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Gast Gast1681

Tatsachen kann ich nur berichten, wenn mir etwas passiert ist. Denn nur ich weiß was sich tatsächlich abgespielt hat. Wenn ich nur weitererzähle was mir jemand erzählt hat, hat dies meistens weder mit Fakten noch mit Tatsachen zu tun, denn jeder betrachtet seine Situation so wie er sie betrachten möchte.

Ich kann also sagen, dass mir noch nice eine Behandlung verwehrt wurde, dass ich nie unnötig lange warten musste. Andererseits weiss ich auch dass ich einer von über 80 Millionen Menschen in DE bin und mein gesundheitliches Schicksal eventuell kleiner ist als das eines Mitmenschens.

- - - Aktualisiert - - -

@ Mica - ich kann Dich nur zu gut verstehen! Als ich in den USA gearbeitet habe, habe ich nur Arbeitsstellen angenommen, bei denen meine Familie und ich krankenversichert war. Lieber habe ich an anderer Stelle Abstriche in Kauf genommen, aber unsere Gesundheit bzw. das Absichern war für mich immer an vorderster Stelle.

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Hallo Alle miteinander,

ich sage danke, jeder von Euch hat ein wenig Recht, aber....

abgesehen von den Berichten ADAC und Krankenvesicherungsträger...

bekam ich vor zwei Jahren, als ich in Moraira weilte, Blitze in einem Auge. Wir sind sofort in die Poliklinik in Teulada gefahren, ich habe dort die Karte vorgelegt. Man hat uns mitgeteilt, dass ich dort nicht untersucht werden kann, ich möchte mich in die Klinik Asistel begeben, was wir dann auch sofot taten. Dort hat man umgehend den Augenarzt, der nur an bestimmten Tagen in Klinik Asistel praktiziert, in Benidom benachrichtigt, wir sind in das Krankenhaus Benidorm gefahren, wo ich sofort untersucht und behandelt wurde. Am Schluß hat man mir eine Privatrechnung vorgelegt, die ich natürlich bezahlt habe.

Der zweite Fall:

meine Tochter hat sich am Strand vordere drei Zähne abgeschlagen, wir suchten sofort einen Zahnarzt auf, der absolut zuvorkommen war, hat die Patienten im Warteraum gebeten sich einen anderen Termin zu geben, er hätte einen Notfall zu behandeln, was alle sehr verständisvoll auch taten.

Dieser hervorragender Zahnarzt hat in einer mehrstündigen Arbeit die Zähne wieder aufgebaut und damit meiner Tochter die Zähne gerettet. Wir bekamen dort eine Privatrechnung, die wir mit Kreditkarte beglichen haben. Unsere Krankenkarte wurde nicht angenommen.

So meine persönliche Erlebnisse in Spanien.

In Deutschland wurde nach einem schweren Verkehrsunfall ein junger Mann aus dem benachbarten Ausland bei mehreren Krankenhäuser nicht aufgenommen. Es wurde durch den Rettungsdienst die Botschaft eingeschaltet, nur einige wertvolle Zeit ist verstrichen. Dieser Fall wurde auch in der Presse bekannt gemacht, er ist nicht der Einzige.

Sehr ungerne, aber dennoch um Einiges klar zu stellen der nächster Fall: Ein Dialysepatient musste in Deutschland auch die Behandlung selbst zahlen, obwohl eine vorherige Vereinbarung vom Ausland her mit dem deutschen Dialysezentrum abgeschlossen war. Mein Mann und ich haben uns sehr geschämt.

Wie Ihr seht,es gibt solches und solches, jeder Fall liegt anders, aber die Richtung ist sehr deutlich! Leider!

Jedem, der eine bessere Erfahrung gemacht hat wünsche ich, dass es so bleibt, ich fahre ohne eine Auslandskrankenversicherung nirgends, auch wenn ich zunächst in die Vorlage gehen muss oder müsste.

Herzlichst

Felicia

bearbeitet von Felicia

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bekam ich vor zwei Jahren, als ich in Moraira weilte, Blitze in einem Auge. Wir sind sofort in die Poliklinik (Du meinst das Centro Salud der Seguridad Social, oder?) in Teulada gefahren, ich habe dort die Karte vorgelegt. Man hat uns mitgeteilt, dass ich dort nicht untersucht werden kann, ich möchte mich in die Klinik Asistel (die Clinica Asistel ist eine Privatklinik) begeben, was wir dann auch sofort taten. Dort hat man umgehend den Augenarzt, der nur an bestimmten Tagen in Klinik Asistel praktiziert, in Benidom benachrichtigt, wir sind in das Krankenhaus Benidorm gefahren, wo ich sofort untersucht und behandelt wurde. Am Schluss hat man mir eine Privatrechnung vorgelegt, die ich natürlich bezahlt habe.

