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Das Wort Kampfstier ist ja ungefähr so umstritten wie der des Kampfhundes und suggeriert eine beständige Aggressivität und Angriffslust. Es verrät zwar, zu was die Tiere fähig sind, aber nicht ihr wahres Wesen. Denn notorische Kampftiere scheint es wohl nur unter ständiger Anleitung und Missbrauch durch den Menschen zu geben. Wenn man sich das folgende Video anschaut, dann scheint sich das auch bei einem Kampfstier zu bewahrheiten.

El video que le está dando la vuelta al mundo

Zitat

Todos los animales necesitan de nuestro cariño, ellos nunca nos harán daño si nosotros los que se supone tenemos "razonamiento" no los lastimamos.... NO AL MALTRATO DE LOS ANIMALES....

 

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In diesem Zusammenhang passt das folgende Video. Ein Professor demonstriert seinen Schülern, dass wenn man den Stier nicht provoziert, er auch keinen Grund zum Angreifen hat.

Si no agredes al animal, él no te ataca.

Man sollte dies jedoch trotzdem nicht nachmachen, denn dieser Stier ist zum einen jung und auch nicht in Kampfstimmung (gebracht worden). Ich kenne da ganz andere Bilder, von in Rage geratenen Stieren und diesen sollte man lieber nicht zu nahe kommen. Aber ansonsten trifft es in der Regel zu, dass wenn man einem Stier nicht provoziert, auch nicht durch Bewegungen, er dann keinen Grund hat, sieht, jemanden anzugreifen.

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Der Professor hat die Herrschaften im Video präpariert: Auf keinen Fall bewegen! Das Kalb, ob ein wirkliches Kampfstierkind oder aus einer Fleischrinderzucht, das ist hier nicht belegt. Und all das um eine 'Stierchen a la Walt Disney' zu präsentieren. Wen will man damit hinters Licht führen?

Und auch das erste Video ist ein Witz, natürlich kann man, mit einem jungen Stierchen spielen, besonders wenn man es mit der Flasche großzieht.Das kann man auch mit Löwen und Tigern, mal 'Sigfied und Roy' fragen.

bearbeitet von moix

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Er sagt den Leuten dort, dass sie sich nicht bewegen sollen und was ja einer passiven Haltung entspricht. Wenn er sie mit irgendwelchen Duftstoffen oder so impregniert hätte oder so, dann würde cih von präparieren sprechen aber so ist es doch einfach nur eine einfache Anweisung um sich ruhig zu verhalten und das Tier nicht zu provozieren.

Hier soll ja nur gezeigt werden, dass Kampfstiere nicht von Natur aus aggressiv sind und Menschen angreifen. Dazu bedarf es halt gewisser Voraussetzungen und Umstände.

Im übrigen sollte man sich nicht davon täuschen lassen, ob es sich zum Beispiel um einen Bullen oder eine gewöhnliche Milchkuh auf dem Feld handelt. Auch Milchkühe können sich bedroht fühlen, Menschen angreifen und ernsthaft verletzen.

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Der Missbrauch findet aber auf beiden Seiten statt. Wichtig ist doch, dass jedem die Möglichkeit gegeben wird, sich umfangreich und umfassen informieren zu können/dürfen, um am Ende sein eigenes Bild daraus zu formen. Vorenthalten und Täuschen, ist sicher nicht der richtige Weg. Auch dies gilt für beide Seiten.

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    • Von Joaquin
      Ferdinand der Stier, der Blumen liebt und so gar kein Kampfstier sein will, kannte ich bisher nur als den Klassiker aus dem Jahr 1938 von Walt Disney. Dabei handelt es sich tatsächlich um ein Kinderbuch aus dem Jahr 1936. Doch dieser Klassiker scheint es den Machern von Ice Age wohl angetan zu haben und bringen es zu nun Weihnachten als animierten Spielfilm auf die Leinwand. Da kann man doch echt gespannt sein
      FERDINAND Trailer German Deutsch
       
