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Joaquin

VW Abgasskandal trifft auch SEAT in Spanien

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Der VW-Abgasskandal hat nicht nur Auswirkungen auf den Mutterkonzern, sondern auch auf all die Tocherunternehmen. Insbesondere jene, die genau auf deren Konzepte, Unterbauten und Technologien aufbauen und dazu gehört unter anderem SEAT. Da SEAT als größter Personenwagenhersteller in Spanien gilt und somit auch wirtschaftlich durchaus eine relevante Nummer darstellt, bleibt auch SEAT von den Tricksereien an den VW-Motoren nicht v verschont, mit all den Konsequenzen, wie Rückrufe und die Personellen Entscheidungen im Betrieb.

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Zur Zeit läuft eine Rückrufaktion für den Seat Exeo. Dieser wurde zwar nur bis 2013 und auch nicht in Spanien produziert, aber es ist ein deutliches Anzeichen dafür, dass sich der Skandal nun langsam aber sicher auch auf die anderen Fahrzeugmarken des VW-Konzernes ausweitet. In Sachen SEAT damit auch in Richtung Spanien und dies ist sicherlich erst die Spitze des Eisberges.

Besonders wenn es darum geht die finanziellen Verluste durch den Abgsasskandal wieder rein zu holen wird am Ende auch bei SEAT die Kostenschraube angesetzt werden. Vor allem da sich zur Zeit überhaupt noch nicht das gesamte Spektrum absehen lässt, was da in Zukunft noch an Schadensersatzforderungen auf den VW zukommen wird und was da einige Prognostizieren, dass könnte den Konzern so richtig in die Knie zwingen.

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Joaquín, das was sich hier abspielt, ist bei anderen Unternehmen ebenfalls schon am "Köcheln" ... und, langfristig nur die Spitze des Eisbergs ...

Aber von solchen Messwerten lasse ich mich doch nicht beeindrucken - sie folgen doch nur den politischen "Wunsch-Leitlinen" zum Umweltschutz im Prüfstandsbetrieb ... das, was dem Kunden nicht gezeigt wird und wo auch dort die Politiker mit ihren großen "Schlitten" schweigen, sind -  egal ab Treibstoffverbrauchswerte oder Schadstoffausstoß - die Werte bei den wesentlichen "Kraftakte" der Pkw's im gesamten Leistungsspektrum der Motoren ... hier sind die wirklichen "Dreckschleudern" zu finden ... alles andere ist "blabla" und dient einigen wenigen "Schaumschlägern" zum generieren von Entschädigungszahlungen, um sich ihr Bankkonto zu füllen ....

Der wirkliche "Kracher" an solchen "Prozessen" wird doch erst noch folgen, wenn unter den Verträgen von TTIP, CETA & Tisa (was ja bisher kaum jemand wg. absoluter Geheimhaltung!! registriert hat) die Tinte geflossen ist. Bevor die Tinte überhaupt trocken ist, werden m.E. die ersten hundert Klageschriften per Schiedsgerichtsverfahren schon gestartet sein - wo es mit Sicherheit auch um 3 ... 4 oder mehrstellige Millionen-/Milliardenbeträgen an Entschädigungszahlungen gegen Regierungen, Behörden sowie "Volk und Vaterland" gehen wird ...

Dazu: vor 3 .. 4 Wochen kam weit nach Mitternacht auf 3sat eine Doku, in der berichtet wurde, dass sich im Grossraum NY bereits ein ganzer "Industriezweig" an Anwaltskanzleien am Etablieren ist, der nur darauf wartet in Richtung EU marschieren zu können, um unsere mühsam über Jahrzehnte geschaffenen Regeln, Normen und den Bürger schützenden Qualitätsvorschriften per Schiedsgerichtsverfahren  "aufzubrechen" ... damit Konzerne über Waren, die nicht unseren heutigen Standards entsprechen (> Monsanto, Nestlé & Co.) und Investoren - durch das "Aufbrechen" unserer (kommunalen) Dienstleistungsstrukturen (wie z.B. Gesundheitssystem, öffentl. Wasser-/Energieversorgung etc.) - an die "Kohle" der europ. Bürger kommen ...  

