Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Joaquin

Der andere Stierkampf

Empfohlene Beiträge

Viele Touristen verbinden bei Stierkampf schnell auch mit dem Tot des Tieres, dabei gibt es auch andere Arten, wie man in Spanien einen Stierkampf praktiziert. Eine der wohl aufregendsten Arten einen unblutigen Stierkampf zu erleben und wo der Mensch sich dem Stier ohne Tuch und Waffe entgegenstellt, ist der Concurso de recortes. Hier zählt einzig die Geschicklichkeit der Teilnehmer.

Sicherlich eine Alternative für all jene, die den normalen Stierkampf aufgrund der Tötung des Tieres am Ende hin, nicht besuchen möchten. Aber auch hier sollte man vorsichtig sein, denn es könnte durchaus sein, dass auch hierbei Blut fließt. Dann jedoch das Blut eines Menschen, wenn er einen Fehler gemacht hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So sehr mich Spanien als Land fasziniert und mich die Kultur dort interessiert, umso weniger kann ich den grausamen Stierkampf verstehen und das dieser noch in der heutigen Zeit praktiziert wird. Das dies in der EU überhaupt tolleriert wird ist mir ein Rätsel.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hast du schon einmal einen Stierkampf gesehen? Viele reden den Stierkampf schlecht ohne jemals einen wirklich live gesehen zu haben. Ja, der Stier stirbt, aber dafür hat er ein wirklich schönes Leben gehabt. Das kann man von einem normalem Rind nicht sagen. Ich sage da nur tagelange Tiertransporte und Massentierhaltung um nur einiges zu nennen. :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich muss mir keine Tierquälerei anschauen um zu wissen das es eine ist. Und nur weil anderswo Tiere gequält werden, macht es das Leiden der Stiere beim Stierkampf auch nicht besser. :nanana:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Tierquälerei? :confused:

Schau dir mal an, was diese Stiere für ein Leben fürhren, bis sie dann letzten Endes in der Arena landen. Von solch einem Leben, können die meisten Rinder nur träumen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also Leute, ich frage mich ja ernsthaft, ob ihr überhaupt meinen Beitrag hier gelesen habt, denn dort geht es explizit nicht um den traditionellen Stierkampf in Spanien, sondern um den Concurso de recortes. Da wird kein Stier gequält, bzw. getötet. Es geht nur um eine kunstvolle, akrobatische Art, den Stier zu torear.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also egal was hier gesagt wird, der Stierkampf ist etwas, was schon lange verboten gehört!!!

Ich weiß beim besten Willen nicht, wie man sich für solch ein Spektakel begeistern kann. Die so genannten Afficcionados, sind meiner Meinung nach, alles nur Sadisten und wer diese Tierquälerei als Tourist durch seinen Besuch auch noch Fördert, der ist da keinen Deut besser.

Was muss nur in solchen Leuten alles vorgehen, damit man so etwas gut findet?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sag mal Valencia, geht's noch? Holst du dir zum Grillen ein lebendiges Schwein und haust ihm erst die Spieße in den Rücken und rammst ihn danach das Messer ins Herz bevor du das Schwein auf den Grill haust? Na dann, Guten Appetit!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Simone lass den ruhig reden, solche Menschen erfreuen sich an den Qualen von Tieren und sind dann um keine Ausrede verlegen um ihren Sadismus rechtfertigen zu können. Die sollte man einfach selbst als Stier verkleidet in eine solche Arena schicken. Wenn man ihnen nach der ganzen Quälerei dann anschließend noch die Ohren abschneidet, dürfen sie ja noch einmal erzählen, wie toll sie das ganze finden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

hab mich gerade registriert. Ich bin 26 Jahre alt und ich liebe auch den spanischen Stierkampf.

Ich finde es eine tolle Tradition, und sehe mir auch gerne mal einen Stierkampf an. Besonders faszinierend finde ich den Stierkämpfer Jose Tomas.

Als Künstler sammel ich immer wieder gerne neue Eindrücke was fremde Länder und Kulturen angeht.

Liebe Grüße Miguel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was findest du an einer Tradition toll, wenn Tiere gequält werden?

Findest du als "Künstler" nicht besseres in Spanien als den Stierkampf was Kultur angeht?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Liebe Leute ...

