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Darf man jemanden, der ein Tier von einem Züchter oder frischen Wurf nimmt, als Tierfunfreundlich verurteilen, nur weil dieser nicht statt dessen das Tier aus einem Tierheim genommen hat?

Ist man moralisch verpflichtet für die Verfehlungen anderer aufzukommen und deren versetzte Tiere aus dem Tierheim aufnehmen zu müssen?

Was wäre es ethisch korrekt, auch ein Tier von einem Züchter zu nehmen?

Oder sind Züchter per se nur Geburtstreiber und unmoralisch wie deren Kunden?

Wann macht es Sinn sich ein Tier bei einem Züchter zu holen?

Wann sollte man kein Tier aus dem Tierheim nehmen?

Hier im Forum gab es ja diesbezüglich den folgenden Vorwurf:
 

Nachdem alle Tierheime, sowohl in Spanien als auch in DE als allen Nähten platzen und dankbar wären wenn Tiere in gute Hände kommen, finde ich es sowieso befremdlich, dass immer noch Tiere bei einem Züchter gekauft werden müssen.

Mal provokant dagegen gefragt:
Ist es nicht befremdlich, wenn jemand schwanger wird, obwohl es doch auf der Welt so viele elternlose Kinder gibt die dankbar wären, wenn man sie adoptieren würde?

Also wenn wir moralisch an den Bezug von Tieren so hohe Ansprüche stellen, sollten wir diese nicht dann sowieso auch bei Menschen ansetzen?

Und falls nun Vorwürfe an mich kommen, in meiner Familie wurden Tiere aus Tierheimen aufgenommen, ebenso wie verwahrloste Tiere anderer Besitzer oder von der Straße, ebenso wie auch von frischen Würfen aus der Bekanntschaft.

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Gast Gast1681

Nachdem kch zitiert wurde stelle ich mal eine provokante Gegenfrage: wo siehst Du eine Tierunfreundliche Aussage?mUnd warum sollen Vorwürfe an Dich kommen, es geht hier weder um Dich noch um andere. Es geht um Tiere!

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Die Tierunfreundiche Aussage ist generelle für das Thema gedacht und ist nur eine Frage die ich in den Raum gestellt habe. Es ist ein Thema, welches ich immer wieder mit den unterschiedlichsten Tierhalten führe, weil man zwangsläufig auf das Thema zu sprechen kommt, sobald man sich über Tiere und deren Haltung unterhält. Ein überaus spannendes und interessantes Thema, bei auch viele dem Vorurteile gegenüber Heimtieren ausgeräumt werden.

Aber ich weiß, dass man ab und an auch die Position des anderen verstehen will und daher habe ich vorab schon mal ein paar Infos zu mir gegeben, bzw. dem Umfeld in dem ich mit Haustieren aufgewachsen bin, denn es geht ja nicht nur um die Tiere, sondern auch um die Halter.

Ich persönlich bevorzuge es, Tiere erst einmal aus dem Tierheim aufzunehmen und in der Regel ist das auch moralisch richtig und schmälert nicht die Freude an einem Tier, wie es viele annehmen. Aber es gibt auch genug Konstellationen, wo dies für einen Halter nicht sinnvoll ist und hier sah ich in der Tat eine pauschalen Rundumschlag an all jene, die keine Tiere aus dem Tierheim aufnehmen.

Der größte Fehler der hier oft genug gemacht wird ist, wenn man ein Hund für das Kinder, bzw. für die Kinder kauft. Ich denke, dass dies in der Regel der Hauptgrund dafür ist, dass so viele Tiere im Tierheim landen.

