Janett-mausi

Raus aus Deutschland/Kontakte kennen lernen

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.. da ihr euch ja alle noch in der "Gegenwart" bewegt, wage ich mal den Blick in die Zukunft ... und spiele noch einmal  den "Miesepeter"  :devil:  ...

... bei allem Drängen und Träumen vom Job im Ausland/Spanien ... vergisst bitte nicht die unschätzbaren Vorzüge unseres dtsch. Sozial-/Rentensystems ... auch ihr kommt irgendwann mal ins Rentenalter und erwartet  sicherlich eine Rente, von der man leben kann ...

... und die "Schreibenden" hier, die noch in Spanien in Lohn und Brot stehen, habt ihr euch schon mal über eure Zukunft im "letzten Lebensabschnitt" Gedanken gemacht?? ... und über das, was euch dann erwartet ... oder wollt ihr weiterträumen ?? ...
... und, Spaniens Rentenempfänger sehen da schon sehr "alt" aus ... und bei den niedrigen Gehältern wird's mit Sicherheit zukünftig nicht besser ...
>> hier hört aller spätestens der Spass auf mit seiner Zukunft zu spielen ... Abenteuerlust hin oder her ..

Dagegen, wer in D einen gut bezahlten Job hat, der auch relativ hohe und regelmäßige Beiträge an die RV sicher stellen kann - möglichst ohne Fehlzeiten - lässt da doch zumindest nach 40+ "Einzahl"jahren eine akzeptable Rente erwarten ... und mit etwas "Eigenvorsorge" wird dann noch das "Sahnehäubchen" drauf gemacht ...

Tipp: lasst euch doch einmal von einem "Renten"fachmann "hochrechnen", was ihr unter den jetzt und heute gegebenen "Umständen" als zukünftige Rente - bei etwa gleichen Voraussetzungen - zu erwarten habt ... euer Gesicht möchte ich dann sehen ...
... meinen ersten "Rentenkassensturz" hab' ich bereits mit 45 gemacht ... und dann "Gas gegeben" und einen selbst errechneten "Rentenfahrplan" erstellt und entsprechend "agiert" ... Ergebnis: mit 60 bin ich dann mit dieser Summe auf 20€ genau in Rente gegangen - und das vor genannte "Sahnehäubchen" gibt mir heute den finanziellen Freiraum zwischen Spanien u. Deutschland zu pendeln ...

... und glaubt mir, ich weiß, wo von ich schreibe ... und ich geniesse jetzt völlig entspannt Spaniens Vorzüge ... nach einer mehr als 25-jährigen "span. Einarbeitungszeit" in den Urlauben hier ...

... abschließend dazu noch 'ne simple Lebenserfahrung: "Die Suppe, die ich mir "einbrocke", muss ich dann (leider) am Ende auch selber "auslöffeln" ... :nerves:

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Dagegen, wer in D einen gut bezahlten Job hat, der auch relativ hohe und regelmäßige Beiträge an die RV sicher stellen kann - möglichst ohne Fehlzeiten - lässt da doch zumindest nach 40+ "Einzahl"jahren eine akzeptable Rente erwarten ... und mit etwas "Eigenvorsorge" wird dann noch das "Sahnehäubchen" drauf gemacht ...

Das sind aber auch viele Wenns und Vielleichts, die nicht nur für viele deutsche Hausfrauen zu einem Rentenalbtraum werden. Wer einen guten Job hat und sich nicht dumm anstelltt, wird sowohl in Spanien wie auch in Deutschland gut leben, auch im Rentenalter. Wer jedoch keinen guten Job hatte und dadurch bedingt auch noch öfters mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen hatte, der wird sich in beiden Ländern als Rentner umsehen müssen. Ich kenne hier in Deutschland genug Rentner die nebenbei arbeiten und das nicht, weil ihnen langweilig ist. Und da will ich erst gar nicht sehen, wie es den Rentnern von morgen ergeht.

