Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Joaquin

Pressefreiheit in Spanien noch zufriedenstellend laut Reporter ohne Grenzen

Empfohlene Beiträge

Einschränkung der Demonstrationsfreiheit, Verbot des Fotografieren und Filmens von Polizisten, auch wenn sie auf Demonstranten einschlagen usw., haben dafür gesorgt, dass nicht nur die Rechte von einfachen Bürgern beschnitten wurden, sondern auch die Presse in Spanien in wesentlichen Punkten tangiert wurde. Nicht zuletzt gilt die Pressefreiheit als ein wesentlicher Punkt, für die Bewertung eines Landes und seiner Demokratie.

Reporter ohne Grenzen haben nun die Weltkarte der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht. Unklar ist, inwieweit nun diese zuletzt angesprochenen Veränderung in das Ergebnis für Spanien mit eingeflossen sind. Um es gleich vorweg zu nehmen, Spanien wird in der Rangliste auf Platz 33 geführt. Ein Platz vor Großbritannien und ein Platz hinter Andorra.

post-1-0-42068000-1423955259_thumb.jpg

(Bildquelle:  Reporter ohne Grenzen)

Frankreich liegt auf Platz 38 und Portugal auf Platz 26. Länder die als zufriedenstellend eingestuft werden. Italien dagegen wird mit Platz 73 als ein Land mit erkennbaren Problemen eingestuft, was die Pressefreiheit bedeutet. Deutschland gehört mit Platz 12 zu den Ländern mit guter Lage und auf den ersten Plätzen findet man wie zu erwarten die Skandinavischen Länder, aber ebenso auch die Niederlande und Österreich liegt ebenfalls auf einen sehr guten siebten Platz. Die Schweiz hat ebenfalls einen guten 20ten Platz.

Zu Spanien selbst berichtet Reporter ohne Grenzen das Folgende:

Spaniens Medienlandschaft ist frei und vielfältig. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 mussten aber viele Medienhäuser schließen, weil der Anzeigenmarkt zusammengebrochen war. Jeder sechste Journalist verlor seine Arbeit, die Gehälter von Redakteuren und Reportern wurden im Schnitt um die Hälfte gekürzt. 2012 änderte die Regierung das Verfahren zur Ernennung des Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks RTVE und erhöhte damit ihren Einfluss auf den Sender. Mehrere Journalisten, die über Korruptionsfälle berichten wollten, wurden in den vergangenen Jahren wegen Verleumdung verklagt.

Es wird sich zeigen, wie sehr sich hier das Bild in Spanien verändern wird und ob Spanien angesichts der letzten und mehr als fragwürdige Gesetzesänderungen, weiter diese Position halten kann. Aber evtl. können die anstehenden Wahlen hier ja auch einen Wendepunkt nach oben bedeuten, wenn es um Menschenrechte und Pressefreiheit geht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Pressefreiheit, das man Lachkrämpfe kriegt. Der Finanzminister nutzt die Daten der Steuerbehörde, um anderen 'Möchtegern' Politikern ans Bein zu piseln.Soweit so gut. Wenn eine Demonstration gegen was auch immer stattfindet, holt sich das TV genau die 10 Gegendemonstranten um mit denen Show zu machen. Von der Unterstützung der Regierung (Alles wird gut!) und den geschönten Arbeitslosenzahlen rede ich erst garnicht. Und wenn denen ein kritischer Reporter nicht passt, sitzt er schneller auf der Strasse,als er Pip sagen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

  • Gleiche Inhalte

    • Von Gimel
      Hallo,
      ich hab mal ne dumme Frage.
      Mein zukünftiger Verlobter ist Spanier inkl. dem klassischen doppelten Nachnamen. Ich möchte, wenn wir heiraten, gerne seinen Nachnamen annehmen. (Ja, das ist in Spanien unüblich; Ja, er würde sich trotzdem sehr freuen, wenn ich das machen würde und ich möchte es aus familiären Gründen auch.)
      Wenn wir in Deutschland heiraten, bekomme ich dann den ersten Nachnamen oder beide oder kann ich mir das aussuchen?
      Gimel Garcia Gomez oder Gimel Garcia?
      Vielen Dank!
       