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vor 7 Stunden schrieb baufred:

sie folgen doch nur den politischen "Wunsch-Leitlinen" zum Umweltschutz im Prüfstandsbetrieb

Leider nicht so ganz. Das traurige ist, die Politik folgt hier lammfromm der Wunschliste der Konzernen, mit all ihren Schlupflöschern. Und am Ende ist es wie eh und je, der Steuerzahler zahlt die Zeche, für die Verfehlungen der Wirtschaft.

Nebenbei zeigt eine kleine Firma namens Tesla in Florida, wie gut sich Elektroautos verkaufen lassen und Firmen wie Apple und Google zieht es nun massiv in die Automobilbranche. Auf Zeit kommt mit den E-Autos noch ein großer Brocken auf die traditionellen Automobilhersteller, die sich unheimlich schwer tun mit dem Wechsel und mich würde es nicht wundern, wenn hier der ein oder andere Konzern, nicht zeitig die Kurve kriegt.

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Ich könnte mir vorstellen, das die Entwicklung eines E-Auto das bestgehütetste Geheimnis bei VW ist. Lassen wir uns überraschen, wenn auch erst in mittlerer Zukunft.Was Tesla da baut, ist sehr teuer und für die Entfernungen in Spanien gar nicht geeignet. Auch Renault punktet mit seinerLösung (Mieten der Batterien) nicht. Hybrid-Fahrzeuge dürften ggw. DIE Lösung sein, sowohl technisch als auch preislich.

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Der Tesla hat nach Vorstellung des Tesla 3 über 300.000 Vorbestellungen erhalten. Und wo die anderen noch darüber diskutieren, nach welchem Standard die Ladestecker, Ladestationen, Spannung usw. genormt werden sollen, stellt Tesla einfach eigene Tankstellen auf und bietet das auftanken für umsonst an. Auch der 3er ist hier noch teuer, fällt aber in die Preiskategorie vom BMW i3 und VW e-Golf, nur halt als echt konzipiertes Elektroauto und viel besserer Reichweite. Und an was Apple da baut, weiß auch niemand, aber wenn sie es hinkriegen, dann bin ich mal gespannt ob es der alten Autoindustrie genauso ergeht, wie damals Nokia, wo die noch über Apple gespottet haben, als die mit einem "Handy" in den mobilen Telefonmarkt einsteigen wollten.

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      Diese Aufnahmen sind vom 24 September in Seseña Nuevo, in der Nähe von Madrid und die Reifen liegen hier so quasi, mitten in der Landschaft.
      Tyre dump blights Spanish countryside YouTube
       
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      So gilt innerhalb geschlossener Ortschaften in Spanien eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
      Außerhalb der geschlossenen Ortschaften in Spanien gilt eine Höchstgeschwindigkeit für PKWs und Motorräder von 90 km/h, für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen 80 km/h und für Pkw mit Anhänger 70 km/h.
      Außerhalb geschlossener Ortschaften in Spanien mit mehr als einer Fahrspur in jeder Richtung gilt eine Höchstgeschwindigkeit für PKWs und Motorräder von 100 km/h, für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen 90 km/h und für Pkw mit Anhänger 80 km/h.
      Auf Schnellstraßen und Autobahnen in Spanien gilt eine Richtgeschwindigkeit für PKWs und Motorräder von 120 km/h, für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen 100 km/h und für Pkw mit Anhänger 80 km/h.
      Ein Verkehrsverstoß bei dem die Geschwindigkeit bis zu 20 km/h überschritten wird, wird mit einer Geldbuße von 90,- bis 300,- Euro geahndet.
      Im Gespräch sind zudem Freiheitsstrafen von drei bis sechs Monaten bzw. Bußgelder bis zu 144.000,- Euro, bei einer überhöhten Geschwindigkeit ab 200 km/h auf Autobahnen und ab 110 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften. Zusätzlich zu vorgenannten Maßnahmen ist ein Fahrerlaubnisentzug von 1 bis zu 4 Jahren vorgesehen.
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