(Dr.Hagemans, der niederländische Augenarzt, ist ein Privatarzt.)

Der zweite Fall:

meine Tochter hat sich am Strand vordere drei Zähne abgeschlagen, wir suchten sofort einen Zahnarzt auf, der absolut zuvorkommen war, hat die Patienten im Warteraum gebeten sich einen anderen Termin zu geben, er hätte einen Notfall zu behandeln, was alle sehr verständnisvoll auch taten.

Dieser hervorragender Zahnarzt hat in einer mehrstündigen Arbeit die Zähne wieder aufgebaut und damit meiner Tochter die Zähne gerettet. Wir bekamen dort eine Privatrechnung, die wir mit Kreditkarte beglichen haben. Unsere Krankenkarte wurde nicht angenommen.

Es gibt in Spanien keine zahnärztliche Versorgung, wie wir sie kennen. Einzig einmal im Jahr Zahnstein entfernen und das Ziehen der Zähne wird von bestimmten Ärzten der Seguridad Social übernommen, alles andere und alle anderen Zahnärzte muss man immer privat bezahlen.

Zu den anderen von Dir beschriebenen Fällen kann ich mich nicht äußern.

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Gast Gast1681

@ Felicia - ich denke mal wir sollen alle mündige Bürger sein und als solcher muss ich mich vor Reiseantritt informieren, dann kann auch nichts schief gehen. Jeder weiss anscheinend wie er sich billige Schnäppchen bei Ebay und Co holt, aber nur wenige denken daran sich über das Urlaubsland zu informieren. Wenn ich nach Russland fliege, muß ich eine ganz bestimmte Auslandskrankenversicherung haben. Es werden genau 2 von Russland angenommen und da muß ich mich vorher schlau machen. Wenn ich längere Zeit nach Amerika fliege, muß ich mich um eine Auslandskrankenversicherung kümmern, die auch USA abdeckt (machen nicht alle) und wenn ich in Europa rum fliege muss ich unter Umständen davon ausgheen, dass meine Euro Krankenkarte dort nicht angenommen wird. Aber wo ist das Problem. Dann bezahle ich die Rechnung und reiche diese zu Hause bei der Krankenkasse ein. Es ist möglich dass man nicht alles zurück erstattet bekommt, weil die Leistung in Spanien eventuell anders abgerechnet wird als in Deutschland, aber das sollte nun wirklich kein Problem sein, denn es handelt sich hier nie um Unsummen.

Und wenn ein schwerer Verkehrsunfall passiert, dann darf und wird ein Krankenhaus den Patient nicht ablehnen. Er bekommt wahrscheinlich keine Chefarztbehandlung und auch kein Einzelzimmer, aber abgelehnt wird er nicht. Er wird eventuell in einem Krankenhaus nicht angenommen weil das KH nicht auf die Verletzungen spezialisiert ist, aber er wird nicht abgelehnt weil er Ausländer ist.

Das sind Horrorszenarien, die so weder in Spanien noch in Deutschland passieren.

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Gast Gast2204
Das muss ich auch nicht!

Na gut, dass ich das jetzt auch weiß. Danke.

@ Bruny - ich kann jeden Satz Deines Posts unterstreichen.

Ich war vor einigen Jahren bewusst bei einem Privatarzt und in einem privaten Krankenhaus in Spanien, weil ich die Situation in den Urgencias der Seguridad Social kenne. Ich habe die Rechnung bezahlt und sie nach meiner Rückkehr nach Deutschland meiner Krankenkasse vorgelegt und 80 % des Betrages anstandslos erstattet bekommen (und es ging um eine Summe von 7000 Euro). Ich weiß gar nicht, wo das Problem sein soll.

Mein Vater kam auch einmal in die Urgencia eines Sozialkrankenhauses wegen einer Herzattacke. Als ich an der Rezeption angab, dass er "problemas con el corazón" hat, sind alle gesprungen. Er wurde sofort in einen Rollstuhl gesetzt und in ein Sprechzimmer gefahren, EKG etc. gemacht. Es gab überhaupt keine Probleme mit der EHIC.