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Ich habe Tiere gezüchtet und auch aus dem Tierheim oder von der Strasse geholt. Gezüchtet habe ich dann, als die Nachfrage am "Produkt" da war, gesucht wurde ein Sporthund für Wettkampf. Die Halter wollten diese Tiere nicht aus Spass für ihre Kids. Tiere die ich aufgenommen habe, meist sind sie mir zugelaufen, habe ich behalten, oder vermittelt. Ein Bekannter hat sich einen Hund aus dem Tierheim geholt, die zwei wurden kein Paar. Die Hündin ist mir dann zugelaufen... Dann hat er sich beim Züchter einen Rassehaund gekauft. Der landete im Tierheim... Brauche nicht zu betonen, das dieser "Bekannte" nicht zu meinem Freundeskreis gehört. Das Schlimme ist, das sich trotz aller Aufklärung, viele nicht bewusst ist, was es wirklich bedeutet einen Hund , oder ein Tier zu haben.

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.......

Mal provokant dagegen gefragt:

Ist es nicht befremdlich, wenn jemand schwanger wird, obwohl es doch auf der Welt so viele elternlose Kinder gibt die dankbar wären, wenn man sie adoptieren würde?

........

Sorry, diese Farge halte ich nicht für provokant, ich halte sie für völlig daneben!!!!!

Ob jemand ein Kind bekommt, oder aber ein Tier kauft ist wohl ein erheblicher Unterschied!

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Ob jemand ein Kind bekommt, oder aber ein Tier kauft ist wohl ein erheblicher Unterschied!

Genau aus eben diesem Grund, habe ich das ja auch geschrieben.

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Ich denke das Thema ist relativ klar begrenzt.  Es gibt viel zu viele Tiere in Tierheimen, Tötungsstationen usw.

Und wer dann durch Zucht (was in vielen Fällen gegeben ist) bzw. Kauf das Problem 1. verschärft und 2. mit Vorstatz nicht lindert,  der braucht sich nicht Tierfreund zu  nennen

:blush:


PS1:  nachzutragen auch noch die ganzen überzüchteten Rassen wie Mops usw. :devil:

PS2: oberübel natürlch die Billgzüchter, wer dort kauft ist mM. ein Tierfeind

bearbeitet von dreamsailor

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Hier hat Joaquin eins der schwierigsten Themen,  für jedes Forum angefangen!

Es ist ein Streitthema, egal welchen Standpunkt man auch ein nimmt.

Die Frage ist nur, hat man "fair streiten gelernt", oder haut man emotional dem Gegenüber seine Meinung auf den Kopf.

sagt, meine Sichtweise ist die " Wahrheit ",

...oder könnte es sein, das es verschieden Wahrheiten, Sichtweisen oder Standpunkte

gerade zu diesem Thema gibt?!

Ein wenig aus meinem Leben, wir hatten immer Hunde, von Kind auf an, 

das war auch so, wie ich und mein Mann eine Familie Gründen wollte. 

unser erster  Hund war aus dem Tierheim , aus der Süderstraße in Hamburg. 

Der Hund kam vor den Kinder.

Die Frage, ob man in dieser Zeit eigene Kinder bekommen sollte, hat mich als junge Frau lange beschäftigt, 

das ist etwa 36 Jahre her,

...sollen wir in diese Welt, mit dieser Überbevölkerung und den vielen Heimkindern, 

wirklich eigenen Kinder wollen...?!.. ist das fair... gegenüber den lebenden Kindern...?!

Es war für mich kein einfacher Prozess... aber mein Mann sagte klar und deutlich, wenn wir Kinder wollen, 

dann eigene... PUNKT.

Soviel aus meiner ganz persönlichen Sicht.... zum Thema Kinder, das Joaquin oben schon angesprochen hat.

Wir leben seit mehreren Jahren in Spanien, unser letzter Hund , war in Deutschland an Nierenversagen gestorben,

danach brauchte ich eine lange Trauerzeit.

In dieser Zeit sind mir hier in Spanien viele Hunde begegnet, Streuner, weggelaufene Haushunde, 

Kläffer, Plüschhunde, Hunde im Campo als wildes Rudel, eben ganz viel...!

Aktiv geholfen, also Leben gerettet, habe ich bei zwei Hunden!

Bei einem von diesen Hunden musste ich ins Tierheim, es war kein schönes Gefühl, es war sowas, 

warum kann ich nicht alle retten... !!!

Nein, ...man/ ich... kann nicht alles Elend auf der Welt retten und beseitigen, das kann keiner !

