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Hola foristas,

ich habe mich im Netz ein wenig zum Thema Spanien umgesehen und bin dabei auf dieses Forum gestoßen. Ich habe dann ein wenig in verschiedenen Themen herumgestöbert und kann mir vorstellen, dass es mir hier gefallen wird. Ich bin schon ein ziemlich altes Semester - also so etwas wie eine abuela, allerdings ohne richtige Enkel. Früher war ich als Studienreiseleiterin im westlichen Mittelmeerraum tätig, vorzugsweise in Spanien.

Saludos,

Elin

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Ich bin schon ein ziemlich altes Semester - also so etwas wie eine abuela, allerdings ohne richtige Enkel.

... de primero: Hola y ¡Bienvenida! ...

... auch ich "beziehe" mein "Gehalt" schon seit einigen Jahren aus Berlin :whistling: ... und mit 'nem Enkel sind wir bereits "ausgestattet" ... und, spanienaffin ist ja schon quasi 'ne Vorraussetzung für so ein Themenforum ... weiterhin wir sind schon mehr als 3 Jahrzehnte fest in Spanien "verankert" ... mit allen Konsequenzen :angel: ....

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Hallo Elin

herzlich willkommen im Spanientreff.

Na, dann sind wir schon zu dritt :p. Ich hoffe auf einen interessanten Austausch. Bis bald.

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Hallo Elin

ich würde mich freuen, wenn du uns etwas über deine Studienreisen in Spanien berichten würdest und uns an deinen Erlebnissen teilhaben liessest.

Sicher hast du während dieser Zeit auch fotografiert und unsere Galerie ist leicht zu bedienen :)

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Tja, was soll ich von den Studienreisen berichten? Es sind Gruppenreisen mit kulturell sehr stark interessierten Gästen, wobei sich die Interessen im Laufe meiner Tätigkeit aber stark wandelten. In den Neunzigern bestand der Großteil der Gäste aus sogenannten Bildungsbürgern, die fast allesamt das humanistische Gymnasium absolviert hatten. Entsprechend waren die Erwartungen an die Reiseleitung: detaillierte Erklärungen am Objekt und am Abend am besten noch ein Vortrag. Die starben dann allmählich aus bzw. waren nicht mehr reisefähig, und es folgte eine ganz neue Generation Studienreisender: mehr auf Unterhaltung aus, größerer Freizeitbedarf, weniger gut vorbereitet, aber viel stärker interessiert an Sitten und Gebräuchen, sozialen Verhältnissen, Politik etc. Das heißt, man musste immer über die neuesten Entwicklungen Bescheid wissen. Diese Veränderung war sehr interessant zu beobachten. Diese neue Gästegeneration unternimmt pro Jahr auch viel mehr Reisen als die vorherige - daher auch die schlechtere Vorbereitung; es handelt sich heute vielfach um die Erben der Wirtschaftswunderaufbauer.

Was die eigene Arbeit angeht: Es dauert lange, bis man ein Land richtig "im Griff" hat, also nicht dauernd bekennen muss, eine Frage nicht beantworten zu können. Hat man aber erst einmal genügend Sicherheit erlangt, macht die Sache auch Spaß, trotz des für mich immer aufs neue damit verbundenen Stresses.

Ansonsten antworte ich lieber auf direkte Fragen, damit ich gezielter antworten kann. :)

 

Saludos

Elin

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Hallo und auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. So wie du das beschreibst, hast du nicht nur viel von den jeweiligen Ländern erfahren und weißt vieles darüber, sondern du hast auch viel durch, über und mit deinen Reisenden erfahren. Klingt auf jeden Fall sehr interessant und alles andere als langweilig.

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Vielen Dank, Joaquín!

Von den Reisenden erfährt man zuallererst etwas über sich selbst, nämlich seine eigenen Wissenslücken. :o Und wenn die eine geschlossen hat, tut sich die nächste auf. Peinlich, aber bestenfalls durch die mitgenommene Lektüre bis zum nächsten Tag, ansonsten leider erst wieder zu Hause zu ändern. Und dann ist der nächste Gast so gemein, wiederum nach ganz anderen Sachen zu fragen. So sieht es am Anfang aus, aber mit der Zeit hat man die Sache dann doch im Griff, man wird lockerer (was die Gäste auch merken), und die Reise wird tatsächlich zu einer spannenden Erlebnisreise statt zu einem Studienseminar.

