Joaquin

Unitymedia oder wie man kein DSL bekommt

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Deutschland ist eine High-Tech-Nation. Hier sind Firmen angesiedelt, welche für Qualitätsstandards stehen, hierfür die Messlatte hoch setzen und in Sachen Kundenservice, Firmen aus anderen Länder, alt aussehen lassen. Unitymedia scheint davon jedoch meilenweit entfernt zu sein, wenn ich da an meinen derzeitigen Fall denke.

Fälligkeitstermin der Schaltung, völlig vermasselt. Portierung der Rufnummer und Kündigung auch verpennt. Dokumente zur Probe, erst einmal an die falsche Adresse geschickt. Das es dazu einen Rückläufer gab, scheint bei Unitymedia niemanden interessiert zu habe und so schickt man später, dort auch die Hardware hin. Und weil das so gut läuft, wird auch das zweite mal die Hardware an die falsche Adresse geschickt. Und weil der genannte Termin sowieso schon Tage überzogen wurde, ist man nicht so kulant und schickt sofort neue Hardware an die richtige Adresse, sondern wartet den Rückläufer ab, um dann, wieder Tage später die Hardware erneut zu schicken.

Zu diesem Zeitpunkt bewegen wir uns schon um zweistelligen Tagesbereich, an dem mir Unitymedia kein DSL zur Verfügung stellen kann.

Dann Hardware korrekt angeschlossen und laut Anleitung kann es von jetzt an nur noch 5 bis 20 Minuten dauern. Tut sich aber nichts. Im Folgenden bekomme ich von Unitymedia-Mitarbeitern am Telefon mal 2 Stunde Wartezeit genannt, dann 48 Stunden und am Ende 3 bis 7 Tage. Auch wie die Horizon-Box zu betreiben ist, werden mir unterschiedliche Aussagen dargelegt. Da fühlt man sich kompetent beraten und in guten Händen.

Mittlerweile neigt sich der 17 Tag dem Ende entgegen, an dem ich kein DSL oder das HD-Fernsehen von Unitymedia nutzen kann.

So und nun kommt der Hammer, der mich immer wieder fasziniert. Solche Firmen können alles falsch machen, was nur geht, nur eines machen sie immer zu 100 Prozent korrekt, Kontonummer richtig abschreiben und Geld vom Konto abbuchen lassen. Ob den zweistelligen Schaltungstag, der zweistelligen Hausnummer oder der vierstelligen Postleitzahl, dort hauen sie Fehler rein, wie blöd, aber die lange Kontonummer, da passiert, oh Wunder, nicht ein Fehler.

Keine Ahnung wie Moviestar und Telefonica sich so in Spanien machen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die schlimmer als Unitymedia sind.

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Gast tilobo

Movistar und Telefónica sind ja in Spanien zu Movistar verschmolzen, wie man auch auf dieser Seite hier sehen bzw. links oben lesen kann: http://www.telefonica.es/portada/index.html.

Unsere Erfahrungen mit Movistar sind durchwachsen. Während der technische Kundendienst sehr schnell und kompetent ist, lässt der Online- und Telefonsupport manchmal sehr zu wünschen übrig. Bis sich da etwas bewegt, bis man da jemanden an der Strippe hat, der weiß, wovon man redet, bis man da (manchmal nur) Kleinigkeiten geregelt hat, hängt man bisweilen stundenlang am Telefon oder im Web. Nicht nur einmal haben wir entnervt einfach aufgelegt, weil wir die Musik der Warteschleife mittlerweile mitsummen konnten.

Wir haben festgestellt, dass es meistens besser ist, zu einem Movistar-Laden zu fahren und dort seine Sachen zu regeln. Es gibt zwar auch "schlechte" Läden, aber wenn man erst mal einen gefunden hat, wo kompetente Leute arbeiten, geht es manchmal ratz fatz, und die Sache ist erledigt. Wir haben sogar die Erfahrung gemacht, dass man in diesen "guten" Läden sogar Angebote bekommt, die man am Telefon nie erhält.

Hinzu kommt, dass die Leitungs- und Verbindungsqualität bei Movistar einfach top ist, so gut wie keine Ausfälle oder tote Leitungen. Insgesamt fühlen wir uns bei Movistar ziemlich gut aufgehoben.

Zum Wettbewerb können wir persönlich keine Erfahrungen nennen, aber das, was wir von unseren Kunden etc. so hören, soll der Service dort kein bisschen besser sein, eher schlechter. Und, was wir für sehr wichtig halten, die Qualität der Verbindungen, egal ob Telefon oder Internet, soll doch ganz schön zu wünschen übrig lassen; zumindest schwankt die Qualität wohl häufig sehr stark, und es soll wohl auch häufig(er) zu Verbindungsabrissen kommen. Wie gesagt, dies aber nur vom Hörensagen.

Insgesamt glauben wir, dass für den privaten Kunden der Movistar-Wettbewerb ausreicht, vor allem, weil die einfach günstiger sind. Wir als Gewerbetreibende benötigen aber eine hohe Qualität und sind daher bereit, etwas mehr zu zahlen. Wenn man jetzt noch ein wenig Geduld mitbringt und sich bei Movistar "durchkämpft", bekommt man eigentlich eine Top-Qualität zu guten Preisen.