Ich musst lernen, das ich mein Leben nicht überfordern kann, mit der Aufnahme von vielen Tieren, 

wie es eine gute Bekannte hier gemacht hat, mit Katzen, es fing an mit drei, jetzt hat sie über 30 Katzen, 

wenn man dann zu Besuch kommt, findet man keine Platz zum sitzen.

Sie versorgt sie prima, lässt alle sterilisieren. Es ist ihr bewusste Entscheidung, das zu tun, ich kann sie dafür 

bewundern, aber ich würde  diese Entscheidung für mein Leben nicht so treffen. 

Nun heißt ja diese Thread, Tiere vom Tierheim oder von Züchter.. !

Nun wünschte ich mir einen neuen Hund... und da stand ich nun vor mir selber ... 

und musste entscheiden... 

diese Entscheidung schreibe ich Euch gerne ein anderes mal... da es doch schon recht spät geworden ist...!

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Hier hat Joaquin eins der schwierigsten Themen,  für jedes Forum angefangen!

Es ist ein Streitthema, egal welchen Standpunkt man auch ein nimmt.

Die Frage ist nur, hat man "fair streiten gelernt", oder haut man emotional dem Gegenüber seine Meinung auf den Kopf.

sagt, meine Sichtweise ist die " Wahrheit ",

... oder könnte es sein, das es verschieden Wahrheiten, Sichtweisen oder Standpunkte

gerade zu diesem Thema gibt?!

Du sprichst mir so was aus dem Herzen, Barbara.

Ja, es ist nicht leicht, bei kontroversen Themen wie diesem, nicht nur seine eigene Meinung zu vertreten, sondern auch die des Gegenübers gelten zu lassen.

Was eigene Kinder betrifft, Barbara, so war es bei uns ähnlich. Wir lebten auf dem Land, mein Partner war der Sohn eines Bauern, also gehörten Haustiere zu unserem Umfeld. Als wir unseren gemeinsamen Hausstand gründeten, hatte ich bereits Hund und Katze. An Kinder dachten wir erst später und unsere Überlegungen waren damals dieselben wie die euren.

Und plötzlich war der Zeitpunkt gekommen, eigene Kinder zu haben. Als sie zur Welt kamen, waren die Tiere schon da und sie wuchsen zusammen auf.

Unsere Katzen waren „Selbstversorger“, befreiten die umliegenden Wiesen von Mäusen, die zeitweise zur Plage wurden, und abends bekamen sie von unseren Kinder ihre wohlverdienten Leckerli.

Die ersten Hunde kauften wir bei einem älteren Züchterehepaar, welches ihre Hündin nur alle zwei Jahre deckte, also nicht als Gebärmaschine missbrauchte.

Als meine Tochter und ich nach Spanien zogen, ließen wir die Tiere schweren Herzens in der Schweiz, in ihrem Zuhause zurück. Wir konnten und wollten sie nicht aus ihrem gewohnten Umfeld reißen.

In Spanien erschien uns das Haus ohne Tiere einfach leer. Meine Tochter bekam von einer Schulfreundin drei Kätzchen geschenkt und durchforstete die Tierheimseiten nach einem Hund. Sie wurde fündig, wir verliebten uns in Tosca und sie war uns bis zu ihrem Tod eine treue Begleiterin.

Handelten wir nun beim Kauf der ersten Hunde verantwortungslos? Waren wir tierunfreundlich?

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Du sprichst mir so was aus dem Herzen, Barbara.

Ja, es ist nicht leicht, bei kontroversen Themen wie diesem, nicht nur seine eigene Meinung zu vertreten, sondern auch die des Gegenübers gelten zu lassen.

Was eigene Kinder betrifft, Barbara, so war es bei uns ähnlich. ..  Handelten wir nun beim Kauf der ersten Hunde verantwortungslos? Waren wir tierunfreundlich?

Wieso was ist hier kontrovers?    Für viele Leute sind Haustiere besser als Kinder, finde ich zumindest.

Wobei sich für mich bei dem Thema die Frage stellt, warum setzen Menschen Kinder in die Welt, und wenn ja, ist das sinnvoll?