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... ein m.A.n. wichtiger Punkt, der durchaus in diesen Problemkreis des "Presse-Rundumschlages" reinspielt, ist die Unkenntnis darüber, dass die Gültigkeit bzw. Deckungsfunktion der EHIC-Karte - zwar auch bei mehreren Aufenthalten pro Jahr - aber im jeweiligen (Aufenthalts-)Einzelfall dann nur eine Deckung bis max. 42 Tagen einschließt. Ist diese Frist überschritten, ist die Karte noch nicht einmal das Plastik wert ... das gilt ebenso für die 8-12 €/Jahr Standard-Reise-KV's ... hier ist ebenfalls nach 42 Tagen Schluß !! Ich möchte nicht wissen, wie viele der Nicht-Residenten und Langzeiturlauber sich in diesen beklagten Fällen wiederfinden lassen ... deswegen, ohne klare Zahlen und zusätzliche Hintergrundinfo ist der Presseartikel nicht einmal das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde!

Übrigens, es gibt einige wenige Reise-Krankenversicherungen, die mehrfach pro Jahr bis zu jeweils 3 Monaten Einzelaufenthaltsdauer dieses Risiko relativ preiswert abdecken (pro Nase und Monat ca. 6,00 €), damit ist man erst einmal zumindest dafür abgesichert ...

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Ich würde zur Sicherheit eine Auslandskrankenversicherung abschließen, wenn ich nach Spanien in Urlaub fahren wollte. Das System der seguridad social steht im Moment auf dem Prüfstand und unter Privatisierungsdruck. In Madrid werden viele chronisch Kranke abgewiesen und an Privatkliniken verwiesen (Einheimische!!!).

Wer hier resident ist und seinen Arbeitsplatz verliert, hat weiterhin Anspruch auf die "tarjeta" der seguridad social und auf Behandlung. In diesem Fall muss man SOFORT zur seguridad social gehen und einen neuen Antrag stellen. Man ist sowieso verpflichtet, alle Änderungen mitzuteilen - so auch den Verlust des Arbeitsplatzes.

ALLE, die hier resident sind und legal hier leben, haben das Recht auf die "tarjeta" der seguridad social, wenn sie weniger als 100.000 Euro Einkommen pro Jahr haben.

Das Probelm ist, resident zu werden, wenn man zu wenig Geld hat, denn neuerdings muss man dafür nachweisen, dass man finanziell abgesichert ist, wenn man NEU resident werden will.

Hat man zu viel Geld oder Eigentum, bekommt man auch Probleme, nämlich mit dem Finanzamt, da man alles versteuern muss, auch alles, was man im Ausland besitzt.

Spanische private Krankenversicherungen sind nicht allzu teuer - die Frage ist, ob sie verlässlich sind. Ich kam glücklicherweise noch nie in die unangenehme Situation, dies ausprobieren zu müssen. Trotzdem würde ich allen Langzeiturlaubern, die bis zu 182 Tage im Jahr hier sind, empfehlen, eine spanische private KV abzuschließen. Es müsste mit NIE gehen, ohne dass man resident ist - das weiß ich aber nicht genau. Vielleicht weiß es jemand von euch?

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Gast Gast1681

Uiuiui, da würde ich aber höllische aufpassen und rate auch allen möglichen Interessenten eher davon ab. Um heute in einer privaten KV aufgenommen werden zu können, muss man 100% gesund sein und wer ist das schon? Sämtliche Krankheiten, auch Kinderkrankheiten, Krankenhausaufenthalte, Operationen und sonstiges müssen angegeben werden, auch jegliche Einnahme von Medikamenten müssen angegeben werden, auch Hormone z.B. Schilddrüsenhormone, beim geringsten Vergehen droht Ausschluss. Wenn man jedoch seine kleinen oder größeren Zipperlein angibt, werden diese von der Versicherung ausgeschlossen oder wenn nicht, dann schrecklich teuer. Empfehlen kann ich die DEVK aber auch die ist sehr teuer und Krankheiten werden ebenso ausgeschlossen. Da würde ich eher empfehlen, Finger weg!

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Ja, Bruny - sehe ich genauso. Und mit chronischen Krnakheiten hat man sowieso kaum Chancen. Ist man schon in fortgeschrittenem Alter, wird es sehr teuer. Eine deutsche Freundin sagte mir, ihre private spanische KV versichert sie nur bis zum 65. Lebensjahr. ????????

