxusmarken oder zumindest des Geldes welches dafuer bezahlt wurde, erklaeren koennen.

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Gast Gast1681

Gewerkschaftler, egal wo, haben doch nicht das Wohl ihrer Mitglieder im Auge. Es geht ihnen um ihre eigene Existenzberechtigung, nicht mehr und nicht weniger. Sie leben schließlich von der Zahl ihrer Mitglieder, den dafür werden sie subventioniert. Es wird ein großes gedöns veranstaltet um 5% mehr Lohn, der AG ist bereit 2,5% zu geben also einigt man sich auf 2,8% - hängt dies als großes Erringen an die große Glocke, dabei hat man mit den AG vorher schon 2,8% besprochen. Wie das genau abläuft mußte ich leider zweimal selbst miterleben.

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Mir hat die spanische Gewerkschaft zweimal sehr geholfen. Einmal haben sie mir einen kostenlosen Anwalt bei einem Prozess vor dem Arbeitsgericht gegen meinen Chef zur Seite gestellt. Den Prozess haben wir natürlich gewonnen!

Beim zweiten Mal haben sie die Ablöse fast verdoppelt, die mein letzter Chef nach meiner "Kündigung ohne Grund" an mich zu zahlen bereit war.

Auch sonst konnte ich immer kommen, wenn ich Fragen hatte. Ich kann mich nicht beklagen.

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  • Gleiche Inhalte

    • Von Joaquin
      Reisende die nach Spanien fliegen wollen sollten sich in nächster Zukunft die folgenden zwei Termine gut merken, Samstag den 26 September und Samstag den 3. Oktober. Für diese beiden Tage hat die spanische  Fluglotsengewerkschaft USCA ihre Mitarbeiter von 6 bis 18 Uhr zum Streik aufgerufen. Welche Flughäfen hier jedoch genau bestreikt werden, ist bis  zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.
      Wer an einen der beiden Samstage nach oder von Spanien fliegen will, sollte sich nun rechtzeitig um Umbuchungsmöglichkeiten kümmern.
      Hintergrund des Fluglotsenstreikes sind Sanktionen welche vom Flughafenbetreiber AENA gegen 61 Fluglotsen verhängt wurden, weil sie sich gleichzeitig krank gemeldet hatten. AENA wirft USCA vor, dies Krankmeldungen seien damals nur deshalb erfolgt, um eine im April desselben Jahres in Kraft getretene Gesetzesreform verhindern zu wollen und dadurch die anhaltenden Tarifverhandlungen zu beeinflussen zu wollen. Die Gewerkschaft jedoch läßt diese Argumentation nicht gelten und gibt an, dass die Krankmeldungen lediglich auf erhöhten Stress und Druck zurückzuführen seien.
      Mit diesen Streiks wollen die Fluglotsen Solidarität demonstrieren und gleichzeitig die AENA an den Verhandlungstisch bringen.
    • Von Joaquin
      Auch diese Jahr kann es für Spanien-Urlauber holprig werden. Über das Jahr verteilt drohen nun die spanischen Flughafenmitarbeiter, mit 25 Steiktagen und dies in den begehrten Reisezeiten der Oster- und Sommerferien.
      Grund für die Streiks, ist die geplante, 49-prozentige Teilprivatisierung des Flughafenbetreibers und bisherigen Staatsbetriebes, Aeropuertos Españoles y Navegación Aérea (Aena). Das Unternehmen Aena verwaltet insgesamt 47 Flughäfen in Spanien und eine Teilprivatisierung des zur Zeit noch staatlichen Unternehmens, würde sich mit Sicherheit auf seine Angestellten auswirken und zu Entlassung führen.
      Insgesamt haben hier gleich zwei Gewerkschaften zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft Comisiones Obreras (CCOO) und die Unión Sindical Obrera (USO). Sie haben alle ihre an spanischen Flughäfen arbeitende Mitarbeiter dazu aufgerufen, sich an diesen Streiks zu beteiligen. Der bereits jetzt schon ausgearbeitete Streikplan sieht insgesamt 25 Streiktage vor. Die geplanten Tage sind der 11. Februar, drei Tage im März, fünf Tage im April, zwei Tage im Mai, vier Tage im Juni, sieben Tage im Juli sowie fünf Tage im August. Anhand dieser Daten lässt sich leider nicht genau sagen, wann man wo mit Streiks zu rechnen und somit  mit Verspätungen oder Ausfällen von Flügen zu rechen hat. Je nach Organisation der Gewerkschaften, könnten die Streiks jedoch den Flugverkehr umfassend beeinträchtigen.

      Man rechnet sich bei den Gewerkschaften gute Chancen aus, denn auch 2012 hatte man erfolgreich die Privatisierung der Flughäfen in Madrid und Barcelona, durch massive Streiks verhindern können. Ob die Regierung jedoch auch diesmal zum Einlenken bewegt werden kann, wird sich erst im Verlauf der Verhandlungen und der Streiks zeigen.