PS:  wer von euch glaub an Aliens?  Ich habe erst neulich wieder eins gesehen  :ph34r:

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Als ich mich für ES entschied, nahm ich meinen damals 15 jährigen Rüden aus eigener Mixzucht mit. Als ich mich bei seiner Geburt für ihn entschied, war mir klar, das diese Verbindung für sein ganzes Leben sein sollte. Später hatte ich noch andere Hunde zusätzlich, meist verübergehend, bi ich Menschen fand, die ähnlich dachten. Für die Tiere habe ich auch meine berufliche Laufbahn auf sie abgestimmt, auch beim Mieten mussten sie erlaubt sein Tausche kein Schloss, oder Millionenjob gegen meinen Hund. Der alte Hund hat den Wechsel recht gut verkraftet, hatte noch 2 schöne Jahre in aller Hundefreiheit die man einem Hund bieten sollte. Den ganzen Tag draussen mit mir und abends ein kuscheliges Plätzchen vorm Ofen, bei mir. Dafür hatte ich den besten Freund, den man haben kann. Bereue nichts. Für Kinder habe ich mich nie interessiert - den Hund wegen dem Kind ab zu schaffen -undenkbar.Als er starb, suchte ich keinen Neuen, denn ich wusste, das dies in den folgenden schwierigen Jahren, fatal sein könnte, das ich nicht in angemessenen Umfang ein Hundegerechtes Leben , würde bieten können. Jetzt habe ich eine Katze und füttere Streuner, helfe beim Kastrieren ect. Ein Hund würde hier, aus meiner Sicht ein schlechtes Leben haben, ich ziehe viel um, bin 7 Tage die Woche im Büro und die Insel ist nicht Hundefreundlich. Früher lebte und arbeiteten wir im Campo, da hatte der Hund seinen Auslauf, seine Aufgaben. Heute, 8-10 Std. in einer Mietwohnung? Das mute ich keinem noch so hilfsbedürftigen Hund zu. Wobei..., never say never :blush:

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Hallo liebe Rita,

vielen Dank für Deine Antwort auf mein Beitrag Nr.  # 8.. !

Nach langer Überlegung hatten wir damals einen Hund aus einem "Zoo-Laden" gekauft, 

zu diese Entscheidung stehe ich nach wie vor, den Jack, ein Breton, war der Hund,

der es vor 9 Jahren sein sollte, es war eine Freude mit ihm zu leben, diese Hundeseele ging leider viel 

zu früh, wir hatten ihn 8 Jahre, über ein Jahr wussten wir, das er an einem bösartigem Tumor an der Schilddrüse 

sterben würde, er war nicht operabel, da er direkt an der Schlagader lag. 

somit hat mir Jack viel über loslassen und sterben bei gebracht, es war ein Abschied über ein Jahr...!

Danach war wieder Trauerzeit angesagt,  dieses  riesen Loch, konnte nicht gleich gefüllt werden.

Es war wie gesagt ein Hund, den wir im Zooladen gekauft haben, also weder im Tierheim, noch vom Züchter. 

Nach 1 Jahr Trauerzeit, war ich wieder bereit nach einem Hund zu schauen, ganz langsam fand ich heraus, 

welches Tier, oder  Rasse uns  jetzt begleiten sollte.

Dabei kam heraus, das es ein Beagle sein sollte und dieses Mal ein Mädchen. 

Einer der Gründe war für ein Beagle, das er familienfreundlich sein musste, mit Kinder und anderen Hunden gut kann, 

das er gesundheitlich Stark sein sollte.

Da wir die letzten beiden Hunde aus meiner Sicht, viel zu früh gehen lassen mussten. 

Habe hier in Spanien gesucht, auch bei meiner Tierärztin hier vor Ort nach gefragt, 

aber es sollte sich keiner finden, somit schrieb ich Züchter an, die hatten auch keinen Welpen, 

dann in Deutschland beim Züchter, die Antwort war dann leider jetzt nicht, aber der nächste Wurf kommt im Januar / Februar,

da wollten wir schon wieder zurück von unserem Weihnachtsurlaub in De. nach Spanien sein. 

