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Joaquin

Windkraftwerke erzeugen in Spanien 43% der Energie - Neues Elektroauto von Renault

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Eigentlich kann sich Spanien glücklich schätzen, denn mit seiner südlichen Position eignet es sich hervorragend für die so genannten alternativen Energien. Wer aber nun denkt gerade die Sonnenenergie ist jene die Spanien so gut mit alternativem Strom versorgt, der irrt sich gewaltig. In der Nacht vom 4. November 2009 wurde Spanien in der Zeit von 00:40 Uhr und 6:20 Uhr mit einem Anteil von 43 Prozent Windkraftenergie versorgt. Dies war das erste mal, dass eine Versorgungsspitze durch Windenergie gleich mehrere Stunden durchhielt und damit fast die Hälfte der Energieversorgung des Landes darstellte.

Wie auch in anderen Ländern nutzt man auch in Spanien überschüssige Windenergie in der Form, dass damit die Wasserkraftenergie als Energie-Speicher genutzt wird. Fällt zu viel der Windenergie an und fällt ebenso der Energiebedarf geringer aus, wird diese in Pumpen geleitet, welche Wasser aus den Tälern in die Dämme pumpen. Die so gespeicherte potentielle Wasserenergie kann dann auch auf Abruf wieder in den Wasserkraftwerken bei Bedarf abgerufen werden.

Bei so viel grüner Energie, passt es ja auch, dass Renault in Spanien in Valladolid, ab 2011 ein weiteres Elektroauto bauen möchte. In dem 150 Kilometer nordwestlich von Madrid liegendem Werk fertigt Renault bisher den Mégane und den Modus für den spanischen Markt. Das neue Elektroauto soll sich an die auf der IAA vorgestellten StudieTwizy Z.E anlehen.

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Der Rekord mit den 43 Prozen Windenergie wurde nun am Sonntag erneut gebrochen. Diesmal erreichte in der Zeit zwischen 3.20 Uhr und 8.40 Uhr der Anteil an erneuerbaren Energien in Spanien 53 Prozent. Damit wurden erstmals mehr als die hälfte des in Spanien produzierten Stromes über mehrere Stunden hinweg von alternativen Energien gedeckt.

In Spanien haben alleine die Windkraftwerke das Potential bis zu 17.7000 Megawatt zu produzieren. Mit diesem Potential, welches noch mehr als das Zehnfache ist, welches Spanien noch vor Jahren mit erneuerbaren Energien abdecken konnte, steigen die Chancen, dass Spanien schrittweise aus der Abhängigkeit zur Atomenergie aussteigen kann. Denn es ist ein erklärtes Ziel Spaniens, den Atomausstieg zu bewältigen und die bestehenden Kraftwerke in Spanien am Ende ihrer Laufzeit abschalten.

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Ich habe gerade gelesen, dass Spanien eine installierte Windenergie-Leistung von rund 17.700 Megawatt hat. Klingt zwar Blick gar nicht mal schlecht und ist es dann ja auch nicht, aber dennoch reicht es nur für Platz drei. Und wer sind die anderen zwei?

Auf Platz eins liegt wie zu erwarten die USA, ist ja auch flächenmäßig um einiges größer und so stehen dort halt mehr Windkraftanlagen. Aber Platz zwei belegt das gute alte Deutschland. Ich nehme mal, an, dass in Deutschland der Anteil am gesamten Strom keinen so hohen Anteil hat, weil Deutschland einfach einen viel größeren Energiehunger hat wegen der Industrie und seiner Bevölkerung, wie auch der geographischen Lage. In Deutschland ist es halt viel Kälter ;) Daher benötigt Deutschland dann auch mehr Kernkraftwerker.

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Das mit der Windkarft klingt klasse. Da fragt man sich, warum wir es hier in Deutschland nicht genauso machen. Ich hoffe das die Konferenz in Kopenhagen helfen wird.

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Deutschland hat schon einen sehr großen Anteil an Windkraftenergie und wird ihn mit den Offshore-Anlagen auch noch gut ausbauen. Nur das Speichern der Energie in Stauseen, das funktioniert in Deutschland nicht so gut, da Deutschland dazu nicht gebirgig genug ist, wie zum Beispiel Spanien. Hier gibt es nicht so viele Stauseen, die sich dafür eigenen. In der Schweiz dagegen wird dieser Energiespeicher durchaus genutzt, denn hier bietet die Geographie ähnlich gute Bedingungen wie Spanien, um in Stauseen die überschüssige Windenergieleistung zu speichern.

