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Joaquin

Sprachreisen – Die spanische Sprachen im Urlaub lernen

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Ohne Frage, wer eine Sprache richtig gut lernen und vor allem auch sprechen lernen will, der macht dies am besten im Land wo die Sprache gesprochen wird. Aber trotzdem ist Vorsicht angebracht, denn Spanisch ist nicht gleich Spanisch. Spanien hat mehrere Sprachen und von daher sollte man darauf achten, dass man „Castellano“ als Sprache wählt, da dies die spanische Sprache ist, welche man landläufig Spanisch nennt und auch international als solche bekannt ist. Mit dem Castellano wird man also auch im spanischem Südamerika, Mittelamerika oder Kalifornien über die Runden kommen.

Generell sollte man sich daher bei Sprachreisen, nicht nur über den Veranstalter informieren, sondern auch über die Sprachschule und wenn möglich über die dortigen Lehrer. Auch sollte man sich über die Ausstattung vor Ort, wie Bücher und Medien informieren. Achten sie auch darauf, ob dort auch die Sprachkenntnisse geprüft werden, damit man in Sprachgruppen mit vergleichbaren Niveau eingeteilt wird um nicht zu unterfordert aber auch nicht überfordert zu werden. Informiert euch auch darüber, wieviele Teilnehmer dort die einzelnen Kurse besuchen, ob es Medienräume und Bibliotheken gibt. Auch ist es sicher ratsam, sich darüber zu informieren, ob die Schule zentral liegt oder weitab der nächsten Stadt.

Aber auch vor Abzockern bzw. Abzocke sollte man sich in Acht nehmen, wenn es zum Beispiel um die so genannten Freizeitaktivitäten wie Ausflüge geht. In der Regel ist es so, dass man derartige Ausflüge oft genug selber viel günstiger organisieren kann.

Auch sollte man die jeweilige Unterkunft schon vorab unter die Lupe nehmen. Hier wie auch für die vorangegangenen Themen ist das Internet sicher ein gutes Mittel um gezielt nach Informationen zu suchen. Sollte es sich um Privatunterkünfte handeln, dann sollte man sich darüber informieren, wie viele Schüler dort untergebracht sind und wie viele davon aus Deutschland kommen. Hier ist es dann auch wichtig wie es mit der Verpflegung ausschaut. Ist man zum Beispiel Moslem oder Vegetarier, sollten Essenswünsche vorab mit dem Gastgeber geklärt werden, damit diese auch berücksichtigt werden können.

Als Kriterien für eine Sprachreise sollte man sich vorab also klar machen, welche Ziele man genau hat. Für all jene, welche die Sprach speziell für ihre Arbeit und Job erlernen möchten, sollten spezielle Angebote und Kurse wie zum Beispiel Wirtschaftsspanisch ins Auge fassen.Wer dagegen auch das Land und die Leute kennen lernen will, sollte sich besser für einen Kurs mit maximal zwanzig Wochenstunden Unterricht entscheiden um für die anderen Aktivitäten ausreichend Zeit zu haben.

Nützlich kann es sein, wenn der Anbieter der Sprachreisen seinen Sitz in Deutschland hat, denn dann unterliegt er dem deutschem Reiserecht. So lassen sich im Falle von Beschwerden, Ansprüche viel leichter durchsetzen. Dieser ist dann sogar nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch verpflichtet, eine Insolvenzversicherung abzuschließen.

Wie so oft gilt auch hier, wer sich vorab ausreichend und gründlich Gedanken macht und Informiert, ist später vor Überraschungen besser geschützt.

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Wie verhält sich das denn bei einem Pauschalanbieter, wie LAL? Die bieten Sprachreisen Spanien an. Da müsste man doch davon ausgehen, dass hier keine Abzocke geschehen kann, wenn ein renommierter Anbieter hinter der ganzen Sache steckt oder?

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Hast Du dich schon näher mit dem Anbieter beschäftigt oder woran machst Du fest, dass dies ein seriöser Anbieter ist? Und warum gerade dieser und kein anderer?

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Ich gebe zu, dass ich hier etwas von denen ihrer Werbung "verblendet" wurde. Man geht einfach davon aus, dass ein Anbieter, der seit 30 Jahren im geschäft ist, einigermaßen seriös sein muss. Außerdem war mir der Name auch vorher schon bekannt, bevor ich mich näher mit den Angeboten beschäftigt habe (das ist wohl der Werbung zu verdanken). Natürlich sagen mir ander Namen, wie Carpe oder Flamenco auch was, hab mich jetzt aber speziell mit denen beschäftigt.

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Erster Blick auf Ciao zeigt mir das es neben recht guten Bewertungen auch sehr schlechte Bewertungen gibt, was natürlich viele Hintergründe haben kann, aber durchaus ein Grund um sich das mal kritischer anzuschauen. Als nächstes lese ich, dass es sich bei LAL um eine große Kette handelt und man sich vor allem mal Sprachniveaus und Beratungsqualität als Qualitätsmerkmal des Unternehmens anschauen sollte.