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Joaquín, abgesehen davon, sollte man sich doch nicht von "Sol y Playa" zu einem z.Zt. kaum kalkulierbares Abenteuer verleiten lassen, zumal - da wir ja bisher zu den Sprachkenntnissen noch gar nichts gelesen haben - die Voraussetzungen wahrscheinlich deswegen nicht gerade die besten sind ...

... und, wie fest zu stellen ist, die besserbezahlten Jobs nicht unmittelbar in Strandnähe zu finden sind ... andererseits wird man doch schnell wieder "nüchtern" wenn man im Hochsommer in 'ner Innenstadt weiter im Landesinneren durchaus Tagestemperaturen von 40° und mehr ertragen muss ... hier hört ja wohl der Spass auf ... mir haben mal vor zig Jahren 14 Tage Anfang Juli in einem nicht klimatisierten Madrider Planungsbüro schon den "Schneid" abgekauft ... sooo etwas muss ich nicht dauerhaft haben ... mal ein wenig zum Thema spanischer Büroalltag im Sommer und die "rosarote" Vorstellung zum span. Arbeitsleben ... aber, wenn man Glück hat, gibt's ja vielleicht 'ne Klimaanlage ...

... so, aber jetzt gibt's mal 'ne "volle Breitseite" an Infos, die sich unsere Abenteurerin mal zu Gemüte führen kann ... dann ist sie vielleicht in der Lage präzisere Fragen zu stellen, denn diese Info-HP der "Diputación Alicante" >> in Deutsch ... breitet einen kompletten "Info-Teppich" - zumindest für die Provinz Alicante - für die speziellen Kernfragen eines Einreisewilligen aus ...

http://www.ciudadanosextranjeros.es/publicaciones.php?lang=de

... mal sehen, was noch an Fragen kommen ...

bearbeitet von baufred

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Gast Annalena

Da die Userin ja auch schon in einem anderen Forum Fragen stellte, die nicht zu ihrer Zufriedenheit beantwortet wurden und sie hier noch mal mehr an negativer Info bekam, wird sie sich wohl nicht mehr melden.

Einerseits wollen diese Auswanderungswilligen User Kontakt zu Deutschen, weil sie nicht spanisch sprechen. Andererseits wollen sie aber keine negativen Erfahrungen hören.

Wer in der heutigen Zeit nach Spanien auswandert, sollte nicht nur die Sprache beherrschen.

Entweder hat man einen unbefristeten Arbeitsvertrag, ist Rentner oder Privatier......

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Joaquín, abgesehen davon, sollte man sich doch nicht von "Sol y Playa" zu einem z.Zt. kaum kalkulierbares Abenteuer verleiten lassen, zumal - da wir ja bisher zu den Sprachkenntnissen noch gar nichts gelesen haben - die Voraussetzungen wahrscheinlich deswegen nicht gerade die besten sind ...

Keine Frage, wie ich selbst schon zuvor bezüglich dem Blickwinkel Urlaub und Alltag schrieb. Mir ging es nur um die Rentensituation/Rentendasein und da weiß ich nicht, ob Deutschland wirklich soooo viel besser ist als Spanien.

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Gast Annalena

Nein. Die Rentensituation in Deutschland ist jetzt schon schlimm. 

Und es wird noch viel schlimmer. Unsere Kinder landen alle mal in der Altersarmut, wenn sie nicht in jungen Jahren auf alles mögliche verzichten und fürs Alter sparen.

Die können sich dann aussuchen, ob sie jetzt in jungen Jahren sparsam und ohne Luxus leben wollen, oder im Alter.

Es gibt extrem viele alte Menschen, die jetzt schon kaum noch satt zu essen haben, geschweige denn jeden Tag heizen können.

Da es in Deutschland diesen Familienzusammenhalt, wie in Spanien nicht gibt, sieht es hier viel schlechter aus.

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... und die "Schreibenden" hier, die noch in Spanien in Lohn und Brot stehen, habt ihr euch schon mal über eure Zukunft im "letzten Lebensabschnitt" Gedanken gemacht?? ... und über das, was euch dann erwartet ... oder wollt ihr weiterträumen ?? ...

