Barbara Valencia

Sind Politiker... unwissend, dumm, oder einfach nur Menschen!?

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Nun stehen wir heute Alle mehr, oder wenig dumm rum... 

was wird aus Griechenland, was wird aus der EU, was wird aus dem Euro ...?!

Da mich die Sache mit Griechenland sehr beschäftigt, versuche ich da gerade sehr auf dem Laufenden zu sein,

was mir aber bei den ganzen Sendungen und Infos immer wieder begegnet, ist die 

UNFASSBARE  Unwissenheit, wie die Politiker ,  mit dieser ganzen Sache von Anfang an umgeht..!

Konnte  man einem Land, wie Griechenland überhaupt Kredite in den letzten Jahren geben UND warum...?!

Warum verhandelt man 5 bis 6 Monate mit einer Regierung, die mir vorkommt wie aus dem  Kindergarten, oder wie  in der Pubertät 

in reinster Form...?!

Konnten die Politiker unseres Europas nicht über den Tellerrand schauen, das die Milliarden einfach weg sind...?!

Wie konnte man eine Eu formen, aus dem man nicht austreten kann, oder aus dem am auch wieder entlassen werden kann, 

wenn man sich nicht an die Spielregeln hält....?!

Wenn ein Unternehmen seit Jahren,  IRGEND EINS , in der Eu so " schlappig " geführt würde,  wie wir hier, aus Brüssel...was wäre dann...?!

Frage, wie sieht die Zukunft von Europa / Deutschland und Spanien... in 2 Wochen aus....?!

Ihr merkt ich bin echt sauer, was da gerade geschieht und irgendwo muss ich mir mal Luft machen...  :devil:  :devil:  :devil:

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Man muß hier Mal auf dem Unterschied achten:

WIll ein 'kleiner' EU Bürger einen Kredit für die Unternehmsgründung beantragen, benotigt er einen Business Plan mit 30 bis 70 Seiten. Die geplanten Einnahmen und Kosten müssen

für 5 Jahre geplant werden. Alles muß plausibel erläutert werden.

Die dertzeitige griechische Regierung hat in der Regel 3 Seiten gehabt, mehr war den Neo-Kommunisten Ihr Land nicht wert und/oder  was auch möglich ist, sie waren mit so

einer Aufgabe überfordert.

Podemos=Syriza=Venezuela    die neue Troika.

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Aus meiner Sicht der Dinge, muss EUROPA  und die Regeln dazu dringend neue renoviert werden, 

so steuern wir unweigerlich in eine ständige Notlage, mal ist es das eine Land, mal das andere. 

Sicher haben schon einige weiter denkende Köpfe etwas in der Schublade,

...wie Europa light mit zwei" unterschiedlichen Blöcken" ..von Europa, oder eben ein Europa mit verschiedenen 

Euro  Geld Systemen, 

Die Politiker in Brüssel sind immer nur mit Krise hier und Krise da beschäftigt, 

so das sie Ihrer Aufgabe der Gestaltung von Europa nicht mehr nach kommen können. 

Der Abschluss von Gestern verschafft den Machern von Europa Zeit, das ist der einzige Zugewinn, 

Herr Tsipras wird die Bedingungen die mit den neuen Geld einhergehen, nur wenig, oder gar nicht umsetzten, 

das ist allen Politiker beim Abschluss klar gewesen, aber anderer seits können Sie die Griechen auch nicht einfach 

dem  selbst gewählten Schicksal über lassen, das gibt eine Humanitäre Katastrophe ,... darauf setzen sich Unruhen fest, 

darauf Kämpfe und darauf .....

....kommt die Unruhe ein Land weiter... wir müssen sicher Solidarität über.... aber 

was  jetzt die Politiker schnellsten nachholen müssen, sind massive REFORMEN  der Eu Gesetzgebungen, 

so wie das Euro Geldsystem neu durchdenken. 