Auch auf die Gefahr hin das ich einigen nun auf die Fuesse trete.

Aber der Stierkampf gehoert zu Spanien wie die Sonne und das Meer und ich denke Ihr seit alle Deutsche, genau wie ich auch, aber wir haben einfach nicht das Recht zu sagen, nehmt den Spanier ihren Stierkampf weg!!! Denn wir sind Gast hier... und ein Gast hat sich zu benehmen!! und seinen Gastgeber zu respektieren, Worte die manchem Deutschen anscheinend nicht Gelaeufig sind.

Und auf die Frage... Holst du dir ein Schwein bevor du grillst... Ja mache ich und habe ich schon in Deutschland gemacht... Weil dann kenne ich das Tier und das Fleisch. Ich weiss dann ganz genau was damit passiert ist!!!

Ich rate jedem Deutschem Stiergegner, mal einen EU-Schlachthof zu besuchen...oder eine Italienische Pferdemetzgerei... mal sehen was der danach ueber den spanischen Stierkampf noch sagt!!!

Allioli

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich bin mal gespannt, ob der Stierkampf überhaupt eine Ende in Spanien finden wird. Denn trotz aller Proteste sehe ich da noch kein Ende des Stierkampfes.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Tierquälerei? :confused:

Schau dir mal an, was diese Stiere für ein Leben fürhren, bis sie dann letzten Endes in der Arena landen. Von solch einem Leben, können die meisten Rinder nur träumen.

Ein gutes Leben gehabt zu haben ist kein Grund mit diesem Leben in der Arena gewalttätig zu spielen und dann zu beenden.

Früher gab es ja auch menschliche rituelle Tötungen, die armen die dafür auserwählt wurden, hatten auch ein schönes Leben. Unsere Zivilisation hat das schon längst abgeschafft, warum nicht der Stierkampf?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hola Joaquin,

ich glaube tatsächlich, dass man Deinen Beitrag nicht genau gelesen hat. Man scheint nur "Stierkampf" zu lesen und schon setzt alles andere aus. Es wäre deshalb sinnvoll, evtl. einen Link zu einem Videobeitrag zu setzten oder vielleicht diese Art des Stierkampfes zu beschreiben. Wenn man googelt, kann man einiges an Videos sehen.

In Südfrankreich gibt es ebenfalls blutlosen einen Stierkampf, bei dem dem Stier eine zwischen den Hörnern befindliche Kokarde abgenommen werden muss. Dies verlangt mindestens genau so viel Mut, wie bei einem spanischen Stierkampf.

Gruß Axel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Stierkampf ist Tierquälerei, auch ein schönes vorhergehendes Leben ist keine Ent-

schuldigung. Dennoch sollte keiner, der z.B. Fleisch ißt auf die Spanier zeigen, denn

jeder der dies tut ist an den Mißhandlungen und Quälereien beteiligt, welche in un-

seren Breiten und überall den Tieren angetan werden. Deshalb sollte jeder bei sich selbst anfangen und durch sein Verhalten unseren Mitgeschöpfen den ihnen gebührenden Respekt und Liebe zu geben, welchen diese verdienen. Der Mensch ist keineswegs die "Krone der Schöpfung" wie er sich einbildet, sondern ein Teil davon und

dabei, diese durch sein Verhalten zu zerstören. Mit Finger-auf-andere-zeigen ändert

sich nichts, nur bei sich selbst anfangen hilft. Ich rede so, weil ich das gemacht habe .In den meisten Bereichen lebe ich anders als die Allgemeinheit, besonders was Tiere und Natur betrifft und bin dabei ein glücklicher Mensch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Solch eine "Sportart" ist doch wieder mal ein Zeichen für die Dummheit der Menschen und ihrer doch eigentlichen Unkultiviertheit. Ein weiser Mensch meinte einmal: "Der Mensch ist ein kultiviertes Tier." Doch welches Tier tötet nur aus Spaß ein anderes?