Ganz zum Schluss bekam ich Kontakt  durchs Internet , mit einem Hobby-Züchter in Deutschland, in den neuen Bundesländern, 

der Kontakt klappte sofort und daraus ist dann auch unser Hund geworden, den wir jetzt hier haben. 

Es ist eine Zuckerschnute , lieb und hat Charakter , hört für eine Hündin von 9 Monaten prima, 

nur im Campo lasse ich sie nicht laufen, da sind gerade die jungen Kaninchen unterwegs und ein Beagle ist ein super Jagd und Schnüffelhund. 

Nun stellt sich die Frage.... bin ich, weil ich mich für eine Zuchthund entschieden habe, KEIN TIERFREUND ..???

oder bekommt jeder Mensch in seinem Leben immer den Hund, den er gerade auf seinem Lebensweg braucht...??

Mir scheint bei Rita und Moix war es, wie bei mir,

....wir sind und waren mit unseren Hund tief verbunden, 

hängt diese tiefe Verbundenheit davon ab, ob man ein Tier im Tierheim holt, oder vom Züchter...??

Aus meiner Sicht der Dinge, ist die Moral, die Ethik ... eine Prägung .. aus unserer Familie und aus unserem Umfeld,

wer hat die Regeln aufgestellt, wann ist man ein Tierfreund, wann nicht...?!

z. b. wenn ein Hund schwer krank ist, wann sagt man dem Tierarzt bescheid, jetzt ist genug, 

wann ist der richtige Zeitpunkt...?!

Versucht man noch dieses, oder jenes, operiert, gibt starke Medikamente, wann darf man ein Tier noch mit Tropf ernähren, 

wann ist genug und wann muss man Leben erhalten...?!

Es gibt hier eine wunderbare Tierärztin, bei der ich viel lernen durfte, sie hat mich und unsern Hund bis zuletzt menschlich und tierisch 

begleitet..

.... aber wann bin ich, oder jemand anders, ein Tierquäler...wie lange soll man Leben erhalten und wann hat man das " Recht " 

es zu beenden... ?!

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Hallo liebe Barbara

Wir könnten z.B. dem Titel noch Zoo-Handlung beifügen. :D

Auch dazu kann ich einen Beitrag aus unserer Familie schreiben.

Meine Tochter, die wie schon gesagt, immer Tiere um sich hatte, entschied sich damals nach der Selectividad, ein zweites Mal nach Japan zu gehen, um ihre Kenntnisse in Japanisch aufzufrischen und zu verbessern. Dieses Mal suchte sie sich eine Bleibe, in der sie alleine, bzw. nicht bei einer Familie wohnte.

Eines Tages, sie war beim Einkaufen, kam sie an einer Zoo-Handlung vorbei. Da sie von Tieren magisch angezogen wird, blieb sie stehen, um sich diese „armen Tiere“ anzusehen und entdeckte einen „Käfig“ mit einem Wurf Katzen. Alle bis auf eine spielten miteinander. Meine Tochter kauerte sich nieder und begann mit dieser einen, in der Ecke zusammengerollten Katze zu sprechen. Und siehe, das kleine Tier öffnete seine Augen, erhob sich etwas unsicher und näherte sich dem menschlichen Wesen.

Da war es um meine Tochter geschehen und von diesem Tag an machte sie täglich einen Abstecher zur Zoo-Handlung, um ihre kleine Katze zu besuchen. Sie erfuhr, dass das Kätzchen genau an ihrem 20. Geburtstag das Licht der Welt erblickt hatte.

Wir unterhielten uns sehr oft über Skype und bereits beim ersten Erwähnen der Katze wusste ich "es" :love: ,  und ihr Wunsch, sich dieses Tier zu kaufen, überraschte mich keineswegs.

Es folgten lange Gespräche über meine „Abers“.