Anderer, neuer Regeln für die Eu müssen her, auf Dauer machen das England , Portugal und Finnland und viele andere Länder nicht mehr mit,

und dann ist die Einmütigkeit nicht mehr ver- handelbar... , denn es ist nicht ein gemeinsamer Beschluss aus Überzeugung... nein 

hier wurde das kleiner Übel gewählt... der Zugewinn ist Zeit.... nun hoffe ich sehr, unsere Politiker nutzen diese Zeit.... bis Griechenland 

wieder vor der Tür steht.... und das nächste Paket haben will.... den SIE werden es sooooo sicher nicht schaffen, 

der Wille des Griechischen Volk zur Veränderung ist noch lange nicht da, 

es wird ein Feindbild... Merkel ist an ALLEM Schuld... geschürt ... daraus entsteht Hass, daraus Wut... und die wird sich entladen...!

Hoffnung habe ich noch.... wenn WIR was daraus lernen...wir Bürgen von Europa werden irgendwann nicht mehr hinter Europa stehen!

Dann ist der Traum, Länder OHNE Krieg zu vereinen und friedlich mit einander zu leben vorbei, die Grenzen werden wieder kommen, 

die Freiheit, die wir durch einige Jahre  Europa hatten,

wird Geschichte sein und wir werden mit Scham unseren Enkelkindern 

erzählen müssen, das wir, die Bürger und die Politiker, diese Projekt nicht geschafft haben und aufgegeben haben... :o

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Das Griechenland Projekt belastet seit Monaten die Ressourcen der anderen Länder.

Andere globale Probleme, z.B die massiven Flüchtlingsprobleme, geraten in den Hintergrund.

Die Basis von Podemos hat gestern übrigens ein Referndum für Spaniens Austritt aus dem Euro vorgeschlagen.

bearbeitet von Kurtchen

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@Kurtchen .... ich bin von Deiner Polemik und Naivität schon ab und an beeindruckt - sorry, aber das musste ich einfach mal los werden!

Zu Griechenland ....

Grundsätzliche Frage:

War überhaupt die EU und insbesondere Deutschland seit dem Sieg von Syriza bereit, den Griechen wirklich zu helfen?

Ich denke nein!!!!

Und die Unerfahrenheit von Tsipras spielte den alten Hasen förmlich den Ball zu.

Fakt ist natürlich, dass Griechenland unter den damaligen Umständen nie in die EU gedurft hätte.

ABER .... dann hätte Deutschland und ebenso einige andere Länder dies ebenso nie gedurft.

Ich finde es sehr traurig, wenn die Unfähigkeit einzelner Politiker auf die gesamte Bevölkerung eines Landes preojeziert wird.

Das wäre genauso, als wenn man alle Deutschen als Ausländerfeinde und Nazis über einen Kamm scheeren würde!

Was ist daran so schlimm, dass eine linke Regierung den bisherigen Kurs eines Landes in Frage stellt bzw. sich gegen die weiteren Sparmaßnahmen wehrt, weil sie erkannt hat, dass das Land seit Einführung der Sparmaßnahmen immer noch mehr in Schieflage geraten ist.

Warum gab man Tsipras nie eine reale Chance? Etwa weil er Sozialist ist und weil er den Kurs ändern wollte und in Folge dessen eventuell die wahren Schuldigen zur Verantwortung gezogen worden wären?

Schaut Euch Spanien an!

Und Rajoy dieser Oberdepp behauptet doch ernsthaft, dass es mit der spanischen Wirtschaft wieder begauf geht!

Den Einzigen, welchen es besser geht, sind die Banken!

Mehr Steuereinnahmen, worauf sich Rajoy ja gerne bezieht, resultieren nicht unbedingt von einer wachsenden Wirtschaft, sondern können zum Beispiel auch daher resultieren, dass mittels schärferer Strafen für Steuerhinterziehung mehr Bürger eine ordentliche Steuererklärung machen und aus Angst vor den drakonischen Strafen auf "dinero b" verzichten. Mit Wachstum hat dies allerdings nichts zu tun!

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Moin,

die gute Meldung heute Morgen ist das Podemos in Wählerumfragen abgestürzt ist, auf 15 Prozent während die PSOE (26 Prozent) und die PP bei fast 30 Prozent liegt.