Warum also überhaupt einen Stier umbringen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

  • Gleiche Inhalte

    • Von Joaquin
      Hier geht es nicht um den Stierlauf, dem so genannten encierro. Es geht um die Veranstaltung danach, wo in einem dafür ausgerichteten Platz, man sich von den Stieren oder jungen Kühen, jagen lassen kann oder wenn man gut ist, sie ohne Hilfsmittel zu torear, wie bei den recortes.
      Mir fällt aber keine deutsche Übersetzung dazu ein, denn wenn ich in Spanien war, wurde dazu einfach nur "los toros" gesagt. Vamos a los toros. Hancen los toros.
      Da stellt sich mir auch die Frage, ob es in Spanien nicht dazu eine andere Bezeichnung gibt als einfach nur "Die Stiere"
    • Von Joaquin
      Hier ein Stierlauf in der Kleinstadt Benicarló. Man wird feststellen, dass dieser Stierlauf bei weitem ungefährlicher ist, als bei Sanfermines in Pamplona. Ein wesentlicher Unterschied zu Pamplona ist, dass hier die Straßen breiter sind, sehr viel weniger Leute mitlaufen, kaum bis keine, angetrunkene Ausländer mitlaufen und auch weniger Stiere. Das entschärft die Gefahr ganz erheblich, wobei man trotzdem einen gebührenden Respekt vor den Tieren haben sollte. Auch findet dann am Abend mit den Stieren, kein Stierkampf wie in Pamplona statt, welcher mit deren Tot endet.
      Hier ein paar Bilder und am Ende ein Film dazu, wie ein solcher Stierlauf in einer kleinen Stadt wie Benicarló ausschaut.
      Diese Männer nutzten den Umstand aus, dass die Straße für den Stierlauf gesperrt ist. Von der Sperrung, bis dann endlich die Stiere laufen, gönnen sie sich ein bequemes Frühstück auf der Straße.
      https://www.spanien-treff.de/gallery/image/7089-frühstücken-auf-der-straße/
      Dieses Fahrzeug hat Glück im Unglück. Es wird im abgesperrten Bereich abgeschleppt. Die Strafe für das Abschleppen, dürfte angemessen sein, im Verhältnis zu den Schäden die durch die Stiere und Läufer beim Stierlauf passieren können.
       
      In diesen Transportern werden die Stiere zum Ausgangspunkt des Stierlaufes gefahren.
       
      Von der rechten Straße kommen hier die Stiere gelaufen, dann geht es hier geradeaus weiter, links runter in den Hafen, wo dann am Ende auch der Platz der Stierveranstaltung ist.
       
      Sichtbar wie hier an den Palmen, finden sich an allen betroffenen Straßen die Warnhinweise. Nicht nur für ausländische Touristen gemein, sondern auch für Spanien die nicht den valencianischen Dialekt beherrschen, denn der Warnhnweis ist auf Valencianisch verfasst: "Berill - Bous - Focs". Auf Spanisch würde da stehen: "Peligro - Toros - Fuego". Wie man erkennt, ähneln sich die Worte nicht unbedingt. Also kein Wunder also, dass dort auch spanische Fahrzeughalter ihre Fahrzeuge nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen.
       
      Die Ochsen dienen dazu die Stiere zu beruhigen und in ihre Ställe zu bringen.
       
      Eine dreier Gruppe von Stieren, die noch nicht so recht den Weg gefunden haben.
       
      Die Stiere auf dem improvisierten Stierplatz im Hafen.
       
       
       
