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Kurtaxe in Spanien? Was soll das denn bitte sein?

Die Kurtaxe trägt eigentlich zahlreiche Namen, wie zum Beispiel Ortstaxe oder Kurtaxe, Gästetaxe, Aufenthaltsabgabe, Beherbergungstaxe, Übernachtungsabgabe, Bettensteuer, Nächtigungtaxe, Kurabgabe oder Kurbeitrag. Besser verständlich wird es, wenn man dem Kind den Namen Tourismusabgabe oder Fremdenverkehrsabgabe gibt.

Egal wie man es nennt oder benennen will, der Tourist soll zahlen und die Gemeinde oder der Ort, will zusätzliches Geld von ihm. Brisant wird es vor allem, wenn der Tourist zuvor nie eine derartige Abgabe dort zahlen musste und diese nun plötzlich erhoben wird. Das führt nicht nur beim Touristen für Unverständnis, sondern auch für die Tourismusbranche in der Region, welche durch diese zusätzliche Abgabe um ihre Touristen fürchtet.

Vor allem, wenn eine solche Steuer nur dazu dient, die allgemeinen Haushaltslöcher zu stopfen. In solchen Fällen stößt eine derartige Steuer bei den meisten beteiligten, auf Unverständnis. Aber selbst die so genannten ÖKO-Steuer, welche man auf Mallorca erheben wollte, kam nicht gut an. Vor allem, weil man den Sinn und Zweck dieser Steuer nicht mit allen Parteien ordentlich kommuniziert hatte.

Nun steht auf Mallorca der nächste Versuch an. Diesmal hat man im Vorfeld klar versucht zu deklarieren, dass die Kurtaxe gezielt in den Aufbau des Tourismus der Region gehen soll und somit auch der dortigen Branche zu Gute kommt. Dies kann natürlich auch durch Investitionen in den Umweltschutz gehen, aber es kommt halt auch immer darauf an, welchen Namen man dem Kind gibt und wie man es den Leuten verklickert ;)

An sich ist es ja auch eine gute Sache und auch andere Regionen in Spanien, wie zum Beispiel Barcelona, erheben schon eine solche Steuer.

Als Deutscher sollte man sich im übrigen nicht all zu sehr darüber aufregen, denn die Idee dazu kommt ursprünglich aus Deutschland und ist dort schon seit 1507 in Baden-Baden bekannt oder in Österreich seit 1842 im Kurort Bad Ischl. Seit dem gibt es zahlreiche Bad- und Kurorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die eine Kurtaxe erheben. Im Prinzip also nur ein logischer und konsequenter Schritt, dass nun auch Spanien vermehrt damit beginnt, eine Kurtaxe zu verlangen.

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Irgendwie verstehe ich nicht, wie man sich über die Erhebung einer Kurtaxe so aufregen kann. In der Schweiz ist diese Taxe fast in allen Kantonen üblich.

In ganz Spanien darf man sich doch z.B. gratis an der playa tummeln, und die Strände werden gereinigt und bewacht. In der Schweiz ist das anders. Will man sich einem See abkühlen, so muss man in ein Strandbad gehen und bezahlt Eintritt. Als Schweizerin kenne ich zwar ein paar lauschige Plätzchen am Seeufer, wo man auch gratis baden kann... aber als Tourist... :p

 

 

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Ich habe zum selben Thema einige Kommentare bei der Zeitung mit den vier großen Buchstaben gelesen. Da kommen ja recht flache Stammtischparolen an, wie die Spanier sollte man boykottieren und die leben ja von unserem Geld, was trauen die sich. Halt die ganze Blödsinn. Aber man muss auch fairerweise sagen, dass dort viele ebenso wie du, darauf hinweisen, dass dies in Deutschland schon lang Gang und Gebe ist.

Die Sache ist doch die, wenn von Anfang an auf solche Kosten hingewiesen wird, dann ist das fair und man kann damit kalkulieren. Ein wenig ärgerlich wird es, wenn man erst am Kurort von derartigen Dingen informiert wird. Wobei auch hier sollte schauen, ob man dies nicht selbst hätte von alleine in Erfahrung bringen können. Wer zum Beispiel nach Spanien ans Mittelmeer fährt und sich dann darüber ärgert, dass man dort kein Wintersport betreiben kann, weil einem das zuvor keiner gesagt hat, dann versucht man hier das eigene Unvermögen, Unschuldigen in die Schuhe zu schieben :)

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Diese Zeitung oder auch das schweizerische Pendant mit 5 Buchstaben lese ich selten bis nie :p. Ich kann mir aber gut vorstellen, wie solche Kommentare lauten. Viele dieser Sprücheklopfer vergessen dabei zu erwähnen, wie die Strände abends aussehen, denn viele der Touristen scheinen diese Sandstreifen mit einer Müllhalde zu verwechseln. Aber das Säubern gehört ja zum Service :p.  (Sorry, das gehört jetzt vielleicht auch eher an einen Stammtisch.)

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Also dazu nur das:

Wer sich aus der BLÖD (:angel:oder wie heisst die?;)) bildet, ists m.E. selbst schuld.

Wie sagt man so schön:

Man in Fleischwolf gefallen, BLÖD sprach mit der Frikadelle

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    • Von Andi56
      Kann mir bitte jemand sagen, wie sich das verhält. 
      Ich, in Deutschland lebend, möchte Kurse in Spanien anbieten. Dazu eine Finca anmieten. Der Fincabesitzer schreibt mir eine Rechnung oder Bestätigung über die Buchung, weist aber weder Steuernummer noch Steuern aus. 
      Die Kurse biete ich deutschen Kunden an, denen ich bei Buchung entsprechend eine Rechnung schreiben muss. 
      Wenn der Fincabesitzer mir über die Hausmiete keine Rechnung mit MwSt. ausstellt,  kann ich das in D nicht absetzen. Da zahle ich ja Steuer ohne Ende. Oder verhält sich das anders?
      Über Aufklärung wäre ich sehr dankbar. 
      Danke
    • Von Alexa_aus_M
      Hallo zusammen ! 