Nun, ich will die Geschichte nicht unnötig ausbauen. Vor dem Kauf regelte meine Tochter in Tokyo alles Notwendige, um nach ihrem Aufenthalt in Japan die Katze mit nach Europa nehmen zu können. Kurz gesagt, die „japanische Diva“ fühlt sich nun seit gut sieben Jahren auch in europäischen Gefilden wohl und wird im Sommer neun Jahre alt.

Auch in unserem Fall tauchen sicher viele Fragen auf, die wir meiner Ansicht nach aber bereits vor dem Kauf gründlich besprochen hatten.

Das Wichtigste scheint mir jetzt, dass sich die beiden gefunden haben und „zusammen“ ein glückliches Leben führen.

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Hallo liebe Barbara

Wir könnten z.B. dem Titel noch Zoo-Handlung beifügen. :D

Auch dazu kann ich einen Beitrag aus unserer Familie schreiben.

.....   täglich einen Abstecher zur Zoo-Handlung, um ihre kleine Katze zu besuchen. Sie erfuhr, dass das Kätzchen genau an ihrem 20. Geburtstag das Licht der Welt erblickt hatte.Wir unterhielten uns sehr oft über Skype und bereits beim ersten Erwähnen der Katze wusste ich "es" ,  und ihr Wunsch, sich dieses Tier zu kaufen, überraschte mich keineswegs.....  ein glückliches Leben führen.

genau, besser geht's einfach nicht.

Hier sprechen die wahren Tierfreunde.  Ich hab Tiere auch zum fressen gern.  Deshalb hau ich mir zum Frühstück immer erst mal drei Mettbrötchen rein!

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Ich beschleunige meine Schritte, wenn eine Tierhandlung mit Katzen u. Hunden in Sicht kommt. 2-5 süße Welpen, auf engstem Raum, über Tage und Wochen ausgestellt, bis sie nicht mehr niedlich sind... mich graust es. Dann lieber zum Züchter, der sie hoffendlich artgerecht heranwachsen lässt. Rette ich einen Schaufensterhund, wird gleich der nächste dort eingepfercht, ein Geschäft blüht, solange es so läuft. In Andalusien kamen wir jeden Tag an zwei solcher Tierhandlungen vorbei, oftmals machten die Hunde einen Eindruch, als wenn irgendwas mit ihnen nicht stimmte. Die Käfige, mit Zeitungen ausgelegt, waren nicht dreckig, aber klein die Welpen bekamen keinen Auslauf und oft hatten sie kein Wasser, da sie es beim Spielen umwarfen, und somit Arbeit machten Neeee! Das Einschläfern eines Tieres ist eine schwere Verantwortung. Schon lange vorher fragte ich mich, ob ich das richtige tue, mitunter habe ich einen 2. Tierarzt hinzu gezogen. Schmerzen und dahin vegitieren, das mute ich keinem zu, aber bis heute frage ich mich, ob ich wirklich das Richtige getan habe... Wer bin ich denn, um über Leben und Tod zu entscheiden? Und...musste es wirklich sein, oder hätte man doch.... :(