... und, Spaniens Rentenempfänger sehen da schon sehr "alt" aus ... und bei den niedrigen Gehältern wird's mit Sicherheit zukünftig nicht besser ...

>> hier hört aller spätestens der Spass auf mit seiner Zukunft zu spielen ... Abenteuerlust hin oder her ..

 

Ich fühl mich somit angesprochen…

Bei deinem Tipp rollen sich bei mir die Fussnägel hoch. Du meinst doch nicht wirklich, dass ich mit gleichen Bedingungen wie du in Rente gehen werde?

Bis dahin ändert sich das Gesetz noch oft genug zu meinen Ungunsten.

Dagegen sähe es nach heutiger Sicht noch gut aus. Ich habe übrigens bereits 11 Jahre 9 Tage 24 Tage in das spanische Rentensystem eingezahlt, habe gerade online nachgeguckt. Wenn ich noch die Zeiten inkl. Ausbildungszeiten aus Deutschland rechne habe ich bereits Anrechungszeiten + 15 Jahre zusammen. Und 25 Jahre, die hier zur Berechnung der Höhe angerechnet werden kommen voraussichtlich noch. Da fallen meine 2 Jahre Selbstfindungsauszeit nicht zu sehr ins Gewicht ;). Gehalt ist immer relativ, ich verdiene mehr als meine Mutter zuletzt in Deutschland als Führungskraft in einer leider schlecht bezahlten Branche. Die hat sich auch mal die Rente ausrechnen lassen und vom Leben am Meer als Rentnerin geträumt, aber dazu ist sie nie gekommen, mit Mitte 50 war das Leben vorbei, aber davor hat sie eifrig ins Rentensystem eingezahlt.

Und Zukunft ist bei mir nicht die Rente, das ist für mich das Anfang vom Ende, sorry, aber es ist schön, wenn man seine Rente geniessen kann, darauf kann sich die Generation nach dir so oder so nicht verlassen, egal ob sie 40 Jahre und lückenlos arbeitet und egal ob Spanien oder Deutschland.

Da mache ich mir eher Gedanken um die 450 EUR Minijobs-Hausfrauen. Wegen Mutterschaftszeiten habe ich keinerlei Lücke.

Es stören mich hier ganz andere Dinge als du sie beschreibst. Man kann nicht alles auf sich beziehen.

... und, wie fest zu stellen ist, die besserbezahlten Jobs nicht unmittelbar in Strandnähe zu finden sind ... andererseits wird man doch schnell wieder "nüchtern" wenn man im Hochsommer in 'ner Innenstadt weiter im Landesinneren durchaus Tagestemperaturen von 40° und mehr ertragen muss ... hier hört ja wohl der Spass auf ... mir haben mal vor zig Jahren 14 Tage Anfang Juli in einem nicht klimatisierten Madrider Planungsbüro schon den "Schneid" abgekauft ... sooo etwas muss ich nicht dauerhaft haben ... mal ein wenig zum Thema spanischer Büroalltag im Sommer und die "rosarote" Vorstellung zum span. Arbeitsleben ... aber, wenn man Glück hat, gibt's ja vielleicht 'ne Klimaanlage ...

 

Noch dazu bist du nicht auf den neuesten Stand.

Spanien ist nicht Alicante oder Madrid bzw. Spanien ist nicht gleich Spanien.  Am Ballermann werde ich wohl weniger einen seriösen Job finden als in Ballungsgebieten. Ich selbst arbeite keinen Kilometer vom Strand weg in einer ziemlich trockenen Branche…Und ich habe hier noch kein Büro ohne Klimanlage erlebt, deine Erfahrung muss schon sehr lange her sein. Mir frieren hier teilweise die Füsse ab…Wie gesagt in 11 Jahren 9 Monaten und 24 Tagen ;).

