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Durch die Fusion der Telefónica Tochter O2 mit E-Plus würde der größte, deutschsprachige Telefonanbieter entstehen. Die Wettbewerbshüter der EU sehen dadurch den Wettbewerb eingeschränkt, welcher danach nur noch aus den drei Anbietern, Deutsche Telekom, O2 und Vodafone bestehen würde. Damit der spanische Telekommunikationsanbieter Telefónica nun E-Plus übernehmen kann, soll gleichzeitig auch Platz für einen neuen Mobilfunkanbieter geschaffen werden.

Nach den Überlegungen der EU soll dies in etwa so ablaufen, dass Frequenzen bereit gestellt werden, 200 Shops, Standorte für Funkmasten, ebenso wie ein Callcenter für den Kundenservice zur Verfügung stellen.

Nun hat die Telefónica Zeit bis zum 31. Dezember 2014, sich dazu zu äußern und entsprechende Verträge vorzulegen. Dabei stößt dieser Vorschlag nicht nur beim spanischen Telekommunikationsunternehmen auf Widerstand, sondern auch bei den derzeitigen Wettbewerbern. Sie meinen, die EU-Kommission würde hier ihre Zuständigkeit überschreiten und daher wolle man dagegen juristisch vorgehen.

Das verwundert aber kaum, da große Konzerne nie gerne Konkurrenz aufschwatzen wollen und man doch unter sich viel besser Preise aushandeln kann ;)

Neu ist die Forderung der EU nicht, denn schon zuvor hatte die Monopolkommission Deutschland einen weiteren Wettbewerber gefordert, um einen gesunden Wettbewerb in Deutschland zu ermöglichen. Problem bei der Sache scheint zur Zeit aber noch, dass sich kein geeigneter Anbieter bis jetzt gezeigt hat.

Sicher ist, dass in der Regel erst eine große Anbieterzahl, auch bessere Preise für die Kunden ermöglicht und daher ist ein solcher Schritt für den Konsumenten wünschenswert.

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Gerade mal den Mutterkonzern Telefónica S.A. mit der Deutschen Telekom verglichen. Kein wunder, dass die Telefónica das zweitgrößte spanische Unternehmen nach der Grupo Santander ist. Vor allem die Spalte Gewinn, sollte man sich hier genauer anschauen.
 
Telefónica:
Mitarbeiter 272.598 (2012)
Umsatz 62.356 Mio. EUR (2012)
Gewinn 4.403 Mio. EUR (2012)
Bilanzsumme 129.623 Mio. EUR (31. Dezember 2011)

Deutsche Telekom:
Mitarbeiter 228.596 (31. Dezember 2013)
Umsatz 60,132 Mrd. EUR (2013)
Gewinn 930 Mio. EUR (2013)
Bilanzsumme 118,148 Mrd. EUR (2013)

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Telefónica scheint der Deal mit O2 doch sehr wichtig zu sein und so ist man nun doch auf die Kartellwächter zugegangen und hat ihnen zugestanden, in den kommenden fünf Jahren 20 Prozent der Kapazität seiner Netze dem Mobilfunkanbieter Drillisch überlassen.

Meine spontane Frage dabei war, wer oder was ist Drillisch?

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........con Drillisch Group, por el cual este último se compromete a comprar el 20% de la capacidad de las redes móviles que sean propiedad de Telefónica tras el proceso de fusión con el Grupo E-Plus (además de la capacidad que ya tienen comprometida con Telefónica para dar servicios a sus actuales clientes).........  www.drillisch.de/

bearbeitet von Tiza

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Die Übernahme wurde nun von der EU genehmigt. Damit ist der neue Anbieter die Nr. 1 in Europa.

Mal schauen, wie sich das für die Kunden auswirken wird. Analysten erwarten jetzt schon, dass die Preise steigen werden, obwohl eigentlich die Kosten für den neuen, großen Anbieter durch die Bündelung, sinken.

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    • Von spainday

      Spanische Provider drosseln ja aus unbrauchbare 16 bzw. 32 kbits.

      Ich nutze Google Fi da wird auf 256 kbits gedrosselt.

      Warum drosseln  Movistar, Orange und Vodafone so doll?

      Amerika ist erheblich größer und da ist es nicht so siehe hier
       
      www.wired.com/story/video-phone-slow-not-your-imagination/
       
      Fi gibt es bereits ab 30 dollar monatlich.
    • Von malagaa
      Hola a todos,
       
      Ich wollte gerne aus Neugierde mal wissen bei welchen Providern Ihr seid?
       