      Stierlauf - Encierro de Toros
    • Von Joaquin
      Die Onlineversion der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten, hat eines meiner Videos in einem Bericht über die Stierkämpfe, Stierläufe und der Tierquälerei bei den Festen/Fiestas in Spanien aufgegriffen. Dort wird mein Video dann mit der folgenden Beschreibung belegt:
      Diese Beschreibung ist reißerisch formuliert und entspricht nicht den Tatsachen, wie auch bei den anderen Videos, welche in dem Bericht mit dem Titel "Die blutigsten Volksfeste Spaniens", dargestellt werden. Auch dort werden Aussagen getroffen, die schlicht und einfach falsch, über alle Maßen überzogen und reißerisch verfasst wurden.
      Bei meinem Video ärgert es mich unter anderem, da schon auf Youtube beim Video selbst, die Vorgehensweise korrekt erklärt wird und auch ein Link zu einem Forenbeitrag mit näheren Erläuterung dazu besteht (Der Feuerstier - Toro embolado), wie auch ein weiterer zum Spanien-Magazin (Spanien-Wissen: Feuerstier - Toro embolado), wo konkret auf den Feuerstier eingegangen wird. Weder die kurze Beschreibung auf Youtube, noch die weiterführenden Informationen wurden zur Recherche herangezogen.
      Es fängt schon damit an, die Gemeinde Benicarló als Dorf zu bezeichnen. Ein einfacher Blick in die Wikipedia hätte da schon ausgereicht. Dort kann man auch schnell erfahren, dass Benicarló 26.521 Einwohner hat und da sollte es selbst dem einfältigsten Reporter einleuchten, dass dies nicht unter die Begrifflichkeit Dorf fällt. Dann übergeht er die Informationen zum Gestell, welches auf den Hörnern angebracht wird und dass nicht die Hörner selbst angezündet werden. Ebenso dichtet er sich ein stundenlanges hin und hergerenne des Stieres zusammen. Dass das ganze am Hafen stattfindet, sei mal nebenbei angemerkt.
      Als kleinen Auszug kurz zwei weitere Beispiele aus der Kollage des Artikels.
      Im Bericht spricht man von 110 Enten, von autorisierten Fängern, welche wissen müssen wie man die Enten fängt, aber auch von welchen, welche die Enten nicht immer korrekt fangen. Die Enten müssen dann auch zurück gegeben werden, aber kein Wort davon, dass der Großteil der Enten dabei stirbt, was ich auch aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann.
      Als nächstes haben ich noch das Folgende:
      Auch hier findet das, ähnlich wie in Benicarló, am Hafen statt und tagsüber ist die Wasserseite offen. Dort werden die Tiere aber in der Regel nicht ins Meer getrieben, sondern sie rutschen aus, verkalkulieren sich usw. und fallen oder springen darauf hin in das Hafenbecken. Diese Zahl ist jedoch nicht auf zwei festgelegt, denn selbst im dort gezeigten Video sieht man mehr als zwei Kühe ins Wasser springen. Und daran sieht man auch schon, wie gut der dortige Autor recherchiert hat, denn in der Regel sind auf den dortigen Festen Kühe und weniger Stiere am Laufen. Und dann die letzte Aussage mit dem Herzversagen oder dem Ertrinken gehört auch in die Rubrik, was wir uns so aus den Fingern saugen können um es dramatischer klingen zu lassen.
      Sicher, Klappern gehört zum Handwerk, aber muss man nur um Leser zu bekommen wirklich alle Fakten außen vorlassen, Quellen rigoros ignorieren und dafür verkaufende Unwahrheiten und Übertreibungen hinschreiben?
      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man mit Übertreibungen und Falschaussagen, der eigentlichen Sache, nämlich den Tieren, keinen Gefallen tut. Am Ende diskreditiert man sich und die gute Absicht dahinter. Aber ich bin mir in diesem Fall auch ziemlich sicher, weder dem Reporter, noch der Redaktion lagen das Leiden der Tiere am Herzen. Eher waren Selbstreputation und Steigerung der Leserschaft die Ziele.
      Das eine muss ja das andere nicht zwingend ausschließen, aber offenbar war dem Schreiber und auch dem Herausgeber, die Tierquälerei und das Leid der Tiere noch nicht groß und die Bilder nicht grausam genug. In derartigen Fällen unterstelle ich, dass es hier nie um die Tiere selbst ging, sondern ausschließlich um monetäre Interessen und ich weiß nicht was am Ende wirklich perverser ist? Menschen, die sich keinen Kopf darüber machen, ob Tiere bei solchen Festen leiden und dann dort mitmachen oder Leute, die wissentlich und gezielt mit dem Leid der Tiere, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen versuchen und sich dann auch noch den reinen Schein des Aufklärers umhängen wollen.
      Wer spielt also wirklich das perverse Spiel mit dem Spiel der Tiere?
    • Von Joaquin
      Dieser Artikel zu Stiere auf der Straße - Toros en la calle wird in der SpanienWiki weitergeführt:
      SpanienWiki: Stiere auf der Straße
       
      Stierlauf: Kühe statt Stiere, für die Frauen - Exhibición becerros a la mar
    • Von Joaquin
      Dieser Artikel zum Feuerstier - Toro embolado wird in der SpanienWiki weitergeführt:
      SpanienWiki: Feuerstier
      Feuerstier (Stierlauf) - Toro embolado - Bou embolat
       
  • Aktuelles in Themen