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Lilac

EU erlaubt offiziell Manipulationen der nationalen Defizite

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Gast Gast1681

Nun, das manipulieren wird den Ländern auch nicht weiterhelfen. Was kaputt ist lässt sich auch nicht mehr schön flicken. Und ob die Herren nun Creativ-Directors sind oder Finanzminister heissen, spielt ebenso wenig eine Rolle. Im Gegenteil, eine Firma die nicht mehr richtig funktioniert schreibt Stellen aus mit Fantasiebesetzungen obwohl jeder weiß dass es sich um die letzte Schadenbegrenzung handelt.

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    • Von Joaquin
      Freitag, 26. September 2008
      Auch in Spanien hat die Musikindustrie ein ernsthaftes Interesse, ihre eigenen Interessen und die der Musiker zu wahren. Dabei wird mit eben solch harten Bandagen gegen die vermeintlichen Raubkopierer und deren Mittelsmänner vorgegangen. Doch nun hat dieser Kampf in Spanien einen herben Rückschlag erlitten.

      So ist man schon 2006 in Spanien gegen die Betreiber von Sharemula.com, einem Indizierungsdienstfür die beliebte P2P-Tauschbörse eDonkey, vorgegangen. Die im Auftrag der Rechteinhaber agierende Federación Antipiratería, ließ kurzerhand die Betreiber von Sharemula.com verhaften mit dem Vorwurf auf Verletzung des Urheberrechtes durch den Sharemula-Index, welcher durch die verwalteten Links auf unerlaubte Kopie von Musik und Filmen entstanden sein sollte.

      Dieser Fall wurde vor knapp einem Jahr, vor dem zuständigem Gericht in erster Instanz verhandelt, wo das Gericht die Angeklagten für nicht Schuldig befand. Begründet wurde dieser Urteilsspruch damit, dass die Angeklagten durch den Indizierungsdienst keinen wirtschaftlichen Vorteil erzielten.

      Mit einem solchem Urteil wollten sich die Rechteinhaber selbstredend nicht zufrieden geben. Immerhin waren unter ihnen die großen der Musikindustrie vertreten, wie die Hollywoodstudios Columbia, Disney, Twentieth Century Fox, Warner, Universal, Paramount, Sony and MGM mit ihren ganzen spanischen Tochtergesellschaften. Solch eine Niederlage wollte man nicht auf sich sitzen lassen und so ging man in Berufung.
      Am 18. September entschied nun das Berufungsgericht in Madrid erneut zugunsten der Angeklagten. Diese Niederlage wurde nun sogar noch herber für die Rechteinhaber, weil diesmal das Berufungsgericht sogar befand, dass „es völlig unerheblich sei, ob die Angeklagten entgeltlich oder unentgeltlich gehandelt haben“.

      Damit ist es nun amtlich, dass das bloße Setzen von Links auf unerlaubte Kopien von Musik- oder Filmdateien nicht strafbar ist. Zumindest nicht in Spanien und somit laut spanischem Recht. So teilte das Berufungsgericht auch mit, dass Links nichts anderes seinen, als „ein Mittel, um den Nutzern den Zugang zu einer anderen Website zu vermitteln“.

      Gegen dieses Urteil ist nun keine Berufung mehr möglich, was die Rechteinhaber nun weitaus mehr getroffen haben dürfte, als das zuvor ergangene Urteil aus der erster Instanz, wo es noch um das unentgeltliche Setzen von Links ging. Auch im europaweitem Kampf gegen die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte in Per-to-Per-Tauschbörsen ist dies ein herber Rückschlag in der bisher wenig erfolgreichen Strategie der Rechteinhaber, gezielt gegen Indizierungsdienste vorzugehen.

      Schon in Schweden hatte man ein Verfahren angestrebt, gegen den BitTorrent-Tracker The Pirate Bay. Dieses Verfahren befindet sich zur Zeit jedoch noch in der Schwebe. Auch hier argumentieren die Pirate-Bay-Betreiber, Links selbst würden nach schwedischem Recht keine Urheberrechtsverletzung darstellen. Das Verfahren und die Argumentation sind mit dem spanischen Sharemula-Fall vergleichbar.

      Es scheint auch so, als ob die Rechteinhaber versuchen würden, einzelne Urteile in den jeweiligen EU-Ländern zu festigen und zu etablieren. Eventuell möchte man so Fakten schaffen, bevor dann eines Tages ein EU-weites Urteil durch den europäischen Gerichtshof ausgesprochen wird. Nur scheint dieser Schuss bzw. diese Strategie alles andere als gelingen zu wollen.
      [url=http://www.golem.de/0809/62619.html]
    • Von Joaquin
      Sonntag, 19. Juli 2009
      Ob Spanien zu einem modernem Land avanciert, zu einem medizinischem Vorreiter oder zu einem ethischem Problemland wird sich erst noch zeigen müssen. Wo in Deutschland die Ethikkommission derartiges sicher unterbinden würde, geht Spanien in Sachen Embryonalmedizin einige Schritte in Richtung USA.

      So erlaubten in Spanien erstmals die Gesundheitsbehörden zwei Paaren, vor der eigentlichen künstlichen Befruchtung, die Embryonen auf Krebserkrankungen zu testen. Nach einer Fruchtbarkeitsbehandlung wurden bei einem Paar die gezeugten Embryonen dann auf Genmutationen untersucht, welche Brustkrebs verursachen können. Bei einem anderem Paar wurden die Embryos auf Schilddrüsenkrebs getestet.

      In Europa war eine derartige Selektion bislang nur in Großbritannien gestattet. Durch eine derartige Selektion soll das Risiko für eine zukünftige Erkrankung verringert und damit die Wahrscheinlichkeit für eine derartige Erkrankung ausgeschlossen werden.

      In dem in Spanien gestartetem Versuch soll das gleichzeitige Vorhandensein zweier Gene geprüft werden, die zusammen eine 80-Prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Brustkrebserkrankung auslösen können.

      In Spanien war es bisher so, dass Embryonen welche bei einer künstlichen Befruchtung entstanden, nur auf unheilbare Krankheiten hin untersucht werden durften, welche nur durch ein bestimmtes Gen hin verursacht wurden.

      Auch wenn in Spanien ähnlich wie in anderen Ländern hier die Konservativen ebenso wie die katholische Kirche Sturm dagegen laufen und rigoros jegliche Art der Embryonen-Auswahl ablehnen, da diese einer Abtreibung gleich käme, lässt sich diese Art der medizinischen Embryonen-Auswahl nicht mehr stoppen, zumal sie als medizinischer und durch die Gentechnik auch als wirtschaftlicher Fortschritt für das eigenen Land als notwendig erachtet wird. In diesen Gebieten möchte man man den anderen großen Nationen aufschließen und weiterhin wettbewerbsfähig sein.
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