Natürlich registriert man auch die Lücken der Gäste, besonders die sich wiederholenden, oder auch deren regelrecht falsches "Wissen" und richtet die eigene Präsentation danach aus. Deshalb habe ich z.B. die muslimische Herrschaft und die Inquisition immer besonders intensiv behandelt. Hat Spaß gemacht: Ich habe immer gern Vorträge über historische Zusammenhänge gehalten. Ich wurde denn auch oft gefragt, ob ich mal Lehrerin gewesen sei - das aber lag mir fern.

bearbeitet von Elin

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Hola,

vor einiger Zeit habe ich Platz in meinen Bücherregalen geschaffen, aber es ist dennoch eine ganze Menge zur spanischen Geschichte übrig geblieben. Ich dachte mir, ich könnte hin und wieder einen Titel vorstellen: Vielleicht ist der eine oder andere interessiert, zumal ich beim Stöbern im Forum kaum etwas zu diesem Bereich gefunden habe. Ich lege also mal im Unterforum "Unterhaltung, Kunst + Kultur" los. Einige meiner Bücher sind schon etwas älter, aber vielleicht doch als Neuauflage, in Bibliotheken oder in Online-Antiquariaten erhältlich.  

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Hallo Elin

das finde ich eine wunderbare Idee. Ich hoffe, dass sich im Forum auch noch ein paar andere Leseratten tummeln, die sich über die Buchvorstellungen freuen werden.

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    • Von sepia
      Hallo zusammen,
      ich freue mich euch gefunden zu haben. Eine kurzes rundum zu mir und meinem Vorhaben. Ich bin 27 und habe bereits sehr ausgiebig den spanischen Norden bereist. Nun habe ich das Glück, dass ich meinen Beruf von Zuhause ausführen darf und deshalb habe ich mich dazu entschlossen für ein Jahr ins doch so schöne Spanien zu ziehen. Nicht zuletzt auch um meine Sprachkenntnisse weiter auszubauen. Asturien wird es werden!
      Wir werden uns mit Sicherheit in einigen Unterforen wiederlesen, sofern ich Fragen habe die ich selbst trotz Recherche nicht beantworten kann oder ich auf andere Hürden stoße.
      Ich freu mich!
      sepia
       
    • Von dieEvi
      Hallo zusammen!
       
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      Ich bin auf der Suche nach Deutschsprachigen hier aus Gijon oder Asturien um sich einfach mal auszutauschen.
      Viele Grüße,
      Evi
    • Von Gimel
      Hallo zusammen,
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      Er lernt fleißig Deutsch, weil der Plan ist, dass er in ca. zwei Jahren zu mir nach Deutschland zieht. Im Sommer war er viel hier, ich im Oktober das erste Mal in Spanien. Es ist vergleichsweise unproblematisch, da mein Freund und ich sehr gut Englisch sprechen und er auch für spanische Verhältnisse ganz annehmbar bezahlt wird bzw. überhaupt Arbeit hat, weswegen die Fernbeziehung finanziell machbar ist. (Ich selbst bin Studentin.)
      Im Oktober habe ich auch seine Eltern kennengelernt, die leider nur Spanisch und Katalanisch sprechen. Meine Mutter spricht gut Englisch, weswegen das Kennenlernen da für ihn etwas einfacher war. Ich selbst habe auch angefangen Spanisch zu lernen. Weil ich Latein und Französisch hatte, klappt das auch ganz gut.
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      LG
      Gimel
    • Von urlaubsliebhaber
      Hallo ihr Lieben,

      ich heiße David und bin 19 Jahre alt. Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen und lebe seit 1 1/2 Jahren in Nürnberg. Auf Reisen begebe ich mich schon immer gerne, aber das richtige Reisefieber hat mich erst Mitte letzten Jahres gepackt. Seit dem habe ich quasi jede Großstadt in Deutschland ( Achtung Hyperbel) und einige andere Städte in Europa besucht und bin fleißig dabei meinen Erfahrungsschatz zu erweitern.  Besonders angetan haben es mir Frankreich, Italien und natürlich Spanien. Aus Frankreich stammt die eine Hälfte meiner Familie und den Atlantik liebe ich einfach an sich und bei Italien gefallen mir die Kleinstädte an den Küsten und die Großstädte wie Neapel, Rom, Florenz oder Venedig. Die Toskana an sich ist auch toll mit ihrem Klima, der Geographie und der Vegetation. Bei Spanien bin ich ebenso großer Fan der Kleinstädte und Dörfer entlang der Küste und besonders auch von Barcelona. Bestimmt kennt ihr alle das Sprichwort Reisen befreit von jeglichen Vorurteilen - und das stimmt wirklich. Und ich bin total froh so viel von der Welt sehen zu können.

      In diesem Sinne, erkundet unsere Erde und andere Kulturen

      Liebe Grüße,

      David
    • Von Acerbis
       
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