Bei Rayoy liegt das meines Erachtens daran das er sich auf nun einmal gegen die Sparpolitik der Kanzlerin gewendet hat, eine Kehrtwendung um 180 Grad. Damit ist er kein zuverlässiger Partner mehr für den Norden.

In Bezug auf Griechenland hingegen schließe ich mich der Meinung unserer Nachbarländer aus der Mitte und dem Norden Europas an, und ganz besonders der Meinung von Herrn Schäuble, der meines Erachtens das Bundesverdienstkreuz erster Klasse bekommen sollte, denn er hat verdammt gute Arbeit geleistet. :)

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zum Beitrag von ...

insomnia...# 6 

"Warum gab man Tsipras nie eine reale Chance? Etwa weil er Sozialist ist und weil er den Kurs ändern wollte und in Folge dessen eventuell die wahren Schuldigen zur Verantwortung gezogen worden wären?"

....aus meiner Sicht der Dinge lag es nicht an dem Sozialisten Tsipras, der ja von einigen Sozialisten in Brüssel wirklich gut empfangen wurde, 

sondern an der etwas ausgefallenen Art von  Herr Finanz - Minister.. Varoufakis...es gibt Umgangsregeln, die er einfach nicht eingehalten hat, 

die Tendenz zur Überheblichkeit.. liegt wohl in seiner Biographie...

aber in einem Interview hat er eigene Fehler eingeräumt...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-varoufakis-raeumt-im-cnn-interview-fehler-ein-a-1044559.html

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@ Barbara Valencia

Um auf Dein Eingangsposting einzugehen, was meinst du eigentlich mit: " ...Unfassbare Unwissenheit der Politiker".

Das erschliesst sich mir hier nicht.

Wäre die Frage nicht eher, was wäre denn die Alternative zu den Hilfspaketen?

 

Ich finde es richtig, dass die Geldgeber unnachgiebig auf Reformen bestehen, leider geht damit auch eine Erhöhung der Kosten für die vorwiegend arme Bevölkerung einher. Denn die notwendigen Reformen im Steuerwesen dauern zu lange um zu greifen und finanzielle Überschüsse zu erzeugen.

Meines Erachtens wären die Verhandlungen anders (besser für Griechenland) gelaufen, wenn die in einem Akt des guten Willens gleich zu Anfang im Jan/ Feb 2015 einen Teil des eigenen Regierungsprogrammes umgesetzt und die Kapitalflucht verhindert hätten und Änderungen der Steuerungerechtigkeiten gesetzlich auf  den Weg gebracht hätten.

Statt dessen wurden Spitzenpolitiker aus ganz Europa monatelang quer durch Europa geschickt mit Versprechungen die nur vorgeschoben, nicht für einen Moment ernst gemeint waren. Bis zum letzten Moment spekulierte die Regierung Griechenlands  die Angst vor dem Grexit könnte  die eigenen Forderungen doch noch realisierbar machen.

Als das am Ende der Verhandlungen nicht gelang, entschied sich Tsipras die Forderungen der Gläubiger zu erfüllen.

Es bleibt abzuwarten, ob er das wirklich ernst meint.

 

Tatsächlich hatte er vor, mit Hilfe der Linken Europas, die Euro Zone, zu einer Transferunion zu machen. Das wurde ganz klar in Strassburg im Europaparlament, wo Tsipras eingeladen war. Hat er das vorher noch verschlüsselt geäussert, hat er es dort klar ausgedrückt.  Alle LInken Europas gratulierten ihm zu seiner Strategie, allen voraus Iglesias von Podemus, aber auch die extremen Rechten wie Marine Le Pen, der die Aktionen der griechischen Linken in die Hände spielen, die europäische Gemeinschaft  zu zerstören.     

Nach der Entlassung von Varoufakis und der unnachgiebigen Haltung der Geldgber musste er dann nachgeben, wenn es nicht zum Grxit kommen sollte, denn das wollte Tsipras im Gegensatz zu einem Teil seiner eigenen Syriza Partei und Varoufakis, wohl nicht. Tsipras ist keineswegs unerfahren oder naiv, er ist politsch interessiert seit seiner KIndheit und politisch tätig seit seiner Teenagerzeit..