Ansonsten bereue ich ganz sicher keine meine abenteuerlichen Aktionen auch nicht die ins andere Ausland. Habe auch teilweise vom Arbeitgeber in andere Länder entsandt gearbeitet oder auch mal was ganz anderes gemacht. Kann ich nur empfehlen und wenn es nur ist, damit man weiss, wie gut man es zu Hause hat oder um über den Tellerrand zu schauen. Generell finde ich sollte man nicht über andere verurteilen, deren Details man nicht kennt ;).

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... und über die Äußerungen zu meiner Person und meinen Einstellungen/Kommentaren verkneife ich mir mal ein "mildes" Grinsen  :cool: ... hier soll nichts und niemand kritisiert werden ... aber vielleicht denkt der Eine oder die Andere mal über seine/ihre Erwartungshaltung zu einigen Fakten des Lebens nach ... denn die Jahre sind schneller rum als man vielleicht ahnt und erwartet ...

Joaquín, ob man die dtsch. und span. RV in den "Endergebnissen" nach jeweils gleichem Berufsleben vergleichen kann, lassen wir mal offen ... dazu müsste man mal in 2..3  "Lebenseinkommenleveln" Vergleichsberechnungen in beiden Systemen anstellen ... ist mir aber der Zeitaufwand für ein "Grundlagenstudium" nicht wert .. obwohl ich die dtsch. Berechnungsweise bereits in Tabellenform vorliegen habe > seinerzeit anhand der Berechnunsvorgaben der DRV in Excel für meine eigene "Hochrechnung" erstellt ...

...aber allein schon der Unterschied der Gehälter in D und Sp. bei gleichem Ausbildungsstand und Berufserfahrung wird sich im Ergebnis, wenn sich die Berechnungsmethoden ähnlich sind, doch schon erheblich unterscheiden, dazu nachstehend der Link zu einer sehr anschauliche HP, um zu vergleichen, wo man im span. Landesdurchnitt der entsprechenden Berufsgruppe denn so steht:
http://www.tusalario.es/main/salario/comparatusalario
... kann ma ja auch mal zu einem Vergleich mit seinem dtsch. Gehalt nutzen :angel:  ...

... und, mal sehen, ob sich bei der Fragestellerin schon die "Phase der Ernüchterung" eingestellt hat ... es ist so verdächtig still geworden ...

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Joaquín, ob man die dtsch. und span. RV in den "Endergebnissen" nach jeweils gleichem Berufsleben vergleichen kann, lassen wir mal offen ... dazu müsste man mal in 2..3 "Lebenseinkommenleveln" Vergleichsberechnungen in beiden Systemen anstellen ... ist mir aber der Zeitaufwand für ein "Grundlagenstudium" nicht wert .. obwohl ich die dtsch. Berechnungsweise bereits in Tabellenform vorliegen habe > seinerzeit anhand der Berechnunsvorgaben der DRV in Excel für meine eigene "Hochrechnung" erstellt ...

...aber allein schon der Unterschied der Gehälter in D und Sp. bei gleichem Ausbildungsstand und Berufserfahrung wird sich im Ergebnis, wenn sich die Berechnungsmethoden ähnlich sind, doch schon erheblich unterscheiden

Dann sollte man aber auch so fair sein und die Lebenshaltungskosten, Unterstützung für Rentner usw., mit in die Bilanz einbeziehen. Die Krise hat hier einen enormen Einschnitt gemacht, aber viele der heutigen Rentner in Spanien besitzen mindestens eine Eigentumswohnung und nicht selten noch eine Finka nebst Haus. In Deutschland haben die wenigsten Rentner eine Wohnung oder gar Haus. Wie gesagt, diese Situation wird sich nun in Spanien anders gestalten.

Dann gibt es glaube ich mehr Vergünstigungen für Rentner in Spanien als in Deutschland, wie zum Beispiel vergünstigtes Bahnfahren und das wo die Bahn in Spanien ohnehin preiswerter ist. Ist man Autofahrer, kommt man in Spanien auch günstiger weg.