Ich habe eine private spanische KV und habe knappe 2 Schreibmaschinenseiten zusätzlich abgeliefert bei Vertragsabschluss mit allen möglichen Krankheiten, die schon hatte und die ich noch habe. Als ich nach 3 Monaten immer noch keinen Vertrag hatte, habe ich angerufen und gefragt, ob sie mich nun versichern wollen oder nicht, damit ich zu einer anderen Versicherung gehen kann, falls nicht. Drei Tage später hatte ich meinen Vertrag.

Da ich in Frührente bin aus gesundheitlichen Gründen, habe ich bei Vertragsabschluss vorgeschlagen, die entsprechenden Krankheiten vom Vertrag auszuschließen. Das wurde überraschenderweise NICHT getan. Ich habe überhaupt keine Ausschlüsse.

Aber, wie gesagt - außer Kleinigkeiten und Kontrollen brauchte ich bisher glücklicherweise noch nichts. Wer weiß, was ist, wenn ich die Versicherung mal WIRKLICH brauche.... Bin da sehr skeptisch, bleibe aber trotzdem "dabei". Was kann ich schon anderes tun? Ich will wenigstens meine Möglichkeiten erweitern, versorgt zu werden. Sicherheit habe ich trotz Ver-Sicher-Ung nicht.

ok - ich könnte das Geld sparen - aber mit den 82 Euro im Monat, die ich zahle, komme ich nicht weit, falls ich mal in 5 Jahren oder irgendwann (hoffentlich nie!), eine teure Behandlung brauchen sollte.

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Ich war - obwohl ich bei der SS versichert war - rund 20 Jahre in einer privaten Krankenversicherung (ASSSA). Da ich relativ "jung" eingestiegen bin, konnte ich mir diese Kasse immer nebenbei leisten, solange ich einen Job hatte. Sie brachte mir viele Vorteile: Sofort Arzttermine, sofort Krankenhaustermine in 5*-Häusern. Nur die Medikamente waren nicht incl., also ging ich mit den Rezepten zum Centro Salud und ließ sie umschreiben. Das klappte immer und ich hatte auch ein gutes Gefühl dabei, denn ich ersparte der SS ja eine Menge Geld.

Das ging viele Jahre gut, bis ich dann die Diagnose "Krebs" bekam. Da riet mit die Ärztin plötzlich (nach einem Gespräch mit der ASSSA, wie ich später erfuhr) doch lieber in ein großes Krankenhaus der Seguridad Social zu gehen.

Die ASSSA rief mich dann auch noch einmal persönlich an, und erklärte mir, es sei doch nur in meinem Sinne, wenn ich zu den "Experten der SS" gehen würde. Ich tat es und das war gut so. Doch was macht man, wenn man nicht noch zusätzlich bei der SS versichert ist?

Noch ein Beispiel: Wenn man bei den Privatkassen auch "Ersatzteile" wie Hüftgelenke etc. includieren will, muss man sehr tief in die Tasche greifen. Mein Mann hat sich im Privathospital ein künstliches Hüftgelenk "einbauen" lassen. Die OP war erstklassig, die Rechnung auch. Er durfte 3.600 Euro für das Gelenk selbst bezahlen, da sie von der Versicherung nicht gedeckt war.

Also sehr vorsichtig sein und sich die Bedingungen genau durchlesen.

Von den Privatkrankenhäusern kann ich aber nur Gutes berichten - allerdings: Die staatlichen sind vielleicht nicht so luxuriös, dafür ist das Personal viel freundlicher. Und von den Ärzten war ich bei der SS auch immer begeistert.

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Gast Gast1681

Ich bin sowieso privat versichert da es für mich die günstigere Variante war. Als Selbständiger kann man sich ansonsten nur freiwillig bei den gesetzlichen versichern und die sind teuerer als jede Privatversicherung aber die Leistung ist deutlich geringer. Ich bin medizinisch zu 100% abgesichert, auch für "Ersatzteile" und Heilpraktiker und zahnärztlich zu 80%, allerdings ist meine Selbstbeteiligung pro Jahr enorm hoch. Ich bin bei der DKV in DE, könnte aber zur DKV in ES wechseln, wenn ich dort jemals resident werden sollte. Das ist Teil meines Vertrages, außerdem bin ich weltweit versichert (außer Russland) und das ist für mich schon enorm wichtig, weil ich viel unterwegs bin und nicht für jeden Pfurz eine extra Versicherung abschließen möchte. Aber eine private Versicherung ist und bleibt eine teure Angelegenheit weil sie später einen großen Teil der Rente schluckt.