       
    • Von Joaquin
      Ein Zebrastreifen ist ein Fußgängerüberweg, wo Fahrzeuge den Fußgängern das Überqueren der Straße ermöglichen sollen. So auch in Spanien. Zumindest in der Theorie, denn nur weil etwas Gesetz ist, sollte man sich nicht als Fußgänger darauf verlassen, dass sich auch der Fahrzeugführer in Spanien daran hält.

      Nun möchte ich an dieser Stelle kurz meine Landsleute in Schutz nehmen. In Spanien legt man Prioritäten ein wenig anders, als zum Beispiel in Deutschland und dazu gehört auch das Auto. Des Deutschen so genanntes liebstes Kind, wird in Spanien mehr pragmatisch betrachtet. Jeder der in Spanien verweilt hat, braucht sich nur die Stoßfänger und Türen von spanischen Autos anzuschauen und weiß sofort, hier sind Beulen nicht die Ausnahme, sondern gehören zum Alltag eines Fahrzeuges. Nicht weil man hier mit harten Bandagen kämpft, sondern weil jenes, was für einen deutschen Autohalter schon eine Katastrophe darstellt, für den Spanier etwas ist, was halt passiert.
      Also was den Umgang mit den eigenen Fahrzeugen angeht, da ist der Spanier halt etwas legerer im Umgang. Da verwundert es dann auch nicht, dass man es in der Vergangenheit in Spanien, auch nicht so genau mit den Verkehrsregeln genommen hat. Ein Auto ist zum fahren da und ein Fußgänger tut da besser gut daran, sich einer Straße nicht all zu sehr zu nähern, egal ob da Streifen auf der Fahrbahn gemalt wurden oder an einem Maßt, irgendwelche bunten Lichter blinken
      Als Spanier wusste man das und wem sein Leben lieb war, der hielt sich auch daran Ausländer die meinten hier ihre nationalen Rechtsvorstellungen auf Spanien 1:1 übertragen zu können, machten diesen Fehler wohl nur einmal. Wenn sie Glück hatten, überstanden sie dies mit viel Gehupe und einer Nahetoterfahrung nebst Herzinfarkt. Anschließend haben sie diesen Fehler in Spanien, kein zweites mal begangen
      Ein anderer Grund ist, dass die Straßen in Spanien, nicht überall gleich gut sind. Einige scheinen eher betoniert oder gekachelt zu sein, anstatt Asphalttier. Dies gepaart mit Staub und Sand, verlängert einen Bremsweg bis ins nächste Dorf hienen. Selbst ein Autofahrer der Willens ist, hier spontan zu bremsen, wird ein rechtzeitiges Anhalten einfach nicht hinbekommen, außer er fuhr schon in Schrittgeschwindigkeit. Aber warum sollte man Auto fahren um sich in Schrittgeschwindigkeit fortzubewegen? Dann könnte man ja auch gleich zu Fuß gehen
      Dann gibt es ja auch solche Abstandregeln, wonach man Dinge und Fahrzeuge weder unmittelbar vor noch nach einem Zebrastreifen stellen sollte, damit man als Fahrer und als Fußgänger eine gute Sicht hat. Wer schon mal gesehen hat, wie in Spanien geparkt wird oder wie wo Container, Baugut usw. abgestellt wird, der wird wissen, dass auch dies alles nur graue Theorie ist. Die Praxis schaut anders aus und wer an einem, so die Sicht verdeckendem Zebrastreifen steht, sollte sich mehrfach überlegen, ob er an dieser Stelle wirklich die Straße überqueren will oder sich dafür nicht besser eine andere Stelle dafür aussucht, auch wenn diese einige hundert Meter in der entgegengesetzten Richtung liegt. Alternativ kann man natürlich auch drei mal das Vater-Unser aufsagen, sich bekreutzigen und die Straße überqueren
      http://www.spanien-treff.de/gallery/image/7310-zebrastreifen-mit-nachthimmel-und-straße/
      Nun muss ich aber auch sagen, dass in den letzten Jahren dem Gesetz im spanischen Straßenverkehr, durch sehr stark angezogene Strafen, diesem auch ordentlich Nachdruck verliehen wurde. Dies macht sich auch durchaus im alltäglichen Straßenverkehr bemerkbar. Die Spanier fahren langsamer und besonnener als früher. Und auch das Überqueren eines Zebrastreifens, ist mittlerweile fast so sicher geworden wie in Deutschland. Na gut, vielleicht nicht fast so sicher, aber doch erheblich besser als früher
      Egal wie, manchmal ist es besser vorsichtig am Straßenrand vor einem Zebrastreifen zu warten, um zu sehen ob das Auto, der Bus oder der LKW anhalten, anstatt zu erfahren wie ungleich ein paar lächerliche Kilogramm Lebendgewicht, zum Spielball von ein paar Tonnen Stahl und Polimerwerkstoffen werden
    • Von Joaquin
      184 Abgeordnete stimmten für ein Vorhaben ab, welches dem Ex-König Juan Carlos und seiner Frau Sofia, der neue Königin Letizia und der acht Jahre alte Thronfolgerin Leonor Straffreiheit zugesteht. Dabei enthielten sich 109 Abgeordnete der Stimme und 32 stimmten dagegen.

