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Joaquin

Muss der spanische Ex-König Juan Carlos, wegen einer Vaterschaftsklage vor Gericht?

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Muss nun der spanische Ex-König Juan Carlos vor Gericht? Und zudem in einer Angelegenheit, welche seine Eheliche Treue in Frage stellt?

Untreue in der Königsfamilie?

Also wenn man so an die unzähligen, arrangierten Hochzeiten (Zwangsheirat für Insider ;) ) denkt, dann verwundert es nicht, das hier der ein oder andere ein wenig untreu wurde. Je nach Zeitalter, auch gerne mit zahlreichen Geliebten, Orgien ect. Heutzutage ist das ja nicht mehr ganz so, aber Königspaar bis zum Lebensende spielen, dass ist auch nicht immer jedermanns Sache.

Carl Gustaf von Schweden ist da ja ein nicht ganz so ungeschriebenes Blatt. In der Ehe von Prinz Charles und Diana vom Vereinten Königreich, war ja Treue auch nicht so das große Thema. Daher ist man nun auch nicht mehr ganz so schockiert, wenn schon länger der Vorwurf existiert, auch der Spanische Ex-König Juan Carlos, hätte sich auch zu Ehezeiten, sich nicht ganz so ehelich verhalten.

Im Gespräch sein zwei Fälle aus seinen frühen Jahren. Alberto Solá Jimenez ist ein Fall und der andere ist die 48-jährige Belgierin Ingrid Sartiau.

Zu Zeiten seiner Regentschaft, hatten Vaterschaftsklagen gegen Juan Carlos ohnehin keine Chance, da er als Staatsoberhaupt über eine allumfassende Immunität verfügte. Nach dem Abdanken, räumte ihm das Parlament eine gewisse juristische Sonderrechte ein, sodass einzig der Oberste Gerichtshof über gewisse Dinge entscheiden kann.

Für Alberto Solá Jimenez war auch diese nun geringere Hürde, immer noch zu hoch. Seine Vaterschaftsklage wurde auch beim zweiten Mal abgewiesen. Anders jedoch bei Ingrid Sartiau. Hier ließ das Gericht ein Klage zu.

Das Tächtelmächtel mit Ingrid Sartiaus Mutter geschah wohl, als er schon 4 Jahre mit seiner Frau Sofia verheiratet war. Daher ist die Angelegenheit so ein wenig pikant. Zufällig soll ein DNA-Test auch ergeben haben, dass Ingrid Sartiau und Alberto Solá Jimenez, einen gemeinsamen Elternteil haben. Angeblich wusste auch Sartiaus Mutter nicht, dass sie den damals noch, spanischen Kronprinz vor sich hatte. Auch die Geschichte, wie sich beide kennen gelernt haben sollen, scheint nicht ganz so klar zu sein, zumindest gibt es wohl zwei Versionen. Bei der einen geht es um ein Treffen auf einer Luxemburger Messe, beim der anderen um ein dreitägiges Beisammensein in Marbella.

War es nun der König oder war es jemand anderes, der dem König ähnlich sah oder ist die Geschichte einfach nur von der/den Müttern so erzählt worden um ihren Kindern das Gefühl zu geben, etwas besonderes zu sein?

Wie dem auch sei, Juan Carlos kann die Klage zurück weisen, aber das Gericht könnte auch eine DNA-Probe anfordern, womit dann sehr schnell die Sache geklärt sein könnte.

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Ist doch logisch, dass die Klage von Alberto Solá abgewiesen wurde, wuerde sich herausstellen, dass er Juanitos Sohn ist, waere er der Thronfolger, ist naemlich um einiges aelter als Felipe und sogar Elena als Erstgeborene, ging ja garnicht anders.

Auch wird seine eheliche Treue nicht in Frage gestellt, es zweifelt wohl schon lange keiner mehr daran, dass er damit nicht viel am Hut hatte, da gibt's nichts mehr, was in Frage gestellte werden koenne :p

Die Rumore ueber Scheidung nach Abgabe der Krone und dass die beiden schon seit langem ein getrenntes Leben fuehren werden auch nicht leiser.

bearbeitet von Mica

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Ist doch logisch, dass die Klage von Alberto Solá abgewiesen wurde, wuerde sich herausstellen, dass er Juanitos Sohn ist, waere er der Thronfolger, ist naemlich um einiges aelter als Felipe und sogar Elena als Erstgeborene, ging ja garnicht anders.

Das ist natürlich ein Argument. Aber wenn bei der Dame der Vaterschaftstest positiv ausfällt, würde es ja angesichts des zuvor gemachten DNA-Test der beiden, auch ihn auch als leiblichen Sohn legitimieren, oder?

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