      Wir haben ein kleines Apartment und würden es gerne für den Sommer vermieten und es (die Vermietung) den Profis überlassen.  Also, einer Firma, die sich allein(!) um alle Belange kümmert, Werbung in Internetportalen macht, Wäsche wechselt etc. und uns (lediglich) einen Teil der erwirtschafteten Miete zahlt.

      Weiß jemand, wie es steuerrechtlich gehandhabt wird? Dass die Miete unser Einkommen ist, ist klar, wir erklären es mit dem Modelo 210 und die zu zahlende Einkommenssteuer wird in Deutschland angerechnet. So weit, so gut 

      Jedoch habe ich oft gelesen, dass man in Spanien mit einer "touristischen Vermietung" stets als Unternehmer betrachtet wird mit der Folge, dass man die Umsatzsteuer IVA berechnen und jedes Quartal abführen und jährlich (auch) eine Körperschaftsteuererklärung abgeben soll.  Stimmt es denn?

      Oder zählt es mit (nur) einer Immobilie nicht als (gewerbliche) Vermietung, sondern nur als Vermögensverwaltung? 

      Auch haben wir mal gelesen, dass die Wohnungen, die an Touristen vermietet werden, nicht mehr der Gesetzgebung des spanischen Staates obliegen, sondern den Tourismusgesetzen der autonomen Regionen, sofern sie über solche verfügen. Wie sieht es in Katalonien aus?

      Vielen lieben Dank im Voraus für jeden Tipp! 
    • Von Joaquin
      Dieser Artikel zum Tourismus wird in der SpanienWiki weitergeführt:
      SpanienWiki: Tourismus
    • Von Hans50733
      Hallo an Alle,
      seit Juli 2016 beziehe ich die Rente mit 63 Jahren und trage mich mit dem Gedanken nach Andalusien zu gehen (Residenter).
      Leider komme ich mit der Versteuerung der Rente nicht ganz klar. Die Rente muß ich ja wohl zunächst in Deutschland versteuern (5%), zusätzlich noch in Spanien (24% ?). Gibt es irgendwelche Freibeträge, die man abziehen kann? Die Besteuerung erfolgt ja wohl wie in Deutschland auf das "bereinigte Einkommen", also Bruttorente abzgl. Freibeträge.
      Wegen der Krankenversicherung sehe ich kein Problem, ich kann als Deutscher Rentner weiter in Deutschland versichert sein, kann aber auch da raus gehen und mich in Spanien neu versichern.
      Unterkunft in Andalusien ist auch kein Problm, ich habe mir schon einige Objekte angesehen und kann praktisch auswählen. Problem ist halt "nur" noch die Versteuerung der Rente. Leider finde ich keine Beispielrechnungen etc..
      Falls mir also jemand netterweise Infos geben möchte und kann, immer her damit.
      Vielen Dank.
    • Von Joaquin
      In letzter Zeit hört man ja so einige nicht gerade nette Sachen, was die Homosexualität angeht. Russland und der Uganda, sind hier die Länder die in letzter Zeit mit teils erschreckenden Nachrichten darüber aufwarteten. In 80 Ländern steht Homosexualität unter Strafe oder wird zum Teil sogar mit dem Tote bestraft.
      Für homosexuelle Urlauber sicher ein Grund, sich genauer mit den Gesetzen vor Ort vertraut zu machen. Aber auch normale Touristen wollen vermehrt in Länder reisen, welche andere Menschen nicht aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung in Bezug auf der geschlechtlichen Partnerwahl, diskriminieren. Auch die Diskriminierung von HIV-Infizierten Menschen kann hier ein Problem sein.
      Der Gay Travel Index vergleicht 138 Länder als Reiseziel für Schwule und Lesben in aller Welt. Hierbei wurden Punkte vergeben, wobei Länder ab 2 Punkten, als relativ liberal gelten, welche das Thema angeht. Die schraffierten Länder wurden in der Bewertung nicht beachtet.

      Obwohl Spanien ein römosch-katholisches geprägtes Land ist, gehört es zu den liberalen Ländern, wo homosexuelle Urlauber keine Probleme haben dürften. Es wird sogar einen Tick besser eingestuft, als Deutschland.
      Hier mal die Ränge, einschließlich Spanien, Deutschland, Österreich und der Schweiz:
      Rang 1:
      Schweden: 9 Punkte
      Rang 2:
      Belgien: 8 Punkte
      Frankreich: 8 Punkte
      Niederlande: 8 Punkte
      Großbritannien: 8 Punkte
      Rang 6:
      Kanada: 7 Punkte
      Dänemark: 7 Punkte
      Island: 7 Punkte
      Uruguay: 7 Punkte
      Rang 10:
      Neuseeland: 6 Punkte
      Norwegen: 6 Punkte
      Spanien: 6 Punkte
      Rang 13:
      Österreich: 5 Punkte
      Deutschland: 5 Punkte
      Sint Maarten: 5 Punkte
      Rang 16:
      Argentinien: 4 Punkte
      Finnland: 4 Punkte
      Luxemburg: 4 Punkte
      Portugal: 4 Punkte
      Schweiz: 4 Punkte
      Hier kann man sich die komplette Liste anschauen: http://www.spartacusworld.com/gaytravelindex.pdf
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