Ich kenne nicht alle Details, welche das Rentnerleben in beiden Länder betrifft, aber nur die direkten Einkünfte gegeneinander zu halten, ist weniger als die halbe Wahrheit. In Ländern wie der Schweitz sind die Löhne viel höher, die täglichen Güter usw. sind dort aber auch in der Regel teurer. In Ländern wie Skandinavien hat man hohe Abgaben, dafür sind andere Dinge/Dienste dort viel günstiger.

Ich will damit nur ausdrücken, dass der Faktor Lohn/Rente, nur eine von mehreren Variablen in der Gleichung Lebensstandard ist und diese fällt für jedes Land und Individuum, dann doch anders aus.

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Tja und bei mir mit eigener Firma wo man einige Jahre mindestens auf RV Einzahlungen verzichtet weil man jeden Euro investieren oder drei mal umdrehen muss, sieht das Ganze dann noch viel schlimmer aus - egal in welchem Land. Das wird dann doch zu nem Glücksspiel - die erste, zweite oder spätestens dritte Firma muss unbedingt was werden damit man genug Vermögen hat um ohne Rente auszukommen. Sonst hat man aber zumindest in Deutschland ja immer noch HartzIV...

Falls jemand Lust hat an einer meiner aktuellen Firmen teil zu haben: https://www.seedmatch.de/startups/edicted:D Damit werde ich bestimmt reich *hoff*

Meine Bank meinte, ich müsste von jetzt bis 67 Jahre jeden Monat 500€ ins Rürup System einzahlen um im Alter meinen Lebensstandard (der nicht toll ist ^^) zu halten -> und wenn ich zu früh sterbe, dann ist das Ganze Geld verloren. Das Geld investiere ich lieber in meine Firmen oder auch in die Aus- und Weiterbildung meiner Frau und später Kinder.

Und ja - ich hoffe in einem Jahr schön auf meiner schattigen Veranda in Spanien zu sitzen und mit meinem Laptop die Millionen zu verdienen - zumindest weiterhin das Gehalt mit dem meine Familie leben kann :D

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Moin, da hab ich doch glatt ein interessantes Thema verpasst.

Das Thema Rente wird bei den Auswanderern wirklich unterschätzt.

als gewissenhafter Kaufmann habe ich meine Auslandszeiten bereits mit der deutschen Rentenversicherung abgeklärt. ingesamt bekomme ich nunmehr

3 kleine EU Auslandsrenten, die deutsche, und zwei kleine Betriebsrenten aus dem Ausland.

Alles nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist.

Wer zurück aus einem EU Land kommt sollte die Auslandstätigkeiten schnellstmöglich der Deutschen Rentenversicherung melden.

Die rechnen die Auslandszeit (sofern man dort Rentenbeiträge gezahlkt hat) nämlich auf die Deutsche Rente an (hat z.B Auswirkung auf die vorgezogenen Rente mit 63, z.B).

Die Kommunikation der Deutschen Rentenversicherung und den südländischen Rentenversicherungen ist sicherlich nicht so gut mit mittel- oder nordeurop. EU Ländern (Kommentar des Rentenberarters :o

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Kurtchen, danke, dass du das ansprichst.

Dass die Zeiten anerkannt werden, weiss ich natürlich, nur verstehe ich dann das mit den zwei Renten nicht. Wie werden die denn berechnet?

Gehen wir mal davon aus, ich habe z.B. 5 Jahre in Deutschland und 35 Jahre in Spanien voll, wie wird das dann berechnet. Ich verstehe die Logik wie z.B.

die deutschen Zeiten in Spanien anerkennen lassen, also dass man 40 Jahre voll hat, aber es werden dann eh nur die letzten 25 Jahre wegen der Höhe berücksichtigt (derzeitige Regel).

Aber anscheinend geht das so nicht, oder doch? Wenn man dann noch ne deutsche Rente kriegt?!