      Dieses Gesetzesvorhaben wurde von der regierenden Volkspartei PP eingebracht und muss noch vom Senat bestätigt werden. Eine absolute Straffreiheit stellt das Gesetz jedoch nicht dar, denn der Oberste Gerichtshof kann hier immer noch den EX-König zu Rechenschaft ziehen.

      Dabei ist zu beachten, dass der jeweils regierende König per Verfassung, als immun gilt.
    • Von Joaquin
      Gestern erhielt ich eine E-Mail mit dem spanischen Titel, das Video über die spanische Königsfamilie, welches man uns nicht in Spanien zeigen will. Natürlich macht so etwas neugierig und so nahm ich mir die Zeit diese knapp 60 minütige Dokumentation anzuschauen. Es ist eine Dokumentanion der spanischen Königsfamilie des französischen Fernsesenders Canal+.  Daher ist sie in französischer Sprache gedreht, aber hier mit spanischem Untertitel belegt.
      Grundsätzlich schaue ich mir solche Dokumentationen gerne an, weil sie viele Einblicke ermöglichen. Ich beliebe dabei aber auch recht skeptisch, denn auch die Produzenten solcher Filme, haben hier eigene Interessen und liefern das Material ab, welches ihnen, in ihrer Darstellung der Geschichte passt. Bei dieser Dokumentation empfehle ich das sogar sehr, denn zumindest ich habe hier schnell den Eindruck gewonnen, dass man hier mit aller Kraft ein entsprechendes Bild der Königsfamilie erzwingen will und zwar nicht gerade objektiv. Aber wie erwähnt, man bekommt trotzdem einen guten Einblick in viele Geschehnisse und Abläufe rund um den Alltag, Geschichte und Hintergründe der Königsfamilie. Jeder kann dabei selbst entscheiden, wie man gewisse Aussagen werten und deuten mag
      "El crepúsculo de un rey" (subtitulos en Español) de Canal + de Francia
      http://www.youtube.com/watch?v=4guCYjvD-xs
      Eines zeigt der Film aber deutlich, dass spätestens wenn der Prinz den Platz seinen Vaters als König einnimmt, sich sicher das ein oder andere ändern wird. Der Prinz genießt zwar auch Sympathien beim Volk, hat jedoch nicht den Bonus, den sein Vater hat. Dies alleine wird ihm sicherlich zu gewissen Abstrichen und Änderungen im Königshaus bewegen "können". Ob dies denn dann am Ende der Fall sein wird, weiß man jedoch mit aller letzter Gewissheit erst dann, wenn es am Ende eintrifft.
    • Von Joaquin
      Wie jetzt bekannt wurde, hat Spanien dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad und dessen Familie Anfang Juli politisches Asyl angeboten. So hatte Spaniens Ministerpräsident Zapatero dem syrischen Politiker eine Konferenz in Madrid vorgeschlagen um über einen friedlichen Übergang für das Land Syrien zu einer wahren Demokratie zu diskutieren.

      Wie es nun ausschaut, legt Assad hierauf keinen Wert und so hält er sich nach wie vor mit allen Mitteln an der Macht, was seit den Demonstrationen in syrien bisher knapp 2000 Zivilisten das Leben gekostet hat.
  • Aktuelles in Themen