      Der alten Zeiten wegen aber hier doch noch einmal der Kurzfilm von Walt Disney
      Ferdinand, der Stier
       
    • Von Joaquin
      Stiere auf der Straße (spanisch toros en la calle - valencianisch und catalanisch bous al carrer, correbou oder correbous), nennt man in Spanien eine spezielle Form des Stierkampfes. Dies wird besonders in der Provinz von Valencia und der Region des Ebro Deltas praktiziert.
      Dieses Art des taurinen Festes, findet in der Regel bei Patronatsfesten der jeweiligen Städte und Dörfer statt und an besonderen Plätzen oder begrenzten Straßenzügen. Oftmals findet die morgendliche Veranstaltung, nach dem Stierlauf statt. Ähnlich wie beim Stierlauf, sind hier die Plätze so eingerichtet und abgesichert, dass Teilnehmer sich vor dem Stier durch spezielle Gitter in Sicherheit bringen können. Auch ist es oft üblich, dass es Zuschauertribünen gibt, ebenso wie Ehrentribünen für die jeweiligen Organisatoren, dem Festkomitee, dem Bürgermeister, der Festkönigin und ihren Festdamen.
      Dabei wird immer nur jeweils ein Stier frei gelassen. Hier kann jeder versuchen sich dem Stier im Kampf zu stellen, um im zu torear, was so viel heißt wie mit ihm einen Stierkampf zu vollführen. Stierkampf heißt hier jedoch, dass man dem Stier in der Regel ohne Hilfsmittel entgegen tritt. Ziel ist es nicht den Stier zu töten oder ihn zu verletzen, sondern seinen angriffen durch Geschick, Schnelligkeit und Taktik auszuweichen.
      Den Teilnehmern stehen hier je nach Platz und Ort, auch einige Fluchtmöglichkeiten in Form von Käfigen oder Treppen zur Verfügung.
      Hafenstädte veranstalten oft dies direkt am Strand oder Hafen. Dort nennt man dann die Veranstaltung dann toros a la mar bzw. bous a la mar.
      Oft werden auch anstatt der Stiere, Kühe verwendet, was das Verletzungsrisiko für die Teilnehmer, erheblich minimiert.
       
      Stierlauf: Kühe statt Stiere, für die Frauen - Exhibición becerros a la mar
    • Von Joaquin
      Der Feuerstier (spanisch toro emboolado - valencianisch bou embolat), ist eine besondere Form des taurinen Festes, Stiere auf der Straße.
      Die Veranstaltung findet des Nachts statt. Dabei wird einem Stier auf seinen beiden Hörnern, ein spezielles Gestellt angebracht, an dessen Enden dann Teerkugeln befestigt und angezündet werden. Heutzutage ist es auch üblich, dazu noch ein Sprühfeuerwerk mit zu integrieren, was dann die ersten Minuten, Funken nach oben hin versprüht.
      Das Tier wirkt durch diese beiden Feurbälle nicht nur gefährlicher und imposanter, er ist es in der Tat oft auch. Durch das Gestellt hat er ohne es zu wollen, zwei weitere Stoßwaffen erhalten, welche seine Angriffsreichweite erweitern. Das brennende Teer kann zusätzlich erhebliche Verbrennungen bei den Teilnehmern verursachen. Zudem werden gerade für den Feuerstier, besonders gute Stiere genommen, welche oftmals aggressiver sind.
      Der Feuerstier gilt in der Regel als der Höhepunkt der Veranstaltung Stiere auf der Straße und wird in der Regel nur ein, bis maximal zwei mal bei einer Fiesta praktiziert.
      Kritiker bemängeln hier, dass das Tier neben dem üblichen Stress, durch das nahe Licht und dem dunklen Umfeld, geblendet wird. Auch soll sich das Tier durch das herunter tropfende Teer, Verbrennungen zuziehen.
      Feuerstier (Stierlauf) - Toro embolado - Bou embolat
       