       
    • Von Joaquin
      Am 29. Juli 2009 sprengten ETA-Terroristen vor dem Kasernengebäude der Guardia Civil im nordspanischen Burgos, eine in einem Lieferwagen versteckte Bombe. Hierbei wurden160 Menschen verletzt, darunter auch zahlreiche Kinder.
      Nun wurde drei ETA-Terroristen der Prozess gemacht und dabei der Urteil verkündet. Den zwei Männern und der einen Frau, wurde dieser Anschlag als 160-facher Mordversuch angerechnet. Da in Spanien eine Summierung der Strafen möglich ist, wurde somit jeder Mordversuch zu einer Gefängnisstrafe von 3860 Jahren aufsummiert, wodurch die Haftstrafe um so viel höher ausfällt. Dies ist damit die höchste Strafe, die jemals für ein Eta-Anschlag verhängt wurde.
      Rein Theoretisch würden also die Gefangenen erst im Jahr 5873 das Gefängnis verlassen dürfen, was so gesehen, natürlich unmöglich ist. Aber in Spanien beträgt die real zu verbüßende Haftstrafe 40 Jahre, wodurch sich das Strafmaß für die Verurteilten doch erheblich ändert.
    • Von Joaquin
      Heute Abend um 23.30 Uhr zeigt die ARD in Rahmen ihre TV-Reihe "Geschichte im Ersten", eine 45 minütige Dokumentation über die Geschichte des deutschen Konzerns Mercedes-Benz, zu Zeiten der argentinischen Militärdiktatur.
      Wie verhält man sich als westlicher Konzern, dessen Zentrale in einem modernem, demokratischem Land sitzt? Immerhin sollte Mercedes durch die eigene Rolle im dritten Reich, ja so einiges aus der Geschichte gelernt haben. Setzte man sich nun in Argentinien für die Menschen und deren Rechte ein? Oder schweigte man, kooperierte und paktierte man evtl. sogar mit der Diktaturregierung, egal um welchen Preis und setze hier die eigene Profitmaxiierung über die Menschenrechte?
    • Von Joaquin
      Heute, Montag ab 0.00 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag um 23.59 Uhr soll der Streik. Man kann davon ausgehen, dass dieser bundesweite Streik zu einem der größten Lufthansastreiks in der Firmengeschichte gehören wird.

      Immerhin wurde beim letzten Lufthansastreik 2001 die Fluggesellschaft nur tageweise bestreikt. Diesmal sind es vier Tage in Folge, was eine Umdisposition der Flüge in vielen Fällen unmöglich macht. Diesmal wird man mit zahlreichen Verspätungen und Flugausfällen rechnen. So rechnet man mit insgesamt 1.300 Flüge welche bis zum Ende des Streiks gestrichen werden.

      Immerhin waren durch die Vorankündigung des Streikes die Mehrzahl der Passagiere gewarnt und haben sich selbst um andere Alternativen gekümmert. Auch die Lufthansa konnte hier rechtzeitig umdisponieren oder sie auf die Bahn umlegen.

      Immerhin streiken diesmal 4.500 Piloten und Co-Piloten, sowohl in Passagier- als auch in Frachtmaschinen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bestreikt damit nicht nur die Lufthansa, sondern auch deren Tochter Germanwings.

      Ziel des Streikes ist wie so oft der Schutz des Arbeitsplatzes der Piloten. Man will verhindern, dass der Lufthansa-Konzern die gut bezahlten Arbeitsplätze in billigere Gesellschaften verlagert und somit interne Tarifstrukturen umgeht. Dieses Problem erscheint den Piloten so gravierend, dass sie von den ursprünglichen 6,4 Prozent mehr Gehalt nun sogar zu einer Nullrunde bereit sind, wenn ein Stopp der Job-Auslagerung garantiert wird.

      Da bis zum Ende der Frist es zu keiner Einigung zwischen der Gewerkschaft und dem Lufthansa-Konzern gekommen ist, haben die Piloten wie geplant ihren Streik begonnen.

      Für die Fluggäste ist in diesem Streik das europäische Recht von Interesse, denn die EU-Fluggastrechte Verordnung sieht vor, dass Fluggäste schon bei kürzesten Verspätungen auf ihre Rechte pochen dürfen. Diese treten in Kraft bei Aubflugverzögerungen von zwei Stunden und bei Kurzstrecken von bis zu 1.500 Kilometern, ebenso wie bei drei Stunden Abflugverzögerung bei Mittelstrecken bis 3.500 Kilometer und vier Stunden bei Langstrecken.

      Bei derartigen Verspätungen muss für das Wohl des Fluggastes gesorgt werden, womit Fluggäste dann Anspruch auf kostenlose Mahlzeiten haben, ebenso wie Erfrischungsgetränke, zwei Telefongesrpäche, Faxe oder E-Mails und wenn es nötig ist auch Hotelübernachtungen inklusive des Transfers. Bei einer mindestens fünfstündigen Verspätung kann man als Fluggast sogar komplett von der Reise zurück treten und sein Geld zurück verlangen.

      Erfährt man als Fluggast am Flughafen, dass der eigene fLug gestrichen worden ist, so hat man die Wahl zwischen der Ticketpreiserstattung oder sich mit einem Ersatzflug zum Ziel bringen zu lassen. Im letzterem Fall muss die Fluggeselschaft dem Fluggast eine alternative Beförderung ermöglichen.
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