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Wie ist es eigentlich mit den Kündigungsmöglichkeiten der Privatversicherungen?

Können die einen in jedem Lebensalter nach einem Schadensfall einfach raus schmeißen, wie eine KFZ- oder Hausratversicherung?

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@Lilac

Ich weiß es zwar nicht, aber versuchen können sie es immer.

Das ist es ja mit den privaten Versicherungen: Wenn man erst mal anfängt - soll heißen, es wäre wohl von Vorteil, auch eine Rechtsschutzversicherung zu haben. Aber selbst die können nichts ausrichten, wenn man vergessen hat, irgendeine vergangene Krankheit anzugeben bei den Gesundheitsfragen.

Das Gemeine ist, dass zur Beantwortung der Gesundheitsfragen meist nur zwei oder drei Zeilen zur Verfügung stehen und damit suggeriert wird, dass die Versicherung es gar nicht so genau wissen wil. Deshalb lieber einige Seiten zusätzlich abgeben und dies bei der Antwort vermerken. Wenn es nicht vermerkt wird, könnten die Zusatz-Seiten "verschwunden" sein, wenn es zum Schadensfall und zum Rausschmiss kommt.

- Wie man sieht, bin ich zwar privat versichert, fühle mich aber gar nicht so sicher bei der Versicherung (einige Beiträge vorher hat es vielleicht so ausgesehen, als sei ich so was wie ein Werbeläufer für diese Branche).

LG Mischa

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Gast Gast1681

@ Lilac, nein können sie nicht und tun sich auch nicht. Aber wenn es irgendetwas gibt was bei der Aufnahme nicht gesagt wurde, dann haben sie das Recht, für diese Behandlung nicht zu bezahlen im schlimmsten Fall droht auch der Rausschmiss und das ist dann wirklich übel, weil einem eine andere Kasse dann auch nicht nehmen muss und wird.

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Ich hatte alles angegeben. In 20 Jahren Mitgliedschaft kann sich einiges neu entwickeln und niemand ist sicher vor Krebs, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck etc..

Die haben mich zwar nicht raus geschmissen, aber mir sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass ich mich trollen soll in ein staatliches Krankenhaus.

Es war mein Glück im Endeffekt, aber jeder kann sich vorstellen, dass ich denen danach die Kündigung servierte - auch von der Zahnversicherung! Und der Hammer: Aus der KV ließen die mich mit Kusshand raus, aus der Zahnversicherung nicht. Für die 100 Euro pro Jahr haben die sich bei mir noch die letzten Gut-Punkte verdorben. Ich habe nie wieder einem Kunden die ASSSA empfohlen.:mad:

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Gast Gast1681

Dann ist Spanien auch in Bezug auf Krankenversicherungen anders als der Rest der Welt. Wenn man eine private KV abschliesst und wahrheitsgetreu alles angibt dann gibt es auch keine Schwierigkeiten wenn man nach 3 Jahren eine Krnakheit wie Bluthochdruck ect. hat. Schwer nachzuvollziehen ist es wenn ich angebe, dass ich gesund bin, aber nach 6 Monaten eine z.B. Schilddrüsen OP machen muß. Im übrigen bieten die deutschen privaten KV an, dass man sich einem ärztlichen Gesundheitscheck machen lässt. Die KV bezahlt auch dafür, damit ist man auf alle Fälle auf der sicheren Seite und man hat einen kostenlosen Gesundheitscheck :).

Ich kenne leider auch einige Deutsche die in Spanien einer privaten KV beigetreten sind, und nach 8 Monaten ins Krankenhaus mussten wegen 1. einer Herzinsuffizient, 2. wegen Diabetis. Für diese Behandlungen hat die KV nicht bezahlt und nach etlichem hin und her auch tatsächlich rausgeworfen wegen Vertragsverletzung (was ich in beiden Fällen nachvollziehen konnte). Es gibt halt überall solche und solche.

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Wenn es nachvollziehbar ist, bekommen die Kassen natürlich Recht. Und ich kann verstehen, dass die natürlich keine Vorerkrankungen zum gleichen Tarif mitversichern.

Aber wenn man nach 20 Jahren mit rund 60 eine Krebsdiagnose bekommt, hat die Kasse keinerlei Recht.