    • Von Joaquin
      Wörter und Ausdrücke
      alguaciles - Vertreter des Präsidenten im ruedo
      alternativa - Zeremonie, bei der ein novillero in den Stand des matador erhoben wird.
      banderillas - mit buntem Papier umwickelte Stäbe mit einem kleinen Widerhaken, der unter die Haut des Stieres gesteckt wird, um einseitiges Stossen des Stieres auszugleichen
      banderillero - Helfer des matador, er setzt auch die banderillas, ausser der matador macht dies selbst
      barrera - Plätze in der ersten Reihe
      brindis - Widmung
      burladero - Schutzwand für die toreros
      callejón - Gang um das Sandrund, das man durch die burladeros betritt. Im callejón halten sich alle Aktiven auf. Ganz alte plazas haben keinen callejón.
      capa, auch capote - pinkfarbenes Tuch in Form eines Umhangs (capa), es wird von den banderilleros benutzt, sowie von den matadores in den ersten beiden Drittel des Kampfes
      cartel - das Plakat
      un buen cartel - wörtlich ein gutes Plakat = es treten gute matadores auf, ein gutes Programm
      coleta - das Zöpfchen (Zunftabzeichen) der toreros
      cortar la coleta - den Zopf abschneiden, im Sinne von er hört auf, hängt seinen Job an den Nagel.
      cornada - Verletzung durch das Horn
      corrida de toros - der Stierkampf
      cuadrilla - die Mannschaft des matador, bestehend aus zwei picadores, drei banderilleros und einem mozo de espada
      descabello - ähnlich einer espada, für den Gnadenstoss
      diestro - Ausdruck für einen guten matador
      divisa - Farben und Brandzeichen der Zucht
      enfermería - Unfallstation
      espada, auch estoque - der Degen (auch für den matador wird der Ausdruck espada gebraucht)
      faena - die Hauptarbeit, die der matador im letzten Teil des Kampfes mit der muleta ausführt
      festival - corrida zu Ehren von jemanden oder auch als Benefizcorrida. Die toreros tragen nicht die traje de luces sondern andalusische Tracht
      ganadería - Zucht
      lleno hasta la bandera - wörtlich: voll bis zur Fahne. In grossen plazas sind die obersten Ränge überdacht und meistens wehen da Fahnen. Ist die plaza ausverkauft sitzen oft noch ein paar Mutige beim Fahnenmast, daher dieser Ausdruck für eine ausverkaufte corrida
      matador - von matar - töten. Er ist der Chef, der den Stier mit der faena "bearbeitet" und tötet
      mayoral - Verwalter der Zucht. Er begleitet die Stiere von der Zucht zur plaza und ist für die korrekte Übergabe verantwortlich.
      mozo de espadas - wörtlich Degenjunge, er hilft dem matador beim Ankleiden und reicht ihm während des Kampfes die benötigten Utensilien. Er ist auch zuständig dafür, dass bis zum nächsten Kampf alles wieder sauber und in Ordnung ist.
      muleta - das rote Tuch, das der matador bei der faena benutzt. Es ist aussen rot und innen gelb, nach der spanischen Flagge. Da der Stier farbenblind ist, ist die Farbe egal, früher waren die muletas weiss.
      novillada - corrida mit Jungmatadoren (novilleros) und jungen Stieren (novillos)
      novillero - Jungmatador
      novillo - Jungstier, ca. 4 Jahre alt, wird von novilleros bekämpft
      oreja - Ohr - wird nach einem guten Kampf als Trophäe dem matador verliehen (ein oder zwei Ohren)
      paseíllo - der Einzug zu Beginn der corrida
      peto - Matratzenartiger Schutz des Pferdes des picador
      pica oder puya - Lanze des picador
      picador - Reiter, der den Stier mit einer Lanze (pica oder puya) empfängt. Sein Pferd wird mit einem peto - einer Art Matratze - geschützt
      plaza portátil - kleine Stierkampfarena, die man wir ein Zirkuszelt aufbauen kann - wird oft in kleineren Orten ohne eigene Arena benutzt
      plaza de toros - Die Arena (arena heisst auf spanisch Sand, dieses Wort wird nicht für den Bau benutzt)
      rabo - Schwanz - wird als Trophäe nach zwei Ohren dem matador verliehen
      rejoneador - Stierkämpfer zu Pferd (nicht zu verwechseln mit dem picador!). Der rejoneador macht die gleiche Arbeit wie der matador, jedoch vom Pferd. Gekleidet ist er in der andalusischen Tracht, als Portugiese in alter höfischer Tracht mit Dreispitz.
      ruedo - das Sandrund
      sol - Sonnenplätze
      sombra - Schattenplätze
      sol y sombra - in manchen Arenen gibt es sol y sombra Plätze, da sitzt man die erste Hälfte in der Sonne und die zweite Hälfte der Zeit im Schatten.
      taquilla - Kartenverkaufsschalter
      tendido - Sitzplätze auf Rängen
      torero - Stierkämpfer, schliesst alle ein, die mit Stierkampf zu tun haben (Vorsicht: auf deutsch oft falsch als "Torrero" mit zwei r geschrieben, ein Torrero ist aber ein Turmwächter!)
      toril - Stall mit Einzelboxen für die Stiere
      toro - ausgewachsener Stier, wird nur von matadores bekämpft
      traje de luces - "Lichttracht", die Tracht der toreros
      ¡vamos a los toros! - wörtlich lasst uns zu den Stieren gehen! - wir gehen zur corrida
      voltereta - Überschlag, Unfall eines torero ohne Verletzung
      vuelta al ruedo - Ehrenrunde des matadors oder auch des Stieres
       