 

Die Handlungsfähigkeit deutscher und europäischer Politiker ist allerdings eingeschränkt. Zuviele Faktoren spielen eine Rolle.

Die eigenen Wähler, die Parlamente der EU und die Gesetze der Europäischen Gemeinschft grenzen ihre Möglichkeiten stark ein. Ich finde sie weder überfordert, noch uninformiert, noch naiv..

 

 

 

 

UNFASSBARE Unwissenheit, wie die Politiker , mit dieser ganzen Sache von Anfang an umgeht..!...

Weiterlesen auf: https://www.spanien-treff.de/forums/topic/5992-sind-politiker-unwissend-dumm-oder-einfach-nur-menschen/

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    • Von Barbara Valencia
      In diesem Thread möchte ich gerne einmal den Anstoß geben, um persönliche Erfahrungen und Berichte zu schreiben, 
      wie sich Spanien, im Laufe der Jahre verändert hat, was hat sich "verbessert" was hat sich " verschlechtert" oder einfach die ganz persönlichen Erfahrung im täglichem Leben. 
       
      Mir geht es darum, den Menschen, die sich für Spanien interessieren, eine Vielfalt an Informationen zu geben, die für das Leben hier wichtig sein könnten, 
      ob nun über Soziales, Natur und Umwelt, Politik, Arbeit und Familie und vieles Mehr...... es geht um den Erfahrungs-Schatz den einige hier schon gesammelt haben  und den Austausch zwischen den Menschen.
      **************************************************************************************************************************************************************************************************
      Dann fange ich mal an....
      Thema..... Orangen- Zwiebel- Preise 
      wir leben seit ca. 12 Jahren bei Valencia, hier ist die Orangenküste, die Costa Alzahar, oder auch wie ich gerne sage, die Küste, wo der Saft " Valensina" herkommt. 
      Wir haben hier viel Kontakt zu den Orangen und Gemüse Bauern und ich gehe oft mit unserem Hund durch den Campo und die Orangenfelder.
      Mir ist aufgefallen, das vor vielen Jahren, die Orangen in der Erntezeit, von Anfang Nov. bis April regelmäßig abgeerntet wurden, mit vielen LKWs und Orangenpflückern, das ist mit den Jahren immer wenige geworden, die Orangenfelder liegen zum Teil brach, einige werden nicht mehr bewässert, anderen jedoch sehr intensiv gepflegt, gedüngt und geschnitten, mit Pestiziden besprüht  ( die braucht man hier einfach, gegen die diversen Plagen, also nicht gleich negativ denken ) .  
      Nun habe ich letztes Jahr unseren Freund gefragt, der seit Jahrzehnten diverse Felder hat, was ist hier los...?
      Er sagte mit ganz einfach, es lohnt sich oft nicht mehr die Orangen abzuernten, da die Pflückkosten zu hoch sind, 
      die Cooperative ( sowas wie Raiffeisen)  nimmt zwar immer noch regelmäßig die Orangen ab, aber der KG Preis geht sehr nach unten.....darauf meine Frage...wie hoch den der KG Preis ist für die Orangen,
      ach, das willst nicht wissen, ich doch.... sag mal... haltet Euch fest....letztes Jahr bekam mein Freund.... pro KG = 0,30 € also 30 Cent...!!!!
      es können sich viele Bauern nicht mehr die  Pflück-Kosten leisten und lassen die Felder brach liegen. 
       
      Was zahlt Ihr in Deutschland für das KG... fragte er mich...upps...das ist sicher so bei 1,70 € / kg...
      nun die Frage... was läuft hier falsch......??
       