      Ich nutze 2 prepagokarten von Orange. Zahle 17 Euro für 30GB. Das langt mir dicke, Die Karten wurden auch schon mal länger im Roaming in D eingesetzt. Auch für 6 Monate immer problemlos.
    • Von Joaquin
      Wer im Urlaub ins Internet möchte, der nutzt in der Regel die Angebote vor Ort. Seien es nun die Internetkaffees oder WiFi-Zugänge im Hotel oder ähnliches. Beides kann jedoch gefährlich werden wenn man mit sensiblen Daten über das Netz arbeitet, da immer die Gefahr des elektronischen Ausspionierens besteht. Auch hat nicht jeder die Möglichkeit eines WiFi-Zuganges oder man möchte bequem mit seinem Laptop ins Internet, da man dort alle Passwörter in seinem Email-Programm wie Microsoft-Otlook hat. Bei Letzterem ist es eher schwierig sich mit seinem Laptop in einem Internetkaffee einzuloggen.
      Abhilfe kann hier ein UMTS-Zugang per Prepaid-Karte bieten. In Deutschland gibt es sogar schon zahlreiche Billig-Anbieter mit derartigen Prepaid-Angeboten wie ALDI und Penny, die hier Tages- und Wochenpreise anbieten. Was man dazu benötigt ist ein UMTS-Surfstick und einen SIM-Karte des Anbieters um dessen UMTS-Dienst benutzen zu können. Typischerweise natürlich den jeweiligen Mobilfunk-Anbieter des Landes.
      In Spanien sind es hier zum Beispiel die Mobilfunkanbieter Orange und Vodafone.
      Bei Orange in Spanien gibt es zur Zeit zwei Angebote welche mit einer solchen Prepaid-Karte von Orange funktionieren. Dieses nennt sich "Internet Everywhere Prepago" und ähnlich wie in Deutschland gibt es einen Tagestarif und einen Wochentarif. Der Tagestarif kostet 3,90 Euro und der Wochentarif 19,- Euro. Beide Tarife sind sozusagen "sin limite", also eine Flat-Rate. Jedoch ist dieser mobile Tarif ähnlich wie in Deutschland auch Volumen begrenzt, bzw. reguliert. So drosselt Orange beim Tagestarif ab einem Datenvolumen von 250 MB und beim Wochentarif ab 1 GB auf 128Kbps herunter. Hier sind in Spanien nicht nur die Preise deutlich teurer als in Deutschland, sondern auch das Datenvolumen, ab dem gedrosselt wird, fällt in Spanien viel niedriger aus, als bei den deutschen UMTS-Prepaid-Anbietern. Es lohnt sich also durchaus auch in Spanien das Kleingedruckte bei den jeweiligen Angeboten durchzulesen.
      Was dagegen jedoch preiswerter ist, ist der Preis für den das USB-Modem und UMTS-Surfstick, der in Spanien módem USB heißt. Bei Orange kostet der Huawei E160 UMTS-Stick 49,- Euro.
      Was ich leider jedoch nicht sagen kann ist, wie man einen derartigen UMTS-Stick aus Spanien, egal ob Orange oder Vodafone, auch in Deutschland benutzten kann und ob umgekehrt ein Stick aus Deutschland auch ohne weiteres in Spanien funktioniert?
      Auch wenn die Tarif-Preise in Spanien teurer sind als in Deutschland, ist ein solcher UMTS-Tarif welcher nur Tages- oder Wochenbassiert abgerechnet wird, sicherlich eine gute Alternative für jene die auch im Ausland gerne mal das Internet mit ihrem Laptop nutzen möchten oder gar einen sichern Internetzugang oder auch diesen Beruflich benötigen.
      Aber Vorsicht ist angebracht, denn auch wenn das Angebot aus deutscher Sicht teuer ist, so ist es in Spanien doch ein gutes Angebot, was dazu führte, dass es dieses Angebot in vielen Regionen nicht mehr gibt, bzw. zur Zeit ein Ausgabestopp gibt und dies sowohl bei Orange als auch bei Vodafone. Wer also einfach mal so darauf hofft mal eben eine Prepaid-Karte für das UMTS-Internetsurfen in Spanien zu bekommen, der kann schnell sein blaues Wunder erleben, wenn er keine Karte bekommt. Leider erfährt man derartiges aber erst vor Ort.
      Also wer noch keine solche Karte sein eigen nennt, sollte immer eine Alternative parat haben.
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