      (Mit freundlicher Genehmigung von taurosidona)
       
      Bisher erschienen in dieser Artikelserie:
      Stierkamp: Tauromaquia Stierkampf: Der Stier Stierkampf: Der Torero Stierkampf: Arenen und Sonstiges Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros Stierkampf: Tipps Stierkampf: Vokabular  
      Stierkamp: Tauromaquia Stierkampf: Der Stier Stierkampf: Der Torero Stierkampf: Arenen und Sonstiges Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros Stierkampf: Tipps...

      Weiterlesen auf: https://www.spanien-treff.de/magazin/kunst-kultur/stierkampf-tipps-r42/ Stierkamp: Tauromaquia Stierkampf: Der Stier Stierkampf: Der Torero Stierkampf: Arenen und Sonstiges Stierkampf: Der Ablauf einer corrida de toros Stierkampf: Tipps...

      Weiterlesen auf: https://www.spanien-treff.de/magazin/kunst-kultur/stierkampf-tipps-r42/ PS: Unsachliche und irrelevante Kommentare werden entfernt.
    • Von Joaquin
      Wenn ich die Presse jetzt richtig verfolgt habe, sind in den letzten Tagen gleich zwei Männer bei einem Stierlauf ums Leben gekommen. Sie filmten die Tiere mit ihren Smartphones und achteten dabei nicht mehr auf ihre Umgebung, was ihnen zum Verhängnis wurde.
      Mag jeder dazu stehen wie man will, aber Stiere sind keine Kuscheltiere und daher sollte man diese Tiere, vor allem bei solchen Veranstaltungen, nicht unterschätzen. Das heißt auch, man sollte die jeweilige Veranstaltung kennen, deren Ablauf und vor allem auch schauen, was dort für Tiere laufen und wie sich sich dort verhalten. Die Stiere können bis zu einer halben Tonne wiegen, und je nach Veranstaltung, laufen dort noch mehr davon herum und kommen unverhofft aus anderen Richtungen. Dann gibt es da noch all die anderen Läufer die stolpern und selbst zum Hindernis werden oder Zuschauer die vor lauter Gafferei, die Fluchtwege nicht frei machen und verstopfen.
      Es ist schon ohne "mittendrin" Fotos oder Video gefährlich genug, als das man sich noch mit einer derartigen Tätigkeit ablenken lässt. Man stellt sich ja auch nicht beim Grand Prix, mitten auf eine Formel 1 Strecke, um dort dann besonders tolle Bilder von den auf einem zu rasenden Formel 1 Autos, machen zu können
       
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