      Bei den Zwiebeln ist das dieses Jahr noch schlimmer, ein anderer Bauer, der es nebenberuflich als Bauer macht, ist normal bei der Polizei, aber auch dort wurden durch die Krise 20% des Gehalts gekürzt und er möchte das seine beiden Söhne eine gute Ausbildung bekommen, hat ein Feld mit Hunderten von KG Zwiebeln NICHT abgeerntet, weil der Marktpreis  20 Cent ist, dafür stellt er sich jetzt nicht bei 30 C. Hitze hin und holt sie mit seiner Familie vom Feld....
      was läuft hier falsch...?!
       
    • Von Joaquin
      José María Gay de Liébana ist ein Mann Wirtschaftswissenschaftler, der so einiges auf diesem Gebiet aufzuweisen hat:
      Mehr dazu kann man hier lesen: ¿Quién es el economista José María Gay de Liébana?
      Und das was er zu sagen hat, ist durchaus hörenswert. Hier erst mal zum Reinschnuppern ein kurzer Ausschnitt:
      JOSÉ MARÍA GAY, el economista indignado
       
       
      Hier ein wenig mehr:
      XIX JORNADAS José María Gay
       
    • Von Joaquin
      Populismus, Nationalismus oder einfach nur kalkulierter Machtpoker? Katalonien wählt und zentraler Punkt bei vielen Wahlveranstaltungen ist immer wieder die nationale Unabhängigkeit der Katalanen von Spanien, die geforderte Abspaltung und ein eigener katalanischer Staat.
      Der Konflikt zwischen Barcelona (Katalonien) und Madrid hat Tradition und diese wird von vielen Katalanen gepflegt. Zwar hat sich die Welt in der Zwischenzeit weiter gedreht und Spanien ist nicht mehr das Land wie zu Francos Zeiten, aber Feindschaften hegt und pflegt man nur all zu gerne.
      Spanien ist Teil von Europa und hat in diesem Zusammenhang auch viel davon profitiert, auch Katalonien hat hier wirtschaftlich seinen Nutzen gezogen. Katalonien sieht sich zwar als Teil Europas, aber nicht als Teil Spaniens. Man weiß ja selbst, dass Katalonien ein großer wirtschaftlicher Player in Spanien ist und möchte diesen Vorteil für sich nutzen und ihn nicht mit dem Rest oder gar dem ärmeren Teilen Spaniens teilen. Ein Gedankenvorgang, den man durchaus auch in der deutschen Politik durchaus kennt. Da wird oft über den Länderfinanzausgleich gestritten und in Bayern betont man nur zu gerne, man sei ein Freistaat und auch dort gibt es Stimmen die sagen, man wäre alleine besser dran, als im Verbund Deutschland.
      Aber in Spanien denkt man oft in Regionen. Da sind die Regionen in vielen Bereichen autonomer, wie zum Beispiel mit ihren Sprachen, was das ganze für Spanien auch nicht viel leichter, aber halt einzigartiger macht. Auch dies hat seine Gründe in der Vergangenheit Spaniens und Katalonien ist nicht die einzige Region, welche sich nicht wirklich als zu Spanien gehörig sieht. Aber Katalonien kennzeichnet seine wirtschaftliche Stärke, Geld regiert die Welt, ist Macht und das möchte man nun ausspielen ohne dabei an die Folgen zu denken. Denn wie man weiß, nur Geld alleine, macht auch nicht glücklich und das gilt auch für Länder und Regionen.
      Ein Land ist ein Verbund von vielen Regionen, welche im Laufe der Geschichte durch Politik und Kriege zu einem Land definiert wurden. Und mit der Zeit wächst daraus ein Zusammengehörigkeitsgefühl, Verpflichtungen oder auch nicht. Selbiges gilt im Übrigen auch für Regionen selbst. Denn was sollte am Ende Barcelona davon abhalten, sich als wirtschaftlich, starke Stadt von Katalonien abzuspalten um das dort gut verdiente Geld lieber in die Renten der Bevölkerung Barcelonas zu investieren? Warum nicht das, was im Großen geht, auch am Ende im Kleinen praktizieren?