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    • Von Joaquin
      Hier ein Stierlauf in der Kleinstadt Benicarló. Man wird feststellen, dass dieser Stierlauf bei weitem ungefährlicher ist, als bei Sanfermines in Pamplona. Ein wesentlicher Unterschied zu Pamplona ist, dass hier die Straßen breiter sind, sehr viel weniger Leute mitlaufen, kaum bis keine, angetrunkene Ausländer mitlaufen und auch weniger Stiere. Das entschärft die Gefahr ganz erheblich, wobei man trotzdem einen gebührenden Respekt vor den Tieren haben sollte. Auch findet dann am Abend mit den Stieren, kein Stierkampf wie in Pamplona statt, welcher mit deren Tot endet.
      Hier ein paar Bilder und am Ende ein Film dazu, wie ein solcher Stierlauf in einer kleinen Stadt wie Benicarló ausschaut.
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      https://www.spanien-treff.de/gallery/image/7089-frühstücken-auf-der-straße/
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      Stierlauf - Encierro de Toros
    • Von Joaquin
      Die Onlineversion der kostenlosen Schweizer Pendlerzeitung 20 Minuten, hat eines meiner Videos in einem Bericht über die Stierkämpfe, Stierläufe und der Tierquälerei bei den Festen/Fiestas in Spanien aufgegriffen. Dort wird mein Video dann mit der folgenden Beschreibung belegt:
      Diese Beschreibung ist reißerisch formuliert und entspricht nicht den Tatsachen, wie auch bei den anderen Videos, welche in dem Bericht mit dem Titel "Die blutigsten Volksfeste Spaniens", dargestellt werden. Auch dort werden Aussagen getroffen, die schlicht und einfach falsch, über alle Maßen überzogen und reißerisch verfasst wurden.
      Bei meinem Video ärgert es mich unter anderem, da schon auf Youtube beim Video selbst, die Vorgehensweise korrekt erklärt wird und auch ein Link zu einem Forenbeitrag mit näheren Erläuterung dazu besteht (Der Feuerstier - Toro embolado), wie auch ein weiterer zum Spanien-Magazin (Spanien-Wissen: Feuerstier - Toro embolado), wo konkret auf den Feuerstier eingegangen wird. Weder die kurze Beschreibung auf Youtube, noch die weiterführenden Informationen wurden zur Recherche herangezogen.
      Es fängt schon damit an, die Gemeinde Benicarló als Dorf zu bezeichnen. Ein einfacher Blick in die Wikipedia hätte da schon ausgereicht. Dort kann man auch schnell erfahren, dass Benicarló 26.521 Einwohner hat und da sollte es selbst dem einfältigsten Reporter einleuchten, dass dies nicht unter die Begrifflichkeit Dorf fällt. Dann übergeht er die Informationen zum Gestell, welches auf den Hörnern angebracht wird und dass nicht die Hörner selbst angezündet werden. Ebenso dichtet er sich ein stundenlanges hin und hergerenne des Stieres zusammen. Dass das ganze am Hafen stattfindet, sei mal nebenbei angemerkt.
      Als kleinen Auszug kurz zwei weitere Beispiele aus der Kollage des Artikels.
      Im Bericht spricht man von 110 Enten, von autorisierten Fängern, welche wissen müssen wie man die Enten fängt, aber auch von welchen, welche die Enten nicht immer korrekt fangen. Die Enten müssen dann auch zurück gegeben werden, aber kein Wort davon, dass der Großteil der Enten dabei stirbt, was ich auch aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann.
      Als nächstes haben ich noch das Folgende:
      Auch hier findet das, ähnlich wie in Benicarló, am Hafen statt und tagsüber ist die Wasserseite offen. Dort werden die Tiere aber in der Regel nicht ins Meer getrieben, sondern sie rutschen aus, verkalkulieren sich usw. und fallen oder springen darauf hin in das Hafenbecken. Diese Zahl ist jedoch nicht auf zwei festgelegt, denn selbst im dort gezeigten Video sieht man mehr als zwei Kühe ins Wasser springen. Und daran sieht man auch schon, wie gut der dortige Autor recherchiert hat, denn in der Regel sind auf den dortigen Festen Kühe und weniger Stiere am Laufen. Und dann die letzte Aussage mit dem Herzversagen oder dem Ertrinken gehört auch in die Rubrik, was wir uns so aus den Fingern saugen können um es dramatischer klingen zu lassen.
      Sicher, Klappern gehört zum Handwerk, aber muss man nur um Leser zu bekommen wirklich alle Fakten außen vorlassen, Quellen rigoros ignorieren und dafür verkaufende Unwahrheiten und Übertreibungen hinschreiben?
      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man mit Übertreibungen und Falschaussagen, der eigentlichen Sache, nämlich den Tieren, keinen Gefallen tut. Am Ende diskreditiert man sich und die gute Absicht dahinter. Aber ich bin mir in diesem Fall auch ziemlich sicher, weder dem Reporter, noch der Redaktion lagen das Leiden der Tiere am Herzen. Eher waren Selbstreputation und Steigerung der Leserschaft die Ziele.
      Das eine muss ja das andere nicht zwingend ausschließen, aber offenbar war dem Schreiber und auch dem Herausgeber, die Tierquälerei und das Leid der Tiere noch nicht groß und die Bilder nicht grausam genug. In derartigen Fällen unterstelle ich, dass es hier nie um die Tiere selbst ging, sondern ausschließlich um monetäre Interessen und ich weiß nicht was am Ende wirklich perverser ist? Menschen, die sich keinen Kopf darüber machen, ob Tiere bei solchen Festen leiden und dann dort mitmachen oder Leute, die wissentlich und gezielt mit dem Leid der Tiere, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen versuchen und sich dann auch noch den reinen Schein des Aufklärers umhängen wollen.
      Wer spielt also wirklich das perverse Spiel mit dem Spiel der Tiere?
    • Von Anglina
      Wir haben eine grosse Finca, abseits von Tourismus. Einen grossen Garten und Anbau. Zum Abschalten total geeignet, wer einmal selbst tätig werden mag darf sich hier auch austoben.
       




