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Joaquin

TUI senkt Preise für Spanien und baut Reisebüros aus

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Das ist doch mal ein ungewöhnlicher Weg den Deutschlands größter Reisekonzern TUI da einschlägt. Wo anderenorts zahlreiche Unternehmen sich fast nur noch auf das Internet konzentrieren und dafür allen Ortes Standorte schließen und Personal abbauen, will TUI die Zahl der eigenen Reisebüros erhöhen und somit den Vertrieb über selbige zu erhöhen. Zu diesem Zweck soll die Zahl der 400 vorhandenen Büros verdoppelt werden.

Um diese Expansion umzusetzen will TUI in den kommenden fünf Jahren 100 Millionen Euro investieren. Dieser Investition hat bereits die TUI-Tochterfirma TUI Travel bewilligt, in der das Reiseveranstaltergeschäft gebündelt ist.

TUI-Deutschland verwies darauf, dass Reisebüros nach wie vor eine immer noch wichtige Verkaufsschiene sind, deren Vertriebsnetz man durch Zukäufe von Filialen verstärken möchte. Dabei fährt TUI aber durchaus auch zeitgemäß zweigleisig, denn auch der Verkauf über das Internet soll ausgebaut werden.

Für den Sommer 2010 kündigte TUI weiter an, die Preise deutlich zu reduzieren und damit die schwache Nachfrage ankurbeln. Die Kosten für Reisen auf der Mittelstrecke werden demnach um durchschnittlich fünf Prozent und auf der Fernstrecke um rund sechs Prozent sinken. Hier wird es besonders die Spanienurlauber freuen, denn die Abschläge in Spanien werden dabei besonders hoch ausfallen. Für die Lieblingsferieninsel Mallorca und den Nachbarinseln werden sechs Prozent weniger verlangt. Auf den kanarischen Inseln sind es sogar sieben Prozent weniger.

TUI distanziert sich aber weiterhin superbillige Last-Minute-Schnäppchen anzubieten. Diese ruinöse Preisschlacht und Preiskämpfe will man lieber anderen überlassen. Selbst möchte man lieber die Preissenkung ohne Einfluss auf die Rendite, durch bessere Konditionen von Hotels und Fluggesellschaften erreicht. So möchte man sogar eher das Luxussegment ausbauen, denn TUI möchte hier vor alem auf eine wohlhabendere und damit krisenresistentere Kundschaft setzen.

Insgesammt sieht man zwar die Tourismusbranche recht positiv und auch die Deutschen weiterhin als Reiseweltmeister, jedoch beobachtet man auch hier die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

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