Ich bin allein deshalb lieber ins La Fe nach Valencia gegangen, weil dort die wirklichen Leberspezialisten sitzen und ich nach einem ersten Gespräch mit dem Chefarzt moralisch total aufgebaut wurde und großes Vertrauen fasste. Es war noch das alte La Fe und wirklich ein alter Gammelkasten - aber die Versorgung...donnerlüttchen. Erste Sahne!

Übrig bleibt: Wer nach Spanien geht und nicht durch die gesetzliche Krankenkasse abgedeckt ist (wie z.B. die Rentner es normalerweise sind) und auch nicht wirklich gut spanisch spricht, sollte sich nach einer spanischen Privatversicherung umschauen, die auch deutschsprachige Ärzte unter Vertrag hat. In den privaten Krankenhäusern gibt es immer Dolmetscher, die auch den Patienten im Zimmer besuchen, um nach Beschwerden oder Wünschen zu fragen.

- - - Aktualisiert - - -

Doch um zum Ursprungsthema zurück zu kommen: Hier eine Nachricht aus der costa-info.

Sie kam um 3.30 Uhr in der Früh am Dienstag vergangener Woche und liess sich nach zwei ergebnislosen Tagen am Donnerstag um 11 Uhr freiwillig entlassen.

María Dolores Llinares Moltó hatte mehrere Tage lang nicht gegessen und getrunken, war deshydriert. Ihr Alicantiner Arzt riet ihr am Telefon, sofort das Krankenhaus aufzusuchen. Ein Arzt untersuchte sie dort gegen 20 Uhr, also nach über 16 Stunden Wartezeit, wie die spanische Presse berichtete.

http://costa-info.de/cgi-bin/wopo/page.pl?id=19757

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Noch etwas zum Thema "Gesundheit" <embed src="http://ec.europa.eu/avservices/player/jwplayer/player46485.swf"  allowScriptAccess="always" width="589" height="332" allowfullscreen="true" flashvars="config=http://ec.europa.eu/avservices/player/config.cfm?id=BB19EACB47C39FD11F2AC694CD7F06E4&aut ostart=false&sharing.link=http://tinyurl.com/6cgtksf"/>

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Hallo, ich hoffe es ist o.k. wenn ich mich mit meiner Frage hier mal dranhänge.

Sagen wir mal, jemand möchte nach Spanien auswandern und bezieht seine Einnahmen aus Unterhalt - also weder angestellt, noch selbständig, noch Rentner - kann

diese Person in die Seguridad Social (mal unabhängig davon ob ne private Versicherung besteht oder nicht)? Und wenn ja, was muss da getan werden?

Bedanke mich für jeden Kommentar dazu.

lachica will wissen...;-)))

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Da solltest Du Dich am Besten auf der Website der "Tesorería de la seguridad social" schlaumachen, gehen tut das auf freiwilliger Basis, nur was genau eingezahlt werden muss und wie, das erfaehrst Du da ganz genau.

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Danke Mica! Habe sofort mal auf der Seite nachgeschaut.

Also entweder ist mein spanisch nicht ausreichend (was durchaus sein kann...) oder da steht nix ausser für Angestellte, Firmen und Rentner.

Kann mir da jemand was zu sagen oder einen anderen link nennen oder so......

lachica

müsste doch eigentlich gehen, wenn auch freiwillig, wenn man vorher in D in der gesetztlichen war.

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Ja, hab ich auch gemacht nur bei entscheidenden Punkten steht der Text nur in spanisch zur Verfügung....zwar verstehe ich nicht jedes Detail im Groben gehts...

nur finde ich auch nix Entsprechendes....suche aber weiter...bisher nix.

lachica

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Gast Gast1681

Hmmmm - jetzt bin ich ein bisschen verwirrt - ich dachte zur Seguridad Social kann man nur wenn man die Residencia hat - oder hab ich das falsch verstanden? Wenn man jetzt auswandern möchte, dann wandert man ja zunächst einmal nur dort hin, muss den Nachweis über genügend Einkommen haben und eine KV, dann kann man die Residencia beantragen. Ich dachte das wäre die Reihenfolge. Bin ich denn jetzt schon total deppert, weil überarbeitet, unterbezahlt etc., etc. :(