Bei der Auswahl finde ich dann Untergliederungen in Hauptkurs und Intensivkurs mit der Option an kulturellem Zusatzunterricht und privaten Extraunterricht. Der Hauptkurs wird umschrieben mit "Der Hauptkurs Spanisch umfasst 20 Lektionen pro Woche und vermittelt einen umfassenden Einblick und eine gute Auseinandersetzung mit der spanischen Sprache. Der Schwerpunkt liegt auf Aussprache, Schreiben, Lesen, Konversation und Länderkunde. Ab 9 Wochen Kursdauer ist der Transfer bei Ankunft im Pauschalpreis eingeschlossen". Die Unterrichtsstunden sind wie Schulstunden zu 45 Minuten aber zum Unterrichtsmaterial finde ich auf der Seite nichts. Also welches Material benutzt wird und ob dies von der Schule gestellt wird oder man dies selbst zu den anfallenden Gebühren noch bezahlen muss. Ebenfalls fehlt mir hier ob dieser Kurs für reine Anfänger geeignet ist oder man schon gewisse Spracherfahrung haben muss und in welchem Umfang die vorhanden sein müssen? Also das Thema Sprachniveau sehe ich hier überhaupt nicht geklärt.

Bei einer Buchung sind ein vorheriger Schriftwechsel oder gar persönliche und telefonische Vorgespräche hier sicherlich unausweichlich um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen und Einzelheiten abzuklären.

Ich habe gesehen, LAL bietet neben Spanien auch Kurse an der Costa Rica und der Dominikanischen Republik an. Wo möchtest Du denn deinen Sprachkurs abhalten?

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Ich finde ja auch nicht, dass nur weil ein Anbieter lange Zeit im Geschäft ist, dies ein Kriterium für Qualität sein kann. Es kann ein Indiz sein, aber sicher kann man sich deshalb noch lange nicht sein.

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Hallo,

also meiner Erfahrung nach ist es auch sinnvoll, wenn man einmal nachsieht, ob die Sprachschulen Mitglied bei Fachverbänden sind. Die überprüfen nämlich regelmäßig die Qualität des Unterrichts. Wenn du bei Sprachreise-Argenturen buchen möchtest, ist es meiner Meinung nach immer sehr sinnvoll, darauf zu achten, dass die Argenturen Originalpreise der Sprachschulen anbieten, weil du sonst überteuerte Preise verrechnet bekommst.

lg

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      David

       
    • Von Joaquin
      Klar gibt es auch beim spanischem Salat mehrere Variationen, aber der klassische Vertreter den es fast immer zum Essen gibt, besteht aus Kopfsalat und Tomaten, wahlweise noch mit Zwiebeln und Oliven. Das war es dann auch an den normalen Zutaten. Garniert wird dann der Salat mit Essig, Öl (Olivenöl) und Salz.

      Dieser Salat wird als reine Vorspeise oder zum Gericht serviert, wobei wenn er einmal angerichtet ist, sich alle Gäste dann aus der einen Salatschale bzw. den Salatschalen gleichermaßen bedienen. Hier ist es also nicht wie in Deutschland üblich, dass jeder Gast am Tisch seine eigene Schale bekommt in der er etwas vom Salat hinein serviert bekommt. In Spanien bedient sich jeder aus der Schale die im möglichst am nächsten ist und piekt sich dort mit der eigenen Gabel, welche er auch zum Verzehr der anderen Speisen benutzt, Salat, Tomate, Zwiebeln oder Oliven heraus.

      Auch wird der ein oder andere am Ende Baguettebrot mit der Gabel oder Hand, in das übrig bleibende Essig und Öl tunken und essen.

      Für einige Deutsche ist dieses, aus einer gemeinsamen Schale Essen, zu Anfang ein kleines Kuriosum und manch einer scheut sich davor, aber es gehört in Spanien zu den guten Sitten.

      spanischer Salat mit Tomaten, Zwiebeln und Oliven

      spanischer Salat mit Tomaten, Zwiebeln und Oliven
    • Von Joaquin
      Spanisch nimmt als
      und je nach Quelle den Platz 2 bis 4 ein. Bei den Muttersprachlern, soll Spanisch den Platz 2 hinter Mandarin aber noch vor dem Englisch einnehmen, Auch soll Spanisch nach Englisch, die am meisten, gelernte Sprache weltweit sein. Ebenso gehört Spanisch zu den sechs offiziellen Amtssprachen der Vereinten Nationen (UNO).
      Da aber auch Internet aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken ist und auch gesellschaftlich eine immer stärkere Rolle einnimmt, ist auch dort die Dominanz einer Sprache, ein wichtiger Faktor und Indikator.
      Laut Internet World Stats, ist Spanisch mit einem Anteil von 7,8%, die dritthäufigste Sprache im Internet nach Madarin (24,2%) und Englisch (26,8%), und vor dem Japanisch mit 4,7%. Kurz darauf folgt Portugiesisch mit 3,9% und dann aber auch schon Deutsch, mit 3,6%. Auch ein Indiz dafür, wie wichtig das Internet für die deutschsprachigen Länder ist.

      Da Spanisch auch in zum Teil ärmeren Regionen von Süd- und Mittelamerika gesprochen wird, kann sich diese Zahl mit der Erschließung des Internets für diesen Teil der Bevölkerung, noch ein wenig zu Gunsten der spanischen Sprache verschieben. Hier dürfte es spannend sein zu sehen, wie sich die Zahlen in den nächsten Jahren verändern, da sie auch Auskunft über den Zugang ärmerer Bevölkerungsschichten zum Internet verdeutlichen können.
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