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Ich kann deine Aussagen nur bekräftigen. Da ich die Handynummer des Technikers habe, genügt ein Anruf und er ist zur Stelle und löst das Problem.

Letztes Jahr hatte ich, wetterbedingt, enorme Probleme mit dem Internet. Der "gute Mann" musste mir zweimal einen neuen Router bringen, da der wegen eines Gewitters ausfiel. Er kontrollierte auch gleich alle Leitungen im Haus und die Zuleitungen, um ganz sicher zu gehen, dass der Fehler nicht anderswo liegen könnte.

Das Festnetz habe ich seit Urzeiten bei Telefonica/Movistar. Den Handyvertrag hatte ich bei Vodafone. Da ich mit deren Service nicht zufrieden war, wechselte ich auch den zu Movistar. Ich hatte nun also zwei Verträge mit Movistar.

Nach einer gewissen Zeit erhielt ich einen Brief, in dem sie mir mitteilten, dass ich mit diesen zwei Verträgen zu viel bezahle. Ich solle doch in einem Movistar-Laden vorbeigehen und diese Verträge in einen umwandeln.

Dieses Verhalten überraschte und freute mich. Auch die Bedienung im Laden war zuvorkommend und kompetent.

bearbeitet von Rita

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Jetzt steht der Datenaustausch, nur versuche ich nun Vista und Windows 8, den Drucker am Netzwerk beizubringen. Was bei Apple so leicht ist, gestaltet sich bei Windows zu den immer währenden Problemen ;)

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Bei einer anderen Institution, der Telekom, habe ich meinem Ärger anders Luft verschafft. Nachdem man mich mehrmals in der Hotline und in den Geschäften für dumm verkaufen wollte, dachte ich mir, wir werden ja sehen wer hier recht hat. Komisch, wie schnell bei offizieller Nachfrage eines Redakteurs bei der Telekom, diese sich schnell bei einem persönlich meldet um das Ganze schnell und diskret aus der Welt zu schaffen :p

War zu lesen groß auf der zweiten Seite, der größten, regionalen Zeitung Deutschlands:

http://www.hna.de/kassel/stadt-kassel/unterschiedlichen-falschen-angaben-telekom-weist-kunden-4376521.html

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Am 22.2.2016 um 12:22 schrieb Acerbis:

Macht nicht jeder Anbieter irgendwelche spierenzchen? Man hat doch fast nie seine ruhe. :( 

Sicherlich hat jeder Anbieter das eine oder das andere Problem oder man findet immer ein Haar in der Suppe wenn man danach sucht, aber Unitymedia überspannt den Bogen doch ein wenig, finde ich auch. Hatten auch vor einiger Zeit mal von der Telekom zu Unity gewechselt, weil es preislich doch schon eine große Differenz gab. Außerdem wurde uns mehr geboten, zumindest laut den Fakten auf dem Papier. Das Ende der Geschichte: Beinahe jede zweite Woche Probleme mit dem Internet, mal sehr langsam, mal entfällt es komplett. Spätestens wenn draußen auch nur ein kleiner Wind ansteht, wars das mit der Leitung.

Da überlegt man sich doch eventuell wieder zurück zu kehren und ein wenig mehr zu zahlen, dafür jedoch die Sicherheit vorzufinden.

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Bei der Rufnummernübernahme spielte sich das selbe in Grün ab. Schön und gut, wenn sie eine Servicehotline/Kundendienst haben, aber die bringt einem nichts, wenn dort Leute arbeiten, wo jeder dem anderen widerspricht, Versprechen nicht eingehalten werden, mit absolutem Unwissend geglänzt wird und ein extremes Potential an fachlich unqualifizierten Leuten dort arbeitet. Letzteres wurde mir zudem noch von einer Fachkraft vor Ort bestätigt. Nicht alle, aber doch die Mehrheit. 

Ist halt schlecht, wenn man sich selbst auskennt und auf die falschen Aussagen dieser Leute verlässt. Unverschämt, dass man relativ hohe Preise zahlt und nicht die versprochene Leistung bekommt. Da muss man dann nochmal hinterher sein um für diese Zeiten und für die aufgewendeten Mühe, dass man dann entsprechende Gutschriften bekommt.

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Ich habe selbst mal in einem Kundencenter für solch ein Anbieter gearbeitet.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie da eine Schule abläuft. 

Davon mal abgesehen ist es ein kommen und ein gehen was Mitarbeiter betrifft in der Branche. Jeden Tag kommen neue Mitarbeiter und alte gehen. 

Daher sitzen dort halt auch zu 80 % unerfahrene Leute. Das ist sehr traurig aber leider heutzutage gang und gebe!

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Das ist auch der Grund, warum ich in Zukunft weniger auf den eh kaum noch vorhandenen Service achte, statt auf den Preis von Anbietern. Ich kann mich in diesem Segment an keinen Anbieter erinnern, der fair und mit offenen Karten gespielt hätte. Wenn die Leistung bei allen ähnlich gut und der Service überall miserabel ist, dann kann ich auch den günstigsten aller faulen Äpfel nehmen.

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