Ach so, und wegen Kommunikation. Mein letzter deutscher Rentenbescheid ist fast leer. Da taucht dann ein Ferienjob auf und ne Nebenbeschäftigung auf Lohnsteuerkarte. Ich solle doch die anderen Zeiten mitteilen. Hier gucke ich online rein, steht das klar und deutlich lückenlos aufgelistet. Verstehe ich nicht, warum das denen nicht automatisch vermittelt wurde..klappt sogar hier...

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Moin Marie,

also das ist so:

In D hast Du nur einen Rentenanspruch wenn Du 10 Jahre (nagelt mich nicht fest) in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlst hast.

hast Du also nur 7 Jahre eingezahlt - Keine deutsche Rente, da die Mindestzeit nicht eingehalten wurde. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob es inzwischen von 10 verändert wurde. ich habe gerade was von 5 Jahren gelesen.

gehen wir besser so vor:

2 Jahre in D gearbeitet, sonst nirgendwo.  KEIN Rentenanspruch in D.

2 Jahre in D und z.B 30 Jahre in Spanien ?

Dann bekommst Du den deutschen rentenanspruch aus 2 Jahren, die 30 Jahre in Spanien werden in D als sogenannte Wartezeit angerechnet( so wie KIndererziehungszeiten angerechnet werden), z.B).Die 30 Jahre sind also begünstigend für die deutsche Rente. DIe Beiträge aus den 2 jahren sind nicht verloren.

Gleichzeitig bekommst Du aus der spanischen Rentenversicherung ein spanische Rente, und hier wird die Zeit aus D genauso angerechnet.

Ergebenis: zwei Renten, beide Rentenversicherungen tauschen sich aus. Ist eine EU Regelung. Diese Regelung gilt aber auch für Länder mit denen ein

Sozialversicherungsabkommen besteht. Z.B. Schweiz, USA: Chile etc.

Du solltest also die spanischen Rentenversicherungszeiten der Deutschen Rentenversicherung mitteilen. Wenn Sie nichts wissen machen sie auch nichts.

Sie prüfen aber grundsätzlich die Leerzeiten und schreiben die Bundesbürger dazu an. Dann muß man Dokumente vorlegen und sie schreiben die ausländische Rentenversicherungen an.

Das beste ist hier: das was Du von der spanischen Rentenversicherung hast.   Natürlich wollen sie es beglaubigt (Rentenberatungsstellen machen das, ggf. auch unsere ausländischen Rentenberater die Mal auf Rentenberatungstour sind (meinstens Brüssel oder Mallorca).

Soweit klar ? :)

Generell: bei den meisten Auswanderern wird dieses Thema gewaltig unterschätzt. Meistens ist man ja auch noch jünger :)

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ich bekomme aus deutschland und england rente und lebe in spanien etwas guenstiger als in deutschland.zu janett:soll sie ihre koffer packen und in spanien eigene erfahrungen sammeln-mehr moechte ich dazu nicht schreiben

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Danke Kurtchen, eine doofe Frage hätte ich noch. Wenn man das in beiden Ländern angerechnet bekommt als Zeiten, die berechnet sich dann die Höhe? Kann ja nicht zwei komplette Renten bekommen?! Hier heisst es, bis zum Jahr tal (da bin ich längst noch nicht in Rente) werden dann die letzten 25 Jahre als Durchschnitt für die Berechnung der Höhe genommen. Zahlt dann die Spanische 85% aus und die Deutsche 15% oder so? Danke nochmal.

Die Fehlzeiten bei der dt. Rentenversicherung ist ein Arbeitgeber und Konzern in Deutschland bei dem ich einen Festvertrag hatte und da war ich immerhin drei Jahre. Das wundert mich schon, dass die die Info nicht haben. Wenn man die spanischen Jahre beglaubigen muss, warte ich noch ein paar Jährchen mit den Jahren einreichen ;)...

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Hallo Marie,

doch, die bekommst eine deutsche Rente und eine spanische Rente.Basierung auf den Beiträgen die Du in den Ländern gezahlt hast.