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    • Von danielmarijana
      Hallo wir sind Marijana (18 Jahre) und Daniel (23 Jahre) aus Deutschland. Wir haben soeben das Abenteuer gewagt nach Spanien auszuwandern. 
      Nun sind wir auf der Suche nach einer Arbeitsstelle oder Gelegenheitsjobs um uns etwas aufbauen zu können. 
      Ein Job mit Unterkunft und kleinen Taschengeld wäre da natürlich ideal. Egal ob Erntehelfer, Kellner, Putzfrau oder z.b. im Hafen. 
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      Im Großen und Ganzen sprechen wir beide (Muttersprache) Deutsch und Daniel (auch Muttersprache) Spanisch und ein bisschen englisch zum Verständigen sprechen wir beide. 
      Wir sind beide  sehr aufgeschlossene und zuverlässige Personen, arbeite gerne im Team und mit Kundenkontakt. 
      Unsere Lernfähigkeit und schnelle Auffassungsgabe unterstützen dabei gelerntes umzusetzten und somit schnell auch verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen zu können. 
      Wir sind flexibel einsetzbar und haben Spaß daran uns neues Wissen und neue Erfahrungen zu sammeln. 
      Natürlich gibt es Jobs die vielleicht nur auf einen von uns beiden passen würden, aber auch darüber freuen wir uns sehr. 
      Momentan sind wir noch in Barcelona. Wir sind allerdings mobil und warten auf euch !!! 
      Wir würden uns sehr über ein Jobangebot mit Unterkunft oder Lösung zur schlafsituation freuen. 
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      Marijana und Daniel
    • Von bine
      Hallo, ich habe eine etwas komplizierte Angelegenheit und bräuchte Hilfe. Ich weiss nicht was ich genau machen soll. Ich habe auf Ibiza gelebt und bin dort 2010 weg und zurück nach Deutschland, ein auf mich angemeldetes Motorrad liess ich mit meinem damaligen Mann zurück. Leider hat er die Steuern nie bezahlt und ist nun verstorben. Ich bin wieder verheiratet und die Papiere vom Motorrad sind verschollen. Die Steuerschuld kann nicht bezahlt werden weil ich  1. ein anderen Namen habe und 2. die Papiere nicht habe und 3. in Deutschland lebe
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      Sabine
    • Von costablanca_liebhaber
      Hallo, 
      mein Partner und ich spielen mit dem Gedanken mehrmals im Jahr für mindestens 3 Monate in Spanien zu verbringen. Wie geht es den "Auswanderern" unter euch, ist es leicht Kontakte zu knüpfen, oder bleibt man eher unter sich. Wo habt ihr Kontakte geknüpft? 
      Liebe Grüße
    • Von Helmut Josef Weber
      Da sind mal wieder die Sozialisten und die Linken am Werk.
      Der Kauf eines Elektroautos soll nun in Spanien mit 4.000 € subventioniert werden.
      Aber dabei wird vergessen, dass ein Großteil der Bevölkerung gar nicht in der Lage sein wird,  einen Akku des Elektroautos aufzuladen, obwohl gerade die ländlich  wohnende Bevölkerung lange Wege fahren muss.
      Die große Frage ist nämlich: Wo sollen wir auf dem Land ein Elektroauto laden?
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      Würden wir die Hälfte des Stromes nehmen, der uns zur Verfügung steht, würden wir für das Laden des Akkus 32 Stunden benötigen.
      Wenn nur ein Feriengast sich als Leihwagen auch ein Elektroauto  anmietet, dann….
      Ganz zu schweigen davon, was mit den maroden Freileitungen und unterdimensionierten Trafos passiert, wenn nur jeder 5. sich zu dem Kauf eines Elektroautos entscheiden würde.
      Das ist wieder die typische Planung, die in Ländern vorkommt, wo Sozialisten und Linke meinen, etwas mit Subventionen steuern zu können, aber die marode und unterdimensionierte Infrastruktur das überhaupt nicht hergibt.
      Viele Grüße aus Andalusien
      Helmut
    • Von Helmut Josef Weber
      Wir wohnen jetzt schon über 20 Jahre in Spanien und habe in diesen ganzen Jahren feststellen können, dass die Abgabenlast in Spanien, gegenüber Deutschland, wesentlich geringer ist.
      Besonders wirkt sich die niedriger Abgabenlast der Bürger dahin geht aus, dass in Spanien der Immobilienbesitz der Bevölkerung wesentlich höher ist als in Deutschland.
      Damit das auch so weitergeht, und die Abgabenlast in Spanien nicht erhöht werden muss, erhält Spanien nun etwa 140 Milliarden Euro von der EU.
      Viele Grüße aus Andalusien
      Helmut
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