    • Von Joaquin
      Dieser Artikel zur Fauna wird in der SpanienWiki weitergeführt:
      SpanienWiki.org: Fauna
    • Von Joaquin
      Ein echte Stierkampf mit Kälbern, ist etwas was ich bislang nicht gekannt habe. Umso fassungsloser war ich, als ich das folgende Video sah.
      Becerrada en Valmojado
      Dieses Schauspiel fand bei den Patronalsfesten von Valmojado (Toledo) statt und scheint dort auch nicht das erste mal statt gefunden zu haben. Veröffentlicht wurde das Video von der Tierschutzpartei PACMA (Partido Animalista Contra el Maltrato Animal - Partei der Tierschützer gegen Tiermissbrauch).
      Der Stierkampf ist zu Recht umstritten. Oft verwendetes Argument der Befürworter ist, dass ein Stier der im Stierkampf getötet wird, im Gegensatz zu einem Masttier aus der Tierzucht, zumindest bis zum Tag seines Kampfes, ein nahezu freies und natürliches Leben führen konnte und ihm ein solches Leben ohne den Stierkampf wohl nicht möglich gewesen wäre.
      Lässt man dieses Argument zu, dann fragt man sich hier, welches Leben soll ein Kalb denn gelebt haben soll, welches diese Grausamkeit rechtfertigt?
      Gegen ein Stier was eine halbe Tonne Lebensgewicht auf die Waage bringt, könnte manch einer sogar noch das Gegenübertreten eines Menschen mit einem Degen rechtfertigen. Aber einem Kalb, was man als Erwachsener selbst mit dem eigenen Körpergewicht umwerfen kann? Diesem zuerst die Banderillas in den Nacken rammen und dann den Degen stümperhaft in das Tier zu rammen, ist schon äußerst beschämend.
      Stierkampfbeführworter umschreiben den Stierkampf gerne mit Kultur, Kunst, Kampf und Sport. Hier bleibt jedoch nichts anderes als ein feiges und quälendes Abschlachten eines völlig wehrlosen Kalbes.
      Die Stadt Valmojado sieht sich hier zu unrecht attackiert und beschimpft. Um ihren "guten" Ruf wieder herzustellen ist ihnen die gloreische Idee gekommen, Klage gegen PACMA einzureichen. Dennfür sie steht fest, das Video wurde manipuliert und stellt so gar nicht das dar, wofür die Patronalsfeste dort stehen.
      PACMA erwiederte, dass hier lediglich Gesichter von Zuschauern gepixelt wurden und reagiert dann prompt mit der Veröffentlichung des vollständigen, unbeschnittenen Videos.
      Anstatt sich also offen, ehrlich und evtl. auch verantwortungsbewusst der Kritik zu stellen, haben die Verantwortlichen von Valmojado genau das falsche gemacht und bekommen dafür die Quittung präsentiert. Noch mehr Kritik und Häme. Das fällt dann wohl unter die Rubrik: "Wie bescheuert und unverschämt kann man eigentlich nur sein?"
      Becerrada Valmojado Versión completa
       
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