      Weil Verbunde viele Vorteile bringen, selbst für die vermeintlich Starken/Reichen. Als Menschen kennen wir das Prinzip einer Familie. Eine gut funktionierende Familie stärkt jeden, auch den Stärksten und vor allem auch auf Zeit, denn letztere wird oftmals außer Acht gelassen. Denn wer jetzt stark ist, muss es morgen nicht auch noch sein und ist am Ende auf die Hilfe der anderen angewiesen. Und selbst der Starke zieht oftmals seine Vorteile von den anderen und ist nur dadurch groß. Wir wissen es alle, in der Gruppe ist man stark und alleine ist man nur auf sich gestellt.
      Was Katalonien angeht, muss man sich auch klar machen, warum erst jetzt dieses nationale Begehren so plötzlich aufgetaucht ist. Vor allem kam es mit der Krise in Spanien einher und die äußerst straffen Sparvorlagen. Da die Krise in Spanien deutliche Spuren hinterlassen hat, fängt es dann auch mit der Solidarität an zu bröckeln. Dann bekommen Politiker Fuß, die recht einfach und leicht daher reden können, vom reichen Katalonien und dass man das erwirtschaftete Geld selbst viel gebrauchen können. Dass dieser Reichtum aber evtl. durch die engen Verknüpfungen mit dem Rest des Landes zustande gekommen ist und kommt, so etwas wird dann gerne verschwiegen.
      Aber es geht um Politik und da geht es um Macht, Geld und zielführend um mehr Autonomie für Katalonien. Dies ist sicherlich das langfristigere Ziel der Politik in Katalonien, aber ob dieses Spiel von Madrid mitgespielt wird, bleibt selbst nach einem Regierungswechsel in Madrid abzuwarten. Denn so etwas könnte Begehrlichkeiten bei den anderen Regionen wecken, die sich auch wenig Einfluss aus Madrid wünschen, aber halt nicht die wirtschaftliche Stärke von Katalonien besitzen.
      Im Übrigen darf man bei der wirtschaftlich starken Region Katalonien nicht vergessen, sie ist auch die am höchst verschuldete Region in Spanien. Wobei Schulden bei anhaltender, wirtschaftlicher Stärke kein Problem darstellen, außer es kriselt irgendwo ein wenig in der Region, dann kann sich das Blatt ganz schnell wenden.
    • Von Joaquin
      Extra natives Olivenöl gehört zu dem Besten was es gibt und das kommt nicht von ungefähr. Schon die alten Griechen wussten um die heilende Wirkung des Olivenöls. Auch heute wird Olivenöl nicht nur gegessen, sondern auch zur äußere Anwendung verwendet.
      Spanien gilt als größter Produzent von Olivenöl und dass kann jetzt schnell mal ganz schlimme Folgen haben. Denn das schlechte Wetter und die Larven einer Fliege namens Bactrocera oleae, haben zu erheblichen Ernteeinbusen bei der Olivenernte in Italien geführt. Die Larve ernährt sich vom Fruchtfleisch der Olive und hat dort, zusammen mit dem Wetter, zu einem Ernteverlußt von 35 Prozent geführt. In einigen Regionen Italiens ist die Olivenernte komplett ausgefallen. In Spanien, so schätzt der Internationalen Olivenöl-Rats IOOC, dass es nur die Hälfte der Ernte vom Vorjahr gibt.
      Da Italien nicht nur der zweitgrößte Olivenölproduzent der Welt nach Spanien ist, sondern auch erhebliche Mengen Olivenöl importiert und nun durch die magere Ernte die gesamte Nachfrage an Olivenöl gestiegen ist, fürchte man sich nun vor kriminellen Anbietern und Streckern. Von gepanschtem Olivenöl, Etikettenschwindel und auch von Oliven- und Olivenöl-Diebstahl ist nun die Rede.
      Relativieren sollte man hier aber den Ernteertrag aus diesem Jahr in Spanien. Zwar liegt die Ernte hier bei der Hälfte des Vorjahres, aber da man im Vorjahr eine Rekordernte hingelegt hat, muss man die Zahlen auch unter diesem Aspekt richtig interpretieren. Diese Ernte fällt etwas besser als die Saison 2012/2013 aber durch das letzte Rekordjahr, etwas unter dem Durchschnitt, der letzten fünf Jahre.