Die Anrechenbarkeit bezieht sich nur auf die Anwartschaftszeit, nicht monetär.

In dem EU Land wo Du die Rente einreichst wird alles geklärt. Die spanische Rentenversicherung wird also deine Zeiten in denen Du nicht in Spanien beschäftigt warst,

klären müssen. Dieses geht viel schneller wenn Du dir die deutschen Beschäftigungszeiten von der Deutschen Rentenversicherung bestätigen lässt und dieses dann

der spanischen Rentenversicherung mitteilst.

Wenn diese Prüfungen erst bei der Renteneinreichung passieren, dann kannst Du lange warten bis die beiden Rentenversicherungen sich ausgetauscht haben.

Bei mir ist es so: ich bekomme vier Staatsrenten. Die Auslandszeiten habe ich mir von den ausländischen Rentenversicherungen bestätigen lassen, dann bin ich zur Rentenberatungsstelle in Deutschland. Diese haben es beglaubigt  und nach Berlin gesendet.

Nach 1,5 Jahren habe ich es nun schwarz auf auf Weiss: die rentenversicherungspflichtigen Zeiten im EU Ausland stehen bei der Deutschen Rentenversicherung als

Auslandszeit drinnen. Dieses erhöht die deutsche Rente nicht, aber die Wartezeit (ich kann also mit 63 in Rente gehen, wäre ich nicht Freiberufler).

Zusätzlich bekomme ich die ausländischen Renten, hier habe ich mittlerweile auch drei Rentenhochrechnungen aus drei EU Staaten.

Also: du musst Deine Rentenversicherungszeiten unbedingt klären, dann bekommst Du auch anteilig eine Rente aus Deutschland wenn Du die Rente in Spanien beantragst,

EU Recht,

am besten Du schreibst Mal die DRV dazu an beziehungsweise nutzt Deinen nächsten Aufenthalt in D für diese Klärung.

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Es lebt sich sehr entspannt hier. Das Gesundheitssystem ist sehr gut. Krankenversichern muss man sich wie in Deutschland auch.

Hallo Corinna,

bin neu auf Spanien-Treff.

Mein Mann und ich haben vor, nächstes Jahr, vorerst einmal für ein Jahr in Spanien zu leben. Wir sind ab Ende des Jahres im Ruhestand.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht, als Du Dich für diesen Schritt entschieden hast?

Bin Dankbar für jeden Tip.

Fliege im November nach Alicante um mit einigen Immobilienmakler kontakt aufzunehmen.

Freue mich auf jede Antwort.

Grüßle aus dem Schwabenland

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Heute nach drei Jahren kann ich sagen, dass dieser Schritt richtig war. Erst gestern hatte ich wieder so ein Erlebnis. Mein Mann ( Pflegestufe 3) hatte Zahnersatz verbogen. Ohne Termin zum Zahnarzt. Im Rollstuhl. Der Zahnarzt selbst hat ihn dreimal umgesetzt, die Zähne repariert und wollte gar nichts dafür nehmen. So hilfsbereit sind die Menschen hier. Man muss sich nur integrieren, dann kann man hier sehr glücklich leben.

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Heute nach drei Jahren kann ich sagen, dass dieser Schritt richtig war. Erst gestern hatte ich wieder so ein Erlebnis. Mein Mann ( Pflegestufe 3) hatte Zahnersatz verbogen. Ohne Termin zum Zahnarzt. Im Rollstuhl. Der Zahnarzt selbst hat ihn dreimal umgesetzt, die Zähne repariert und wollte gar nichts dafür nehmen. So hilfsbereit sind die Menschen hier. Man muss sich nur integrieren, dann kann man hier sehr glücklich leben.

Hi liebe Corinna,

wo in Spanien lebst Du??

Hab mehrfach versucht mich anzumelden nur klappt es offenbar nicht so einfach. Benutzernahme und Passwort waren korrekt. 

Hoffe über facebook klappt es nun besser

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