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      Offizieller Antrag der Jefatura de Tráfico Identitätsnachweis: gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass und NIE (grüner DIN A 4 Zettel) Wohnsitznachweis: Mietvertrag, Gemeindeanmeldung (Empadronamiento), Telefon- oder Stromrechnung Gültiger Führerschein des Ursprungslandes im Original und als Kopie Aktuelles biometrisches Passfoto (32 x 26 mm) Formular mit offizieller Unterschrift, wie sie im Führerschein abgebildet wird (wird in der Jefatura de Tráfico angefertigt) Erklärung, dass im Ursprungsland kein laufendes Verfahren aufgrund Verkehrsvergehen besteht (wird ebenfalls in der Jefatura de Tráfico angefertigt) Erklärung, dass man in keinen anderen Staat im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist (wird ebenfalls in der Jefatura de Tráfico angefertigt) 27,40 Euro Dies dürfte sicherlich die beste Methode sein, zumal auf dem spanischen Führerschein dann die NIE-Nummer abgebildet ist und man nicht ständig das dafür notwendige und zusätzliche Dokument mit sich zu führen.
    • Von Joaquin
      Warum sollte man in einem Land leben wollen, dessen Wirtschaft nicht gerade so gut läuft? Warum zieht es immer wieder Menschen in ein Land wie Spanien um dort ihren Leben zu verbringen? Die Antwort könnte ganz leicht sein, weil Spanien das gesündeste Land für Menschen ist.
      Bezug nehmend auf die Daten des Medizin Journals The Lancet, wurde ein informative Infografik zusammen gestellt. Dort steht Spanien vor Italien mit einer gesunden Lebensjahren von 70.9 Jahren und einer Lebenserwartung insgesamt von 81.4 Jahren. Für diese Auswertung, wurden Daten über einen Zeitraum von 20 Jahren herangezogen.
      Gründe hierfür sind sicherlich das Klima, die Ernährung, Kultur, Lebensstil usw. sein. Auch jeden Fall kein Wunder, dass Spanien für Auswanderer so interessant ist.
      Deutschland liegt hier sogar zwei Plätze hinter Österreich auf Platz 7. Eine südliche Lage garantiert im übrigen keine gute Platzierung, wie Griechenland mit Platz 9 beweist. Damit dürfte klar sein, dass Meer, Sonne und Strand, nicht alleine für ein gesundes, langes Leben verantwortlich sind.

      via travelphant
    • Von Joaquin
      Die sogenannte E-Zigaretten soll in Spanien in Krankenhäusern, Schulen, Verwaltungsgebäuden, Gesundheitszentren und öffentlichen Verkehrsmitteln verboten werden.
      E-Zigaretten werden immer beleibter und hier wird besonders damit beworben, dass man sich das Rauchen von Nikotinhaltingen Zigaretten abgewöhnen kann, indem man die Dosis des Nikotins im so genannten Liquids reduzieren kann und somit eine Entwöhnung folgt. Eine Studie welche dies erfolgreich belegt, gibt es jedoch nicht. Im Gegenteil fürchten viele, dass damit sogar der Einstieg ins Rauchern erst ermöglicht wird.
      Auch bleibt weiterhin die Frage der Gesundheitsrisiken ungeklärt, auch für so genannten Passivraucher, bzw. Einatmer des Dampfes/Rauches aus der E-Zigarette. Aus diesem Grund, will man in Spanien die E-Zigarette unter anderem in Schulen, Krankenhäusern und öffentlichen Gebäuden verbieten lassen. Hierzu will man sich mit den 17 autonomen Regionen Spaniens zusammensetzen und einen Entwurf ausarbeiten.
      Ich persönlich mag als Nichtraucher auch nicht, wenn in meiner Nähe jemand eine solche E-Zigarette raucht. Besonders in geschlossenen Räumen, rieche ich das sofort und in der Regel fällt dieser Geruch bei mir eher negativ auf. Ähnliches empfinde ich bei Shishas. Je nach gerauchter Sorte, stört mich einfach dieser künstliche, aromatisierte Rauch. Es ist dann teilweise wie eine sehr starke Geruchsbelästiung. Gerade in Krankenhäusern, kann ich mir vorstellen, dass sich da Patienten sehr gestört fühlen. Besonders wenn mir etwas übel ist, reagiere ich extrem empfindlich auf Gerüche.
      Einige Fluggesellschaften wie Ryanair, werben in ihren Flügen ja mit der E-Zigarre und dass man diese sogar in ihrem Flugzeugen rauchen darf. Aber die verkaufen auch alles bei ihren Flügen, was so geht
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