      In Spanien und dort insbesondere in Andalusien, haben zuerst der zu heiße Mai und dann Hagel im Junil, den Olivenbauern die Ernte vermiest. Dadurch ist auch der Preis des Olivenöles gestiegen. Wenn dieser dann über alle Ketten hinweg, gerecht weiter gegeben wird, dürfte sich der Ernteausfall nicht so dramatisch auf die Bauern auswirken.
      Nun kommen wir aber zum drittgrößten Olivenöl Hersteller, nämlich Griechenland. Hier scheint man in der diesjährigen Saison richtig Glück gehabt zu haben. Hier liegt der Ertrag bei mehr als das doppelte der vorherigen Saison.
      Alles in allem wird sich zeigen, wie die Italiener mit der schlechten Olivenernte zurecht kommen und dass dies keine all zu großen, negativen Auswirkungen auf den spanischen Markt und die Qualität durch Gauner hat, ebenso wie für die Abnehmer im Ausland. Auf gepanschtes und gestrecktes Olivenöl habe ich nämlich auch keine Lust
    • Von Joaquin
      Das die wurde ja schon erwähnt. Aber nun wird klar, dass dies nicht nur für den Weinachturlaub gilt.
      Wenigstens laut der Austrian Airlines (AUA), hat für dieses Jahr Spanien, Griechenland als beliebtestes Reiseland der Österreicher abgelöst. 7,9 Prozent der Befragten kürten Spanien als ihre Lieblingsreiseland. Das sind knapp 8 Prozent und somit in etwa 500.000 Reisende. Der letztjährige Sieger Griechenland dagegen rutsche auf Platz 7 ab und damit hinter der Türkei. Knapp hinter Spanien liegt nun Thailand mit 7,8 Prozent und dann kommt die Karibik mit 6,5 Prozent. Knapp dahinter kommen Ägypten und die Malediven mit 6,4 Prozent. Dabei sollen schon jetzt alle Flüge der AUA nach Spanien, so gut wie voll sein.
      Und was zieht die Österreicher so privat ins Ausland? Als ihr Hauptargument geben sie nicht das Wetter oder die Strände an, sondern 34 Prozent der Befragten gaben an, wegen der Kultur, Sehenswürdigkeiten uns so an. Erst dann kommen mit 33 Prozent, die Reise ans Meer. Als Motiv für eine Fernreise gaben dagegen dann 15 Prozent an.
      Wichtig sind aber für Reisende nicht nur die Ziele, sondern auch der Preis der gewählten Fluglinie. 37 Prozent der Befragten legen hier besonderen wert und geben dies als ihr Hauptkriterium an. Auf den zweiten Platz landen passende Abflugs- und Ankunftszeiten und erst dann kommt an dritter Stelle das Kriterium des Direktfluges und erst an vierter Stelle das der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Also auch hier steht Geiz ist Geil vor Service und Qualität.
      Rein rechnerisch zumindest, steigt jeder der Befragten im Schnitt so 3,4 mal im Jahr in einen Flieger, wobei Männer etwas öfter fliegen, als Frauen. Dabei dürften aber wohl auch einige Geschäftsreisende gewesen sein, welche hier die Quote so nach oben gedrückt haben. Im übrigen ist was Geschäftsreisen angeht, bei den Österreichern, Deutschland auf Platz eins
      Dies ist die Top-10 der Reiseländer für Österreicher:
      1. Spanien: 7,9 Prozent
      2. Thailand: 7,8 Prozent
      3. Karibik: 6,5 Prozent
      4. Ägypten: 6,4 Prozent
      5. Malediven: 6,4 Prozent
      6. Türkei: 6,1 Prozent
      7. Griechenland: 5,9 Prozent
      8. London: 5,8 Prozent
      9. USA: 4,7 Prozent
      10. Australien: 4,2 Prozent
      Dies war zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Marktforschungsagentur GfK Austria unter 1.000 ÖsterreicherInnen.
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